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Alt 19.10.2008, 17:16   #61
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Standard Update vom 19.10.2008

Medienspiegel Update:

- Auch die BaZ will jetzt differenzieren
- Auch Aargau gründet Referendumskomitee
- War früher alles besser? FCZ-FCB Ende 80er Jahre
- Landolt und die Hardturmfront
- "Pyro-Liberalisierung interessant" - neue Töne!

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Alt 05.11.2008, 21:15   #62
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Standard Update vom 5.11.2008

Neu im Medienspiegel:

- Sicherheitspapier löst sich in Luft auf
- Stelzbock Nr. 8 lesen!

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Alt 15.11.2008, 20:00   #63
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Standard Update vom 15.11.2008

Update vom 15.11.2008

- Neues "Grobes Foul": 63 verhaftete Basler - wie es wirklich war
- Referendum gegen Hooligan-Konkordat in Luzern steht!
- "Hohlköpfe" vor dem Richter: Achtungserfolg

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Alt 17.11.2008, 15:38   #64
macau
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Standard "Randale" bei YB-Luzern

Pressemitteilung von Fanarbeit Luzern:

Sicherheitsteam der u201AProtectasu2018 provoziert Ausschreitungen im Stade de Suisse

Anlässlich des Spiels BSC YB - FC Luzern am Sonntag, 16. November 2008, im Stade de Suisse hat das private Sicherheitsunternehmen u201AProtectasu2018 in Schutzausrüstung grundlos den Gästesektor betreten und Luzerner Fans angegriffen und verletzt-

Rest siehe PDF
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Alt 17.11.2008, 20:54   #65
macau
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Zitat:
Zitat von macau Beitrag anzeigen
Am Montag wurde bekannt, dass eine neue HOOLDAT-Vorlage in den Gemeinderat Zürich kommt.

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news...ch/914218.html
Die Parlamentsdebatte findet diesen Mittwoch statt. Ab ca. 18 Uhr, Stadthaus Zürich.

Gerüchteweise ist bereits ein Referendum im Anmarsch.

Auch eine Beschwerde ist denkbar.
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Alt 18.11.2008, 06:05   #66
redtube
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Zitat:
Zitat von macau Beitrag anzeigen
Pressemitteilung von Fanarbeit Luzern:

Sicherheitsteam der u201AProtectasu2018 provoziert Ausschreitungen im Stade de Suisse

Anlässlich des Spiels BSC YB - FC Luzern am Sonntag, 16. November 2008, im Stade de Suisse hat das private Sicherheitsunternehmen u201AProtectasu2018 in Schutzausrüstung grundlos den Gästesektor betreten und Luzerner Fans angegriffen und verletzt-

Rest siehe PDF
Absolut unterste Schublade, Protectas sind auf meiner Hassliste sehr nahe bei den Deltas angekommen.
Anscheinend interessiert diese Meldung hier niemanden, da es nichts mit uns zu tun hat, oder wie sollte man das interpretieren?
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Alt 18.11.2008, 06:51   #67
sergipe
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Wir haben ein Problem mit privaten Sicherheitsfirmen in der Schweiz.

Aber eben, wenn Schöttli der Chefe einer Privaten-Sicherheitstruppe als Ersatz für Landolt in Sicherheitsfragen beim SFV einsitzt, wundert mich gar nichts mehr.
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Alt 18.11.2008, 07:13   #68
sergipe
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Zitat:
Laut Augenzeugen versuchten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes Protectas, Transparente mit Texten wie «Nein zu Polizeiwillkür» im Sektor der Luzern-Fans zu entfernen.
Zitat:
«Die Protectas-Sicherheitsleute stürmten kurz nach der 30. Minute ohne Vorwarnung in den Sektor und schlugen mit den Schlagstöcken zu. Unter den Betroffenen befanden sich auch Kinder.»
http://www.bernerzeitung.ch/region/b...story/22817958
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Alt 18.11.2008, 07:23   #69
Master
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hauptsach i däm filmli wärde xmol usschnitt vo basel zeigt (13. mai)
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http://www.klopfers-web.de
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Alt 18.11.2008, 09:59   #70
cigán
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eine neue art des eingriffs in die fankurven! bis anhin wurden keine transparente
oder zaunfahnen von ordnungskräften aus dem block entfernt...

die antwort würde wohl in allen fällen identisch oder heftiger ausfallen!
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-- prime crime --

"L'important c'est pas la chute , mais l'atterissage"
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Alt 18.11.2008, 17:53   #71
sergipe
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Security-Willkür im Berner Stade de Suisse?

http://www.20min.ch/news/bern/story/...isse--11021349
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Alt 19.11.2008, 09:48   #72
zizou
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jaja und knallt es dann wieder einmal bei uns schreien hier drin alle wieder rum wegen den unverbesserlichen idioten und den armen securities....

dreckspack!
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Zitat:
Zitat von cigán
polizia assassini
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Alt 19.11.2008, 10:39   #73
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http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/...story/25060402
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Alt 19.11.2008, 11:27   #74
missy21
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Zitat:
Zitat von Master Beitrag anzeigen
hauptsach i däm filmli wärde xmol usschnitt vo basel zeigt (13. mai)
hab ich mir auch gedacht.. so viel zum thema "wahrheitsgehalt in zeitungen"
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no one likes us... we don't care
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Alt 19.11.2008, 14:03   #75
Chris Climax
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Zitat:
Medienmitteilung / Luzern, 19. November 2008

Stellungnahme zu den Vorfällen anlässlich des Spiels
BSC Young Boys - FC Luzern vom 16.11.08
im Stade de Suisse in Bern.


Anlässlich des Super-League-Spiels BSC Young Boys - FC Luzern kam es im Gästesektor des Stade de Suisse zu massiven gewalttätigen Übergriffen von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes Protectas auf Luzerner Fans. Aufgrund der beschönigenden Aussagen von Berner Sicherheitsverantwortlichen und der daraus resultierenden teilweise verzerrenden Darstellung der Vorfälle in den Medien, sehen wir uns veranlasst, die folgenden Punkte richtig zu stellen:

Bei den beiden Transparenten, die zum gewalttätigen Blocksturm der Protectas-Leute Anlass gaben, handelt es sich um zwei kleine, harmlose Plakate, auf denen der Schriftzug www.nein-zu-polizeiwillkuer.ch zu lesen war. Die beiden Transparente wurden bereits in verschiedensten Schweizer Stadien aufgehängt und korrekterweise noch nie beanstandet. Es gilt klar festzuhalten, dass die beiden Transparente in keiner Weise gegen die Richtlinien der Swiss Football League über verbotene Gegenstände (Art. 15 verbotene Transparente und Banner) verstossen.

Dass im Stade de Suisse weitergehende Restriktionen als die offiziellen SFL-Richtlinien angewendet werden, wird weder aus der Stadionordnung oder allfälligen Hinweisen auf der Eintrittskarte ersichtlich, noch wird das beim Eintritt ins Stadion auf irgendeine Art kommuniziert. Die Aussage von YB-Pressesprecher Charles Beuret, dass laut Stadionordnung im Stade de Suisse keine u201Epolitischen Aktionenu201C geduldet werden, ist falsch. In der Stadionordnung findet sich kein entsprechender Passus. So erstaunt es denn auch nicht weiter, dass die beiden Transparente bei der Eingangskontrolle anstandslos durchgewunken wurden.

Die Aussagen von Protectas-Kommunikationsleiter Roman Lehman und Protectas-Regionaldirektor Andreas Flückiger, dass beim Versuch die beiden Transparente zu entfernen, keine Gewalt angewendet und keine Schlagstöcke eingesetzt wurden, sind an Dreistigkeit nicht zu überbieten und machen uns sprachlos. Es gibt Dutzende von Zeugen aus dem Gästesektor und den angrenzenden Sektoren, die das Gegenteil beschwören. Der äusserst brutale Einsatz der Protectas-Leute führte bei vielen FCL-Fans zu Verletzungen: Blutende Nasen, Beulen am Kopf, zugeschwollene Augen, Verstauchungen, Prellungen, aufgerissene und geschwollene Lippen und tiefe Schnittwunden mussten diagnostiziert und zum Teil vom Sanitätsdienst des Stade de Suisse vor Ort behandelt werden. Viele dieser Verletzungen wurden inzwischen auch ärztlich bestätigt, darunter auch ein Nasenbeinbruch einer völlig unbeteiligten jungen Frau. Zwei Fans mussten krank geschrieben werden, weil die Verletzungen es ihnen vorderhand verunmöglichen, ihrer Arbeit nachzukommen.

Entschieden widersprochen werden muss der Aussage von YB-Pressesprecher Charles Beuret, u201Edass sich die Protectas-Leute lediglich gewehrt haben, weil gewaltbereite Luzern-Anhänger auf sie losgingen.u201C Die Gewalt ging einzig und allein von den Protectas-Leuten aus. Auch hierfür gibt es Dutzende von Zeugen. Vor dem unverantwortlichen Einsatz der Protectas war die Stimmung im Gästeblock ausgelassen und absolut friedlich. Die Protectas-Mitarbeiter knüppelten bei ihrem Blocksturm ohne Vorwarnung wahllos auf Leute ein, die sich in der Nähe des Eingangs befanden, wo die beiden Transparente festgemacht waren. Kinder und Frauen waren von der Gewaltorgie genauso betroffen, wie ältere Matchbesucher. Erst nach Beginn des massiven und völlig unverhältnismässigen Schlagstockeinsatzes begannen sich Luzerner Fans vehement zu wehren, indem sie einerseits die Transparente zu verteidigen versuchten und sich andererseits schützend vor wehrlose Matchbesucher stellten.

Äusserst befremdlich ist, dass FCL-Fans, welche die gewalttätigen Übergriffe der Protectas filmten und fotografierten, die Kameras entrissen und erst wieder zurückgegeben wurden, nachdem das belastende Bildmaterial vernichtet wurde. Unter anderem wurde gefilmt, wie ein einzelner FCL-Fan während der zweiten Halbzeit von mehreren Protectas-Leuten in den abgesperrten Sektor gezogen, brutal niedergeknüppelt und arbeitsunfähig geprügelt wurde. Anschliessend wurde der verletzte Fan von vier Sicherheitskräften weggetragen.

Fest steht, dass einzelne Fans rechtliche Schritte einleiten werden und Anzeige gegen die Sicherheitsfirma Protectas erstatten werden. Dabei können die betroffenen Fans auf die volle Unterstützung der USL zählen. Nach wie vor sind wir daran, Beweise zu ordnen und aussagekräftiges Videomaterial auszuwerten. Wir werden diese Bilder sobald wie möglich öffentlich zugänglich machen.

Die unrühmlichen Vorkommnisse zeigen in aller Deutlichkeit, wie wichtig das Referendum gegen den Beitritt des Kanton Luzerns zum Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen ist. Einer der rechtstaatlich bedenklichsten Punkte des Konkordats ist, dass Sanktionen wie Rayonverbote, Meldeauflagen oder Polizeigewahrsam ohne einen richterlichen Nachweis der Schuld der betroffenen Fans ausgesprochen werden können. Es reichen hierfür Aussagen von privaten Sicherheitskräften, im vorliegenden Fall also Aussagen von Protectas-Leuten. Es ist ein Armutszeugnis für einen Rechtstaat, dass Mitglieder von dubiosen Sicherheitsfirmen, die vor hemmungsloser Gewaltanwendung genau so wenig zurückschrecken wie vor unverfrorenen Lügen, per Gesetz in die Rolle von Richtern schlüpfen dürfen. Genauso bedenklich ist es, dass Besucher von Fussballspielen in Zukunft willkürlichen Aussagen bzw. Falschaussagen von unzureichend ausgebildeten privaten Sicherheitsleuten ohne Chance auf rechtliches Gehör und wirksame Beschwerde ausgeliefert sein sollen.

United Supporters Luzern
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Alt 19.11.2008, 22:23   #76
macau
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Zitat:
Zitat von macau Beitrag anzeigen
Die Parlamentsdebatte findet diesen Mittwoch statt. Ab ca. 18 Uhr, Stadthaus Zürich.

Gerüchteweise ist bereits ein Referendum im Anmarsch.

Auch eine Beschwerde ist denkbar.
http://www.20min.ch/news/zuerich/sto...lligt-13102673

Überarbeitete Hooligan-Datenbank bewilligt


Die Stadtpolizei Zürich kann zur Gewalt-Prävention verdächtige Sportfans nun neu in einem Register erfassen. Das Stadtparlament genehmigte die überarbeitete Hooligan- Datenbank mit 74 Ja- zu 44 Nein-Stimmen.

Das Gesetz habe eine saubere, rechtliche Grundlage, sagte die Sprecherin der CVP/EVP-Fraktion. Auch die FDP bezeichnete die Datenbank als «das richtige Instrument». Die FDP habe Vertrauen in die Polizei, dass diese nur nach bestem Wissen und Gewissen Leute registriert.

Der Gebrauch habe klare Grenzen, sagte die SP-Sprecherin. Dies unterstützte die zuständige Stadträtin Esther Maurer: Es gehe um einen sehr beschränkten Gebrauch. In der Datenbank werden sowohl gewaltbereite wie auch gewaltsuchende Besucherinnen und Besucher von Sportveranstaltungen registriert.

Gegen die Datenbank waren vereinzelte SP-Mitglieder, AL, Grüne und SVP. Die Zeit der politischen Fichen sei schon lange Vergangenheit, sagte der Grünen-Sprecher. Die Grünen seien noch nie für präventives Fichieren gewesen und seien es auch jetzt nicht.

Auch die AL machte den Vergleich zur Fichenaffäre. Für das «gallische Dorf» innerhalb der SP-Fraktion können immer noch zuviele Leute erfasst werden.

Die SVP bezeichnete die Datenbank als «Anfang zur Abschaffung der Unschuldsvermutung». Gemäss SVP haben die Befürworter kein Verständnis für die grundsätzlichen Prinzipien des Rechtsstaats. Die Gegner hatten aber in der Schlussabstimmung keine Chance.

Bereits im Februar

Der Gemeinderat hatte bereits im Februar über die Hooligan- Datenbank debattiert. Damals hatte sich die Mehrheit zwar grundsätzlich dafür ausgesprochen. Sie hatte allerdings einiges bemängelt und die Vorlage zurück an den Stadtrat geschickt.

Insgesamt ist die überarbeitete Vorlage transparenter und schränkt die Datenbearbeitung stärker ein. Verkürzt wurde die Dauer bis zur Löschung eines Eintrages. Zudem wurde der so genannte «Gaffer-Artikel» gestrichen. Dieser sah vor, dass auch Personen, die polizeiliche Tätigkeiten stören, registriert werden können.

Auch wurde die Bestimmung gestrichen, wonach unter anderem aufgrund von «Meldungen und Auskünften Dritter anlässlich von Sportveranstaltungen» Daten registriert werden. Ebenfalls geändert wurde der Name der Datenbank. Statt Hooldat heisst sie nun Gamma.

Juristische Schritte angedroht

Für den Verein «Referendum BWIS» ist aber auch die überarbeitete Version «unbrauchbar». Bei einem Ja des Stadtparlaments will der Verein juristische Schritte einleiten, wie er Ende Juli kurz nach der Präsentation der Vorlage mitgeteilt hatte.

Der Verein «Referendum BWIS» war im Frühjahr 2006 von Fangruppen diverser Fussball- und Eishockeyvereine gegründet worden, um das Hooligangesetz auf eidgenössischer Ebene zu verhindern. Das Referendum kam aber nicht zu Stande.

Quelle: SDA/ATS
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Alt 19.11.2008, 22:35   #77
Athenry
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Zitat:
Zitat von macau Beitrag anzeigen
Gegen die Datenbank waren vereinzelte SP-Mitglieder
eine schande für eine partei, die einst einmal für die rechte des "kleinen bürgers" einstand. ein armutszeugnis, wenn die eigentlichen (partei-)meinungen zwecks krampfhaftem aufrechterhalten einer einzigen, eigentlich unhaltbaren person (esther m.) fallengelassen werden.
die parallelen zur svp und christoph b. sind irgendwie unübersehbar
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Alt 19.11.2008, 22:37   #78
Master
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willkommen polizei & überwachungsstaat
unglaublich, dass sowas in der schweiz durchgeht, hochoffiziell. und die befürworter sind genau diejenigen, die normalerweise nicht in diese richtung gehen wollen.
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Alt 20.11.2008, 01:49   #79
macau
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Standard GAMMA-Referendum erst im 2009

Es gibt noch eine zweite Lesung, die Schlussabstimmung findet (vermutlich) erst nächstes Jahr statt.

http://www.referendum-bwis.ch/aktuell.htm
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Alt 20.11.2008, 11:58   #80
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Zitat:
Zitat von Athenry Beitrag anzeigen
eine schande für eine partei, die einst einmal für die rechte des "kleinen bürgers" einstand. ein armutszeugnis, wenn die eigentlichen (partei-)meinungen zwecks krampfhaftem aufrechterhalten einer einzigen, eigentlich unhaltbaren person (esther m.) fallengelassen werden.
die parallelen zur svp und christoph b. sind irgendwie unübersehbar
Die SVP bezeichnete die Datenbank als «Anfang zur Abschaffung der Unschuldsvermutung». Gemäss SVP haben die Befürworter kein Verständnis für die grundsätzlichen Prinzipien des Rechtsstaats. Die Gegner hatten aber in der Schlussabstimmung keine Chance.
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Alt 26.01.2009, 12:29   #81
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Update vom 23.01.2009:

- Adressen der Vereine und Gesetze/Reglemente aktualisiert.
- Die Rubrik "Was du wissen musst" wurde um die Themen "Haftung der Fans" und "Haftung für die Schäden nach dem Barrage-Spiel FCSG-ACB" ergänzt.


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Alt 26.02.2009, 15:08   #82
macau
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Standard Rayonverbote ohne Hand und Fuss

Das Hooligangesetz verlangt für den Nachweis gewalttätigen Verhaltens keinen formellen Nachweis im strafrechtlichen Sinn. Viele Rayonverbote enthalten aber gar keine Umschreibung der zu Last gelegten Tat. Zudem werden die meisten Rayonverbote für ein volles Jahr ausgesprochen, obwohl die Dauer nach Schwere der Tat abgestuft sein sollte.

Am 21. Januar 2009 hat der Haftrichter Zürich unter anderem erwogen,

- dass, der von einem Rayonverbot Betroffene, aufgrund des allgemein gültigen Anspruches auf rechtliches Gehör, ein Anrecht darauf hat, dass ihm im Entscheid betreffend Rayonverbot nachvollziehbar dargelegt wird, dass er sich nachweislich an Gewalttätigkeiten gegen Personen oder Sachen beteiligt hat,

- dass dies umso mehr gilt, wenn ein Rayonverbot für die maximale Dauer von einem Jahr und für wesentliche Bereiche der Innenstadt sowie für weitere Zentrumsgegenden verhängt wurde, wodurch die vertassungsmässig garantierte Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt wird,

- dass die Verfügung der Stadtpolizei Zürich diesem Anspruch nicht zu genügen vermag; zwar wird der Anlass, nämlich ein Fussballspiel zwischen FCZ und GC im Letzigrund, aufgeführt, auch werden zwei Straftatbestände, nämlich Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte und Landfriedensbruch, aufgelistet, jedoch beschränkt sich die Verfügung auf die lapidare Bemerkung der Rekurrent habe sich “strafwürdig verhalten“,

- dass der Verfügung nicht zu entnehmen ist, worin das strafwürdige Verhalten im Einzelnen konkret bestehe und insbesondere inwiefern der Rekurrent sich an Gewalt gegenüber Personen oder Sachen gemäss Art. 21 a Abs. 1 lit. g und h VWIS beteiligt habe und worin der Nachweis dieses Verhaltens im Sinne von Art. 21 b Abs. 1 lit. a VWIS bestehe,


und verfügt, dass das Rayonverbot aufgrund dieser Mägel aufzuheben sei.

An der gleichen Krankheit leiden vermutlich hunderte andere Rayonverbote auch, aber leider werden viel zu wenige Beschwerden geführt.

Neben Rayonverboten können auch Stadionverbote zu einem Eintrag in HOOGAN führen. Bei der Qualitüt der Stadionverbote verhält es sich ähnlich wie beim oben zitierten Rayonverbot. Aber auch hier sind Rechtsmittel möglich.

http://www.referendum-bwis.ch/aktuell25022009.htm
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Geändert von macau (26.02.2009 um 17:22 Uhr)
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Alt 10.03.2009, 13:11   #83
macau
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Standard Beschwerde gegen Hooligan-Konkordat Tessin

Am 24. Februar 2009 wurde beim Bundesgericht eine Beschwerde gegen den Konkordatsbeitritt des Kantons Tessin eingereicht:

http://www.referendum-bwis.ch/Ricorso_TF_24_02_09.pdf

Im Tessin wurde neben dem Beitritt zum Konkordat gleich noch eine allgemeine Wegweisungspeaxis ins Polizeigesetz aufgenommen, weshalb eine breite Trägerschaft hinter der Beschwerde steht.


Als Vorlage für den Teil Konkordat diente eine Beschwerde gegen den Konkordatsbeitritt des Kantons Aargau (Anhang). Diese Beschwerde konnte noch nicht eingereicht werden, weil der unbenutzte Ablauf der Referendumsfrist noch nicht im Amtsblatt publiziert worden ist.

Auf jeden Fall wird es auch in den beiden Basel Beschwerden geben, vermutlich auch in Luzern (nach der Abstimmung vom 17. Mai) und hoffentlich in Zürich.

EDIT: Falls jemand italienisch spricht: http://www.inventati.org/ti-riguarda/
Angehängte Grafiken
Dateityp: pdf Beschwerde_Konkordat_AG.pdf (104,1 KB, 132x aufgerufen)
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Geändert von macau (10.03.2009 um 22:15 Uhr)
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Alt 11.03.2009, 13:11   #84
macau
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Zitat:
Zitat von macau Beitrag anzeigen
An der gleichen Krankheit leiden vermutlich hunderte andere Rayonverbote auch, aber leider werden viel zu wenige Beschwerden geführt.
weiter im Text:

Rayonverbot für FC-Thun-Fans aufgehoben

Das bernische Verwaltungsgericht hat die Beschwerde zweier Thuner Fussballfans gegen ein Rayonverbot gutgeheissen. Grund: Die Polizei hat nach Ansicht des Gerichts die Verbote zu wenig klar begründet.

Den beiden Fans riet das Gericht indessen dringend, sich in Zukunft konsequent jeglicher Provokationen und anderer Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit Fussballveranstaltungen zu enthalten.

Vorgedrucktes zu formelhaft


Aus Polizeiberichten gingen Anhaltspunkte hervor, dass sie nicht jederzeit willens oder fähig seien, sich Provokationen oder Gewalttätigkeiten bei Fussballspielen zu enthalten. Diese Hinweise lieferten allerdings keine Beweise für den fraglichen Abend der Wegweisung in Thun, heisst es in dem am Dienstag veröffentlichten Gerichtsentscheid.

Nach Ansicht des Verwaltungsgerichts genügte das von der Polizei am fraglichen Abend ausgestellte Rayonverbot den Mindestanforderungen an die Begründungspflicht nicht. Die auf den Formularen vorgedruckten Sachverhaltsangaben seien zu formelhaft und knapp.

Eine Veranschaulichung des individuellen Verhaltens der Beschwerdeführer habe gefehlt, begründet das Verwaltungsgericht im Entscheid.

«Händel» gesucht

Die beiden 20 und 21 Jahre alten Fans wurden nach einem Match des FC Thun gegen den FC Aarau im Mai 2007 von der Polizei am Bahnhof Thun angehalten und weggewiesen. Die beiden hätten «Händel» mit gegnerischen Fans gesucht, begründete die Polizei den Schritt.

Aufgrund dieses Vorfalls belegte die FC Thun Betriebs AG die beiden mit einem bis im Mai 2009 gültigen Stadionverbot für sämtliche Stadien der Swiss Football League.

Die beiden Fans erhoben gegen die Wegweisung Beschwerde, die sowohl von der Gemeinde wie auch vom Regierungsstatthalter abgelehnt wurde.

Quelle: SDA/ATS

Es waren übrigens Wegweisungen nach Polizeigesetz und nicht Rayonverbote gemäss BWIS (siehe PDF).
Angehängte Grafiken
Dateityp: pdf WegweisungThun.pdf (137,5 KB, 103x aufgerufen)
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Geändert von macau (11.03.2009 um 22:12 Uhr)
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Alt 24.03.2009, 20:39   #85
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Update vom 24.03.2009:

Neues Grobes Foul:
Rayonverbot wegen mutwilligen Beschädigens eines Klappsitzes im Stadion Letzigrund durch Vewaltungsgericht Zürich aufgehoben.


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Alt 25.03.2009, 02:13   #86
macau
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Standard Webseite neu gestaltet

Die Referendums-Seite wurde etwas aufgefrischt.

materiell neu:

GAMMA (resp. HOOLDAT) kommt am 1. April in den Gemeinderat Zürich:

http://www.referendum-bwis.ch/aktuell19112008.shtml

Das Rayon Basel St. Jakob ist viel zu gross

http://www.referendum-bwis.ch/aktuell05122008.shtml

Rayonverbote im Zürich und Thun aufgehoben:

http://www.referendum-bwis.ch/aktuell25022009.shtml
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Geändert von macau (27.03.2009 um 21:24 Uhr)
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Alt 25.03.2009, 08:46   #87
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Zitat:
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GAMMA (resp. HOOLDAT)
interessant, diese Umbenennung kannte ich noch nicht.

Gamma = das griechische C, also C-Fans. Man schafft sich einen neuen Euphemismus und eliminiert dadurch das ungeliebte "HOOL" aus der Bezeichnung, man hofft wohl durch diese Verschleierung auf noch mehr Akzeptanz in der Bevölkerung.
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Alt 31.03.2009, 15:46   #88
macau
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Zitat von macau Beitrag anzeigen
GAMMA (resp. HOOLDAT) kommt am 1. April in den Gemeinderat Zürich:

http://www.referendum-bwis.ch/aktuell19112008.shtml
der Widerstand formiert sich:

http://zuschauerfichen-nein.ch/


Update:

Am 1. April 2009 hat der Gemeinderat in zweiter Lesung Ja zu GAMMA gesagt.

46 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte von links und rechts aus SVP, Grünen, SP, AL, AZ und SD haben gemeinsam das Behördenreferendum ergriffen. Nötig wären 42 Unterschriften gewesen.
__________________
PRO juristischer Saubannerzug nach Zürich

Geändert von macau (01.04.2009 um 18:43 Uhr)
macau ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2009, 18:27   #89
Athenry
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Beiträge: 620
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@macau
merci erstmals für die ständigen uptdates und deine grossen bemühungen. eine kleine kritik an der bwis homepage hätte ich noch (weiss nicht, wieweit du dort einfluss hast): wieso wurden die pyrokurzfilmchen dort eingefügt? ist mE etwas kontraproduktiv, vor allem jenes links unten (ist das vor dem joggeli-gästesektor?).
Athenry ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2009, 21:04   #90
fansicht.ch
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Beiträge: 29
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Update vom 04.05.2009

Neues Grobes Foul:
Verwechslung und Falschaussage mit Folgen

www.fansicht.ch
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