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Thema: Corona Virus

  1. #2491
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    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    Der eine behauptet das, der andere behauptet das.
    Forscher braucht es, aber man soll nicht jedes Wort, vorallem wenn es um Prognosen einer noch nicht vollständig erforschten Krankheit geht, glauben.
    Halt dich an die Vorgaben des Bundes und du musst keine Angst haben.
    Natürlich darf man ihnen glauben, muss aber deren Studiendesign und die daraus gewonnenen Rückschlüsse sorgfältig studieren. Wissenschaft ist immer nur der momentane Stand der Erkenntnis (resp. des Irrtums, wie es so schön heisst), und der ist wandelbar. (Die Halbwertszeit des Wissens in der Medizin ist (das ist aber sehr fachspezifisch) um die 5 Jahre.) Prognosen sind per se nur Wahrscheinlichkeiten und beinhalten logischerweise Unsicherheiten.

  2. #2492
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    Natürlich darf man ihnen glauben, muss aber deren Studiendesign und die daraus gewonnenen Rückschlüsse sorgfältig studieren. Wissenschaft ist immer nur der momentane Stand der Erkenntnis (resp. des Irrtums, wie es so schön heisst), und der ist wandelbar. (Die Halbwertszeit des Wissens in der Medizin ist (das ist aber sehr fachspezifisch) um die 5 Jahre.) Prognosen sind per se nur Wahrscheinlichkeiten und beinhalten logischerweise Unsicherheiten.
    Medien zitieren in solchen Zeiten gerne Köpfe, bekannte "grössen" der Forschung. Man kann sicher sein, dass für jeden Drosten mindtestens 100 Wissenschaftler in Laboren arbeiten, die das Fachwissen von Drosten bei weitem übertreffen aber sich in Ihrer Karriere weniger um Politik und hiearchischen Aufstieg als um Fachwissen bemüht haben.

    Und so bin ich komplett deiner Meinung. Der Wandel und die Anpassung der Theorien halten viele für eine Schwäche, jedoch ist das doch die grösste Stärke und der eigentliche "raison d’être" der Wissenschaft.
    FC Basel - Rasenmeister 2007

  3. #2493
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    Die Amis wieder.. Belagern in Michigan das Regierungsgebäude, Teils mit Waffen....
    EMBOLO <3

    Zitat Zitat von LeTinou Beitrag anzeigen
    ... Wenn du 100% vor allem geschützt werden willst kannst du dich gleich nach der Geburt in den Sarg legen und auf dem Tod warten.

  4. #2494
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    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    Die Amis wieder.. Belagern in Michigan das Regierungsgebäude, Teils mit Waffen....
    Und alles mit diesem Zusatzartikel als Begründung, den wollen sie "schützen":
    "A well regulated militia, being necessary to the security of a free State, the right of the People to keep and bear arms, shall not be infringed."

    Können die lesen? "Well regulated militia", "security of a free state"...
    Geändert von Faniella Diwani (01.05.2020 um 13:01 Uhr)

  5. #2495
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    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    Halt dich an die Vorgaben des Bundes und du musst keine Angst haben.
    Mach ich ja, aber Basel tickt anders: 1. Mai-Carneval.
    "Klassenkampf, Feminismus und Ökosozialismus"...die Basta-Partei vorneweg vor ca. 1000.
    Also jetzt haben wir immerhin bald eine aktuelle Fallstudie.
    Die Polizei griff jedenfalls nicht ein. Kann man so oder so sehen.
    Ich finde, jemand der trotzt, den soll man halt trotzen lassen.
    Man kann sogar stolz sein, dass wir hier keine Knüppelgarden brauchen, weil so läuft sich die Bewegung selber tot.

  6. #2496
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    Zitat Zitat von plutokennedy Beitrag anzeigen
    ...Kann man so oder so sehen...
    Natürlich kann man das. Man kann auch Recht und Ordnung in Frage stellen und den Anarchisten gleich das Feld überlassen. Dazu braucht man wahrlich keine Knüppel. Da hast Du recht.
    ♫ ♪ Glaubet nit an Gaischter, glaubet nit an Gaischter ♪ ♫
    ♫ ♪ Dr F C B wird Schwiizer Gaischter Maischter ♪ ♫

  7. #2497
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    Zitat Zitat von Basilius Beitrag anzeigen
    Natürlich kann man das. Man kann auch Recht und Ordnung in Frage stellen und den Anarchisten gleich das Feld überlassen. Dazu braucht man wahrlich keine Knüppel. Da hast Du recht.
    Wie war das mal mit "Mehr Freiheit, weniger Staat"? Gilt das nur für die Wirtschaft?

  8. #2498
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
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    Zitat Zitat von Faniella Diwani Beitrag anzeigen
    Wie war das mal mit "Mehr Freiheit, weniger Staat"? Gilt das nur für die Wirtschaft?
    So wenig Staat wie möglich, so viel Staat wie nötig, ist das Zauberwort. Dies ist aber keine feste Grösse und muss vom Volk und Politik immer und immer wieder neu ausgehandelt und austariert werden.

    Ich weiss, dynamische Modele sind für Freunde der starren Modelle (Linke, SVPler etc.), eher des Teufels.
    Heusler.

    Alla sätt är bra utom de dåliga.

    "Zürich ist doppelt so gross wie der Wiener Zentralfriedhof - aber nur halb so lustig."

  9. #2499
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    So wenig Staat wie möglich, so viel Staat wie nötig, ist das Zauberwort. Dies ist aber keine feste Grösse und muss vom Volk und Politik immer und immer wieder neu ausgehandelt und austariert werden.
    Ich sehe es, als alter Anarcho, so ähnlich. Mein Ideal wäre eine Gesellschaft die weder Gesetze noch Staat benötigt. Ganz einfach weil sich alle so vernünftig verhalten, dass beides nicht nötig ist. So vernünftig dass es ohne Unterscheidung von "mein" und "dein" funktioniert.

    Wir sind uns wohl alle einig dass dies eine (wahrlich liberale) Utopie ist. Uns bleibt nur die Frage wie wir unseren Staat und unsere Gesetze haben wollen. Wollen wir in erster Linie den Besitz oder in erster Linie den Menschen schützen? Ich plädiere (als Linker) eher für den Menschen.

  10. #2500
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tsunami
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    An der heutigen PK wurde Klarheit geschaffen, was die Kinder betrifft. Es ist alles nachvollziehbar.

    Kinder können sich infizieren. Unklar ist, ob und wenn wie viel sie das Virus weiter geben. Sicher ist einfach, dass es definitiv nicht oft der Fall ist. Marcel Salathé meinte zu den Schulöffnungen, dass es eine philosophisch-politische Frage sei, ob man die Kids in die Schule lässt oder nicht. Weil nicht alles belegt sei, kann man die Meinung haben die Schulen nicht zu öffnen (wie in D) oder eben zu öffnen. In der Schweiz ist man der Meinung, dass man sie öffnet. Ich finde den CH-Entscheid richtig.

    Gespannt bin ich auf die Tracing App der EPFL. Falls sie so funktioniert wie sie beschrieben wurde, ist es sicher eine gute Sache.

  11. #2501
    Erfahrener Benutzer Avatar von uranus3
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    Eine kleine Studie in Genf hat eine Seroprävalenz von 5.5 % ermittelt. Das ist ein kleiner Durchseuchungsgrad. Dass es mehr SarsCov2-infizierte als veröffentlichte Fallzahlen gibt, stimmt, aber sehr sehr hoch ist die Dunkelziffer nicht.
    Und mit welchem Test hat man das gemessen?

    Meines Wissens gibt es keine verlässlichen Tests bisher.

    Ich hab die Studie nicht selber gelesen.

  12. #2502
    Erfahrener Benutzer Avatar von footbâle
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    Zitat Zitat von Tsunami Beitrag anzeigen
    Es ist alles nachvollziehbar... Unklar ist, ob und wenn wie viel sie das Virus weiter geben. Sicher ist einfach, dass es definitiv nicht oft der Fall ist.
    Auch sehr schön.
    Vielleicht ob und wenn etwas unklar, aber auf jeden Fall nachvollziehbar.

  13. #2503
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tsunami
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    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen
    Auch sehr schön.
    Vielleicht ob und wenn etwas unklar, aber auf jeden Fall nachvollziehbar.

    Ja, das hätte ich in der Tat etwas klarer schreiben können wie: nachvollziehbar, dass sie die Schulen öffnen, da die Gefahr der Weitergabe des Virus minimal ist.

  14. #2504
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    Zitat Zitat von uranus3 Beitrag anzeigen
    Und mit welchem Test hat man das gemessen?
    Meines Wissens gibt es keine verlässlichen Tests bisher.
    Ich hab die Studie nicht selber gelesen.
    Berechtigte Frage !
    Ich weiss nicht einmal, ob die Studie selber veröffentlicht wurde.... Ich habe den öffentlich gewordenen Resultaten (mit dem implizierten Unsicherheitsfaktor) einfach mal vertraut, da ich auch davon ausgegangen bin, dass die Untersuchungen im Referenzlabor durchgeführt wurden und die Leute dort sich bestimmt nicht mit einem kommerziellen Schnelltest abgeben.

  15. #2505
    Erfahrener Benutzer Avatar von footbâle
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    Zitat Zitat von Tsunami Beitrag anzeigen

    Ja, das hätte ich in der Tat etwas klarer schreiben können wie: nachvollziehbar, dass sie die Schulen öffnen, da die Gefahr der Weitergabe des Virus minimal ist.
    Passt schon.. ich habe es jedenfalls verstanden. Das dürfte dann auf die meisten anderen auch zutreffen.

  16. #2506
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    Das gefährliche Virus überfordert den Menschen.

    Aber gefährlich sind auch jene Menschen, die behaupten, sie wären damit nicht überfordert.

    Wird unsereiner leider fast täglich so bestätigt.
    Manche Leute spüren den Regen. Andere werden einfach nur nass. (Bob Marley)

  17. #2507
    Erfahrener Benutzer Avatar von Zuffi
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    Reproduktionsrate in Schweden scheinbar auch schon wieder unter 1... krass und das ohne Lock Down und Schliessungen...

  18. #2508
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    Zitat Zitat von Zuffi Beitrag anzeigen
    Reproduktionsrate in Schweden scheinbar auch schon wieder unter 1... krass und das ohne Lock Down und Schliessungen...
    Es ist ja nicht so, dass in Schweden Normalbetrieb herrscht. Die Leute konnten ein bisschen nach Resteuropa schauen und befolgen die Empfehlungen sehr gut. Wichtig war wohl das Verbot von Massenveranstaltungen. Und warum auch immer: die Zahl der Angesteckten und Toten ist recht hoch.
    https://www.nzz.ch/wirtschaft/schwed...ham-ld.1550385

  19. #2509
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    Es ist ja nicht so, dass in Schweden Normalbetrieb herrscht. Die Leute konnten ein bisschen nach Resteuropa schauen und befolgen die Empfehlungen sehr gut. Wichtig war wohl das Verbot von Massenveranstaltungen. Und warum auch immer: die Zahl der Angesteckten und Toten ist recht hoch.
    https://www.nzz.ch/wirtschaft/schwed...ham-ld.1550385
    Was mich in diesem Zusammenhang noch interessieren würde, was die Massnahmen der Nachbarländer Finnland, Norwegen und Dänemark (und im weiteren Kontext natürlich in ganz Europa) für einen Einfluss auf die Epidemie in Schweden haben.

    Bei Impfungen weiss man ja, dass die wenigen Deppen, die sich nicht impfen lassen von der Herdenimmunität geschützt werden. Natürlich greift die Analogie zu kurz aber ist es möglich, dass Schweden davon profitierte, dass alle anderen Länder rundherum striktere Massnahmen getroffen haben, um das Virus einzudämmen?
    Nid füre Lohn, für d'Region

  20. #2510
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    auch in spanien sieht man wieder wie "vernünftig" die gattung mensch so ist. andererseits wohl auch, was so krasse lockdowns mit den menschen machen. jeder strömt nach draussen. es ist wohl verständlich nach diesen harten einschränkungen. überall alles voller sportler und viele neue "sportler".
    man versucht zwar abstand zu halten, aber es ist in anbetracht der menge an menschen die gleichzeitig raus wollen kaum möglich.


    vielleicht sollte man hierzulande einfach mal dankbar sein für folgendes:

    - bei uns ist in den meisten kantonen keine peak situation entstanden (auch dank der massnahmen)
    - insgesamt wurde politisch besonnen und auch auf einem gesunden mittelweg agiert
    - die meisten schweizer bürger haben die vorgaben sehr gut und diszipliniert umgesetzt
    STAYTHEFUCKSAFE!!!

    ... erkennt die gefährlichkeit des virus aber lasst euch nicht von all den unseriösen prognosen der experten verunsichern...

    ... eine kurz- oder mittelfristige lösung dieser pandemie und infodemie ist utopisch...

  21. #2511
    Erfahrener Benutzer Avatar von Pro Sportchef bim FCB
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    Der Task-Force Leitende des BAG hat gesagt, die Massnahmen (Abstand halten, Hygiene, ich interpretiere somit auch ein gewisses Veranstaltungsverbot) könnten noch 2-3 Jahre (!) andauern.

    WHAT?

    Da MUSS es zwingend andere Möglichkeiten geben um die Risikopatienten zu schützen!

    An dieser Stelle ein gepflegtes FICKT EUCH an die Leute, die selbst gewählt und freiwillig zur Risikogruppe gehören. Raucher und Übergewichtige (exklusive Kranke), wegen euch verzichte ich nicht auf 2-3 Jahre normales Leben. Ändert mal eure Lebensumstände oder unterschreibt einen Verzicht auf medizinische Hilfe...

    Bei den anderen wird es halt schwierig, sie sind sehr verletzlich. Man kann sie nicht 2-3 Jahre selbst isolieren, sie würden total von der Gesellschaft ausgegrenzt. Und auch Leute mit 3 Vorerkrankungen haben ein Recht auf Leben. Auch sie möchten nicht sterben. Auch sie möchten noch weiterleben. Auch wenn es nur wenige Wochen oder Monate sind. Kenne das aus eigener Erfahrung, man ist schon nur froh wenige Wochen zu haben, dass die Betroffenen zumindest zu Hause sterben können.
    Hier muss man wohl irgendeinen Mix finden um sie zu schützen. Ihnen vielleicht speziell geschützte Alltagsmöglichkeiten bieten, z.B. zum Einkauf. Spezielle Bereiche an Grossveranstaltungen. Halt irgendeine Möglichkeit bieten, trotzdem am Leben teilzunehmen, auch wenn es nicht 100% integriert ist.
    Aber ja, hier bin ich auch bereit auf einen Teil meines normalen Lebens zu verzichten.
    Geändert von Pro Sportchef bim FCB (03.05.2020 um 11:03 Uhr)
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  22. #2512
    Erfahrener Benutzer Avatar von Pro Sportchef bim FCB
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    Zitat Zitat von Zuffi Beitrag anzeigen
    Reproduktionsrate in Schweden scheinbar auch schon wieder unter 1... krass und das ohne Lock Down und Schliessungen...
    Nunja, man hat halt einfach ein paar mehr Menschen geopfert als die anderen Länder. Man darf die Strategie ruhig beim Namen nennen, es war nicht die "ohne Lock Down" Strategie.
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  23. #2513
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    (Tourismus-Unternehmer Samih Sawiris - Stichwort Andermatt und FC Luzern)

    «Bislang gab es in der Schweiz unter 200 Todesfälle in dieser Altersgruppe [unter 60 Jahren]. Eher gewinnt man im Lotto, als dass man an Covid-19 stirbt.»
    Die Medien berichteten nur noch über ein Thema, nämlich die Corona-Krise. Sie stellten das Virus als grösste Gefahr des 21. Jahrhunderts dar, und die Politik trage die Folgen der Krise auf dem Rücken der einfachen Leute aus. «In der Schweiz gehen Milliarden von Franken verloren, damit es einige Hundert weniger Tote gibt», erklärte Sawiris. (Quelle Bluewin)

    - politisch ziemlich unkorrekt, dieser Herr. Das ist einmal ein freier Geist.

  24. #2514
    Erfahrener Benutzer Avatar von SubComandante
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    Zitat Zitat von plutokennedy Beitrag anzeigen
    (Tourismus-Unternehmer Samih Sawiris - Stichwort Andermatt und FC Luzern)

    «Bislang gab es in der Schweiz unter 200 Todesfälle in dieser Altersgruppe [unter 60 Jahren]. Eher gewinnt man im Lotto, als dass man an Covid-19 stirbt.»
    Die Medien berichteten nur noch über ein Thema, nämlich die Corona-Krise. Sie stellten das Virus als grösste Gefahr des 21. Jahrhunderts dar, und die Politik trage die Folgen der Krise auf dem Rücken der einfachen Leute aus. «In der Schweiz gehen Milliarden von Franken verloren, damit es einige Hundert weniger Tote gibt», erklärte Sawiris. (Quelle Bluewin)

    - politisch ziemlich unkorrekt, dieser Herr. Das ist einmal ein freier Geist.
    Ja, könnte halt alles daran liegen, dass wir Massnahmen haben. Also nur so bemerkt. Und die älteren Menschen? Ist das nun unwertes Leben? Wir könnten ja Milliarden sparen, würden wir auf Gesundheitsversorgung für die alten verzichten. Wäre auch so die Endlösung der AHV-Finanzierungs-Frage.

  25. #2515
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tsunami
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    Zitat Zitat von SubComandante Beitrag anzeigen
    Ja, könnte halt alles daran liegen, dass wir Massnahmen haben. Also nur so bemerkt. Und die älteren Menschen? Ist das nun unwertes Leben? Wir könnten ja Milliarden sparen, würden wir auf Gesundheitsversorgung für die alten verzichten. Wäre auch so die Endlösung der AHV-Finanzierungs-Frage.
    Das ist eine politisch-philosophische Frage:
    Wie viel Lockdown und wirtschaftliche Verluste sind ok für wieviel Sicherheit? Da hast du 10 Leute und 10 verscheidene Meinungen.
    Der Bund / das Parlament muss dazu eben laufend ausgewogene Lösungen finden. Wahrlich keine einfache Aufgabe!

  26. #2516
    Erfahrener Benutzer Avatar von footbâle
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    Zitat Zitat von plutokennedy Beitrag anzeigen
    (Tourismus-Unternehmer Samih Sawiris - Stichwort Andermatt und FC Luzern)

    «Bislang gab es in der Schweiz unter 200 Todesfälle in dieser Altersgruppe [unter 60 Jahren]. Eher gewinnt man im Lotto, als dass man an Covid-19 stirbt.»
    Die Medien berichteten nur noch über ein Thema, nämlich die Corona-Krise. Sie stellten das Virus als grösste Gefahr des 21. Jahrhunderts dar, und die Politik trage die Folgen der Krise auf dem Rücken der einfachen Leute aus. «In der Schweiz gehen Milliarden von Franken verloren, damit es einige Hundert weniger Tote gibt», erklärte Sawiris. (Quelle Bluewin)

    - politisch ziemlich unkorrekt, dieser Herr. Das ist einmal ein freier Geist.
    Wobei zumindest das: .."die Politik trage die Folgen der Krise auf dem Rücken der einfachen Leute aus" nicht ganz verkehrt ist.
    Die ganze Corona Übung ist, bei Lichte betrachtet, aus ökonomischer Sicht auch eine gigantische Umverteilungsaktion. Und zwar von unten nach oben.
    Es sind in aller Regel die besser bezahlten Jobs, die man auf Dauer ohne Kurzarbeit auch im Home Office machen kann ("Knowledge Worker"). Am härtesten trifft die Krise die Leute und Branchen, die eh schon nicht auf Rosen gebettet sind.
    Sogar die Verwerfungen an den Finanzmärkten boten und bieten enorme Chancen, Vermögen zu vermehren. Sowohl bei stark fallenden als auch bei stark steigenden Kursen.
    Aber davon profitiert der Mann von der Strasse auch nicht. Ebenso wenig wie von den anhaltend attraktiven Ausschüttungen von Dividenden vieler Unternehmen.

    Die Leute, die ihre Schäfchen schon im trockenen haben, können die Krise tiefen-entspannt aussitzen. Sie können weiterhin ein wohl behütetes, weitgehend risikofreies Leben in ihren schönen grossen Häusern führen, Kontakte minimieren und von unverändert hohen Einkommen und ihrem Ersparten zehren. Vor diesem Hintergrund ist es geradezu grotesk, dass v.a. Linke dem Lockdown unkritischer gegenüberstehen als bürgerliche / wirtschaftsnahe Kräfte.

    Die linken Parteien und die Gewerkschaften müssten die lautstärksten Verfechter einer Lockerung sein. Dass sie das nicht sind, zeigt nur, dass viele gar nicht verstanden haben, was gerade abgeht und wie lange das nachwirken wird.

  27. #2517
    Erfahrener Benutzer Avatar von footbâle
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Der Task-Force Leitende des BAG hat gesagt, die Massnahmen (Abstand halten, Hygiene, ich interpretiere somit auch ein gewisses Veranstaltungsverbot) könnten noch 2-3 Jahre (!) andauern.

    An dieser Stelle ein gepflegtes FICKT EUCH an die Leute, die selbst gewählt und freiwillig zur Risikogruppe gehören. Raucher und Übergewichtige (exklusive Kranke), wegen euch verzichte ich nicht auf 2-3 Jahre normales Leben. Ändert mal eure Lebensumstände oder unterschreibt einen Verzicht auf medizinische Hilfe...
    OK. Viele jüngere Raucher drücken aber auch zugunsten der Alten über 50% Steuern ab pro Franken, den sie für ihr Laster ausgeben. Und leichtes Übergewicht hat je nach Betrachtungsweise auch ein riesiger Teil der Bevölkerung. Bei deiner Argumentationsweise könnte man auch Hypertoniker in die Pflicht nehmen. Menschen die mehr "Durst" haben als andere sowie Leute mit Herz-/Kreislaufproblemen aufgrund ihrer Lebensweise. Leute die schlechte Luft einatmen (können ja aufs Land ziehen).. etc pp Wenn alle ein möglichst risikofreies Leben führen würden, bis sie nach 3 Jahrzehnten Leistungsbezug, also so mit 94-95 Jahren, friedlich und "gesund" sterben, dann hätten wir ein ziemlich grosses Problem.
    Es wäre doch schön, wenn die Krise die Solidarität untereinander stärken würde, statt dieser weit verbreiteten 'jeder für sich und gegen alle anderen' Mentalität.

    Im übrigen können die BAG Fritzen auch nicht schalten und walten wie sie wollen.

  28. #2518
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen
    Wobei zumindest das: .."die Politik trage die Folgen der Krise auf dem Rücken der einfachen Leute aus" nicht ganz verkehrt ist.
    Die ganze Corona Übung ist, bei Lichte betrachtet, aus ökonomischer Sicht auch eine gigantische Umverteilungsaktion. Und zwar von unten nach oben.
    Es sind in aller Regel die besser bezahlten Jobs, die man auf Dauer ohne Kurzarbeit auch im Home Office machen kann ("Knowledge Worker"). Am härtesten trifft die Krise die Leute und Branchen, die eh schon nicht auf Rosen gebettet sind.
    Sogar die Verwerfungen an den Finanzmärkten boten und bieten enorme Chancen, Vermögen zu vermehren. Sowohl bei stark fallenden als auch bei stark steigenden Kursen.
    Aber davon profitiert der Mann von der Strasse auch nicht. Ebenso wenig wie von den anhaltend attraktiven Ausschüttungen von Dividenden vieler Unternehmen.

    Die Leute, die ihre Schäfchen schon im trockenen haben, können die Krise tiefen-entspannt aussitzen. Sie können weiterhin ein wohl behütetes, weitgehend risikofreies Leben in ihren schönen grossen Häusern führen, Kontakte minimieren und von unverändert hohen Einkommen und ihrem Ersparten zehren. Vor diesem Hintergrund ist es geradezu grotesk, dass v.a. Linke dem Lockdown unkritischer gegenüberstehen als bürgerliche / wirtschaftsnahe Kräfte.

    Die linken Parteien und die Gewerkschaften müssten die lautstärksten Verfechter einer Lockerung sein. Dass sie das nicht sind, zeigt nur, dass viele gar nicht verstanden haben, was gerade abgeht und wie lange das nachwirken wird.
    ein sehr guter beitrag von dir.

    nur ist das ganze globalisierte kapitalistische system sowieso eine laufende umverteilung von unten nach oben.
    und immer mehr auch von der mitte nach oben. corona hin oder her. dient wenn schon als brandbeschleuniger.
    die zitrone ist halt auch irgendwann mal ausgepresst.

    herr sawiris hat zudem auch starke eigeninteressen, diese meinung zu vertreten. wie auch viele andere unternehmer.

    edit: wegen corona spitzt sich indes die lage sehr vieler ärmerer menschen in 3. welt ländern drastisch zu.
    dies wird zu protesten und unruhen führen. ich glaube vielerorts wird es nicht möglich sein über einen längeren zeitraum mit starken massnahmen vorzugehen. sonst sterben sehr viel mehr zusätzliche menschen an hunger und an den folgen der unruhen als an covid-19.
    Geändert von ayrton_michael_legends (03.05.2020 um 14:03 Uhr)
    STAYTHEFUCKSAFE!!!

    ... erkennt die gefährlichkeit des virus aber lasst euch nicht von all den unseriösen prognosen der experten verunsichern...

    ... eine kurz- oder mittelfristige lösung dieser pandemie und infodemie ist utopisch...

  29. #2519
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    Minasan, konnichiwa

    Ist ja erstaunlich, wie manche jetzt im Kreis hüpfen, und somit sich selbst und ihrem Umfeld massiv schaden.

    Unsereiner geht aktuell wie folgt vor:

    - News nur einmal pro Tag zu Gemüte führen.
    - Boulevardpresse meiden wie der Teufel das Weihwasser (BAZ inklusive).
    - Endlich mal ein Bild malen.
    - Ein Buch oder Gedichte schreiben.
    - Das Instrument und/oder die Gesangsstimme beüben.
    - Reger virtueller Kontakt nur mit wirklich vernünftigen Menschen pflegen.
    - Dem Kochen vollste Aufmerksamkeit und viel Zeit widmen.
    - Weiterbildung jeglicher Art autodidaktisch angehen. Wieso nicht sogar mal eine andere Sprache?
    - Fitnesscenter improvisieren.
    - Sich täglich so kleiden, wie wenn man jeden Moment das Haus verlassen würde.
    - Stets die Haare schön

    In diesem Sinne: Yoroshikuonegaishimasu

    Edith meint: Es ist in diesen Zeiten völlig normal, wenn man mit den Wänden, Bildern oder Pflanzen redet, oder ihnen sogar Fragen stellt. Man sollte daher den Psychiater erst dann kontaktieren, wenn man Antworten erhält.
    Geändert von tango (03.05.2020 um 13:57 Uhr)
    Manche Leute spüren den Regen. Andere werden einfach nur nass. (Bob Marley)

  30. #2520
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    Standard

    diese aussagen von herrn egger zu diesem zeitpunkt sind entweder politisch-strategischer natur oder einfach nur miserable kommunikation.
    das gilt im übrigen für einen grossen teil von den unzähligen experten spekulationen. gut, manchen unterstelle ich auch eigene agenden.
    wann hört das endlich auf mit der ganzen wichtigtuerei und wichtigmacherei der experten?

    solange man so wenig weiss, dienen mittel- und langfristige prognosen einzig und allein dazu weitere unsicherheit zu schüren.
    STAYTHEFUCKSAFE!!!

    ... erkennt die gefährlichkeit des virus aber lasst euch nicht von all den unseriösen prognosen der experten verunsichern...

    ... eine kurz- oder mittelfristige lösung dieser pandemie und infodemie ist utopisch...

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