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Thema: Mögliche Investoren

  1. #181
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von rhybrugg Beitrag anzeigen
    Ich fürchte, dass ist eher umgekehrt: man hat das Vertrauen in Burgener verloren. Somit würde ich jetzt auch keinen regionalen Geldgeber erwarten die ihm dabei helfen Geld zu verbrennen.
    Vertrauen entwickelt sich in der Regel in Wechselwirkung. Somit würde ich dieser Aussage auch zustimmen.

    Edit:
    Ich habe mich auf die Perspektive Burgeners beschränkt, um auf die Frage einzugehen, was er sich von diesem Deal versprechen könnte. Aber es stimmt natürlich, dass er auch viel Vertrauen verloren und somit die regionalen Optionen unwahrscheinlicher werden. Diese zusammenhängende Mechanik war ja unter anderem eine meiner Befürchtungen anlässlich des klaren Vertrauensentzugs in Form der Rücktrittsforderung.
    Geändert von Lällekönig (18.07.2020 um 13:32 Uhr)
    Meine Vision des FCB: Die heterogene Einheit.

  2. #182
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    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    Vertrauen entwickelt sich in der Regel in Wechselwirkung. Somit würde ich dieser Aussage auch zustimmen.

    Edit:
    Ich habe mich auf die Perspektive Burgeners beschränkt, um auf die Frage einzugehen, was er sich von diesem Deal versprechen könnte. Aber es stimmt natürlich, dass er auch viel Vertrauen verloren und somit die regionalen Optionen unwahrscheinlicher werden. Diese zusammenhängende Mechanik war ja unter anderem eine meiner Befürchtungen anlässlich des klaren Vertrauensentzugs in Form der Rücktrittsforderung.
    Ich glaube nicht, dass sich potentielle Geldgeber von der MK abschrecken lassen.
    Jedoch durch die Geschäftstätigkeiten von Burgener. Das hat alles etwas den Anschein von gemauschel und tönt nicht immer ganz sauber, viele Interessen die da verflochten sind usw. Nebenbei dürften seine erratischen Personalbesetzungen und Presseauftritte nicht helfen, dass Sympathien entwickelt werden.

    Ich würde (leider stehen die Nullen bei mir vorne, nicht hinten beim Bankauszug) Burgener kein Geld anvertrauen, ohne eine Mehrheit des FCBs zu bekommen.

  3. #183
    Erfahrener Benutzer Avatar von HYPNOS
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    Interssanterweise haben die Investitionen (zB Chennai, einer der wichtigsten Plätze der indischen Filmindustrie), der mögliche Geldgeber Centricus (hat Verbindung mit FIFA-Infantino bzgl. internationaler Clubmeisterschaft-> wer würde denn da die Vermarktung am TV machen?) und die Highlight Communication (Vermarktung Sport1) vielmehr mit Burgener als mit dem FCB zu tun. d.h. Burgener hat v.a. sich selbst schon mal platziert (mal vage behauptet)
    Aber es wundert mich nicht, denn Fussball ist zwar ein toller Sport, aber die Protagonisten, die sich darin tummeln, sind oft mühsame Idioten (auf allen Ebenen), von denen man kaum was Gescheites erwarten kann.

  4. #184
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von rhybrugg Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht, dass sich potentielle Geldgeber von der MK abschrecken lassen.
    Das glaube ich auch nicht.

    Ich glaube eher, dass Burgener Mühe hat anderen zu vertrauen und darum im Gegenzug wenig Vertrauen von anderen zugesprochen erhält. Objektiv betrachtet, sieht die Forderung der Kurve anders aus, als subjektiv betrachtet. Mögliche Perspektive Burgeners: «Die Fans/Öffentlichkeit/Region verstehen meine Pläne nicht und lehnen mich als Person ab.»

    Als Käufer schuldet er uns nichts, er hat gutes Geld bezahlt. Ich habe nicht gesagt, dass Burgener einen guten Job gemacht hat (das Gegenteil trifft zu). Ich habe lediglich hervorgehoben, dass es schlimmer werden könnte, wenn man ihn weiter in eine Ecke drängt, weil er als Besitzer am längeren Hebel sitzt. Der Einstieg von Centricus wäre meiner Ansicht nach schlimmer.


    Zitat Zitat von rhybrugg Beitrag anzeigen
    Jedoch durch die Geschäftstätigkeiten von Burgener. Das hat alles etwas den Anschein von gemauschel und tönt nicht immer ganz sauber, viele Interessen die da verflochten sind usw. Nebenbei dürften seine erratischen Personalbesetzungen und Presseauftritte nicht helfen, dass Sympathien entwickelt werden.
    Das sehe ich ähnlich.


    Zitat Zitat von rhybrugg Beitrag anzeigen
    Ich würde (leider stehen die Nullen bei mir vorne, nicht hinten beim Bankauszug) Burgener kein Geld anvertrauen, ohne eine Mehrheit des FCBs zu bekommen.
    Ich könnte das nicht zum Vornherein ausschliessen. Ich müsste erst sehen, wie er auf mich reagieren würde und ob zwischen uns ein Vertrauensverhältnis entstehen könnte oder nicht, bevor ich einen Entschluss fassen würde. Ich würde sicher kein eigenes Geld anvertrauen, ohne vorher Tacheles zu reden und zu sehen, wie er darauf reagierte.
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  5. #185
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    Zitat Zitat von Grumpf Beitrag anzeigen
    ...Falls Herr Burgener ernsthaft mit dem Gedanken spielt sich mit Centricus Asset Management ins Bett zu legen, dann kann es ein böses Erwachen für ihn und den FCB geben. Die Leutz der «Gang» die da das Sagen haben, spielen seit Jahren in einer anderen Liga. Und diese ist im besten Fall «halbseiden». Das wäre so, wie wenn ein blutender Goldfisch im Piranha-Becken ne Runde drehen möchte.
    Natürlich ist die investierte Summe auf das Gesamtvolumen der Firma in etwa so, als würde «Face-palm Sugarhill» sich nen Smart zulegen, aber die «Jungs» sind sich Boni von 6-12 Mio. gewohnt. Ziemlich naiv zu denken, die machen das aus purer Fan-Liebe.....
    Steht Herrn Burgener das Wasser bis zum Hals oder was verspricht er sich aus dem möglichen Deal? FCB als Türöffner für Folge-Deals?....

    Auf jeden Fall wirkt es verschachtelt:

    https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/das-spiel-abseits-vom-fussballplatz-wo-bernhard-burgener-sein-geld-her-hat-138484546
    Geändert von nobilissa (18.07.2020 um 17:36 Uhr)

  6. #186
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    Danke für den Link. Wieder mal ein gut recherchierter Artikel der bz.

    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    … Den FCB auch als Druckmittel einsetzen würden, um ihre Anliegen – die ich eh schon verwerflich finde – durchzusetzen. …
    Der FCB würde dann wohl das Druckmittel, respektive der Spielball im Kampf um die Champions League Übertragungsrechte werden. Das kann kaum einen guten Ausgang für den FCB nehmen und sollte nach Möglichkeit verhindert werden.
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  7. #187
    Erfahrener Benutzer Avatar von Fenta
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    Dr Roger söll investiere. Däm si Management denn dr Lade ufruume und mit guete Lüt bsetze.

  8. #188
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    Zitat Zitat von Fenta Beitrag anzeigen
    Dr Roger söll investiere. Däm si Management denn dr Lade ufruume und mit guete Lüt bsetze.
    Ich weiss dass die Spotter nicht weit sind, wenn man hier Federer ins Spiel bringt, aber ich bin absolut der Meinung, dass er eine Art Gigi Oeri 2.0 werden könnte. Er hätte die finanzielle Potenz und wohl auch Liqidität, um im Notfall was einzuschiessen. Das ist aber gar nicht der springende Punkt, denn ich denke, ihm würde es durch sein Renommé und seine Ausstrahlung gelingen, die immer wieder (zu Recht) geforderte breit abgestützte regionale Finanzierung zu organisieren. Wer mit FCB-Herz und ein paar Millionen übrig würde nicht gerne mit King Roger zusammen in einem Finanzierungsclub sein? Schliesslich würde ich ihm auch zutrauen, gute Leute auf den Schlüsselpositionen einsetzen zu lassen.

    Wenn man den Zeitungsberichten, z. B. dem von Nobilissa zitierten aus der BZ, glaubt, macht Burgener den FCB zu einem Feld auf einem grossen internationalen Monopoly-Brett - und das darf einfach nicht sein! Dass unsere Hoffnungen auf Degen ruhen, sagt ja schon viel über den Ernst der Lage aus...

  9. #189
    Erfahrener Benutzer Avatar von THOR29
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    So toll dr Gedangge isch, dass dr Roger Präsidänt vo unserem FCB isch, ich bezwiefle, dass är d Zyyt drfyr het. Vorallem wenn är no aktiv Tennis spielt. Obwohls natürlich Geil wär, wenn dr FCB Präsi neggst Joor Wimbledon gwünnt!
    R. I. P. TILIKUM
    Boycott Seaworld & Loro Parque


    MSNK MEMBER Vizepräsi & B. Rooter

  10. #190
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    Warum glauben alle das Roger überhaupt so eine Verbundenheit hat um beim FCB zu investieren?

    Er lebt nicht in Basel und hat auch nie Anzeichen gemacht, sich so betätigen zu wollen. Da sind wohl die Chancen grösser, dass er beim FC Rapperswil-Jona einsteigt.

  11. #191
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
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    Zitat Zitat von Chrisixx Beitrag anzeigen
    Warum glauben alle das Roger überhaupt so eine Verbundenheit hat um beim FCB zu investieren?

    Er lebt nicht in Basel und hat auch nie Anzeichen gemacht, sich so betätigen zu wollen. Da sind wohl die Chancen grösser, dass er beim FC Rapperswil-Jona einsteigt.

    Ich würde ihm eine echte Verbundenheit gar nicht absprechen, aber beim Thema Roger Federer hören die meisten Menschen auf rational zu denken. Die meisten Basler aber auch Menschen weltweit lassen sich von Rogers Image und Erfolg blenden und er ist wahrlich ein realer Superheld.

    Aber nüchtern betrachtet ist Roger Federer nichts weiter als ein ganz normaler Fan der einfach weltberühmt und stinkreich ist. Ich würde jedoch sogar behaupten, dass unser aktueller Präsi eine tiefere Liebe für den Verein empfindet.

    Wenn es Roger gerade terminlich passt, reicht es für ein Foto in der Kabine, natürlich während eines CL-Spiels gegen einen grossen Gegner. Den Pokal tut er auch noch gerne überreichen.

    Und ausserdem Roger als Präsi ist sicherlich nicht der Philantrop der einfach sein Vermögen in den Verein buttert. Roger ist was die Sportvermarktung anbelangt auf einem ähnlichen Niveau wie Burgener. Sein wichtigster Berater und Vertrauensmann in punkto Business und Marketing ist Tony Godsick, ein skrupelloser Sportagent. Leute wie er würden wohl im Falle einer Übernahme Federers die operative Leitung übernehmen und darauf kann ich ebenfalls gut und gerne verzichten.
    Nid füre Lohn, für d'Region

  12. #192
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    Ich bin kein blinder Federer-Verehrer, ich hoffe mein Post ist nicht so rübergekommen, sonst war er missverständlich. Ich würde ihn auch nicht als Präsidenten sehen, höchstens als Teilhaber oder allenfalls Vorstandsmitglied.

    Dass Federer nicht einach Millionen à fonds perdu in den FCB buttern würde, ist klar. Dennoch sähe ich die Aktien lieber in seinen Händen als in denen internationaler Investmentgesellschaften mit Verbindungen zu den Saudis. Gerade weil er eben eine solche Ausstrahlung besitzt, die tatsächlich etwas irrationales hat, könnte ein Engagement von ihm durchaus Nachahmer in der Region finden, was eben zu einer breiteren finanziellen Abstützung führen könnte.
    Geändert von Totomat (20.07.2020 um 15:09 Uhr)

  13. #193
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tsunami
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    Zitat Zitat von Totomat Beitrag anzeigen
    Ich bin kein blinder Federer-Verehrer, ich hoffe mein Post ist nicht so rübergekommen, sonst war er missverständlich. Ich würde ihn auch nicht als Präsidenten sehen, höchstens als Teilhaber oder allenfalls Vorstandsmitglied.

    Dass Federer nicht einach Millionen à fonds perdu in den FCB buttern würde, ist klar. Dennoch sähe ich die Aktien lieber in seinen Händen als in denen internationaler Investmentgesellschaften mit Verbindungen zu den Saudis. Gerade weil er eben eine solche Ausstrahlung besitzt, die tatsächlich etwas irrationales hat, könnte ein Engagement von ihm durchaus Nachahmer in der Region finden, was eben zu einer breiteren finanziellen Abstützung führen könnte.
    Mir wäre viel lieber, Roger könnte sich auf der anderen Strassenseite beteiligen. Hier ist weniger das "wollen" als das "können" ausschlaggebend, denn der andere Roger müsste sich einen "Schupf" geben und ihm die Möglichkeite geben, das Turnier in den nächsten 2 - 3 Jahren zu übernehmen.

  14. #194
    Erfahrener Benutzer Avatar von Schwarzbueb
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    Zitat Zitat von Tsunami Beitrag anzeigen
    Mir wäre viel lieber, Roger könnte sich auf der anderen Strassenseite beteiligen. Hier ist weniger das "wollen" als das "können" ausschlaggebend, denn der andere Roger müsste sich einen "Schupf" geben und ihm die Möglichkeite geben, das Turnier in den nächsten 2 - 3 Jahren zu übernehmen.
    Das wird brennwald nie über sich bringen! Also doch auf der anderen strassenseite investieren!

  15. #195
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Ich würde ihm eine echte Verbundenheit gar nicht absprechen, aber beim Thema Roger Federer hören die meisten Menschen auf rational zu denken. Die meisten Basler aber auch Menschen weltweit lassen sich von Rogers Image und Erfolg blenden und er ist wahrlich ein realer Superheld.

    Aber nüchtern betrachtet ist Roger Federer nichts weiter als ein ganz normaler Fan der einfach weltberühmt und stinkreich ist. Ich würde jedoch sogar behaupten, dass unser aktueller Präsi eine tiefere Liebe für den Verein empfindet.

    Wenn es Roger gerade terminlich passt, reicht es für ein Foto in der Kabine, natürlich während eines CL-Spiels gegen einen grossen Gegner. Den Pokal tut er auch noch gerne überreichen.

    Und ausserdem Roger als Präsi ist sicherlich nicht der Philantrop der einfach sein Vermögen in den Verein buttert. Roger ist was die Sportvermarktung anbelangt auf einem ähnlichen Niveau wie Burgener. Sein wichtigster Berater und Vertrauensmann in punkto Business und Marketing ist Tony Godsick, ein skrupelloser Sportagent. Leute wie er würden wohl im Falle einer Übernahme Federers die operative Leitung übernehmen und darauf kann ich ebenfalls gut und gerne verzichten.
    +1
    Heusler.

    Alla sätt är bra utom de dåliga.

    "Zürich ist doppelt so gross wie der Wiener Zentralfriedhof - aber nur halb so lustig."

  16. #196
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tsunami
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    Zitat Zitat von Schwarzbueb Beitrag anzeigen
    Das wird brennwald nie über sich bringen! Also doch auf der anderen strassenseite investieren!
    Kommt Zeit, kommt Roger .

  17. #197
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    Auf unserer Seite von Bernie zu Bernie, auf der anderen von Roger zu Roger.

  18. #198
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    Zitat Zitat von Tsunami Beitrag anzeigen
    Mir wäre viel lieber, Roger könnte sich auf der anderen Strassenseite beteiligen. Hier ist weniger das "wollen" als das "können" ausschlaggebend, denn der andere Roger müsste sich einen "Schupf" geben und ihm die Möglichkeite geben, das Turnier in den nächsten 2 - 3 Jahren zu übernehmen.
    ...und ich dachte die andere Seite wäre der EHC Basel ;-)

  19. #199
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
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    https://www.blick.ch/sport/fussball/...d16014667.html

    Es geht um eine Minderheitsbeteiligung von 30 Prozent. Für etwa sechs Millionen Franken würde die englische Firma Centricus beim FC Basel einsteigen, was wegen eines Kaufrechts von David Degen einen Riesen-Zoff beim FCB ausgelöst hat (im BLICK).

    Die Fans verschmierten zudem die Geschäftsstelle des FCB. «Fuck off Centricus», war an der Fassade zu lesen.

    Ex-CEO Peter Jauch (74), der dem Klub Ende der Neunziger Jahre vorstand, versteht die Aufregung nicht. «Mit welchem Recht die Fans protestieren und demolieren ist rätselhaft. Man sollte ihnen mal das Video von Uli Hoeness vorspielen, der den Fans unmissverständlich zu verstehen gab, wer ihnen die neue Plattform und das grandiose Erlebnis in einer neuen Arena ermöglicht hat. Alles hat seine Geschichte.»
    Engländer retteten den FCB vor dem Konkurs

    Und zu dieser Geschichte gehört für Jauch auch die Verbandelung mit englischen Investoren. Er erzählt: «Als ich 1998 als Geschäftsführer beim FCB anfing, gehörten 51% der Aktien der englischen Gruppe ENIC (English National Investment Company) mit
    CEO Daniel Levy. ENIC hatte nebenbei noch Engagements bei Vicenza (100%), Slavia Prag (50%), Glasgow Rangers (25%) und AEK Athen (70%). Nach einem Uefa-Urteil, das die Beteiligung an verschieden Klubs aus Wettbewerbsgründen untersagte, trennte sich ENIC von den Engagements und Daniel Levy übernahm daraufhin die Tottenham Hotspurs.

    Jauch weiter: «Beim Engagement in Basel gab es einen Passus im Vertrag, dass sich bei einem ENIC-Rückzug die Aktien an die UBS übergehen, was damals ein Deal zwischen UBS-Boss Marcel Ospelt, FCB-Vizepräsident Mario Cueni und Daniel Levy war - es waren jene Aktien, die dann Gigi Oeri übernahm.»

    Aber dazwischen sei der FCB in der Saison 97/98 durch die Engagements von Gaudino, Hartmann, Foda, Schupp, Kreuzer und Trainer Jörg Berger, alle aus der Bundesliga, in sportliche und finanzielle Schieflache geraten. «Da rettete ENIC den FCB vor der Insolvenz», so Jauch. «Innerhalb von Stunden verlangten die damaligen Wirtschaftsprüfer von PWC, unter Führung des späteren FCB-Finanzchefs Matthieu Jaus, 2,5 Millionen Franken Garantien, sonst müsste der Laden dicht gemacht werden. ENIC rettete mit der Zusage des Geldes den FCB in weniger als einer Stunde! Also rettete eine englische Firma den FCB vor dem Konkurs.»
    Muttenzerkurve? Gabs noch nicht

    Für die aussergewöhnliche Lage hätten sich damals weder die Medien noch die Fans interessiert. «Sie gaben während des Neubaus des Stadions auf dem Ausweichplatz Schützenmatte ein trübes, trauriges Bild ab. Der Zuschauerschnitt bewegte sich zwischen 4000 und 6000. Von der Muttenzerkurve war nichts zu sehen und nichts zu hören. Das änderte sich erst mit dem Umzug in den St. Jakob-Park und die 10 erfolgreichen Jahre unter Gross und unter Oeri/Heusler/Heitz.»

    Darum, so Jauch, «kann ich die aktuellen Fan-Proteste nicht verstehen. Sie verhalten sich wie verwöhnte Goofen.»
    Heusler.

    Alla sätt är bra utom de dåliga.

    "Zürich ist doppelt so gross wie der Wiener Zentralfriedhof - aber nur halb so lustig."

  20. #200
    Erfahrener Benutzer Avatar von Domingo
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    Jauch hat offenbar einen Hang zu alternativen Fakten, u.a. „die Muttenzerkurve“ zu negieren - was im Joggeli so gross wurde startete auf den Rängen der Schützenmatte
    Wenn Du redest, muss Deine Rede besser sein, als es Dein Schweigen gewesen wäre

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  21. #201
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
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    Zitat Zitat von Domingo Beitrag anzeigen
    Jauch hat offenbar einen Hang zu alternativen Fakten, u.a. „die Muttenzerkurve“ zu negieren - was im Joggeli so gross wurde startete auf den Rängen der Schützenmatte
    Da hast Du recht. Aber die Enic-UBS-Geschichte und der Fast-Konkurs, hatte ich in etwa so in Erinnerung. Wäre die MK damals auch so drauf gewesen wie jetzt, dann hätte das Stadion gebrannt.
    Heusler.

    Alla sätt är bra utom de dåliga.

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  22. #202
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    Hab von der ENIC Sache auch erstmals in diesem Artikel gelesen. Mich irritierte an der Geschichte einfach auch, dass die Existenz der MK zur Schützenmatte Zeit verleugnet wird. Die MK gabs lange davor. Auch organisiert. Nur anders.

    Man hatte einfach noch nicht die "technischen Möglichkeiteee" (Benthaus), wie es die Jungs heute haben. Und das war halt auch noch sonst eine andere Zeit, während heute jeder Scheiss publik wird, völlig unabhägig vom FCB oder Fussball, ging man damals halt einfach aus Prinzip (nicht) ins Stadion.

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