Seite 8 von 8 ErsteErste ... 678
Ergebnis 211 bis 234 von 234

Thema: Klimawandel

  1. #211
    Erfahrener Benutzer Avatar von Bierathlet
    Registriert seit
    25.11.2013
    Ort
    4058
    Beiträge
    2.233

    Standard

    Zitat Zitat von scorpion Beitrag anzeigen
    Und wie passt da Syngenta hinein?
    Aktive und pensionierte Angestellte, sowie Lehrlinge von Syngenta Münchwilen haben bei diesem Projekt mitgeholfen.
    Zitat Zitat von Sali Zämme!
    Die Erde ist eine Scheibe. #infotweet

  2. #212
    Benutzer
    Registriert seit
    04.03.2005
    Ort
    in dr Wüeschti
    Beiträge
    31

    Standard

    Habe die interessante Studie auch kurz überflogen/quergelesen.
    Das habe ich schon gesehen 'Budweiser', nur steht ja die Syngenta für ziemlich alles andere als Ökologie und Biodiversität und Erhaltung der Wildbienen-Völker (der Faktor Klima ist da auch sehr eindeutig und auch logisch in der Studie erwähnt).
    Darum meine plakative Frage.
    Klar spreche ich Syngenta MA ein Ökologisches Gewissen und Handeln nicht ab, nur eben, die Firma repräsentiert ja ziemlich das Gegenteil.

    Edit: so in etwa, wie ein Vegetarier vorzugsweise im Schlachthof arbeiten würde.
    Geändert von scorpion (23.10.2019 um 11:40 Uhr)

  3. #213
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    04.05.2011
    Beiträge
    2.561

    Standard

    Zitat Zitat von scorpion Beitrag anzeigen
    Und wie passt da Syngenta hinein?
    Syngenta hat das Projekt, soviel ich weiss, zusammen mit dem Naturschutzverein begleitet.
    Da Syngenta ein Forschungsunternehmen ist, werden auch diese zwangsläufig erkennen, dass die Produkte umweltverträglich sein sollen. (Edit: bzw. sollten werden)

    Da gab es einen Interessanten Beitrag auf SRF 1 "Einstein" bezüglich Chemie und Bio Bauern. Wusstest du, dass Bio-Bauern Kupfer auch die Saat schmeissen, um lästige Schädliche loszuwerden? und das dies öfters aufgetragen werden muss, als Konventionelle Produkte? Ich such dir kurz den link heraus falls es dich interessiert. --> https://www.srf.ch/play/tv/einstein/...3-1590bd64b727
    EMBOLO <3

    Zitat Zitat von LeTinou Beitrag anzeigen
    ... Wenn du 100% vor allem geschützt werden willst kannst du dich gleich nach der Geburt in den Sarg legen und auf dem Tod warten.

  4. #214
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    04.05.2011
    Beiträge
    2.561

    Standard

    Zitat Zitat von scorpion Beitrag anzeigen

    Edit: so in etwa, wie ein Vegetarier vorzugsweise im Schlachthof arbeiten würde.
    Mein Cousin ist vegetarier und arbeitet bei Bell in Basel
    EMBOLO <3

    Zitat Zitat von LeTinou Beitrag anzeigen
    ... Wenn du 100% vor allem geschützt werden willst kannst du dich gleich nach der Geburt in den Sarg legen und auf dem Tod warten.

  5. #215
    Benutzer
    Registriert seit
    04.03.2005
    Ort
    in dr Wüeschti
    Beiträge
    31

    Standard

    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    Syngenta hat das Projekt, soviel ich weiss, zusammen mit dem Naturschutzverein begleitet.
    Da Syngenta ein Forschungsunternehmen ist, werden auch diese zwangsläufig erkennen, dass die Produkte umweltverträglicher sein sollen. (Edit: bzw. sollten werden)

    Da gab es einen Interessanten Beitrag auf SRF 1 "Einstein" bezüglich Chemie und Bio Bauern. Wusstest du, dass Bio-Bauern Kupfer auch die Saat schmeissen, um lästige Schädliche loszuwerden? und das dies öfters aufgetragen werden muss, als Konventionelle Produkte? Ich such dir kurz den link heraus falls es dich interessiert. --> https://www.srf.ch/play/tv/einstein/...3-1590bd64b727
    na ja, wenn der Vater Wunsch des Gedanken ist/wäre, mir fehlt dazu der Glaube.
    Ich bin da viel skeptischer, ein nachhaltiges Umdenken wäre natürlich wünschenswert. Nachhaltig heisst aber auch überall, nicht dass man mit den Scheiss der hier verboten ist/wird (die EU ist diesbezüglich häufiger strenger als die CH), dann einfach andere Kontinente verseucht (--> Konzernverantwortungs-Initiative) und überflutet. (siehe z.B. auch Zigaretten)
    Das mit Salat und Kupfer ist bekannt, ist 1 Gebiet von ganz ganz vielen und habe mich deswegen mit pro und kontra nicht befasst.
    Werde den Clip bei Gelegenheit gerne anschauen.

    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    Mein Cousin ist vegetarier und arbeitet bei Bell in Basel
    repräsentativ wird es ja wohl nicht sein, oder ist sowas ein Traumberuf eines typischen Veganers?
    war ja nur ein Bsp. so wie z.B. ein Pazifist in einem Rüstungsbetrieb

  6. #216
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    04.05.2011
    Beiträge
    2.561

    Standard

    Zitat Zitat von scorpion Beitrag anzeigen
    na ja, wenn der Vater Wunsch des Gedanken ist/wäre, mir fehlt dazu der Glaube.
    Ich bin da viel skeptischer, ein nachhaltiges Umdenken wäre natürlich wünschenswert. Nachhaltig heisst aber auch überall, nicht dass man mit den Scheiss der hier verboten ist/wird (die EU ist diesbezüglich häufiger strenger als die CH), dann einfach andere Kontinente verseucht (--> Konzernverantwortungs-Initiative) und überflutet. (siehe z.B. auch Zigaretten)
    Das mit Salat und Kupfer ist bekannt, ist 1 Gebiet von ganz ganz vielen und habe mich deswegen mit pro und kontra nicht befasst.
    Werde den Clip bei Gelegenheit gerne anschauen.
    Man kann es sehen wie man will. Ich bin davon überzeugt, dass der Hype um Chemiekonzernen zu einem grossen Teil durch die Gesellschaft weiter gepusht wird.
    Natürlich kommen hierzu noch ethische Überzeugungen jedes einzelnen hinzu. Wenn jemand per sé gegen Genmanipulationen ist, dann wird er Forschungsunternehmen immer abstossend finden.
    Ich hingegen finde es durchaus nötig, dass man auf Genmanipulierte Saatgute setzt damit diese resistenter gegen Pilze und Insekten sind und somit weniger Chemie in den Boden direkt fliessen muss. Erste erfolge sieht man bereits (z.B. Migros Peperoni) jedoch im noch zu kleinen Rahmen mMn... Aber eben, jeder ist der eigenen Meinung überlassen.

    Zitat Zitat von scorpion Beitrag anzeigen
    repräsentativ wird es ja wohl nicht sein, oder ist sowas ein Traumberuf eines typischen Veganers?
    war ja nur ein Bsp. so wie z.B. ein Pazifist in einem Rüstungsbetrieb
    Vermisch jetzt nicht veganer und vegitarier
    Dazu kann ich dir leider keine schlüssige Antwort liefer vermutlich wurde erst danach vegi.
    EMBOLO <3

    Zitat Zitat von LeTinou Beitrag anzeigen
    ... Wenn du 100% vor allem geschützt werden willst kannst du dich gleich nach der Geburt in den Sarg legen und auf dem Tod warten.

  7. #217
    Benutzer
    Registriert seit
    04.03.2005
    Ort
    in dr Wüeschti
    Beiträge
    31

    Standard

    Veganer = hardcore Vegetarier, aber richtig, eigentlich Vegetarier gemeint, ein Vegetarier würde es glaube ich noch schlimmer 'treffen'.
    Wenn ich die Geschichte Monsantos (arte hilft) und das was sie alles angestellt betrachte, ja, ich zu 100% gegen diese Art Gentech.

    Ich bin kein Food-Wissenschaftler, aber verwechselst Du nicht klassische Züchtungen mit Gentech? Ist ja offiziell verboten, ausser bei sehr streng geregelten Feldversuchen.

  8. #218
    Benutzer
    Registriert seit
    04.03.2005
    Ort
    in dr Wüeschti
    Beiträge
    31

    Standard

    sodeli, 2.5387 Sec. google, bestätigt vo was y eigentlig sit Joohre us gange bi und dohär au nie hintrfrogt ha
    TamTam Du vrzellsch ziemlige Bullshit!, (ebbe viel Tam-Tam)

    https://generation-m.migros.ch/de/na...rganismen.html

    Früchte, Gemüse und Getreide

    Die Migros führt keine pflanzlichen GVO-Lebensmittel im Sortiment. Sie bietet keine gentechnisch veränderten pflanzlichen Produkte wie Früchte, Gemüse oder Getreide an, sondern setzt auf herkömmliche Sorten.
    https://www.beobachter.ch/umwelt/ohn...-lebensmitteln

    Auch die Migros ist gegen die *Deklaration «Ohne Gentech». «Die Konsumenten gehen hierzulande von einer gentechnikfreien Landwirtschaft aus, und die Detailhändler verkaufen keine gentechnisch veränderten Lebensmittel.» Eine Selbstverständlichkeit zu deklarieren sei überflüssig und verwirrend. Coop dagegen steht einer Deklaration «Gentechfrei» grundsätzlich «positiv gegenüber». Es müsse aber klar ersichtlich sein, dass die Kennzeichnung ausschliesslich für die Rohstoffe gelte. Die «Eins-zu-eins-Übernahme einer Regelung aus einem Nachbarstaat» sei «nicht sinnvoll».

  9. #219
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
    Registriert seit
    08.10.2007
    Ort
    Dorpat
    Beiträge
    7.243

    Standard

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/...a-1292625.html

    Innovationen bringen die Menschheit im Allgemeinen weiter. Bravo EPFL.
    Heusler.

    Alla sätt är bra utom de dåliga.

    "Zürich ist doppelt so gross wie der Wiener Zentralfriedhof - aber nur halb so lustig."

  10. #220
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    28.03.2014
    Beiträge
    171

    Standard

    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/...a-1292625.html

    Innovationen bringen die Menschheit im Allgemeinen weiter. Bravo EPFL.
    Yep. Gut so. Nun aber nicht auf das Wunder hoffen. Bis sowas im Markt eingeführt ist dauert es. Und natürlich werden sich diverse Organisationen dagegen stellen, genau deswegen braucht es einen gut alimentierten Fördertopf.

  11. #221
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
    Registriert seit
    08.10.2007
    Ort
    Dorpat
    Beiträge
    7.243

    Standard

    Zitat Zitat von Faniella Diwani Beitrag anzeigen
    Yep. Gut so. Nun aber nicht auf das Wunder hoffen. Bis sowas im Markt eingeführt ist dauert es. Und natürlich werden sich diverse Organisationen dagegen stellen, genau deswegen braucht es einen gut alimentierten Fördertopf.
    Was ich indirekt sagen wollte: Wer an der Bildung spart, spart an unserer Zukunft. Und gerade in diesem Forschungsbereich braucht es eher mehr statt weniger Geld.
    Heusler.

    Alla sätt är bra utom de dåliga.

    "Zürich ist doppelt so gross wie der Wiener Zentralfriedhof - aber nur halb so lustig."

  12. #222
    Erfahrener Benutzer Avatar von Kurtinator
    Registriert seit
    11.12.2004
    Ort
    CURVA MITTENZA
    Beiträge
    2.028

    Standard

    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/...a-1292625.html

    Innovationen bringen die Menschheit im Allgemeinen weiter. Bravo EPFL.
    Gute Sache, dass daran geforscht wird.

    Das Problem hierbei ist der Wirkungsgrad. Im optimalen Fall erreichen H2-Antriebe mit Brennstoffzelle ca. 30-40%. Beim reinen E-Fahrzeug ist dieser bei 90%. Man benötigt also ein drittel der Energie für die gleiche Strecke.

    Gegen den reinen E-Antrieb spricht aktuell der extreme Ressourcenverbrauch für die Batterieherstellung und ggf. die Reichweite.

    Ich denke, dass H2-Antriebe vermehrt im Nutzfahrzeugbereich (ab 3.5t) und reine E-Antriebe im PW-Bereich/ leichte Nutzfahrzeuge (bis 3.5t) zum Zuge kommen werden.

    Die Mobilität der Zukunft wird sich aber auch immer mehr in Richtung autonomes Fahren bewegen. So dass wir in ferner Zukunft die Fahrzeuge wie OV`s benutzen werden (Mobility as a Service). So à la Knight-Rider z.B.
    Zitat Zitat von Falcão Beitrag anzeigen
    "Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, es ist die Weitergabe des Feuers!"

  13. #223
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    28.03.2014
    Beiträge
    171

    Standard

    Zitat Zitat von Kurtinator Beitrag anzeigen
    Gegen den reinen E-Antrieb spricht aktuell der extreme Ressourcenverbrauch für die Batterieherstellung und ggf. die Reichweite.
    Und die Ladezeiten. Da ist nix mit "schnell an die Tanke und dann weiterfahren". Wenn selbst bei "Schnellladung" die Steckdose 30Minuten blockiert bleibt, haben in den Ferien zum Gotthard- auch noch einen Ladesäulenstau.
    Reine E-Mobilität funktioniert so lange nicht zu viele mitmachen.

  14. #224
    Erfahrener Benutzer Avatar von Kurtinator
    Registriert seit
    11.12.2004
    Ort
    CURVA MITTENZA
    Beiträge
    2.028

    Standard

    Zitat Zitat von Faniella Diwani Beitrag anzeigen
    Und die Ladezeiten. Da ist nix mit "schnell an die Tanke und dann weiterfahren". Wenn selbst bei "Schnellladung" die Steckdose 30Minuten blockiert bleibt, haben in den Ferien zum Gotthard- auch noch einen Ladesäulenstau.
    Reine E-Mobilität funktioniert so lange nicht zu viele mitmachen.
    Neuere Generationen der E-Fahrzeuge werden in Zukunft mit 800V-Systemleistung (aktuell 400V) betrieben werden und somit höhere Ladeleistungen möglich sind (10-15 Minuten für 80%). Ebenfalls wird auch die Infrastruktur wachsen um Engpässe zu vermeiden.

    Die grundsätzliche Frage die sich zukünftig an die Mobilität stellt, welcher Verkehrsträger für welchen Bedarf am effizientesten genutzt werden kann.
    Zitat Zitat von Falcão Beitrag anzeigen
    "Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, es ist die Weitergabe des Feuers!"

  15. #225
    Erfahrener Benutzer Avatar von repplyfire
    Registriert seit
    07.12.2004
    Ort
    4450
    Beiträge
    1.637

    Standard

    Zitat Zitat von Faniella Diwani Beitrag anzeigen
    Und die Ladezeiten. Da ist nix mit "schnell an die Tanke und dann weiterfahren". Wenn selbst bei "Schnellladung" die Steckdose 30Minuten blockiert bleibt, haben in den Ferien zum Gotthard- auch noch einen Ladesäulenstau.
    Reine E-Mobilität funktioniert so lange nicht zu viele mitmachen.
    Wie Kurtinator schon beschrieb, werden die Ladegeschwindikeiten noch weiter zunehmen. Schon heute ladet ein M3 mit bis zu 200kw/h. Also in 15 Min. 50 Kw oder ca. 280 km. Dazu muss man von der Idee der ursprünglichen Tankstelle wegkommen. Da stehen dann einfach mehrere Stalls an den Parkplätzen, ein Shop, etwas Unterhaltungsprogramm oder ein Restaurant/Imbiss oder so.

  16. #226
    Erfahrener Benutzer Avatar von Kurtinator
    Registriert seit
    11.12.2004
    Ort
    CURVA MITTENZA
    Beiträge
    2.028

    Standard

    Zitat Zitat von repplyfire Beitrag anzeigen
    Wie Kurtinator schon beschrieb, werden die Ladegeschwindikeiten noch weiter zunehmen. Schon heute ladet ein M3 mit bis zu 200kw/h. Also in 15 Min. 50 Kw oder ca. 280 km. Dazu muss man von der Idee der ursprünglichen Tankstelle wegkommen. Da stehen dann einfach mehrere Stalls an den Parkplätzen, ein Shop, etwas Unterhaltungsprogramm oder ein Restaurant/Imbiss oder so.
    Der neue Porsche Taycan läuft z.B. mit 800V-Systemleistung und kann bereits mit bis zu 270kW geladen werden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dies auch Standard in günstigeren Modellen sein wird.
    Zitat Zitat von Falcão Beitrag anzeigen
    "Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, es ist die Weitergabe des Feuers!"

  17. #227
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    28.03.2014
    Beiträge
    171

    Standard

    Zitat Zitat von repplyfire Beitrag anzeigen
    Wie Kurtinator schon beschrieb, werden die Ladegeschwindikeiten noch weiter zunehmen. Schon heute ladet ein M3 mit bis zu 200kw/h. Also in 15 Min. 50 Kw oder ca. 280 km. Dazu muss man von der Idee der ursprünglichen Tankstelle wegkommen. Da stehen dann einfach mehrere Stalls an den Parkplätzen, ein Shop, etwas Unterhaltungsprogramm oder ein Restaurant/Imbiss oder so.
    Dann müssen wir aber auch über Platzbedarf etc. sprechen. Der Platz ist nun mal beschränkt. Man müsste die ganzen Raststättenparkplätze verkabeln. Zudem: Eine Raststätte hat 6 Säulen pro Fahrtrichtung. Aktuelle Verweildauer 5 Minuten. Neuer Verweildauer 20Min. Also 6x2x4 = 48 Schnellladesäulen. Und damit 48x 50kw/h Leistung. Rechne.
    Das braucht fette Kabel....

    Stromer sind glatt aber eine Sackgasse.

  18. #228
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    08.09.2018
    Beiträge
    1.270

    Standard

    Den Klimawandel alleine können wir Schweizer nicht abwehren.
    Wir Schweizer können aber die Instrumente dafür zur Verfügung stellen.


    Es wäre wünschenswert, die Schweiz würde zu einer Art Silicon Valley für umweltfreundliche Technologien werden. Unter anderem mit der ETH und anderen Unis und unserem starken Ingenieurwesen hätten wir eigentlich schon sehr viele Komponenten, welche so was begünstigen würden. Weiter haben wir diverse Unternehmen, die faktisch in der Lage wären, sich in diese Richtung zu entwickeln, aber für welche die Anreize fehlen.

    Habe zwar nicht grün gewählt, freue mich aber über die Sitzverschiebungen zu Grün. Allerdings erwarte ich, dass es mMn nicht nur bei Alibimassnahmen wie der Flugabgabe bleibt, sondern, dass auch die "Umgebung" verbessert wird, in welcher solche Ideen wie oben gefördert werden. So sollten zum Beispiel Energieunternehmen aktiv unterstützt werden, in Solar-, Wasser- und Wind- und Atomenergie verstärkt zu investieren. Weiter gibt es auch Aktionspotenziale in Bereichen der Verpackung, Mobilität und der Raumnutzung, bei welchen Stand heute die angebotenen Lösungen, naja, nicht wirklich das wahre sind

    Kostet das ganze was? Ja, aber das tut das Militär z.B. auch. Oder das Sozialwesen. Oder sonstiges in der CH-Eidgenossenschaft.
    Wird das ganze gescheit gemacht, profitiert die Schweiz langfristig auch wirtschaftlich davon, da das Wissen und Aufträge ins Ausland exportiert werden (gäll, FDP).
    Von dem her erhoffe ich mir viel aus der kommenden Legislatur, auch wenn ich niht wirklich erwarte, dass sich irgendwas ändert. Aber es wäre ein Jammer, würde diese Chancen ungenutzt und von SVP-Rechten mit Scheuklappen (nicht böse gemeint) blockiert werden und dass sich die Linken nicht in Kleinkram-Alibimassnahmen verlieren.
    Geändert von Felipe (26.10.2019 um 10:01 Uhr)

  19. #229
    Erfahrener Benutzer Avatar von repplyfire
    Registriert seit
    07.12.2004
    Ort
    4450
    Beiträge
    1.637

    Standard

    Zitat Zitat von Faniella Diwani Beitrag anzeigen
    Dann müssen wir aber auch über Platzbedarf etc. sprechen. Der Platz ist nun mal beschränkt. Man müsste die ganzen Raststättenparkplätze verkabeln. Zudem: Eine Raststätte hat 6 Säulen pro Fahrtrichtung. Aktuelle Verweildauer 5 Minuten. Neuer Verweildauer 20Min. Also 6x2x4 = 48 Schnellladesäulen. Und damit 48x 50kw/h Leistung. Rechne.
    Das braucht fette Kabel....

    Stromer sind glatt aber eine Sackgasse.
    Natürlich benötigt dies Investitionen in das Stromnetz, diese sind jedoch technisch und finanziell machbar. Übrigens hat sich kürzlich neben VW auch noch Mercedes im PKW-Bereich klar für Stromer mit Bateriespeicher ausgesprochen und wird Wasserstoffantriebe bevorzugt in LKW oder Cars bringen. Die Staaten fördern den Ladesäulenausbau, die Netzbetreiber wittern ein Geschäft und die Auswahl an E-Fahrzeugen wird besser sowie die Fahrzeuge selber wirtschaftlicher.


    zum Thema

    https://www.nzz.ch/mobilitaet/auto-m...bau-ld.1462093

    Einen ganz neuen Ansatz hat vor wenigen Wochen Volkswagen angekündigt. Eine mobile Schnellladesäule kann unabhängig vom Stromnetz überall dort aufgestellt werden, wo der Bedarf vorhanden ist. Etwa auf öffentlichen Parkplätzen, bei Grossveranstaltungen oder an Orten, wo kein Stromnetz zur Beladung von Elektrofahrzeugen verfügbar ist. Nach Angaben von «Komponente», der neuen eigenständigen unternehmerischen Einheit innerhalb des VW-Konzerns, funktioniert die mobile Schnellladestation nach dem Prinzip einer Powerbank, wie sie von vielen Benutzern batteriebetriebener Geräte als Nachlade-Akku verwendet wird. Kernstück der mobilen Ladesäule ist ein Akkupaket aus dem von VW entwickelten Modularen Elektrobaukasten (MEB). Die Ladekapazität liegt bei bis zu 360 kWh und ermöglicht im autarken Betrieb das Laden von bis zu 15 E-Fahrzeugen.

    Thomas Schmall, Vorstandschef der VW-Konzern-Komponente, sieht in der Flexibilität der mobilen Ladesäule einen neuen Ansatz für den schnellen Ausbau der Ladeinfrastruktur: «So können zum Beispiel Städte lernen, wo die geeignetsten Plätze für einen festen Ladepunkt sind, bevor grosse Investitionen für den Netzausbau getätigt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, temporär eine grössere Anzahl von Ladesäulen aufzustellen – genau dann und genau dort, wo sie gebraucht werden.»

  20. #230
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    28.03.2014
    Beiträge
    171

    Standard

    Zitat Zitat von repplyfire Beitrag anzeigen
    Natürlich benötigt dies Investitionen in das Stromnetz, diese sind jedoch technisch und finanziell machbar. Übrigens hat sich kürzlich neben VW auch noch Mercedes im PKW-Bereich klar für Stromer mit Bateriespeicher ausgesprochen und wird Wasserstoffantriebe bevorzugt in LKW oder Cars bringen. Die Staaten fördern den Ladesäulenausbau, die Netzbetreiber wittern ein Geschäft und die Auswahl an E-Fahrzeugen wird besser sowie die Fahrzeuge selber wirtschaftlicher.
    Ein Ansatz wären normierte Akkus. An die Tanke, alter Akku raus, neuer Akku rein.
    Leider wird das aber in Italien nicht funktionieren.... alter Akku raus, Schrottakku rein und der gute alte Akku geht auf den Schwarzmarkt.

    Aber auch mit Ladekabel/Ladestecker sind wir noch weit von einer Normierung weg.

  21. #231
    Erfahrener Benutzer Avatar von repplyfire
    Registriert seit
    07.12.2004
    Ort
    4450
    Beiträge
    1.637

    Standard

    Zitat Zitat von Faniella Diwani Beitrag anzeigen
    Ein Ansatz wären normierte Akkus. An die Tanke, alter Akku raus, neuer Akku rein.
    Leider wird das aber in Italien nicht funktionieren.... alter Akku raus, Schrottakku rein und der gute alte Akku geht auf den Schwarzmarkt.

    Aber auch mit Ladekabel/Ladestecker sind wir noch weit von einer Normierung weg.
    In China testen gewisse Anbieter so ein Akkuaustauschsystem. Habe diesbezüglich aber keine Ahnung ob das dort gut läuft und deine Bedenken hinsichtlich Akkuqualität (degenerationslevel etc.) kann ich absolut nachvolziehen.

    Die Stromsteckernormierung schreitet langsam aber sicher vorann. Es gibt hier Typ 2 und CCS (selbst bei den neueren Teslas). Chademo bei den asiatischen Anbietern. Was noch unbedingt eine Vereinfachung benötigt ist der Vorgang beim Laden zwischen Stomanbieter und Kunde. Es kann nicht sein dass jeder Anbieter seine eigene Ladekarte/App oder sonst was anfordern kann. Das muss alles viel einfacher werden, einstecken, laden, fertig, wie bei den Superchargern.

  22. #232
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
    Registriert seit
    23.04.2011
    Ort
    Basel
    Beiträge
    1.718

    Standard

    Passt besser hierhin, als in den Corona Thread.

    Zitat Zitat von Rotblau Beitrag anzeigen
    Alle Menschen müssen essen um zu leben, daher spielt es keine Rolle, wo jemand lebt, es muss Wald gerodet werden, um jedes Jahr zusätzliche 80 Millionen Menschen füttern zu können. Irgendwann gibt es nichts mehr zum roden. Mit Gentechnik und Verbot von Verbrennungsmotoren kann man den Kollaps nicht aufhalten, nur um einige Jahre hinauszögern.
    So nebenbei, die Menschen aus Ländern mit tiefem ökologischen Fussabdruck drängen in Massen in diejenigen Ländern mit einem höheren.
    Ich gebe dir Recht, dass sich der Kollaps mit Gentechnik und einem Verbot von Verbrennungsmotoren alleine nicht aufhalten lässt. Es bräuchte einen weitaus umfangreicheren Wandel. Eine Umstellung auf geringeren Fleischkonsum würde schon mal massiv weniger Fläche beanspruchen und würde nicht die Bauern in Drittweltstaaten zu Futtermittelproduktion unter Einsatz von teuren Düngemitteln zwingen, während gleichzeitig die Nahrungsmittel durch subventionierte Importe konkurrenziert würde. Eine Effizienzsteigerung in der Landwirtschaft liesse sich durch eine Umstellung auf kleinteiligere Strukturen und grössere Biodiversität ökologischer gestalten. Dabei ist nicht eine Effizienz an Arbeitskraft gemeint, denn diese würde mehr Arbeitsstunden und weniger Einsatz von Maschinen bedeuten, sie wäre aber effizienter im Umgang mit Ressourcen. Böden werden weniger verdichtet, Wasser kann zielgenauer verwendet werden, Mischkulturen erfordern weniger Düngemittel, händische Jäten braucht weniger Pestizide und der Ertrag pro Fläche wird höher. Dies hätte nicht nur den Vorteil, dass weniger Verbrennungsmotoren benötigt würden, es schafft auch Arbeitsplätze und würde so weniger Migrationsgründe liefern. Aber das kostet alles etwas. Und da sind wir an einem Kernpunkt angelangt. Unser Wohlstand kommt nicht daher, dass wir einfach nur fleissiger oder intelligenter sind, wir haben uns den auf Kosten anderer Staaten erwirtschaftet. Schon Adam Smith wusste, dass ein Staat keine Wohlfahrt aus sich selbst generieren kann, sondern nur auf Kosten von anderen Staaten.

    Wir müssten also bescheidener werden, ohne viel an Wohlfahrt einzubüssen, um den Zweit- und Drittweltstaaten mehr Wohlstand zu ermöglichen, weniger Umweltbelastung, weniger Migrationsbewegungen und eine nachhaltige Form der Geburtenregulierung.

    Eine auf grenzenloses Wachstum ausgerichtete Wirtschaft erzeugt nicht nur einen Druck auf die natürlichen Ressourcen, indem Bedürfnisse für immer teurere und absurdere Wegwerf-Luxusgüter geschaffen werden, sie akkumuliert den Wohlstand auch durch die Umverteilungsmechanismen an wenigen Punkten. In Staaten, Unternehmen und Personen. Ein System, in welchem Besitz zu noch mehr Besitz führt, läuft zwangsläufig darauf hinaus. Es ist eben nicht nur das, was die anderen tun und lassen sollen. Es hat extrem viel damit zu tun, was ihnen überhaupt für Möglichkeiten und Alternativen offen stehen und wieviele davon wir ihnen verwehren oder nicht. Der Planet hätte locker die Ressourcen um lebenswerte Bedingungen für aktuelle Weltbevölkerung zu schaffen und gleichzeitig die Klimaziele mehr als nur zu erreichen. Es sind vor allem Fragen des Lebensstandards und der Verteilung die das verhindern.

    Wenn es dir Ernst damit ist, den Kollaps aufhalten zu wollen, dann musst du in einem grösseren Rahmen denken, als nur die Geburtenkontrollen in Drittweltstaaten einführen zu wollen. Das meinte ich, als ich sagte, du machst es dir zu einfach.
    Meine Vision des FCB: Die heterogene Einheit.

  23. #233
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    07.12.2004
    Beiträge
    2.333

    Standard

    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    Passt besser hierhin, als in den Corona Thread.
    Ich gebe dir Recht, dass sich der Kollaps mit Gentechnik und einem Verbot von Verbrennungsmotoren alleine nicht aufhalten lässt. Es bräuchte einen weitaus umfangreicheren Wandel. Eine Umstellung auf geringeren Fleischkonsum würde schon mal massiv weniger Fläche beanspruchen
    Das mit dem Fleischkonsum habe ich vergessen zu erwähnen. Ohne Fleischkonsum könnten viele Flächen gerettet werden, es würde noch mehr Menschen auf der Erde Platz machen. Aber irgendwann wäre auch der Fleischverzicht aufgebraucht, wenn die Menschheit sich um ein paar weitere Milliarden vermehrt.

    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    Passt besser hierhin, als in den Corona Thread.Wenn es dir Ernst damit ist, den Kollaps aufhalten zu wollen, dann musst du in einem grösseren Rahmen denken, als nur die Geburtenkontrollen in Drittweltstaaten einführen zu wollen. Das meinte ich, als ich sagte, du machst es dir zu einfach.
    Man kann es drehen wie man will, jeder Fortschritt wird von der Bevölkerungsexplosion irgendwann neutralisiert und die Menschheit geht dem Kollaps entgegen. Sollte es gelingen, dass es nie mehr als 8 Milliarden Erdenbewohner gäbe, könnten Massnehmen wie 20% oder noch mehr Fleischverzicht, bessere Verbrennung von Kohle und Öl in Schiffen und bei Industrie und Heizungen das Weltklima massiv verbessern. Wenn die Technik es geschafft hat, dass Autos im Vergleich zu der Vor-Katalysator-Zeit nun 99% weniger Abgase in die Luft blasen, sollte dies auch für viele andere Bereiche möglich sein. Mir selber könnte es ja egal sein, ich werde das Ende dieses Jahrhundert eh nicht mehr erleben, wäre aber trotzdem schade , wenn die Welt bis im Jahr 3000 zugrunde gerichtet ist.

  24. #234
    Erfahrener Benutzer Avatar von Späcki
    Registriert seit
    27.10.2005
    Beiträge
    879

    Standard

    Zitat Zitat von Rotblau Beitrag anzeigen
    Das mit dem Fleischkonsum habe ich vergessen zu erwähnen. Ohne Fleischkonsum könnten viele Flächen gerettet werden, es würde noch mehr Menschen auf der Erde Platz machen. Aber irgendwann wäre auch der Fleischverzicht aufgebraucht, wenn die Menschheit sich um ein paar weitere Milliarden vermehrt.


    Man kann es drehen wie man will, jeder Fortschritt wird von der Bevölkerungsexplosion irgendwann neutralisiert und die Menschheit geht dem Kollaps entgegen. Sollte es gelingen, dass es nie mehr als 8 Milliarden Erdenbewohner gäbe, könnten Massnehmen wie 20% oder noch mehr Fleischverzicht, bessere Verbrennung von Kohle und Öl in Schiffen und bei Industrie und Heizungen das Weltklima massiv verbessern. Wenn die Technik es geschafft hat, dass Autos im Vergleich zu der Vor-Katalysator-Zeit nun 99% weniger Abgase in die Luft blasen, sollte dies auch für viele andere Bereiche möglich sein. Mir selber könnte es ja egal sein, ich werde das Ende dieses Jahrhundert eh nicht mehr erleben, wäre aber trotzdem schade , wenn die Welt bis im Jahr 3000 zugrunde gerichtet ist.
    Joor 3000? I vermuet, im 2200 gitt's d'Menschheit nüm, wenn nid scho früehner. Denn regeneriert sich d'Ärde e paar 100 bis 1000 Johr, denn gitt's wieder e Art Mensch. Das goht so nüm lang guet.

    Mir, mit mine (wenn's sehr guet laufe sött....) no viellicht max. 30-40 Joor, längt's no...

Seite 8 von 8 ErsteErste ... 678

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •