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Thema: Corona Virus

  1. #3031
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    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    bei ca. 10'500 Tests, also ganze 0.01% der Tests waren Positiv
    Rechne besser noch einmal...

  2. #3032
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von Lorenzo von Matterhon Beitrag anzeigen
    Ja. Wie sieht es mit der Anzahl Corona Toter aus? Gibt es da auch eine Zunahme?
    Die Grundsatzfrage, ob man Massnahmen gegen den Virus ergreifen soll oder nicht, ist meiner Ansicht nach eine sehr berechtigte Frage. Aber sie sollte separat behandelt werden.

    Die Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus sind eher eine Grössenordnung, welche zur Beurteilung des Virus und somit zur Notwendigkeit der Massnahmen herangezogen werden, als zur Beurteilung der Wirksamkeit dieser Massnahmen. Und um die Beurteilung der Wirksamkeit dieser Massnahmen geht es aber bei der Beobachtung der angestiegenen verzeichneten Infektionen in erster Linie. Die Dinge hängen zwar zusammen, aber bringt man diese Fragen laufend durcheinander, kommt nie eine vernünftige Lösung zu Stande.

    Notwendigkeit der Massnahmen gegen den Virus? > Todesfälle mit Corona sind relevanter.
    Wirksamkeit der Massnahmen gegen den Virus? > Todesfälle mit Corona sind weniger relevant.


    Zitat Zitat von Lorenzo von Matterhon Beitrag anzeigen
    Ok, hab es in die Agenda von nächster Woche zur Kontrolle geschrieben.
    Die Kontrolle wird sich aber äusserst schwierig gestalten. Erst einmal sind die 128 schon sehr wenige, dann kommt noch die allgemeine geringe (Co-)Morbidität hinzu und dann müsstest du noch die Alterskohorte dieser Infizierten kennen, um den richtigen Faktor zu ermitteln. Ich bezweifle, dass du zu deinem gewünschten Zeitpunkt einen signifikanten Unterschied ausmachen wirst. Aber da sind wir wieder beim rülpsenden Rindvieh. Diese geringen Wahrscheinlichkeiten würden erst einer grösseren Masse an Fallzahlen als signifikanter Unterschied erkennbar sein.

    Fürs Erste wissen wir vor allem, dass die Möglichkeit gegeben ist, sehr schnell sehr grosse Fallzahlen zu erreichen.

    Um die fallspezifische Morbidität genauer bestimmen zu können, bräuchte man eine entsprechende hohe Anzahl an genau dokumentierten Fällen. Mir reicht da der allgemeine Näherungswert, den die globalen Beobachtungen des Virus bisher ergeben haben, um zur Einstellung zu gelangen, dass ich die exakte Zahl nicht zwingend herauszufinden brauche, um die Lage zu beurteilen. Das ist jedenfalls meine Interpretation des im Augenblicks leben: bereits anhand einer Tendenz entscheidungsfähig zu sein, statt auf das exakte Resultat zu warten. Aber die Entscheidungen laufen an die neuen Resultate und die sich laufend ändernde Tendenz anzupassen.
    Meine Vision des FCB: Die heterogene Einheit.

  3. #3033
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    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    In der NWS gilt ab morgen bis Ende Jahr in Clubs und Bars nur noch Max. 100 Personen

    "In anderen Kantonen habe man festgestellt, dass Contact Tracing bei einer Personenanzahl von 300 zu anspruchsvoll sei, argumentiert der Kanton Basel-Stadt in einer Mitteilung.
    Die Massnahmen treten am Donnerstag, 9. Juli 2020, in Kraft und gelten bis zum 31. Dezember 2020."
    Gültigkeit der Massnahme:
    BS: bis 31. Dezember 2020
    BL: bis 31. August 2020
    AG und SO noch keine Infos

    Interessant finde ich die Begründung. Anscheinend ist es den Behörden zu aufwendig, 300 Leute zu kontaktieren... Ich finde das als Begründung für solch einschneidende Massnahmen doch recht dürftig. Vielleicht wäre es auch in der Schweiz mal sinnvoll, wenn sich Gerichte mit der Verhältnismässigkeit der Massnahmen befassen würden...

  4. #3034
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    Zitat Zitat von Fulehung Beitrag anzeigen
    Rechne besser noch einmal...
    nene, meine Zahlen gefallen so wie ich sie mir zu recht biege
    EMBOLO <3

    Zitat Zitat von LeTinou Beitrag anzeigen
    ... Wenn du 100% vor allem geschützt werden willst kannst du dich gleich nach der Geburt in den Sarg legen und auf dem Tod warten.

  5. #3035
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    Im Kanton Bern kriegst du ab sofort kein Getränk mehr in der Bar, wenn du nicht Handynummer und E-Mailadresse angibst. Das wird ja ganz lustig mit all den 70-jährigen Stammgästen im Dorfpub.

  6. #3036
    Erfahrener Benutzer Avatar von unwichtig
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    Zitat Zitat von Fulehung Beitrag anzeigen
    Im Kanton Bern kriegst du ab sofort kein Getränk mehr in der Bar, wenn du nicht Handynummer und E-Mailadresse angibst. Das wird ja ganz lustig mit all den 70-jährigen Stammgästen im Dorfpub.
    Zum Glück gehen 70-jährige in Clubs & Bars....
    Und 70 heisst noch lange nicht 90. Fast jeder 70 jährige hat heute handy oder email
    Abstinenzler sind Leute, die niemals entdecken, was sie versäumen.

  7. #3037
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    Zitat Zitat von unwichtig Beitrag anzeigen
    Zum Glück gehen 70-jährige in Clubs & Bars....
    Und 70 heisst noch lange nicht 90. Fast jeder 70 jährige hat heute handy oder email
    Das Berner Gesetz gilt für jedes Lokal, in dem du dein Bier an der Bar bestellst. Und das ist gerade in Tourismusregionen häufig der Normallfall. Warum sollte es da keine älteren Leute geben? Die gehen in Interlaken nicht nur ins Hooters. Nur machen die wohl noch eher ein Selfie für WhatsApp, als regelmässig E-Mails zu lesen/schreiben. Geschäftskontakte haben sie nicht (mehr) und Privates schreibt doch kaum noch jemand per E-Mail. Bei den NLA-Geisterspielen kommst du jedenfalls auch ohne E-Mailadresse rein.

  8. #3038
    Erfahrener Benutzer Avatar von Pro Sportchef bim FCB
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    Wir müssen uns bewusst werden: Das Virus geht nicht so schnell weg.

    Theoretisch würden wir es weg bekommen mit Abstand halten bzw. Masken wo Abstand nicht möglich ist.

    Solange es aber Länder wie die USA, Schweden oder Serbien gibt und es keine richtige Einreisequarantäne gibt, wird der Virus nicht weggehen und unser Alltag bleiben.

    Wir müssen uns also langsam aber sicher einen mittel- und langfristigen Plan überlegen, mit dem Virus zu leben. So wie jetzt überleben nämlich Firmen, Veranstalter, Restaurants, Sportvereine, etc. nicht mehr lange.

    Ich bezweifle dass dies alles den Menschen derart bewusst ist.

    Mir fallen folgende Varianten ein:

    1. Mehr öffnen, konsequenter Abstand einhalten, Maskenpflicht überall wo Abstand nicht 100% möglich, massives Testing, Contact Tracing (erweitern, es kann nichr sein dass Kantone deshalb auf 100 Personen beschränken) und ganz wichtig: Einreisequarantäne für einen Grossteil der Auslandreisender! Nicht nur von Risikoländern! Und nicht nur am Flughafen, sondern überall.
    Vorteile: Vieles wieder unbeschränkt möglich, halt mit Abstand und Masken
    Nachteil: Mal schauen wie gut das mit Masken so geht, Auslandreisen eingeschränkt (aber es muss jetzt auch niemand gerade nach Serbien reisen)

    2. Wir akzeptieren eine gewisse Durchseuchung. Setzen auf halbpatzige Abstandsregeln und Maskenfreiwilligkeit. Events, Gastro, etc. werden bis zu einer grösseren Personenzahl wieder erlaubt. Mit allen Konsequenzen. Da mehr Menschen hospitalisiert werden müssen als bei der Grippe, muss die Kurve und die Auslastung der Spitäler trotzdem gut beobachtet werden.
    Vorteile: Vieles unbeschränkt möglich, keine Maskenpflicht
    Nachteile: Mehr Tote, Spitäler kommen evt an Kapazitätsgrenze bzw sehr genaues Monitoring notwendig

    3. Weiter wie bisher. Weder Fisch noch Vogel, Inkonsequenz, Planungsunsicherheit und jede Woche Anpassungen. Verwirrung total.
    Vorteile: Zahlen bleiben tief
    Nachteile: Wirtschaft, Vereine, etc. sind Ende Jahr komplett am Boden

    Meinungen?
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  9. #3039
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Wir müssen uns bewusst werden: Das Virus geht nicht so schnell weg.
    Du bringst die aktuelle Problematik ziemlich genau auf den Punkt. Das Virus wird bleiben und wird auch immer wieder mutieren. Ob dadurch je eine Impfung möglich ist, bleibt fraglich. Für SARS etc. gab es auch nie eine passende Impfung. Darum müssen wir damit rechnen, dass das Coronavirus in Zukunft wie die Grippe jedes Jahr wieder auftaucht bzw. nie ganz verschwindet.

    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Theoretisch würden wir es weg bekommen mit Abstand halten bzw. Masken wo Abstand nicht möglich ist.

    Solange es aber Länder wie die USA, Schweden oder Serbien gibt und es keine richtige Einreisequarantäne gibt, wird der Virus nicht weggehen und unser Alltag bleiben.
    Das ist utopisch. Ein Virus kannst du nicht einfach ausrotten. Vor allem nicht ein Virus, das bei vielen Menschen keine Symptome auslöst und so bei vielen nie entdeckt wird. Auch ist es möglich, dass das Virus zum Beispiel über Tiere wieder zum Menschen zurück findet etc.

    Auf andere Länder zu schiessen, finde auch problematisch. Wenn, dann müsste man die Grenzen komplett dicht machen, da man nicht weiss, wie zuverlässig die Zahlen der einzelnen Länder sind. Man würde mit einer spezifischen Quarantäne die Länder bestrafen, welche viel testen und die Zahlen korrekt veröffentlichen. So werden schnell einige Länder nicht mehr testen oder die veröffentlichten Zahlen frisieren. Eine komplette Schliessung der Grenze ist aufgrund der Grenzgänger und des Warenverkehrs ebenfalls unmöglich.

    Somit auch hier: Das Virus wird bleiben, solange es will und wir können nichts gegen das Virus unternehmen

    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Wir müssen uns also langsam aber sicher einen mittel- und langfristigen Plan überlegen, mit dem Virus zu leben. So wie jetzt überleben nämlich Firmen, Veranstalter, Restaurants, Sportvereine, etc. nicht mehr lange.

    Ich bezweifle dass dies alles den Menschen derart bewusst ist.

    Mir fallen folgende Varianten ein:

    1. Mehr öffnen, konsequenter Abstand einhalten, Maskenpflicht überall wo Abstand nicht 100% möglich, massives Testing, Contact Tracing (erweitern, es kann nichr sein dass Kantone deshalb auf 100 Personen beschränken) und ganz wichtig: Einreisequarantäne für einen Grossteil der Auslandreisender! Nicht nur von Risikoländern! Und nicht nur am Flughafen, sondern überall.
    Vorteile: Vieles wieder unbeschränkt möglich, halt mit Abstand und Masken
    Nachteil: Mal schauen wie gut das mit Masken so geht, Auslandreisen eingeschränkt (aber es muss jetzt auch niemand gerade nach Serbien reisen)

    2. Wir akzeptieren eine gewisse Durchseuchung. Setzen auf halbpatzige Abstandsregeln und Maskenfreiwilligkeit. Events, Gastro, etc. werden bis zu einer grösseren Personenzahl wieder erlaubt. Mit allen Konsequenzen. Da mehr Menschen hospitalisiert werden müssen als bei der Grippe, muss die Kurve und die Auslastung der Spitäler trotzdem gut beobachtet werden.
    Vorteile: Vieles unbeschränkt möglich, keine Maskenpflicht
    Nachteile: Mehr Tote, Spitäler kommen evt an Kapazitätsgrenze bzw sehr genaues Monitoring notwendig

    3. Weiter wie bisher. Weder Fisch noch Vogel, Inkonsequenz, Planungsunsicherheit und jede Woche Anpassungen. Verwirrung total.
    Vorteile: Zahlen bleiben tief
    Nachteile: Wirtschaft, Vereine, etc. sind Ende Jahr komplett am Boden

    Meinungen?
    Im Moment befinden wir uns ja in Variante 3, welches aus meiner Sicht nicht langfristig haltbar ist. Früher oder später wird es einen Aufstand geben, wenn zu viele Leute ernsthaft in finanzielle und existenzielle Schwierigkeiten geraten werden. Auch wird immer mehr im Untergrund stattfinden. Wenn Clubs schliessen müssen, werden Parties in privaten Kellern organisiert, geschlossene Puffs führen zu Hausbesuchen etc. Die Folge ist, dass sich das Virus weiter verbreitet und sich nicht mehr kontrollieren lässt, was wiederum eine Verschärfung der Massnahmen zur Folge haben müsste...

    Die Varianten 1 und 2 lassen sich eigentlich gut kombinieren und sollten daher meiner Meinung nach das Ziel sein. Durch das Zulassen von Veranstaltungen ohne Beschränkungen bis zu einer gewissen Teilnehmerzahl wird sich das Virus zwar ausbreiten, kann aber mittels gutem Contact Tracing an einer unkontrollierten Ausbreitung gehindert werden. Da an grösseren Veranstaltungen mehrheitlich jüngere Teilnehmen, ist auch das Risiko von zu vielen gleichzeitigen Spitalpatienten eher gering und gleichzeitig wird die Durchseuchung erhöht, was wiederum die Ausbreitung des Virus eindämmen könnte.

    Der entscheidende Faktor ist das Contact Tracing: Dass die Angaben auf den Kontaktlisten korrekt sind, daran wird mit Ausweispflicht etc. bereits gearbeitet. Ich würde dies noch mit einer Busse ergänzen, falls absichtlich falsche Angaben gemacht werden.
    Die Kapazitäten müssen schweizweit erlauben, Teilnehmer von vielen Veranstaltungen sehr schnell in Quarantäne schicken zu können. Hier wäre vermutlich eine Unterstützung durch den Bund oder eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Kantonen nötig.
    Das grösste Problem sehe ich darin, dass die positiv getesteten Personen auch wirklich mitteilen, wo sie sich aufgehalten haben. Dies kann aber nicht wirklich kontrolliert werden, solange die Listen nur in den Lokalen aufbewahrt werden. Dies kann also nur mittels Sensibilisierung und guter Kommunikation erreicht werden.

  10. #3040
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    wir diskutieren momentan aus einer komfortablen position heraus, mit immer noch einigermassen gut eingedämmter verbreitung des virus in der CH.

    warten wir einfach mal ab, bis all die ferien reisenden die seuche wieder kreuz und quer verschleppt haben und schauen dann weiter.

    leider haben wir bei uns sehr sehr viele, die im balkan gebiet in die ferien gehen. das könnte sich noch rächen.

    ich vermute es wird wohl kaum ohne erneute verschärfungen der massnahmen gehen in ca. 6-8wo. spätestens.
    ansonsten ist man schnell wieder auf feld 1 wie anfang märz.
    nur weiss man, das harte pulver gegen die verbreitung (lockdown) ist bereits verschossen...
    STAYTHEFUCKSAFE!!!

    ... erkennt die gefährlichkeit des virus aber lasst euch nicht von all den unseriösen prognosen der experten verunsichern...

    ... eine kurz- oder mittelfristige lösung dieser pandemie und infodemie ist utopisch...

  11. #3041
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen

    Meinungen?
    Im Prinzip gibt es zwei extrem gegensätzliche Pole.

    Den Virus komplett unterbewerten (ignorieren) oder ihn überbewerten (hochstilisieren).

    Beides ist nicht zielführend. Das erste führte voraussichtlich zu einer Überbelastung und Zusammenbruch unseres Gesundheitssystems, das zweite hiesse totaler Lockdown und voraussichtlicher Zusammenbruch der Wirtschaft. Da Gesundheitssystem und Wirtschaft aber beide relevant für eine funktionierende Gesellschaft sind, muss sich der ideale Lösungsweg irgendwo dazwischen befinden.

    Das heisst, wir müssen den Virus verstehen und seine Existenz akzeptieren, können aber diese akzeptierte Existenz nicht einfach so wieder eliminieren. Wir müssen also umdenken und lernen, vorerst mit dem Virus zu leben. Wir müssen uns also anpassen.

    Wir haben viel Spielraum für Anpassungen, wir müssten sie nur umsetzen wollen. Gesellschaftliche Aktivitäten nach draussen verlagern, dicht gedrängte Situationen vermeiden, Überschneidungen sozialer Cluster verringern, individuelle und kleinräumige Massnahmen effektiver umsetzen, etc.

    Das geht mit ganz einfachen Dingen, wie beispielsweise Social Distancing, die Beschränkungen für Aussenbestuhlung von Beizen auf Allmendboden zu lockern, flexiblere Arbeitszeiten oder Arbeitsorte (Homeoffice), um dichtes Gedränge zu Stosszeiten verringern, Contact Tracing mit individuellen Quarantänen, statt grossflächiger Lockdowns, etc. Keine dieser Massnahmen kann die Verbreitung wirklich stoppen, aber wenn wir sie verantwortungsvoll umsetzen, kann jede einzelne davon, die Verbreitung bremsen. Das bedingt aber nicht bloss ein Umdenken und Flexibilität der Bevölkerung, Kunden und Konsumenten, sondern auch der Arbeitgeber, Produzenten, Dienstleister und Veranstalter, sowie des Staates mit seinen Massnahmen, Gesetzen und Sozialsystemen.

    Und wenn wir sie genügend bremsen, wird eine langsame Durchseuchung möglich sein, ohne dass das Gesundheitssystem dabei kollabiert oder ein kollektives Trauma entsteht. Das Virus ist «nur» ein neuer Faktor, der unsere Lebenszeit beeinflusst. Aber am Ende wird jeder an irgend etwas sterben. Was bringt das längste Leben ohne Lebensqualität? Und was bringt die höchste Lebensqualität, wenn sie keine zeitliche Ausdehnung hat? Es gilt doch die Balance zu finden, wie wir leben wollen und welche Risiken wir dazu bereit sind, in Kauf zu nehmen.

    Weil das Infektionsgeschehen aber alle betrifft, die Balance zwischen Lebensqualität und Lebenszeit aber eine sehr individuelle Frage ist, müssten wir diese Frage zwingend in den Vordergrund rücken und uns darüber austauschen, um eine Lösung zu finden, die von der Mehrheit getragen werden kann. Es wäre sinnvoller, sich erst über diese Balance einig zu werden, bevor man sich damit auseinandersetzt, mit welchen Massnahmen man diese Balance erreicht. Dass man zuerst mal rigoros auf die Bremse getreten hat, ist meiner Ansicht nach richtig, weil sonst diejenigen übergangen worden wären, welche sich für mehr Bremsen entschieden hätten. Die Natur des Virus hätte dazu geführt, dass Bremsen keine mögliche Option mehr dargestellt hätte. Aber jetzt, da wir die Oberhand haben und frei zwischen Bremsen und Laufenlassen wählen können, müsste man sich über die angestrebte Balance der Bremsung einigen. Man kann jetzt zwar über die Wirksamkeit oder die Folgen von Massnahmen diskutieren, aber jede Diskussion über einzelne Massnahmen ist eigentlich sinnlos, solange keine Einigkeit über das Ziel besteht.

    Die Schweiz müsste über das Ziel diskutieren. Wenn sich alle auf die wesentlichen Aspekte ihrer Lebensqualität fokussieren und wissen, wo sie Abstriche in Kauf nehmen wollen, kann man eine stimmige Lösung für alle erreichen. Problematisch wird es nur dann, wenn Einzelne auf nichts (oder zu wenig) verzichten wollen.

    Im Prinzip wäre alles möglich. Sogar ein vollbesetztes Stadion. Aber alles hat auch seine Konsequenzen. Entweder ein absurd unrealistisch hoher technischer und finanzieller Aufwand an Massnahmen (wenn man Bremsen will) oder ein Verzicht darauf, die Verbreitung des Virus zu bremsen. Wenn man sich über das Ziel und die Konsequenzen einig ist, liessen sich auch Lösungen finden.
    Meine Vision des FCB: Die heterogene Einheit.

  12. #3042
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    Wir sollten es a la Schweden machen.
    Drauf pfeiffen und die Schwachen nimmts. So ist das Leben. Irgendwann müssen wir doch wieder anfangen zu leben.
    EMBOLO <3

    Zitat Zitat von LeTinou Beitrag anzeigen
    ... Wenn du 100% vor allem geschützt werden willst kannst du dich gleich nach der Geburt in den Sarg legen und auf dem Tod warten.

  13. #3043
    Erfahrener Benutzer Avatar von unwichtig
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    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    Wir sollten es a la Schweden machen.
    Drauf pfeiffen und die Schwachen nimmts. So ist das Leben. Irgendwann müssen wir doch wieder anfangen zu leben.
    was wenn diese Schwachen plötzlich deine Eltern, Deine Gesschwister und Deine Frau wären?
    Abstinenzler sind Leute, die niemals entdecken, was sie versäumen.

  14. #3044
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    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    Wir sollten es a la Schweden machen.
    Drauf pfeiffen und die Schwachen nimmts. So ist das Leben. Irgendwann müssen wir doch wieder anfangen zu leben.
    Natürlich habe ich Einschränkungen im Leben, aber ich hatte nie das Gefühl nicht mehr leben zu können. Versteh auch alle nicht die jammern weil sie nicht mehr leben können.
    So schlimm empfinde ich jetzt Abstandhalten, mehr auf Hygiene Akten und an gewissen Orten Maske tragen nicht...
    Zitat Zitat von jay Beitrag anzeigen
    d mongi-quote im forum isch au scho tiefer gsi

  15. #3045
    Erfahrener Benutzer Avatar von Kurtinator
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    Zitat Zitat von dasto Beitrag anzeigen
    Natürlich habe ich Einschränkungen im Leben, aber ich hatte nie das Gefühl nicht mehr leben zu können. Versteh auch alle nicht die jammern weil sie nicht mehr leben können.
    So schlimm empfinde ich jetzt Abstandhalten, mehr auf Hygiene Akten und an gewissen Orten Maske tragen nicht...
    Wohlstandsverwahrlosung
    Zitat Zitat von Falcão Beitrag anzeigen
    "Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, es ist die Weitergabe des Feuers!"

  16. #3046
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    Wir sollten es a la Schweden machen.
    Drauf pfeiffen und die Schwachen nimmts. So ist das Leben. Irgendwann müssen wir doch wieder anfangen zu leben.
    Wenn sich der Mensch nie gegen das Prinzip «Survival of the Fittest» gewehrt und in seinen Gesellschaften (Stamm, Sippe, Familie, Gemeinde, Staat, etc.) nie Rücksicht auf die Schwachen genommen hätte, wären wir bestimmt nicht da, wo wir heute sind. Anzeichen für Altruismus und Kooperation finden sich bereits in frühmenschlicher Entwicklungsstadien. Sich nicht einfach dem Schicksal ergeben und dagegen ankämpfen, ist meiner Ansicht nach das, was uns zu Menschen macht.
    Meine Vision des FCB: Die heterogene Einheit.

  17. #3047
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von unwichtig Beitrag anzeigen
    was wenn diese Schwachen plötzlich deine Eltern, Deine Gesschwister und Deine Frau wären?
    Joa, dasn Pech wat
    Im Ernst: Einerseits wäre es sicherlich keine schlechte idee, nur Moralisch wäre dies höchst fraglich.
    Geändert von LordTamtam (13.07.2020 um 11:37 Uhr)
    EMBOLO <3

    Zitat Zitat von LeTinou Beitrag anzeigen
    ... Wenn du 100% vor allem geschützt werden willst kannst du dich gleich nach der Geburt in den Sarg legen und auf dem Tod warten.

  18. #3048
    Erfahrener Benutzer
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    Wir haben seit Ende Mai an sehr wenigen Tagen über 100 neue Corona-Fälle in der Schweiz. Ganz ehrlich, das ist nichts. Ich finde es eine Frechheit, wie die Medien laufend Panik machen.

    Es wäre eigentlich so einfach:

    - 2 Meter Abstand einhalten
    - Keine Hände schütteln
    - ab und zu desinfizieren
    - keine grösseren Veranstaltungen
    - Maskenpflicht in ÖV ist ebenfalls okay, evtl. kann man dies beim einkaufen auch noch einführen

    Diese Punkte alleine würden schon extrem helfen. Ich glaube manchen ist immer noch nicht bewusst, dass der Virus nicht weggehen wird. Wie gefährlich der Virus ist, weiss man irgendwie immer noch nicht genau.

    Eine Kollege von mir hatte Corona. Er wurde beraten vom BAG und hatte laufend andere Erklärungen. Alle, welche mit ihm im Kontakt waren, mussten ebenfalls in die Quarantäne, obwohl sie negativ getestet wurden.

  19. #3049
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    Zitat Zitat von Allez Basel! Beitrag anzeigen
    ...Wie gefährlich der Virus ist, weiss man irgendwie immer noch nicht genau. ....
    Und genau deswegen nehmen viele diesen Virus nicht ernst.
    EMBOLO <3

    Zitat Zitat von LeTinou Beitrag anzeigen
    ... Wenn du 100% vor allem geschützt werden willst kannst du dich gleich nach der Geburt in den Sarg legen und auf dem Tod warten.

  20. #3050
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nervenbündel
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    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    Wir sollten es a la Schweden machen.
    Drauf pfeiffen und die Schwachen nimmts. So ist das Leben. Irgendwann müssen wir doch wieder anfangen zu leben.
    Was man für Schwachsinn hier lesen darf. Schweden hat mehr als doppelt soviele Infizierte bei nur 1.5 Mio mehr Einwohnern. Über 5500 Tote gegenüber unseren 1950.

    Ausserdem tankt dort die Wirtschaft genau so wie in Dänemark, die wesentlich härtere Lockdownmassnahmen getroffen haben. Arbeitslosenquote auf Rekordniveau.

    https://www.nzz.ch/wirtschaft/lockdo...0?reduced=true
    Unter Sousa waren die Spieler vielleicht weniger verletzt.
    Aber sie spielten so, dass man hätte glauben können, sie wären verletzt.

    -footbâle 20.06.2015

  21. #3051
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
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    Zitat Zitat von Allez Basel! Beitrag anzeigen

    Eine Kollege von mir hatte Corona. Er wurde beraten vom BAG und hatte laufend andere Erklärungen. Alle, welche mit ihm im Kontakt waren, mussten ebenfalls in die Quarantäne, obwohl sie negativ getestet wurden.
    Negativ ist halt nicht in jedem Fall gleich negativ. Daher müssen auch diejenigen in Quarantäne.
    Nid füre Lohn, für d'Region

  22. #3052
    Erfahrener Benutzer Avatar von Schambbediss
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    kann negativ auch bedeuten, dass man so wenig von dem virus in sich hat, dass es nicht mehr anzeigt aber man immernoch ansteckend ist?
    ist doch bei hiv so wenn man medis nimmt, oder?
    MSNK - Die Bewegung des löblichen Mannes!

    MSNK Member Präsi

  23. #3053
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von Schambbediss Beitrag anzeigen
    kann negativ auch bedeuten, dass man so wenig von dem virus in sich hat, dass es nicht mehr anzeigt aber man immernoch ansteckend ist?
    ist doch bei hiv so wenn man medis nimmt, oder?
    Die PCR Tests sind der Regel hochsensibel, das heisst, auch sehr wenig Virus innerhalb einer Probe würde angezeigt. Die Tests sind in der Regel sensibler, als die Menge an Virus, die es für eine Übertragung bräuchte.

    Was aber auch zutrifft ist, dass die Probe negativ sein kann, obwohl der Getestete noch viel Virus in sich trägt. Wenn also die Probe aus den oberen Atemwegen entnommen wurde, der Virus dort aber nicht mehr repliziert, die Replikation aber in den unteren Atemwegen bereits auf Hochtouren läuft, kann der Test negativ sein, obwohl der Getestete viel Virus in sich trägt und potenziell ansteckend sein könnte.


    Die Quarantäne der im Beispiel von Allez Basel! genannten Getesteten, wird vermutlich auf etwas anderes zurückzuführen sein: Auf die Idee des Unterbruchs von Infektionsketten:

    Ich gehe davon aus, dass das Testergebnis nicht die Quarantäne der Kontaktpersonen (potenzielle 1. Generation) beeinflusst hätte, sondern das weitere Vorgehen im Hinblick auf die mögliche Infektionskette. Wären die Ergebnisse positiv gewesen, hätte man die weiteren Kontakte (potenzielle 2. Generation) der nun effektiv Infizierten (effektive 1. Generation) ebenfalls in Quarantäne geschickt, usw. Da der Test aber negativ war, beliess man es bei der Quarantäne der potenziellen 1. Generation und wartet die Inkubationszeit ab. So betrachtet, erscheint mir das Vorgehen sinnvoll.
    Meine Vision des FCB: Die heterogene Einheit.

  24. #3054
    Erfahrener Benutzer Avatar von The_Dark_Knight
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    In Schweden sind die Neuerkrankungen massiv gesunken in den letzten Tagen und das ohne grosse Massnahmen und Maskenpflicht. Heute hatte Schweden 34 Neuinfizierte. Halb soviel wie die Schweiz. Die Anzahl Toten sinkt auch stark. Darüber spricht aber niemand. Die Reisewarnung für Schweden wurde von Deutschland aufgehoben. Längerfristig ist der Schwedische Weg der richtige da das Virus nicht einfach so verschwinden wird. Wollt ihr wirklich 5 Jahre lang eine Maske beim Einkaufen oder bei der Arbeit tragen?
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  25. #3055
    Erfahrener Benutzer Avatar von Back in town
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    Zitat Zitat von The_Dark_Knight Beitrag anzeigen
    Wollt ihr wirklich 5 Jahre lang eine Maske beim Einkaufen oder bei der Arbeit tragen?
    Wenn wir dadurch (im Gegensatz zu Schweden) unsere Altoberen am Leben halten können, Ja.

  26. #3056
    Erfahrener Benutzer Avatar von The_Dark_Knight
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    Zitat Zitat von Back in town Beitrag anzeigen
    Wenn wir dadurch (im Gegensatz zu Schweden) unsere Altoberen am Leben halten können, Ja.
    Längerfristig werden mit der Schwedischen Methode weniger Menschen sterben, da eine Herdenimmunität entstehen könnte in 5 Jahren. Wiviele Menschen werden Arbeitslos, hungern, begehen suizid wegen der Coronamassnahmen? Wahrscheinlich mehr Menschen als sterben werden....
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  27. #3057
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    Zitat Zitat von The_Dark_Knight Beitrag anzeigen
    Längerfristig werden mit der Schwedischen Methode weniger Menschen sterben, da eine Herdenimmunität entstehen könnte in 5 Jahren. Wiviele Menschen werden Arbeitslos, hungern, begehen suizid wegen der Coronamassnahmen? Wahrscheinlich mehr Menschen als sterben werden....
    Wegen den Hygienevorschriften (Hände nicht reichen, oft waschen und desinfizieren, Maske tragen), der limitierten Veranstaltungsgrösse und der Abstandsregelung werden vermutlich nicht viele Menschen suizid begehen oder arbeitslos. Die Krise hat den weltweiten Handel ins Stocken gebracht, die Lieferketten empfindlich gestört und die Menschen konsumieren generell viel weniger aus Angst, das Geld in der Zukunft dringender zu benötigen. Das alles verursacht die wirtschaftliche Krise und gefährdet Jobs.

    Wenn man die neusten Meldungen liest, dass man eventuell die Immunität nach ein paar Monaten verliert ( https://www.tagesschau.de/inland/cor...itaet-101.html ), bin ich mir nicht sicher, ob eine Herdenimmunität so überhaupt möglich ist, es sei denn durch einen guten Impfstoff. Was richtig oder falsch ist, werden wir erst in vielen Jahren erfahren. In der Zwischenzeit sollte unser Augenmerk auf dem Schutze der verwundbaren Personen liegen und vorallem sollte man sich nicht anstecken, da man die Folgeerkrankungen noch viel zu wenig kennt.

  28. #3058
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    Zitat Zitat von Lorenzo von Matterhon Beitrag anzeigen
    Ja. Wie sieht es mit der Anzahl Corona Toter aus? Gibt es da auch eine Zunahme?
    Zitat Zitat von Faniella Diwani Beitrag anzeigen
    Da würde ich noch 1-2 Wochen warten. Die Angesteckten müssen zuerst noch richtig krank werden bevor sie in die andere Statistik kommen.
    Natürlich kannst du dann bei dieser Zahl immer noch fragen ob es "mit" oder "an" ist.
    Zitat Zitat von Lorenzo von Matterhon Beitrag anzeigen
    Ok, hab es in die Agenda von nächster Woche zur Kontrolle geschrieben.
    1 Woche später.

    Laborbestätigte Todesfälle per 14.7.2020 ???, da scheint sich nicht viel zu bewegen in dieser Statistik?

    https://covid-19-schweiz.bagapps.ch/de-2.html

    Edith meint noch: man sollte oben Laborbestätige Todesfälle auswählen und den Regler auf 14.7.2020 stellen
    Geändert von Lorenzo von Matterhon (15.07.2020 um 06:23 Uhr)
    Wenn du dich mit dir selbst anfreundest, wirst du niemals allein sein. - Maxwell Maltz

  29. #3059
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    Zitat Zitat von Back in town Beitrag anzeigen
    Wegen den Hygienevorschriften (Hände nicht reichen, oft waschen und desinfizieren, Maske tragen), der limitierten Veranstaltungsgrösse und der Abstandsregelung werden vermutlich nicht viele Menschen suizid begehen oder arbeitslos. Die Krise hat den weltweiten Handel ins Stocken gebracht, die Lieferketten empfindlich gestört und die Menschen konsumieren generell viel weniger aus Angst, das Geld in der Zukunft dringender zu benötigen. Das alles verursacht die wirtschaftliche Krise und gefährdet Jobs.

    Wenn man die neusten Meldungen liest, dass man eventuell die Immunität nach ein paar Monaten verliert ( https://www.tagesschau.de/inland/cor...itaet-101.html ), bin ich mir nicht sicher, ob eine Herdenimmunität so überhaupt möglich ist, es sei denn durch einen guten Impfstoff. Was richtig oder falsch ist, werden wir erst in vielen Jahren erfahren. In der Zwischenzeit sollte unser Augenmerk auf dem Schutze der verwundbaren Personen liegen und vorallem sollte man sich nicht anstecken, da man die Folgeerkrankungen noch viel zu wenig kennt.
    Wegen den Hygienevorschriften wird niemand sterben, sondern wegen den langfristigen Folgen der Coronamassnahmen. Sollten die Coronamassnahmen (ich betone Coronamassnahmen und nicht das Virus) noch 5 Jahr andauern, wird die Depressions und Suizidrate massiv steigen. Schon jetzt nach nur einem halben Jahr, denken doppelt soviel Menschen an Suizid und dreimal mehr Menschen zeigen depressive Smyptome (https://www.aargauerzeitung.ch/schwe...rank-137901005).

    Ich denke, dass Schweden mit seinem Modell zwar anfänglich mehr Tote aufweisen aber längerfristig durch die evtl. Immunität und den geringeren Depressionserscheinungen den besseren Wert haben wird. Klar sind jetzt die neuen Studien eher der Meinung, dass die Immunität bei Symptomlose Patienten wieder abnimmt, jedoch ist das nur eine Bestandsaufnahme. Wissenschaftler ändern so oft ihre Meinung wie ich meine Socken wechsle Sollte die Info mit der fehlenden Immunität stimmen, dann wäre es umso schwieriger ein Impfstoff herzustellen, so dass die Krise noch sehr, sehr lange dauern könnte. Im Normalfall dauert die Herstellung eines Impfstoffs 15-20 Jahre. 15 Jahre überall Maske tragen, nur damit das Risiko sich anzustecken, um wenige Prozent zu mindern? Nicht mit mir. Dann sollen dir Raucher auch alle aufhören in der Öffentlichkeit zu rauchen, da das Passivrauchen die Chance steigert, dass ich Lungenkrebs bekomme. Überhaubt nicht solidarisch, so finde ich.
    Geändert von The_Dark_Knight (15.07.2020 um 07:40 Uhr)
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  30. #3060
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    Zitat Zitat von Lorenzo von Matterhon Beitrag anzeigen
    1 Woche später.

    Laborbestätigte Todesfälle per 14.7.2020 ???, da scheint sich nicht viel zu bewegen in dieser Statistik?

    https://covid-19-schweiz.bagapps.ch/de-2.html

    Edith meint noch: man sollte oben Laborbestätige Todesfälle auswählen und den Regler auf 14.7.2020 stellen
    Dieser Statistik traue isch schon gar nicht wenn sowas darin steht:
    "158 laborbestätigte Fälle und 1 laborbestätigte Todesfall wurden aufgrund fehlender Informationen ausgeschlossen"
    EMBOLO <3

    Zitat Zitat von LeTinou Beitrag anzeigen
    ... Wenn du 100% vor allem geschützt werden willst kannst du dich gleich nach der Geburt in den Sarg legen und auf dem Tod warten.

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