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Thema: Corona Virus

  1. #4471
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    Mich regen die kantonalen Regierungen auf, die vom Bund eine harte Linie fordern, aber nicht bereit sind, selber dafür gerade zu stehen.

  2. #4472
    Erfahrener Benutzer Avatar von Schambbediss
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    spanien ruft landesweiten gesundheitsnotstand aus
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  3. #4473
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    Zitat Zitat von boroboro Beitrag anzeigen
    Das ist in den USA aber so, weil die Maske zum politischen Statement gegen Trump wurde. So weit ich gehört habe ist ja NYC immer noch im Lockdown. Da wundert es nicht, dass die Zahlen tief sind.
    Lockdown ist etwas uebertrieben: Restaurants und Bars sind offen, man konsumiert einfach eher draussen. Maskenpflicht ist klar, in allen oeffentlich zugaenglichen Innenraeumen. Schulen sind teilweise geschlossen, was gemaess den neusten Daten mindestens bei jungen Kindern wenig Sinn zu machen scheint.

    Ich bin derzeit in Boston, was auch ziemlich hart getroffen wurde. Hat zum Glueck niemanden, den ich kenne, erwischt. Aber klar, als wir die hohen Fallzahlen hatte habe ich waehrend einem Monat oder so keinen Laden betreten. Da habe ich mir alles nach Hause liefern lassen und bin nur zum Joggen aus der Wohnung. Getroffen habe ich niemanden und die Strassen waren praktisch leer. Lustig war es bestimmt nicht (man hoerte auch sehr viel mehr Ambulanzen und Helikopter), aber es ist ja schon ein Erstweltproblem, wenn die groesste Last ist, dass man nicht mehr Tapas fressen und Wein saufen kann und sich via Videochat unterhalten muss.

    Jetzt wo es kalt wird, scheinen die Leute wieder Innenraeume aufzusuchen. Die Fallzahlen steigen auch hier wieder stark an und ich bereite mich klar auf eine 2. Welle vor. Im September hat sich das in Massachusetts bei 6 pro 100,000 Einwohner eingependelt... heute sind wir auf 16. Zum Hoehepunkt im Mai waren wir bei 40 und das war nicht lustig. Dass einzelne Schweizer Kantone bei 600 pro 100,000 sind, bereitet mir wirklich Sorgen. Ich glaube da meinen einfach zu viele, "hier passiert das nicht." Und dann passiert es natuerlich "hier" auch -- warum auch nicht?

    Ich gehe davon aus, dass die Fallzahlen am Montag fuer das Wochenende derart hoch sein werden (20,000+), dass schnell weitere Massnahmen kommen. Obwohl die neuen Massnahmen natuerlich noch gar nicht greiffen konnten. Die Frage ist dann einfach, ob sich die Gesellschaft zusammenreissen kann, oder ob wir Ausschreitungen wie in Italien und Spanien sehen werden. Ich glaube auch die Ausschreitungen in den USA im Sommer hatten mehr mit Covid zu tun als mit BLM: da war die Lage gespannt und das war einfach ein Ventil.

    Welche Massnahmen schlägst du vor? Offensichtlich steigen die Zahlen auch mit Maskenpflicht stark an (z.B. Frankreich). Diese Pflicht allein wird sowieso nicht ausreichen.
    Wenn ich einziger Bundesrat waere, wuerde ich folgendes machen:

    Clubs & Fitnesscenter werden geschlossen. Geld vom Staat um die laufenden Kosten zu decken.

    Restaurants & Bars duerfen nur im Freien bedienen, Tische muessen 2 Meter Abstand haben. Noetige Bewilligungen werden erteilt, Nebenstrassen gesperrt um Platz zu schaffen, und wer keinen Platz hat darf etwas auf oeffentlichen Plaetzen aufstellen. Sozusagen "Food Trucks." Ja, etwas anders... aber ich glaube das haette, gerade im Sommer, auch neue Leute angezogen: schon fast ein grosses Fest, aber eben mit Distanz.

    Freitag & Samstag Bewilligungen fuer outdoor parties, z.B. am Rhein, die Clubs betreiben duerfen. Auch hier Kapazitaetsregeln/Distanzregeln... aber Platz hat es viel. Die Anwohner muessen halt etwas mehr Laerm in Kauf nehmen.

    Restaurants, Bars, outdoor Clubs, und Zuege duerfen nur Gaeste und Passagiere reinlassen, die die Covid App installiert und laufen haben. Als Alternative zur app kann man eine Smartcard rausbringen, auf der nur die Covid App laeuft und die ueber eine Telefonnummer registriert ist. Aber ehrlich: wer gross soziale Kontakte hat, der hat heute auch ein smartphone.

    Wer sich bei Warnung der App testen laesst, erhaelt den vollen Lohn waehrend der Quarantaene vom Staat bezahlt. Diese dauert bis man entweder einen negativen Test hat, oder 14 Tage nach positivem Test.

    Allgemeine Maskenpflicht im Freien. Punkt. Wer die Maske bei der Wanderung abnehmen will, wird ja kaum einem Polizisten ueber den Weg laufen, der ihn buessen wird. Dazu kommt, dass die Polizei bei den Bussen Diskretion haben kann: eine Warnung tut es meist auch.

    Universitaeten und Sek II Stufen in den Fernuntericht. Kleinere Kinder weiterhin im Kindergarten und in der Schule (schon auch um die Eltern zu entlasten).

    Dann wuerde ich beim Impfstoff nochmals ueber die Buecher gehen. Mindestens fuer die drei fuehrenden (Pfizer, AstraZeneca, und Moderna) wuerde einen vertraulichen Vertrag abschliessen: Kosten + $10, und somit etwa der doppelte Preis, den die EU bezahlt. Jeweils 4 Millionen Dosen, also totaler Kostenpunkt laecherliche 240 Millionen Franken. Lieferdatum vor Ende Jahr, also Geld gibt es egal ob der Wirkstoff funktioniert oder nicht. Sollten die FDA und EMEA einen Wirkstoff zulassen, diese Zulassung per sofort uebernehmen und den Zivilschutz zur Impfkampagne einsetzen.


    Klar ist das einschneident fuer das soziale Leben. Aber man koennte eben viel schaerfere Restriktionen vermeiden. Und wie gesagt, die Stimmung zum Feiern vergeht relativ schnell, wenn die Hospitalisierungsraten und dann die Todesfaelle rasant ansteigen. Also ist die Frage nicht "Einschraenkungen oder Freiheit," sondern "gewisse Einschraenkungen heute oder viel mehr Einschraenkungen spaeter."

    Wie du sagst gibt es den Inflektionspunkt erst wenn ein grosser Teil der Bevölkerung infiziert war. Wie willst du ohne Lockdown verhindern, dass sich nicht viele Menschen infizieren, bis die Impfung da ist? Wenn dies sowieso geschehen muss (entweder schnell oder langsam), muss man über Langzeitfolgen gar nicht diskutieren, weil die Bevölkerung sich sowieso anstecken wird. In der Schweiz wird es keine Impfung vor Herbst '21 geben und der Marathonläufer, den du ansprichst, wird nicht als Erster geimpft.
    Ehrlich finde ich hier, dass die Schweiz (und die EU) beim Impfstoff total versagt haben. Die USA haben den groessten Teil der Massnahmen verpennt und die Reaktion, gerade am Anfang, war ein Desaster. Aber Operation Warp Speed war etwas, wo die Regierung wirklich auf die Experten gehoert hat: man baut die Kapazitaeten fuer den Impfstoff aus, beginnt mit der Produktion, und wenn es nichts ist, dann hat man halt etwas Geld verloren. Wesentlich weniger als ein shutdown kosten wuerde.

    In den USA erwartet man ueber 200 Millionen Dosen bis Ende Jahr. Man geht von 2 Impfungen pro Person aus, also genug um einen Drittel der Bevoelkerung zu impfen. Wahrscheinlich wird man auch hier Risikogruppen bevorzugen wollen... nur wie soll das gehen? Man wird kaum pruefen, ob jemand nun wirklich Diabetes hat... da ist das Modell "first come, first served" logistisch einfach viel einfacher. Und wenn gesunde Leute sich impfen lassen, dann geht das Infektionsrisiko bei den Risikogruppen ja auch zurueck.

    Die Schweiz hat mehr Geld pro Kopf als die USA und wir sind weltweit fuehrend in der Pharmabranche. Null Grund warum der Impfstoff hier nicht am gleichen Tag wie in den USA haette verfuegbar sein koennen.

    Zu den Punkten mit dem exponentiellen Wachstum bin ich einverstanden. Aber ich hätte jetzt zB gerne eine Analyse mit der Hilfe des FB-Graphen gesehen.
    Der Nutzen von FB-Graphen und anderen Methoden ist eher, dass man bessere lokale Prognosen machen kann. Siehe z.B. diesen Artikel: https://www.theguardian.com/world/20...ad-study-finds

    Man weiss so etwas frueher, welche Spitaeler wohl eher an die Kapazitaetsgrenzen kommen. Es gibt mehrere Modelle, die die "Wellen" vorhersagen, die natuerlich nicht exponentielles Wachstum sind und die ein einfaches Modell natuerlich nicht erfassen. Also da macht man Annahmen, wann gewisse Einschraenkungen getroffen werden und wie diese sich auf die Ausbreitung auswirken.

    Regierungen haben intern noch bessere Daten. Wenn ich mich richtig erinnere hat die Schweiz Daten von Swisscom bezogen. In den USA werden die Daten von Marketingfirmen gekauft, die gleich alle Mobilfunkanbieter abdecken. Ziemlich offensichtlich, dass alle Regierungen etwas in der Art machen und das einfach nicht publik ist.

    Aber das Problem ist vielmehr, dass solche hyper-lokalen Informationen eher verwirrend als nuetzlich sind. Man koennte theoretisch andere Regeln fuer Bottmingen erlassen als fuer Reihnach... aber dann hat man ein riesen Kommunikationsproblem. Zudem wuerden die Leute ihr Verhalten anpassen: dann geht man mit dem Tram halt etwas weiter ins Restaurant. Unter dem Strich hat man also nicht viel davon. Der groesste Nutzen ist eher zu sehen, in wie weit sich die Mobilitaet nach dem Ergreifen von Massnahmen tatsaechlich einschraenkt... und welche Bevoelkerungsgruppen oder Regionen sich nicht ganz an die Regeln halten.

    Dazu kommt, dass bei Softwareprojekten grosse Komplexitaet eher ein Hinderniss ist -- besser weniger genaue Modelle, die immerhin richtig laufen. In England, z.B., haben die Helden ihre Daten als .xls File gespeichert. Das alte Excel Format hat ein Maximum von rund 65,000 Reihen. Dauerte dann ein paar Tage bis jemand gemerkt hat, was da los ist und warum man etwa 16,000 COVID Faelle verpasst hat: https://arstechnica.com/tech-policy/...ases-by-15841/

    Bei sehr komplexen Modellen ist es auch viel schwerer zu sehen, wenn etwas wenig Sinn macht. Hier ein Beispiel zum 538 Modell der Praesidentschaftswahlen. Sehr viel einfacher als ein COVID Modell, und ganz klar absurde Projektionen, die rauskommen, obwohl alles auf eine Reihe von vernuenftigen Annahmen basiert: https://statmodeling.stat.columbia.e...tion-forecast/

  4. #4474
    Erfahrener Benutzer Avatar von Schambbediss
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    der kanton appenzell ausserrhoden führt eine generelle maskenpflicht ein.
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  5. #4475
    Erfahrener Benutzer Avatar von BloodMagic
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    Zitat Zitat von Schambbediss Beitrag anzeigen
    spanien ruft landesweiten gesundheitsnotstand aus
    Und das mit weniger Fällen als die Schweiz

  6. #4476
    Erfahrener Benutzer Avatar von Schambbediss
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    der FC Vaduz muss 10 tage in quarantäne. 3 spieler seien positiv auf covid19 getestet worden.
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  7. #4477
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    Zitat Zitat von Somnium Beitrag anzeigen
    Hariri in die „Verschwörer-Ecke“ zu stellen beweist eines: Dir geht es nicht um die Sache.
    Ich kenne den Herrn überhaupt nicht weshalb es mir ausschliesslich um die Sache geht. Ich habe mich auch mit keinem Wort über die Person geäussert. Für mich gibt es aber keinerlei Indizien dass irgendeine Regierung Corona als Vorwand nutzt ihre Bürger dauerhaft zu Überwachen. Deshalb halte ich dies eine völlig unfundierte persönliche Meinung oder eine Verschwörungstheorie, da sich ja die Staaten gegen ihre Bürger verschworen hätten.
    Als Beispiel wird angeführt, dass es nun schon als Standard akzeptiert sei, im Restaurant seine Daten anzugeben. Ähm, das musste man für eine Reservierung schon immer. Da wusste man noch nicht einmal was mit den Daten passiert ist. Bezüglich den Kontaktdaten während Corona konnte der Datenschützer Einfluss nehmen, alles ist klar geregelt. Verstösst ein Restaurant dagegen, ist dies illegal.

    Aber wundert mich das? Nope, seit Wochen textest du den Thread mit immer dem gleichen Müll voll, immer und immer wieder die gleichen Inhalte und erdreistete dich auch noch, Moralapostel zu spielen. Zum Kotzen so Typen wir dich (die kennen wir schon, die riechen nach Störung und Provokation @Dritte Wahl). Aber nur zu, mach weiter, wenn du Spass hast, aber bitte verzichte wenigstens darauf, Leute wie Hariri zu diffamieren.
    Wenn du Posts über Studien und Statistiken als Müll einordnest sagt das auch einiges über dich aus. Aber das wundert mich dann auch nicht, du vergleichst ja auch eine Maskenpflicht während einer Pandemie mit auf den Boden spucken. Auch hast du auf Seite 127 des Threads noch immer nicht verstanden, wie Masken wirken und wie nicht. Das sagt alles aus zu deinem Verhalten gegenüber Fakten (in diesem Fall der aktuelle Stand der Wissenschaft).

    Dass ich zum Kotzen bin ist dein Problem. Scheinbar denken nicht alle so, kann ich doch seit einigen Seiten sehr objektiv mit "Massnahmen-Kritikern" diskutieren. Wenn du meinst ich störe und provoziere nur (was ist Dritte Wahl?!) und mache dies nur zum Spass, ja dann muss ich dich bezüglich deiner Menschenkenntnisse enttäuschen, da liegst du falsch. Ich äussere einfach nur meine persönliche Meinung und versuche so oft wie möglich Fakten dazu zu erwähnen. Für das ist ein Forum da oder?
    Obwohl es gegenüber Leuten wie dir schon sehr viel Spass macht mit Fakten abstruse persönliche Meinungen zu widerlegen

    Das riecht dann nicht nur nach Provokation, sondern auch nach Antisemitismus.
    Wtf geht mit dir? Dass du nun auch noch die Antisemitismus Keule auspackst ist schon sehr peinlich. Aber ja, das ist immer das Zeichen, dass jemandem die Argumente total ausgegangen sind und man die Rassismus/Antisemitismus-Hail Mary als letzte aussichtslose Waffe abfeuern muss. Peinlich peinlich.
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  8. #4478
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    Zitat Zitat von boroboro Beitrag anzeigen
    ...unnötigen experimentellen Massnahmen wie "Maske im Freien" mitmachen muss, obwohl sie bereits in Frankreich, Italien, Belgien ect. gescheitert ist. Die Auswirkung auf die Pandemie wird gleich null sein. Das weiss man jetzt schon. Ich finde die Aufgabe der Taskforce ist es Massnahme zu überprüfen und vorzuschlagen (nicht fordern). Überprüfen heisst auch zu sagen was man überhaupt von den Massnahmen erwartet, und was deren Kosten sind (Ökonomisch und Sozial). Einfach jede Woche neue Verschärfungen zu fordern und als einziges Argument kommt dann "die Zahlen steigen" macht keinen Sinn. Man könnte wenigstens eine Studie zitieren oder die neuen Massnahmen validieren. Wenn dann aber so ein simpler Graph kommt, der nur Panik verursacht, nerve ich mich.
    Wie kommst du denn so sicher darauf, dass dies in den genannten Ländern gescheitert ist? Ist es nicht eher so wie footbale erwähnt hat, man kann zweiseitig argumentieren? Einerseits hats nicht funktioniert weil die Zahlen trotzdem steigen bzw. im Sommer Jahreszeit bedingt so oder so tief gewesen wären. Andererseits hat es funktioniert weil es im Sommer weniger Fälle hatte und der Anstieg ohne Masken vielleicht noch viel höher gewesen wäre. Ich finde beide Argumente legitim. Ich könnte mich jetzt auch nicht für eine Seite festlegen, weshalb ich hier deine Meinung bzw. deine Beweggründe sehr interessant fände.

    Zitat Zitat von boroboro Beitrag anzeigen
    Wie du sagst, hat Trump die Maske selber zum politischen Statment gemacht. Danach wurde in den Medien häufig berichtet à la "schau Trump trägt keine Maske, aber Biden schon". Es wurde auch bei jedem Trump Event darauf hingewiesen, dass die Trumpanhänger keine Maske tragen.

    Ich sage nicht, dass die Menschen die Masken nur wegen Trump anziehen. Man hat sicher vorallem auf die Experten gehört. Mit einer konsequenten Reaktion auf die Krise hätte man sicher Leben retten können. Trump hat alles torpediert.
    Aber ich kann mir gut vorstellen, dass wenn jemand keine Maske trägt, die Leute dann denken diese Person sei ein Trump-Wähler. Niemand Vernünftiges möchte ein Trump Wähler sein, darum trägt man die Maske natürlich ohne zu murren, dazu trägt man ein bisschen zur Bewältigung der Krise bei.

    Kann gut sein, dass ich total falsch liege, das ist nur meine Interpretation.
    Mit dem ersten Teil hast du absolut Recht. Die Medien und Twitterer mit vielen Followern haben keine Gelegenheit ausgelassen, Trump für die fehlende Masken oder grosse Events mit vielen Zuschauern ohne Maskenpflicht zu kritisieren. Habe in letzter Zeit so einiges verfolgt im Ami-TV, auf Twitter, etc. Dies ist def. auch mein Eindruck. Ich finde einfach dies hat sich Trump selber zuzuschreiben indem er eben von Anfang an Leute fertiggemacht hat, die auf die Experten gehört haben und Masken getragen haben. Und von Anfang an behauptet hat, die Leute würden die Masken nur zum Politisieren gegen ihn tragen.

    Zum zweiten Teil habe ich keine Ahnung Es soll auch Gegenden oder Firmen geben, wo man als Trump Gegner nicht auffallen sollte. Ich denke da gibt es beides.

    Zitat Zitat von stacheldraht Beitrag anzeigen
    Ich meine damit die Lockdown-Strategie. Dieses Virus wird nicht einfach weggehen oder einen Bogen um die Schweiz machen, ob wir aktuell ein paar Fälle mehr haben wie Deutschland spielt auch keine Rolle & ich glaube die Dunkelziffer ist nach wie vor viel viel höher wie die Zahlen es suggerieren. Mit einem Lockdown würde man das ganze kurzzeitig auf "Null" setzen, sobald sich Menschen wieder bewegen werden die Fälle wieder kommen. Das meine ich mit "in drei Monaten stehen wir wieder am gleichen Punkt". Es gilt halt einen Mittelweg zwischen best möglichem Gesundheitsschutz (man kommt leider nicht ohne Schaden durch diese Zeit) und weiterlaufender Wirtschaft inkl. Sozialleben zu finden. Alles runter zu fahren wird nichts bringen, es wird das Problem einfach ein paar Monate verschieben. Da man in meinen Augen aber auch auf der Seite Containment komplett versagt hat, stehen wir vor einer Zwickmühle aus der es ganz schwierig wird herauszukommen.
    Ich verstehe nun was du meinst. Bin auch gespannt was die Kantone dann machen, die jetzt schon mit Schliessungen einen gewissen Lockdown eingeführt haben. Wie du sagst, diese Lockdowns muss man eigentlich wieder lockern. Dann beginnt das Spiel wieder von Neuem. Deine erwähnten 3 Monate könnten gut zutreffen, bis Juni hätte es Platz für 2-3 solcher Zyklen... Ob das die Lösung ist? Da gehe ich mit deiner Skepsis einig, das wird schwierig.
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  9. #4479
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    Zitat Zitat von Soriak Beitrag anzeigen
    Lockdown ist etwas uebertrieben: Restaurants und Bars sind offen, man konsumiert einfach eher draussen. Maskenpflicht ist klar, in allen oeffentlich zugaenglichen Innenraeumen. Schulen sind teilweise geschlossen, was gemaess den neusten Daten mindestens bei jungen Kindern wenig Sinn zu machen scheint.

    Ich bin derzeit in Boston, was auch ziemlich hart getroffen wurde. Hat zum Glueck niemanden, den ich kenne, erwischt. Aber klar, als wir die hohen Fallzahlen hatte habe ich waehrend einem Monat oder so keinen Laden betreten. Da habe ich mir alles nach Hause liefern lassen und bin nur zum Joggen aus der Wohnung. Getroffen habe ich niemanden und die Strassen waren praktisch leer. Lustig war es bestimmt nicht (man hoerte auch sehr viel mehr Ambulanzen und Helikopter), aber es ist ja schon ein Erstweltproblem, wenn die groesste Last ist, dass man nicht mehr Tapas fressen und Wein saufen kann und sich via Videochat unterhalten muss.

    Jetzt wo es kalt wird, scheinen die Leute wieder Innenraeume aufzusuchen. Die Fallzahlen steigen auch hier wieder stark an und ich bereite mich klar auf eine 2. Welle vor. Im September hat sich das in Massachusetts bei 6 pro 100,000 Einwohner eingependelt... heute sind wir auf 16. Zum Hoehepunkt im Mai waren wir bei 40 und das war nicht lustig. Dass einzelne Schweizer Kantone bei 600 pro 100,000 sind, bereitet mir wirklich Sorgen. Ich glaube da meinen einfach zu viele, "hier passiert das nicht." Und dann passiert es natuerlich "hier" auch -- warum auch nicht?

    Ich gehe davon aus, dass die Fallzahlen am Montag fuer das Wochenende derart hoch sein werden (20,000+), dass schnell weitere Massnahmen kommen. Obwohl die neuen Massnahmen natuerlich noch gar nicht greiffen konnten. Die Frage ist dann einfach, ob sich die Gesellschaft zusammenreissen kann, oder ob wir Ausschreitungen wie in Italien und Spanien sehen werden. Ich glaube auch die Ausschreitungen in den USA im Sommer hatten mehr mit Covid zu tun als mit BLM: da war die Lage gespannt und das war einfach ein Ventil.



    Wenn ich einziger Bundesrat waere, wuerde ich folgendes machen:

    Clubs & Fitnesscenter werden geschlossen. Geld vom Staat um die laufenden Kosten zu decken.

    Restaurants & Bars duerfen nur im Freien bedienen, Tische muessen 2 Meter Abstand haben. Noetige Bewilligungen werden erteilt, Nebenstrassen gesperrt um Platz zu schaffen, und wer keinen Platz hat darf etwas auf oeffentlichen Plaetzen aufstellen. Sozusagen "Food Trucks." Ja, etwas anders... aber ich glaube das haette, gerade im Sommer, auch neue Leute angezogen: schon fast ein grosses Fest, aber eben mit Distanz.

    Freitag & Samstag Bewilligungen fuer outdoor parties, z.B. am Rhein, die Clubs betreiben duerfen. Auch hier Kapazitaetsregeln/Distanzregeln... aber Platz hat es viel. Die Anwohner muessen halt etwas mehr Laerm in Kauf nehmen.

    Restaurants, Bars, outdoor Clubs, und Zuege duerfen nur Gaeste und Passagiere reinlassen, die die Covid App installiert und laufen haben. Als Alternative zur app kann man eine Smartcard rausbringen, auf der nur die Covid App laeuft und die ueber eine Telefonnummer registriert ist. Aber ehrlich: wer gross soziale Kontakte hat, der hat heute auch ein smartphone.

    Wer sich bei Warnung der App testen laesst, erhaelt den vollen Lohn waehrend der Quarantaene vom Staat bezahlt. Diese dauert bis man entweder einen negativen Test hat, oder 14 Tage nach positivem Test.

    Allgemeine Maskenpflicht im Freien. Punkt. Wer die Maske bei der Wanderung abnehmen will, wird ja kaum einem Polizisten ueber den Weg laufen, der ihn buessen wird. Dazu kommt, dass die Polizei bei den Bussen Diskretion haben kann: eine Warnung tut es meist auch.

    Universitaeten und Sek II Stufen in den Fernuntericht. Kleinere Kinder weiterhin im Kindergarten und in der Schule (schon auch um die Eltern zu entlasten).

    Dann wuerde ich beim Impfstoff nochmals ueber die Buecher gehen. Mindestens fuer die drei fuehrenden (Pfizer, AstraZeneca, und Moderna) wuerde einen vertraulichen Vertrag abschliessen: Kosten + $10, und somit etwa der doppelte Preis, den die EU bezahlt. Jeweils 4 Millionen Dosen, also totaler Kostenpunkt laecherliche 240 Millionen Franken. Lieferdatum vor Ende Jahr, also Geld gibt es egal ob der Wirkstoff funktioniert oder nicht. Sollten die FDA und EMEA einen Wirkstoff zulassen, diese Zulassung per sofort uebernehmen und den Zivilschutz zur Impfkampagne einsetzen.


    Klar ist das einschneident fuer das soziale Leben. Aber man koennte eben viel schaerfere Restriktionen vermeiden. Und wie gesagt, die Stimmung zum Feiern vergeht relativ schnell, wenn die Hospitalisierungsraten und dann die Todesfaelle rasant ansteigen. Also ist die Frage nicht "Einschraenkungen oder Freiheit," sondern "gewisse Einschraenkungen heute oder viel mehr Einschraenkungen spaeter."


    Ehrlich finde ich hier, dass die Schweiz (und die EU) beim Impfstoff total versagt haben. Die USA haben den groessten Teil der Massnahmen verpennt und die Reaktion, gerade am Anfang, war ein Desaster. Aber Operation Warp Speed war etwas, wo die Regierung wirklich auf die Experten gehoert hat: man baut die Kapazitaeten fuer den Impfstoff aus, beginnt mit der Produktion, und wenn es nichts ist, dann hat man halt etwas Geld verloren. Wesentlich weniger als ein shutdown kosten wuerde.

    In den USA erwartet man ueber 200 Millionen Dosen bis Ende Jahr. Man geht von 2 Impfungen pro Person aus, also genug um einen Drittel der Bevoelkerung zu impfen. Wahrscheinlich wird man auch hier Risikogruppen bevorzugen wollen... nur wie soll das gehen? Man wird kaum pruefen, ob jemand nun wirklich Diabetes hat... da ist das Modell "first come, first served" logistisch einfach viel einfacher. Und wenn gesunde Leute sich impfen lassen, dann geht das Infektionsrisiko bei den Risikogruppen ja auch zurueck.

    Die Schweiz hat mehr Geld pro Kopf als die USA und wir sind weltweit fuehrend in der Pharmabranche. Null Grund warum der Impfstoff hier nicht am gleichen Tag wie in den USA haette verfuegbar sein koennen.


    Der Nutzen von FB-Graphen und anderen Methoden ist eher, dass man bessere lokale Prognosen machen kann. Siehe z.B. diesen Artikel: https://www.theguardian.com/world/20...ad-study-finds

    Man weiss so etwas frueher, welche Spitaeler wohl eher an die Kapazitaetsgrenzen kommen. Es gibt mehrere Modelle, die die "Wellen" vorhersagen, die natuerlich nicht exponentielles Wachstum sind und die ein einfaches Modell natuerlich nicht erfassen. Also da macht man Annahmen, wann gewisse Einschraenkungen getroffen werden und wie diese sich auf die Ausbreitung auswirken.

    Regierungen haben intern noch bessere Daten. Wenn ich mich richtig erinnere hat die Schweiz Daten von Swisscom bezogen. In den USA werden die Daten von Marketingfirmen gekauft, die gleich alle Mobilfunkanbieter abdecken. Ziemlich offensichtlich, dass alle Regierungen etwas in der Art machen und das einfach nicht publik ist.

    Aber das Problem ist vielmehr, dass solche hyper-lokalen Informationen eher verwirrend als nuetzlich sind. Man koennte theoretisch andere Regeln fuer Bottmingen erlassen als fuer Reihnach... aber dann hat man ein riesen Kommunikationsproblem. Zudem wuerden die Leute ihr Verhalten anpassen: dann geht man mit dem Tram halt etwas weiter ins Restaurant. Unter dem Strich hat man also nicht viel davon. Der groesste Nutzen ist eher zu sehen, in wie weit sich die Mobilitaet nach dem Ergreifen von Massnahmen tatsaechlich einschraenkt... und welche Bevoelkerungsgruppen oder Regionen sich nicht ganz an die Regeln halten.

    Dazu kommt, dass bei Softwareprojekten grosse Komplexitaet eher ein Hinderniss ist -- besser weniger genaue Modelle, die immerhin richtig laufen. In England, z.B., haben die Helden ihre Daten als .xls File gespeichert. Das alte Excel Format hat ein Maximum von rund 65,000 Reihen. Dauerte dann ein paar Tage bis jemand gemerkt hat, was da los ist und warum man etwa 16,000 COVID Faelle verpasst hat: https://arstechnica.com/tech-policy/...ases-by-15841/

    Bei sehr komplexen Modellen ist es auch viel schwerer zu sehen, wenn etwas wenig Sinn macht. Hier ein Beispiel zum 538 Modell der Praesidentschaftswahlen. Sehr viel einfacher als ein COVID Modell, und ganz klar absurde Projektionen, die rauskommen, obwohl alles auf eine Reihe von vernuenftigen Annahmen basiert: https://statmodeling.stat.columbia.e...tion-forecast/
    Zum Glück bist du nicht Bundesrat.
    Z'Basel an mym Rhy

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  10. #4480
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    Zitat Zitat von The_Dark_Knight Beitrag anzeigen
    Zum Glück bist du nicht Bundesrat.
    Sehe ich auch so. Dafuer moechte ich naemlich nicht verantwortlich sein.



    Durchschnitt der letzten 7 Tage hat die letzte Verdoppelung also nicht mal voll drinnen. Morgen werden wohl ~20,000 neue Faelle bekannt gegeben werden. Wir sind bei etwa 1,000 Faellen pro Million Einwohner.
    Geändert von Soriak (25.10.2020 um 22:02 Uhr)

  11. #4481
    Erfahrener Benutzer Avatar von Somnium
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    @Sportchef

    Schön, wenn du deine Nische gefunden hast. Ich für meinen Teil bin es Leid, mich über Sinn und nicht-Sinn von Masken auszulassen. Und wenn jetzt eine Woche lang darüber diskutiert wird, ob diese Dinger auch draussen obligatorisch werden sollen, da steig ich endgültig aus. Bald neun Monate und kein Jota weiter. Maskendiskussion. Wir reden jetzt von Frühjahr 2021 und auch dann werden wir noch immer über die Masken diskutieren.

    Und wenn du und andere immer wieder mit Dritt-Welt-Ländern wie Spanien, Italien und Frankreich kommen: Wir sollten uns an (noch) funktionierenden Zivilgesellschaften orientieren. Ich wiederhole mich: Basel seit 2 Monaten Todesfall-frei bezüglich Corona. Dieser Virus rechtfertigt schon lange nicht mehr die Massnahmen, die demnächst angeordnet werden und bereits bestehen. Haben wir aber alles auch schon durchdiskutiert.

    Bezüglich Hariri erübrige ich weitere Ausführungen, ausser das: Wir sind alle bereits überwacht, freiwillig, die Zukunft ist jetzt - du lebst in der Vergangenheit mit deinem Denken.

    „Lerne zuhören, und Du wirst auch von denjenigen Nutzen ziehen, die dummes Zeug reden.“ (Platon)

    (Dritte Wahl haben ein Album namens Strahlen veröffentlicht, in den 90ern - es trifft noch immer jeden Tag zu.)
    "Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich bin Punk."

    "Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann." (Samuel L. Clemens)

  12. #4482
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    Zitat Zitat von Somnium Beitrag anzeigen
    Und wenn jetzt eine Woche lang darüber diskutiert wird, ob diese Dinger auch draussen obligatorisch werden sollen, da steig ich endgültig aus.

    Wir sollten uns an (noch) funktionierenden Zivilgesellschaften orientieren. Ich wiederhole mich: Basel seit 2 Monaten Todesfall-frei bezüglich Corona. Dieser Virus rechtfertigt schon lange nicht mehr die Massnahmen, die demnächst angeordnet werden und bereits bestehen.
    Bezüglich Maskenpflicht auf der Strasse bin ich mit dir. Und ich finde auch, dass man Italien/Spanien nicht gut heranziehen kann.

    ABER: Deine Aussage, dass das Virus die Massnahmen nicht rechtfertigt (weil nicht so schlimm oder was?) stimmt wohl leider nicht. Im Wallis müssen jetzt Corona-Patienten verlegt werden, Pflegepersonal dünnt sich aus. Wenn sich die Situation weiter so entwickelt, dann gibts ab nächster/übernächster Woche Probleme in den Spitälern. Vielleicht nicht, weil das Corona-Virus schlimm wie die Pest ist, aber weil die Patienten eben Ressourcen binden, die andere vielleicht auch ganz nötig hätten.

  13. #4483
    Erfahrener Benutzer Avatar von Somnium
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    Zitat Zitat von Feanor Beitrag anzeigen
    Bezüglich Maskenpflicht auf der Strasse bin ich mit dir. Und ich finde auch, dass man Italien/Spanien nicht gut heranziehen kann.

    ABER: Deine Aussage, dass das Virus die Massnahmen nicht rechtfertigt (weil nicht so schlimm oder was?) stimmt wohl leider nicht. Im Wallis müssen jetzt Corona-Patienten verlegt werden, Pflegepersonal dünnt sich aus. Wenn sich die Situation weiter so entwickelt, dann gibts ab nächster/übernächster Woche Probleme in den Spitälern. Vielleicht nicht, weil das Corona-Virus schlimm wie die Pest ist, aber weil die Patienten eben Ressourcen binden, die andere vielleicht auch ganz nötig hätten.
    Das Wallis...dann muss man halt im Wallis anpassen (fluten!) und nicht auch in Basel, wo sich die Zahlen bereits VOR der Maskenpflicht positiv entwickelten. In Basel wird die Maskenpflicht rigoros umgesetzt, vom ersten Tag an bis heute, selbst die Verschärfung vor einer Woche wird anstandslos befolgt. Einfach mal die Nerven nicht schon beim ersten Hubel verlieren.

    Spannend in diesem Zusammenhang das Tivoli-Ereignis vom Wochenende. Es könnte tatsächlich sowas wie eine Kontrollgruppe darstellen. Wir werden sehen.

    Nicht jeder Jammer im Blick ist einer, heftige Schlagzeilen auf der Startseite erweisen sich schon mal als CC-Klagerei oder PR-Stunt aus Schwyz. Nordische Coolheit, nicht südländisches Drama ist jetzt gefragt. Wir wollen den Kindern doch nicht Weihnachten versauen?
    Geändert von Somnium (26.10.2020 um 00:05 Uhr)
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  14. #4484
    Erfahrener Benutzer Avatar von footbâle
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    Zitat Zitat von Somnium Beitrag anzeigen
    Und wenn du und andere immer wieder mit Dritt-Welt-Ländern wie Spanien, Italien und Frankreich kommen:
    Meine Fresse, was für ein Arschloch muss man sein, um sowas zu schreiben.
    Ohne Anstrengung eigentlich fast nicht möglich, oder?

    Diese Länder waren und sind der Schweiz kulturell um Jahrhunderte voraus. Von wegen dritte Welt. Da gab es schon Wissenschaft und Kultur, als die Barbaren in den Alpen noch auf Bäumen oder in Höhlen lebten und sich gegenseitig gefressen haben. Du musst echt total durch den Wind sein.

    Und wenn man die 'Dritte Welt' am Corona Thema festmachen wollte. Dann würde die Schweiz an der Spitze des Umzugs mitmarschieren. Ach du Scheisse.. einfach nur unfassbar arrogant und bescheuert.

  15. #4485
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    Zitat Zitat von Somnium Beitrag anzeigen
    Nicht jeder Jammer im Blick ist einer, heftige Schlagzeilen auf der Startseite erweisen sich schon mal als CC-Klagerei oder PR-Stunt aus Schwyz. Nordische Coolheit, nicht südländisches Drama ist jetzt gefragt. Wir wollen den Kindern doch nicht Weihnachten versauen?
    Bei welchen Zahlen wuerdest du deine Meinung aendern? Eine gewisse Anzahl Neufaelle, Hospitalisierungen, oder Todesfaelle? Wie hoch muesste diese Zahl sein? Oder bist du grundsaetzlich gegen diese Massnahmen?

  16. #4486
    Erfahrener Benutzer Avatar von Somnium
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    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen
    Meine Fresse, was für ein Arschloch muss man sein, um sowas zu schreiben.
    Ohne Anstrengung eigentlich fast nicht möglich, oder?

    Diese Länder waren und sind der Schweiz kulturell um Jahrhunderte voraus. Von wegen dritte Welt. Da gab es schon Wissenschaft und Kultur, als die Barbaren in den Alpen noch auf Bäumen oder in Höhlen lebten und sich gegenseitig gefressen haben. Du musst echt total durch den Wind sein.

    Und wenn man die 'Dritte Welt' am Corona Thema festmachen wollte. Dann würde die Schweiz an der Spitze des Umzugs mitmarschieren. Ach du Scheisse.. einfach nur unfassbar arrogant und bescheuert.
    So lausig steht die Schweiz jetzt gegenüber diesen Ländern nicht da:
    - Gleichberechtigung fast überall.
    - Der Schweizer verprügelt seine Frauen nicht.
    - Diskussionsloses Abtreibungsrecht.
    - Kath. Kirche weitgehend entmachtet.
    - Bildungsniveau in jedem Fall höher.
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  17. #4487
    Erfahrener Benutzer Avatar von Onkel Tom
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    Für mich macht es keinen Sinn, nach EINEM positiven Test ein ganzes Team in Quarantäne zu schicken. 1 Woche später ist dann vielleicht ein anderer Spieler positiv. Dann wieder die ganze Mannschaft (auch die negativ Getesteten) in Quarantäne. Das bringt nichts, weil das gleiche Team somit x Mal (Anzahl Spieler und Staff) jeweils 10 Tage in Quarantäne geschickt werden könnte. Irgendwann geht der Spielplan dann nicht mehr auf.
    Sinnvoller wäre es, bei allen Profispielern der Super League gleichzeitig eine Ansteckung zu bewirken. Dann 4 Wochen Pause und dann könnte man endlich sorgenfrei weiterspielen.
    So wie es jetzt ist, wird die Saison kaum zu Ende gespielt werden können.

  18. #4488
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    Zitat Zitat von Onkel Tom Beitrag anzeigen
    Sinnvoller wäre es, bei allen Profispielern der Super League gleichzeitig eine Ansteckung zu bewirken. Dann 4 Wochen Pause und dann könnte man endlich sorgenfrei weiterspielen.
    Auch wenn Covid ohne Symptome verlaeuft, scheint es zu einem stark erhoehten Risiko von myocarditis zu fuehren: https://www.medpagetoday.com/infecti.../covid19/88487

    Das bedeutet mindestens 3-6 Monate keinen Sport, sonst hat man ein sehr viel hoeheres Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben. Aber auch wer wartet duerfte ein deutlich hoeheres Risiko haben in den naechsten 10 Jahren an verschiedenen Krankheiten zu sterben, die ein Resultat von Herz- und Lungenschaeden sind. Und das ist unter der Annahme, dass Covid selbst keine direkten Folgen hat.

  19. #4489
    Erfahrener Benutzer Avatar von Fredy H.
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    Zitat Zitat von Onkel Tom Beitrag anzeigen
    Sinnvoller wäre es, bei allen Profispielern der Super League gleichzeitig eine Ansteckung zu bewirken. Dann 4 Wochen Pause und dann könnte man endlich sorgenfrei weiterspielen.
    So wie es jetzt ist, wird die Saison kaum zu Ende gespielt werden können.
    das funktioniert aber nur, wenn eine dauernde Immunität verbleibt, aber genau das passiert eben nicht, es gibt dokumentierte Fälle von Zweit-Ansteckungen, die Antikörper sinken recht rasch wieder und verschwinden
    Nur ich bleibe - wie Unkraut. Ich und Scott Chipperfield (VS 2011)

  20. #4490
    Erfahrener Benutzer Avatar von noomy
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    Zitat Zitat von Soriak Beitrag anzeigen
    Sehe ich auch so. Dafuer moechte ich naemlich nicht verantwortlich sein.



    Durchschnitt der letzten 7 Tage hat die letzte Verdoppelung also nicht mal voll drinnen. Morgen werden wohl ~20,000 neue Faelle bekannt gegeben werden. Wir sind bei etwa 1,000 Faellen pro Million Einwohner.
    ich gehe von 25k neuinfiszierten aus.
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  21. #4491
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    Zitat Zitat von Lupinin Beitrag anzeigen
    Ich war heute in einem Fitnesscenter in BL und musste die Maske innerhalb einer Stunde sicher 10 mal an- und abziehen.....
    Wieso? Lass das Ding einfach an?! Ich schaff es auch 9h am Tag wärend der Arbeit.

    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    ...-Mich interessieren natürlich nach wie vor die Zahl der belegten Spitalbetten und nicht die Zahl der Infizierten...
    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    DIe Schweiz hat momentan 22'340 Akutbetten, davon sind 16'000 belegt. 710 davon sind auf Covid-19 zurückzuführen.
    Also 4.4% von allen Belegten Betten sind Covid Patienten
    Oder: 3.2% ALLER Betten werden von Covid Patienten belegt. Mir kommt es vor, als dass wir ein grösseres Problem als Covid haben.
    EMBOLO <3

    Zitat Zitat von LeTinou Beitrag anzeigen
    ... Wenn du 100% vor allem geschützt werden willst kannst du dich gleich nach der Geburt in den Sarg legen und auf dem Tod warten.

  22. #4492
    Erfahrener Benutzer Avatar von Yazid
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    Zitat Zitat von Somnium Beitrag anzeigen
    So lausig steht die Schweiz jetzt gegenüber diesen Ländern nicht da:
    - Gleichberechtigung fast überall.
    - Der Schweizer verprügelt seine Frauen nicht.
    - Diskussionsloses Abtreibungsrecht.
    - Kath. Kirche weitgehend entmachtet.
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    Der Versuch, deine miserable, erste Aussage zu rechtfertigen, gibt Footbâle tatsächlich recht... Nicht nur arrogant, sondern vor allem total bescheuert und an Ignoranz kaum zu übertreffen.

  23. #4493
    Erfahrener Benutzer Avatar von Mundharmonika
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    Zitat Zitat von Somnium Beitrag anzeigen
    Und wenn du und andere immer wieder mit Dritt-Welt-Ländern wie Spanien, Italien und Frankreich kommen: Wir sollten uns an (noch) funktionierenden Zivilgesellschaften orientieren.
    Vielleicht sollte sich umgekehrt auch die Schweiz manchmal an solche - wie Du sie nennst - Dritt-Welt-Ländern orientieren. An internationalen französischen Flughäfen müssen Passagiere, die aus Risikoländern einreisen, seit Monaten Covid-Tests machen, sofern sie keinen vorweisen können. Wir sprechen da von täglich Hunderten von Tests pro Flughafen, die sie in provisorisch eingerichteten und improvisierten Covid-Test-Stationen durchführen. Im Erst-Welt-Land Schweiz hingegen stossen sie mancherorts bei 200 Tests pro Tag bereits an ihre Kapazitätsgrenzen und an gewissen Test-Stationen müssen die Leute stundenlang warten. 200 Tests bekommen die französischen Gesundheitsbehörden am EuroAirport bei Ankunft eines vollen Fliegers in etwa 90 Minuten hin.

  24. #4494
    Erfahrener Benutzer Avatar von BloodMagic
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    Zitat Zitat von Mundharmonika Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte sich umgekehrt auch die Schweiz manchmal an solche - wie Du sie nennst - Dritt-Welt-Ländern orientieren. An internationalen französischen Flughäfen müssen Passagiere, die aus Risikoländern einreisen, seit Monaten Covid-Tests machen, sofern sie keinen vorweisen können. Wir sprechen da von täglich Hunderten von Tests pro Flughafen, die sie in provisorisch eingerichteten und improvisierten Covid-Test-Stationen durchführen. Im Erst-Welt-Land Schweiz hingegen stossen sie mancherorts bei 200 Tests pro Tag bereits an ihre Kapazitätsgrenzen und an gewissen Test-Stationen müssen die Leute stundenlang warten. 200 Tests bekommen die französischen Gesundheitsbehörden am EuroAirport bei Ankunft eines vollen Fliegers in etwa 90 Minuten hin.
    Stimmt - die Franzosen haben die Pandemie auch im Griff. Darum muss man sich definitiv an denen orientieren. Italien hat z.B. (ich war vor 2 Wochen dort) sehr strenge Vorgaben mit Masken. Du musst sie praktisch überall tragen und schau dir die Covid Zahlen an, auch da explodiert es. Für mich erschliesst sich nur nicht ganz wieso die Deutschen es mehr oder weniger im Griff haben. Die Vorgaben der Regierung sind sehr moderat

    Sorry, aber es ist zu 95% unter der Kontrolle der Einwohner. Man sieht genau, dass die Länder jetzt Probleme haben die gerne Familienfeste feiern und wo vorgaben der Regierung eher mal als Richtlinie nimmt, man aber dennoch macht was man möchte. Man sieht es ja bei uns, Italien usw. wird schön demonstriert in Japan, China usw. verlässt keiner mehr ohne Maske ein Haus und Familienfeste gab es während der Pandemie definitiv keine.

    Darum wird es sich auch bei uns weiter verbreiten bis es wirklich schlimm ist und die Leute dann aus Angst das Haus nicht mehr verlassen werden, so lange aber noch immer solche Scheisse wie im Tivoli dieses Wochenende statt findet muss man sich nicht wundern.

    Und natürlich haben wir gerade im zentrum von Europa das Problem, dass z.B. jeden Tag x-Tausend Franzosen über die Grenze kommen und wenn es da halt explodiert können wir machen was wir wollen, sie werden es immer wieder einschleppen.
    Geändert von BloodMagic (26.10.2020 um 09:35 Uhr)

  25. #4495
    Erfahrener Benutzer Avatar von winniepooh
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    Es goht mir ehfang so uffe wecker, was ich tagtäglich uf dr stross gseh, nid emol s minimum i halte. Geschweige es verständnis gegeüber dene wos zumindest probiere.

    Sorry i ha im märz/april zumindest im soziale bereich (11 wuche mi kind nid bi mir gkah, mini eltere genau solang)mini persöhnlichi höll durre gmacht und wet nid wieder dert ahne.

    Gesendet von meinem SM-G965F mit Tapatalk

  26. #4496
    Erfahrener Benutzer Avatar von Somnium
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    Zitat Zitat von Yazid Beitrag anzeigen
    Der Versuch, deine miserable, erste Aussage zu rechtfertigen, gibt Footbâle tatsächlich recht... Nicht nur arrogant, sondern vor allem total bescheuert und an Ignoranz kaum zu übertreffen.
    Ich habe es schon mal geschrieben, früher war hier betreffend Ironie mehr Lametta. Die „Pandemie“ und das Volksexpertentum haben auch in diesem Bereich vorzügliche Arbeit geleistet. Aber wenn hier der eine oder andere Sophokles-Held ausfällig wird, die von mir geschmähten Länder mögen zu früheren Zeiten durchaus Hochkulturen gewesen sein, heute (und nur das zählt) sind sie einer fortschrittlichen, demokratischen Zivilisation kaum mehr würdig:

    - Sind die „Rebellen“ der Katalonier immer noch Gefangene der Zentralregierung? Dürfen die Köpfe der Unabhängigkeit auf den Ramblas unbescholten flanieren? Ist noch wer im Asyl?
    - Hat Europas Vorzeigedemokratie Italien die Mafia ausgerottet und ist zurückgekehrt zu einer florierenden Wirtschaftsnation, die von respektablen und weitsichtigen Politikern geführt wird?
    - Hat Frankreich seine mohammedanischen Einwanderer und die von ihnen dominierten Lebensräume unter Kontrolle und ist Marine Le Pen de facto eine boulevardeske, rechte politische Randnotiz, die man vergleichbar mit Blocher und Weber eher belächelt?

    Haben alle diese Länder eine wirksame Strategie in der Klimakatastrophe und gegen die Zerstörung der marinen Lebensräume? Behandeln sie die Bootsflüchtlinge wie Menschen oder wie unliebsamen Unrat?
    Geändert von Somnium (26.10.2020 um 10:40 Uhr)
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  27. #4497
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    Berset überlegt tatsächlich eine Maskenpflicht im Freien einzuführen. Es zeigt, dass der Bundesrat keinen Plan hat...

  28. #4498
    Erfahrener Benutzer Avatar von Somnium
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    Hat der Blick (!) vergangene Woche thematisiert:

    https://www.google.ch/amp/s/amp.blic...d16155300.html
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  29. #4499
    Erfahrener Benutzer Avatar von Pro Sportchef bim FCB
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    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen
    Meine Fresse, was für ein Arschloch muss man sein, um sowas zu schreiben.
    Ohne Anstrengung eigentlich fast nicht möglich, oder?

    Diese Länder waren und sind der Schweiz kulturell um Jahrhunderte voraus. Von wegen dritte Welt. Da gab es schon Wissenschaft und Kultur, als die Barbaren in den Alpen noch auf Bäumen oder in Höhlen lebten und sich gegenseitig gefressen haben. Du musst echt total durch den Wind sein.

    Und wenn man die 'Dritte Welt' am Corona Thema festmachen wollte. Dann würde die Schweiz an der Spitze des Umzugs mitmarschieren. Ach du Scheisse.. einfach nur unfassbar arrogant und bescheuert.
    Lass es, spar dir den Ärger. Es handelt sich da um den User der gerne mal den Hut eines Bettlers über die Strasse kickt. Oder mir Antisemitismus vorwirft weil ich nicht einverstanden bin mit einem Historiker der findet die Regierungen nutzen Corona zur Einführung der totalen Bürgerüberwachung.

    Ich glaube für solche Fälle ist die Ignore-Liste gedacht
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  30. #4500
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sacchi1
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    Zitat Zitat von Mundharmonika Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte sich umgekehrt auch die Schweiz manchmal an solche - wie Du sie nennst - Dritt-Welt-Ländern orientieren. An internationalen französischen Flughäfen müssen Passagiere, die aus Risikoländern einreisen, seit Monaten Covid-Tests machen, sofern sie keinen vorweisen können. Wir sprechen da von täglich Hunderten von Tests pro Flughafen, die sie in provisorisch eingerichteten und improvisierten Covid-Test-Stationen durchführen. Im Erst-Welt-Land Schweiz hingegen stossen sie mancherorts bei 200 Tests pro Tag bereits an ihre Kapazitätsgrenzen und an gewissen Test-Stationen müssen die Leute stundenlang warten. 200 Tests bekommen die französischen Gesundheitsbehörden am EuroAirport bei Ankunft eines vollen Fliegers in etwa 90 Minuten hin.
    Ja klar. Musste über das letzte Wochenende für 4 Tage an eine Beerdigung nach Griechenland reisen. Dabei wurde ich am Flughafen von Thessaloniki getestet. (Rachen) Nur hat die gute Dame den Test komplett falsch durchgeführt und mir beinahe den Weissheitszahn demoliert. Auf meine überraschte Reaktion wies sie mich mit einem Augenzwinkern an zu gehen. Aus meiner Sicht wurde der Test bewusst falsch durchgeführt oder die Dame hatte null Ahnung! A propos Griechenland. Ich war in der Region Makedonien (Drama/Kavala) Da war nix mit Maskentragen usw. Bedienung, Kunden usw. alle ohne Masken. Es wurde per Handschlag gegrüsst und keiner (!!!) hielt sich an irgendwelche Coronaregeln. (Ich spreche von den Griechen) Sei es in einer Taverne oder in einer der unzähligen Kaffeedielen... Ja und Griechenland ist auf keiner Liste...

    Zum Thema Test. Es kommt auch sehr wohl darauf an mit welcher Sensibiliät diese PCR-Tests durchgeführt werden. 25-30 Zyklen sollten die Regel sein. In der Schweiz wird offensichtlich mit höheren Werten gemessen. Dem entsprechend haben wir viel mehr Angesteckte. Ab 60 Zyklen hat sowieso jeder Corona...

    Da ja wir anscheinend bald die schlimmsten in Europa sind frage ich mich, warum alle immer sagen, dass es vom Ausland eingeschleppt wird? Da ja Spanien, Frankreich usw. es so viel besser machen müsste ja gerade das kein Problem sein.

    @Soriak
    Zum Glück wohne ich nicht in den USA...

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