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Thema: 126. Generalversammlung in der St. Jakobhalle vom 09.11.2020 um 18:30

  1. #331
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tee
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    Zitat Zitat von ruggpass Beitrag anzeigen
    Natürlich wäre diese unmittelbare Umstrukturierung schwierig durchzuführen. Dies grundsätzlich als Unmöglich abzutun finde ich jedoch fragwürdig. Beispielsweise bei Bayern München besitzt der Verein 75% an der AG und die spielen meines Wissens nicht in der 7. Deutschen Liga. Hat der Verein mehr Einfluss, bedeutet das vorerst hauptsächlich, dass die Clubführung die Vereinsmitglieder von sich überzeugen muss. Dies ist bis zu dieser GV ja auch immer so geschehen.
    Mit den Bayern kann man das wohl nicht vergleichen.. Wer deckt unsere Defizite? Wer kauft den Verein? 10'000 Mitglieder, also 1'000'000 Einnahmen, mit denen man Ausfälle decken könnte... Wie gesagt, da gehen wir wohl direkt Pleite..
    Sali zämme.

  2. #332
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
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    Zitat Zitat von Quo Beitrag anzeigen
    "Wir sind gespannt, wie Burgener und Heri mit diesem Votum umgehen werden, denn in der 127-jährigen Geschichte des FCB hat sich noch keine Führung über den Entscheid der Mitgliederversammlung als oberstes Organ hinweggesetzt."

    Und auch hier nochmals meine Frage: Und wer sind für Ystoo die Alternativen?
    Nur ist Burgener nicht Chef des Vereins, sondern der AG, welche ihm gehört. Da kann Yyschtoh noch so täubelen, der Verein hat genau nichts zu melden. Am Schluss entscheidet die Person, welche die Batzeli hat.

    Und ich stimmte bewusst so, dass (Partei-)Politik im Verein FCB nichts zu suchen hat.
    Heusler.

    Alla sätt är bra utom de dåliga.

    "Zürich ist doppelt so gross wie der Wiener Zentralfriedhof - aber nur halb so lustig."

  3. #333
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tsunami
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    Zitat Zitat von rhybrugg Beitrag anzeigen
    Ich glaube, dass grösste Interesse liegt bei der 1. Mannschaft, bei dem was im Joggeli abgeht. Aber genau dieser Teil hat nix mit dem Verein zu tun.
    Klar liegt das grösste Interesse an der 1. Mannschaft. Auch klar ist, dass der Verein nix mit der 1. Mannschaft zu tun hat. Der Verein hat ja auch eine andere Aufgabe. Deshalb finde ich es schon despektierlich, hier von
    "wurde der Verein zu einem hübschen Anhängsel. Bhaltis und Willkommensgeschenk und Rabatt zum trotz."
    zu schreiben, als ob man den Verein gar nicht braucht.

  4. #334
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    Zitat Zitat von ruggpass Beitrag anzeigen
    Natürlich wäre diese unmittelbare Umstrukturierung schwierig durchzuführen. Dies grundsätzlich als Unmöglich abzutun finde ich jedoch fragwürdig. Beispielsweise bei Bayern München besitzt der Verein 75% an der AG und die spielen meines Wissens nicht in der 7. Deutschen Liga. Hat der Verein mehr Einfluss, bedeutet das vorerst hauptsächlich, dass die Clubführung die Vereinsmitglieder von sich überzeugen muss. Dies ist bis zu dieser GV ja auch immer so geschehen.
    Dir ist aber auch klar, dass das bös negative Folgen haben kann? Schau dir mal den spanischen FCB an. Da wird vor den Wahlen jeweils geworben mit "Mit mir als Präsident holen wir [namenhaften Spieler]". Die Mitglieder entscheiden dann indirekt über die Kaderzusammenstellung und das ist nicht das was ich möchte und auch nicht zielführend (nochmal der Verweis auf Barcelona).

  5. #335
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    Zitat Zitat von ruggpass Beitrag anzeigen
    Natürlich wäre diese unmittelbare Umstrukturierung schwierig durchzuführen. Dies grundsätzlich als Unmöglich abzutun finde ich jedoch fragwürdig. Beispielsweise bei Bayern München besitzt der Verein 75% an der AG und die spielen meines Wissens nicht in der 7. Deutschen Liga. Hat der Verein mehr Einfluss, bedeutet das vorerst hauptsächlich, dass die Clubführung die Vereinsmitglieder von sich überzeugen muss. Dies ist bis zu dieser GV ja auch immer so geschehen.
    Wie heisst denn das Stadion der Bayern?

  6. #336
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    Zitat Zitat von JackR Beitrag anzeigen
    Dir ist aber auch klar, dass das bös negative Folgen haben kann? Schau dir mal den spanischen FCB an. Da wird vor den Wahlen jeweils geworben mit "Mit mir als Präsident holen wir [namenhaften Spieler]". Die Mitglieder entscheiden dann indirekt über die Kaderzusammenstellung und das ist nicht das was ich möchte und auch nicht zielführend (nochmal der Verweis auf Barcelona).
    Natürlich, ich will jedoch betonen, dass es nicht grundsätzlich Verderben bedeuten muss, wie das von gewissen Usern hier kolportiert wird. Ich habe nicht behauptet, dass die 50+1 Regel in allen Fällen die optimale Lösung ist. Nichtsdestotrotz darf kritisch hinterfragt werden, ob das momentane Konstrukt des FCB für alle Interessensgruppen die bestmögliche Lösung ist.

    Zitat Zitat von EffCeeBee Beitrag anzeigen
    Wie heisst denn das Stadion der Bayern?
    Allianz Arena und ich sehe nicht was diese Frage zur Debatte beiträgt. Auch wenn ich Deinen impliziten Vorwurf verstehe, dass andere Finanzierungsmöglichkeiten gefunden werden müssten. Dein Beispiel ist aber daher schlecht, weil der Stadionname, so wie ich das verstanden habe, nicht einfach vom FCB verkauft werden kann, sondern auch die Stadiongenossenschaft ein Wörtchen mitzureden hat.

  7. #337
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    Zitat Zitat von ruggpass Beitrag anzeigen
    Natürlich, ich will jedoch betonen, dass es nicht grundsätzlich Verderben bedeuten muss, wie das von gewissen Usern hier kolportiert wird. Ich habe nicht behauptet, dass die 50+1 Regel in allen Fällen die optimale Lösung ist. Nichtsdestotrotz darf kritisch hinterfragt werden, ob das momentane Konstrukt des FCB für alle Interessensgruppen die bestmögliche Lösung ist.



    Allianz Arena und ich sehe nicht was diese Frage zur Debatte beiträgt. Auch wenn ich Deinen impliziten Vorwurf verstehe, dass andere Finanzierungsmöglichkeiten gefunden werden müssten. Dein Beispiel ist aber daher schlecht, weil der Stadionname, so wie ich das verstanden habe, nicht einfach vom FCB verkauft werden kann, sondern auch die Stadiongenossenschaft ein Wörtchen mitzureden hat.
    Fakt ist doch, dass der deutsche FCB die Namensrechte des Stadions verkauft hat um zusätzliche Einnahmen zu generieren. Das gleiche passiert in Barcelona. Ein Verein, der ziemlich knapp vor dem Konkurs steht.
    Betrachtet man die Lage in der Schweiz realistisch (kleiner TV-Markt, bald nur noch Conference League etc.) ist doch finanzierungstechnisch die einzige Alternative zum Mäzenatentum ist die totale Vermarktung. Andernfalls könnten die Löhne ziemlich zügig nicht mehr bezahlt werden können.

  8. #338
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    Zitat Zitat von Tsunami Beitrag anzeigen
    Klar liegt das grösste Interesse an der 1. Mannschaft. Auch klar ist, dass der Verein nix mit der 1. Mannschaft zu tun hat. Der Verein hat ja auch eine andere Aufgabe. Deshalb finde ich es schon despektierlich, hier von
    "wurde der Verein zu einem hübschen Anhängsel. Bhaltis und Willkommensgeschenk und Rabatt zum trotz."
    zu schreiben, als ob man den Verein gar nicht braucht.
    Alles was an der AG hängt braucht den Verein auch nicht. Und der Verein hat bei der AG auch nix zu bestimmen. Natürlich kann der Verein bei der AG seine Ideen/Wünsche/Empfehlungen deponieren. Aber der Herr Burgener kann und darf diese umsetzen, ignorieren oder das Gegenteil davon machen.
    Die Frage "Für was braucht es den Verein" (im aktuellen Konstrukt) ist meiner Meinung nicht despektierlich.
    Dadurch, dass der Verein nun einen unabhängigen Vertreter für die Aktien stellt, hat er etwas mehr an Relevanz gewonnen.

  9. #339
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    Zitat Zitat von EffCeeBee Beitrag anzeigen
    Ich nehme an, die Mitglieder würden in diesem Fall auch jeweils das Defizit decken? Fussball ist in der Schweiz im Normalfall ein defizitäres Geschäft. Ohne Mäzene würde es gar keine Profi-Liga geben.
    Hat der FCB aktuell einen Mäzen? Nicht, dass ich wüsste. Er hat einen Investor, der Rendite erzielen wollte, aber innerhalb von 3 Jahren die erwirtschafteten Reserven aus 8 Erfolgsjahren verbraucht hat. Er hat zwar kürzlich Andeutungen gemacht, dass er die Löcher stopft, aber es war in meinem Verständnis interpretationsbedürftig und ich gehe bis zum Vorliegen von klareren Aussagen / Belegen davon aus, dass Burgener keine Defizite aus dem eigenen Sack deckt.

    Hätte der Verein die Mehrheit an der AG, würde dies nichts Grundlegendes an den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ändern. Das nationale Geschäft ist - auch ohne Corona - bei weitem nicht ertragsreich genug, um unsere hohen Kosten zu decken. Es gibt also 2 Möglichkeiten: Entweder wir senken die Kosten massiv und können uns national finanzieren. Höchstwahrscheinlich wären wir dann international nicht mehr konkurrenzfähig und national nicht mehr Spitze. Oder wir decken das strukturelle Defizit alljährlich mit Europacupeinnahmen und Transferüberschüssen. Angesichts des Absturzes im UEFA-Ranking und der Verbannung in die drittklassige Conference League, ist die zweite Option riskanter und unsicherer denn je. Die erste Option ist auch ohne Mäzen realisierbar. Man müsste es aber entschlossen anpacken und konsequent durchziehen. Burgener hat zwar öfters von Kostensenkungen geredet, aber bis 2019 ist es ihm nicht gelungen. Ob die Minderkosten im 2020 (Lohnverzicht 1. Mannschaft, Kurzarbeit Geschäftsstelle) nachhaltig sind, werden wir vermutlich erst im 2022 erfahren.

    Ich bin abgeschweift: Ich würde mich deutlich wohler fühlen, wenn der Verein die Mehrheit an der AG halten würde. Dann könnte der FCB auch nicht von seinem „Besitzer“ an den Meistbietenden verkauft werden.

  10. #340
    Erfahrener Benutzer Avatar von panda
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    Zitat Zitat von Quo Beitrag anzeigen
    Und auch hier nochmals meine Frage: Und wer sind für Ystoo die Alternativen?
    Eine Antwort auf diese Frage wäre tatsächlich spannend

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