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Thema: Klimawandel

  1. #61
    Erfahrener Benutzer Avatar von Bierathlet
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    Könnten die Experten hier eine vollständige Liste erstellen, wo genau definiert ist, was man als potentieller Klimaschützer noch darf, wie alt das Smartphone, die Kleider, etc. minimum sein müssen und wie lange die letzte Verfehlung her sein darf, damit sie von euch die Legitimation erhalten, sich zum Thema Klima zu äussern? Es gibt wahrscheinlich keinen Menschen auf der Welt, der alle überrissenen Erwartungen erfüllen kann.

    Dann wäre dieser Nebenschauplatz endlich geklärt.
    Zitat Zitat von Sali Zämme!
    Die Erde ist eine Scheibe. #infotweet

  2. #62
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nii
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    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    Es aktuell gibt nicht annähernd genügend grünen Strom, um das zu decken.

    Du willst mir also mit deinem Post weiter oben sagen, wenn keiner mehr eine Pet-Flasche kauft, dann wird die trotzdem weiter produziert und steht dann halt rum, damit sie produziert ist? Letztendlich bestimmt der Käufer was produziert wird. Wenn etwas nicht mehr gekauft wird, wird es auch nicht mehr produziert. Das ist das schöne an der freien Marktwirtschaft.
    Nein, ich sagte explizit, dass Menschen immer umweltschädliche Dinge kaufen werden. Die Pet-Flasche wird also immer gekauft werden, solange sie produziert wird. Die Menschen werden nicht darauf verzichten (aus diversen Gründen). Solange die Wirtschaft Pet-Flaschen produzieren und anbieten darf, werden sie gekauft und das ist das Problem. Wir als Gesellschaft werden Menschen nicht dazu bringen können, auf diese umweltschädliche Produkte zu verzichten (zumindest nicht im benötigten Ausmass).

    Wir haben keine vollkommen freie Marktwirtschaft in der Schweiz. Der Markt ist stark reguliert mit staatlichen Vorschriften, welche die Gesellschaft schützen und sicherer machen. Weshalb denkst du beispielsweise, warum Asbest verboten wurde? Bist du auch dafür, dass Asbest weiterhin produziert und verkauft werden darf, weil die Menschen einfach darauf verzichten würden?

    Die Marktwirschaft profitiert derzeit von der Zerstörung der Umwelt und muss deswegen eingeschränkt werden.
    Geändert von Nii (20.08.2019 um 09:19 Uhr)

  3. #63
    Erfahrener Benutzer Avatar von BloodMagic
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    Zitat Zitat von Bierathlet Beitrag anzeigen
    Könnten die Experten hier eine vollständige Liste erstellen, wo genau definiert ist, was man als potentieller Klimaschützer noch darf, wie alt das Smartphone, die Kleider, etc. minimum sein müssen und wie lange die letzte Verfehlung her sein darf, damit sie von euch die Legitimation erhalten, sich zum Thema Klima zu äussern? Es gibt wahrscheinlich keinen Menschen auf der Welt, der alle überrissenen Erwartungen erfüllen kann.

    Dann wäre dieser Nebenschauplatz endlich geklärt.
    Also wenn man dieses Jahr bereits 2x mit dem Flugzeug in den Ferien war ist man sicher keiner.

  4. #64
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tee
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    Bierathlet: Mir geht es lediglich darum, dass viele einfach Klimeheuchler sind, die eigentlich keine Ahnung haben bloss hip sein wollen. Grosse Reden schwingen und zuhause siehts ja dann eh keiner.

    Nii: Ja, ich bin gegen Regulierungen. Ich bin mit gesundem Menschenverstand gross geworden und hoffe, dass sich dieser irgendwann mal wieder durchsetzen wird - auch wenn er aktuell an vielen Orten abhanden gekommen ist.
    Sali zämme.

  5. #65
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Interessant ist, wie viel CO2 social Media, 4G oder Bitcoin generieren...
    Ach komm, die paar Livebilder von Gretas Segeltrip - und tausende Kommentare darüber - tun dem Klima sicher nicht weh.

  6. #66
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tee
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Interessant ist, wie viel CO2 social Media, 4G oder Bitcoin generieren...
    Bitcoin ist im übrigen in Sachen Strom viel effizienter als Banken. ,o)
    Sali zämme.

  7. #67
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nii
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    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    Nii: Ja, ich bin gegen Regulierungen. Ich bin mit gesundem Menschenverstand gross geworden und hoffe, dass sich dieser irgendwann mal wieder durchsetzen wird - auch wenn er aktuell an vielen Orten abhanden gekommen ist.
    Aha, und wie willst du das Problem dann lösen? Was ist dein Lösungsvorschlag? Wie willst du die Mehrheit der Menschen überzeugen, ihren "gesunden Menschenverstand" zu benutzen und keine umweltschädlichen Produkte mehr zu kaufen?

  8. #68
    Erfahrener Benutzer Avatar von händsche
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    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    Nii: Ja, ich bin gegen Regulierungen. Ich bin mit gesundem Menschenverstand gross geworden und hoffe, dass sich dieser irgendwann mal wieder durchsetzen wird - auch wenn er aktuell an vielen Orten abhanden gekommen ist.
    Wenn dem so wäre und man sich auf den gesunden Menschenverstand verlassen könnte, würde es das Modell der Tragik der Allmende nicht geben und

    - die Meere wären nicht überfischt
    - der fosile Treibstoff wäre nicht so günstig
    - Wildtierbestände würden nicht geplündert
    - in den Meeren wären keine Plastikabfälle

    und ich bin sicher auf Google findest du noch viele weitere Beispiele.

    Ich hoffe mal mit "aktuell an vielen Orten abhanden gekommen ist" meinst du die letzten 150 Jahre.

  9. #69
    Erfahrener Benutzer Avatar von Baslerbueb
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    Zitat Zitat von Nii Beitrag anzeigen
    Hat ja unglaublich gut geklappt bis jetzt... Wir wissen schon seit Jahrzehnten, dass sich die Erde durch menschliches Verhalten gefährlich erwärmt und bisher hat sich diese "grosse Kraft und Dynamik" noch nicht entwickelt (und wird sie auch nicht).
    Es liegt an jedem einzelnen den ersten Schritt zu machen?

    Oder lieber nach dem Motto, mein Verzicht bringt ja der Erde auch nichts! ;-)

    Was fährst du den für ein Auto?
    Und ist ein E-Auto auch wirklich soviel besser für die Umwelt?
    Denk nur mal an die Xtausend Tonnen Batterien die irgendwann mal entsorgt werden müssen!
    Aber das interessiert heut noch niemand.

    Ich gebe es zu, ich bin manchmal auch radikal gegenüber Weltverbesserer die Missionieren.
    Und wenn ich die Greenpeace im Fernsehe sehe wie Sie mit ihrer alten Schwerölschleuder auf den Weltmeeren herumfährt mache ich mir schon auch meine Gedanken.

  10. #70
    Erfahrener Benutzer Avatar von Baslerbueb
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    Zitat Zitat von Nii Beitrag anzeigen
    ...oder man könnte Strom, welcher durch fossible Brennstoffe produziert wird, durch umweltfreundliche Alternativen ersetzen....
    Was ja in der Schweiz bestens klappt, keine Einsprachen gegen Windräder oder Stauseeerhöhungen! ;-)

    Jeder möchte gerne... Aber das Windrad um keinen Preis im Sichtfeld vom Gartensitzplatz!

  11. #71
    Erfahrener Benutzer Avatar von repplyfire
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    Zitat Zitat von Baslerbueb Beitrag anzeigen
    Es liegt an jedem einzelnen den ersten Schritt zu machen? Grundsätzlich ja, funktioniert aber nicht. Daher der Weg über die Politik und Regulierungen

    Oder lieber nach dem Motto, mein Verzicht bringt ja der Erde auch nichts! ;-)

    Was fährst du den für ein Auto?
    Und ist ein E-Auto auch wirklich soviel besser für die Umwelt? ja
    Denk nur mal an die Xtausend Tonnen Batterien die irgendwann mal entsorgt werden müssen! denk doch mal an Recycling und die Unmöglichkeit gefördertes Öl wiederzuverwenden, bzw. wie lange die Umweltschäden durch die Ölförderung und Vertrieb andauern.
    Aber das interessiert heut noch niemand. oh, die Erdölproduzenten schieben schon richtig schön Panik und versuchen E-Mobilität so gut es geht zu verhindern. Wäre ja doof wenn das Geschäft wegbricht.

    Ich gebe es zu, ich bin manchmal auch radikal gegenüber Weltverbesserer die Missionieren.
    Und wenn ich die Greenpeace im Fernsehe sehe wie Sie mit ihrer alten Schwerölschleuder auf den Weltmeeren herumfährt mache ich mir schon auch meine Gedanken.
    .

  12. #72
    Erfahrener Benutzer Avatar von Baslerbueb
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    @repplyfire

    Es geht mir überhaupt nicht darum Umweltschutz oder was auch immer schlechtzureden!
    Ich wollte nur sagen, dass ein Umstieg auf Elektro nicht nur positiv ist.

    Ich habe mal eine Interview mit irgendeinem ETH-Prof gehört, da ging es um den Tesla von Frau Leuthard.
    Seine Aussage: Sauber durchgerechnet hat ein Tesla von der Produktion bis zur Entsorgung eine CO2-Bilanz eines Benizerns der >8l/100Km.

    Ich für mich habe folgende Schritte gemacht.
    Mit dem Fahrrad zur Arbeit auch wenn es heisst jedes mal zu Duschen.
    Bei schönem Wetter mit dem Rennvelo zur Partnerin (70km), dort steht ja ein Auto das wir mobil sind.
    Und ja ich habe gerne grosse Autos fahre ein grosses Auto! ;-) Nicht das jemand auf die Idee kommt ich wäre ein Öko-Onkel!

  13. #73
    Erfahrener Benutzer Avatar von repplyfire
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    Zitat Zitat von Baslerbueb Beitrag anzeigen
    @repplyfire

    Es geht mir überhaupt nicht darum Umweltschutz oder was auch immer schlechtzureden!
    Ich wollte nur sagen, dass ein Umstieg auf Elektro nicht nur positiv ist.

    Ich habe mal eine Interview mit irgendeinem ETH-Prof gehört, da ging es um den Tesla von Frau Leuthard.
    Seine Aussage: Sauber durchgerechnet hat ein Tesla von der Produktion bis zur Entsorgung eine CO2-Bilanz eines Benizerns der >8l/100Km.

    Ich für mich habe folgende Schritte gemacht.
    Mit dem Fahrrad zur Arbeit auch wenn es heisst jedes mal zu Duschen.
    Bei schönem Wetter mit dem Rennvelo zur Partnerin (70km), dort steht ja ein Auto das wir mobil sind.
    Und ja ich habe gerne grosse Autos fahre ein grosses Auto! ;-) Nicht das jemand auf die Idee kommt ich wäre ein Öko-Onkel!
    ok, da bist du sehr vorbildlich unterwegs, sowohl für deine Gesundheit wie auch die Umwelt (bis auf das grosse Auto ) Ich möchte dir dein Auto oder dein Hobby überhaupt nicht schlechtreden oder besserwisserisch ins Gewissen sprechen. Soll jeder handeln wie er es für richtig hält. Da dass aber in einer individueller Gesellschaft ausartet und die daraus entstehende Thematik des Umweltschutzes (oder hier Klimawandel) durch den Staat reguliert werden muss, braucht es meiner Meinung nach politische Entscheide und Eingriffe, welche das Verhalten der Menschen steuern (siehe weiter oben die Reduktion des Tabak und Alkoholkonsums. Oder Regulierungen i.S. Waldsterben, Ozonloch etc. hat es gebraucht. Die Industrie und die Menschen hätten selber nicht flächendeckend gehandelt.)

    Bezüglich Studien zu E-Autos von irgendwelchen Profs wäre ich vorsichtig.
    https://www.watson.ch/wissen/interna...sauberste-auto

    http://www.mythbuster.ch/Mythbuster-...auto-Rotta.pdf

  14. #74
    Erfahrener Benutzer Avatar von Baslerbueb
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    Zitat Zitat von repplyfire Beitrag anzeigen
    ok, da bist du sehr vorbildlich unterwegs, sowohl für deine Gesundheit wie auch die Umwelt (bis auf das grosse Auto ) Ich möchte dir dein Auto oder dein Hobby überhaupt nicht schlechtreden oder besserwisserisch ins Gewissen sprechen. Soll jeder handeln wie er es für richtig hält. Da dass aber in einer individueller Gesellschaft ausartet und die daraus entstehende Thematik des Umweltschutzes (oder hier Klimawandel) durch den Staat reguliert werden muss, braucht es meiner Meinung nach politische Entscheide und Eingriffe, welche das Verhalten der Menschen steuern (siehe weiter oben die Reduktion des Tabak und Alkoholkonsums. Oder Regulierungen i.S. Waldsterben, Ozonloch etc. hat es gebraucht. Die Industrie und die Menschen hätten selber nicht flächendeckend gehandelt.)

    Bezüglich Studien zu E-Autos von irgendwelchen Profs wäre ich vorsichtig.
    https://www.watson.ch/wissen/interna...sauberste-auto

    http://www.mythbuster.ch/Mythbuster-...auto-Rotta.pdf
    Wer hat nun recht?
    Die Wahrheit (Watsonartikel) wird wohl irgendwo dazwischen liegen.
    Wenn E-Autos mal bezahlbar werden, werde ich wahrscheinlich auch umsteigen.
    Und Occ. sind auch noch nicht in der Fülle vorhanden.
    Die Reichweite der heutigen E-Autos würde mir aber zu 99% reichen!

    Mein SUV braucht gerade mal 6.8-7.2 Liter Diesel auf 100 Km.
    Da gibt es weit aus schlimmeres!

    Aber wenn ich meinen Fussabdruck anschauen, link irgendwo hier im Faden, gibt es noch bei weitem Verbesserungspotential!

  15. #75
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tee
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    Wenn man ein wenig weiter blickt, als bis zum CO2 Ausstoss, würde ich nicht sagen, dass ein E-Auto besser für die Umwelt ist.
    Sali zämme.

  16. #76
    Erfahrener Benutzer Avatar von Kurtinator
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    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    Wenn man ein wenig weiter blickt, als bis zum CO2 Ausstoss, würde ich nicht sagen, dass ein E-Auto besser für die Umwelt ist.
    Im Vergleich zu welcher Antriebsvariante?
    Zitat Zitat von Falcão Beitrag anzeigen
    "Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, es ist die Weitergabe des Feuers!"

  17. #77
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tee
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    Wie wird denn aktuell Strom gewonnen? Woher stammt der Strom, welche Schäden werden dadurch verursacht? Welche Folgen hat der Lithium Abbau?

    Von mir aus sind E-Autos nur ein Übel, um ein anderes Übel abzulösen. Somit stehe ich da halt nicht dahinter.
    Sali zämme.

  18. #78
    Erfahrener Benutzer Avatar von BloodMagic
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    Es ist nichts neues, dass ein Elektroauto über den ganzen Lebenszyklus nicht gut aussieht. Aber ein paar Grüne die wohl von Lobbyisten gut geschmiert werden erzählen halt noch immer das Gegenteil. Wer grün fahren soll darf kein eigenes Auto haben... und Verbrenner werden immer besser. Mein SUV verbraucht etwa 5-6 Liter im Schnitt, das Auto davor (Kombi) hat fast das doppelte verbraucht mit weniger PS



    ADAC Studie 2018
    Geändert von BloodMagic (20.08.2019 um 13:06 Uhr)

  19. #79
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tee
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    In Deutschland (z.B.) werden 1/3 des Stroms aus Kohle gewonnen, dafür werden ganze Landstriche abgerodet. Die Folgen des Lithium-Abbaus sind sinkende Grundwasserspiegel, Staubwolken (die übers Land ziehen) und aussterbende Tierarten. Wieso soll sowas nun eine bessere Lösung sein, als Verbrennungsmotoren? Es ist beides scheisse - aber man muss nicht als Umweltfreund rumheucheln, nur weil man bloss an CO2 denkt.

    Ebenfalls haben Leute in der Windrichtung der Windräder Kopfschmerzen von den Vibrationen. Stauseen werden in der Nacht mit Atomstrom wieder gefüllt, damit man wieder Wasser durch die Turbinen fliessen lassen kann, etc... Wir sind noch lange nicht so weit, wie einige hier Wünschen.
    Sali zämme.

  20. #80
    Erfahrener Benutzer Avatar von repplyfire
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    Zitat Zitat von BloodMagic Beitrag anzeigen
    Es ist nichts neues, dass ein Verbrennerauto über den ganzen Lebenszyklus nicht gut aussieht. Aber ein paar Konservative die wohl von Lobbyisten gut geschmiert werden erzählen halt noch immer das Gegenteil. Wer grün fahren soll darf kein eigenes Auto haben... und Elektros werden immer besser. Mein SUV verbraucht etwa 5-6 Liter im Schnitt, das Auto davor (Kombi) hat fast das doppelte verbraucht mit weniger PS



    ADAC Studie 2018
    da sind wir wieder bei diesen "tollen" Studien.


    „Von der Energiewende überholt“: ADAC erarbeitet neue CO2-Bilanz für Elektroautos

    In einer Studie zur Klimafreundlichkeit von Elektroautos aus dem Jahr 2018 hat der Automobilclub ADAC veraltete Daten benutzt, welche das Studienergebnis zum Nachteil der Stromfahrzeuge verfälschten. Das Umweltbundesamt (UBA) reagierte der WirtschaftsWoche zufolge mit harscher Kritik. Die Verwendung aktuellerer Zahlen hätte „voraussichtlich zu stark differierenden Ergebnissen geführt“, zitiert das Wirtschaftsmagazin das UBA.
    Am Ende soll noch Verbrennungsmotor fahren wer will. Die Petrochemie und Ölmultis aus Fernost sind froh um jeden Kunden der von ihnen abhängig bleibt. Dass nun aber diese sich mit ihren "Diesel" in gefälschten Studien einen grünen Anstrich geben wollen ist gelinde gesagt dreist. Erstaunlicherweise möchten viele konservative und heimatverbundene Leute den Ölmultis blind folgen anstelle die Vorteile und Möglichkeiten eines ölunabhängigeren Europas/Schweiz zu erkennen.

  21. #81
    Erfahrener Benutzer Avatar von BloodMagic
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    Es gibt mehr als genügend Studien die zum gleichen Ergebnis kommen. z.B. vom Bafu

    Obwohl sich der schweizerische Strommix wesentlich vom deutschen unterscheidet, schneidet das Elektrofahrzeug bezüglich der gesamten Umweltbelastung auch in der Schweiz nicht besser ab als ein benzinbetriebenes. Das geht aus der erwähnten Studie des Bafu hervor.
    oder die Studie vom Münchner Ifo-Institut

    Die Studie kommt zum Schluss, dass der Tesla nur im günstigsten Fall knapp, nämlich 11 Prozent, über dem CO2-Ausstoss des Dieselmotors liegt. Im ungünstigen Fall liegt der Ausstoss mehr als ein Viertel höher. Wichtig ist dabei, dass die ganze Lebensdauer, inklusive Produktion und Entsorgung, berücksichtigt wird. Die Studie hat in Deutschland zu heftigen Kontroversen geführt.
    https://www.tagesanzeiger.ch/wirtsch...story/10380024

  22. #82
    Erfahrener Benutzer Avatar von Baslerbueb
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    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    .... Stauseen werden in der Nacht mit Atomstrom wieder gefüllt, damit man wieder Wasser durch die Turbinen fliessen lassen kann, etc... Wir sind noch lange nicht so weit, wie einige hier Wünschen.
    Du hast den Sinn von einem Stausee schon verstanden, oder?

  23. #83
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tee
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    Zitat Zitat von Baslerbueb Beitrag anzeigen
    Du hast den Sinn von einem Stausee schon verstanden, oder?
    Anscheinend liegt der Sinn in der Erhaltung der Atomkraftwerke.
    Sali zämme.

  24. #84
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
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    Hier wird jetzt bereits seit über einer Seite über ein entweder oder diskutiert. Weshalb eigentlich?

    Wäre es nicht das Idealziel beides zu machen? Jeder schaut für sich selber und versucht in der Freizeit möglichst umweltbewusst zu leben. Gleichzeitig reguliert man die grossen Umweltsünder im industriellen Sinne, wo es wegen der Logistik und des Profitstrebens schlicht nicht möglich ist an die Pflicht jedes einzelnen zu appellieren.
    Nid füre Lohn, für d'Region

  25. #85
    Erfahrener Benutzer Avatar von repplyfire
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    Zitat Zitat von BloodMagic Beitrag anzeigen
    Es gibt mehr als genügend Studien die zum gleichen Ergebnis kommen. z.B. vom Bafu



    oder die Studie vom Münchner Ifo-Institut



    https://www.tagesanzeiger.ch/wirtsch...story/10380024
    und auch da wird das widerlegt. Viele Auftraggeber dieser widerlegten Studien stammen aus einem ähnlichen Dunstkreis. Zeitungen haben diese Studien oft unkritisch übernommen und publiziert (zum Glück hat die unkritische Übernahme dieser Studien in letzter Zeit abgenommen.)

    https://www.focus.de/auto/elektroaut..._10611851.html

    Wir werden uns in diesem Thema wohl nicht einig werden. Für mich klar für ein E-Auto sprechen neben dem Umweltgedanken die verfügbare Performance bei verlgleichweiser starker Effizienz und die für mich gewonnene Autonomie gegenüber Treibstoffanbietern.

  26. #86
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tee
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    @repplyfire: Wie stehst du denn zur Zerstörung der Umwelt (Mein Post weiter oben), welche E-Autos mit sich ziehen? Mal abgesehen vom CO2.
    Sali zämme.

  27. #87
    Erfahrener Benutzer Avatar von Baslerbueb
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    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    Anscheinend liegt der Sinn in der Erhaltung der Atomkraftwerke.
    Und ernsthaft?

  28. #88
    Erfahrener Benutzer Avatar von repplyfire
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    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    @repplyfire: Wie stehst du denn zur Zerstörung der Umwelt (Mein Post weiter oben), welche E-Autos mit sich ziehen? Mal abgesehen vom CO2.
    Die Umweltbelastung ist im Vergleich zur Förderung, Raffinierung, Vertrieb und Lagerung von Erdöl vergleichsweise gering. Natürlich ist der Lithiumabbau in den Salzwüsten mit Umweltbelastung verbunden, aber kein Verlgleich zur Ölsandgewinnung in Kanada, dem verseuchten Nigerdelta, Tankerkatastrophen, Öllecks in Bohrplattformen etc.

    Der Strom kann erneuerbar gewonnen werden. Bei Öl ist das nicht möglich. Zudem braucht die Herstellung von Benzin/Diesel ebenfalls viel graue Energie

    Laut einer Anfrage des Department of Energy in den USA von 2009 werden in einer Raffinerie rund 1,585 Kilowattstunden für die Erzeugung eines Liters an Kraftstoff benötigt (wenn auch nicht nur Strom). Sehr genau bestätigt wird diese Angabe durch die GEMIS-Datenbank. Für den Durchschnittsverbrauch von sieben Litern auf 100 km kämen alleine an dieser Stelle mehr als 11 Kilowattstunden zusammen. Dies würde ausreichen, um mit einem Elektrofahrzeug 50-80 Kilometer weit zu fahren. Klingt verrückt, stimmt aber. Alleine der Stromverbrauch zur Herstellung der Kraftstoffe entspricht also schon einem nennenswerten Anteil des Stromverbrauches eines Elektroautos. Anders formuliert: Die Hälfte des Stroms, die ein E-Auto braucht, geht beim Verbrenner in den Treibstoff.
    Umwelttechnisch am besten ist es, wenn man gar kein Auto fährt. Die Aussage, ein E-Auto sei gut für die Umwelt stimmt ebensowenig wie die Aussage, dass ein Verbrenner besser sei als ein Elektromotor.

  29. #89
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tee
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    Zitat Zitat von Baslerbueb Beitrag anzeigen
    Und ernsthaft?
    Darum geht es gar nicht. Man sagt man gewinnt sauberen Strom durch Wasserkraft. Muss danach aber wieder mit unsauberem Strom hochpumpen. Ist der ursprüngliche Strom dann immer noch "sauber"?
    Sali zämme.

  30. #90
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tee
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    Zitat Zitat von repplyfire Beitrag anzeigen
    Die Umweltbelastung ist im Vergleich zur Förderung, Raffinierung, Vertrieb und Lagerung von Erdöl vergleichsweise gering. Natürlich ist der Lithiumabbau in den Salzwüsten mit Umweltbelastung verbunden, aber kein Verlgleich zur Ölsandgewinnung in Kanada, dem verseuchten Nigerdelta, Tankerkatastrophen, Öllecks in Bohrplattformen etc.

    Der Strom kann erneuerbar gewonnen werden. Bei Öl ist das nicht möglich. Zudem braucht die Herstellung von Benzin/Diesel ebenfalls viel graue Energie

    Umwelttechnisch am besten ist es, wenn man gar kein Auto fährt. Die Aussage, ein E-Auto sei gut für die Umwelt stimmt ebensowenig wie die Aussage, dass ein Verbrenner besser sei als ein Elektromotor.
    Du beschreibst Unfälle, Katastrophen die passiert sind. Lithium ist jedoch immer umweltzerstörend, man hat noch keine bessere Methode zur Gewinnung gefunden. Oftmals ist uns gar nicht bewusst, dass das meiste Öl in den Meeren gar nicht von der Ölindustrie selber stammt, trotz der vielen Unglücke (die jedoch nur noch sehr selten auftreten).

    Ich frage mich halt, ob ich lieber in einer Welt lebe, die 45 Grad ist, oder in einer abgerodeten Wüste mit milderem Klima. Beides ist scheisse. Der Stromkonsum muss drastisch reduziert werden, aktuell schreien jedoch alle nach Strom.
    Sali zämme.

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