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Thema: Corona Virus

  1. #4621
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    Zitat Zitat von boroboro Beitrag anzeigen
    Wieso ist dieser Herr Ackermann überhaupt in der Task force? Der ist ja weder Virologe noch Epidemiologe. Er hat Biologie studiert und ist ein Experte für Bakterien.
    Wuerdest du den Job machen? Da wird man fuer politische Entscheide verantwortlich gemacht, die man gar nicht mittragen will und die kein Experte noch gutheissen kann... und als "Dank" riskiert man, dass man zum Ziel von Extremisten wird. Damit musste sich die Verwaltung im Wallis schon abschlagen (Corona-Brief mit Pulver an Walliser Verwaltung geschickt).

    Und in zwei Wochen hoert man dann, wie niemand wirklich vor den Gefahren gewarnt hat und wenn man damals nur wuesste, was man jetzt weiss... nein Danke.

  2. #4622
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    Zitat Zitat von Feanor Beitrag anzeigen
    Also, nochmal:

    1) Grundsätzlich ist das US-System am Boden: schlechter Gesundheitszustand, schlechte Infrastruktur, schlechte Krankenversicherung, grundsätzliches Misstrauen der ländlichen Bevölkerung gegenüber dem Staat. --> diese Voraussetzungen gelten für alle Präsidenten

    2) Dass die US-Amerikaner*innen überhaupt eine Art von Krankenversicherung haben, ist der Obama-Administration und den Demokraten zu verdanken. Die Reps wollten sie nicht bzw. wollen sie abschaffen

    3) Alle in meinem obigen Post genannten Punkte, die Trump vermasselt hat, hätten mich grösster Wahrscheinlichkeit Obama/Clinton/Biden nicht vermasselt

    4) Die Floyd-Proteste haben grundsätzlich nichts mit dem Virus zu tun. Viele Demonstranten trugen übrigens Masken. Natürlich war das nicht optimal, aber es war für die BLM-Anhänger wichtig. In der Schweiz wurde ja auch demonstriert.

    5) Noch wichtiger für dein "Gefühl": Die Floyd-Proteste wurden ja nicht von den Demokraten organisiert oder geführt. Ganz im Gegenteil haben diese Proteste eher einige mögliche Wechselwähler wieder zu Trump gebracht.

    6) Warum reitest du überhaupt nur auf diesen Protesten herum, ohne dabei auf unzählige rechte Protestbewegungen einzugehen, die sogar aktiv gegen die Pandemie-Politik der Staaten demonstriert haben?

    7) Trumps Pandemie-Politik hat absolut nichts mit den Floyd-Protesten zu tun. Sein Scheitern hier kann auch nicht mit grösster Fantasie den Demokraten untergeschoben werden.

    8) Die Demokraten haben den gesamten Wahlkampf heruntergefahren. Biden macht bis heute keine Rallys. Trump schon. Inwiefern tun die Demokraten deiner Meinung nach also so, als ob es Covid nicht gäbe? Sorry, das ist doch absoluter Blödsinn.

    Trump ist der Präsident, er ist die Regierung, er hat den Auftrag, die Krise zu meistern. Und wenn er das richtig gemacht hätte, wäre er definitiv wiedergewählt worden. Deine Aussage, Trump habe es nicht so "supi" gemacht (WTF, wirklich?), die anderen aber auch nicht, zielt völlig ins Leere. Die anderen hatten ja auch gar nichts zu tun! Abgesehen von den Demokratischen Gouverneuren, welche übrigens alles Mögliche machen, um die Pandemie einzudämmen.
    Und zum dritten ich bin weder trump noch sonst wer.
    Und habe mich genauso wenig auf eine seite fest gefahren.

    1) dito, kann ich so stehen lassen.

    2) nein stimmt so nicht. Seit obama gillt legidlich eine versicherungspflicht. Bürger die sich kein gutes versucherungspaket leisten können haben genau so die arschkarte wie vorhin.

    3. Das die genannten personen fähig gewesen wären die verbreitung abzubremsen traue ich ihnen auch zu. In der endabrechnung dürfte dies aber legidlich auf ein hinauszögern hinaus laufen und deutlich mehr kosten verursachen.
    Deshalb die zweifel ob sie langfristig besser abgeschnitten hätten. Aber klar kommt auch auf den blickwinkel drauf an.

    4) Das die floyd proteste in keister weise corona beim rumhurren geholfen hätten, halte ich für sehr gewagt.

    5) Ich wage zu behaupten, dass die demokraten die floyd proteste für ihren wahlkampf nutzten und die leute damit bestärkten auf die strasse gehen. Ob es ihnen nun wähler gebracht oder solche gekostet hat ist im bezug auf corona nicht relevant.
    Die Botschaft der demokraten inklusive republikaner hätte lauten sollen: covid ist nach wie vor aktuel bleibt zu hause.
    Aber ne wahlkampf war wichtiger als die gesundheit der kleinen leute.

    6). Ich betonte ja bereits das beide parteien die leute gegeneinander auspielen. Und amerika such so gesehen gegenseitig auf kosten der kleinen in die scheisse reitet.

    7) hab ich auch nicht behauptet. Ich wiess einfach darauf hin das während den floyd protesten den demokraten der wahlkampf wichtiger war als die nicht verbreitung coronas.
    Dieses phänomen das während dieser zeit covid in vergessenheit geriet konnte man übrigens auf der ganzen welt sehen.

    8) Bezog sich auf die zeit der proteste....... aber das ganze muss ich jetzt ja nicht schon wieder wiederholen.

    Ich sagte: trump hatte das nicht so supi gemacht wie er selbst behauptet" und fügte gar hinzu das er es verpasst hat die verbreitung abzubremsen.
    Den anderen werfe ich ja nur vor scheinheilig zu tun weil sie eben diese proteste für ihre sache nutzen wollten obwohl covid damals nach wie vor aktuel war.
    Auch die beste Katze der Welt, wird niemals ein Löwe sein.

  3. #4623
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von boroboro Beitrag anzeigen
    Macht Sinn. Der Job macht sicher keinen Spass. Vielleich will man auch die Deutsche aus Genf, oder Herr Althaus und Frau Low aus Bern verhindern.
    Salathé ist immerhin in der Task Force:

    https://www.medinside.ch/de/post/die...len-es-richten

  4. #4624
    Erfahrener Benutzer Avatar von boroboro
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    Zitat Zitat von Soriak Beitrag anzeigen
    Wuerdest du den Job machen? Da wird man fuer politische Entscheide verantwortlich gemacht, die man gar nicht mittragen will und die kein Experte noch gutheissen kann... und als "Dank" riskiert man, dass man zum Ziel von Extremisten wird. Damit musste sich die Verwaltung im Wallis schon abschlagen (Corona-Brief mit Pulver an Walliser Verwaltung geschickt).

    Und in zwei Wochen hoert man dann, wie niemand wirklich vor den Gefahren gewarnt hat und wenn man damals nur wuesste, was man jetzt weiss... nein Danke.
    Hab mich beruhigt. Ist schon ok, zuerst denken dann schreiben

  5. #4625
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    Wenn so ein Banken Clown «seine» bis CHF 16 Mio einstreicht, ist das Gehalt eines Ackermanns schon beinahe eine Frechheit und Beleidigung.

  6. #4626
    Erfahrener Benutzer Avatar von boroboro
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    Zitat Zitat von Soriak Beitrag anzeigen
    Das verstehe ich natuerlich auch. Ich bin grundsaetzlich auch ein sehr liberaler Mensch (GLP!).

    Warum ich in dieser Pandemie anders denke ist, dass die Einschraenkung des Einzelnen garantiert kommt: entweder kleinere Massnahmen ueber laengere Zeit, oder dann halt extreme Massnahmen ueber ein paar Wochen, waehrend das Gesundheitssystem zu kollabieren droht. Ob nun der Staat sagt, man duerfe nicht ins Restaurant, oder ob wegen einer Pandemie jeder Angst hat ins Restaurant zu gehen... in beiden Faellen fehlt die Freiheit, ins Restaurant zu gehen. Ist wie bei vielen Dingen: wenn man kleinere Kosten auf sich nimmt, dann geht es einem in der Zukunft besser. Wer will schon Weihnachten im Lockdown verbringen? Aber wenns so weiter geht...

    Nichts zu machen geht darum nicht, weil die Spitaeler mit der Zeit ueberlastet werden. Dann ist die Todesursache nicht mehr COVID, sondern wegen COVID mangelnder Kapazitaeten. Das Gesundheitssystem hat bei uns etwas mehr Spielraum als in einigen anderen Laendern. Aber kein System der Welt kann einen wochenlangen Ansturm von Notfaellen durchhalten. Und wenn dann noch Gesundheitspersonal krank wird und ausfaellt, oder einen Burnout erleidet, dann fallen die Kapazitaeten sogar noch runter.
    Es ist aber ein Unterschied, ob ich es aus Angst selber nicht mehr tue oder es mir verboten wird. Im ersten Fall ist es meine Verantwortung. All die Massnahmen helfen sowieso nichts, wenn die Leute sie nicht mittragen. Wenn alle, wie in deinem Quartier, freiwillig eine Maske tragen und sich einschränken, ist das viel effizienter.
    In Paris gabs in den letzten Wochen trotz Verbot immer noch Parties mit über 1000 Gästen.

    Zitat Zitat von Soriak Beitrag anzeigen
    Ganz deiner Meinung. Modelle werden oft unkritisch geteilt und man verwirrt jeden, wenn verschiedene Modelle verschiedene Dinge vorhersagen, die dann alle doch nicht eintreffen. Und dann kommt jeder mit irgend einem Doktortitel und will sich profilieren, weil er selber die Grenzen seines Wissens nicht sieht.
    Sehr schön ausgedrückt!

    Zitat Zitat von Soriak Beitrag anzeigen
    Andererseits hat man im Fruehling ja ueberall einen crash Kurs in der Reproduktionsrate erhalten -- hat das was genuetzt? Wenn R > 1 ist, bedeutet dies, dass einer mit COVID im Durchschnitt mehr als einen anderen ansteckt... und so hat man laufend mehr Faelle. Das Wachstum ist exponential -- also es dauert den gleichen Zeitraum um von 2 auf 4 Faelle zu kommen, von 50 auf 100 Faelle, oder von 500 Faellen zu 1000 Faellen. Auf lange Zeit kann der Virus sich nicht exponentiell verbreiten, aber unser Gesundheitssystem kollabiert lange vor diesem Inflektionspunkt -- und nicht nur das Gesundheitsystem, sondern auch die Lieferketten, die uns mit notwendigen Produkten versorgen.
    Trotzdem sind die Todeszahlen (im Gegensatz zu den Fallzahlen) in Spanien, Frankreich und Italien, im Moment weit weg vom Peak in der ersten Welle ist. Auch steigen die Kurven weniger steil an, obschon viel mehr getestet wird. Ich bin der Auffassung, dass wir immer noch Zeit herauszufinden, welche Massnahmen tatsächlich nützen.

    PS: Ich sehe ein wieso die Task force etwas anderes sagt.

    EDIT: Wie gesagt: Es wird sehr wichtig sein die Bevölkerung bei der zweiten Welle so gut wie möglich mitzunehmen. Die Stimmung ist sehr explosiv. In Italien droht ein Aufstand. Ich glaube du hast bereits erwähnt, dass auch die Ausschreitungen währen den BLM Protesten mit Corona zu tun haben könnten.
    Geändert von boroboro (27.10.2020 um 17:38 Uhr)

  7. #4627
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    Zitat Zitat von boroboro Beitrag anzeigen
    Wer ein Beispiel über unsere solidarische Gesellschaft möchte, soll sich die Onlinekommentare zur PK von Gastrosuisse ansehen.
    Die meisten Comment's für Blick sind nüchtern und sachlich gepostet - die Szene (Beizensterben) war schon vor Covid-19 in einer Krise, massives Überangebot, mässige bis schwache Qualität, verändertes Konsumverhalten... Nach dem
    Rauchverbot hat man den nächsten Sündenbock gefunden.
    Die Gesellschaft solidarisch? Realitätscheck bitte! Wir leben in einer Ellenbogengesellschaft.
    Geändert von maxswiss (27.10.2020 um 17:41 Uhr)

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