Cele hat auch immer von den BAsics gesprochen, und es wurde dannach besser...Quo hat geschrieben: 30.01.2026, 19:07Mir ist vor allem im gestrigen Spiel aufgefallen, wie unglaublich schlecht die Ballannahmen der meisten unserer Spieler sind. Es liegt für mich daher weniger an den "Läufen und System" als vielmehr an der Passgenauigkeit und den Ballannahmen. Wenn dir bei einem aggressiven Gegner wie Pilsen (Thun und SG als nächste Gegner werden ähnlich aggressiv spielen!) bei jeder Ballannahme der Ball mindestens zwei Meter vom Fuss springt, dann mündet das logischerweise immer in einen Ballverlust. Für mich muss Lichtsteiner also leider "noch weiter unten", bei den Basics ansetzen.Rägeboge hat geschrieben: 30.01.2026, 16:10Immerhin hat er bereits nach 2 Tagen bemerkt, dass dieses hinten raus spielen und dem Gegner leichte Tore schenken total für die Katz ist. Direkt abgestellt, hat mir schon mal sehr gut gefallen. Läufe und System in der Offensive brauchen halt etwas länger als defensive Stabilität. Aber nicht mal die hat Ludo mehr hinbekommen. Nach gestern habe ich ein gutes Gefühl.Yazid hat geschrieben: 30.01.2026, 10:51
Ich kenne ihn zu wenig bzw. weiss nicht, wie er als Trainer sonst so ist. Mir ist aber auch aufgefallen, dass er 2-3x ziemlich genervt und frustriert wirkte. So im Sinne von "wie ist sowas möglich?". Vielleicht wusste er gar nicht, wie schlecht wir tatsächlich sind...
Stephan Lichtsteiner
Re: Stephan Lichtsteiner
Re: Stephan Lichtsteiner
Quo hat geschrieben: 30.01.2026, 19:07Mir ist vor allem im gestrigen Spiel aufgefallen, wie unglaublich schlecht die Ballannahmen der meisten unserer Spieler sind. Es liegt für mich daher weniger an den "Läufen und System" als vielmehr an der Passgenauigkeit und den Ballannahmen. Wenn dir bei einem aggressiven Gegner wie Pilsen (Thun und SG als nächste Gegner werden ähnlich aggressiv spielen!) bei jeder Ballannahme der Ball mindestens zwei Meter vom Fuss springt, dann mündet das logischerweise immer in einen Ballverlust. Für mich muss Lichtsteiner also leider "noch weiter unten", bei den Basics ansetzen.Rägeboge hat geschrieben: 30.01.2026, 16:10Immerhin hat er bereits nach 2 Tagen bemerkt, dass dieses hinten raus spielen und dem Gegner leichte Tore schenken total für die Katz ist. Direkt abgestellt, hat mir schon mal sehr gut gefallen. Läufe und System in der Offensive brauchen halt etwas länger als defensive Stabilität. Aber nicht mal die hat Ludo mehr hinbekommen. Nach gestern habe ich ein gutes Gefühl.Yazid hat geschrieben: 30.01.2026, 10:51
Ich kenne ihn zu wenig bzw. weiss nicht, wie er als Trainer sonst so ist. Mir ist aber auch aufgefallen, dass er 2-3x ziemlich genervt und frustriert wirkte. So im Sinne von "wie ist sowas möglich?". Vielleicht wusste er gar nicht, wie schlecht wir tatsächlich sind...
Da gebe ich dir recht, das Problem haben wir aber schon länger und hat auch nichts mit LM zu tun meiner Meinung nach. Der Unterschied bei SG und Thun zu Pilsen ist halt, dass diese Mannschaften das Problem auch haben. Wenn ich hier im Forum immer wieder lesen muss, dass die Spieler nur wegen des Geldes nicht zu uns kommen wollen, schüttle ich innerlich den Kopf. Es hat eben kein Spieler mit etwas Standing Lust in der Schweiz zu spielen. Selbst die Ösis haben uns mittlerweile überholt was die Attraktivität der Liga angeht. Muss man sich auch nicht wunden, wenn bei ihnen die U21 Mannschaften in der Nati B spielen können. Wir bekommen das seit Jahren nicht gebacken und wundern uns, dass die Liga immer weiter zurück fällt.
-
Costanzo Girl
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 2087
- Registriert: 13.07.2006, 08:01
Re: Stephan Lichtsteiner
Rägeboge hat geschrieben: 31.01.2026, 12:47 Selbst die Ösis haben uns mittlerweile überholt was die Attraktivität der Liga angeht.
An was machst du das fest?
An den 2062 Zuschauern bei Hartberg - Tirol?
An den 3220 Zuschauern bei Ried - Altach?
An den 4767 Zuschauern bei Graz - LASK
Bei BW Linz warens 5000
Bei der Austria 13000
Die Zahlen sind aus der letzten MS Runde
Re: Stephan Lichtsteiner
Östereich hat aktuell 5 Europacup Startplätze - CH 4Costanzo Girl hat geschrieben: 31.01.2026, 12:57Rägeboge hat geschrieben: 31.01.2026, 12:47 Selbst die Ösis haben uns mittlerweile überholt was die Attraktivität der Liga angeht.
An was machst du das fest?
An den 2062 Zuschauern bei Hartberg - Tirol?
An den 3220 Zuschauern bei Ried - Altach?
An den 4767 Zuschauern bei Graz - LASK
Bei BW Linz warens 5000
Bei der Austria 13000
Die Zahlen sind aus der letzten MS Runde
TV Gelder Österreich 6 Millionen - CH 3,2
Die bereits genannte Möglichkeit in der U21 Nati B zu spielen
Ich habe kleider gerade wenig Zeit, aber schau dir doch an wer die letzten Jahre nach Österreich gewechselt ist, statt in der Schweiz zu bleiben. Früher war das eher umgekehrt.
Die Zuschauer habe ich zugegebenermassen komplett ignoriert.
-
Usswärtsfahrer
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 2965
- Registriert: 26.04.2024, 11:27
Re: Stephan Lichtsteiner
Rägeboge hat geschrieben: 31.01.2026, 12:47 Da gebe ich dir recht, das Problem haben wir aber schon länger und hat auch nichts mit LM zu tun meiner Meinung nach. Der Unterschied bei SG und Thun zu Pilsen ist halt, dass diese Mannschaften das Problem auch haben. Wenn ich hier im Forum immer wieder lesen muss, dass die Spieler nur wegen des Geldes nicht zu uns kommen wollen, schüttle ich innerlich den Kopf. Es hat eben kein Spieler mit etwas Standing Lust in der Schweiz zu spielen. Selbst die Ösis haben uns mittlerweile überholt was die Attraktivität der Liga angeht. Muss man sich auch nicht wunden, wenn bei ihnen die U21 Mannschaften in der Nati B spielen können. Wir bekommen das seit Jahren nicht gebacken und wundern uns, dass die Liga immer weiter zurück fällt.
So ein populistischer Blödsinn
Shaqiri, Steffen, Zuber, Fassnacht, Wüthrich, alle aus dem erweiterten Nati-Kader zum Transferzeitpunkt. Man könnte die Liste beliebig weiterführen.
Dieses Gejammer über das Niveau der SL geht mir so auf den Sender. Dann schaut euch eure tolle Premier oder Champions League an und hört auf rumzuheulen.
Re: Stephan Lichtsteiner
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 31.01.2026, 15:19Rägeboge hat geschrieben: 31.01.2026, 12:47 Da gebe ich dir recht, das Problem haben wir aber schon länger und hat auch nichts mit LM zu tun meiner Meinung nach. Der Unterschied bei SG und Thun zu Pilsen ist halt, dass diese Mannschaften das Problem auch haben. Wenn ich hier im Forum immer wieder lesen muss, dass die Spieler nur wegen des Geldes nicht zu uns kommen wollen, schüttle ich innerlich den Kopf. Es hat eben kein Spieler mit etwas Standing Lust in der Schweiz zu spielen. Selbst die Ösis haben uns mittlerweile überholt was die Attraktivität der Liga angeht. Muss man sich auch nicht wunden, wenn bei ihnen die U21 Mannschaften in der Nati B spielen können. Wir bekommen das seit Jahren nicht gebacken und wundern uns, dass die Liga immer weiter zurück fällt.
So ein populistischer Blödsinn
Shaqiri, Steffen, Zuber, Fassnacht, Wüthrich, alle aus dem erweiterten Nati-Kader zum Transferzeitpunkt. Man könnte die Liste beliebig weiterführen.
Dieses Gejammer über das Niveau der SL geht mir so auf den Sender. Dann schaut euch eure tolle Premier oder Champions League an und hört auf rumzuheulen.
Schöne Liste. Allesamt mit Spielern die ihr internationale Karriere abgeschlossen und einen Bezug zur Schweiz haben.
Das hat wenig mit Gejammer zu tun wenn man realistisch die Sache anschaut. Deswegen schaue ich dennoch keine CL und mich interessieren vorallem Spiele mit einem FcB Bezug. Das macht die SL aber nicht besser. Das ist auch ok, man muss aber nicht so tun, dass es immer nur am Geld liegt. Wenn ein Gregoritsch die Möglichkeit Buli oder SL hat, wird die Wahl immer auf die Buli fallen.
-
Usswärtsfahrer
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 2965
- Registriert: 26.04.2024, 11:27
Re: Stephan Lichtsteiner
Rägeboge hat geschrieben: 31.01.2026, 16:22Usswärtsfahrer hat geschrieben: 31.01.2026, 15:19Rägeboge hat geschrieben: 31.01.2026, 12:47 Da gebe ich dir recht, das Problem haben wir aber schon länger und hat auch nichts mit LM zu tun meiner Meinung nach. Der Unterschied bei SG und Thun zu Pilsen ist halt, dass diese Mannschaften das Problem auch haben. Wenn ich hier im Forum immer wieder lesen muss, dass die Spieler nur wegen des Geldes nicht zu uns kommen wollen, schüttle ich innerlich den Kopf. Es hat eben kein Spieler mit etwas Standing Lust in der Schweiz zu spielen. Selbst die Ösis haben uns mittlerweile überholt was die Attraktivität der Liga angeht. Muss man sich auch nicht wunden, wenn bei ihnen die U21 Mannschaften in der Nati B spielen können. Wir bekommen das seit Jahren nicht gebacken und wundern uns, dass die Liga immer weiter zurück fällt.
So ein populistischer Blödsinn
Shaqiri, Steffen, Zuber, Fassnacht, Wüthrich, alle aus dem erweiterten Nati-Kader zum Transferzeitpunkt. Man könnte die Liste beliebig weiterführen.
Dieses Gejammer über das Niveau der SL geht mir so auf den Sender. Dann schaut euch eure tolle Premier oder Champions League an und hört auf rumzuheulen.
Schöne Liste. Allesamt mit Spielern die ihr internationale Karriere abgeschlossen und einen Bezug zur Schweiz haben.
Das hat wenig mit Gejammer zu tun wenn man realistisch die Sache anschaut. Deswegen schaue ich dennoch keine CL und mich interessieren vorallem Spiele mit einem FcB Bezug. Das macht die SL aber nicht besser. Das ist auch ok, man muss aber nicht so tun, dass es immer nur am Geld liegt. Wenn ein Gregoritsch die Möglichkeit Buli oder SL hat, wird die Wahl immer auf die Buli fallen.
Duranville, Gigovic, Daniliuc, Surdez, Ayé, Bajrami, Boukhalfa, Bedia, Traoré usw. Aber easy, man sieht nur was man sehen will.
Dann versteh ich deine Vergleiche sowieso nicht. Natürlich ist die Bundesliga viel attraktiver
Re: Stephan Lichtsteiner
Artikel über SL heute im Blick hinter Paywall:
Der neue Basel-Coach Stephan Lichtsteiner im Porträt
«Er ordnet dem Erfolg alles unter»
Titel-Garant Lichtsteiner will den FCB wieder auf Kurs bringen
Stephan Lichtsteiner definiert sich über Titel. Mit Juve, Lazio und GC holt er reihenweise Trophäen. Für sein Profi-Coach-Debüt hat sich der Ex-Nati-Captain nun mit dem FC Basel den grössten Schweizer Klub ausgesucht. Mutig oder übermütig?
Vor knapp einer Woche ist Wettswil-Coach Stephan Lichtsteiner (42) im Rahmen seiner Ausbildung für die Uefa-Pro-Lizenz Gast bei Ex-Weltmeister Cesc Fabregas, der Como an die erweiterte Spitze der Serie A geführt hat. Am Dienstagmorgen sitzt Lichtsteiner im St.-Jakob-Park auf dem Podium und erklärt, wie er 24 Stunden nach der Freistellung von Ludovic Magnin den FC Basel als neuer Chef an der Linie zurück zu alter Grösse führen will.
Zwei Tage später scheidet er gegen Viktoria Pilsen (0:1) aus der Europa League aus. Die Nachrichtenlage ist intensiv, die Flut an Reaktionen ebenfalls: «Ich habe nicht alles gelesen, mein Fokus liegt auf dem FCB», sagt Lichtsteiner. Und klar ist auch: Er steht ab sofort selber wieder landesweit im Mittelpunkt. Die Fans von Rotblau reagieren mehrheitlich skeptisch auf den prominenten Namen. Ihr Tenor: Die Klubchefs fahren mit dem Engagement des Trainer-Rookies eine High-Risk-Strategie.
Die spürbaren Vorbehalte im pulsierenden Basler Umfeld lösen bei Lichtsteiner keine Selbstzweifel aus: «Das Risiko ist da, es folgen Big Games. Ich habe die Überzeugung, diese riesige Chance zu packen.» Den ersten Termin mit den Journalisten moderiert er unaufgeregt. Die Impressionen von ihm als Spieler werden zum Thema; sein offensichtlicher Ehrgeiz, seine Verbissenheit, seine Mentalität, Konflikte nicht auszusitzen. Auf die Optik von früher reagiert der langjährige Captain des Nationalteams gelassen: «Ich bin kein böser Mensch. Aber ihr seht mich beim Arbeiten. Da geht es um Leistung, um Siege und nicht darum, Spässchen zu machen.»
Pragmatismus, ein ausgeprägtes Arbeitsethos und ein detaillierter Plan, wie die Aufgabe zu bewältigen ist. So hat der siebenfache Serie-A-Champion als Verteidiger funktioniert, mit einer vergleichbaren Linie startet Lichtsteiner beim Super-League-Koloss in Basel.
Benaglios Prognose
Im Schweizer Fussball gehört der Innerschweizer zur obersten Etage. Als Spieler prägt er als gesetzter Rechtsverteidiger die beste Juve-Squadra der letzten 25 Jahre mit. In der Garderobe mit den italienischen Weltmeister-Granden Gigi Buffon und Andrea Pirlo gehört der temperamentvolle und wortgewaltige Schweizer zu den Leadern – noch heute pflegt er mit den damaligen Meisterhelden regen Kontakt. GC, Lille, Lazio, Juventus, Arsenal und im Corona-Spätherbst Augsburg.
Abgesehen von seinem Bundesliga-Gastspiel geht es an allen Adressen um Siege, um Titel. «Darum geht es im Fussball. Titel bleiben in Erinnerung, sie definieren die Karriere, den eigenen Weg.» 17 Trophäen hat der zweifache Champions-League-Finalist gewonnen; nie als Mitläufer, immer als furchtloser Akteur mit plausiblen Ideen und unmissverständlichen Wortmeldungen. So ist er bereits als 18-jähriger Profi-Emporkömmling bei GC aufgefallen.
Die Rhetorik gehört zu seinen Stärken. Er wird seine Mitarbeiter und seine Spieler herausfordern. Kompromisslose Ansagen haben ihn schon früher vom Durchschnitt abgehoben. Als Leader unter Vladimir Petkovic hat er in der Garderobe immer wieder für ein zielorientiertes Klima gesorgt und sein taktisches Verständnis demonstriert. Sein enger Wegbegleiter Diego Benaglio hat im Blick schon vor einem Jahr den baldigen Trainer-Aufstieg Lichtsteiners prognostiziert: «Ich weiss, wie sensationell er in der Nationalmannschaft seine Rolle als Captain eingenommen hat. Was die Menschenführung angeht, hat er in den letzten Jahren extrem viel gelernt.»
Und schiebt nach, was viele mit dem Luzerner verbinden: «Er ordnet dem Erfolg alles unter. Wenn du ganz oben ankommen willst, braucht es das.»
Lichtsteiner hat seine Laufbahn seit seinem Rückzug als Spieler Schritt für Schritt geplant. Zur persönlichen Horizonterweiterung gehört auch sein Engagement im Verwaltungsrat des HC Lugano. Für ihn stand trotz wirtschaftlicher Absicherung nie zur Debatte, seine Sport-Passion zur Seite zu stellen.
Und er hat die Demut aufgebracht, nach 108 Länderspielen und hoch dekorierter Vergangenheit bei Juventus ganz unten einzusteigen. Bei den FCB-Junioren, später dann im Verein seines Wohnorts Wettswil-Bonstetten. Beim Gang in die Viertklassigkeit ist ihm bewusst, dass das Team-Management wichtiger ist als die taktischen Finessen. Seine Entschlossenheit, seine erhöhte Betriebstemperatur bekommt dann und wann auch die Amateur-Konkurrenz zu spüren: «Es wird nie einen Lichtsteiner geben, der nicht ans Limit geht im Fussball. Das gibt es einfach nicht. Emotionen sind Teil meiner Identität.»
Und nun also tritt er heraus aus der Anonymität der Viertklassigkeit, zurück auf die nationale Bühne. In Basel wird sein Temperament eine Rolle spielen. Lichtsteiner muss seine Energie kanalisieren, seinen Pulsschlag unter Kontrolle haben. Nicht jeder wird seinem vorgelebten Perfektionismus folgen können. «Es geht um die richtige Balance.» Das Bild wird grösser, das Rampenlicht ebenso. Jede Gefühlsregung wird registriert, jedes Wort auf die Goldwaage gelegt. Seine Beziehung mit dem Basler König Xherdan Shaqiri wird unter der Lupe begutachtet.
Ganz entscheidend für eine gute Zukunft Lichtsteiners: das Verhältnis zwischen dem neuen Chef mit seinem Captain Xherdan Shaqiri.
Ganz entscheidend für eine gute Zukunft Lichtsteiners: das Verhältnis zwischen dem neuen Chef mit seinem Captain Xherdan Shaqiri.
Lichtsteiner sagt: «Es geht darum, zusammen Lösungen zu finden.» So wie einst in der gemeinsamen Nati-Zeit. Er wolle nicht den Chef markieren. Und Shaqiri wird nicht vergessen haben, wie Lichtsteiner an der WM in Russland 2018 im aufgeheizten Duell mit Serbien aus Solidarität den Doppel-Adler formte.
Knapp acht Jahre später geht es in einem anderen Kontext wieder um Signale, um Kommunikation, um Inhalte: «Sie müssen mir mein Spiel abkaufen!» Er denkt dabei an Shaqiri und die kritischen Anhänger des Meisters.
Der neue Basel-Coach Stephan Lichtsteiner im Porträt
«Er ordnet dem Erfolg alles unter»
Titel-Garant Lichtsteiner will den FCB wieder auf Kurs bringen
Stephan Lichtsteiner definiert sich über Titel. Mit Juve, Lazio und GC holt er reihenweise Trophäen. Für sein Profi-Coach-Debüt hat sich der Ex-Nati-Captain nun mit dem FC Basel den grössten Schweizer Klub ausgesucht. Mutig oder übermütig?
Vor knapp einer Woche ist Wettswil-Coach Stephan Lichtsteiner (42) im Rahmen seiner Ausbildung für die Uefa-Pro-Lizenz Gast bei Ex-Weltmeister Cesc Fabregas, der Como an die erweiterte Spitze der Serie A geführt hat. Am Dienstagmorgen sitzt Lichtsteiner im St.-Jakob-Park auf dem Podium und erklärt, wie er 24 Stunden nach der Freistellung von Ludovic Magnin den FC Basel als neuer Chef an der Linie zurück zu alter Grösse führen will.
Zwei Tage später scheidet er gegen Viktoria Pilsen (0:1) aus der Europa League aus. Die Nachrichtenlage ist intensiv, die Flut an Reaktionen ebenfalls: «Ich habe nicht alles gelesen, mein Fokus liegt auf dem FCB», sagt Lichtsteiner. Und klar ist auch: Er steht ab sofort selber wieder landesweit im Mittelpunkt. Die Fans von Rotblau reagieren mehrheitlich skeptisch auf den prominenten Namen. Ihr Tenor: Die Klubchefs fahren mit dem Engagement des Trainer-Rookies eine High-Risk-Strategie.
Die spürbaren Vorbehalte im pulsierenden Basler Umfeld lösen bei Lichtsteiner keine Selbstzweifel aus: «Das Risiko ist da, es folgen Big Games. Ich habe die Überzeugung, diese riesige Chance zu packen.» Den ersten Termin mit den Journalisten moderiert er unaufgeregt. Die Impressionen von ihm als Spieler werden zum Thema; sein offensichtlicher Ehrgeiz, seine Verbissenheit, seine Mentalität, Konflikte nicht auszusitzen. Auf die Optik von früher reagiert der langjährige Captain des Nationalteams gelassen: «Ich bin kein böser Mensch. Aber ihr seht mich beim Arbeiten. Da geht es um Leistung, um Siege und nicht darum, Spässchen zu machen.»
Pragmatismus, ein ausgeprägtes Arbeitsethos und ein detaillierter Plan, wie die Aufgabe zu bewältigen ist. So hat der siebenfache Serie-A-Champion als Verteidiger funktioniert, mit einer vergleichbaren Linie startet Lichtsteiner beim Super-League-Koloss in Basel.
Benaglios Prognose
Im Schweizer Fussball gehört der Innerschweizer zur obersten Etage. Als Spieler prägt er als gesetzter Rechtsverteidiger die beste Juve-Squadra der letzten 25 Jahre mit. In der Garderobe mit den italienischen Weltmeister-Granden Gigi Buffon und Andrea Pirlo gehört der temperamentvolle und wortgewaltige Schweizer zu den Leadern – noch heute pflegt er mit den damaligen Meisterhelden regen Kontakt. GC, Lille, Lazio, Juventus, Arsenal und im Corona-Spätherbst Augsburg.
Abgesehen von seinem Bundesliga-Gastspiel geht es an allen Adressen um Siege, um Titel. «Darum geht es im Fussball. Titel bleiben in Erinnerung, sie definieren die Karriere, den eigenen Weg.» 17 Trophäen hat der zweifache Champions-League-Finalist gewonnen; nie als Mitläufer, immer als furchtloser Akteur mit plausiblen Ideen und unmissverständlichen Wortmeldungen. So ist er bereits als 18-jähriger Profi-Emporkömmling bei GC aufgefallen.
Die Rhetorik gehört zu seinen Stärken. Er wird seine Mitarbeiter und seine Spieler herausfordern. Kompromisslose Ansagen haben ihn schon früher vom Durchschnitt abgehoben. Als Leader unter Vladimir Petkovic hat er in der Garderobe immer wieder für ein zielorientiertes Klima gesorgt und sein taktisches Verständnis demonstriert. Sein enger Wegbegleiter Diego Benaglio hat im Blick schon vor einem Jahr den baldigen Trainer-Aufstieg Lichtsteiners prognostiziert: «Ich weiss, wie sensationell er in der Nationalmannschaft seine Rolle als Captain eingenommen hat. Was die Menschenführung angeht, hat er in den letzten Jahren extrem viel gelernt.»
Und schiebt nach, was viele mit dem Luzerner verbinden: «Er ordnet dem Erfolg alles unter. Wenn du ganz oben ankommen willst, braucht es das.»
Lichtsteiner hat seine Laufbahn seit seinem Rückzug als Spieler Schritt für Schritt geplant. Zur persönlichen Horizonterweiterung gehört auch sein Engagement im Verwaltungsrat des HC Lugano. Für ihn stand trotz wirtschaftlicher Absicherung nie zur Debatte, seine Sport-Passion zur Seite zu stellen.
Und er hat die Demut aufgebracht, nach 108 Länderspielen und hoch dekorierter Vergangenheit bei Juventus ganz unten einzusteigen. Bei den FCB-Junioren, später dann im Verein seines Wohnorts Wettswil-Bonstetten. Beim Gang in die Viertklassigkeit ist ihm bewusst, dass das Team-Management wichtiger ist als die taktischen Finessen. Seine Entschlossenheit, seine erhöhte Betriebstemperatur bekommt dann und wann auch die Amateur-Konkurrenz zu spüren: «Es wird nie einen Lichtsteiner geben, der nicht ans Limit geht im Fussball. Das gibt es einfach nicht. Emotionen sind Teil meiner Identität.»
Und nun also tritt er heraus aus der Anonymität der Viertklassigkeit, zurück auf die nationale Bühne. In Basel wird sein Temperament eine Rolle spielen. Lichtsteiner muss seine Energie kanalisieren, seinen Pulsschlag unter Kontrolle haben. Nicht jeder wird seinem vorgelebten Perfektionismus folgen können. «Es geht um die richtige Balance.» Das Bild wird grösser, das Rampenlicht ebenso. Jede Gefühlsregung wird registriert, jedes Wort auf die Goldwaage gelegt. Seine Beziehung mit dem Basler König Xherdan Shaqiri wird unter der Lupe begutachtet.
Ganz entscheidend für eine gute Zukunft Lichtsteiners: das Verhältnis zwischen dem neuen Chef mit seinem Captain Xherdan Shaqiri.
Ganz entscheidend für eine gute Zukunft Lichtsteiners: das Verhältnis zwischen dem neuen Chef mit seinem Captain Xherdan Shaqiri.
Lichtsteiner sagt: «Es geht darum, zusammen Lösungen zu finden.» So wie einst in der gemeinsamen Nati-Zeit. Er wolle nicht den Chef markieren. Und Shaqiri wird nicht vergessen haben, wie Lichtsteiner an der WM in Russland 2018 im aufgeheizten Duell mit Serbien aus Solidarität den Doppel-Adler formte.
Knapp acht Jahre später geht es in einem anderen Kontext wieder um Signale, um Kommunikation, um Inhalte: «Sie müssen mir mein Spiel abkaufen!» Er denkt dabei an Shaqiri und die kritischen Anhänger des Meisters.
Re: Stephan Lichtsteiner
Mir passt der. Nichts für Schneeflöckchen.Thinker hat geschrieben: 01.02.2026, 12:59 Artikel über SL heute im Blick hinter Paywall:
Der neue Basel-Coach Stephan Lichtsteiner im Porträt
«Er ordnet dem Erfolg alles unter»
.....
Eigenleistungsmässig macht er allen im Team etwas vor.
Re: Stephan Lichtsteiner
nobilissa hat geschrieben: 01.02.2026, 13:09Mir passt der. Nichts für Schneeflöckchen.Thinker hat geschrieben: 01.02.2026, 12:59 Artikel über SL heute im Blick hinter Paywall:
Der neue Basel-Coach Stephan Lichtsteiner im Porträt
«Er ordnet dem Erfolg alles unter»
.....
Eigenleistungsmässig macht er allen im Team etwas vor.
Hab auch ein gutes Gefühl, könnte langfristig ein schönes Projekt werden. Hoffe er wird gut unterstützt werden durch weise Entscheidungen der SK, durch etwas Geduld und Support der Fans/Medien, so das er Zeit hat, und durch Spieler welche ihm das Leben nicht allzu schwer machen. Wünsche ihm (und uns auch) das er möglichst bald Erfolg hat.
Würde es an seiner Stelle so machen dass die ganze Taktik etc.. auf schnellen simplen Erfolg ausgerichtet ist, und das er sich mit fortgeschrittenen Ideen Zeit lässt bis die Resultate einigermaßen da sind, da diese meiner momentanen Ansicht nach meist mehr Zeit benötigen bis die funktionieren
Re: Stephan Lichtsteiner
Schade hat man ihm nicht schon die Vorbereitung gegeben. Dann sähe einiges anders aus denke ich.
-
Heimatferner
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 180
- Registriert: 17.02.2021, 19:36
Re: Stephan Lichtsteiner
Das ist kein Votum gegen Lichtsteiner, der hat für mich bis zum Beginn der nächsten Saison Schonfrist.
Aber dieser Trainerwechsel hat bislang gar nichts gebracht, was schlichtweg daran liegt, dass der Kader nicht der Erwartungshaltung ( intern wie extern) entspricht.
So besteht einfach die Gefahr, dass man nach Magnin nun auch Teile der Mannschaft und den neuen Trainer verbrennt.
Aber dieser Trainerwechsel hat bislang gar nichts gebracht, was schlichtweg daran liegt, dass der Kader nicht der Erwartungshaltung ( intern wie extern) entspricht.
So besteht einfach die Gefahr, dass man nach Magnin nun auch Teile der Mannschaft und den neuen Trainer verbrennt.
Re: Stephan Lichtsteiner
Heimatferner hat geschrieben: 01.02.2026, 19:05 Das ist kein Votum gegen Lichtsteiner, der hat für mich bis zum Beginn der nächsten Saison Schonfrist.
Aber dieser Trainerwechsel hat bislang gar nichts gebracht, was schlichtweg daran liegt, dass der Kader nicht der Erwartungshaltung ( intern wie extern) entspricht.
So besteht einfach die Gefahr, dass man nach Magnin nun auch Teile der Mannschaft und den neuen Trainer verbrennt.
Lichtsteiner kriegt von mir eine Schonfrist bis Ende Saison 2026/27. Wenn die Clubführung von Langzeitprojekt spricht, dann soll er auch 18 Monate erhalten.
Re: Stephan Lichtsteiner
Steph raus…
nichts gegen Steph, aber der Trainerwechsel hat genau nichts gebracht. Magnin hat uns immerhin den Sieg gegen Zirü geschenkt. Es stehen schwierige Monate vor uns…
- zBasel Fondue
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 4226
- Registriert: 31.01.2006, 13:19
- Wohnort: @Home
Re: Stephan Lichtsteiner
Pusher hat geschrieben: 01.02.2026, 19:45 Steph raus…nichts gegen Steph, aber der Trainerwechsel hat genau nichts gebracht. Magnin hat uns immerhin den Sieg gegen Zirü geschenkt. Es stehen schwierige Monate vor uns…
Das Problem war das man zu lange an Magnin festgehalten hat.
Der hätte vor Weihnachten entlassen gehört
-
Schatschiri
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 1786
- Registriert: 28.08.2024, 13:33
Re: Stephan Lichtsteiner
Heimatferner hat geschrieben: 01.02.2026, 19:05 Das ist kein Votum gegen Lichtsteiner, der hat für mich bis zum Beginn der nächsten Saison Schonfrist.
Aber dieser Trainerwechsel hat bislang gar nichts gebracht, was schlichtweg daran liegt, dass der Kader nicht der Erwartungshaltung ( intern wie extern) entspricht.
So besteht einfach die Gefahr, dass man nach Magnin nun auch Teile der Mannschaft und den neuen Trainer verbrennt.
Magnin hat uns zusammen mit der SK diesen Scherbenhaufen eingebrockt. Jede Zeit länger mit ihm hätte das Problem noch verschlimmert.
- Schambbediss
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 12628
- Registriert: 19.10.2015, 12:09
Re: Stephan Lichtsteiner
ganz ehrlich: mir tut lichti ein wenig leid. für mich momentan der ärmste siech. ich gebe ihm also garantiert noch zeit bis im herbst (sofern er solange bleiben darf).
Re: Stephan Lichtsteiner
S Interview hüt mach em Thunspiel isch mir z fescht mimimi gsi. me söll verständnis ha wüll sie so e mega harts Programm hen all 3 Täg. Naja jetzt jo nüm
-
schnischnaschneider
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 253
- Registriert: 05.09.2024, 11:27
Re: Stephan Lichtsteiner
defense81 hat geschrieben: 01.02.2026, 20:09 S Interview hüt mach em Thunspiel isch mir z fescht mimimi gsi. me söll verständnis ha wüll sie so e mega harts Programm hen all 3 Täg. Naja jetzt jo nüm
Ich glaube du verstehst in da falsch. Bzw LS hat sich auch nicht super klar ausgedrückt.
Aber ich interpretiere das weniger als "die Spieler sind müde, die Beine sind schwer", sondern vielmehr als: "das Training besteht zu 90% aus Regeneration. Mir fehlt die Zeit um den Spielern die schlechte Taktik von Magnin auszutreiben und meine eigene bessere zu installieren." Und insofern kein mimimi, sondern einfach ein widerspiegeln der Realität bzw des Versagens der Sportkommission, dass man nicht die cojones hatte Lichtsteiner vor Weihnachten zu installieren und ihm eine Vorbereitung zu ermöglichen.
-
Heimatferner
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 180
- Registriert: 17.02.2021, 19:36
Re: Stephan Lichtsteiner
Schatschiri hat geschrieben: 01.02.2026, 19:59Heimatferner hat geschrieben: 01.02.2026, 19:05 Das ist kein Votum gegen Lichtsteiner, der hat für mich bis zum Beginn der nächsten Saison Schonfrist.
Aber dieser Trainerwechsel hat bislang gar nichts gebracht, was schlichtweg daran liegt, dass der Kader nicht der Erwartungshaltung ( intern wie extern) entspricht.
So besteht einfach die Gefahr, dass man nach Magnin nun auch Teile der Mannschaft und den neuen Trainer verbrennt.
Magnin hat uns zusammen mit der SK diesen Scherbenhaufen eingebrockt. Jede Zeit länger mit ihm hätte das Problem noch verschlimmert.
Deine Meinung.
Meiner Meinung nach war Magnin das kleinste Problem, weshalb jetzt Lichtsteiner auch keine Wunder vollbringen wird.
Was die Sportkommission angeht, bin ich einverstanden...vor allem hat man den Doublegewinn letzte Saison wohl zu euphorisch in die Analyse einfliessen lassen. Bis auf die letzten 10 Runden waren die Leistungen auch nicht wirklich besser und hätte es einen konstanten Punktesammler gegeben, wären wir nie Meister geworden.
Lernprozesse.
Wichtig wäre halt, sie durchzumachen und nicht ständig die Köpfe zu wechseln oder zu fordern
Re: Stephan Lichtsteiner
«Die einzigen Trainer, die das sofort lösen könnten, kann sich der FCB nicht leisten»
Re: Stephan Lichtsteiner
Waldfest hat geschrieben: 01.02.2026, 20:35«Die einzigen Trainer, die das sofort lösen könnten, kann sich der FCB nicht leisten»
Fischer?
Re: Stephan Lichtsteiner
Die ersten zwei Spiele als Chefcoach im Profi-Fussball zu verlieren, ist für einen Amateur Trainer ohne Pro Lizenz OK. Das war auch vorhersehbar. Und wenn jetzt auch SG im Cup und der FCZ im Heimspiel geschlagen werden, passt schon alles.
Jedenfalls hat man heute v.a. in der 2.HZ einen engagierten FCB gesehen, der was reissen wollte. Der Kader, zumindest gemäss heutiger Aufstellung, gibt halt nicht wirklich mehr her. Ein Wechsel war leider auch nicht besonders schlau: Salah für Duranville. Dafür m.E. Koloto für Ajeti mutig und richtig. Hätte man auch schon nach 3 Minuten machen können.
Jedenfalls hat man heute v.a. in der 2.HZ einen engagierten FCB gesehen, der was reissen wollte. Der Kader, zumindest gemäss heutiger Aufstellung, gibt halt nicht wirklich mehr her. Ein Wechsel war leider auch nicht besonders schlau: Salah für Duranville. Dafür m.E. Koloto für Ajeti mutig und richtig. Hätte man auch schon nach 3 Minuten machen können.
Re: Stephan Lichtsteiner
Vor drei Monaten, nicht drei Minuten...
Re: Stephan Lichtsteiner
Ja, auch ich fragte mich, weshalb er da einen der Besten vom Feld nahm und ihn durch Salah ersetzte. Als einzigen Grund kann ich mir erklären, dass SL ihm physisch nicht zutraute, heute und am Mittwoch durchzuspielen.
Ob es richtig war, Magnin durch LS zu ersetzen, wird uns erst die Zukunft zeigen, auch wenn ich heute ein paar gute Dinge gesehen habe, z.B. die Strafraumpräsenz .
Schlussendlich wird aber auch er an den Resultaten gemessen.
Ob es richtig war, Magnin durch LS zu ersetzen, wird uns erst die Zukunft zeigen, auch wenn ich heute ein paar gute Dinge gesehen habe, z.B. die Strafraumpräsenz .
Schlussendlich wird aber auch er an den Resultaten gemessen.
Re: Stephan Lichtsteiner
Die Spieler werden vom Athketikteam betreut und deren Werte kontrolliert... Das wird schon seine Gründe gehabt haben.
Ansonsten machen Lichtsteiners personelle Entscheide m.E. allgemein schon Sinn.
Ansonsten machen Lichtsteiners personelle Entscheide m.E. allgemein schon Sinn.
Re: Stephan Lichtsteiner
Kann sich von mir aus gleich wieder verp*ssen.
Hat es geschafft Mannschaft in den letzten 2 Spielen mit noch mieserer Einstellung und grösserer Verunsicherung als vorher auf das Spielfeld zu schicken.
Wechselt den besten Spieler nach dessen besten Aktionen aus - um danach sämtliche Konter über genau diese Seite zu erhalten (und schliesslich auch das Gegentor)
Ich habe kein Verständnis für diesen Trainerwechsel zu diesem Zeitpunkt. Wirklich nicht. Entweder wissen und sehen da andere mehr beim FC Basel, aber für mich sieht es einfach nach einem Totalausfall aus.
Hat es geschafft Mannschaft in den letzten 2 Spielen mit noch mieserer Einstellung und grösserer Verunsicherung als vorher auf das Spielfeld zu schicken.
Wechselt den besten Spieler nach dessen besten Aktionen aus - um danach sämtliche Konter über genau diese Seite zu erhalten (und schliesslich auch das Gegentor)
Ich habe kein Verständnis für diesen Trainerwechsel zu diesem Zeitpunkt. Wirklich nicht. Entweder wissen und sehen da andere mehr beim FC Basel, aber für mich sieht es einfach nach einem Totalausfall aus.
-
Basler Beobachter
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 1365
- Registriert: 24.09.2024, 10:32
Re: Stephan Lichtsteiner
Einen dümmeren Zeitpunkt als neuer Trainer gibt es praktisch nicht: In den ersten 3 Spielen das Ausscheiden aus dem Europacup, die Verabschiedung aus dem Meisterrennen und im schlechteren Fall eine Eliminierung aus dem Schweizer Cup.
Im Idealfall kann Rang 4 verteidigt werden, denn um sich in der Rangliste zu verbessern, müssen doch noch einige Spiele gewonnen werden, was beim FCB zu einem seltenen Ereignis geworden ist.
Ich erwarte, dass die FCB-Spieler bis zum Schluss Vollgas geben, auch wenn es hinten und vorne nicht mehr gelingen sollte, etwas zu erreichen.
Im Idealfall kann Rang 4 verteidigt werden, denn um sich in der Rangliste zu verbessern, müssen doch noch einige Spiele gewonnen werden, was beim FCB zu einem seltenen Ereignis geworden ist.
Ich erwarte, dass die FCB-Spieler bis zum Schluss Vollgas geben, auch wenn es hinten und vorne nicht mehr gelingen sollte, etwas zu erreichen.
Re: Stephan Lichtsteiner
Es isch schwierig z wüsse ob s Kader eifach scheisse isch oder d zemestellig oder d Magnin se imne scheiss Zuestand hinterlih het. Dr Mischt isch (usser evtl im Cup) gführt für die Saison . Söll jetzt in Rueh schaffe und die Spieler forciere und Ufbaue wo bock hen für dr FCB sich z verrisse (falls er 11 findet)
Re: Stephan Lichtsteiner
Meiner Ansicht nach übernimmt SL ja keine funktionierende Mannschaft, und muss erst Mal Stück für Stück bestehende Baustellen angehen welche bei einer funktionierenden Mannschaft nicht oder viel weniger vorhanden sind. Erst dann kann er wirklich solide was aufbauen was er sich vorstellt. Kann natürlich auch parallel gehen, aber die Baustellen verzögern es. Er hat in zwei Spielen bereits erkannt dass ein 3er Mittelfeld und Kompaktheit wichtig sind, und hat Koloto gebracht.
Kann mir gut vorstellen dass er ziemlich schnell auf Koloto und Kaio setzen wird, anstatt auf Brojeti, falls wir keine neuen Stürmer kriegen.
Dann die geringe Zeit die er bis jetzt hatte, auch in Anbetracht der benötigten Regenerationszeit zwischen den Spielen.
Kann wie es ja nur genau, aber hab ein gutes Gefühl bei SL
Kann mir gut vorstellen dass er ziemlich schnell auf Koloto und Kaio setzen wird, anstatt auf Brojeti, falls wir keine neuen Stürmer kriegen.
Dann die geringe Zeit die er bis jetzt hatte, auch in Anbetracht der benötigten Regenerationszeit zwischen den Spielen.
Kann wie es ja nur genau, aber hab ein gutes Gefühl bei SL