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Thema: FC Basel 1893 - FC Thun, Samstag 15.02.2020, 19.00 Uhr

  1. #241
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von El Oso Locote Beitrag anzeigen
    Wenn der klassische leader fehlt, sollte man geziehlt das kollektiv stärken.
    Wie das funktionieren soll? Zum beispiel mit konkurenzkampf und leistungskultur. …
    Kann je nachdem, welche Leistungen belohnt werden und welche nicht, extrem nach hinten losgehen. Stichwort: Falsche Anreize setzen.
    Ich will Leader, die Verantwortung übernehmen, andere zurechtweisen, mit gutem Beispiel voran gehen.
    Kollektiv Stärken sehe ich als sehr gutes Mittel. Aber wie sieht der passende Konkurrenzkampf und die Leistungskultur aus, welche solche Attribute fördern? Welche Anreize würdest du wie einsetzen?
    Vormals rot|blau

  2. #242
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    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    Kann je nachdem, welche Leistungen belohnt werden und welche nicht, extrem nach hinten losgehen. Stichwort: Falsche Anreize setzen.
    Ich will Leader, die Verantwortung übernehmen, andere zurechtweisen, mit gutem Beispiel voran gehen.
    Kollektiv Stärken sehe ich als sehr gutes Mittel. Aber wie sieht der passende Konkurrenzkampf und die Leistungskultur aus, welche solche Attribute fördern? Welche Anreize würdest du wie einsetzen?
    Bis jetzt hat man sich aber nunmal in dieses szenario welches du fürchtest manövriert. Das alle innerhalb einer gruppe gleich zufrieden sind ist ja gänzlich unmöglich, hier spielt kommunikation und ehrlichkeit auf beiden seiten eine wichtige rolle, damit der hausfrieden gewahrt wird.

    Eine kette ist immer nur so stark wie ihr schwächstes glied.
    Auch mit leadertypen ist eine gewisse kollektive stärke unverzichtbar, sicher ist es ein luxus noch zusätzlich solche spieler zu haben.
    Je nach leistungsvermögen der leaderfiguren, kann ein zurechtweisen ihrerseits, theoretisch auch nach hinten losgehen und zum absoluten stimmungskiller werden.
    Aber ein gewisses risiko besteht immer, es ständig minimieren
    zu wollen funktioniert nur laut suva aber nicht praxis bezeogen.

    Ein reines leistungsprizip dürfte per sofort mit den vielen jungen schwer umzusetzen sein. Allso erstmal eine gesunde rotation mit +/- sporadischer einsatzzeit um entwicklungshilfe zu schaffen, im diesem bereich hat man bisher sehr viel zeit verloren und es verpasst die jungen an ihre rolle als backup heranzuführen.
    Bei denen die etwas weiter sind kann man auch etwas weiter gehen und sie in die startelf rotieren, damit das stammpersonal die nötige schonzeit bekommt und errinert wird das der stammplatz kein selbstläufer ist.
    Neben der leistungskultur beinhaltet die rotation auch tagesform, taktische überlegungen, weitsicht, andere umstände, entwicklungshilfe......
    Allso vielmehr eine gesunde mischung die improvisation & antizipation beinhaltet, als die eine universallösung (so was gibt es nicht, und ist eher ein fall für den suva katalog).

    Das schöne an rotation und konkurenzkampf sind die erkenntnisse mit deren hilfe eine weitere entwicklung überhaupt erst möglich ist.
    Auch die beste Katze der Welt, wird niemals ein Löwe sein.

  3. #243
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von El Oso Locote Beitrag anzeigen

    Eine kette ist immer nur so stark wie ihr schwächstes glied.
    Auch mit leadertypen ist eine gewisse kollektive stärke unverzichtbar, sicher ist es ein luxus noch zusätzlich solche spieler zu haben.
    Je nach leistungsvermögen der leaderfiguren, kann ein zurechtweisen ihrerseits, theoretisch auch nach hinten losgehen und zum absoluten stimmungskiller werden.
    Ich finde flache Hierarchien auch besser. Aber es geht nicht, gänzlich ohne. Unter Fink war die Mannschaft klar, aber breit und flach (nicht komplett eben) hierarchisiert. Die Spitze war mit Frei/Streller/Huggel schon sehr breit und mit unterschiedlichen Attributen versehen, dass die anderen viel an von ihnen lernen konnten. Junioren wurden extrem schnell in die von der Spitze geprägte Mannschaftskultur eingeführt, man vertraute ihnen, wies ihnen den Weg und war Vorbild. Dadurch gewannen sie mehr Vertrauen in sich und wurden als Glied der Kette gestärkt.

    Zur Zeit spüre ich zu wenig einheitliche Mannschaftskultur. Es gibt einige sehr vorbildliche Spieler, aber als kämpferische Vorbilder sehe ich vor allem Xhaka und Stocker. Daher wäre es mir wichtig, Führungsstärke zu fördern, in der Annahme, dass sich die passende Hierarchie schon von alleine einstellen und neue oder bessere Leader zeigen wird.


    Wie ich vorgehen würde

    Ich würde das Kollektiv stärken, indem ich ein Umfeld ohne Druck schaffe. Darin sollen in einem spielerischen Wettbewerb die Wirkung von Führungsmassnahmen erprobt werden können.

    Ich könnte mir das in kleinen Einheiten am Anfang oder vor dem eigentlichen Training vorstellen. Nonverbale Kommunikation fördern, indem einzelne den Auftrag bekommen, die Gruppe ohne Worte zu etwas zu bewegen. Man lernt mehr aufeinander zu achten, verstehen zu wollen, was der andere will. Man lernt aber auch, dass man klar signalisieren muss, wenn man eine Veränderung herbeiführen möchte. In einer nächsten Stufe könnte man solche Spielchen auch mal während einer kleinen Plauschmatch Situation üben, indem man beispielsweise den Spielern über Kopfhörer bestimmte Aufgaben erteilt, die zum Teil auch gegeneinander wirken. Beispielsweise: mach das Spiel schneller gegen langsamer. Dadurch lernt man seine Signale zu verstärken, um seines gegen andere Signale durchzusetzen. Etc.

    Ich glaube, dass man zuerst einmal die Prinzipien von Führen und geführt Werden verinnerlichen muss. Dass es dazu auch Aufmerksamkeit und den Willen zu folgen braucht. Erfolgserlebnisse, welche mit der Zeit eintreten stärken das Vertrauen in sich und den Rest der Mannschaft. Jeder muss verstehen wie einfach respektive schwierig Führen ist. Und wenn man das Prinzip verstanden hat, ist es umso einfacher, wenn sonst Worte zu Hilfe genommen werden können. Und auch wenn die Spieler sich einen Schranz dabei lachen und mich nicht ernst nehmen würden, so wäre zumindest diese doofe Trainingseinheit ein gemeinsames Feindbild, welches das Kollektiv stärkte.

    Die klassischen Leaderrollen würden sich in anderen Situation, wie du sie beschrieben hast, automatisch herausbilden. Aber um bestimmte Werte zu fördern, braucht es ab und zu mal Out-of-the-Box Denken. Weitere Klassiker sind, das selbstständige Bewältigen unbekannter Aufgaben, welche nur mit geschickter Rollenverteilung oder Koordination zu bewältigen sind, zB als Gruppe in eine Blockhütte schicken oder weiss der Geier was. etc.

    Mehr Konkurrenz- oder Leistungsdruck ist nicht auf alles die Lösung. Manchmal muss man auch Druck wegnehmen können um die Voraussetzungen für mehr Leistung zu verbessern. Aber ich finde es toll, wie du auch auf knifflige Fragen zu antworten versucht. Das verdient meinen Respekt.
    Vormals rot|blau

  4. #244
    Erfahrener Benutzer Avatar von Mampfi
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    Meine Fresse... Früher war das mal ein Fussballforum und nicht eine Gschpürsch-mi Selbsthilfegruppe für geltungssüchtige, unterbeschäftigte Allesversteher...

  5. #245
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    Zitat Zitat von Mampfi Beitrag anzeigen
    Meine Fresse... Früher war das mal ein Fussballforum und nicht eine Gschpürsch-mi Selbsthilfegruppe für geltungssüchtige, unterbeschäftigte Allesversteher...
    Früher konnte ich nicht verstehen, was Alain Sutter bei den Nati-Interviews jeweils meinte, als er von «Das gspüürt me eifach» redete.
    Vormals rot|blau

  6. #246
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    Zitat Zitat von Mampfi Beitrag anzeigen
    Meine Fresse... Früher war das mal ein Fussballforum und nicht eine Gschpürsch-mi Selbsthilfegruppe für geltungssüchtige, unterbeschäftigte Allesversteher...
    S artet komplett us

  7. #247
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    sorry aber diese vergleiche mit fink zeiten hinken massiv. damals hatten wir mehrere erfahrene führungsspieler mit internationaler klasse und einige sehr gute junge spieler mit riesen grossem potential, die mittlereweile ebenfalls ihre internationale klasse unter beweis gestellt haben. da hat es sogar einen steini vertragen als kompensation

    in unserem aktuellen team gibt es 1-3 spieler (alderete, cabral und evt. omlin) mit potentieller internationaler klasse.
    und mit widmer noch einen, der bereits internationale kalsse bewiesen hat in der serie A. dito mit abstrichen für FF in der Bundesliga.
    riveros hat aus meiner sicht durchaus talent und virl offensives potential, wird aber auf der falschen position eingesetzt.
    zhegrova ist noch schwierig zu beurteilen, da sehr sehr unkonstant. mal top, dann wieder flop. plus sehr eigensinnig und physisch noch nicht weit genug.
    der rest bleibt bis jetzt einiges schuldig, respektive ist eher mittlerer bis unterer SL-durchnitt.
    plus die jungen scheinen entweder nicht viel potential zu haben oder sind schlichtweg noch nicht soweit.

    und trotzdem hat dieses kader mit diesem trainer europäisch überzeugt und die EL gruppenphase insgesamt sackstark gespielt.
    und das gegen teilweise vom budget und kader her weit überlegene mannschaften.

    auch gegen yb hat eben diese mannschaft noch vor sehr kurzer zeit ein mehr als überzeugendes spiel gezeigt.

    fazit: als underdog gehts doch beatlich gut miz dem ach-so-miesen-kader. aber als favorit tun sie sich regelmässig sehr sehr schwer.

  8. #248
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    Zitat Zitat von ayrton_michael_legends Beitrag anzeigen
    sorry aber diese vergleiche mit fink zeiten hinken massiv. damals hatten wir mehrere erfahrene führungsspieler mit internationaler klasse und einige sehr gute junge spieler mit riesen grossem potential, die mittlereweile ebenfalls ihre internationale klasse unter beweis gestellt haben. da hat es sogar einen steini vertragen als kompensation
    Die spielerische Klasse dieser unterschiedlichen Kader würde ich nie gleichsetzen wollen. Und du hast absolut Recht damit, dass ein Spieler mit Internationaler Erfahrung und Führungscharakter die viel einfacheren Voraussetzungen hat, dass ihm die Jungen folgen. Aber eine solche Hierarchie ist auch ohne die sportlichen Qualitäten zu erreichen, einfach viel umständlicher. Meine Idee dazu wollte ich aufzeigen. Zum anderen hat mich interessiert, wie Konkurrenzkampf und Leistungskultur innerhalb einer Mannschaft Leader generieren soll. Für mich klang das nach einem Ansatz für wenn verschiedene Abteilungen miteinander in Konkurrenz stehen.
    Vormals rot|blau

  9. #249
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    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    .....Zum anderen hat mich interessiert, wie Konkurrenzkampf und Leistungskultur innerhalb einer Mannschaft Leader generieren soll. Für mich klang das nach einem Ansatz für wenn verschiedene Abteilungen miteinander in Konkurrenz stehen.
    Davon war ja nie die rede, sondern darum fehlendes leadership mit kollektiver stärke zu kompensieren.
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