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Thema: Corona Virus

  1. #4981
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    Zitat Zitat von Soriak Beitrag anzeigen
    Als jemand der keiner Risikogruppe angehoert, rechne ich damit, im Januar oder Februar Zugang zu einer Impfung zu haben. Vielleicht schon etwas frueher, wenn man "Risikogruppe" auf Grund von unverifizierten Angaben definiert werden. Ist ja wie beim gratis COVID Test: wer will schon nachweisen, dass man Kopfschmerzen und ein kratzen im Rachen hatte? Da sagt man "ja" und fertig.
    Du bist in den USA oder? Gibt es denn bei euch Impfzentren oder gibt es ein undurchsichtiges Verteilsystem über Apotheken und Ärzte, bei dem man über persönliche Kontakte an den Stoff kommen muss? Hier in der Schweiz wäre ich schon froh, wenn ich im Januar oder Februar Zugang zu einer Grippeimpfung hätte - mittlerweile stehe ich zum 2. Mal "todsicher" auf der Warteliste.

  2. #4982
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Die Zahlen in der Schweiz sind ja aktuell wieder rückläufig. Dies ist mit dem Verzögerungseffekt höchstwahrscheinlich auf die Massnahmen von vor ca. 2 Wochen zurückzuführen.

    Einmal mehr kann man sehen, dass es nicht viel braucht um eine Welle in den Griff zu bekommen. Ein paar Massnahmen, welche man stufenweise erhöhen kann, sowie ein bisschen Disziplin der Bevölkerung.

    Nun muss man aber nicht gleich wieder lockern, sondern die Zahlen noch deutlicher reduzieren. Und mit dem Impfstoff in Aussicht, könnten wir die Pandemie bald hinter uns lassen.

    Ich habe gestern Nacht übrigens von einer vollen Muttenzerkurve geträumt. Da scheinen sich im Unterbewusstsein gewisse Sehnsüchte zu entwickeln . Wer weiss, vielleicht schon früher als erwartet.
    Da wär ich mir nicht so sicher... Fallzahlen stagnieren, aber die Positivrate steigt ungebrochen an. Es sieht eher danach aus, als wären wir mit den Testkapazitäten (oder dem Anteil an Leuten, die sich testen lassen) am Maximum angelangt. Ob es sich abbremst wird man, weil ja das Testregime nun wieder geändert wurde und auch ungenauere Schnelltests verwendet werden nur an den Hospitalisierungen und Todesfällen sehen können. Aber eine Verlangsamung spürt man dort auch. Ob es mit den Massnahmen zu tun hat oder ob jetzt viele Leute einfach wieder viel vorsichtiger sind bei dem starken Anstieg der letzten Wochen sei mal dahingestellt.
    Geändert von fcbblog.ch (10.11.2020 um 09:51 Uhr)

  3. #4983
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
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    Zitat Zitat von fcbblog.ch Beitrag anzeigen
    Da wär ich mir nicht so sicher... Fallzahlen stagnieren, aber die Positivrate steigt ungebrochen an. Es sieht eher danach aus, als wären wir mit den Testkapazitäten (oder dem Anteil an Leuten, die sich testen lassen) am Maximum angelangt.
    Ehm falsch, auch die Positivrate hatte einen Peak und ist nun leicht rückläufig. Wie gesagt, die Zahlen gilt es mit Vorsicht zu geniessen und sind kein Anlass jetzt irgendwas zu ändern, aber immerhin konnte das exponentielle Wachstum ein 2. mal verhindert werden.
    Nid füre Lohn, für d'Region

    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    Ich freu mich auf morgen früh. Dann geht das gejammer um Trump nochmals 4 Jahre weiter.

  4. #4984
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Ehm falsch, auch die Positivrate hatte einen Peak und ist nun leicht rückläufig. Wie gesagt, die Zahlen gilt es mit Vorsicht zu geniessen und sind kein Anlass jetzt irgendwas zu ändern, aber immerhin konnte das exponentielle Wachstum ein 2. mal verhindert werden.
    Hast du dazu Daten?

    Mindestens hier sieht es für mich eher nach der üblichen Entwicklung aus, dass die Daten der letzten Woche erst Tage später richtig eingefüllt sind:

    https://www.watson.ch/international/...virus-pandemie

  5. #4985
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Ehm falsch, auch die Positivrate hatte einen Peak und ist nun leicht rückläufig. Wie gesagt, die Zahlen gilt es mit Vorsicht zu geniessen und sind kein Anlass jetzt irgendwas zu ändern, aber immerhin konnte das exponentielle Wachstum ein 2. mal verhindert werden.
    Vorallem aber stagnieren nun c.a 10 Tage nach dem Peak der Fallzahlen auch die Hospitalisierungen. Man sollte den Menschen so bald wie möglich wieder erlauben ihren Sport auszuüben. Den Rest wird man wohl noch für eine Weile stehen lassen.

  6. #4986
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    Es wird sicher nie einen Impfzwang geben, vorausgesetzt man lebt nicht in China oder Russland. Auch ein Arbeitgeber kann das nicht ohne weiteres verlangen, es sei denn, man ist einem erhöhten Risiko ausgesetzt.

    Bezüglich Pfizer/BioNtech Impfstoff:
    Wenn nur junge und gesunde Probanden getestet wurden (ohne Vorerkrankungen), sagen die 90% schon einmal gar nichts aus.

  7. #4987
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    Zitat Zitat von fcbblog.ch Beitrag anzeigen
    Hast du dazu Daten?

    Mindestens hier sieht es für mich eher nach der üblichen Entwicklung aus, dass die Daten der letzten Woche erst Tage später richtig eingefüllt sind:

    https://www.watson.ch/international/...virus-pandemie
    Ich konsultiere eigentlich bereits seit Beginn der Pandemie die Zahlen, die von SRF veröffentlicht werden:

    https://www.srf.ch/news/schweiz/coro...in-der-schweiz
    Nid füre Lohn, für d'Region

    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    Ich freu mich auf morgen früh. Dann geht das gejammer um Trump nochmals 4 Jahre weiter.

  8. #4988
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    Zitat Zitat von Aficionado Beitrag anzeigen
    Es wird sicher nie einen Impfzwang geben, vorausgesetzt man lebt nicht in China oder Russland. Auch ein Arbeitgeber kann das nicht ohne weiteres verlangen, es sei denn, man ist einem erhöhten Risiko ausgesetzt.
    Darüber wurde erst kürzlich bei SRF diskutiert mit dem Fazit, dass ein Impfobligatorium in der Schweiz rechtlich nicht durchsetzbar sei. Nicht auf Staatsebene und schon gar nicht für einen stinknormalen Arbeitgeber. Laut Epidemiengesetz ist ein Obligatorium für gewisse Personengruppen zwar möglich, aber nur nach dem alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft seien und es gibt keine Strafen/Bussen bei Nichtbefolgung. Faktisch also scheinbar nur ein fakultatives Obligatorium für einzelne Bevölkerungsgruppen möglich....

  9. #4989
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Ich konsultiere eigentlich bereits seit Beginn der Pandemie die Zahlen, die von SRF veröffentlicht werden:

    https://www.srf.ch/news/schweiz/coro...in-der-schweiz
    Ok - Danke. Ich bleibe noch etwas skeptisch ob die Welle wirklich schon so stark zurückgeht. Wäre ja nicht das erste mal, dass das BAG sich unfähig zeigt grosse, Datenmengen in kurzer Zeit zu verarbeiten.

    War doch Koch, der meinte, man könne halt nur eine begrenzte Anzahl Faxeingänge überhaupt verarbeiten...

  10. #4990
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    Zitat Zitat von Rey2 Beitrag anzeigen
    Darüber wurde erst kürzlich bei SRF diskutiert mit dem Fazit, dass ein Impfobligatorium in der Schweiz rechtlich nicht durchsetzbar sei. Nicht auf Staatsebene und schon gar nicht für einen stinknormalen Arbeitgeber. Laut Epidemiengesetz ist ein Obligatorium für gewisse Personengruppen zwar möglich, aber nur nach dem alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft seien und es gibt keine Strafen/Bussen bei Nichtbefolgung. Faktisch also scheinbar nur ein fakultatives Obligatorium für einzelne Bevölkerungsgruppen möglich....
    Alles andere wäre einer Demokratie auch unwürdig. Und es geht doch immerhin um den eigenen Körper, über den letztendlich immer noch ich selber bestimmen möchte.
    Auch im Pflegewesen würde sich sicher eine Alternative anbieten, ohne gleich eine Kündigung veranlassen zu müssen (Versetzung).

  11. #4991
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    Zitat Zitat von Aficionado Beitrag anzeigen
    Alles andere wäre einer Demokratie auch unwürdig. Und es geht doch immerhin um den eigenen Körper, über den letztendlich immer noch ich selber bestimmen möchte.
    Auch im Pflegewesen würde sich sicher eine Alternative anbieten, ohne gleich eine Kündigung veranlassen zu müssen (Versetzung).
    Ja, seh ich auch so.

    So viel ich weiss, meinte Berset einerseits, dass ein Impfzwang völlig ausgeschlossen sei, da es das Gesetz nicht zulasse. Andererseits aber fantasierte er über genau das. Eine angeblich denkbare Impfpflicht bei Altenpflegern. "Entweder man impft sich, oder man muss wo anders arbeiten". Um einen Zwang würde es sich dabei selbstverständlich nicht handeln...

  12. #4992
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
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    Zitat Zitat von fcbblog.ch Beitrag anzeigen
    Ok - Danke. Ich bleibe noch etwas skeptisch ob die Welle wirklich schon so stark zurückgeht. Wäre ja nicht das erste mal, dass das BAG sich unfähig zeigt grosse, Datenmengen in kurzer Zeit zu verarbeiten.

    War doch Koch, der meinte, man könne halt nur eine begrenzte Anzahl Faxeingänge überhaupt verarbeiten...
    Ja, die Zahlen könnten je nach Datenerhebung leicht anders ausfallen. Wichtig ist einfach, dass man es immer gleich macht, dann kann man auch einen vernünftigen 7-Tage-Schnitt machen. Und das SRF macht es seit Monaten immer gleich, also sind die Durchschnittszahlen dort für mich durchaus aussagekräftig.

    Hier übrigens noch der Kommentar auf SRF.ch zu den heutigen Zahlen:

    Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 7290. Das sind 9 Prozent weniger als in der Vorwoche. Der Trend ist damit auf sehr hohem Niveau rückläufig.

    Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 26.5 Prozent. Das heisst, von 100 Tests waren im Schnitt rund 26 Tests positiv. Das Testvolumen im 7-Tage-Schnitt liegt bei 29'626 Tests pro Tag und ist damit im Vergleich zur Vorwoche um 5 Prozent gesunken.
    Nid füre Lohn, für d'Region

    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    Ich freu mich auf morgen früh. Dann geht das gejammer um Trump nochmals 4 Jahre weiter.

  13. #4993
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    Die Zahlen bleiben nach wie vor konstant resp. sind sogar eher rückläufig. Die Auslastung der Intensivstationen ist bei 72% und war in den letzten Tagen sogar schon bei 75%. Es scheint sich alles zu normalisieren.

  14. #4994
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    Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 26.5 Prozent. Das heisst, von 100 Tests waren im Schnitt rund 26 Tests positiv
    Schön dass das SRF erklärt was 26% sind
    EMBOLO <3

    Zitat Zitat von LeTinou Beitrag anzeigen
    ... Wenn du 100% vor allem geschützt werden willst kannst du dich gleich nach der Geburt in den Sarg legen und auf dem Tod warten.
    Pre BlackFriday Deal. Schwarze Farbe. Kaufe 2 erhalte den dritten gratis.
    auf jeden Kessel Pure-Black Farbe 90% Rabatt.

  15. #4995
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    Zitat Zitat von Aficionado Beitrag anzeigen
    Alles andere wäre einer Demokratie auch unwürdig. Und es geht doch immerhin um den eigenen Körper, über den letztendlich immer noch ich selber bestimmen möchte.
    Auch im Pflegewesen würde sich sicher eine Alternative anbieten, ohne gleich eine Kündigung veranlassen zu müssen (Versetzung).
    Da möchte ich noch einwerfen, dass es bei ansteckenden Krankheiten eben nicht nur um den eigenen Körper geht. Es gibt doch Krankheiten die konnte man dank Impfungen beinahe ausrotten. Sie sind aber wieder aufgeflammt weil es eben Impfgegner gibt...

    Ich möchte keinesfalls ein Votum für/gegen Impfzwang ergreifen. Finde aber manchmal die Denkweise "es geht ja nur um mich also Selbstverantwortung" etwas kurzsichtig. Wie die Leute die ohne passende Ausrüstung auf den Berg rennen und begründen "ich muss das selbst für mich verantworten. Dabei aber vergessen dass es einerseits andere Leute am Berg hat (mitreissen, Steinschlag, etc.) und die Retter auch dann ausrücken (müssen) wenn jemand der die Selbstverantwortung trägt in Not gerät oder tot am Fels klebt.

    Keine Kritik an deiner Meinung oder Position, einfach nur so als Einwand.
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  16. #4996
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tee
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    Ich denke es wird einfach so sein, dass man sich nicht impfen muss, gewisse Dinge aber nur noch mit Impfung machen darf. Reisen, etc..
    Sali zämme.

  17. #4997
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    Die Behindertenverbände haben heute Mittag eine Medienmitteilung veröffentlicht unter dem Titel "Menschen mit Behinderungen aus intensivmedizinischen Behandlungen ausgeschlossen", wo endlich offen kritisiert wird, dass bei einer Triage Menschen mit Behinderung aussortiert würden:
    https://www.inclusion-handicap.ch/de...ossen-556.html

    Und gleichzeitig erzählt einer vom Behindertenbüro des Bundes an der Pressekonferenz des BAG minutenlang, dass all die hysterischen Barbara Müllers dieser Welt die Möglichkeit haben sollen, sich überall ohne Maske aufzuhalten. Ich könnte kotzen!

  18. #4998
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    Zitat Zitat von Fulehung Beitrag anzeigen
    Die Behindertenverbände haben heute Mittag eine Medienmitteilung veröffentlicht unter dem Titel "Menschen mit Behinderungen aus intensivmedizinischen Behandlungen ausgeschlossen", wo endlich offen kritisiert wird, dass bei einer Triage Menschen mit Behinderung aussortiert würden:
    https://www.inclusion-handicap.ch/de...ossen-556.html

    Und gleichzeitig erzählt einer vom Behindertenbüro des Bundes an der Pressekonferenz des BAG minutenlang, dass all die hysterischen Barbara Müllers dieser Welt die Möglichkeit haben sollen, sich überall ohne Maske aufzuhalten. Ich könnte kotzen!
    Es gab bis jetzt noch keine Triage und es wird wahrscheinlich auch keine geben. Der Inhalt deines Links hat nichts mit den Ausagen während der PK zu tun.

    Er hat verschiedene Beispiele aufgezählt, wo das Maskentragen tatsächlich nicht möglich ist.
    Ich kann mich nicht an alles erinnern, aber ein Beispiel war, dass ein Autist in Panik geraten kann. Das scheint mir plausibel, dir nicht?

    Ausserdem hat er darauf hingedeutet, dass gehörlose Menschen darauf angewiesen sind, Lippen zu lesen. Darum hat er vorgeschlagen, dass die gehörlose Person die Maske anbehäkt und wenn der Abstand eingehalten wird, die sprechende Person die Maske ausziehen kann. Das finde ich jetzt auch nicht so verrückt.

    EDIT: Da es beim Maskentragen vorallem um den Schutz des Gegenübers geht, denke ich die Gesellschaft sollte es ertragen können, wenn ein paar Menschen wirklich keine Masken tragen können. So schlimm ist das wirklich nicht, wenn der Abstand eingehalten wird. Dass der Abstand die wichtigste Massnahme ist, wurde heute bei der PK auch wieder einmal erwähnt.
    Geändert von boroboro (10.11.2020 um 14:47 Uhr)

  19. #4999
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    Zitat Zitat von Fulehung Beitrag anzeigen
    Du bist in den USA oder? Gibt es denn bei euch Impfzentren oder gibt es ein undurchsichtiges Verteilsystem über Apotheken und Ärzte, bei dem man über persönliche Kontakte an den Stoff kommen muss? Hier in der Schweiz wäre ich schon froh, wenn ich im Januar oder Februar Zugang zu einer Grippeimpfung hätte - mittlerweile stehe ich zum 2. Mal "todsicher" auf der Warteliste.
    Im Moment gibt es noch gar nichts fuer COVID. Aber die bestehenden Impfungen sind extrem einfach zu erhalten: Apotheken hat es an jeder Ecke (die verkaufen auch Lebensmittel) und um mich gegen die Grippe impfen zu lassen, bin ich ohne Voranmeldung in max 5 Minuten wieder aus dem Laden draussen -- so auch dieses Jahr. Impfungen muessen ohne Selbstbehalt von der Krankenkasse gedeckt werden. Dazu gibt es oeffentliche Impfzentren (wo sich auch Leute ohne Krankenkasse gratis impfen lassen koennen), natuerlich den Hausarzt, oder der Arbeitgeber macht einen Impftag, an dem ein paar Aerzte durch die Bueros kommen. Alles ganz unkompliziert und mindestens in meinem Umfeld macht auch jeder mit. Engpaesse bei der Grippeimpfung gibt es keine. In einem normalen Jahr lassen sich auch rund 50% der Amerikaner gegern die Grippe impfen, im Vergleich zu 15% (wenn ich das richtig im Kopf habe) in der Schweiz. Der Bund hat massiv unterschaetzt, wie viele Leute sich in diesem Jahr nun doch auch impfen lassen wollten.

    Nebenbei finde ich es absurd eine Impfung bei uebertragbaren Krankheiten nur fuer Risikogruppen zu empfehlen. Eine Impfung schuetzt schliesslich auch andere Menschen. Wenn sich mehr gesunde Leute impfen lassen, dann haben Risikogruppen auch einen besseren Schutz. Und gerade auch die Gruppen, die sich aus medizinischen Gruenden nicht impfen lassen koennen -- z.B. weil ihre Krankheit das Immunsystem angreift. Die koennen auch an einer einfachen Grippe sterben, was nun wirklich vollkommen unnoetig ist.

    Der COVID Impfstoff von Pfizer scheint bei dem Transport und der Lagerung nicht ganz so einfach zu sein, wie die Grippeimpfung. Scheinbar hat man schon seit Fruehling daran gearbeitet, die Kuehlkette aufzustellen, um den Impfstoff zu verteilen (auch Moderna und Oxford/AstraZeneca scheinen das zu brauchen). Es gibt andere Impfstoffe, die das auch brauchen, also immerhin nicht ein neues Problem. Es ist allerdings moeglich, dass Apotheken dann den Impfstoff nicht verabreichen koennen... dann wird es logistisch etwas komplizierter, weil sich dann Leute auf wenigere Spitaeler und oeffentliche Zentren verteilen wuerden. Klar ist bis jetzt nur, dass die Impfung hier gratis verfuegbar sein wird. Womoeglich zuerst fuer besondere Risikopersonen, bei denen das Ansteckungsrisiko hoch ist -- z.B. Leute, die im Gesundheitswesen arbeiten. Der wirtschaftliche Schaden von COVID fuer die USA belauft sich laut Schaetzungen auf rund 16,000 Milliarden -- bis jetzt. Da wird man sich bei der Impfung nicht um ein paar Milliarden an Kosten rumschlagen.

    Wer wuerde heute schon keine 100.- zahlen, wenn man damit eine effektive Impfung erhalten koennte und die Lockdowns eine Sache von gestern waeren? Man koennte wieder an Grossanlaesse gehen, Clubs und Restaurants waeren wieder offen, etc. Gewisse Dinge kann man mit Geld nicht loesen, aber einen Impfstoff herzustellen und zu verteilen ist zum groessten Teil eine Frage des Geldes. Ich glaube, hier hat der Bund einfach zu wenig ausgegeben.

    Zitat Zitat von Aficionado Beitrag anzeigen
    Bezüglich Pfizer/BioNtech Impfstoff:
    Wenn nur junge und gesunde Probanden getestet wurden (ohne Vorerkrankungen), sagen die 90% schon einmal gar nichts aus.
    Phase 3 Tests sind mit representativen Probanden gemacht, wobei Minderheiten einen groesseren Anteil ausmachen (damit es auch genuegend gibt, um darueber Schluesse ziehen zu koennen). Die gleiche Frage stellt sich bei jedem Medikament und um eine Zulassung zu erhalten, muessen strikte Anforderungen erfuellt werden. Es gibt eine ganze Industrie, die sich darauf spezialisiert, klinische Tests durchzufuehren und Probanden zu rekrutieren.

    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    Ich denke es wird einfach so sein, dass man sich nicht impfen muss, gewisse Dinge aber nur noch mit Impfung machen darf. Reisen, etc..
    Das sehe ich auch so. Wir werden wohl wieder ein Impfbuechlein haben, wie man das auch schon fuer Einreise in Laender mit Gelbfieber braucht. Wenn jemand in seinem kleinen Dorf ohne Impfung leben will, dann bitte. Aber kein Land wird wegen ein paar Touristen einen neuen Ausbruch riskieren wollen. Wer heute nach Asien reist, muss sich zwei Wochen lang auf eigene Kosten in einem Hotelzimmer einschliessen (und das wird auch kontrolliert). Dieser Prozesse lohnt sich mit einem Impfstoff nicht mehr, weil das nur noch sehr wenige Leute betreffen wuerde... und auf die kann die Tourismusindustrie verzichten. Ich koennte mir es sogar bei Grossanlaessen wie Fussballspielen vorstellen -- mindestens anfangs.

  20. #5000
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    Zitat Zitat von boroboro Beitrag anzeigen
    Es gab bis jetzt noch keine Triage und es wird wahrscheinlich auch keine geben. Der Inhalt deines Links hat nichts mit den Ausagen während der PK zu tun.

    Er hat verschiedene Beispiele aufgezählt, wo das Maskentragen tatsächlich nicht möglich ist.
    Ich kann mich nicht an alles erinnern, aber ein Beispiel war, dass ein Autist in Panik geraten kann. Das scheint mir plausibel, dir nicht?

    Ausserdem hat er darauf hingedeutet, dass gehörlose Menschen darauf angewiesen sind, Lippen zu lesen. Darum hat er vorgeschlagen, dass die gehörlose Person die Maske anbehäkt und wenn der Abstand eingehalten wird, die sprechende Person die Maske ausziehen kann. Das finde ich jetzt auch nicht so verrückt.

    EDIT: Da es beim Maskentragen vorallem um den Schutz des Gegenübers geht, denke ich die Gesellschaft sollte es ertragen können, wenn ein paar Menschen wirklich keine Masken tragen können. So schlimm ist das wirklich nicht, wenn der Abstand eingehalten wird. Dass der Abstand die wichtigste Massnahme ist, wurde heute bei der PK auch wieder einmal erwähnt.
    Fakt ist, dass das Behindertenbüro heute erstmals die Möglichkeit erhalten hat, an der grossen Pressekonferenz teilzunehmen. Und dann nutzt man diese Plattform tatsächlich zu 100 Prozent, um Gründe gegen Masken aufzuzählen. Nur zur Erinnerung:
    - Corona ist für Menschen mit Behinderung viel gefährlicher (Menschen mit Downsyndrom haben eine zehnmal höhere Todesrate).
    - Die Triage-Regeln sind so, dass Menschen mit Behinderung ab 65 die Arschkarte haben. Und ja, ich rechne mit einer Triage während des Winters.
    - Viele Menschen mit Behinderung und deren Angehörige können sich aktuell nicht gegen Grippe impfen lassen, weil es zu wenig Impfungen hat.

    Es gibt so viel anzuprangern aus Sicht von Menschen mit Behinderung. Aber lieber kämpft man dafür, dass Menschen mit Behinderung nirgends Maske tragen müssen. Das war heute eine Rede wie von einem Schwarzen, der einen Wahlaufruf für Donald Trump macht.

  21. #5001
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Da möchte ich noch einwerfen, dass es bei ansteckenden Krankheiten eben nicht nur um den eigenen Körper geht. Es gibt doch Krankheiten die konnte man dank Impfungen beinahe ausrotten. Sie sind aber wieder aufgeflammt weil es eben Impfgegner gibt...

    Ich möchte keinesfalls ein Votum für/gegen Impfzwang ergreifen. Finde aber manchmal die Denkweise "es geht ja nur um mich also Selbstverantwortung" etwas kurzsichtig. Wie die Leute die ohne passende Ausrüstung auf den Berg rennen und begründen "ich muss das selbst für mich verantworten. Dabei aber vergessen dass es einerseits andere Leute am Berg hat (mitreissen, Steinschlag, etc.) und die Retter auch dann ausrücken (müssen) wenn jemand der die Selbstverantwortung trägt in Not gerät oder tot am Fels klebt.

    Keine Kritik an deiner Meinung oder Position, einfach nur so als Einwand.
    Vorweg, ich bin kein Impfgegner. Würde mich aber gegen ein Impfobligatorium zur Wehr setzen. Hätte aber auch Verständnis, wenn mir eine entsprechende Behandlung aufgrund einer nicht Impfung verweigert würde oder ich die Behandlung sofern möglich (falls es eine gäbe) selber bezahlen müsste. Bin auch der Meinung, dass bei fahrlässiger Handlung die Rega selbst bezahlt werden müsste (z.B. nicht Berücksichtigung der Wetterlage).

    Heikel bleibt aber die Verweigerung des Schutzes seiner Mitmenschen durch eine nicht Impfung, da stimme ich dir zu. Aber das eigene Wohl sollte dennoch eine höhere Prio geniessen.
    Geändert von Aficionado (10.11.2020 um 15:47 Uhr)

  22. #5002
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Fulehung Beitrag anzeigen
    Fakt ist, dass das Behindertenbüro heute erstmals die Möglichkeit erhalten hat, an der grossen Pressekonferenz teilzunehmen. Und dann nutzt man diese Plattform tatsächlich zu 100 Prozent, um Gründe gegen Masken aufzuzählen. Nur zur Erinnerung:
    - Corona ist für Menschen mit Behinderung viel gefährlicher (Menschen mit Downsyndrom haben eine zehnmal höhere Todesrate).
    - Die Triage-Regeln sind so, dass Menschen mit Behinderung ab 65 die Arschkarte haben. Und ja, ich rechne mit einer Triage während des Winters.
    - Viele Menschen mit Behinderung und deren Angehörige können sich aktuell nicht gegen Grippe impfen lassen, weil es zu wenig Impfungen hat.

    Es gibt so viel anzuprangern aus Sicht von Menschen mit Behinderung. Aber lieber kämpft man dafür, dass Menschen mit Behinderung nirgends Maske tragen müssen. Das war heute eine Rede wie von einem Schwarzen, der einen Wahlaufruf für Donald Trump macht.
    Ok ich sehen wieso du frustriert bist. Melde dich doch bim Behindertenbüro, ich denke deine Kritik wird, aufgrund deiner Erfahrung in der Arbeit mit Behinderten, bestimmt wahrgenommen. Die Triage hätte man sicher erwähnen müssen, wenn es ein Communique am selben Tag gibt. Nur mit deiner Rückmeldung kann evaluiert werden, dass dein dritter Punkt nicht nur eine schechte Erfahrung von dir ist.

  23. #5003
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    @boroboro: Danke für deinen Tipp.

    In Basel ist der Notstand beim Grippeimpfstoff übrigens schon Thema im Parlament - weil schon Mitte Oktober (!) Impfen praktisch nicht möglich war.

    Interpellation Nr. 123 (November 2020) betreffend genügend Grippeimpfstoff 20.5396.01
    Auf seiner Homepage empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Grippeimpfung (aktualisiert per 18.9.20). Das BAG schreibt unter anderem: "Der kommende Winter wird eine besondere Herausforderung, denn ohne eine Impfung gegen Covid-19 wird auch die Pandemie in der Schweiz noch nicht zu Ende sein. Die Grippeimpfung vermindert zumindest das Risiko, an Grippe zu erkranken." In den letzten Tagen wurde ich von verschiedenen Personen angegangen, die mir sagten, sie hätten von ihren Ärzten oder Apothekerinnen die Mitteilung erhalten, dass kaum Grippeimpfstoff vorhanden sei und wurden auf Dezember vertröstet. Eine kurze (nicht repräsentative) Nachfrage von mir bei Arztpraxen und Apotheken ergab, dass diese kaum mehr über Grippeimpfdosen verfügen. Dies Mitte Oktober, also zu Beginn der Grippesaison.
    Deshalb meine Fragen:
    - Trifft es zu, dass zurzeit nahezu kein Grippeimpfstoff im Kanton Basel-Stadt für die impfwillige Bevölkerung vorhanden ist?
    - Falls ja, wieso ist es zu dieser Situation gekommen, nachdem bereits im Sommer das BAG die Grippeimpfung empfahl um nebst der Covid 19 Epidemie nicht noch mit einer grossen Grippewelle
    rechnen zu müssen? Welche Massnahmen ergreift der Kanton um den Mangel an Grippeimpfstoff so rasch als möglich zu beheben?
    Christophe Haller
    http://www.grosserrat.bs.ch/media/fi...20201109160006

  24. #5004
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    Zitat Zitat von Soriak Beitrag anzeigen
    Phase 3 Tests sind mit representativen Probanden gemacht, wobei Minderheiten einen groesseren Anteil ausmachen (damit es auch genuegend gibt, um darueber Schluesse ziehen zu koennen). Die gleiche Frage stellt sich bei jedem Medikament und um eine Zulassung zu erhalten, muessen strikte Anforderungen erfuellt werden. Es gibt eine ganze Industrie, die sich darauf spezialisiert, klinische Tests durchzufuehren und Probanden zu rekrutieren.
    Klar werden klinische Studien standardisiert. Das ist ja nicht der Punkt. Was bringt mir das, wenn ich beispielsweise 67 bin und Diabetiker? Es soll ja haupsächlich zuerst die Risikogruppe geimpft werden (bei einer Studie können nicht alle Vorerkrankungen berücksichtigt werden. Deshalb kommen nach meinen Kenntnissen nur gesunde Probanden in Frage). Dumm nur, wenn die Impfung gerade bei denen nicht anspricht. Glaube kaum, dass sich 80% der jungen und gesunden freiwillig impfen lässt (dann würde die Risikogruppe vermutlich nicht mehr ins Gewicht fallen und sie bräuchten sich gar nicht erst zu impfen). Bei einer Grippeimpfung ist das Alter und der gesundheitliche Zustand (v.a. das Immunsystem) matchentscheidend - ander als bei anderen Therapien. Bei Organtransplantationen wird das Immunsystem durch Immunsuppressiva runtergedrückt, also spielt das Immunsystem eher eine untergeordnete Rolle. Gleiches gilt bei Inhibitoren, die die Virenreproduktion hemmen.
    Geändert von Aficionado (10.11.2020 um 16:47 Uhr)

  25. #5005
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    Noch etwas zur Impfung. Vermutlich liegt die Schweizer Task-Force nicht schlecht wenn sie sagt bis mind. Herbst 2021 wird uns die Impfung nicht helfen und wir benötigen weiterhin andere Schutzmassnahmen:

    Although it is a bright spot in the battle against the pandemic and a triumph for Pfizer and BioNTech, a German company, key information about the vaccine is not yet available. There is no information yet on whether the vaccine prevents severe cases, the type that can cause hospitalization and death.

    Nor is there any information yet on whether it prevents people from carrying the virus that causes Covid-19, SARS-CoV-2, without symptoms.

    Without more information, it’s too early to start predicting how much of an impact the vaccine could make, said Michael Osterholm, director of the University of Minnesota’s Center for Infectious Diseases Research and Policy.

    “I don’t want to dampen any enthusiasm for this vaccine. I just want us to be realistic,” Osterholm said. “For a vaccine to really have maximal impact, it’s going to have to also reduce severe illness and death. And we just don’t know yet.”

    Because the vaccine has been studied for only a matter of months, it is impossible to say how long it will protect against infection with the virus. The vaccine does cause side effects, including aches and fevers, according to previously published data. Gruber said that he believed the side effect profile was comparable to standard adult vaccines, but probably worse than Pfizer’s pneumonia vaccine, Prevnar, or a flu shot.

    The results have not been peer-reviewed by outside scientists or published in a medical journal, and even Pfizer and BioNTech have been given no other details about how the vaccine performed by the independent monitors overseeing the study.

    Initial supplies of the vaccine, if authorized, will be limited. Pfizer says up to 50 million doses could be available globally. by the end of the year, with 1.3 billion available in 2021. There are also expected to be distribution challenges. The vaccine must be stored at super-cold temperatures, which could make it extremely difficult to deliver to many places. Pfizer has said it is confident those issues can be managed.

    https://www.statnews.com/2020/11/09/...rial-indicate/
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  26. #5006
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    Ich war ja bis vor kurzem auch überzeugt, dass mind. ein hochwirksamer Impfstoff bis Ende Jahr gelaunched würde. Aber die Stimme des Novartis Chefs hat meine Euphorie auch etwas getrübt. Jemand der in regem Austausch mit den Pharmabossen steht, sollte am ehesten an brauchbare Informationen gelangen:

    https://www.cash.ch/news/politik/vas...avirus-1628270

  27. #5007
    Erfahrener Benutzer Avatar von The_Dark_Knight
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    Was mir Angst macht ist, dass es bislang kaum praktische Erfahrung mit genbasierten Impfstoffen, weder bei RNA- noch DNA-Vakzinen gibt. Und ausgerechnet jetzt bei einer Massenimpfung der Menschheit wird diese genbasierte Impfung angewendet. Ich verstehe nun nicht, wieso man diese neuartige Impfung nicht zuerst an anderen Krankheiten testet und dann erst Mal die Langzeitfolgen und Nebenwirkungen kontrolliert. Nebenwirkungen und Schäden sind wohl sehr schwer abschätzbar. Autoimmunkrankheiten könnten theoretisch ausbrechen (Immunsystem greift eigegnen Körper an).
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  28. #5008
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    Zitat Zitat von The_Dark_Knight Beitrag anzeigen
    Was mir Angst macht ist, dass es bislang kaum praktische Erfahrung mit genbasierten Impfstoffen, weder bei RNA- noch DNA-Vakzinen gibt. Und ausgerechnet jetzt bei einer Massenimpfung der Menschheit wird diese genbasierte Impfung angewendet. Ich verstehe nun nicht, wieso man diese neuartige Impfung nicht zuerst an anderen Krankheiten testet und dann erst Mal die Langzeitfolgen und Nebenwirkungen kontrolliert. Nebenwirkungen und Schäden sind wohl sehr schwer abschätzbar. Autoimmunkrankheiten könnten theoretisch ausbrechen (Immunsystem greift eigegnen Körper an).
    Was meinst du mit «an anderen Krankheiten ausprobieren»? Wie soll das gehen? Über Autoimmunkrankheiten wissen wir im Grunde noch überhaupt nichts. Erfolgreiche Therapien in diesem Gebiet beruhen mehr auf das Zufallsprinzip. Das Ganze ist extrem Komplex. Diesbezüglich gebe ich dir recht btrf. Nebenwirkungen.

  29. #5009
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    Lieber ein RNA-Impfstoff als ein DNA-Impfstoff. mRNA ist nicht infektiös und gelangt auch nicht in den Zellkern, wo unser DNA-Genom sitzt.
    Ein Problem bei RNA-Impfstoffen wäre eine überschiessende Immunantwort.
    Corona ist halt jetzt - soll man Jahrzehnte lang warten und beobachten ?

  30. #5010
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    Lieber ein RNA-Impfstoff als ein DNA-Impfstoff. mRNA ist nicht infektiös und gelangt auch nicht in den Zellkern, wo unser DNA-Genom sitzt.
    Ein Problem bei RNA-Impfstoffen wäre eine überschiessende Immunantwort.
    Corona ist halt jetzt - soll man Jahrzehnte lang warten und beobachten ?
    Genau da sehe ich das grösste Risiko. Ob dann eine Autoimmunkrankheit enstehen kann, wissen wir nicht.
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