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Thema: Klimawandel

  1. #91
    Erfahrener Benutzer Avatar von Baslerbueb
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    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    Darum geht es gar nicht. Man sagt man gewinnt sauberen Strom durch Wasserkraft. Muss danach aber wieder mit unsauberem Strom hochpumpen. Ist der ursprüngliche Strom dann immer noch "sauber"?
    Was soll man den deiner Meinung nach mit der Überproduktion an Strom in der Nacht machen?
    Nein, einfach mal so ein AKW drosseln geht nicht...
    Und im Moment hat es halt noch AKW's mit denen müssen wir noch Leben, aber weisst du was?

    Da ist mit das AKW in der näheren Umgebung meiner Partnerin lieber als ein Braunkohlekraftwerk.

    Und so lange es Personen/ Verbände/ Bundesländer gibt die gegen Stromleitungen vom Norden Deutschlands in den Süden sind, nützt der ganze "grüne" Strom aus der Windenergie einen feuchten...

  2. #92
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tee
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    Ich bin pro AKW. Ich finde es halt einfach heuchlerisch, dass man "grünen" Strom erzeugt und danach mit Atomstrom dafür sorgen muss, dass man am nächsten Tag wieder "grünen" Strom erzeugen kann.
    Sali zämme.

  3. #93
    Erfahrener Benutzer Avatar von repplyfire
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    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    Du beschreibst Unfälle, Katastrophen die passiert sind. Lithium ist jedoch immer umweltzerstörend, man hat noch keine bessere Methode zur Gewinnung gefunden. Oftmals ist uns gar nicht bewusst, dass das meiste Öl in den Meeren gar nicht von der Ölindustrie selber stammt, trotz der vielen Unglücke (die jedoch nur noch sehr selten auftreten).

    Ich frage mich halt, ob ich lieber in einer Welt lebe, die 45 Grad ist, oder in einer abgerodeten Wüste mit milderem Klima. Beides ist scheisse. Der Stromkonsum muss drastisch reduziert werden, aktuell schreien jedoch alle nach Strom.
    wo werden für Lithium Wälder abgerodet?

    Das Lithium-Dreieck – eine trockene, heiße Region im Länderdreieck von Bolivien, Chile und Argentinien. Weiße Wüsten prägen die Landschaft, ausgetrocknete Salzseen, unter denen mehr als die Hälfte der weltweiten Lithium-Vorräte stecken.

    Doch ob nun 6000 oder 30.000 Liter Sole in einer Wüste – das ist immer noch viel, keine Frage. Aber dem stehen zwischen 10.000 und 30.000 Liter Benzin oder Diesel gegenüber, die über seine Laufzeit in einen Verbrennungsmotor fließen. Es handelt sich also um etwa dieselbe Menge, aber mit einem Rattenschwanz an Folgen. In Nigeria sind durch die Erdölförderung Mangroven, Sümpfe, Flussarme und Trinkwasser verseucht. Und vor Mexiko verendeten nach der durch die Explosion der Förderplattform Deepwater ausgelösten Ölpest 2010 Millionen Vögel und Fische.

    Und die 21 Millionen Liter im Salar sind nur ein Dreißigstel der Menge Wasser, die im Lausitzer Braunkohlerevier täglich abgepumpt werden muss. Schwierig, da lateinamerikanischen Staaten die Lithiumförderung vorzuwerfen.
    Zur Ölförderung gehören die Katastrophen leider dazu, das haben die letzten 100 Jahre eindrücklich gezeigt. Aber auch durch die Gewinnung alleine gelangt viel Rohöl und Erdgas in die Umwelt. Zudem wird es für die Erschliessung von neuen Ölfeldern immer mehr nötig Wälder abzuholzen oder Naturreservate zu verschandeln.

    https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96lverschmutzung
    https://www.dieumweltdruckerei.de/bl...oelfoerderung/

    Jagd auf die Reserven

    Schon jetzt greift die Ölindustrie nach allem, was irgend Öl enthält. Auf der Jagd nach dem schwarzen Gold dringt sie in immer entlegenere Regionen vor und macht auch vor sogenannten unkonventionellen Lagerstätten nicht halt. Die hier lagernden Ölvorräte sind nur mit hohem technischen Aufwand und zum Teil extrem negativen Folgen für die Umwelt zu gewinnen. Weltweit gibt es mehr als 500 Tiefseeprojekte, an denen die großen Konzerne beteiligt sind. Selbst die Arktis ist nicht mehr vor ihnen sicher. Die dreckigste Art der Gewinnung findet derzeit wohl in der kanadischen Provinz Alberta statt: der Ölsandabbau.

    Das Ölsand-Geschäft ist äußerst energieintensiv und setzt dreimal so viele schädliche Klimagase frei wie die konventionelle Ölförderung. Auf rund 149.000 Quadratkilometern – das entspricht der Größe Englands - werden Waldflächen, Erde und Torf abgebaggert, um das Öl aus dem Erdboden zu filtern. Auch der nördliche Nadelwaldgürtel Kanadas soll dem Tagebau weichen. Etwa 8,73 Milliarden Tonnen CO2 sind in diesen Wäldern gespeichert.

  4. #94
    Erfahrener Benutzer Avatar von händsche
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    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    Ich bin pro AKW. Ich finde es halt einfach heuchlerisch, dass man "grünen" Strom erzeugt und danach mit Atomstrom dafür sorgen muss, dass man am nächsten Tag wieder "grünen" Strom erzeugen kann.
    Bei Pumpspeicherkraftwerken kann nur der aus den natürlichen
    Zuflüssen stammende Anteil der Energie zertifiziert werden. www.naturmade.ch

  5. #95
    Erfahrener Benutzer Avatar von Baslerbueb
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    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    Ich bin pro AKW. Ich finde es halt einfach heuchlerisch, dass man "grünen" Strom erzeugt und danach mit Atomstrom dafür sorgen muss, dass man am nächsten Tag wieder "grünen" Strom erzeugen kann.
    Nochmal die Frage an dich. Wohin willst du mit dem überschüssigen Strom in der Nacht?

  6. #96
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    Zitat Zitat von Baslerbueb Beitrag anzeigen
    Nochmal die Frage an dich. Wohin willst du mit dem überschüssigen Strom in der Nacht?
    Die Produktionsspitzen sind heute bereits tagsüber. Aber klar, wohin mit der Windkraft in der Nacht?

    Da gibt es diverse dezentrale Ansätze:
    - Wasserstoff als Speichermedium (da sind die Koreaner schon recht weit was Brennstoffzellen angeht)
    - Weitere Nutzung alter Lithiumakkus (macht z.B. die Post mit den alten Akkus der Elektrodreiräder)
    - Speicherung als Pressluft

    Insgesamt wird sich sowieso alles mehr von den grossen Kraftwerken zu kleineren dezentralen Lösungen verschieben.
    Geändert von Faniella Diwani (20.08.2019 um 15:30 Uhr)

  7. #97
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tee
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    Zitat Zitat von repplyfire Beitrag anzeigen
    wo werden für Lithium Wälder abgerodet?
    Dabei ging es mir um die Stromgewinnung.
    Sali zämme.

  8. #98
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tee
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    Zitat Zitat von Baslerbueb Beitrag anzeigen
    Nochmal die Frage an dich. Wohin willst du mit dem überschüssigen Strom in der Nacht?
    Auch hier liegt es wieder bei uns selber. Gewisse Arbeiten sollte man halt auch Nachts machen dürfen. In Wohnungen darf man nicht Nachts waschen, etc. Es gibt sicher einige Tätigkeiten, die man in die Nacht verlegen kann. Aktuell haben wir ein "dummes" Stromnetz. Wenn eine art "intelligentes" Stromnetz hätte, welches bestimmte Verbraucher nur zu bestimmten Zeiten (automatisch) bedient, könnte man die Stromproduktion zurückschrauben und würde die Nacht effizienter überbrücken.
    Sali zämme.

  9. #99
    Erfahrener Benutzer Avatar von Baslerbueb
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    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    Auch hier liegt es wieder bei uns selber. Gewisse Arbeiten sollte man halt auch Nachts machen dürfen. In Wohnungen darf man nicht Nachts waschen, etc. Es gibt sicher einige Tätigkeiten, die man in die Nacht verlegen kann. Aktuell haben wir ein "dummes" Stromnetz. Wenn eine art "intelligentes" Stromnetz hätte, welches bestimmte Verbraucher nur zu bestimmten Zeiten (automatisch) bedient, könnte man die Stromproduktion zurückschrauben und würde die Nacht effizienter überbrücken.
    Dann Arbeit wir jetzt alle in der Nacht!

  10. #100
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
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    Zitat Zitat von Faniella Diwani Beitrag anzeigen
    Die Produktionsspitzen sind heute bereits tagsüber. Aber klar, wohin mit der Windkraft in der Nacht?

    Da gibt es diverse dezentrale Ansätze:
    - Wasserstoff als Speichermedium (da sind die Koreaner schon recht weit was Brennstoffzellen angeht)
    - Weitere Nutzung alter Lithiumakkus (macht z.B. die Post mit den alten Akkus der Elektrodreiräder)
    - Speicherung als Pressluft

    Insgesamt wird sich sowieso alles mehr von den grossen Kraftwerken zu kleineren dezentralen Lösungen verschieben.
    Gewinnung von Diesel aus Strom und Bakterienkulturen.
    Gewinnung von Benzin aus Luft-CO2, Luft-H2O und Sonnenenergie.
    Heusler.

    Alla sätt är bra utom de dåliga.

    "Zürich ist doppelt so gross wie der Wiener Zentralfriedhof - aber nur halb so lustig."

  11. #101
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nii
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    Zitat Zitat von Faniella Diwani Beitrag anzeigen
    Die Produktionsspitzen sind heute bereits tagsüber. Aber klar, wohin mit der Windkraft in der Nacht?

    Da gibt es diverse dezentrale Ansätze:
    - Wasserstoff als Speichermedium (da sind die Koreaner schon recht weit was Brennstoffzellen angeht)
    - Weitere Nutzung alter Lithiumakkus (macht z.B. die Post mit den alten Akkus der Elektrodreiräder)
    - Speicherung als Pressluft

    Insgesamt wird sich sowieso alles mehr von den grossen Kraftwerken zu kleineren dezentralen Lösungen verschieben.
    Die einfachste Art der Speicherung wäre das Pumpspeicherkraftwerk, besonders in der Schweiz.

  12. #102
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    Zitat Zitat von Nii Beitrag anzeigen
    Die einfachste Art der Speicherung wäre das Pumpspeicherkraftwerk, besonders in der Schweiz.
    Nein, das sehe ich nicht so.
    Wenn die notwendige Abkehr von den fossilen Energieträgern umgesetzt wird, brauchen wir deutlich mehr Strom. Darauf sind unsere Netze noch nicht ausgerichtet. Wir brauchen zusätzlich viele dezentrale Speicher.
    Kommt dazu das ich wenig Lust habe tagsüber meinen eigenen Solarstrom billig zu verkaufen um ihn dann nachts teuer zurückzukaufen.

    Was z.B. die Netzlast angeht hier ein interessanter Gedankengang vom Lesch:
    https://www.youtube.com/watch?v=TswNLBnAPjU ab ca. 6:20

  13. #103
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    Im Amazonas wüten im Moment die schlimmsten Waldbrände, natürlich gefördert durch die Bauern und deren verfluchten Präsidenten. Eine verheerende Situation für das Klima; der Amazonas ist ohnehin schon angeschlagen. In Sao Paolo wurde es am Montagnachmittag stockdunkel. Echt traurig sowas und unternommen wird nichts dagegen.

  14. #104
    Erfahrener Benutzer Avatar von SubComandante
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    Zitat Zitat von fixi Beitrag anzeigen
    Im Amazonas wüten im Moment die schlimmsten Waldbrände, natürlich gefördert durch die Bauern und deren verfluchten Präsidenten. Eine verheerende Situation für das Klima; der Amazonas ist ohnehin schon angeschlagen. In Sao Paolo wurde es am Montagnachmittag stockdunkel. Echt traurig sowas und unternommen wird nichts dagegen.
    Bolsonaro ist auch menschgewordene Scheisse.

  15. #105
    Erfahrener Benutzer Avatar von Pro Sportchef bim FCB
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    Zitat Zitat von SubComandante Beitrag anzeigen
    Bolsonaro ist auch menschgewordene Scheisse.
    Habe ich richtig gelessen dass er Berichte über den Waldbrand als "fake news" abstempelt? Oder ging es dabei nur um die Brandursache, weil die Medien berichten es sei Brandstiftung?
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  16. #106
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
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    Zitat Zitat von SubComandante Beitrag anzeigen
    Bolsonaro ist auch menschgewordene Scheisse.
    Beleidige Scheise nicht. Die ist zumindestens als Dung nützlich.
    Heusler.

    Alla sätt är bra utom de dåliga.

    "Zürich ist doppelt so gross wie der Wiener Zentralfriedhof - aber nur halb so lustig."

  17. #107
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Hier wird jetzt bereits seit über einer Seite über ein entweder oder diskutiert. Weshalb eigentlich?

    Wäre es nicht das Idealziel beides zu machen? Jeder schaut für sich selber und versucht in der Freizeit möglichst umweltbewusst zu leben. Gleichzeitig reguliert man die grossen Umweltsünder im industriellen Sinne, wo es wegen der Logistik und des Profitstrebens schlicht nicht möglich ist an die Pflicht jedes einzelnen zu appellieren.
    Das würde sicher schon mal einen positiven Effekt haben. Alles grosse beginnt klein!!

    Ihr könnt ja mal aufzählen wo ihr euch jetzt schon Nachhaltiger verhält?

    Ich denke Beispiele animieren auch andere Leute dazu es anderen gleichzutun.

  18. #108
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    Zitat Zitat von tauli Beitrag anzeigen
    Das würde sicher schon mal einen positiven Effekt haben. Alles grosse beginnt klein!!

    Ihr könnt ja mal aufzählen wo ihr euch jetzt schon Nachhaltiger verhält?

    Ich denke Beispiele animieren auch andere Leute dazu es anderen gleichzutun.
    Sind halt einfache Sachen bei mir. Ich verzichte auf Plastik. Jedenfalls zu 95%. Komplett geht leider kaum bzw nur extrem schwer.

  19. #109
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tsunami
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    Zitat Zitat von Blackmore Beitrag anzeigen
    Sind halt einfache Sachen bei mir. Ich verzichte auf Plastik. Jedenfalls zu 95%. Komplett geht leider kaum bzw nur extrem schwer.
    Chapeau! Wohnst du in einer Höhle?

  20. #110
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    Zitat Zitat von Tsunami Beitrag anzeigen
    Chapeau! Wohnst du in einer Höhle?
    Ne im Aargau... wobei der Unterschied da wohl eher marginal ist

  21. #111
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    Zitat Zitat von Blackmore Beitrag anzeigen
    Sind halt einfache Sachen bei mir. Ich verzichte auf Plastik. Jedenfalls zu 95%. Komplett geht leider kaum bzw nur extrem schwer.
    Auch wenn das vielleicht nicht allen passt:
    Plastik ist auf Jahrhunderte gebundener Kohlenstoff. Wenn man ihn nicht verbrennt.

    Aber klar. Weniger ist besser.
    Geändert von Faniella Diwani (25.08.2019 um 15:31 Uhr)

  22. #112
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nii
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    Zitat Zitat von Faniella Diwani Beitrag anzeigen
    Auch wenn das vielleicht nicht allen passt:
    Plastik ist auf Jahrhunderte gebundener Kohlenstoff. Wenn man ihn nicht verbrennt.

    Aber klar. Weniger ist besser.
    Plastik verursacht Treibhausgas-Emissionen während er degradiert. Mal abgesehen von den Emisisonen während der Produktions- und Transportkette von Plastik (angefangen bei der Ölförderung).

  23. #113
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Nii Beitrag anzeigen
    Plastik verursacht Treibhausgas-Emissionen während er degradiert. Mal abgesehen von den Emisisonen während der Produktions- und Transportkette von Plastik (angefangen bei der Ölförderung).
    Aber klar. Weniger ist besser.
    Gilt für alle Produkte aus diesen Rohstoffen.

    Aber so lange der Plastik intakt ist und unter Sedimenten landet? Mich schockiert die Tüte auf -11'000m auch. Aber dieser Kohlenstoff ist sicher für Jahrhunderte zum Kreislauf raus.

    Um diese 2 Aspekte geht es: Weniger Kohlenstoff in den Kreislauf geben und zusätzlich mehr Kohlenstoff aus ihm rausnehmen.
    Geändert von Faniella Diwani (25.08.2019 um 18:47 Uhr)

  24. #114
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tsunami
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    Zitat Zitat von Blackmore Beitrag anzeigen
    Ne im Aargau... wobei der Unterschied da wohl eher marginal ist
    OK, etwas weniger provokant gefragt. Meinst du mit den 95% nur den Plastik in Verpackungen? Wobei selbst dies ausgesprochen ambitioniert ist.

  25. #115
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    Zitat Zitat von Tsunami Beitrag anzeigen
    OK, etwas weniger provokant gefragt. Meinst du mit den 95% nur den Plastik in Verpackungen? Wobei selbst dies ausgesprochen ambitioniert ist.
    Oh provokant ist kein Problem. Und ja ich habe Verpackungen gemeint. Es gibt wohl Monate, da sind es weniger, vllt auch mal mehr. Aber zumindest beim täglichen Einkauf, kann man es steuern. Mich nerven einfach Sachen wie: Radieschen in Plastik, Gurken in Plastik etc. Und ja es ist heutzutage schwierig zu umgehen. Wo es leider kaum geht ist, wenn man Elektronikartikel kauft. Da ist einfach fast alles verpackt. Wir Konsumenten haben eine gewisse macht, aber es ist klar, die Detaillhändler könnten hier mehr machen. Gut finde ich zB. dass man mittlerweile für diese "Einweg-Plastiksäckchen" bezahlen muss.

  26. #116
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    Ob das Hors-Saison-Gemüse im Plastiksäckchen oder ohne gekauft wird verändert dessen Ökobilanz nicht mehr gross.

  27. #117
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    Zitat Zitat von Blackmore Beitrag anzeigen
    Oh provokant ist kein Problem. Und ja ich habe Verpackungen gemeint. Es gibt wohl Monate, da sind es weniger, vllt auch mal mehr. Aber zumindest beim täglichen Einkauf, kann man es steuern. Mich nerven einfach Sachen wie: Radieschen in Plastik, Gurken in Plastik etc. Und ja es ist heutzutage schwierig zu umgehen. Wo es leider kaum geht ist, wenn man Elektronikartikel kauft. Da ist einfach fast alles verpackt. Wir Konsumenten haben eine gewisse macht, aber es ist klar, die Detaillhändler könnten hier mehr machen. Gut finde ich zB. dass man mittlerweile für diese "Einweg-Plastiksäckchen" bezahlen muss.
    Du meinst, einzeln in Plastik eingeschweisste Biogurken sind nicht sinnvoll?

    Oder kleine Speicherkarten, die in Panzerplastik eingeschweisst sind, welches man ohne TNT-Sprengung nicht aufbekommt? Und sich dann beim aufreissen mindestens drei Finger amputiert?

  28. #118
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tee
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    Zitat Zitat von Blackmore Beitrag anzeigen
    Sind halt einfache Sachen bei mir. Ich verzichte auf Plastik. Jedenfalls zu 95%. Komplett geht leider kaum bzw nur extrem schwer.
    Ich kann mir nicht vorstellen, wie das geht. Fängt beim Zähneputzen an: Holzzahnbürste und keine Tube? Handy ist aus Plastik. Auto hat viel Plastik. Computer ist Plastik, etc. Ich könnte höchsten so 5 bis 10 Prozent auf Plastik verzichten, muss ich ehrlich sagen. Heutzutage ist fast in allem Plastik drin..
    Sali zämme.

  29. #119
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tsunami
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    Zitat Zitat von Blackmore Beitrag anzeigen
    Oh provokant ist kein Problem. Und ja ich habe Verpackungen gemeint. Es gibt wohl Monate, da sind es weniger, vllt auch mal mehr. Aber zumindest beim täglichen Einkauf, kann man es steuern. Mich nerven einfach Sachen wie: Radieschen in Plastik, Gurken in Plastik etc. Und ja es ist heutzutage schwierig zu umgehen. Wo es leider kaum geht ist, wenn man Elektronikartikel kauft. Da ist einfach fast alles verpackt. Wir Konsumenten haben eine gewisse macht, aber es ist klar, die Detaillhändler könnten hier mehr machen. Gut finde ich zB. dass man mittlerweile für diese "Einweg-Plastiksäckchen" bezahlen muss.
    Ich verstehe dich. Zumindest meine ich das.
    Aber 95% (ok, "nur" bei Verpackungen)? . Bitte öffne mal den Kühl-, Lebensmittel- und Apothekenschrank und guck mal die Vorratsregale an. Kaum vorstellbar, dass sich da viel weniger Plastik befindet als bei mir zuhause. Stichwort: Zahnpasta, Duschgel, Shampoo, Pasta, Fleisch, Haushaltpapier verpackt in Kunststoff.

    Und wenn es um nicht-Verpackungsanwendungen geht, ist sowieso fertig lustig ohne Plastik, zumindest heute noch. User Tee hat einige Beispiele schon genannt.

  30. #120
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    Zitat Zitat von Blackmore Beitrag anzeigen
    Oh provokant ist kein Problem. Und ja ich habe Verpackungen gemeint. Es gibt wohl Monate, da sind es weniger, vllt auch mal mehr. Aber zumindest beim täglichen Einkauf, kann man es steuern. Mich nerven einfach Sachen wie: Radieschen in Plastik, Gurken in Plastik etc. Und ja es ist heutzutage schwierig zu umgehen. Wo es leider kaum geht ist, wenn man Elektronikartikel kauft. Da ist einfach fast alles verpackt. Wir Konsumenten haben eine gewisse macht, aber es ist klar, die Detaillhändler könnten hier mehr machen. Gut finde ich zB. dass man mittlerweile für diese "Einweg-Plastiksäckchen" bezahlen muss.
    Du kannst die Verantwortung nicht nur auf die Detailhändler abschieben. Es gibt hier viele Hygienevorschriften, die eingehalten werden müssen. Ich war hierzu mal an einem Vortrag, es ist ein Weilchen her, daher erinnere ich mich nicht an alle Details. Die Produkte benötigen ein Mindest Haltbar bis Datum. Damit beispielsweise die Gurke nicht einfach erneut im Gemüseregal landet oder als BIO eingeordnet wird, wird diese verpackt und gekennzeichnet (für bestimmte Labels oder so ähnlich). In anderen Ländern darf hierzu die Gurkenschale gebranntmarkt werden, in der CH ist das noch nicht erlaubt. Daher sind die Detailhändler bzw. die Lieferanten hier gezwungen, die Gurken einzupacken. Somit müsste der Staat neue Vorgaben setzen. Klar, ein Detailhändler könnte diese Produkte aus dem Sortiment streichen. Aber Verantwortung übernehmen können alle, auch der Endkonsument, Lieferanten oder der Staat.

    Im Übrigen, der gesamte Detailhandel ist nur für 1% des Plastikverbrauchs in der CH verantwortlich. Der Detailhandel steht überverhältnismässig im Fokus der Medien und somit in unseren Köpfen, weil der Detailhandel dermassen präsent im Alltag ist. Die Aktionen mit den Plastiksäckchen haben natürlich den richtigen Ansatz, sind letztendlich aber nur Marketingmassnahmen und haben nahezu 0 Einfluss auf den Plastikverbrauch in der CH. Damit ihr mich nicht falsch versteht, ich befürworte diese Aktionen und in der Summe bewirkt es sicherlich ein wenig.

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