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Thema: überlebt der FCB das Jahr 2020?

  1. #91
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    Zitat Zitat von Back in town Beitrag anzeigen
    Einen Teil die Spieler als Teil-Lohnersatz, die Fans, die Vereinsmitglieder, private Investoren. Über die genauen Modalitäten müsste man halt Profis ranlassen. So könnte man den FCB retten. Natürlich müssten alle am selben Strick ziehen. Als Dividende könnte man zB 5% Ermässigung auf die JK geben (Nach 20 Jahren wäre die Investition pro JK sogar amortisiert).

    So könnten wir den FCB ohne Raubtierkapitalisten retten und wir blieben weiter unabhängig.... mit der Kohle könnte man einen Re-Start machen wie 2017, dieses mal einfach richtig, ohne Vetternwirtschaft.
    Solch kastrierte Aktien sind genau die Mittel von Raubtierkapitalisten. Willkommen bei den Startups.
    Und unabhängig bleibt der FCB eben nicht, er würde weiterhin Burgener gehören. Und seine Art den FCB zu führen hat den FCB überhaupt in diese Lage gebracht. Nennt sich "throwing good money after bad money".
    Damit Spieler dieses Aktien als Geldersatz nutzen können, müssten sie eine Möglichkeit haben die Aktien wieder zu verkaufen UND das Vertrauen, dass dies auch klappt.

    Nebenbei:
    Nach 20 Jahren hätte man eine JK "gratis" für eine Investition von 1000.-- ohne die Opportunitätskosten des Investments zu rechnen. Ob man das Investierte Geld jemals wieder sehen wird ist dann auch unklar.

  2. #92
    Erfahrener Benutzer Avatar von dasrotehaus
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    ich bin bei rhybrugg.
    erstens gibt es heute keine Garantie, dass das Produkt „Fussbalsspiele“ überhaupt vermarktbar sein wird. zweitens müsste wenn schon das bisherige Aktienkapital abgewertet werden.
    bei aller Sympathie, hier würde wirklich gutes, hart erarbeitetes Geld vernichtet.

  3. #93
    Erfahrener Benutzer Avatar von Back in town
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    Zitat Zitat von rhybrugg Beitrag anzeigen
    Solch kastrierte Aktien sind genau die Mittel von Raubtierkapitalisten. Willkommen bei den Startups.
    Und unabhängig bleibt der FCB eben nicht, er würde weiterhin Burgener gehören. Und seine Art den FCB zu führen hat den FCB überhaupt in diese Lage gebracht. Nennt sich "throwing good money after bad money".
    Damit Spieler dieses Aktien als Geldersatz nutzen können, müssten sie eine Möglichkeit haben die Aktien wieder zu verkaufen UND das Vertrauen, dass dies auch klappt.

    Nebenbei:
    Nach 20 Jahren hätte man eine JK "gratis" für eine Investition von 1000.-- ohne die Opportunitätskosten des Investments zu rechnen. Ob man das Investierte Geld jemals wieder sehen wird ist dann auch unklar.
    Warum immer diese negativen Vibes ? Mir ist lieber, Burgener und die Fans halten die FCB Anteile als irgendwelche Goldmann Sachs Aas-Geier.
    Ich arbeite in einem Startup und diese Methode funktioniert ausgezeichnet und es herrscht ein gesunder Markt mit stets steigenden Kursen der Aktien durch Zukäufe der Mitarbeiter. Ein Markt ist möglich und für einen FCB Titel wird es garantiert auch einen gesunden Markt geben, solange alle Geldwäscher Richtlinien eingehalten werden, sehe ich keine Probleme. Über die Summen kann man ja diskutieren, ich denke 100 Mio sind mindestens nötig um das Desaster zu kompensieren, welches uns Burgener mit den Jobs for the Boys eingebracht hat. Mit einem Investment von 20'000 (für 20 Titel) hätte man lebenslang eine gratis JK. Und solche Aktien verkauft man nicht, man vererbt sie. Eigentlich müssten diese 100 Mio Kapital zu mehr als nur 20% Stimmrecht führen, ich halte 80% für angemessen (20% Stimmrecht erhalten die Alt-Aktionäre zusammen). Somit wäre der FCB mit 120 Mio auch fair kapitalisiert.

  4. #94
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    Das im Raum stehende Centricus Investment erinnert jedenfalls stark an den Enic Deal vom Mai 2000. Damals wurde die FC Basel Holding AG, welche noch unter dem Namen Marketing AG firmierte, mit zusätzlichen 6,5 Millionen fit gemacht. Das Aktienkapital wurde von 2 auf 8,5 Millionen erhöht. Der FCB war gerettet, neue Aktionäre dazu gewonnen und der Verein FC Basel kam zu 3 Millionen zusätzlichen Franken. Bis die Sache allerdings beschlossen werden konnte, musste die ausserordentliche Generalversammlung mehrfach verschoben werden. Eine weitere Parallele zu heute.
    ♫ ♪ Dem Blau der Treue, der Liebe Rot ♪ ♫
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  5. #95
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    Zitat Zitat von seasons Beitrag anzeigen
    Problem an der ganzen Geschichte ist einerseits mal das Spiel Bergamo-Valencia, welches gezeigt hat, dass Fussballspiele ziemlich sicher durchaus relevante Ereignisse für die Virusverbreitung sein können.
    Dass die Discos bald wieder geschlossen werden weil da zu viel Ansteckungen geschehen ist auch klar, deswegen muss man beim Fussball nicht die selben Fehler machen.


    Die Massnahmen, die du schilderst, finde ich mehrheitlich gut. Kannst du mir aber erklären, wie man denn genau einen Sitz auslassen soll? Damit ich dem Vordermann in den Nacken niessen kann? Also das habe ich aus den Medien noch nicht so ganz gecheckt, wie sie sich die 50 % Auslastung vorstellen, ich könnte mir auch denken, dass sie Blöcke machen, diese aber füllen, wenns dann einer aus diesem Block kriegt gehen alle in Quarantäne..

    Was ich aber eher spannend fände, wäre eine Corona-App Pflicht im Stadion. Das würde zumindest all die Tracer entlasten, und die App macht meiner Meinung nach nur bei solchen Veranstaltungen (und Pendeln noch) Sinn.
    Der Match Bergamo-Valencia fand ohne jegliche Schutzmassnahmen und vor vollem Haus statt. Insofern hinkt der Vergleich. Menschenansamungen bergen ein erhöhtes Risiko, aber letztlich kommt es weniger auf die Anzahl der Menschen an einem Event an, sondern darauf, wie nahe sich diese kommen. Es wird viel Disziplin der Matchbesucher brauchen, um die Abstände einzuhalten. Dies sollte im Interesse aller Fussballfans sein, denn sollte es in grösserem Ausmass Ansteckungen an Fussballspielen geben, ist bald wieder Schluss (oder vielleicht auch nicht so bald, wenn man sich den aktuellen zaudernden Umgang mit Discos & Clubs anschaut, wo sage und schreibe 42% der Ansteckungen erfolgen).

    Die 50% Auslastung stelle ich mir als Schachbrettmuster vor, aber ich weiss auch nicht, wie es die SFL genau angedacht hat. Primär niesst du dann in deine Maske, sekundär hoffentlich in deinen Ellbogen.

    Theoretisch fände ich die App-Pflicht zwecks Erleichterung des Contact Tracings auch ok, sofern sich dies umsetzen lässt.

  6. #96
    Erfahrener Benutzer Avatar von Basler_Monarch
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    Zitat Zitat von Schambbediss Beitrag anzeigen
    Radikale Überlegungen - ich möchte nicht in einem gut oder schlecht abwägen.
    Gut finde ich, dann man nun den Blick ins weite schweifen lässt.

    Bin überzeugt, dass die Schweiz hierbei eine federführende Rolle einnehmen könnte, welche u.U. und je nach weiterem Verlauf der globalen Pandemie-Situation, auch in andere Länder übertragen werden konnte.


    Eines muss man zugeben und sich eingestehen. Ein selbst eingeleiteter Konkurs kann befreiend sein, da man danach wieder mit den „früheren“ Geschäftspartnern zusammensitzen und die Verträge neu verhandeln kann (unter Einbezug des „neuen Weltbildes“). Und noch etwas: Konkurs infolge nicht selbstverschuldeter Umstände (Covid-19 hat ja nicht mit Misswirtschaft bspw. der NLA Vereine zu tun).

    Bin gespannt, was der BR am 12.8. beschliessen wird.
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  7. #97
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    In den ganzen Überlegungen geht vergessen, dass das Coronavirus / Covid19 seinen Schrecken verlieren wird.

    (Man wird Medikamente und bessere Therapiemöglichkeiten finden oder Marker, die die Empfänglichkeit ausmachen; potentiell Gefährdete oder solche, die hohe Virusmengen produzieren können wird man eruieren und zu Schutzmassnahmen ermutigen; irgendeine Immunität wird sich einstellen etc.)

  8. #98
    Erfahrener Benutzer Avatar von dasrotehaus
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    In den ganzen Überlegungen geht vergessen, dass das Coronavirus / Covid19 seinen Schrecken verlieren wird.

    (Man wird Medikamente und bessere Therapiemöglichkeiten finden oder Marker, die die Empfänglichkeit ausmachen; potentiell Gefährdete oder solche, die hohe Virusmengen produzieren können wird man eruieren und zu Schutzmassnahmen ermutigen; irgendeine Immunität wird sich einstellen etc.)
    ist das nicht ein guter Grund, erhöhte Risiken bis dahin zu meiden und gegebenenfalls behördlich Einschränkungen zu verfügen?

  9. #99
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    Zitat Zitat von dasrotehaus Beitrag anzeigen
    ist das nicht ein guter Grund, erhöhte Risiken bis dahin zu meiden und gegebenenfalls behördlich Einschränkungen zu verfügen?
    Natürlich nicht ;-)
    Vermehrtes Wissen erlaubt eine bessere Risikoeinschätzung.

  10. #100
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    In den ganzen Überlegungen geht vergessen, dass das Coronavirus / Covid19 seinen Schrecken verlieren wird.
    Wie lange dauert es bis dahin? Die Clubs sind früher Pleite, der FCB offenbar schon im Oktober. Bis dahin ist der Schrecken immer noch in den Köpfen und Seelen.

    Ich ziehe radikale Lösungen dem Flickwerk vor, das als Alternative herumgeistert. Zuviel zum Sterben, zuwenig zum leben. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende - und alle zurück auf Feld 1 und die Strukturen völlig neu aufbauen. Vorübergehend mag es für den CH-Fussball Nachteile geben - mittelfristig könnte er sich einen Vorteil verschaffen, wenn er früh diesen Weg geht. Die Vision rotblau_2093 kann dann in Ruhe entwickelt werden - frei von allen hemmenden Altlasten.

    Mögliche Schwierigkeiten:
    a) die Vereine machen nicht alle solidarisch mit, weil sie plötzlich für sich Vorteile sehen, wenn andere in Konkurs gehen, sie aber übrigbleiben. (wenn sie es aber genau durchdenken, werden die vermeintlichen Vorteile schnell dahinschmelzen).
    b) ein kollektives Vorgehen aller Vereine könnte juristisch gegen die Vereine ausgelegt werden (als Sabotage, willkürliches Verhalten mit schädigendem Effekt - irgendwie so halt, bin kein Jurist).
    Geändert von rossoblu_2093 (01.08.2020 um 09:00 Uhr)

  11. #101
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    Ich habe es schon vor einigen Monaten im anderen Faden geschrieben. Wer tatsächlich glaubt, dass wir in der Saison 20/21 mit Zuschauern spielen können, ist ein Träumer!

    Selbst ein halbvolles Stadion wird es nicht geben. Zumindest nicht bis der Impfstoff da ist.

    Der FCB kann trotzdem überleben, aber man muss aufwachen. Man wird die aktuellen Gehälter und die Infrastruktur so nicht stemmen können. Ein radikaler Abbau ist nötig, und zwar jetzt.

  12. #102
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    In den ganzen Überlegungen geht vergessen, dass das Coronavirus / Covid19 seinen Schrecken verlieren wird.

    (Man wird Medikamente und bessere Therapiemöglichkeiten finden oder Marker, die die Empfänglichkeit ausmachen; potentiell Gefährdete oder solche, die hohe Virusmengen produzieren können wird man eruieren und zu Schutzmassnahmen ermutigen; irgendeine Immunität wird sich einstellen etc.)
    erleuchtest du uns mit zeitangaben für deine prognosen? ich denke mal, das wäre von interesse...
    STAYTHEFUCKSAFE!!!

    ... erkennt die gefährlichkeit des virus aber lasst euch nicht von all den unseriösen prognosen der experten verunsichern...

    ... eine kurz- oder mittelfristige lösung dieser pandemie und infodemie ist utopisch...

  13. #103
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    Zitat Zitat von lpforlive Beitrag anzeigen
    Eher nein, als der BR nach heftigen öffentlichen Druck der Wirtschaftsverbände eingebrochen war und noch mehr lockerte. Und das der Sport und Eventbranche am wenigsten Aufmerksamkeit geniesst im Bundeshaus ist schon länger bekannt, da hilft auch die Alibiübung mit den Darlehen nicht weiter. Wenn im Dezember 10000 Stellen verloren gehen îst der BR und das BAG zur Verantwortung zu ziehen. Schon die Inkompetenz gegen die Bekämpung und Durchsetzung von Demonstrationen und Clubsverbot ist grauenhaft.
    Hast Du schon mal das Wort "Strukturwandel" gehört? Wir sind mitten drin, es gibt Gewinner und Verlierer. Die Politik kann diesen Wandel bremsen oder beschleunigen, aber nicht umkehren. Das ist nicht das selbe wie ein Konjunktureinbruch. Es wird anders werden, diesmal auf Kosten der Branchen, die ihr Geld mit Freizeit-Grossveranstaltungen verdienen. Diese Branche ist jedoch auch überproportional gewachsen in den letzten 20 Jahren, Stichwort Openairs in jeden Kaff jedes Wochenende. Gesundschrumpung halt.

    In meiner Branche wurden früher mehr als 200 Lehrlinge pro Jahr ausgebildet, Gewerbeschzulstandorte ungefähr 7 oder 8 in der Schweiz. heute sind es 3, Klassen wurden im Grossraum Zürich/Ostschweiz doppelt oder dreifach geführt, je nach Jahrgang, heute füllt man knapp eine. Bern wurde geschlossen, da 3 Jahre nacheinander nur noch 8 oder weniger eine Lehre begannen. Div Prozesse wurden/werden digitalisiert, Stellen fallen weg, also auch weniger Lehrlinge. Das ist auch Strukturwandel, Du siehst ich bin und war auch betroffen in den letzten 20 Jahren (so lange habe ich meinen Betrieb). Es wird anders, aber diese Zahl von Dir mit 10000 Stellen heisst nur, ein paar fallen durch, andere suchen was anderes und der Rest muss und kann sich neue Wege suchen um zu wirtschaften.
    Geändert von badandugly (01.08.2020 um 09:43 Uhr)
    Fussball ist ein Spiel, das uns erfreuen sollte! Es darf nie als Vorwand missbraucht werden, um, Straftaten zu begehen oder Mitmenschen schlecht zu behandeln.

  14. #104
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    Zitat Zitat von badandugly Beitrag anzeigen
    Hast Du schon mal das Wort "Strukturwandel" gehört? Wir sind mitten drin, es gibt Gewinner und Verlierer. Die Politik kann diesen Wandel bremsen oder beschleunigen, aber nicht umkehren. Das ist nicht das selbe wie ein Konjunktureinbruch. Es wird anders werden, diesmal auf Kosten der Branchen, die ihr Geld mit Freizeit-Grossveranstaltungen verdienen. Diese Branche ist jedoch auch überproportional gewachsen in den letzten 20 Jahren, Stichwort Openairs in jeden Kaff jedes Wochenende. Gesundschrumpung halt.
    Dann erkläre mal, warum der BR und BAG im Juli ein Verbot bis Ende Jahr/März 2021 in Erwägung zieht? Es wäre vernünftiger und respektvoller gegenüber Unternehmen, wenn man monatlich analysiert und handelt! Besonders gegenüber Firmen und Unternehmen die schon deutlich kommunizierten, dass ein zweiter Lockdown das Ende bedeutet. Der BR hat im März/April schon unverständlich bis Ende August das Verbot ausgesprochen. Wenige Wochen später waren die Zahlen derart tief und hätte dort problemlos vor mehr Zuschauer spielen können. Aber nein man steht vor dem nächsten grossen Fehler, den man schon vorher gemacht hat!

  15. #105
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    Zitat Zitat von lpforlive Beitrag anzeigen
    Dann erkläre mal, warum der BR und BAG im Juli ein Verbot bis Ende Jahr/März 2021 in Erwägung zieht? Es wäre vernünftiger und respektvoller gegenüber Unternehmen, wenn man monatlich analysiert und handelt! Besonders gegenüber Firmen und Unternehmen die schon deutlich kommunizierten, dass ein zweiter Lockdown das Ende bedeutet. Der BR hat im März/April schon unverständlich bis Ende August das Verbot ausgesprochen. Wenige Wochen später waren die Zahlen derart tief und hätte dort problemlos vor mehr Zuschauer spielen können. Aber nein man steht vor dem nächsten grossen Fehler, den man schon vorher gemacht hat!
    Ich würde Dir gerne meine Sicht als Arbeitgeber näher bringen (Kleinbetrieb). Gerne via PM um andere nicht zu belästigen. Aber nur soviel: die Zusammenhänge (und Zwänge) reichen vermutlich weiter als Du Dir vorstellst (ich nehme an Du seist angestellt, nicht selbständig)
    Fussball ist ein Spiel, das uns erfreuen sollte! Es darf nie als Vorwand missbraucht werden, um, Straftaten zu begehen oder Mitmenschen schlecht zu behandeln.

  16. #106
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    Zitat Zitat von Platypus Beitrag anzeigen
    Der Match Bergamo-Valencia fand ohne jegliche Schutzmassnahmen und vor vollem Haus statt. Insofern hinkt der Vergleich. Menschenansamungen bergen ein erhöhtes Risiko, aber letztlich kommt es weniger auf die Anzahl der Menschen an einem Event an, sondern darauf, wie nahe sich diese kommen. Es wird viel Disziplin der Matchbesucher brauchen, um die Abstände einzuhalten. Dies sollte im Interesse aller Fussballfans sein, denn sollte es in grösserem Ausmass Ansteckungen an Fussballspielen geben, ist bald wieder Schluss (oder vielleicht auch nicht so bald, wenn man sich den aktuellen zaudernden Umgang mit Discos & Clubs anschaut, wo sage und schreibe 42% der Ansteckungen erfolgen).

    Die 50% Auslastung stelle ich mir als Schachbrettmuster vor, aber ich weiss auch nicht, wie es die SFL genau angedacht hat. Primär niesst du dann in deine Maske, sekundär hoffentlich in deinen Ellbogen.

    Theoretisch fände ich die App-Pflicht zwecks Erleichterung des Contact Tracings auch ok, sofern sich dies umsetzen lässt.
    Im Stadion eine Lösung zu finden wäre ja noch das geringste Problem... Wie du aber knapp 20'000 ohne gestossen volle Trams und Busse oder absolutes Verkehrschaos ins Stadion und wieder weg bringen willst fände ich interessanter ...

  17. #107
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    Zitat Zitat von Back in town Beitrag anzeigen
    Warum immer diese negativen Vibes ? Mir ist lieber, Burgener und die Fans halten die FCB Anteile als irgendwelche Goldmann Sachs Aas-Geier.
    Ich arbeite in einem Startup und diese Methode funktioniert ausgezeichnet und es herrscht ein gesunder Markt mit stets steigenden Kursen der Aktien durch Zukäufe der Mitarbeiter. Ein Markt ist möglich und für einen FCB Titel wird es garantiert auch einen gesunden Markt geben, solange alle Geldwäscher Richtlinien eingehalten werden, sehe ich keine Probleme. Über die Summen kann man ja diskutieren, ich denke 100 Mio sind mindestens nötig um das Desaster zu kompensieren, welches uns Burgener mit den Jobs for the Boys eingebracht hat. Mit einem Investment von 20'000 (für 20 Titel) hätte man lebenslang eine gratis JK. Und solche Aktien verkauft man nicht, man vererbt sie. Eigentlich müssten diese 100 Mio Kapital zu mehr als nur 20% Stimmrecht führen, ich halte 80% für angemessen (20% Stimmrecht erhalten die Alt-Aktionäre zusammen). Somit wäre der FCB mit 120 Mio auch fair kapitalisiert.
    Warum sind dies nun "negative vibes"? Das ist meine Meinung und, zumindest wenn ich meine Branche ranziehe, da kann man durchaus drüber diskutieren ob das nicht sogar harte Fakten sind.

    In den meisten Fällen (+80%), sind Mitarbeiter besser bedient, wenn sie mehr Geld anstelle von Aktien nehmen in Startups. Geblendet von den Unicorns schaltet manchmal halt das Gehirn aus - und das Risiko mit leeren händen dazustehen wird ausgeblendet. Nicht einfach so sind in Startups die meisten Arbeitnehmer Jung. Viel arbeiten und danach kein Geld sehen? Das lässt sich mit 25 deutlich besser verkraften als wenn man Famillie hat.
    Das würde ja für einen Fussballclub noch passen :-)


    Dass ein gesunder Markt herscht, dafür muss die Aktie (bzw. die Firma welche hinter der Aktie steht) attraktiv sein. Wenn ich 20k irgendwo reinstecke und nicht weiss wie ich das Geld wieder rausbekomme, sollte ich es mal benötigen, tönt nicht grad sexy:-) Ob es was zu verwerben gibt ... das weisst du auch nicht.

    Deine Eingangs genannten 20% Stimmrecht für einen Grossteil des Kapitals halte ich für geradezu lächerlich. 80% tönt schon interessanter. Burgener wäre somit entmachtet, wenn sich das restliche Kapital zusammenschliesst. Wenn ich die Wahlen beim Verein bzw. die Vorstellung des Konzepts anschaue...so habe ich aber meine Zweifel, dass man da nicht wieder auf ein hübsches Powerpoint reinfällt.

    Für 20k gehe ich 50 Jahre lang ins Joggeli und kann während den 50 Jahren das Kapital welches ich nicht für die JK/SK brauche in aktuell namhaftere Titel investieren. So reizvoll ist das jetzt nicht, finde ich. Und ob es wirklich genug Leute gibt, die den Gegenwert eines Autos in den FCB investieren, da habe ich zweifel. Gerade in der aktuellen Lage.


    Ich finde es löblich (sorrry, bescheuertes Wort), dass du Ideen bringst wie die Fans das selbst in die Hand nehmen können. Aber ich denke du überschätzt die Finanzkraft vom Durchschnittsfan.

  18. #108
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    An alle Panikmacher hier: Dass es in vielen Ländern konkrete Pläne gibt um wieder mehr Zuschauer zuzulassen, habt ihr aber schon mitbekommen? In Japan z.b. dürfen sie ab sofort wieder die Hälfte des Stadions füllen. Warum sollte das also bei uns nicht möglich sein?

    Diese Einstellung, nun einfach komplett vor diesem Virus zu kapitulieren, geht mir sowas von gegen den Strich. Geht ihr sonst auch so durchs Leben? Beim ersten heftigeren Gegenwind gleich resignieren, sich verkriechen und nicht mal versuchen dagegen zu kämpfen?

    Ich glaube jedem ist klar, dass wir noch lange mit diesem Virus zu kämpfen haben. Aber gerade deshalb geht es doch jetzt darum, Konzepte zu entwickeln, wie wir trotzdem ein annähernd normales Leben mit dem Virus leben können. Wenigstens es zu versuchen ist doch das Mindeste.

    Natürlich ist es eine extreme Gratwanderung und ich möchte nicht die Person sein, die darüber entscheidet. Aber ich bin überzeugt, dass es nach wie vor möglich ist, dass wir uns mit unseren Massnahmen letztendlich mehr schaden, als es dieser Virus jemals alleine gekonnt hätte. Vor allem, wenn diese Massnahmen zu lange dauern.

  19. #109
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    Zitat Zitat von ayrton_michael_legends Beitrag anzeigen
    erleuchtest du uns mit zeitangaben für deine prognosen? ich denke mal, das wäre von interesse...
    Du weisst genau, dass das niemand kann. Aber wir reden bestimmt nicht von Jahrzehnten.

    Grundsätzlich befürworte ich kreative Lösungen, etwas Gelassenheit und auch mal antizyklisches Verhalten. Aktionismus und Hauruckmethoden sind nicht immer die Mittel der Wahl.

    Wir sind uns einig, dass Abstand und Hygienemassnahmen, ergänzt durch Masken, wo nötig, taugliche Mittel sind und dass die Virusausbreitung outdoor ziemlich sicher erschwert ist.
    Man könnte mal über Ventilation nachdenken. Erzeugung eines leichten Unterdruckes (? geht das in offenen Räumen ?) und Ableiten der Luft von den Rängen nach aussen.
    Vielleicht gibt es luftzugbedingt geeignetere und weniger geeignetere Stadien ? Vielleicht sollte mal alle Spiele im (ooooops) Letzigrund austragen ?
    Gibt es Stadien, wo Ein- und Austrittsituation fliessende Geschwindigkeiten und weniger Gemoschte (v.a. nicht über mehrere Minuten) besser erlauben ?

    Weitere Lösungsvorschläge ? Oder denkt ihr wirklich, man werde kollektiv Konkurs anmelden ?

  20. #110
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    Zitat Zitat von Cesaro Beitrag anzeigen
    An alle Panikmacher hier: Dass es in vielen Ländern konkrete Pläne gibt um wieder mehr Zuschauer zuzulassen, habt ihr aber schon mitbekommen? In Japan z.b. dürfen sie ab sofort wieder die Hälfte des Stadions füllen. Warum sollte das also bei uns nicht möglich sein?
    Hast du ein Spiel der J-League gesehen diese Saison? Die Leute bleiben sitzen auf ihrem Platz, da wird nicht richtig gejubelt und andere umarmt etc. Definitiv einfacher dort Contact tracing zu machen und um die Verbreitung einzudämmen, auch weil jeder eine Maske trägt. Da muss noch einiges passieren in der Schweiz damit sowas möglich wäre.

  21. #111
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    Zitat Zitat von Chrisixx Beitrag anzeigen
    Hast du ein Spiel der J-League gesehen diese Saison? Die Leute bleiben sitzen auf ihrem Platz, da wird nicht richtig gejubelt und andere umarmt etc. Definitiv einfacher dort Contact tracing zu machen und um die Verbreitung einzudämmen, auch weil jeder eine Maske trägt. Da muss noch einiges passieren in der Schweiz damit sowas möglich wäre.
    Ja ich habe gleich vorhin Gamba gegen Kawasaki geschaut, da ich mir mal wieder ein Fussballspiel mit Stimmung gönnen wollte. Stimmung gab es zwar nicht wirklich und du hast insofern recht, dass die Disziplin der Japaner nicht mit unsereiner vergleichbar ist.
    Aber es zeigt, dass es möglich ist.

    Japan war ja auch nur ein Beispiel. Ich habe nun von einigen Ländern gehört/gelesen, dass man Pläne und Konzepte entwickelt, um so schnell wie möglich wieder ganze oder zumindest halbe Stadien zu füllen. Und bei uns wird diskutiert, das Verbot gleich um 8 Monate zu verlängern. Und da gibt es noch Leute hier drin, die uns als Träumer bezeichnen, wenn wir daran glauben, dass es möglich ist, mit entsprechendem Schutzkonzept wenigstens ein halbes Stadion zu füllen.

    Diese Einstellung stört mich.

  22. #112
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    Zitat Zitat von Cesaro Beitrag anzeigen
    An alle Panikmacher hier: Dass es in vielen Ländern konkrete Pläne gibt um wieder mehr Zuschauer zuzulassen, habt ihr aber schon mitbekommen? In Japan z.b. dürfen sie ab sofort wieder die Hälfte des Stadions füllen. Warum sollte das also bei uns nicht möglich sein?

    Diese Einstellung, nun einfach komplett vor diesem Virus zu kapitulieren, geht mir sowas von gegen den Strich. Geht ihr sonst auch so durchs Leben? Beim ersten heftigeren Gegenwind gleich resignieren, sich verkriechen und nicht mal versuchen dagegen zu kämpfen?

    Ich glaube jedem ist klar, dass wir noch lange mit diesem Virus zu kämpfen haben. Aber gerade deshalb geht es doch jetzt darum, Konzepte zu entwickeln, wie wir trotzdem ein annähernd normales Leben mit dem Virus leben können. Wenigstens es zu versuchen ist doch das Mindeste.

    Natürlich ist es eine extreme Gratwanderung und ich möchte nicht die Person sein, die darüber entscheidet. Aber ich bin überzeugt, dass es nach wie vor möglich ist, dass wir uns mit unseren Massnahmen letztendlich mehr schaden, als es dieser Virus jemals alleine gekonnt hätte. Vor allem, wenn diese Massnahmen zu lange dauern.
    Wie schon an anderer Stelle geschrieben: WIE man mit dem Virus umgeht und welchen Weg eine Gesellschaft einschlögt ist eine andere Diskussion.

    Mit dem aktuell eingeschlagenen Weg, da wird es schwer für die Clubs. Unter anderem kann es sein, dass "wenige Zuschauer" das schlechtere Business sind wie "keine Zuschauer", besonders wenn diese wenigen Zuschauer übers ganze Stadion verteilt werden müssen, die An/Abreise ist nicht zu unterschätzen und dann haben wir noch das Problem, dass man die Abstandsregeln mindestens auf 2 Dimensionen anschauen muss, nicht nur in einer (jeder zweite Sitz und jede zweite Reihe oder mehr müssten dann freibleiben)

    Nobilissa wird wohl recht haben, dass es in nächster Zeit medizinische Verbesserungen geben wird, da bin ich zu wenig bewandert. Aber aktuell verbrennt der FCB halt weiterhin Geld und auch der FCB ist drauf angewiesen, dass er der Wirtschaft rundherum gut geht.
    Wird der FCB überleben? Sicher. In welcher Form der FCB und die Liga nächstes oder übernächstes Jahr dann bestehen, da bin ich gespannt.

  23. #113
    Erfahrener Benutzer Avatar von dasrotehaus
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    die Bilder aus Bern lassen nun wirklich nicht von eigenverantwortlichen Fussballfans ausgehen. dies ist der finale Todesstoss für jede Erhöhung der Zuschauerzahlen und eigentlich ein Grund, den Start in die Saison 20/21 zu sistieren. Die Menschen können offensichtlich mit der Freiheit nicht verantwortungsvoll umgehen. und es sage mir keiner, es gäbe da einen Unterschied zwischen Bern und Basel. und wo auch immer.

  24. #114
    Erfahrener Benutzer Avatar von zBasel Fondue
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    In Österreich wollen sie ab September 10.000 Zuschauer wieder zulassen und hier in der Schweiz empfiehlt das Super BAG 500 Zuschauer bis März 2021, einfach nur noch lächerlich.

  25. #115
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    Zitat Zitat von zBasel Fondue Beitrag anzeigen
    In Österreich wollen sie ab September 10.000 Zuschauer wieder zulassen und hier in der Schweiz empfiehlt das Super BAG 500 Zuschauer bis März 2021, einfach nur noch lächerlich.
    Genau ,der Schweizer Fussball wird leider kaputt gehen .Das BAG ist nur noch peinlich.

  26. #116
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    Zitat Zitat von ZUGLO Beitrag anzeigen
    Genau ,der Schweizer Fussball wird leider kaputt gehen .Das BAG ist nur noch peinlich.
    Es gibt aber einen Unterschied zwischen einer „theoretischen“ Empfehlung und der „praktischen“ Umsetzung. Wir werden sehen was schlussendlich raus kommt ...

  27. #117
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    Eine fixe Limite macht ohnehin keinen Sinn. Die Stadiongrösse muss berücksichtigt werden. Alles andere wäre ein Witz (allerdings nicht der erste in diesem Zusammenhang).

  28. #118
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    Zitat Zitat von dasrotehaus Beitrag anzeigen
    die Bilder aus Bern lassen nun wirklich nicht von eigenverantwortlichen Fussballfans ausgehen. .....
    Mal schauen, ob und wie sich das auf die Corona-Fallzahlen und - wichtiger: schwerwiegende Covid19-Erkrankungen auswirkt.

  29. #119
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    Weitere Lösungsvorschläge ? Oder denkt ihr wirklich, man werde kollektiv Konkurs anmelden ?
    Wenn man die Aussage von Pascal Strupler von letzter Woche liest und mit dem heutigen Interview des neuen 'Taskforce'-Chef Martin Ackermann ergänzt, dann sind die Zeichen doch sehr deutlich und nehmen jeglichen kreativen Ideen und Hoffnungen den Wind aus den Segeln.

    https://www.bazonline.ch/weitere-loc...n-658610230113

    Mag sein, dass das taktisch ist (um die Erwartungen zu senken). Und richtig ist natürlich auch, dass in letzter Instanz der Bundesrat entscheidet. In den letzten Wochen hat er allerdings wiederholt dem Druck von Taskforce/BAG nachgegeben, und so wie die aktuelle Stimmung ist, habe ich da wenig Hoffnung, dass der BR in diesem Punkt die Vorschläge der Taskforce übergeht. Unter diesen Umständen werden alle Vorschläge der Liga (die ja offenbar vorhanden sind) ins Leere laufen.

    Um auf deine Frage zu antworten: Im Moment ist ein kollektiver Konkurs für uns alle nicht vorstellbar. Auch Klaus Zaugg hat das in seinem Artikel ja durchaus so erwähnt. Das kann sich aber sehr schnell ändern, wenn sich das Szenario so entwickelt, wie es BAG/Taskforce in diesen Tagen aufzeigen. Und da rückt sein heute noch radikal anmutender Vorschlag doch wieder ins Blickfeld. Prinzip: "Das Undenkbare denken" - "Thinking at the Edge".

    Wer hätte am 1. Februar 2020 nur im geringsten damit gerechnet, dass wir ab März 2020 keine Fussballspiele mehr live im Stadion sehen (vom ganzen Rest gar nicht zu reden)? Wie hätte man damals auf solche Prophezeiungen reagiert?

    Ob dies dann die beste Lösung sein wird, weiss ich auch nicht. Ein Deus ex machina in Form eines grosszügigen Sponsors ist zumindest beim FCB zur Zeit allerdings nicht in Sicht. Meine eigenen Zweifel eiens kollektiven Konkurs kommen eher daher, dass ich nicht glaube, dass die Vereine in globo dazu bereit sein werden, sondern einige ausscheren um eigene Interessen zu verfolgen (sei es, weil sie vorerst noch gut bei Kasse sind und ein weiteres halbes Jahr durchstehen können; sei es, weil ein FC Wil oder Chiasso sich denken, bingo, wenn die anderen Konkurs gehen, ist das unsere grosse Chance, für einmal auch einen Meistertitel zu gewinnen - ; der letzte Satz ist ironisch gemeint, wenn auch nicht nur.....).

    Aber grundsätzlich könnte genau eine solche radikale Lösung den Gordischen Knoten des drohenden Finanzdebakels lösen (und wir wären als Beilage Burgener elegant los).

  30. #120
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    Zitat Zitat von Platypus Beitrag anzeigen
    Eine fixe Limite macht ohnehin keinen Sinn. Die Stadiongrösse muss berücksichtigt werden. Alles andere wäre ein Witz (allerdings nicht der erste in diesem Zusammenhang).
    Richtig. Es kommt auf die prozentuale Auslastung an.

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