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Thema: Corona Virus

  1. #421
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    Natürlich wird sich das Virus ausbreiten und natürlich wird eine Immunisierung stattfinden, und je mehr Leute immunisiert sind, desto weniger Viren werden produziert und desto langsamer werden sie verbreitet. Mal ganz simpel gedacht.
    Im Moment sollte die Ausbreitung aber so langsam wie möglich stattfinden.
    Geändert von nobilissa (10.03.2020 um 19:33 Uhr)

  2. #422
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    auch wenn es aus dem blick ist, zeigt es doch auf, was auf die anderen länder in europa zukommt.



    Daniele Macchini kann nicht mehr. Der Italiener ist Arzt auf der Intensivstation im Spital in Bergamo in Norditalien. Das Coronavirus und der Umgang damit belasten den Mann sehr. Auf Facebook schildert er, wie der Alltag für die Mediziner im Krankenhaus seit der Epidemie aussieht.

    «Ich verstehe die Notwendigkeit, keine Panik zu erzeugen. Aber wenn die Botschaft von der Gefährlichkeit des Geschehens die Menschen nicht erreicht und ich immer noch von Menschen höre, die sich einen Dreck um die Empfehlungen scheren, und Menschen, die sich darüber beschweren, dass sie nicht ins Fitnessstudio oder zu Fussballturnieren gehen können, dann erschaudere ich», beginnt der Arzt.
    «Die Notaufnahme bricht zusammen»

    In den letzten Wochen – vor dem Anstieg der Erkrankungen – habe sich die Arbeit im Spital komplett verändert. Die Intensivpflege sei freigeräumt worden, um so viele freie Betten wie möglich zu schaffen. Es sei eine «Atmosphäre der Stille und surrealen Leere in den Korridoren eingekehrt.»

    Vor einer Woche habe er auf das Testergebnis des ersten Verdächtigen gewartet. Jetzt gebe es beinahe keine freien Betten mehr. «Die Situation ist jetzt, gelinde gesagt, dramatisch. Der Krieg ist buchstäblich explodiert und die Kämpfe laufen Tag und Nacht ununterbrochen», schreibt Macchini.

    Die Patienten, die jetzt in die Notaufnahme stürmen, hätten sich zuvor vorbildlich verhalten. Sie seien zehn Tage mit Fieber zu Hause geblieben. «Aber jetzt können sie es nicht mehr ertragen. Sie können nicht mehr richtig atmen, sie brauchen Sauerstoff», sagt der Arzt. Bis zu 20 Personen würden täglich eingeliefert werden. «Die Notaufnahme bricht zusammen. Jedes Beatmungsgerät wird so wertvoll wie Gold.»

    Die Namenstafeln der Patienten, die je nach Operation unterschiedliche Farben haben, seien jetzt alle rot. Die Diagnose immer die gleiche: interstitielle Lungenerkrankung. Macchini spricht von einer «epidemiologischen Katastrophe».
    Belastung für das Personal steigt

    Es gebe mittlerweile keine Chirurgen, Urologen oder Orthopäden mehr. «Wir sind nur Ärzte, die plötzlich Teil eines einzigen Teams werden, um diesem Tsunami zu begegnen, der uns überwältigt hat.»

    Das Personal sei erschöpft. Die ohnehin grosse Arbeitsbelastung steige ins Unermessliche. Trotzdem zeigen sich alle solidarisch. «Keiner hat es je versäumt, zu unseren Internistenkollegen zu gehen und zu fragen: ‹Was kann ich jetzt für dich tun?›» Ärzte würden die Arbeit der Krankenschwestern übernehmen, Betten rumschieben und Therapien verabreichen.

    «Es gibt keine Schichten und keine Stunden mehr. Das soziale Leben ist für uns ausgesetzt.» Arzt Macchini selber habe seinen Sohn bereits seit zwei Wochen nicht mehr gesehen. Aus Sorge, ihn anzustecken. Würde das Kind dann das Virus auf die Grosseltern übertragen, wäre es fatal. «Ich begnüge mich mit ein paar Fotos von ihm, die ich unter Tränen anschaue.»

    Einige der infizierten Kollegen haben auch ihre Verwandte angesteckt. Und einige der Verwandten würden nun um ihr Leben kämpfen.
    «Mitleid mit alten Menschen»

    Der Arzt appelliert mit seinem Post an die Bevölkerung: «Seien Sie geduldig und gehen Sie nicht ins Theater oder ins Fitnessstudio. Stürmen Sie nicht massenhaft die Supermärkte. Versuchen Sie, Mitleid mit den unzähligen alten Menschen zu haben, die Sie ausrotten könnten.»

    In Italien gibt es 9172 bestätigte Coronavirus-Fälle. 463 Menschen sind verstorben. Diese Zahl wird in einigen Stunden wieder gestiegen sein.

    Am Montag hat Ministerpräsident Giuseppe Conte das ganze Land zu einer Sperrzone erklärt. Nur wer arbeiten muss oder einen Notfall hat, darf ausreisen. (man)

  3. #423
    Erfahrener Benutzer Avatar von Baslerbueb
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    Und woher willst Du das wissen ? Bist Du bei allen Besprechungen dabei ? Es gibt für allerlei üble Szenarien einen stetig anzupassenden Plan.
    Ich möchte z.B. gar nicht so genau wissen (Achtung, Analogie), womit sich unsere Berufsmilitärs und Nachrichtendienstler so die Zeit vertreiben.
    Es gibt/ gab keinen Plan. War in der Anfangsfase in einem Krisestab dabei!
    Das ist das was mich mehr schockiert hat als das Virus selbst.

  4. #424
    Erfahrener Benutzer Avatar von Baslerbueb
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    Scheint ja alles halb so schlimm zu sein wenn die Ösis und die Germanen die Hockeysaison abbrechen....

  5. #425
    Erfahrener Benutzer Avatar von Meli
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    Liebe Ehefrau ich war mit einem Kollegen etwas trinken. Im Restaurant hat jemand gehustet, somit ist das ganze Restaurant in der Quarantäne. Wir sehen uns in 14 Tagen dein Ehemann

  6. #426
    Erfahrener Benutzer Avatar von zBasel Fondue
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    Zitat Zitat von Baslerbueb Beitrag anzeigen
    Scheint ja alles halb so schlimm zu sein wenn die Ösis und die Germanen die Hockeysaison abbrechen....
    Ich denke sie werden in der Schweiz auch die Meisterschaft im Eishockey und Fussball absagen. Für die Eishockey WM und die EM sehe ich ebenfalls schwarz. Leider

  7. #427

  8. #428
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    im schönen Hinterthurgau!!!
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    Krass
    Habe ich nicht gewusst.
    Das wird ja ganz schwierig für Italien um das noch in den Griff zu kriegen......
    MODEFAN SEIT ÜBER 30 JAHREN...

    Der FCB, eine Mode die immer "in" ist !

  9. #429
    Erfahrener Benutzer Avatar von Baslerbueb
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    Zitat Zitat von tutti Beitrag anzeigen
    Krass
    Habe ich nicht gewusst.
    Das wird ja ganz schwierig für Italien um das noch in den Griff zu kriegen......
    Wenn das so stimmt... Ade guet nacht

  10. #430
    Erfahrener Benutzer Avatar von noomy
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    Kommt das Corona-Virus bei einem Einsiedler im Iran vorbei. Er fragt das Virus: „Coronavirus, wohin gehst du?“ Darauf das Virus: „Ich bin am Weg nach Europa und hole mir 1 Million Seelen.“

    Am Rückweg begegnet der Einsiedler dem Virus wieder. „Virus, du hast gesagt, du würdest nur 1 Million Menschen holen, aber du hast 10 Millionen Menschen getötet.“ Darauf sagt das Corona-Virus: „Falsch, ich habe mein Wort gehalten und eine Million Seelen geholt, die anderen 9 Millionen starben an der Angst vor mir.“

    https://zackzack.at/2020/02/26/was-w...-nicht-wissen/
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  11. #431
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    @ noomy:

    Soeben wurde bekannt, dass Nordkorea ein Mittel gegen Corona gefunden hat. Sogenannte Bleispritzen. Vorteil, das Virus kann sich nicht weiter ausbreiten. Nachteil, der Virusträger ist tot.
    Geändert von Basilius (10.03.2020 um 22:45 Uhr)

  12. #432
    Erfahrener Benutzer Avatar von unwichtig
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    Allein in der Lombardei sind in den vergangenen 24 Stunden 76 Menschen am Coronavirus gestorben.

    Abstinenzler sind Leute, die niemals entdecken, was sie versäumen.

  13. #433
    Erfahrener Benutzer Avatar von unwichtig
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    In Anbetracht der derzeitigen Lage sind solche dämlichen Events tatsächlich deplatziert

    https://www.spiegel.de/panorama/trot...d-5e4adb71eea5
    Abstinenzler sind Leute, die niemals entdecken, was sie versäumen.

  14. #434
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von ayrton_michael_legends Beitrag anzeigen
    auch wenn es aus dem blick ist, zeigt es doch auf, was auf die anderen länder in europa zukommt.
    Ja, der Artikel beschreibt das Ausmass der Belastung für das Gesundheitswesen. Es könnte sich auch hier in diese Richtung entwickeln, daher sollte man die Tatsachen der Pandemie auch ernst nehmen. Aber ich sehe darin keinen Grund zu Panik. Durch besonnenes Handeln liesse sich das Ausmass der Belastung für unser Gesundheitssystems abmildern und unter jenem von Italien halten. Aber es ist schon jetzt eine Ausnahmesituation, weil man sich darauf einzustellen versucht.

    Zitat Zitat von Baslerbueb Beitrag anzeigen
    Es gibt/ gab keinen Plan. War in der Anfangsfase in einem Krisestab dabei!
    Das ist das was mich mehr schockiert hat als das Virus selbst.
    Ein falscher Plan könnte (muss aber nicht) mehr Schäden anrichten, als ohne Plan zu handeln. Daher beunruhigt mich die nicht-Existenz eines Planes nicht im Geringsten.

    Zitat Zitat von Meli Beitrag anzeigen
    Liebe Ehefrau ich war mit einem Kollegen etwas trinken. Im Restaurant hat jemand gehustet, somit ist das ganze Restaurant in der Quarantäne. Wir sehen uns in 14 Tagen dein Ehemann
    Dir ist aber schon bekannt, dass viele Quarantänen in Form von Heimquarantänen ausgesprochen werden?

    Zitat Zitat von zBasel Fondue Beitrag anzeigen
    Ich denke sie werden in der Schweiz auch die Meisterschaft im Eishockey und Fussball absagen. Für die Eishockey WM und die EM sehe ich ebenfalls schwarz. Leider
    Diese Szenarien kann man leider nicht ausschliessen.

    Zitat Zitat von tutti Beitrag anzeigen
    Krass
    Habe ich nicht gewusst.
    Das wird ja ganz schwierig für Italien um das noch in den Griff zu kriegen......
    Zitat Zitat von Baslerbueb Beitrag anzeigen
    Wenn das so stimmt... Ade guet nacht
    Inwiefern beeinflusst die Tatsache der Sweatshops und die Möglichkeit, dass diese den Ursprung der Ausbreitung in Italien darstellten, nun die Schwierigkeit für Italien, die Krise in den Griff zu bekommen? Der folgende Teil birgt eine gewisse Portion Zynismus: Diese würde erst dann die Schwierigkeiten erhöhen, wenn diese Leute kein möglicher Ursprung wären und unter diesen eingeengten Bedingungen arbeiten und sich frei bewegend lebten oder umgekehrt.

    Ein schwieriger Artikel, der viel Relativierung bedarf. • Die Zahlen der JHU taugen nicht für Berechnungen. Aber indem man sie in die richtigen Kontexte versetzt, kann man aus diesen Zahlen Eindrücke und Einschätzung für die Stadien der Verbreitung innerhalb einzelner Länder oder den pandemischen Verlauf gewinnen. Diese sind aber – wie korrekt festgestellt wurde – mit Vorsicht zu geniessen. Komplett wertlos wird dieser Dienst dadurch überhaupt nicht. • Verschwörungstheorien kursieren dann, wenn Unsicherheit vorherrscht, Widersprüche erkannt werden und man diese Widersprüche aus einer Position der Unsicherheit aufzulösen versucht, weil dann schneller und polarisierender eingeteilt, statt differenziert betrachtet wird. Die automatische Mustererkennung setzt ein und wird mangels Hinterfragung überwertet. • Die Verbreitung wird in Europa noch zunehmen, davon ist auszugehen. • Mutation sind nicht nur nicht ausgeschlossen, sie sind normal und es haben sich schon einige halten können. • Masken sind zum Eigenschutz nur dann sinnvoll, wenn die Tätigkeit ein erhöhtes Risiko darstellt, weil beispielsweise kein Abstand eingehalten werden kann (medizinische Personal bei bestimmten Untersuchungen). Der gehaltene Abstand und die Hygienemassnahmen bieten einen Eigenschutz, welcher durch die Maske nur gering erhöht wird. In Relation zum Aufwand (Kosten, Engpässe, begrenzte Schutzdauer) ist dieser minimale Zuwachs an Schutz kaum zu rechtfertigen. • Gelassene Vorsicht ist sicherlich eine gute Empfehlung. Der Virus ist zwar kein Grund zur Panik, aber sollte dennoch nicht ignoriert werden.

    Der Artikel will wahrscheinlich gewisse für Fakten gehaltene Statements relativieren, versäumt es aber gleichzeitig, die in Frage gestellten Dinge mit dem notwendigen Kontext zu versehen um journalistisch wertvoll zu werden und könnte somit selbst zu mehr Verunsicherung und in deren Folge auch zu Verschwörungstheorien führen … er bewegt sich in meinen Augen irgendwo auf der Ebene Investigativer Boulevardjournalismus, ohne sich gänzlich einer Tendenz zu verschreiben.

    Zitat Zitat von unwichtig Beitrag anzeigen
    In Anbetracht der derzeitigen Lage sind solche dämlichen Events tatsächlich deplatziert

    https://www.spiegel.de/panorama/trot...d-5e4adb71eea5
    Das Dilemma der Verantwortung. Kann man auf Verbote verzichten und davon ausgehen, dass verantwortungsvoll mit den Freiheiten umgegangen wird oder verhält man sich trotz der Freiheiten verantwortungslos, weil man davon ausgeht, dass die Verantwortung bei den Behörden liegt und diese es ansonsten verboten hätten?

    Mich nimmt wunder, wie die eingehaltenen Schutzvorschriften bei diesem Event ausgesehen haben … blaue Schminke alleine kann es ja nicht gewesen sein.
    Vormals rot|blau

  15. #435
    Erfahrener Benutzer Avatar von Pro Sportchef bim FCB
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    Hier, für all die Experten unter euch:
    https://www.watson.ch/international/...-situation-ist

    ALLES nur Panik-Mache der Medien wegen einem lächerlichen Schnupfen. NOT!
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  16. #436
    Erfahrener Benutzer Avatar von Mundharmonika
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    Und woher willst Du das wissen ? Bist Du bei allen Besprechungen dabei ? Es gibt für allerlei üble Szenarien einen stetig anzupassenden Plan.
    Ich brauche bei keinerlei Besprechungen dabei zu sein, um festzustellen, dass die kanton- und länderübergreifende Koordination und Kooperation am Anfang überhaupt nicht funktionierte und erst so langsam ins Rollen kommt. Ebenso kann ich ohne bei Besprechungen dabei gewesen zu sein erkennen, dass die Regierungen sich nach wie vor uneins sind über die Massnahmen, die zu treffen sind.

    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    Ausgehend vom gleichen Mass an Erkenntnis und Vernunft wären dynamische Massnahmen effizienter, als das Befolgen einer festgeschriebene Struktur.
    Da bin ich mit Dir grundsätzlich einverstanden, aber die dynamischen Massnahmen müssen als Bezugspunkt trotz allem einem gewissen Prozedere, einer gewissen Struktur folgen, wo man sich je nach Situation für Plan A, B, C oder D oder weiteren Alternativen entscheidet. Dass z.B. die Kantone zuerst alle ihr eigenes Süppchen kochten, vermittelt mir einfach den Eindruck, dass man da überrumpelt wurde und nicht genügend vorbereitet war, obwohl man schon seit einiger Zeit vermuten durfte, dass dieses Virus bald seinen Weg nach Europa finden würde.

    Danke für den Link!

    Ich glaube, dass die auf dem Diagramm des Titelblattes erwähnte "Früherkennung und Vorbereitung" für den nächsten Virus, der uns möglicherweise in ein paar Jahren heimsucht, verbessert werden könnte, sodass z.B. von Anfang an einheitliche und wenn nötig länderübergreifende Massnahmen getroffen werden.
    Geändert von Mundharmonika (11.03.2020 um 01:15 Uhr)

  17. #437
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    Natürlich wird sich das Virus ausbreiten und natürlich wird eine Immunisierung stattfinden, und je mehr Leute immunisiert sind, desto weniger Viren werden produziert und desto langsamer werden sie verbreitet. Mal ganz simpel gedacht. Im Moment sollte die Ausbreitung aber so langsam wie möglich stattfinden.
    Wenn es sich schnell ausbreitet, wäre der Spuk aber schneller vorbei und es reicht grad noch zu Eishockey-WM und Euro.

    (ja, ich weiss, die Angst besteht dann in der Überlastung der Spitäler, aber da gäbe es auch einige Optimierungsmöglichkeiten - angefangen bei der Auslagerung der Tests an die Ärzte in den Praxis, wie es Zürich zB seit Montag wieder propagiert, nachdem davor genau das Gegenteil befohlen wurde und damit die Spitäler von gesunden Testwilligen überflutet und damit Platz und Personal für die wirklich Kranken in Beschlag genommen wurde)

    Wohltuend sachlich, informativ, interessant, lehrreich:
    https://interaktiv.tagesanzeiger.ch/...sbruch/?nosome
    https://www.bazonline.ch/wissen/coro...story/19421175

    Immerhin besteht Hoffnung: In China ist der Höhepunkt längst überschritten (zweite Februarwoche), die Ansteckungsziffern sinken rapid (siehe Punkt 2 des oberen Artikels)
    Auffallend: der Höhepunkt war offenbar keine 2-3 Wochen nach Beginn der Quarantänemassnahmen - das wäre bei uns ja auch schon bald ....

    Was auch auffällt: die äusserst tiefe Sterblichkeitsrate in Deutschland. 0,15%, also doch wieder einfach im Bereich einer Grippewelle. Nimmt man die Dunkelziffer hinzu, dann liegt diese wohl sogar deutlich unter 0,1%. Ausgerechnet im Land mit den lockersten Bedingungen betr. Veranstaltungsverboten im Freien - auf dieses Paradox hat noch niemand hingewiesen oder es zu erklären versucht.

    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen
    M.E. geht es nur noch darum, dass man die Hochrisiko Fälle angemessen behandeln kann..
    Halte ich auch für die sinnvolle Strategie - plus Hygiene. Wieviel nämlich die Veranstaltungsverbote wirklich bringen, ist gar nicht so klar (siehe den zweiten Artikel). Die Ausbreitung kontrollieren lässt isch damit jedenfalls nicht mehr - höchstens verzögern, aber wohl auch nur ein bisschen. Aber damit sind wir wieder beim Ausgangspunkt

    Und zuletzt ein (staatspolitisch gewagtes) Wort zu den Tessiner Forderungen nach Grenzschliessung. Wenn man das konsequent durchdenkt, dann müsste man ja per sofort auch alle Nord-Südverbindungen in der Schweiz sperren (Gotthard, San Bernardo, Maloja etc.), um das weitere Überschwappen von Corona in die Deutschschweiz zu verhindern (verlangsamen). Das Geheul der Tessiner Freunde würde ich gerne hören, wenn man sie mit dieser logischen Konsequenz konfrontiert.
    Geändert von blauetomate (11.03.2020 um 03:57 Uhr)

  18. #438
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    Zitat Zitat von Mundharmonika Beitrag anzeigen
    .....Ebenso kann ich ohne bei Besprechungen dabei gewesen zu sein erkennen, dass die Regierungen sich nach wie vor uneins sind über die Massnahmen, die zu treffen sind.....
    Die örtlichen Gegebenheiten sind zu berücksichtigen. Bevölkerungsdichte, Klimazone, Verkehr, Gesetzgebung etc etc etc. Man muss viel / mehr über das Verhalten eines neuen Virus wissen, um die nötigen und sinnvollen Massnahmen zu ergreifen. Nicht jedes Virus verhält und überträgt sich gleich - man kann nicht vom einen auf ein anderes schliessen. Also gibt es keine einheitlichen Massnahmenkataloge. Und natürlich ist es schlauer, bei drohender grosser Gefahr erst rigoroser zu handeln und danach adaptierter.

    Zeitgewinn bedeutet auch Wissensfortschritt. Wir scheinen relativ glimpflich davonzukommen. Die "Laisser faire-Fraktion" hier kann mal kurz nach Italien schauen.

  19. #439
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    Die örtlichen Gegebenheiten sind zu berücksichtigen. Bevölkerungsdichte, Klimazone, Verkehr, Gesetzgebung etc etc etc. Man muss viel / mehr über das Verhalten eines neuen Virus wissen, um die nötigen und sinnvollen Massnahmen zu ergreifen. Nicht jedes Virus verhält und überträgt sich gleich - man kann nicht vom einen auf ein anderes schliessen. Also gibt es keine einheitlichen Massnahmenkataloge. Und natürlich ist es schlauer, bei drohender grosser Gefahr erst rigoroser zu handeln und danach adaptierter.

    Zeitgewinn bedeutet auch Wissensfortschritt. Wir scheinen relativ glimpflich davonzukommen. Die "Laisser faire-Fraktion" hier kann mal kurz nach Italien schauen.
    das wäre zwar wünschenswert aber zu dieser annahme gibt es keine grundlage.

    hier im forum und auch sonst wird laufend vergessen, dass wir einen bedeutenden zeitlichen rückstand auf italien haben. DE noch einen grösseren.

    die wirklich akute lage in den notaufnahmen mit fehlender möglichkeit, allen bedürftigen den benötigten sauerstoff zu geben etc. steht überall noch bevor. damit einhergehend werden wir auch hier mehr todesfälle haben und vor allem DE wird, fürchte ich, anders auf die welt kommen.

    wacht endlich auf, schützt euch so gut wie möglich und versucht so euren teil zum schutz der älteren bevölkerung beizutragen!

  20. #440
    Erfahrener Benutzer Avatar von unwichtig
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    Klar doch ;-)
    Im Gegensatz zu manchen von Euch habe ich aber ein paar Jahre lang mit hochkontagiösen Viren gearbeitet.
    Mit Zürchern? Höhö
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  21. #441
    Erfahrener Benutzer Avatar von noomy
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    Zitat Zitat von Basilius Beitrag anzeigen
    @ noomy:

    Soeben wurde bekannt, dass Nordkorea ein Mittel gegen Corona gefunden hat. Sogenannte Bleispritzen. Vorteil, das Virus kann sich nicht weiter ausbreiten. Nachteil, der Virusträger ist tot.
    nicht schlecht..

    à propos n-korea: dort könnte sich die bevölkerung mit am raschesten dezimieren aufgrund der hohen anzahl an risikopatienten.
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  22. #442
    Erfahrener Benutzer Avatar von noomy
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    Zitat Zitat von unwichtig Beitrag anzeigen
    Allein in der Lombardei sind in den vergangenen 24 Stunden 76 Menschen am Coronavirus gestorben.

    es würde mich interessieren wieviele menschen aus china unter den todesopfern sind.. gilt auch für spanien.
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  23. #443
    Erfahrener Benutzer Avatar von Domingo
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Hier, für all die Experten unter euch:
    https://www.watson.ch/international/...-situation-ist

    ALLES nur Panik-Mache der Medien wegen einem lächerlichen Schnupfen. NOT!
    Pflichtlektüre...
    Zitat Zitat von blauetomate Beitrag anzeigen
    Immerhin besteht Hoffnung: In China ist der Höhepunkt längst überschritten (zweite Februarwoche), die Ansteckungsziffern sinken rapid (siehe Punkt 2 des oberen Artikels)
    Auffallend: der Höhepunkt war offenbar keine 2-3 Wochen nach Beginn der Quarantänemassnahmen - das wäre bei uns ja auch schon bald ....
    Aber was hat China getan um das zu erreichen? Kompletter Hausarrest! Die Annahme, das wir diesen Höhepunkt schon bald erreichen ist daher falsch, der lässt auf sich warten...
    Zitat Zitat von ayrton_michael_legends Beitrag anzeigen
    das wäre zwar wünschenswert aber zu dieser annahme gibt es keine grundlage.

    hier im forum und auch sonst wird laufend vergessen, dass wir einen bedeutenden zeitlichen rückstand auf italien haben. DE noch einen grösseren.

    die wirklich akute lage in den notaufnahmen mit fehlender möglichkeit, allen bedürftigen den benötigten sauerstoff zu geben etc. steht überall noch bevor. damit einhergehend werden wir auch hier mehr todesfälle haben und vor allem DE wird, fürchte ich, anders auf die welt kommen.

    wacht endlich auf, schützt euch so gut wie möglich und versucht so euren teil zum schutz der älteren bevölkerung beizutragen!
    Richtig, jetzt schon anzunehmen, dass wir glimpflich davon gekommen sind, ist durch die Verzögerung viel zu früh.

    Jeder von uns muss seine Verantwortung wahrnehmen und die Alten und Geschwächten durch verantwortungsvolles Handeln schützen.

    Nun müsste man einfach noch den Mut haben konsequent einen Stillstand zu erreichen, aber dafür scheint mir die Wirtschaft unseren Politikern heiliger als die eigenen Verwandten und Bekannten zu sein.
    Wenn Du redest, muss Deine Rede besser sein, als es Dein Schweigen gewesen wäre

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  24. #444
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Hier, für all die Experten unter euch:
    https://www.watson.ch/international/...-situation-ist

    ALLES nur Panik-Mache der Medien wegen einem lächerlichen Schnupfen. NOT!
    Du bist der grösste Experte wenn du auf watson-Artikel verweist

  25. #445
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    Zitat Zitat von Baslerbueb Beitrag anzeigen
    Scheint ja alles halb so schlimm zu sein wenn die Ösis und die Germanen die Hockeysaison abbrechen....
    Auch für dich nochmals: Viele haben nichts dagegen, dass man etwas macht, sondern wie man es macht. Ist das so schwer zu verstehen?

  26. #446
    Erfahrener Benutzer Avatar von Domingo
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    Zitat Zitat von RvP_10 Beitrag anzeigen
    Du bist der grösste Experte wenn du auf watson-Artikel verweist
    Den gleichen Inhalt findest du nicht nur bei Watson.

    Watson ist auch nicht meine erste Wahl, aber beispielsweise auch dieser Artikel ist von einem Fachmann: Richard Neher ist Professor am Biozentrum der Universität Basel. Er ist Leiter der Forschungsgruppe zur Evolution von Viren und Bakterien.

    Hier noch ein guter Artikel von Tobi (Abo+, in der App konnte ich ihn aber direkt lesen), vielleicht sollte man mal aufhören nur an sich zu denken?
    Wenn Du redest, muss Deine Rede besser sein, als es Dein Schweigen gewesen wäre

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  27. #447
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von Mundharmonika Beitrag anzeigen
    … Da bin ich mit Dir grundsätzlich einverstanden, aber die dynamischen Massnahmen müssen als Bezugspunkt trotz allem einem gewissen Prozedere, einer gewissen Struktur folgen, wo man sich je nach Situation für Plan A, B, C oder D oder weiteren Alternativen entscheidet.
    Müssen sie das?

    Zitat Zitat von Mundharmonika Beitrag anzeigen
    Dass z.B. die Kantone zuerst alle ihr eigenes Süppchen kochten, vermittelt mir einfach den Eindruck, dass man da überrumpelt wurde und nicht genügend vorbereitet war, obwohl man schon seit einiger Zeit vermuten durfte, dass dieses Virus bald seinen Weg nach Europa finden würde.
    Ich gehe mit dir einig, dass der Eindruck einer Verunsicherung aufkommen konnte. Während dir anscheinend für die Vergrösserung von Vertrauen wichtig gewesen wäre, den Eindruck genügender Vorbereitung zu erhalten, indem du ein einheitliches Handeln hättest ausmachen können, hätte sich mein Vertrauen vergrössert, indem ich Kompetenz durch spezifische und nachvollziehbare Massnahmen ausgemacht hätte. Ich hätte also vollstes Verständnis gehabt, wenn das Tessin früher und anders reagiert hätte, als beispielsweise Appenzell Innerrhoden. Und mit weiteren Erklärungen hätte ich auch andere Unterschiede noch besser (oder überhaupt) verstehen können. Für mich erwächst das Vertrauen nicht durch den Gleichschritt der Kantone, sondern durch die Nachvollziehbarkeit ihrer unterschiedlichen Reaktionen. Da für mich aber viele unterschiedlichen Reaktionen nicht nachvollziehbar schienen, bin ich aber zu einem ähnlichen Eindruck gekommen wie du.

    Ein Gleichziehen der Kantone hätte zwar die Kommunikation vereinfacht, aber gleichzeitig hätten die Massnahmen sich jeweils am schlimmsten betroffenen Kanton orientieren müssen und im am wenigsten betroffenen Kanton das grösste Unverständnis auslösen können. Ausserdem wäre dadurch die Last der Massnahmen teurer zu Stande gekommen, weil sie grösstenteils über den eigentlichen Bedarf eingeschränkt hätten. Ob die Regierung nun von einem planlosen, selbstverantwortlichen, dynamischen Reagieren überfordert war und darum eine feste Struktur basierend auf einer beschränkten Anzahl Plänen doch effizienter gewesen wäre, ist eine andere Frage, in der du mit deinem Vorschlag durchaus Recht haben könntest. Ich habe nur den Idealzustand beschrieben, bin aber der Ansicht, dass man den anstreben sollte und die Pläne auf dem Weg dorthin nur als Krücke und nicht als Ziel betrachten sollte.
    Vormals rot|blau

  28. #448
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nervenbündel
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    Hass auf Leute die Corona verharmlosen.
    Unter Sousa waren die Spieler vielleicht weniger verletzt.
    Aber sie spielten so, dass man hätte glauben können, sie wären verletzt.

    -footbâle 20.06.2015

  29. #449
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    Zitat Zitat von Domingo Beitrag anzeigen
    vielleicht sollte man mal aufhören nur an sich zu denken?
    Sind es nicht solche Eigenschaften wie diese, die uns Menschen ausmachen?

  30. #450
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    Zitat Zitat von Nervenbündel Beitrag anzeigen
    Hass auf Leute die Corona verharmlosen.
    Wenn du dich dann besser fühlst, nur zu.

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