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Thema: Corona Virus

  1. #271
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nervenbündel
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    Zitat Zitat von Fulehung Beitrag anzeigen
    Italien hat soeben beschlossen, bis Mitte März im ganzen Land Schulen und Universitäten zu schliessen. In der Schweiz natürlich unvorstellbar, auch wenn sich die meisten Erkrankten beim Lernen angesteckt haben.
    Koch: «Die Situation ist so gravierend, dass die Italiener wahrscheinlich alle Möglichkeiten ergreifen, die möglich sind, um ihr Problem in den Griff zu kriegen.»

    In Bezug auf die Schweiz sagt Koch, dass es aktuell kein Thema sei, Schulen zu schliessen. Dies, «weil dann die Grosseltern auf die Kinder aufpassen und das wiederum kontraproduktiv wäre, weil es Generationen vermischt».



    Da kann man nur den Kopf schütteln.
    Unter Sousa waren die Spieler vielleicht weniger verletzt.
    Aber sie spielten so, dass man hätte glauben können, sie wären verletzt.

    -footbâle 20.06.2015

  2. #272
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von Nervenbündel Beitrag anzeigen
    Koch: «Die Situation ist so gravierend, dass die Italiener wahrscheinlich alle Möglichkeiten ergreifen, die möglich sind, um ihr Problem in den Griff zu kriegen.»

    In Bezug auf die Schweiz sagt Koch, dass es aktuell kein Thema sei, Schulen zu schliessen. Dies, «weil dann die Grosseltern auf die Kinder aufpassen und das wiederum kontraproduktiv wäre, weil es Generationen vermischt».



    Da kann man nur den Kopf schütteln.
    Es ist ein Dilemma. Die anfälligste Bevölkerungsgruppe und diejenige mit der geringsten Symptomatik aber voraussichtlich mindestens gleich hohem (wenn nicht höherem) Ansteckungspotenzial zusammenzubringen wäre bestimmt keine vertretbare Lösung. Es müsste also ein anderes Betreuungsschema gefunden werden, welches ein geringeres Ansteckungspotenzial als Schulen hat oder Elternteile blieben der Arbeit fern.

    Was wäre dein Vorschlag?
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  3. #273
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    Geändert von Lällekönig (04.03.2020 um 16:20 Uhr)
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  4. #274
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    es ist nichts als logisch, dass in der CH zum jetzigen zeitpunkt die mit abstand meisten fälle (gemessen an der anzahl der bevölkerung) nach IT in europa auftreten.

    erstens wegen der nord-süd achse. zweitens, weil aus unserem land auch prozentual am meisten leute sich im hochrisikogebiet in norditalien aufgehalten haben.

    und drittens wegen den x-tausend grenzgängern.

    die informationen vom BAG über den verlauf in der CH erfolgen häppchenweise und verzögert, was in der natur der sache liegt.

    und da gibt es allen ernstes immer noch leute, die sich über abgesagte massenveranstaltungen beschweren

  5. #275
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    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    Es ist ein Dilemma. Die anfälligste Bevölkerungsgruppe und diejenige mit der geringsten Symptomatik aber voraussichtlich mindestens gleich hohem (wenn nicht höherem) Ansteckungspotenzial zusammenzubringen wäre bestimmt keine vertretbare Lösung. Es müsste also ein anderes Betreuungsschema gefunden werden, welches ein geringeres Ansteckungspotenzial als Schulen hat oder Elternteile blieben der Arbeit fern.

    Was wäre dein Vorschlag?
    Gibt es denn heute eigentlich keine Schlüsselkinder mehr? Ich habe notabene als Einzelkind schon ab der 1. Klasse ganze Tage alleine verbracht. Bei Notfällen hätte ich zu den Nachbarn rüber gehen können, aber im Grundsatz kam ich ganz gut alleine zu recht.

  6. #276
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    Zitat Zitat von ayrton_michael_legends Beitrag anzeigen
    es ist nichts als logisch, dass in der CH zum jetzigen zeitpunkt die mit abstand meisten fälle (gemessen an der anzahl der bevölkerung) nach IT in europa auftreten.

    erstens wegen der nord-süd achse. zweitens, weil aus unserem land auch prozentual am meisten leute sich im hochrisikogebiet in norditalien aufgehalten haben.

    und drittens wegen den x-tausend grenzgängern.

    die informationen vom BAG über den verlauf in der CH erfolgen häppchenweise und verzögert, was in der natur der sache liegt.

    und da gibt es allen ernstes immer noch leute, die sich über abgesagte massenveranstaltungen beschweren
    Nur muss man sich irgendwann überlegen, ob der Schaden, den man durch die Massnahmen anrichtet nicht grösser ist als der Nutzen.

    Es ist nicht Ebola, die Letalität gleicht sich je länger je mehr der gewöhnlichen Grippe an und die meisten infizierten haben schwache oder sogar keine Symptome.

    Man kann die bestehenden Massnahmen noch bis am 15.3. aufrecht erhalten, aber wenn man das Virus bis dann nicht eindämmen kann soll man sich dies eingestehen, und nicht durch noch schärfere Massnahmen weit mehr Existenzen zerstören, als es das Virus je könnte.

  7. #277
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    Zitat Zitat von Fulehung Beitrag anzeigen
    Gibt es denn heute eigentlich keine Schlüsselkinder mehr? Ich habe notabene als Einzelkind schon ab der 1. Klasse ganze Tage alleine verbracht. Bei Notfällen hätte ich zu den Nachbarn rüber gehen können, aber im Grundsatz kam ich ganz gut alleine zu recht.
    Die Kids haben ja eh alle ein Smartphone, das reicht zur Unterhaltung und Versorgung mit Lebensmitteln.

  8. #278
    Erfahrener Benutzer Avatar von dasrotehaus
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    Zitat Zitat von Faniella Diwani Beitrag anzeigen
    Ich verfolge es zu wenig. Haben wir in anderen Klimazonen auch eigene und längere Ketten? Oder ist dort alles Import?
    VAE und Singapur haben local transmission.
    Aber: Wir wissen einfach nicht, wie sich das Coronnavirus verhalten wird, aber wir hoffen, es sei wie die Influenza, und das ist erlaubt.

  9. #279
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    Und heute wurde die Premiere mit meiner Lieblingsfilmfigur auf den Herbst verschoben...
    "Es ist das Schicksal aller Trainer, früher oder später mit Tomaten beworfen zu werden."
    Dino Zoff


    Zitat Zitat von Admiral von Schneider Beitrag anzeigen

    Liverpool zu supporten ist nämlich momentan ähnlich masochistisch, wie YB zu unterstützen.
    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen

    Auch wenn das kaum jemand nachvollziehen kann: Unsere Nulltoleranz Gesellschaft 'züchtet' grosse Grenzüberschreitungen, indem sie kleine Grenzüberschreitungen kriminalisiert. Davon bin ich vollendet überzeugt.

  10. #280
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von ayrton_michael_legends Beitrag anzeigen
    es ist nichts als logisch, dass in der CH zum jetzigen zeitpunkt die mit abstand meisten fälle (gemessen an der anzahl der bevölkerung) nach IT in europa auftreten.

    erstens wegen der nord-süd achse. zweitens, weil aus unserem land auch prozentual am meisten leute sich im hochrisikogebiet in norditalien aufgehalten haben.

    und drittens wegen den x-tausend grenzgängern.

    die informationen vom BAG über den verlauf in der CH erfolgen häppchenweise und verzögert, was in der natur der sache liegt.
    Da stimme ich dir zu.

    Zitat Zitat von ayrton_michael_legends Beitrag anzeigen
    und da gibt es allen ernstes immer noch leute, die sich über abgesagte massenveranstaltungen beschweren
    Kommt halt drauf an, warum sich die Leute beschweren. Wenn man die Ausbreitung verlangsamen will, sind die abgesagten Massenveranstaltungen ein probates Mittel.

    Jetzt gäbe es auch eine komplett gegenteilige Herangehensweise. Ein Gedankenexpirement ausgehend von zwei extremen Beispielszenarien.

    Szenario 1: Man trifft keinerlei Massnahmen und das Virus breitet sich ungebremst in der Schweiz aus.
    Die Folge wäre, dass Erkrankungen bis zu einem Peak von ca. 2/3 der Bevölkerung zunehmen (danach würde die Basis-Reproduktionsrate unter 1 abfallen), davon 1/5 schwer. Ohne Rücksicht auf weitere Infektionen könnten die mild Erkrankten ihrer Arbeit nachgehen. Zu versorgen wäre 2/15 der schwer erkrankten Bevölkerung. Das Gesundheitssystem wäre überfordert und würde kurzzeitig zusammenbrechen. Die Mortalität wäre in der Folge noch höher. Es würde immer noch vor allem die Alten und Vorbelasteten treffen, aber auf Grund mangelnder Versorgung von schweren Fällen (Lungenentzündungen) würde auch der Altersmedian absinken. Nach 2 Wochen wären die mild Erkrankten genesen, nach 3-6 Wochen die schlimmen Fälle, viele würden sterben. Die Verluste wären schrecklich und tragisch, aber es kehrt Normalität ein. Die Krankheit breitet sich weiter aus, aber in endemischem Verhältnissen und könnte gut versorgt werden. Die Folgen wären nicht bloss eine harte Selektion, sondern auch eine kollektive Immunität (Herdenimmunität). Das Land wäre vor einer weiteren Welle von SARS-CoV-2 geschützt.

    Szenario 2: Man bekämpft das Virus bis man über eine Impfung die gleiche kollektive Immunität erreicht und/oder das Virus ausrottet.
    Dies ist aber ein Kampfszenario gegen den Virus, somit hat man nicht über alles die Kontrolle und muss Opfer in Form von Einschränkungen und Massnahmen erbringen. Was im Endeffekt nichts anderes als kontrollierte Verluste sind. Je nachdem, wie die Massnahmen und Einschränkungen getimed sind, können sie trotz epidemiologischer Wirksamkeit zu deutlich höheren Verlusten führen, als es ein Kollaps tun würde. Zu früh oder zu spät an- oder abgesetzt, kann zu weniger Effektivität oder zu höheren Verlusten auf Grund der längeren Aufrechterhaltung führen. Gutes Timing ist extrem wichtig. Man spielt auf Zeit, der Sommer wird naht. Man versucht den unkontrollierten Kollaps hinauszuzögern oder zu verhindern, bis eine Impfung existiert. Die Forschung läuft auf Hochtouren, doch bis sie als Massenware verfügbar sein wird, vergeht noch Zeit. Schon Mitte/Ende 2020 oder erst Anfang/Mitte 2021?

    Nun gilt es den verantwortungsvollen Weg zwischen diesen beiden Extremen zu finden und die gesellschaftlichen Verluste, also den verursachten Schaden, so gering wie möglich zu halten. Dass die Abwägung nicht in einer Währung alleine (Geld) gemacht werden kann, erschliesst sich schon darin, dass es auch um Gesundheit, Leben oder Tod geht. Dazu kommen aber noch Aspekte wie Vertrauen, Erfahrung, Freiheit, Lebensqualität, Kultur, etc. Beide Szenarien haben kurz- und langfristige Auswirkungen. Es mag jetzt zynisch erscheinen, dass das Szenario 1 langfristig auch die positiveren Auswirkungen auf die Gesundheitskosten und Altersvorsorge hat, ob sich die Verluste in Szenario 2 überhaupt hätten vermeiden lassen, sie nicht vielleicht zeitlich verzögert sowieso eingetreten wären, etc. Solche Aspekte gehören genauso mit in die Abwägung, wie die Unterschiede der Erfahrungen, sich vor so einer Pandemie geschützt oder die Konfrontation mit ihr überlebt zu haben.

    Ich weiss, dass dies eine radikale Sichtweise ist, aber ich finde sie nicht abwegig und zwinge sie auch keinem auf. Ich behaupt nicht einmal, dass Szenario 1 die bessere Lösung oder der geringste gesellschaftliche Schaden wäre und ich würde mich davor hüten, solche Entscheidungen für andere fällen zu müssen. Persönlich hätte mit dem extremen Szenario 1 absolut keine Probleme. Aber ich finde diese Ansicht schon eine Betrachtung wert, wenn es um die Beurteilung der Lage geht. Der geringste gesellschaftliche Schaden wird sich wohl irgendwo dazwischen auf dem goldenen Mittelweg befinden und diesen gilt es anzustreben. Nach meinem Empfinden sieht man aber Szenario 1 zu wenig gelassen entgegen und klammert sich schon beinahe verängstigt an Szenario 2 fest. Es kann leicht passieren, dass man unter diesen Voraussetzungen einen höheren Schaden verursacht. Daher sehe ich eine Diskussion über diese Massnahmen als durchaus legitim an. Ich finde es nicht nur legitim, ich finde es sogar sinnvoll, getroffene Massnahmen auch kritisch zu hinterfragen. Schliesslich will man für zukünftige ähnliche Ereignisse lernen.

    Oder kannst du das nicht verstehen?
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  11. #281
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von Fulehung Beitrag anzeigen
    Gibt es denn heute eigentlich keine Schlüsselkinder mehr? Ich habe notabene als Einzelkind schon ab der 1. Klasse ganze Tage alleine verbracht. Bei Notfällen hätte ich zu den Nachbarn rüber gehen können, aber im Grundsatz kam ich ganz gut alleine zu recht.
    Ich kenne es ähnlich. Aber mich beschleicht der Eindruck, dass die heutigen Kinder im Schnitt weniger selbständig sind, als früher.
    Vormals rot|blau

  12. #282
    Erfahrener Benutzer Avatar von dasrotehaus
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    @Lällekönig: Das Szenario eins als Ausdruck eines ethischen Nihilismus. Unter diesem Gesichtspunkt müsstest du aber konsequent die Altersvorsorge und das Gesundheitswesen einstellen. In Konsequenz wäre dies das Faustrecht des Stärkeren.

  13. #283
    Erfahrener Benutzer Avatar von Somnium
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  14. #284
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    @lällekönig, bisher habe ich hier sehr sachte und bedacht auf einiges hingewiesen sowie die mmn bedenklicheren faktoren und hintergründe dieser pandemie bewusst weggelassen. nach wie vor wissen wir zum glück/leider nur was wir wissen sollen und der weitere verlauf weltweit gesehen ist sehr ungewiss und für uns überhaupt nicht abschätzbar.

    deine beiden szenarien sind, glaube ich zumindest, alle beide in westlichen ländern sehr unrealistisch und man wird den mittelweg zu gehen versuchen. was auch richtig ist. falls aber szenario1 in anderen regionen auf der welt eintreten würde, möchten wir uns die konsequenzen dessen lieber nicht vorstellen.

    china und auch z.b. israel beginnen nun sich mit sehr restriktiven einreisebestimmungen gegen den re-import respektive import des erregers zu schützen.
    die u.s.a. wird zweifellos den selben weg gehen. diese möglichkeit haben wir als zentraleuropäisches land leider nicht.

    edit: ich verstehe auch einiges nicht in der handhabung/kommunikation von Berset und dem BAG. vieles wirkt verunsichert/hilflos. ich werde den eindruck nicht los, dass die kommunizierten zahlen länger rückständig sein könnten als gedacht und damit aktuell bereits um ein vielfaches höher liegen dürften, insbesondere auch in DE/FRA.
    Geändert von ayrton_michael_legends (04.03.2020 um 21:19 Uhr)

  15. #285
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von dasrotehaus Beitrag anzeigen
    @Lällekönig: Das Szenario eins als Ausdruck eines ethischen Nihilismus. Unter diesem Gesichtspunkt müsstest du aber konsequent die Altersvorsorge und das Gesundheitswesen einstellen. In Konsequenz wäre dies das Faustrecht des Stärkeren.
    Warum?

    Szenario 1 beschreibt bloss eine auf Akzeptanz des Virus basierende Handlung. Mir ging es vor allem mal darum, dass effektive Ausmass einer ungebremsten Verbreitung des Virus zu skizzieren. Eine ethische Grundlage könnte ich dir auch liefern, habe aber im Beispiel darauf verzichtet, da es so schon lang genug wurde.

    Das Gesundheitswesen reagiert nach bestem Gewissen im Rahmen der aktuellen Ressourcen. Es beugt nicht vor, ist im Beispiel also nicht prophylaktisch tätig. In einer Notlage, wo die Infektionen eh kaum aufzuhalten sind, wäre mild erkranktes Personal zu Behandlung von schwer Erkrankten doch sinnvoll? Es geht nicht um eine willentliche Ansteckung, sondern um den adäquaten Einsatz von Ressourcen. Bei einem normalen endemischen Verlauf kann sich das Gesundheitssystem locker erlauben, mild erkranktes Personal nicht aufzubieten, um weitere Infektionen vorzubeugen. Ich sehe darin überhaupt keinen Ausdruck eines ethischen Nihilismus.

    Mein Idealszenario wäre eine situative entscheidende und somit realitätsbezogene Anwendung einer kollektiv getragenen Ethik.

    Eine Gesellschaft die sich verspricht, situativ nach ethischen Werten zu handeln und dieses Versprechen halten kann, finde ich glaubwürdiger, als eine Gesellschaft, welche ethisch definierte Protokolle verspricht, die dann aber situativ nicht immer einhalten kann.

    Die Idee ist weit weg von Anarchie und Faustrecht. Sie wäre eher mit einer besser rückgekoppelten und widerspruchsfreieren Demokratie umzusetzen, als wir sie bisher kennen. Aber jetzt rücken wir in eine Debatte zu Staatsformen und -ideologien ab.

    Kannst du ungefähr nachvollziehen, dass die Reaktionen in Szenario 1 vor allem anarchisch erscheinen, weil sie keinem Protokoll ethischen Ursprunges folgen, sondern die sich ständig ändernde Lage unmittelbar anhand der ethischen Werte beurteilt und entsprechend handelt. Die Gesellschaft müsste also die Realität und Konsequenzen des Virus akzeptieren (Szenario 1), könnte somit entspannt und frei von Panik entscheiden, wie viel man als Gesellschaft gerade bereit ist zu opfern, um den Virus zu bekämpfen (Szenario 2). Somit würde der Mittelweg gefunden und nicht befohlen werden.
    Vormals rot|blau

  16. #286
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von ayrton_michael_legends Beitrag anzeigen
    @lällekönig, bisher habe ich hier sehr sachte und bedacht auf einiges hingewiesen sowie die mmn bedenklicheren faktoren und hintergründe dieser pandemie bewusst weggelassen. nach wie vor wissen wir zum glück/leider nur was wir wissen sollen und der weitere verlauf weltweit gesehen ist sehr ungewiss und für uns überhaupt nicht abschätzbar. …
    Falls es dir nichts ausmacht und du mir vertraust, dass ich die deiner Meinung nach bedenklicheren Faktoren und Hintergründe nicht weitergebe oder hier aufbausche, kannst du sie mir gerne per PN schicken. Würde mich interessieren, ob ich relevante Aspekte übersehen habe. Ich lerne stetig gerne dazu.
    Vormals rot|blau

  17. #287
    Erfahrener Benutzer Avatar von dasrotehaus
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    Mein Idealszenario wäre eine situative entscheidende und somit realitätsbezogene Anwendung einer kollektiv getragenen Ethik.

    @Lällekönig: Das Wesen der Ethik ist es, dass jedes Ethikmodell argumentativ schlüssig sein muss, aber nicht von allen geteilt werden muss. Somit ist die „kollektiv getragene Ethik“ von der du sprichst zwar betörend anzuhören, aber nicht (mehr) zeitgemäss. Diese Modelldiskussionen sind spannend, regen zum diskutieren an, aber haben den unversöhnlichen Ausgang impliziert. V.a die situative Anwendung mal des einen, dann eines anderen Ethikmodells erweckt den Verdacht der partikulären Interessensdurchsetzung. Da bin ich zu sehr beim kategorischen Imperativ.

  18. #288
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    @ayrton_michael_legends: Ja, bei epidemischen Verläufen wie teils auch bei kritischen Intesivsituationen können die Daten ein Abbild der Vergangenheit sein und alles Datenerfassen wird letztlich nur noch zur Dokumentation der Katastrophe. Glücklicherweise weiss man dies dann allerdings erst in der Zukunft. Die Gegenwart ist die berühmte „black box“.

  19. #289
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von dasrotehaus Beitrag anzeigen
    Mein Idealszenario wäre eine situative entscheidende und somit realitätsbezogene Anwendung einer kollektiv getragenen Ethik.

    @Lällekönig: Das Wesen der Ethik ist es, dass jedes Ethikmodell argumentativ schlüssig sein muss, aber nicht von allen geteilt werden muss. Somit ist die „kollektiv getragene Ethik“ von der du sprichst zwar betörend anzuhören, aber nicht (mehr) zeitgemäss. Diese Modelldiskussionen sind spannend, regen zum diskutieren an, aber haben den unversöhnlichen Ausgang impliziert. V.a die situative Anwendung mal des einen, dann eines anderen Ethikmodells erweckt den Verdacht der partikulären Interessensdurchsetzung. Da bin ich zu sehr beim kategorischen Imperativ.
    Mir gefällt deine Art zu hinterfragen. Habe dir eine PN geschickt, da meine Antwort nichts mehr mit dem neuen Coronavirus zu tun hat. Würde mich auf eine Antwort freuen.
    Vormals rot|blau

  20. #290
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    Da hat man gestern eine Medienkonferenz einberufen seitens des Bundesrat für eine einheitliche Kontrolle über einen Anlass.
    Aber anscheinend hat sich überhaupt nichts gebessert sondern nur eine Empfehlung abgegeben und Aufgrund dieser Tatsache findet wieder kein Spiel am Wochenende statt -> Promotion und 1.Liga alles abgesagt
    Läck sind das Amateure, da fordern die Mehrheit eine einheitliche Regelung und dann dies

  21. #291
    Erfahrener Benutzer Avatar von unwichtig
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    James-Bond-Première von April auf November verschoben...
    Abstinenzler sind Leute, die niemals entdecken, was sie versäumen.

  22. #292
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von lpforlive Beitrag anzeigen
    Da hat man gestern eine Medienkonferenz einberufen seitens des Bundesrat für eine einheitliche Kontrolle über einen Anlass.
    Aber anscheinend hat sich überhaupt nichts gebessert sondern nur eine Empfehlung abgegeben und Aufgrund dieser Tatsache findet wieder kein Spiel am Wochenende statt -> Promotion und 1.Liga alles abgesagt
    Läck sind das Amateure, da fordern die Mehrheit eine einheitliche Regelung und dann dies
    Ich bin mir nicht sicher, aber ich meinte, dass die Grösse der Veranstaltungen unter 1000 Personen vereinheitlicht werden sollte, ab welcher eine Risikoabwägung der Kantone vorgenommen werden muss. Zuvor war dies in einigen Kantonen ab 150, ab 200 oder ab 250 Personen der Fall und ist nun einheitlich auf ab 150 Personen geregelt.

    Die Kriterien sind festgelegt, aber deren Auslegung ist Sache der Kantone. Ähnlich einer nicht eindeutigen Regel im Fussball. Es gibt auch für ein Handspiel klare Kriterien, aber deren Auslegung ist Sache des Schiedsrichters. Was du im Prinzip gerne hättest, wäre damit vergleichbar, dass der SFV die gleiche Auslegung der Handsregelung durchsetzt. Er kann dies aber nur in Form von Empfehlungen an die Schiedsrichter machen, wenn er den Gedanken der Verhältnismässigkeit dieser Regel wahren will. Andere Möglichkeiten wären nur eine Verschärfung (es gibt kein unabsichtliches Handspiel mehr) oder eine Aufhebung (Handspiel wird gar nicht mehr geahndet).

    Weil der Spielbetrieb interkantonal abläuft, kommen unterschiedliche Auslegungen zum tragen. Die Liga entscheidet in der Folge, ob die Runde gespielt wird oder nicht. Wahrscheinlich lässt sie die Runde ausfallen, sobald ein einziger oder zwei Kantone keine Spiele zulässt. Das sind die mühsame Folgen, wenn man kein rigoroses Verbot oder kompletten Verzicht auf Massnahmen umsetzen will. Aber ich glaube du kannst verstehen, dass der Bund genügend andere Aufgaben zu erledigen hat, als dass er selbst die Risikoabwägung für sämtliche Veranstaltungen von 150–1000 Personen in der Schweiz tätigen könnte. Dafür sind die Kantone zuständig.
    Vormals rot|blau

  23. #293
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    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    Ich bin mir nicht sicher, aber ich meinte, dass die Grösse der Veranstaltungen unter 1000 Personen vereinheitlicht werden sollte, ab welcher eine Risikoabwägung der Kantone vorgenommen werden muss. Zuvor war dies in einigen Kantonen ab 150, ab 200 oder ab 250 Personen der Fall und ist nun einheitlich auf ab 150 Personen geregelt.

    Weil der Spielbetrieb interkantonal abläuft, kommen unterschiedliche Auslegungen zum tragen. Die Liga entscheidet in der Folge, ob die Runde gespielt wird oder nicht. Wahrscheinlich lässt sie die Runde ausfallen, sobald ein einziger oder zwei Kantone keine Spiele zulässt. Das sind die mühsame Folgen, wenn man kein rigoroses Verbot oder kompletten Verzicht auf Massnahmen umsetzen will. Aber ich glaube du kannst verstehen, dass der Bund genügend andere Aufgaben zu erledigen hat, als dass er selbst die Risikoabwägung für sämtliche Veranstaltungen von 150–1000 Personen in der Schweiz tätigen könnte. Dafür sind die Kantone zuständig.
    Richtig, aber seit Tagen wird auf eine einheitliche Regelung gepocht seitens der Vereine und Kantone. Der Bundesrat hat gestern dafür eine PK organisiert und anscheinend es nicht nötig gehalten für klare Verhältnisse zu sorgen. Neu ist nur das ab 150 bis 1000 Personen eine Risikobeurteilung stattfindet in der Verantwortlichkeit der Kantone und Gemeinden. Aber über eine einheitliche Handhabung ist weiterhin keine Spur zu sehen.

    Vom Komitee der ersten Liga wird zudem kritisiert, dass die kantonalen Vorschriften weiterhin unterschiedlich sind und eine flächendeckende Austragung aller Spiele darum kaum möglich ist.
    Geändert von lpforlive (05.03.2020 um 13:04 Uhr)

  24. #294
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    rächnet mol mit 2 mönet wo das ganze so witergoht.

  25. #295
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von lpforlive Beitrag anzeigen
    Richtig, aber seit Tagen wird auf eine einheitliche Regelung gepocht seitens der Vereine und Kantone. Der Bundesrat hat gestern dafür eine PK organisiert und anscheinend es nicht nötig gehalten für klare Verhältnisse zu sorgen. Neu ist nur das ab 150 bis 1000 Personen eine Risikobeurteilung stattfindet in der Verantwortlichkeit der Kantone und Gemeinden. Aber über eine einheitliche Handhabung ist weiterhin keine Spur zu sehen.
    Dann geh aber nochmal zur Fussball-Analogie zurück. Die Regelung ist einheitlich und trotzdem wird jeder Schiedsrichter unterschiedlich auslegen, ob es sich um eine absichtliche Bewegung gehandelt hat oder nicht.

    Klare Verhältnisse bekommst du nur durch eine Aufhebung oder rigorose Verschärfung.

    Die Kritik müsste an die Kantone und ihre unterschiedliche Auslegung gehen.
    Vormals rot|blau

  26. #296
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Dass die Kantone in Gesprächen mit der Liga natürlich die Verantwortung von sich weisen wollen, ist verständlich – aber in der Sache falsch. Der Bund hat den Kantonen klar die Verantwortung zur Beurteilung übertragen und die entsprechenden Beurteilungskriterien mitgeliefert. Wenn die gleiche Entscheidung bereits automatisch impliziert wäre, hätten die Kantone gar keine Verantwortung, keine Entscheidungsgewalt mehr. Sie wären nur noch ausführendes Organ. Sie sollten aber ausgehend von gleichen Umständen und gleichen Kriterien zum gleichen Schluss kommen und dementsprechend die gleichen Entscheidungen fällen.

    Dass sie dies nicht tun, ist Ausdruck davon, ob sie die Verantwortung übernehmen, von sich weisen oder ob die Umstände tatsächlich verschieden sind.
    Vormals rot|blau

  27. #297
    Erfahrener Benutzer Avatar von Misterargus
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    Zitat Zitat von ayrton_michael_legends Beitrag anzeigen
    es ist nichts als logisch, dass in der CH zum jetzigen zeitpunkt die mit abstand meisten fälle (gemessen an der anzahl der bevölkerung) nach IT in europa auftreten.

    erstens wegen der nord-süd achse. zweitens, weil aus unserem land auch prozentual am meisten leute sich im hochrisikogebiet in norditalien aufgehalten haben.

    und drittens wegen den x-tausend grenzgängern.

    die informationen vom BAG über den verlauf in der CH erfolgen häppchenweise und verzögert, was in der natur der sache liegt.

    und da gibt es allen ernstes immer noch leute, die sich über abgesagte massenveranstaltungen beschweren

    ich auf jeden Fall habe mich nie wegen diesem beschwert. Nur grosses kopfschütteln an der Inkonsequenz....da weiss man seit Tagen dass die meisten Ansteckungen in die Schweiz von Leuten die nach norditalien kontakt hatten, oder auch bei uns an der Grenze, Deutsche und sicher auch Schweizer ausgiebig Fasching gefeiert haben und nun zu tausenden als Grenzgänger in die Schweiz strömen und dies als null problem eingestuft wird, ...einfach Hände wasche...erklärt mir dies bitte jemand mal stichhaltig. Das oberste Ziel ist doch die Leute in der Schweiz zu schützen, laut BAG

  28. #298
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von Misterargus Beitrag anzeigen
    ich auf jeden Fall habe mich nie wegen diesem beschwert. Nur grosses kopfschütteln an der Inkonsequenz....da weiss man seit Tagen dass die meisten Ansteckungen in die Schweiz von Leuten die nach norditalien kontakt hatten, oder auch bei uns an der Grenze, Deutsche und sicher auch Schweizer ausgiebig Fasching gefeiert haben und nun zu tausenden als Grenzgänger in die Schweiz strömen und dies als null problem eingestuft wird, ...einfach Hände wasche...erklärt mir dies bitte jemand mal stichhaltig. Das oberste Ziel ist doch die Leute in der Schweiz zu schützen, laut BAG
    Das Ziel sollte lauten, die negativen Folgen der Pandemie für die Schweiz, so gering wie möglich zu halten.

    Nur die Gesundheit der Schweizer zu schützen hätte ganz anderer Massnahmen bedurft, hätte aber auch ganz andere, sehr radikale Einschränkungen zur Folge gehabt. Ich gehe mit dir einig, dass die verhängten Massnahmen zu sehr unter der Vorwand, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen kommuniziert wurden, aber die Gesundheit nicht an oberster Stelle stand. Ich sehe darin aber keinen Grund zur Beunruhigung. Ein reiner Fokus auf die Gesundheit hätte verheerende andere Folgen gehabt. Es gilt ein Gleichgewicht, eine Verhältnismässigkeit zu bewahren.

    Ich wäre zwar anders vorgegangen, aber finde jetzt trotzdem nicht, dass der Bund alles verkehrt gemacht hat.

    Was die deutschen Grenzgänger betrifft, so müssten sich diese eher Sorgen machen, das Virus nicht von der Schweiz nach Deutschland einzuschleppen, als umgekehrt.
    Vormals rot|blau

  29. #299
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    Könnte der Bund nicht noch die Empfehlung rauslassen, dass man gefälligst endlich aufhören soll in der Gemüse und Brotabteilung jedes einzelne Stück abzutasten? Kriege jedes mal Brechreiz, wenn sich jemand in die Hände hustet oder niest und anschliessend den halben Coop abtatscht.
    Zitat Zitat von Sali Zämme!
    Die Erde ist eine Scheibe. #infotweet

  30. #300
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    Zitat Zitat von Bierathlet Beitrag anzeigen
    Könnte der Bund nicht noch die Empfehlung rauslassen, dass man gefälligst endlich aufhören soll in der Gemüse und Brotabteilung jedes einzelne Stück abzutasten? Kriege jedes mal Brechreiz, wenn sich jemand in die Hände hustet oder niest und anschliessend den halben Coop abtatscht.
    Der Brechreiz scheint mir eine natürliche und gesunde Reaktion auf den den imaginierten Verzehr einer möglicherweise infizierten Speise darzustellen.

    Spass beiseite. Dieses Verhalten nervt mich nicht erst jetzt. Und eigentlich gehörte es meiner Meinung nach nicht in die Aufgabengebiete des Bundes, solche einfachen Anstands- und Benimmregeln als Empfehlung kommunizieren zu müssen. Das wäre meiner Ansicht nach eine Erziehungsaufgabe. Aber ja, es ist einfacher diese an die Schulen, die Läden, das Verkaufspersonal, die anderen oder den Bund zu delegieren …

    Aber vielleicht wäre so eine Empfehlung aus aktuellem Anlass wirklich gerade eine gute Gelegenheit, wenigstens in diesem Gebiet eine kleine «Auffrischung» zu leisten?

    Zum Glück kann man Gemüse gründlich waschen und/oder kochen. Backwaren könnte man kurz im Ofen erhitzen, evtl. vorher ein wenig befeuchten, falls Bedenken bestehen. Die üblichen Hygienemassnahmen wie Händewaschen gehören selbstverständlich dazu.
    Vormals rot|blau

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