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Thema: Stoffwechselanalyse - Erfahrungen und Meinungen

  1. #1
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    Standard Stoffwechselanalyse - Erfahrungen und Meinungen

    Ich wohne zurzeit in Medellin in Kolumbien und bin während der Corona-Krise ungewollt in der Schweiz.

    Jedes Mal wenn ich zurück in die Schweiz komme (für 1-2 Monate normalerweise), nehme ich sehr stark zu. Höchstwahrscheinlich sind es die Kohlenhydrate, da ich mich in Kolumbien so ziemlich ohne Brot ernähre. Jedoch esse ich hier viel mehr Fleisch, da ich in Medellin auf dem Balkon in einem Hochhaus keinen Grill haben darf. Ich würde jetzt nicht behaupten, dass ich in der Schweiz extrem ungesund esse oder mich gar nicht bewege etc. Jedoch habe ich in den letzten 3 Monaten relativ viel zugenommen, trotz 10-15 KM laufen täglich und in letzter Zeit Fussball spielen im Club.

    Ich habe bei vielen Sportlern schon von grossen Änderungen gehört, welche kleinere Wechsel in der Ernährung gemacht haben. Dokovic hat festgestellt, dass er Gluten nicht gut verarbeiten kann und auch bei rotem Fleisch Mühe hat. Danach kam seine Explosion und er wurde die Nummer 1 und begann im Tennis zu dominieren. Ivan Rakitic hat auch seine Ernährung umgestellt nach einer (natürlich extrem detaillierten und teuren) Stoffwechselanalyse und dann ist er auch bei Sevilla durchgestartet. Ich kenne noch mehrere Beispiele und alle betonen, dass sie sich danach weniger Müde und viel Leistungsfähiger gefühlt haben.

    Ich persönlich spüre auch, dass ich häufig Nachmittags beim Arbeiten relativ Kraftlos werde und auch keine Lust habe. In Kolumbien fühle ich mich ein bisschen besser, trotz Temperaturen von 28-30 Grad und relativer Wärme im Büro.

    Mich würde es wundern, ob man sich wirklich darauf und auf die DNA-Analyse stützen kann und es einigermassen funktioniert? Für mich macht es viel Sinn, dass jeder Körper Nahrungsmittel und deren Komponenten unterschiedlich verarbeitet. Einiges besser, anderes weniger.

    Kennt sich da jemand vielleicht damit gut aus? Oder hat Erfahrungsberichte?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von The_Dark_Knight
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    Also meine Freundin (sie studiert Ernährungsberaterin) macht die DNA Analyse bald. Bin auch gespannt. Habe aber viel positives darüber gehört. Da erhälst du Infos über was du essen kannst und was für deinen Körper nicht gut ist. Auch dein Vitaminbedarf wird analysiert. Zusätzlich schauen sie auch was für ein Sporttyp du bist.
    Z'Basel an mym Rhy

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  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von Patzer
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    das koks in der ch ist nicht so rein... mit backpulver gestreckt

  4. #4
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    Ich bin der Ansicht, dass es ganz simpel ist: wer mehr Kalorien zu sich nimmt, als er verbraucht, nimmt zu. Gewisse Nahrungsmittel sättigen besser und länger, andere weniger. Wer Mühe hat, seinen Kalorienbedarf und den Energiegehalt seiner Nahrung richtig einzuschätzen, soll den Rat einer seriös ausgebildeten Fachperson einholen.
    Gibt es Nahrungsmittel, die dem Körper nicht gut tun (echte Nahrungsmittelintoleranz), wird man das selber schon herausgefunden haben. (Es gibt z.B. bei weitem nicht so viele Glutenunverträglichkeiten, wie allgemein angenommen wird. Reines Marketing .....)

    Mit dem ganzen übrigen Hokuspokus, der daraus gemacht wird, wird den Leuten viel Geld aus der Tasche gezogen.

  5. #5
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    Ich bin der Ansicht, dass es ganz simpel ist: wer mehr Kalorien zu sich nimmt, als er verbraucht, nimmt zu.
    ja.


    Hier der Kalorienrechner:

    https://www.foodspring.ch/kalorienrechner



    Die Kalorientabelle für Lebensmittel: Obst, Gemüse & mehr (auch zum Ausdrucken)

    https://www.foodspring.ch/kalorientabelle
    Wenn du dich mit dir selbst anfreundest, wirst du niemals allein sein. - Maxwell Maltz

  6. #6
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    Es geht mir eben genau darum, dass ich nicht auf Kalorien etc schauen möchte. Ich bin jemand, der extrem gerne isst und neue Sachen probiert. Ich will auch nicht super dünn sein und "perfekt", sondern einfach eine gute und angepasste Ernährung haben. Sobald ich Kalorien zähle, verliere ich den Spass am essen. Ich esse aus Freude und nicht weil ich muss.

    Was aber Fakt ist, ist das nicht jeder Körper die Nahrungsmittel gleich gut verdauen kann. Ich würde deshalb gerne eine Meinung zur Stoffwechselanalyse haben. Mir ist klar, wie ich eine Diät machen kann und dass ich einfach weniger Kalorien zu mir nehmen muss als ich verbrenne. Aber es geht um eine dauerhafte Veränderung und um bewusstes Essen.

    Ausserdem will ich diese Müdigkeit loswerden. Ich will mehr Energie am Nachmittag haben. Sobald ich zu Hause bin, geht es wieder besser. Ausser ich lege mich sofort aufs Sofa und schaue Netflix haha.

    Gestern habe ich mir noch "The Game Changer" auf Netflix angeschaut und war zuerst zutiefst überrascht. Konnte auch viel dazulernen über die vegane Ernährung. Aber als Balkaner der 2-3 Mal pro Tag Fleischprodukte zu sich nimmt, kann und will ich das nicht anpassen. Aber probieren auf 2-3 Mal Fleisch pro Woche, das wäre der Wunsch. Jedenfalls mal zu probieren Nach dem Film habe ich aber die Kritik gelesen und ich muss sagen - die Propaganda dieses Filmes funktioniert! Da zeigt es sich mal wieder, dass vielseitige Information hilft. Nichtsdestotrotz war es sehr interessant und hat mich angeregt, mich mehr mit sehr gesunder Nahrung auseinanderzusetzen.

    Hat sonst jemand aus dem Bekanntenkreis oder so Erfahrungen gehört etc. bezüglich der Stoffwechselanalyse?

  7. #7
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    Immer wieder toll diese Kokainsprüche...

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tee
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    Zitat Zitat von crogoran Beitrag anzeigen
    Immer wieder toll diese Kokainsprüche...
    Stimmen sie?
    Sali zämme.

  9. #9
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    Zitat Zitat von crogoran Beitrag anzeigen
    Es geht mir eben genau darum, dass ich nicht auf Kalorien etc schauen möchte. Ich bin jemand, der extrem gerne isst und neue Sachen probiert. Ich will auch nicht super dünn sein und "perfekt", sondern einfach eine gute und angepasste Ernährung haben. Sobald ich Kalorien zähle, verliere ich den Spass am essen. Ich esse aus Freude und nicht weil ich muss.
    Ich habe jede einzelne Kalorie gezählt über einige Wochen/Monate. War natürlich kein Spass, aber ich habe das Gefühl, dass ich nun die Kalorien einer Mahlzeit so Pi mal Daumen ungefähr einschätzen kann. Das heisst, dass ich jetzt nicht mehr alles zähle, sondern die Kalorien der Mahlzeiten einfach ungefähr schätze und dabei darauf achte, dass ich am Ende des Tages irgendwo zwischen 2'000 und 2'500 kcal lande. Das dauert wenige Sekunden am Tag, ist nicht super akkurat, aber hilft als Richtwert schon enorm und verdirbt zumindest mir persönlich nicht die Freude am Essen, zumal es schnell zur Gewohnheit wird. Schlussendlich würde ich es eher damit versuchen, als viel Geld für eine Stoffwechselanalyse auszugeben.

    Mir hat auch geholfen, zur richtigen Zeit mit dem Essen aufzuhören. Kennst du diesen Punkt beim Essen, bei dem du dir überlegst, ob du jetzt nochmal eine Portion nehmen sollst oder nicht? So richtig satt bist du noch nicht und Lust hast du auch noch, aber wirklich hungrig bist du ja auch nicht mehr. Das ist der Punkt, an dem du aufhören solltest. Es heisst nicht umsonst, dass man aufhören sollte, wenns am schönsten ist

  10. #10
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    Am besten schaust du auf die verteilung von kohlenhydrate und fett. Wen du viele carbs zu dir nimmst muss fett tief sein, gleiches im umgekehrten fall.
    Bei den carbs beachten das du nur eine gewisse menge davon in energy umwandeln kannst, alles was drüber ist wird in form von insulin in den fettzellen abgespeichert.
    Bei carbs generel aufpassen da durch den insulin anstieg auch der hunger wieder kommt.
    Bei high fat unbedingt auf das fettsäuren verhältniss achten, omega 3 präparate sind dafür auch ein mittel.
    Um wieder etwas abzunehmen low carb oder ketogen anwenden, bei den meisten reicht low carb völlig aus.
    Nach meiner erfahrung hilft: viel fleisch/fisch und grünes gemüse (damit mein ich nicht salat) als hauptquelle für kohlehydrate bei bedarff ein paar reiswaffeln dazu (auf pasta & brot würde ich bei diät verzichten). Abends möglichst leicht essen eier sind dafür prima.
    Also zusammengefasst eine zeit lang nur fleisch, grünes gemüse und eier, zum desser hier und da mal ne frucht.
    Zwischendurch eignen sich magerquark und nüsse.
    Aber ernährung ist immer rein individuel da muss man ein gefühl kriegen was man wie gut verdaut.
    Und ganz wichtig zum schluss immer schön pumpen gehn und protein hoch fahren.
    Geändert von El Oso Locote (04.07.2020 um 20:25 Uhr)
    Auch die beste Katze der Welt, wird niemals ein Löwe sein.

  11. #11
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    Zitat Zitat von El Oso Locote Beitrag anzeigen
    Am besten schaust du auf die verteilung von kohlenhydrate und fett. Wen du viele carbs zu dir nimmst muss fett tief sein, gleiches im umgekehrten fall.
    Bei den carbs beachten das du nur eine gewisse menge davon in energy umwandeln kannst, alles was drüber ist wird in form von insulin in den fettzellen abgespeichert.
    Bei carbs generel aufpassen das durch den insulin anstieg auch der hunger wieder kommt.
    Bei high fat unbedingt auf das fettsäuren verhältniss achten, omega 3 präparate sind dafür auch ein mittel.
    Um wieder etwas abzunehmen low carb oder ketogen anwenden, bei den meisten reicht low carb völlig aus.
    Nach meiner erfahrung hilft: viel fleisch/fisch und grünes gemüse (damit mein ich nicht salat) als hauptquelle für kohlehydrate bei bedarff ein paar reiswaffeln dazu (auf pasta & brot würde ich bei diät verzichten). Abends möglichst leicht essen eier sind dafür prima.
    Also zusammengefasst eine zeit lang nur fleisch, grünes gemüse und eier, zum desser hier und da mal ne frucht.
    Zwischendurch eignen sich magerquark und nüsse.
    Aber ernährung ist immer rein individuel da muss man ein gefühl kriegen was man wie gut verdaut.
    Und ganz wichtig zum schluss immer schön pumpen gehn und protein hoch fahren.
    Da steht jetzt zum Teil hanebüchener Quatsch und mit gesunder Ernährung haben Deine Empfehlungen nichts zu tun.

  12. #12
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    Da steht jetzt zum Teil hanebüchener Quatsch und mit gesunder Ernährung haben Deine Empfehlungen nichts zu tun.
    Achso dan klär mich doch bitte auf?
    Auch die beste Katze der Welt, wird niemals ein Löwe sein.

  13. #13
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    - es gibt keine Speicherform von Insulin
    - https://www.blv.admin.ch/blv/de/home...lpyramide.html

  14. #14
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    - es gibt keine Speicherform von Insulin
    - https://www.blv.admin.ch/blv/de/home...lpyramide.html
    Auf das märchen mit der lebensmittelpyramide kann man gerne verzichten.

    In punkto insulin:
    https://workshopernaehrung.de/insulinresistenz/
    Den teil bis zum titel übergewicht kannst du ruhig überspringen.
    Und nun erklär mir bitte noch was aus einer diät bestehend aus fleisch/fisch, grünem gemüse, eier & gelegndlich zum dessert ne frucht und als zwischenmahlzeit magerquark und nüsse ungesund sein soll.
    Und bitte komm mir bloss nicht mit der lebensmittelpyramide.
    Auch die beste Katze der Welt, wird niemals ein Löwe sein.

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