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Thema: Sparen? 20/ 21 Millionen

  1. #1
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    Böse Sparen? 20/ 21 Millionen

    Ich verstehe die Leitung des FC Basel nicht. Sie sagt, der FC Basel müsse 20 Mio sparen(?)! (gemäss versch. Artikeln in der Presse)
    Dabei hat der FcB in den letzten 7 Jahren mächtig Kohle gemacht mit seinen Spielerverkäufen!! Ich habe mal die Transfers, die € 1.5 Mio oder mehr eingebracht haben zusammengerechnet: € 176.6 Mio! Alleine die Verkäufe von folgenden 10 Spielern haben € 142.7 Mio eingebracht!: Embolo, Akanji, Elyounoussi, Salah, Elneny, Shaqiri, Gonzalez, Sommer, Dragovic und G. Xhaka

    Demgegenüber kosteten die entspr. Einkäufe (also € 1.5 Mio oder mehr) in den letzten 7 Jahren nur: € 64.1 Mio! Das gibt satte Transfergewinne von mehr als € 100 Millionen seit der Saison 2012/13!!
    Wo ist eigentlich das ganze Geld hin?? Ist der FCB eine Geldvernichtungsmaschine - oder ist er zu einer rein ökonomischen Angelegenheit verkommen?

    Und jetzt gibt es anscheinend finanzielle Probleme. Kann mir jemand helfen und etwas Licht ins Dunkle bringen?

  2. #2
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    52 millionen personaletat pro jahr / weniger zuschauer / keine uefa-gelder !! klingelts. frederöffnung hätest du dir sparen können

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tee
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    Vielleicht ist das Geld ja noch da? Wenn man die 100 Millionen noch hat, muss man trotzdem sparen, damit man ich 5 Jahren nicht bankrott ist.
    Sali zämme.

  4. #4
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    13 Millionen Reserven aufgelöst, 1.x Millionen Gewinn. Letztes Jahr 7/0.1 Millionen. Ja, der FCB verbrennt Geld. Und zwar flott. Ohne die Transfereinnahmen (waren ja letztes Jahr Rekordhoch, trotzdem gabs Miese) und Europa funktioniert das System nicht.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Ohrschmalz Beitrag anzeigen
    Ich verstehe die Leitung des FC Basel nicht. Sie sagt, der FC Basel müsse 20 Mio sparen(?)! (gemäss versch. Artikeln in der Presse)
    Dabei hat der FcB in den letzten 7 Jahren mächtig Kohle gemacht mit seinen Spielerverkäufen!! Ich habe mal die Transfers, die € 1.5 Mio oder mehr eingebracht haben zusammengerechnet: € 176.6 Mio! Alleine die Verkäufe von folgenden 10 Spielern haben € 142.7 Mio eingebracht!: Embolo, Akanji, Elyounoussi, Salah, Elneny, Shaqiri, Gonzalez, Sommer, Dragovic und G. Xhaka

    Demgegenüber kosteten die entspr. Einkäufe (also € 1.5 Mio oder mehr) in den letzten 7 Jahren nur: € 64.1 Mio! Das gibt satte Transfergewinne von mehr als € 100 Millionen seit der Saison 2012/13!!
    Wo ist eigentlich das ganze Geld hin?? Ist der FCB eine Geldvernichtungsmaschine - oder ist er zu einer rein ökonomischen Angelegenheit verkommen?

    Und jetzt gibt es anscheinend finanzielle Probleme. Kann mir jemand helfen und etwas Licht ins Dunkle bringen?
    Der FCB ist auf Transfererlöse und Einnahmen aus dem internationalen Geschäft angewiesen, das hat auch damals Bernhard Heusler schon immer wieder betont. Nur haben ihm die Leute nie richtig zugehört. Die Zahlen sind erschreckend, aber wer sich mit dem FCB wirklich befasst (hat) und ein bisschen zu verstehen versucht wie dieser Verein aufgestellt ist, der hat damit gerechnet.
    Geändert von BS-Supporter (21.05.2019 um 12:20 Uhr)

  6. #6
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    Ou cool nomol e neue ort wo ne kha über s glichi diskutiere.....

  7. #7
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    Hey Ohreschmalz (@nau.ch oder so?)
    1. In meinem Erstforum würde man dich nun zurechts um das Codewort bitten.
    2. Guckst du hier http://www.fcbforum.ch/forum/showthr...reinsf%FChrung

  8. #8
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    Zitat Zitat von BS-Supporter Beitrag anzeigen
    Der FCB ist auf Transfererlöse und Einnahmen aus dem internationalen Geschäft angewiesen, das hat auch damals Bernhard Heusler schon immer wieder betont. Nur haben ihm die Leute nie richtig zugehört. Die Zahlen sind erschreckend, aber wer sich mit dem FCB wirklich befasst (hat) und ein bisschen zu verstehen versucht wie dieser Verein aufgestellt ist, der hat damit gerechnet.
    @BS-Supporter
    Dann kann sich das Problem eigentlich nur noch um die Gehälter im Spielerkader drehen, dass sie sich da beim FCB "überlupfed" und mit zuwenig Vorsicht agieren. Schon 2006 hat mal einer in einem Forum geschrieben:

    Gross, Delgado: Millionenverdiener
    Ganz oben ist der FC Basel. Er zahlt gut, sehr gut. Als er 2002/03 fast 30 Millionen aus der europäischen Königsklasse einspielte, überwies er den Stammspielern bis zu 265 000 Franken Prämien. Der Meister mit seinem 30-Millionen-Jahresbudget beschäftigt 100 Angestellte; darunter befinden sich 25 Spieler der ersten Mannschaft. 20 Millionen wird der Klub mit Salären los. Christian Gross ist mit über 1 Million Franken der bestbezahlte Trainer der Liga, deshalb hat das Ausland für ihn nicht mehr den grossen Reiz. Krassimir Balakov unterschrieb bei GC für 250 000 Franken. Lucien Favre bewegt sich beim FCZ in vergleichbarer Grössenordnung.

    FCB-Regisseur Matias Delgado hat dank seines neuen Vertrages Murat Yakin als höchstbezahlten Spieler der Schweiz überholt. 1,2 Millionen dürften jährlich auf sein Konto fliessen. Pascal Zuberbühler soll 700 000 Franken im Jahr erhalten und Ivan Rakitic, das 18-jährige Talent, das fast nie spielt, noch immer 120 000. Dafür kommt David Degen, angehender Nationalspieler, nicht über einen Fixlohn von 72 000 Franken hinaus. Er mochte nie einen neuen Vertrag unterschreiben, weil er sich keine Ablösesumme fixieren lassen wollte. Sein Absprung ins Ausland ist absehbar. Bremen steht zurzeit in der ersten Reihe.
    Süffisant ist das mit Ivan Rakitic...

    Warum hat der FCB in den letzten Jahren so hohe Gehälter bezahlt, wenn er es sich offensichtlich nicht leisten kann? Hätte schon Heusler in seinen letzten Jahren mehr reduzieren müssen?

  9. #9
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    Zitat Zitat von Ohrschmalz Beitrag anzeigen
    Warum hat der FCB in den letzten Jahren so hohe Gehälter bezahlt, wenn er es sich offensichtlich nicht leisten kann? Hätte schon Heusler in seinen letzten Jahren mehr reduzieren müssen?
    E-mail: info@fcb.ch
    Die Pressestelle gibt dir sicher gerne und kompetent Auskunft.

    :hut:

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
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    nau.ch wird auch immer peinlicher.
    Heusler.

    Alla sätt är bra utom de dåliga.

    "Zürich ist doppelt so gross wie der Wiener Zentralfriedhof - aber nur halb so lustig."

  11. #11
    Erfahrener Benutzer Avatar von Heavy
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    het do echt öpper kei GV Ticket oder kei Akreditierig becho?

  12. #12
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    Zitat Zitat von Ohrschmalz Beitrag anzeigen
    @BS-Supporter
    Dann kann sich das Problem eigentlich nur noch um die Gehälter im Spielerkader drehen, dass sie sich da beim FCB "überlupfed" und mit zuwenig Vorsicht agieren. Schon 2006 hat mal einer in einem Forum geschrieben:

    Gross, Delgado: Millionenverdiener
    Ganz oben ist der FC Basel. Er zahlt gut, sehr gut. Als er 2002/03 fast 30 Millionen aus der europäischen Königsklasse einspielte, überwies er den Stammspielern bis zu 265 000 Franken Prämien. Der Meister mit seinem 30-Millionen-Jahresbudget beschäftigt 100 Angestellte; darunter befinden sich 25 Spieler der ersten Mannschaft. 20 Millionen wird der Klub mit Salären los. Christian Gross ist mit über 1 Million Franken der bestbezahlte Trainer der Liga, deshalb hat das Ausland für ihn nicht mehr den grossen Reiz. Krassimir Balakov unterschrieb bei GC für 250 000 Franken. Lucien Favre bewegt sich beim FCZ in vergleichbarer Grössenordnung.

    FCB-Regisseur Matias Delgado hat dank seines neuen Vertrages Murat Yakin als höchstbezahlten Spieler der Schweiz überholt. 1,2 Millionen dürften jährlich auf sein Konto fliessen. Pascal Zuberbühler soll 700 000 Franken im Jahr erhalten und Ivan Rakitic, das 18-jährige Talent, das fast nie spielt, noch immer 120 000. Dafür kommt David Degen, angehender Nationalspieler, nicht über einen Fixlohn von 72 000 Franken hinaus. Er mochte nie einen neuen Vertrag unterschreiben, weil er sich keine Ablösesumme fixieren lassen wollte. Sein Absprung ins Ausland ist absehbar. Bremen steht zurzeit in der ersten Reihe.
    Süffisant ist das mit Ivan Rakitic...

    Warum hat der FCB in den letzten Jahren so hohe Gehälter bezahlt, wenn er es sich offensichtlich nicht leisten kann? Hätte schon Heusler in seinen letzten Jahren mehr reduzieren müssen?

    Ich bin weder Buchhalter noch habe ich Beziehungen zu Verantwortlichen oder genaue Fakten. Von aussen Betrachtet denke ich einfach das der Ganze FCB Apparat inklusive Löhne, Sicherheitskosten anderen Fixkosten etc. etc. etc. massiv überteuert ist. Dadurch das wir europäisch nicht vertreten sind, sind auch unsere Spieler weniger im Fokus, weniger begehrt, weniger Teuer resp. können nicht verkauft werden. Gelder/Einnahmen aus internationalen Wettbewerben fehlen ebenfalls. Nicht zu vergessen die Zuschauereinnahmen. Unter Heusler funktionierte das Ganze, da wir durch die Investitionen gute Spieler bekamen, diese uns zum Erfolg und ins Schaufenster führten, und dadurch immer wieder sehr teuer verkauft werden konnten. Wie hoch die Löhne beim FCB effektiv sind kann ich nicht beurteilen. Auch nicht ob bereits unter Heusler hätte reduziert werden müssen. Fakt ist nur, dass damals schon immer klar kommuniziert wurde das es ohne (hohe) Transfereinnahmen nicht geht.

    Das Ganze ist ein Teufelskreis. Und ich denke sollten wir die internationalen Wettbewerbe erneut verpassen stehen dem Verein ganz, aber ganz schwierige Zeiten bevor. Es gibt aber sich Leute die hier mitlesen/schreiben die mehr Ahnung vom Ganzen haben.

  13. #13
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    Zitat Zitat von badcop Beitrag anzeigen
    52 millionen personaletat pro jahr / weniger zuschauer / keine uefa-gelder !! klingelts. frederöffnung hätest du dir sparen können
    so kames zämefasse

  14. #14
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    Zitat Zitat von BS-Supporter Beitrag anzeigen
    Ich bin weder Buchhalter noch habe ich Beziehungen zu Verantwortlichen oder genaue Fakten. Von aussen Betrachtet denke ich einfach das der Ganze FCB Apparat inklusive Löhne, Sicherheitskosten anderen Fixkosten etc. etc. etc. massiv überteuert ist. Dadurch das wir europäisch nicht vertreten sind, sind auch unsere Spieler weniger im Fokus, weniger begehrt, weniger Teuer resp. können nicht verkauft werden. Gelder/Einnahmen aus internationalen Wettbewerben fehlen ebenfalls. Nicht zu vergessen die Zuschauereinnahmen. Unter Heusler funktionierte das Ganze, da wir durch die Investitionen gute Spieler bekamen, diese uns zum Erfolg und ins Schaufenster führten, und dadurch immer wieder sehr teuer verkauft werden konnten. Wie hoch die Löhne beim FCB effektiv sind kann ich nicht beurteilen. Auch nicht ob bereits unter Heusler hätte reduziert werden müssen. Fakt ist nur, dass damals schon immer klar kommuniziert wurde das es ohne (hohe) Transfereinnahmen nicht geht.

    Das Ganze ist ein Teufelskreis. Und ich denke sollten wir die internationalen Wettbewerbe erneut verpassen stehen dem Verein ganz, aber ganz schwierige Zeiten bevor. Es gibt aber sich Leute die hier mitlesen/schreiben die mehr Ahnung vom Ganzen haben.
    du bringst es ziemlich genau auf den Punkt.
    Eine Aufwärtsspirale geht halt immer nach oben, aber sobald der Cut kommt, dann truddelt man hilflos hinunter.
    Diese Abwärtsspirale gilt es vorerst mal zu bremsen mit der erneuten Teilnahme an einem Europäischen Wettbewerb. Ansonsten müssen Spieler weg und dann dümpeln wir im Mittelfeld umher.

    Die Spieler wie Zuffi, Frei, Kuz etc. wurden zurück geholt um eben wieder in diese Wettbewerbe vorzustossen (wohl eher CL als EL). Hätte dies geklappt, würde die Spirale ganz normal weiter drehen und es müsste nicht viel gespart werden.
    Auch denke ich, dass falls wir Europäisch spieln, sicherlich weniger gespart werden muss.
    Denn Einnahmen aus diesen Turnieren kann man nicht budgetieren. mMn wurde das Budget so gemacht, dass diese Erträge nicht enthalten sind.
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  15. #15
    Erfahrener Benutzer Avatar von Zargor
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    transfereinnahmen - transferausgaben = gewinn ergo muss der verein im gewinn sein.......

    so naiv kann nicht mal ein 2 account sein...
    - Irrtum sprach der Igel und stieg vom Kaktus -

  16. #16
    Erfahrener Benutzer Avatar von Delgado
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    Zitat Zitat von Ohrschmalz Beitrag anzeigen
    Warum hat der FCB in den letzten Jahren so hohe Gehälter bezahlt, wenn er es sich offensichtlich nicht leisten kann? Hätte schon Heusler in seinen letzten Jahren mehr reduzieren müssen?
    Klar hätte Heusler auch sparen müssen. Heusler hatte das glück, dass in diesen 10 Jahren der FCB das absolute Mass aller dinge gewesen war. Er konnte sich nach der ersten CL-Teilnahme und den Transfererlöse ein Team zusammenstellen, welches auf den Internationalen Wettbewerb ausgelegt war. Mit diesem für die CH-Verhältnisse überdurchschnittlichen Kader konnte er mehr oder weniger nach belieben die nationale Meisterschaft dominieren. Durch diese Dominanz wurde im folgejahr wieder international Gelder erwirtschaftet, spieler Verkauft etc. was zu erneut hohen Einnahmen führte.

    Doch dieses auf für CH-Verhältnisse überdurchschnittliche Kader musste entlöhnt werden. Es folgte, was folgen muss, die Löhne stiegen an. Nicht nur jene der ausländischen Spielern, sondern auch jene der eigenen Jugen, wollte man die Spieler ein paar Jahre halten, mussten immer schneller immer höhere (wenn auch vergleichsweise auf Tiefen Niveau) Löhne entrichtet werden.

    Dazu mussten diese 24h rundum betreut werden. Auch dieses Personal kostet, genau so wie die ganzen Admin-Mitarbeiter, welche auf den international ausgelegten Markt immer grösser wurde.

    Mit dem Erfolg kam aber nicht nur das Geld, es kam auch der Druck, immer attraktiver, immer eine Spur anders zu werden. Nur Meister reichte dem Erfolgsverwöhnten Publikum schon lange nicht mehr. Es musste Spektakel sein. Damit wurde aber auch das Spielermaterial. Ein Teufelskreis. Heusler hätte locker die ein oder andere Million auch sparen können. Doch es wäre vom Publikum absolut nicht goutiert worden.

    Erst der Führungswechsel gab dem Verein die Change, diese Gesundung durchzumachen. Unter Heusler / Heitz wäre das ganze absolut nicht glaubwürdig gewesen. So hat eine neue Führung die Möglichkeit, den für CH-Verhältnisse überdimensionierte Apparat zu gesunden und neu anzugreifen. Das mit den CL-Reformen in Zukunft die internationale Honigtöpfe immer spärlicher zu erreichen sein werden, war auch Heusler aus erster Hand bewusst. Entsprechend wusste er auch, das künftig etwas in diese Richtung getan werden muss. Dies erfolgt nun mit der neuen Führung.

    Jeder CH-Verein, der ein entsprechend grosses Umfeld hat und mittelfristig ganz vorne mitspielen will macht Defizit. Bei den einen reichen die (Transfer- und CL-)Reserven aus finanziell extrem lukrativen Jahren, bei anderen sind dies die Eigner, Mätzen und Gönner, welche jährlich hohe Defizite decken. Dies ist nicht nur beim FCB so, dies war über Jahre bei YB so, dies war und ist beim FCZ so, dies war bei GC so und dies ist in St. Gallen genau so wie in Luzern, von Sion sprechen wir mal nicht einmal. Der einzige Verein, der da nicht dazu gehört ist der FC Thun, wobei auch da glaube ich nicht, dass da nicht doch irgend wo ein Financier im Hintergrund ist.

  17. #17
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    Viel zu viele Leute verdienen (und verdienten) am FCB viel zu viel, angefangen bei Heitz und Heusler, die sich wohl während Ihrer Zeit genügend Lohn ausbezahlt haben und sich mit dem Verkauf des Clubs noch den Arsch vergoldet haben.

    Ihre Nachfolge haben Sie versaut, so viel ist klar...

  18. #18
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    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    du bringst es ziemlich genau auf den Punkt.
    Eine Aufwärtsspirale geht halt immer nach oben, aber sobald der Cut kommt, dann truddelt man hilflos hinunter.
    Diese Abwärtsspirale gilt es vorerst mal zu bremsen mit der erneuten Teilnahme an einem Europäischen Wettbewerb. Ansonsten müssen Spieler weg und dann dümpeln wir im Mittelfeld umher.

    Die Spieler wie Zuffi, Frei, Kuz etc. wurden zurück geholt um eben wieder in diese Wettbewerbe vorzustossen (wohl eher CL als EL). Hätte dies geklappt, würde die Spirale ganz normal weiter drehen und es müsste nicht viel gespart werden.
    Auch denke ich, dass falls wir Europäisch spieln, sicherlich weniger gespart werden muss.
    Denn Einnahmen aus diesen Turnieren kann man nicht budgetieren. mMn wurde das Budget so gemacht, dass diese Erträge nicht enthalten sind.
    Aha, dr zuffi het me zrugggholt.... an welle verein hän mir denn dä verkauft??

  19. #19
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    Zitat Zitat von Delgado Beitrag anzeigen
    Klar hätte Heusler auch sparen müssen. Heusler hatte das glück, dass in diesen 10 Jahren der FCB das absolute Mass aller dinge gewesen war. Er konnte sich nach der ersten CL-Teilnahme und den Transfererlöse ein Team zusammenstellen, welches auf den Internationalen Wettbewerb ausgelegt war. Mit diesem für die CH-Verhältnisse überdurchschnittlichen Kader konnte er mehr oder weniger nach belieben die nationale Meisterschaft dominieren. Durch diese Dominanz wurde im folgejahr wieder international Gelder erwirtschaftet, spieler Verkauft etc. was zu erneut hohen Einnahmen führte.

    Doch dieses auf für CH-Verhältnisse überdurchschnittliche Kader musste entlöhnt werden. Es folgte, was folgen muss, die Löhne stiegen an. Nicht nur jene der ausländischen Spielern, sondern auch jene der eigenen Jugen, wollte man die Spieler ein paar Jahre halten, mussten immer schneller immer höhere (wenn auch vergleichsweise auf Tiefen Niveau) Löhne entrichtet werden.

    Dazu mussten diese 24h rundum betreut werden. Auch dieses Personal kostet, genau so wie die ganzen Admin-Mitarbeiter, welche auf den international ausgelegten Markt immer grösser wurde.

    Mit dem Erfolg kam aber nicht nur das Geld, es kam auch der Druck, immer attraktiver, immer eine Spur anders zu werden. Nur Meister reichte dem Erfolgsverwöhnten Publikum schon lange nicht mehr. Es musste Spektakel sein. Damit wurde aber auch das Spielermaterial. Ein Teufelskreis. Heusler hätte locker die ein oder andere Million auch sparen können. Doch es wäre vom Publikum absolut nicht goutiert worden.

    Erst der Führungswechsel gab dem Verein die Change, diese Gesundung durchzumachen. Unter Heusler / Heitz wäre das ganze absolut nicht glaubwürdig gewesen. So hat eine neue Führung die Möglichkeit, den für CH-Verhältnisse überdimensionierte Apparat zu gesunden und neu anzugreifen. Das mit den CL-Reformen in Zukunft die internationale Honigtöpfe immer spärlicher zu erreichen sein werden, war auch Heusler aus erster Hand bewusst. Entsprechend wusste er auch, das künftig etwas in diese Richtung getan werden muss. Dies erfolgt nun mit der neuen Führung.

    Jeder CH-Verein, der ein entsprechend grosses Umfeld hat und mittelfristig ganz vorne mitspielen will macht Defizit. Bei den einen reichen die (Transfer- und CL-)Reserven aus finanziell extrem lukrativen Jahren, bei anderen sind dies die Eigner, Mätzen und Gönner, welche jährlich hohe Defizite decken. Dies ist nicht nur beim FCB so, dies war über Jahre bei YB so, dies war und ist beim FCZ so, dies war bei GC so und dies ist in St. Gallen genau so wie in Luzern, von Sion sprechen wir mal nicht einmal. Der einzige Verein, der da nicht dazu gehört ist der FC Thun, wobei auch da glaube ich nicht, dass da nicht doch irgend wo ein Financier im Hintergrund ist.
    Ich muss schon sagen, unter diesen Umständen erscheint mir die neue Politik von Burgener und Streller in einem neuen, besseren Licht.

    Dann gilt es jetzt wohl, besser nach günstigen Talenten (Transfersumme und Gehalt) Ausschau zu halten. Und wohl auch mehr schwarze Talente. Das scheint YB und auch andere Mannschaften besser erkannt zu haben. Übrigens - die Spielerverkäufe, die beim FCB am meisten eingebracht haben, waren durchs Band Schwarze: Embolo, Akanji, Elyounoussi, Salah, Elneny!

  20. #20
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Ohrschmalz Beitrag anzeigen
    Ich muss schon sagen, unter diesen Umständen erscheint mir die neue Politik von Burgener und Streller in einem neuen, besseren Licht.

    Dann gilt es jetzt wohl, besser nach günstigen Talenten (Transfersumme und Gehalt) Ausschau zu halten. Und wohl auch mehr schwarze Talente. Das scheint YB und auch andere Mannschaften besser erkannt zu haben. Übrigens - die Spielerverkäufe, die beim FCB am meisten eingebracht haben, waren durchs Band Schwarze: Embolo, Akanji, Elyounoussi, Salah, Elneny!
    Nei YB wird das problem jetzt au bekho. Dört laufe d verträg jetzt au alli langsam uss. Die wo verlängere, ziehn dank dr CL denn au mee (do wird jetzt aber jede bärner krampfhaft s gegeteil behaupte)

  21. #21
    Erfahrener Benutzer Avatar von Delgado
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    Zitat Zitat von Ohrschmalz Beitrag anzeigen
    Ich muss schon sagen, unter diesen Umständen erscheint mir die neue Politik von Burgener und Streller in einem neuen, besseren Licht.

    Dann gilt es jetzt wohl, besser nach günstigen Talenten (Transfersumme und Gehalt) Ausschau zu halten. Und wohl auch mehr schwarze Talente. Das scheint YB und auch andere Mannschaften besser erkannt zu haben. Übrigens - die Spielerverkäufe, die beim FCB am meisten eingebracht haben, waren durchs Band Schwarze: Embolo, Akanji, Elyounoussi, Salah, Elneny!

    Bravo, die durchs band Schwarzen* waren 2 davon eigene Jugis, 2 davon Ägypter (nicht wirklich "scharze") und einer aus Schweden...
    Also ich weiss jetzt nicht, wo du diese durchs band Schwarze sehen willst, zeigt aber einiges über deinen geistlichen Zustand und passt in den Thread.

    YB hat nicht günstigere Talente genommen. YB hat mit Huarou, Sulejmani, von bergen eine sehr erfahrene, sehr teure Achs über Jahre halten können und auch dank ihrem schlechten internationalen Auftritt das Team mehr oder minder zusammen gehalten. So ist eine starke Einheit zusammengewachsen, welche dank top Trainer (Adi Hütter) zu einer Macht wurde. Mit dem Meistertitel im Sack und der CL in Aussicht konnte das Kader erneut zusammen gehalten werden. Nun wird sich zeigen, was YB machen kann. Die Kontinuität wird diesen Sommer definitiv weg brechen.

    Im Gegensatz dazu war der FCB, dem Fluch des internationalen Business sei "Dank", jährlich dazu gezwungen gewesen, sein Kader mehr oder minder neu zu erfinden. Klar hätte man gewisse Transfers auch mit mehr Nachdruck verhindern können. Doch dies hatte der FCB nicht nötig und entsprach auch nicht der Vereinsidee. Will man auf junge setzen und diese fördern und entsprechend für junge Talente attraktiv sein, muss die Grandwanderung zwischen Karriere und Steine in den Weg legen bei jedem Transfer wohl überdacht werden, dem Images Willen.



    *Ich distanziere mich hier von dieser nicht korrekten Sprache einer Ethnischen Minderheit gegenüber, bleibe jedoch bewusst in der Sprache des Empfängers um weitere Verwirrung zu vermeiden.

  22. #22
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Ohrschmalz Beitrag anzeigen
    Übrigens - die Spielerverkäufe, die beim FCB am meisten eingebracht haben, waren durchs Band Schwarze: Embolo, Akanji, Elyounoussi, Salah, Elneny!
    Naja.... nicht jeder der seine Herkunft auf dem afrikanischen Kontinent hat ist ein Schwarzer. Aber bring diese Meinung ruhig in deinem Artikel, passt schon.

  23. #23
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    Zitat Zitat von D-Balkon Beitrag anzeigen
    Aha, dr zuffi het me zrugggholt.... an welle verein hän mir denn dä verkauft??
    Habe Stocker gemeint :P
    Danke für die Korrektur
    EMBOLO <3

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  24. #24
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    Sparen ? Klingt so kleinlich. Gesundschrumpfen kann man es auch nennen - es trifft den Kern der Sache besser.

  25. #25
    Erfahrener Benutzer Avatar von Yazid
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    Zitat Zitat von Delgado Beitrag anzeigen
    Bravo, die durchs band Schwarzen* waren 2 davon eigene Jugis, 2 davon Ägypter (nicht wirklich "scharze") und einer aus Schweden...
    Also ich weiss jetzt nicht, wo du diese durchs band Schwarze sehen willst, zeigt aber einiges über deinen geistlichen Zustand und passt in den Thread.
    Wirklich schlimm...

    Übrigens: Elyounoussi ist Norweger.

  26. #26
    Erfahrener Benutzer Avatar von zBasel Fondue
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    Es ist schon krass, wir waren jahrelang der Ligakrösus und jetzt kämpft man mit finanziellen Schwierigkeiten. Hoffentlich droht uns nicht dasselbe Schicksal wie dem einstigen Ligakrösus GC.

  27. #27
    Administrator Avatar von Admin
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    Was für finanzielle Schwierigkeiten? Der Verein hat im Moment immer noch genug Cash und Reserven auf der Seite, was die meisten Vereine nicht haben.

    Was wir im Moment haben ist ein Ungleichgewicht, verursacht durch den Umbruch und dem Verpassen der CL/EL. Es hat immer geheissen, dass man sich 1-2 Jahre ohne Europacup leisten kann. Danach wird's aber schwierig, sobald auch keine grösseren Transfererlöse reinkommen.

    Im letzten Jahr konnten die Europacup-Ausfalle durch Transfers gedeckt werden.

    Fakt ist, dass wir ein überteuertes Kader haben. Das gilt zu optimieren. Mit dem voraussichtlichen Wegfall von Suchy gibt es sicher Einsparungen. Jüngere Spieler verdienen sicher weniger und können später hoffentlich für viel Geld transferiert werden.

    Übrigens haben wir schon seit über 20 Jahren jede Saison einen strukturellen Defizit.

  28. #28
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    Zitat Zitat von Admin Beitrag anzeigen
    Was für finanzielle Schwierigkeiten? Der Verein hat im Moment immer noch genug Cash und Reserven auf der Seite, was die meisten Vereine nicht haben.

    Was wir im Moment haben ist ein Ungleichgewicht, verursacht durch den Umbruch und dem Verpassen der CL/EL. Es hat immer geheissen, dass man sich 1-2 Jahre ohne Europacup leisten kann. Danach wird's aber schwierig, sobald auch keine grösseren Transfererlöse reinkommen.

    Im letzten Jahr konnten die Europacup-Ausfalle durch Transfers gedeckt werden.


    Fakt ist, dass wir ein überteuertes Kader haben. Das gilt zu optimieren. Mit dem voraussichtlichen Wegfall von Suchy gibt es sicher Einsparungen. Jüngere Spieler verdienen sicher weniger und können später hoffentlich für viel Geld transferiert werden.

    Übrigens haben wir schon seit über 20 Jahren jede Saison einen strukturellen Defizit.
    Nein, durch Auflösen der Reserven.

  29. #29
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    und von Transfer.
    Er hätte schreiben sollen: Geschäftsjahr
    EMBOLO <3

    Sometimes by loosing a Battle, you find a new way of winning the war.
    Ich verneige mich vor User Felipe

  30. #30
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    Zitat Zitat von rhybrugg Beitrag anzeigen
    Nein, durch Auflösen der Reserven.
    Ischs nit eso das die rückstellige mol nach e paar joor mien uffbrucht wärde, suscht muesch sie verstüüre??

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