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Thema: Corona Virus

  1. #601
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    Corona stabilisiert die Rentenauszahlungen.

  2. #602
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    Zitat Zitat von Mundharmonika Beitrag anzeigen
    Und à propos Grippe-Impfungen: ich kenne mehrere Leute, die gegen Grippe geimpft sind und seit sie geimpft sind jeweils den ganzen Winter hindurch erkältet sind. Diggi Sach, diese Impfung!
    Hmm … Vielleicht, weil eine Erkältung keine Grippe ist?

  3. #603
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von Mundharmonika Beitrag anzeigen
    Na ja, soviel besser macht das die Sache nicht, wenn trotzdem jährlich Hundertausende sterben. Nicht dass ich mir das wünsche, aber warum versucht man diese Hundertausende nicht jedes Jahr besser zu schützen, indem man z.B. die saisonale Grippe mit Veranstaltungsverboten einzudämmen versucht?

    Und à propos Grippe-Impfungen: ich kenne mehrere Leute, die gegen Grippe geimpft sind und seit sie geimpft sind jeweils den ganzen Winter hindurch erkältet sind. Diggi Sach, diese Impfung!
    Wir schützen nicht in erster Linie die Alten. Wir schützen uns als Gesellschaft. Ein Teil davon ist unser Gesundheitssystem, welches durch den plötzlichen, massiven Anstieg von Risikopatienten kollabieren würde. Mit der durch eine saisonale Grippe zu erwartenden Zahlen kann das Gesundheitssystem einigermassen umgehen und trotzdem werden Massnahmen ergriffen. Einfach geringere, für dich kaum bemerkbare Massnahmen.

    Die Erkältung könnte auf einen bekannten und verbreiteten Coronavirus (nicht SARS-CoV-2) zurückzuführen sein (ca. 25% der Erkältungen hierzulande sind auf Coronaviren zurückzuführen), da nützt die Impfung gegen einem Influenzavirus nicht. Aber du wirst Mühe haben, die durch die Impfung verhinderten Influenza-Erkrankungen festzustellen. Verhinderte Ereignisse lassen sich kaum in Zahlen erfassen.
    Meine Vision des FCB: Die heterogene Einheit.

  4. #604
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nervenbündel
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    Apokalypse now im Aldi bei uns in Winterthur 16:00. So etwas habe ich noch nie erlebt. Als wäre ich am Set eines Katastrophenfilms.
    Unter Sousa waren die Spieler vielleicht weniger verletzt.
    Aber sie spielten so, dass man hätte glauben können, sie wären verletzt.

    -footbâle 20.06.2015

  5. #605
    Erfahrener Benutzer Avatar von Mundharmonika
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    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    Je nachdem, wo du deine Meinung hast, war ich dir zu Beginn vielleicht zu lobend, während mich andere damals als zu kritisch sahen. Ich kann nicht für andere sprechen, aber ich bin der Regierung anfänglich kritischer gegenüber gestanden, als ich es jetzt bin. Aber aus anderen Gründen. Die Kommunikation verbessert sich, die Massnahmen werden vermehrt in Kontexte gesetzt und passen sich laufend an. Ich gewinne zur Zeit eher Vertrauen, als ich es verliere.
    Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Regierung erst reagiert, nachdem sie die ganze Sache jeweils eine Weile beobachtet hat. Sie sind auf eine solche Pandemie einfach zu wenig vorbereitet. Aber vermutlich dient der Regierung und der Welt diese Corona-Pandemie ja als Lehrstunde für den nächsten Virus.

    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    Versagt halte ich für eine übertriebene Kritik. In einer solchen Krise gibt es kein richtig oder falsch. Nur besser oder schlechter. Aber wie hättest du die Dringlichkeit von radikalen Massnahmen zu Beginn begründet, ohne eine Panik auszulösen? Du hast ja mitbekommen, was schon alleine das Massenveranstaltungsverbot und seine Folgen für die Fasnacht und den Fussball hier für Zustände ausgelöst haben. Ich denke, man hätte besser reagieren können. Aber auch massiv viel schlechter, daher ist es für mich kein Versagen.
    Ich glaube, dass eben durch diese inkonsequenten und für viele nicht nachvollziehbaren Massnahmen (Fasnacht und Fussball nein - öffentlicher Verkehr, Demos, Schulen, Einkaufszentren, politische Sessionen ja) viele Leute verunsichert wurden. Bestimmt hätten radikale Massnahmen von Beginn weg auch harsche Kritik mit sich gebracht, aber sie wären zumindest logischer gewesen als die halben Massnahmen. Zudem haben andere Länder wie China, Taiwan oder Japan haben gezeigt, dass sie die Verbreitung des Corona-Virus mit solche radikalen Massnahmen ziemlich eindämmen konnten.

    Ich meinerseits frage mich immer noch, weshalb man den Virus sich nicht einfach hat verbreiten lassen und den Schwerpunkt der Bemühungen darauf gesetzt hat, die Risikogruppen aufzuklären und zusätzlich zu schützen.

    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    Wären die Beträge sinnvoller beim Militärbudget geblieben, welche sie aufgewendet hätten um Notrecht durchzusetzen und/oder Panik zu unterbinden? Wir sind ein freieres Land als China und das lob ich mir. Das hat aber auch zur Folge, dass eine Massnahme von der Bevölkerung verstanden werden muss. Wenn das Verständnis nicht da ist, wir aber auf unserer Freiheit beharren, dann wären die Chancen für Ignoranz und/oder Panik grösser gewesen. Nicht zwingend, nur grösser. Aber dieses Risiko wäre es mir nicht wert gewesen.
    Beim nächsten neuen Virus wird es vermutlich nicht zu umgehen sein, gerade von Anfang an drastische Massnahmen zu treffen. Daher ist es vielleicht ganz gut, dass den Leuten diesmal aufgezeigt wurde, was passieren kann, wenn man nur halbe Sache macht und nur ein paar einzelne Verbote verordnet, um den Anschein zu erwecken, dass etwas getan wird.

    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    Weil bei der zwar gleichen bedrohten Zielgruppe, die höheren Fallzahlen und der zeitlich höheren Ereignisdichte das Gesundheitssystem kollabieren lässt.
    Bei der jährlich wiederkehrenden Grippe haben wir das ja jedes Mal. Wieso hätten es mit dem Corona-Virus unbedingt so viele Menschen mehr sein müssen, die das Gesundheitssystem beansprucht und zum kollabieren gebracht hätten?

  6. #606
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    Zitat Zitat von Nervenbündel Beitrag anzeigen
    Apokalypse now im Aldi bei uns in Winterthur 16:00. So etwas habe ich noch nie erlebt. Als wäre ich am Set eines Katastrophenfilms.
    Details?

  7. #607
    Erfahrener Benutzer Avatar von Pro Sportchef bim FCB
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    Zitat Zitat von Mundharmonika Beitrag anzeigen
    Nicht dass ich mir das wünsche, aber warum versucht man diese Hundertausende nicht jedes Jahr besser zu schützen, indem man z.B. die saisonale Grippe mit Veranstaltungsverboten einzudämmen versucht?
    Ernsthafte Frage? Überleg doch bitte mal selber...
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  8. #608
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nervenbündel
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    Zitat Zitat von Basilius Beitrag anzeigen
    Details?
    800 Meter vor und nach dem Aldi. Stau auf beiden Seiten.

    Autos die auf dem Gehsteig parkieren, Autos die in der Einfahrt zum Aldiparkplatz stehen, Autos die vis à vis vom Aldi bei der Entsorgungsstelle stehen. Leute rennen mit Einkaufswagen über die Strassen, schreien sich gegenseitig an. Mehrere 3-7-köpfige Familien, der Papa zwei Einkaufstüten, die Mama zwei, die restlichen Kinder tragen je 2x 20 Klopapierrollen. Die Autos stehen vor der Ladenfront, einer parkiert vor dem Eingang. Der Aldi LKW kommt nicht in die Einfahrt. Muss über die Wiese fahren. Der Parkplatz fasst normalerweise ca. 50-60 Autos, da waren locker um die 100+. Kein Durchkommen.
    Unter Sousa waren die Spieler vielleicht weniger verletzt.
    Aber sie spielten so, dass man hätte glauben können, sie wären verletzt.

    -footbâle 20.06.2015

  9. #609
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    Konsequent inkonsequent.

    Während es für das Volk sehr einschneidende Massnahmen gibt, tagt das Parlament (mehr als 100 Personen) natürlich fröhlich weiter und kassiert brav Sitzungsgeld.
    Während draussen die ersten Firmen Leute entlassen müssen..

    Soll nicht heissen, dass ich die Massnahmen schlecht finde. Aber eben, Konsequent ist anders und hauptsache sie können weiter ihr Sitzungsgeld kassieren.
    Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen. Johann Wolfgang von Goethe

    54, 74, 90 - 2014!

    Der Pöbel thront über den Experten - FCBForum Tippweltmeister 2018!

  10. #610
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    Zitat Zitat von Nervenbündel Beitrag anzeigen
    800 Meter vor und nach dem Aldi. Stau auf beiden Seiten.

    Autos die auf dem Gehsteig parkieren, Autos die in der Einfahrt zum Aldiparkplatz stehen, Autos die vis à vis vom Aldi bei der Entsorgungsstelle stehen. Leute rennen mit Einkaufswagen über die Strassen, schreien sich gegenseitig an. Mehrere 3-7-köpfige Familien, der Papa zwei Einkaufstüten, die Mama zwei, die restlichen Kinder tragen je 2x 20 Klopapierrollen. Die Autos stehen vor der Ladenfront, einer parkiert vor dem Eingang. Der Aldi LKW kommt nicht in die Einfahrt. Muss über die Wiese fahren. Der Parkplatz fasst normalerweise ca. 50-60 Autos, da waren locker um die 100+. Kein Durchkommen.
    Schlimm. Da ging es bei uns heute morgen im Kleinbasler Aldi wesentlich zivilisierter zu. Danke für die Infos. Jetzt weiss ich auch, was ich vergessen habe einzukaufen. Klopapier. Für meine Hamster.
    Geändert von Basilius (13.03.2020 um 18:19 Uhr)

  11. #611
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von Mundharmonika Beitrag anzeigen
    Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Regierung erst reagiert, nachdem sie die ganze Sache jeweils eine Weile beobachtet hat. Sie sind auf eine solche Pandemie einfach zu wenig vorbereitet. Aber vermutlich dient der Regierung und der Welt diese Corona-Pandemie ja als Lehrstunde für den nächsten Virus.
    Über die Frage «Richtig vorbereitet zu sein» oder «Richtig zu reagieren» haben wir uns eigentlich schon ausgetauscht. Da verfolgen wir unterschiedliche Ansätze und bei beiden Fällen entscheidet das Richtig über Sinn oder Unsinn der jeweiligen Strategien.

    Zitat Zitat von Mundharmonika Beitrag anzeigen
    Ich glaube, dass eben durch diese inkonsequenten und für viele nicht nachvollziehbaren Massnahmen (Fasnacht und Fussball nein - öffentlicher Verkehr, Demos, Schulen, Einkaufszentren, politische Sessionen ja) viele Leute verunsichert wurden. Bestimmt hätten radikale Massnahmen von Beginn weg auch harsche Kritik mit sich gebracht, aber sie wären zumindest logischer gewesen als die halben Massnahmen. Zudem haben andere Länder wie China, Taiwan oder Japan haben gezeigt, dass sie die Verbreitung des Corona-Virus mit solche radikalen Massnahmen ziemlich eindämmen konnten.
    Dass zu Beginn teilweise widersprüchlich gehandelt wurde, habe ich von Beginn weg kritisiert. Da bin ich ganz deiner Meinung. Ich ziehe einfach nur eine andere Schlussfolgerung, siehe oben.
    Weil unsere Gesellschaft die Freiheit höher wertet, glaube ich nach wie vor, dass es nicht gleich umsetzbar gewesen wäre. Schon alleine die flächendeckende Gesichtserkennung und Verfolgung der Bewegungsprofile gibt China ganz andere Werkzeuge zur Durchsetzung von radikalen Massnahmen in die Hand, als wir sie haben. Ausserdem ist Social Distancing in asiatischen Ländern kulturell bereits tiefer verankert, als bei uns. Ich hätte die Widersprüche durch gleichmässigere Verteilung der Massnahmen und offenere Kommunikation aufgehoben und diesen breiten «Pegel» bei Bedarf angehoben oder abgesenkt. Ich finde Systeme mit gleichmässig verteilter Verantwortung resilienter und effektiver als Systeme mit Verantwortungskonzentrationen. Aber da sind wir wieder bei unseren grundsätzlich anderen Herangehensweisen.

    Zitat Zitat von Mundharmonika Beitrag anzeigen
    Ich meinerseits frage mich immer noch, weshalb man den Virus sich nicht einfach hat verbreiten lassen und den Schwerpunkt der Bemühungen darauf gesetzt hat, die Risikogruppen aufzuklären und zusätzlich zu schützen.
    Die Ü65 und anderen Gefährdeten in einem Reduit abschneiden für 1-2 Monaten isolieren und die Pandemiewelle mit offenen Armen empfangen ist eine kreativer Ansatz. Wahrscheinlich hätte es den Kollaps des Gesundheitssystems verhindert, die Last wäre aber auf die Wirtschaft gefallen. Man hätte mit extrem vielen krankheitsbedingten Ausfällen zur gleichen Zeit zu rechnen gehabt. Abgesehen davon, wäre die gesetzliche Grundlage für eine derartige Freiheitsberaubung sehr dünn gewesen. Mir gefällt die unkonventionelle Art der Idee, hingegen finde ich sie zu sehr vom Standpunkt des geringsten persönlichen Verlustes aus gedacht. Eine Position die dir von anderen unmittelbar angefochten und für sich selbst beansprucht worden wäre. Ich glaube kaum, dass damit eine Einigung erzielt werden könnte, die ohne tiefe Brüche in der Gesellschaft endet.

    Zitat Zitat von Mundharmonika Beitrag anzeigen
    Beim nächsten neuen Virus wird es vermutlich nicht zu umgehen sein, gerade von Anfang an drastische Massnahmen zu treffen. Daher ist es vielleicht ganz gut, dass den Leuten diesmal aufgezeigt wurde, was passieren kann, wenn man nur halbe Sache macht und nur ein paar einzelne Verbote verordnet, um den Anschein zu erwecken, dass etwas getan wird.
    Ich hoffe, dass die Lektion vor allem darin liegen wird, den globalen Informationsaustausch und die Einschätzung der Bedrohung zu forcieren, um daraus die entsprechenden Massnahmen abzuleiten. Welche unmittelbar drastisch, verzögert und zeitgemäss oder langfristig und weniger drastisch ausfallen können. Halt entsprechend der Situation, nicht aus Prinzip drastisch.

    Zitat Zitat von Mundharmonika Beitrag anzeigen
    Bei der jährlich wiederkehrenden Grippe haben wir das ja jedes Mal. Wieso hätten es mit dem Corona-Virus unbedingt so viele Menschen mehr sein müssen, die das Gesundheitssystem beansprucht und zum kollabieren gebracht hätten?
    Eine komplett immun-naive Bevölkerung bietet dem Virus eine Grundlage, sich exponentiell schnell zu verbreiten. Die wiederkehrende Grippe findet nicht solche für sich idealen Bedingungen vor.
    Geändert von Lällekönig (13.03.2020 um 18:37 Uhr) Grund: Formatierung
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  12. #612
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    Zitat Zitat von 4059 Beitrag anzeigen
    oder man bezahlt einfach was für den guten journalismus, den man gerne lesen würde und unterstützt ihn damit...................
    das Eine schliesst das Andere nicht aus.
    ist wie bei den Streaming-Angeboten, manche abonnieren Dazn, Sky, TC, Netflix, Disney+, Amazon Prime und wie sie alle heissen, z.T. Einzelne für klitzekleine Segmente, (neo-liberale) Fragmentierung sei Dank, andere tun dies bewusst gezielt (aka guter Journalismus/Sreaming-Dienst/Sport-Sender) und geniessen den Rest im 'freien' Netz.

    btw, bewundere sehr die Geduld mancher User, nett ausgedrückt, anderen tiefbegabten (vielleicht wollen die auch nur trollen) zum x-ten mal gewisse offensichtliche Zusammenhänge zu erläutern.

  13. #613
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    Zitat Zitat von Basilius Beitrag anzeigen
    Schlimm. Da ging es bei uns heute morgen im Kleinbasler Aldi wesentlich zivilisierter zu. Danke für die Infos. Jetzt weiss ich auch, was ich vergessen habe einzukaufen. Klopapier. Für meine Hamster.
    Ich finde eh bei uns in Basel geht es (zurzeit noch) relativ gesittet zu und her. Bei uns im Migros Burgfelderplatz gibt es eigentlich alles zu kaufen (vielleicht nicht in jeder grösse) bis zum Ladenschluss.

  14. #614
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    Mir kei Fasnacht und in Züri gits Dasjoor kei Böög verbrääne

  15. #615
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    heute nach 15h in basel - überall, vor allem in der freien strasse, voller menschen. als ob alle unbewusst vor dem grossen erwachen nochmal shoppen/flanieren wollen...

    bahnhof SBB ebenfalls viele menschen, bereits vor der stosszeit des pendler abendverkehrs... ausser ein paar asiaten und sehr sehr sehr wenigen vereinzelten anderen trägt niemand eine maske... die propaganda, diese würden nichts nützen, hat scheinbar vollumfänglich gewirkt hierzulande.

    leute, schützt euch endlich so gut wie nur irgend möclich und so gut wie jeder einzelne es individuell kann.
    langsam sollte es auch dem hinterletzten zweckoptimisten dämmern was auf uns zukommt.
    europa (alle ausser italien) steht immer noch am anfang der pandemie.

  16. #616
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    heute nach 15h in basel - überall, vor allem in der freien strasse, voller menschen. als ob alle unbewusst vor dem grossen erwachen nochmal shoppen/flanieren wollen...

    bahnhof SBB ebenfalls viele menschen, bereits vor der stosszeit des pendler abendverkehrs... ausser ein paar asiaten und sehr sehr sehr wenigen vereinzelten anderen trägt niemand eine maske... die propaganda, diese würden nichts nützen, hat scheinbar vollumfänglich gewirkt hierzulande.

    leute, schützt euch endlich so gut wie nur irgend möglich und so gut wie jeder einzelne es halt individuell für sich tun kann.
    langsam sollte es auch dem hinterletzten zweckoptimisten dämmern was auf uns zukommt.
    europa (alle ausser italien) steht immer noch am anfang der pandemie.

  17. #617
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    Zitat Zitat von Mundharmonika Beitrag anzeigen
    ......Was ich nach wie vor noch nicht verstehe... Bei der jährlich wiederkehrenden Grippe, welche ja mehr oder weniger die gleiche Zielgruppe bedroht und für diese prozentual vielleicht leicht weniger letal ausgeht, wird nicht ein ganzes Land, ein ganzer Kontinent oder ja, sogar der ganze Erdball in den Ausnahmezustand versetzt. Weshalb macht man dies mit diesem Corona-Virus?
    Wegen der Null-Immunität.

  18. #618
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    Zitat Zitat von Mundharmonika Beitrag anzeigen
    ....Und à propos Grippe-Impfungen: ich kenne mehrere Leute, die gegen Grippe geimpft sind und seit sie geimpft sind jeweils den ganzen Winter hindurch erkältet sind. Diggi Sach, diese Impfung!
    Es gibt weitere Viren, die Erkältungskrankheiten verursachen können, nicht nur Influenzaviren.
    Influenzaviren verändern sich immer wieder, und nicht immer ist der Impfstoff bereits angepasst.

  19. #619
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    Klar doch ;-)
    Im Gegensatz zu manchen von Euch habe ich aber ein paar Jahre lang mit hochkontagiösen Viren gearbeitet.
    Nobilissa, Du als Fachfrau/Fachmann kannst mir sicher folgendes beantworten:

    Ist mit einer Mutation des Coronavirus zu rechnen? Wird es in seiner Wirkung stärker oder schwächer? Inwieweit haben bereits Erkrankte und Genessene Antikörper gebildet? Könnte es sein, dass sie das Virus nur noch in abgeschwächter Form weitergeben?

    Danke vorab für Deine fachkundige Antwort.

  20. #620
    Erfahrener Benutzer Avatar von Mundharmonika
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    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    Weil unsere Gesellschaft die Freiheit höher wertet, glaube ich nach wie vor, dass es nicht gleich umsetzbar gewesen wäre.
    Man hätte es ja nicht gerade gleich extrem wie China oder Taiwan mit Gesichterkennung, Videoüberwachung oder Ähnlichem machen müssen, aber wenn man ein solches Virus für eine ernsthafte Bedrohung hält, dann hätte man die heutigen Massnahmen plus vielleicht noch weitere (z.B. komplettes Versammlungsverbot) von Anfang verordnen müssen, dann hätten wir heute nicht diese bereits hohe Anzahl bestätigte Fälle plus eine vermutlich sehr hohe Dunkelzimmer. Österreich meistert die Krise in meinen Augen übrigens besser. Das Land auf Sparflamme laufen zu lassen, halte ich jetzt für die noch bessere Variante als unsere Massnahmen, die vielleicht in ein, zwei oder drei Tagen schon wieder angepasst werden müssen.

    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    Die Ü65 und anderen Gefährdeten in einem Reduit abschneiden für 1-2 Monaten isolieren und die Pandemiewelle mit offenen Armen empfangen ist eine kreativer Ansatz. Wahrscheinlich hätte es den Kollaps des Gesundheitssystems verhindert, die Last wäre aber auf die Wirtschaft gefallen. Man hätte mit extrem vielen krankheitsbedingten Ausfällen zur gleichen Zeit zu rechnen gehabt.
    Da kann ich Dir nun nicht folgen. Die meisten Ü65 sind doch im Ruhestand und müssen nicht mehr arbeiten. Wieso hätte da die Wirtschaft zu leiden gehabt?

    Bezüglich Deinem Reduit-Szenario: die Ü65 müssen ja auch sonst bei normalen Grippen aufpassen, insbesondere wenn sie sonst noch gesundheitliche Probleme haben. Eine so wahnsinnige Umstellung wäre dies also für die Ü65 nicht gewesen. Meine Eltern sind beide weit über 65 und wissen, dass sie zu gewissen Jahreszeiten vorsichtiger sein müssen, sei es nun wegen Glatteis auf der Strasse oder eben wegen Viren, die sie im Trämmli auflesen können.

    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    Eine komplett immun-naive Bevölkerung bietet dem Virus eine Grundlage, sich exponentiell schnell zu verbreiten. Die wiederkehrende Grippe findet nicht solche für sich idealen Bedingungen vor.
    Also ich weiss nicht, aber an einer Grippe oder zumindest starken Erkältung leiden doch die meisten Schweizer mindestens einmal im Jahr. Für einen kleinen Prozentsatz der Risikogruppe endet diese tödlich. Die wiederkehrende Grippe findet in meinen Augen durchaus ideale Bedingungen vor, sich rasch und flächendeckend zu verbreiten.
    Geändert von Mundharmonika (13.03.2020 um 20:19 Uhr)

  21. #621
    Erfahrener Benutzer Avatar von footbâle
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    Zitat Zitat von Nervenbündel Beitrag anzeigen
    800 Meter vor und nach dem Aldi. Stau auf beiden Seiten.

    Autos die auf dem Gehsteig parkieren, Autos die in der Einfahrt zum Aldiparkplatz stehen, Autos die vis à vis vom Aldi bei der Entsorgungsstelle stehen. Leute rennen mit Einkaufswagen über die Strassen, schreien sich gegenseitig an. Mehrere 3-7-köpfige Familien, der Papa zwei Einkaufstüten, die Mama zwei, die restlichen Kinder tragen je 2x 20 Klopapierrollen. Die Autos stehen vor der Ladenfront, einer parkiert vor dem Eingang. Der Aldi LKW kommt nicht in die Einfahrt. Muss über die Wiese fahren. Der Parkplatz fasst normalerweise ca. 50-60 Autos, da waren locker um die 100+. Kein Durchkommen.
    Danke für den Bericht. Ich kann mir das lebhaft vorstellen. Eigentlich haben wir ja nichts besseres verdient als diesen Corona Scheiss.
    Würde für mich soweit auch alles passen, wenn wenigstens weiterhin Fussball gespielt wurde. Ich will wieder Fussball. Der Mensch braucht Fussball.

  22. #622
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    Zitat Zitat von Basilius Beitrag anzeigen
    Nobilissa, Du als Fachfrau/Fachmann kannst mir sicher folgendes beantworten:
    Ist mit einer Mutation des Coronavirus zu rechnen? Wird es in seiner Wirkung stärker oder schwächer? Inwieweit haben bereits Erkrankte und Genessene Antikörper gebildet? Könnte es sein, dass sie das Virus nur noch in abgeschwächter Form weitergeben?
    Danke vorab für Deine fachkundige Antwort.
    Mit Betacoronaviren hatte ich nie (und mit Alphacoronaviren heute nur ab und zu und auch nicht mehr in der Forschung) zu tun, also werde ich mich hüten, irgendetwas in die Welt zu posaunen, da ich definitiv nicht tief genug in der Materie sitze. Auf jeden Fall sind Coronaviren viel weniger mutationsfreudig als Grippeviren. Infizierte und nicht immuninkompetente bilden Antikörper. Es gibt aber das Phänomen, dass Antigen-Antikörperkomplexe krankheitsauslösend sind, was bedeutet, dass Antikörperbildung alleine nicht zwingend Heilung bedeutet. Immunologie ist hochspannend und hochkomplex. Es wäre auch wichtig zu wissen, ob Virusantigen irgendwo persisitiert und reaktiviert werden kann. Auch zum Thema Virulenzsteigerung oder -abschwächung muss ich an Fachleute verweisen.
    Wir Normalwissenden sollten uns an die Aussagen und Ratschläge der wirklichen Fachleute halten.

  23. #623
    Erfahrener Benutzer Avatar von Misterargus
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    Zitat Zitat von ayrton_michael_legends Beitrag anzeigen

    bahnhof SBB ebenfalls viele menschen, bereits vor der stosszeit des pendler abendverkehrs... ausser ein paar asiaten und sehr sehr sehr wenigen vereinzelten anderen trägt niemand eine maske... die propaganda, diese würden nichts nützen, hat scheinbar vollumfänglich gewirkt hierzulande.

    l

    hab nur den Kopf geschüttelt als auch hier drin aller ernstes ähnliches behauptet wurde, ein Maske schütze nicht...oder war dies wie immer dem anti SVP Reflex geschuldet...

  24. #624
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von Mundharmonika Beitrag anzeigen
    Man hätte es ja nicht gerade gleich extrem wie China oder Taiwan mit Gesichterkennung, Videoüberwachung oder Ähnlichem machen müssen, aber wenn man ein solches Virus für eine ernsthafte Bedrohung hält, dann hätte man die heutigen Massnahmen plus vielleicht noch weitere (z.B. komplettes Versammlungsverbot) von Anfang verordnen müssen, dann hätten wir heute nicht diese bereits hohe Anzahl bestätigte Fälle plus eine vermutlich sehr hohe Dunkelzimmer. Österreich meistert die Krise in meinen Augen übrigens besser. Das Land auf Sparflamme laufen zu lassen, halte ich jetzt für die noch bessere Variante als unsere Massnahmen, die vielleicht in ein, zwei oder drei Tagen schon wieder angepasst werden müssen.
    Jetzt kommt die Frage der Ausdauer. Wenn man zu früh hochfährt, muss man die Massnahmen länger aufrecht halten. Generiert auch Kosten, erfordert auch Opfer. Man hätte das Virus zwar kurzfristig eingedämmt, aber wenn es dann 4 Wochen später eintrifft, gelangt es immer noch an eine immun-naive Bevölkerung und kann sich wieder gleich entwickeln. Die Schweiz ist nicht in so einer komfortablen Lage, wie beispielsweise Japan. D.h. die gleichen drastischen Massnahmen von heute hätten vor zwei oder vier Wochen einen massiven Effekt auf die Verbreitung in der Schweiz gehabt, man hätte sich einen Zeitvorsprung erkauft. Aber man wäre nach Aufheben der Massnahme wieder gleich vulnerabel, ausser man schliesst danach die Grenze. Dies wäre für die Wirtschaft verheerend.

    Zitat Zitat von Mundharmonika Beitrag anzeigen
    Da kann ich Dir nun nicht folgen. Die meisten Ü65 sind doch im Ruhestand und müssen nicht mehr arbeiten. Wieso hätte da die Wirtschaft zu leiden gehabt?
    Auch die U65 erkranken, von unbemerkbar über leicht zu schwer. Die müssen zwar nicht unbedingt gleich an eine Beatmungsmaschine, können aber während der Krankheit trotzdem arbeitsunfähig sein. Weil sie nicht ins Spital müssen, kollabiert das Gesundheitssystem nicht, weil sie aber trotzdem der Arbeit fehlen, belasten sie die Wirtschaft. Vor allem, weil die Zahl so geballt auftreten würde. Es war mal von 2 Wochen für leichte Fälle, 3-6 Wochen für schwere Fälle die Rede, keine Ahnung, ob dies aktualisiert wurde.

    Zitat Zitat von Mundharmonika Beitrag anzeigen
    Bezüglich Deinem Reduit-Szenario: die Ü65 müssen ja auch sonst bei normalen Grippen aufpassen, insbesondere wenn sie sonst noch gesundheitliche Probleme haben. Eine so wahnsinnige Umstellung wäre dies also für die Ü65 nicht gewesen. Meine Eltern sind beide weit über 65 und wissen, dass sie zu gewissen Jahreszeiten vorsichtiger sein müssen, sei es nun wegen Glatteis auf der Strasse oder eben wegen Viren, die sie im Trämmli auflesen können.
    Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob du vorsichtiger sein musst, weil einige oder weil fast alle infektiös sind. So weit sind wir noch nicht, aber ohne Massnahmen und ohne Empfehlungen wäre dieser Punkt rasch erreicht.

    Zitat Zitat von Mundharmonika Beitrag anzeigen
    Also ich weiss nicht, aber an einer Grippe oder zumindest starken Erkältung leiden doch die meisten Schweizer mindestens einmal im Jahr. Für einen kleinen Prozentsatz der Risikogruppe endet diese tödlich. Die wiederkehrende Grippe findet in meinen Augen durchaus ideale Bedingungen vor, sich rasch und flächendeckend zu verbreiten.
    … und die Bedingungen für SARS-CoV-2 wären noch optimaler.
    Meine Vision des FCB: Die heterogene Einheit.

  25. #625
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von Basilius Beitrag anzeigen
    Nobilissa, Du als Fachfrau/Fachmann kannst mir sicher folgendes beantworten:

    Ist mit einer Mutation des Coronavirus zu rechnen? Wird es in seiner Wirkung stärker oder schwächer? Inwieweit haben bereits Erkrankte und Genessene Antikörper gebildet? Könnte es sein, dass sie das Virus nur noch in abgeschwächter Form weitergeben?

    Danke vorab für Deine fachkundige Antwort.
    Ich bin zwar nicht Nobilissa, aber Viren mutieren ständig. Das ist ein ganz normaler Replikationsfehler. Man kann schon jetzt verschiedene Stämme erkennen und daran auch Übertragungsketten ableiten. Die meisten Mutationen verändern aber nicht die Funktionsweise der Viren.

    Gute Information hier in Folge 8: Viren mutieren immer
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  26. #626
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    @ Nobilissa und Lällekönig
    Danke für Eure Antworten.

  27. #627
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    Gibt es schon Prognosen wann das Virus seinen Höhepunkt erreicht?

  28. #628
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    Zitat Zitat von Gauer Beitrag anzeigen
    Gibt es schon Prognosen wann das Virus seinen Höhepunkt erreicht?
    Ich meinte gelesen oder gehört zu haben von Experten und Professoren, dass man mit dem Peak gegen Mitte/Ende Mai rechnet.

  29. #629
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    Zitat Zitat von stacheldraht Beitrag anzeigen
    Konsequent inkonsequent.

    Während es für das Volk sehr einschneidende Massnahmen gibt, tagt das Parlament (mehr als 100 Personen) natürlich fröhlich weiter und kassiert brav Sitzungsgeld.
    Während draussen die ersten Firmen Leute entlassen müssen..

    Soll nicht heissen, dass ich die Massnahmen schlecht finde. Aber eben, Konsequent ist anders und hauptsache sie können weiter ihr Sitzungsgeld kassieren.
    Was wäre dir denn lieber? Dass in dieser Krisensituation unser Land freiwillig auf eine seiner wichtigsten Regierungsgewalten und Kontrollinstanzen verzichtet?

  30. #630
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    Interessantes Interview im heutigen 10 vor 10 mit dem Epidemiologen Marcel Salathé.

    Aufgrund seiner Erklärungen sehe ich inzwischen auch ein, weshalb man dem Virus nicht einfach freien Lauf lassen kann wie bei einer normalen Grippewelle. Allerdings stelle ich fest, dass auch Marcel Salathé als Spezialist - wenn auch nur leise und zwischen den Zeilen - bestätigt, dass der Bundesrat unvorbereitet war, verschiedene Massnahmen zu zögerlich/zu spät getroffen wurden und man nach wie vor mehr für die Bekämpfung machen müsste. Was bedeutet, dass der Bundesrat vermutlich wie bis anhin mit ein oder zwei Tagen "Verspätung" Massnahmen ergreifen wird, die er eigentlich schon heute hätte ergreifen können oder müssen.
    Geändert von Mundharmonika (13.03.2020 um 23:22 Uhr)

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