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Thema: Götti / Gotte

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von erlebnisorientierter
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    Standard Götti / Gotte

    Wiedermal ein Thema wo ich gespannt bin auf die Reaktionen/Tipps des Forums

    Folgendes Problem habe ich nun seit geraumer Zeit:

    Ich bin Götti eines bald 2 Jährigen Mädchens. Der Vater war lange Zeit einer meiner besten Kollegen, warum ich natürlich überhaupt erst zusagte diese Verantwortung zu übernehmen.

    Nun ist es so dass sich mein Kollege extrem verändert hat und wir nur noch alle 2-3 Monate was unternehmen zusammen. Da er ein absoluter Schmarotzer wurde trotzt gutem Lohn
    (Ausgang liegt nicht mehr drin (also auch nicht 2-3 Biere in einem Pub ), oder mal an einem Abend eine Pizzaessen gehen oder ein FCB Match etc. geht alles nicht mehr ..) muss ich unterdessen sagen, dass mich eigentlich nur noch
    das Götti sein daranhält ihn als Kollegen zu bezeichnen, bzw. mit ihm Kontakt zu haben.

    Da die Kleine wie oben noch geschrieben noch keine 2 Jahre alt ist, und mich noch nicht als Götti wahrnimmt, bin ich mir ernsthaft am überlegen dieses Amt abzutreten.
    Weil ich will nicht ein Götti sein welcher sich 2x im Jahr mit einer Karte zum Geburtstag u Weihnachten meldet, sondern einer der Aktivitäten betreibt und auch ein gutes Verhältnis zu den Eltern hat.

    Hat jemand von Euch auch schon solche Erfahrungen gemacht dass er den Entscheid bereut hat Götti/Gotte zu werden?
    Oder wie ist Euer Verhältnis zu den Eltern des Göttimeitlibueb?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von BloodMagic
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    Naja - Götti sein ist auch was das ein Kind erst richtig wahr nimmt wenn es älter wird. Dann kann man sie auch mal einen Nachmittag mit nehmen und mal spontan ins Kino einladen oder ins Alpamare oder so, aber ja - ich hab schon mehrfach abgelehnt und hab jetzt auch schon 2 Göttikinder und mehr will ich auch nicht. Ich überlege mir vorher ob ich regelmässig und für die nächsten 18 Jahre kontakt haben werde mir der Familie, wenn nicht gibts ne Absage. Aber die letzte Absage war weil ich einfach keine weiteren Göttikinder möchte...

    Abtreten ist halt immer schwierig, du kannst jedenfalls davon ausgehen, dass dein Kollege damit die "Freundschaft" beendet...

    .. mein erstes Gotti musste wo ich 6 war ihren Posten abtreten weil sie in die USA auswanderte (ich habe sie sowieso sehr wenig gesehen, eigentlich genau 2x pro Jahr) - das neue Gotti war dann besser, die hab ich ab und zu gesehen und mein Götti ist mein Onkel den ich sowieso oft gesehen habe...
    Geändert von BloodMagic (11.07.2018 um 08:25 Uhr)

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von erlebnisorientierter
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    Zitat Zitat von BloodMagic Beitrag anzeigen
    Ich überlege mir vorher ob ich regelmässig und für die nächsten 18 Jahre kontakt haben werde mir der Familie, wenn nicht gibts ne Absage. ...
    Ja eben das war bei mir auch der der wichtigste Punkte, war aber leider nicht vorhersehbar dass er sich so total ändert und er sich dessen auch bewusst ist.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Gone to Mac
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    Wobei du vielleicht auch mal mit den Eltern des Kindes sprechen solltest, was sie sich unter Götti/Gotte verstehen. Weil bei gewissen ist dies "einfach eine zusätzliche Bezugsperson" mit 2x jährlichen Grusskarten. Bei anderen deutlich mehr, bei welchem, wie oben beschrieben regelmässige Aktivitäten gemacht werden. Bei meinem Göttibueb ist es so, dass ich sehr viel und regelmässig was mache, da aber seine Gotte ziemlich weit weg wohnt eher weniger. Bei meiner Nichte gerade ungekehrt, die sieht ihren Götti selten und mich mehr. Aber für meine Schwester und ihren Mann war es wichtig, dass jeweils jemand aus beiden Familien Götti/Gotte sind. Nun kommt ihr Mann leider aus SG (bin deshalb froh leben sie in der Region Basel, so kommt das Thema Club erst gar nicht auf). Schlussendlich muss es für beide involvierten Parteien passen (Eltern und Gotte/Götti)
    überall rot und blau

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von Delgado
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    Zitat Zitat von Gone to Mac Beitrag anzeigen
    Bei meinem Göttibueb ist es so, dass ich sehr viel und regelmässig was mache, da aber seine Gotte ziemlich weit weg wohnt eher weniger. Bei meiner Nichte gerade ungekehrt, die sieht ihren Götti selten und mich mehr.

    Du siehst deinen Göttibub sehr viel. Bei deiner Nichte ist es umgekehrt, die siehst du mehr.

  6. #6
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    Zitat Zitat von erlebnisorientierter Beitrag anzeigen
    Hat jemand von Euch auch schon solche Erfahrungen gemacht dass er den Entscheid bereut hat Götti/Gotte zu werden?
    Oder wie ist Euer Verhältnis zu den Eltern des Göttimeitlibueb?
    Thema unbedingt mit den Eltern besprechen. Eventuell werden das unangenehmen 1-2 Stunden, aber danach ist das Problem gelöst, entweder mit oder ohne dich als Götti. Die Alternative ist 16 Jahre aussitzen, da scheinen mir 1-2 unangenehme Stunden doch vergleichsweise wenig.

    Ich bin selbst in 2 Fällen Götti, in beiden von Kinder aus meiner Familie (Tochter der Schwester / Sohn des Cousins). Umgekehrt haben meine 2 Töchter 3 von 4 Gotten aus der Familie (wir haben nur Gotten, keine Göttis. ist aber eher so gekommen und war nicht geplant). Für mich als Götti, wie auch in der Erwartungshaltung als Vater ist folgendes wichtig: Sollte den Eltern meiner Göttikinder oder mir und meiner Frau etwas passieren, so erwarte ich dass sich die Gotten/Göttis für die Kleinen stark machen. Es geht nicht unbedingt darum die Kinder aufzunehmen (obwohl ich das in beiden Fällen bedingungslos tun würde) sondern da zu sein, sich zu kümmern und Notfalls für die Rechte und das Wohlergehen der Kleinen zu kämpfen.

    Die 2x im Jahr, Grusskarten und teure Geschenke Gotten/Göttis sind weder gefordert noch erwartet. Ich verbringe unregelmässig Zeit mit beiden, manchmal 1-2 in der Woche, mal sieht man sich 1-2 Monate nicht. Ich bin sowieso der Meinung das Zeit das wervollste Gut ist, das man verschenken kann, denn Zeit ist beschränkt und nicht wieder zu erlangen. Ich fördere deren Interessen, sehe mir Lexika mit den Kleinen an, gehe ins Verkehrshaus Luzern, Technorama Winterthur und auch mal in den Zoo oder ein Planetarium. Eben das was die Eltern selbst nicht unbedingt tun. Manchmal ist es auch "nur" Schutte oder Lego/Duplo. Umgekehrt lernen meine kleinen bei den Gotten den jeweiligen Gemüsegarten kennen, also etwas was ich nicht bieten kann.
    Eine Reduktion auf simple 100er Nötli zum Geburtstag finde ich irgendwie billig, man kann sein Desinteresse auch anders ausdrücken
    FC Basel - Rasenmeister 2007

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Mundharmonika
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    Götti und Gotte werden überbewertet...

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von erlebnisorientierter
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    @ Lusti: Sehe ich eigentlich in allen Punkten wie Du. Und ja es wird auf unangehnemes Gespräch rauslaufen.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von Simplex
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    Zitat Zitat von Mundharmonika Beitrag anzeigen
    Götti und Gotte werden überbewertet...
    Dann hattest du vielleicht nicht gerade die besten...
    Pyro in die Kurve! - damit die Kurve lebt!

  10. #10
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    Dem Kind ist am meisten geholfen, wenn der Götti und die Gotte nicht aus der Verwandtschaft stammt. War bei mir leider der Fall. Zu Kindeszeiten haben wir uns immer weniger gesehen als Jahr für Jahr die Verwandtenanlässe weniger wurden. An meiner Hochzeit brachte die Gotte als einziger Gast kein Geschenk mit und der Götti meldete sich nach einer gehässigen Telefonnachricht gleich ganz ab. Wegen irgendwelchen Verwandtenstreitigkeiten, bei denen ich bis heute nicht den Durchblick habe. Wahrscheinlich fühlten sich gewisse Familienzweige bei einer oder mehreren Erbschaften benachteiligt.

    Dagegen ist es richtig harmlos, wenn sich beste Kumpels ein wenig auseinanderleben. Gewisse Männer werden halt nach der Familiengründung zu Stubenhockern und kommen bald auch nicht mehr ins Stadion. Sehe deswegen den Vater meines Göttibubs halt auch kaum noch. Pendelt sich aber langfristig sicher wieder ein, vor allem wenn dann die Kleinen hoffentlich auch zu Fussballfans werden.

  11. #11
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    Wenn du nicht so Götti sein kannst wie du es gerne wärst, dann würde ich das Amt abgeben. Dann ist es doch auch egal was die Eltern von dem Mädchen von dir erwarten. Ich habe eine neue Gotte bekommen als ich 5 oder 6 Jahre alt war. Sie hat oder hätte, so glaube ich es zumindest, mehr mit mir gemacht wie ihre Nachfolgerin. Aber das Verhältnis zwischen meiner Mutter und ihr hat sich verändert/verschlechtert. Somit war es wohl das Beste das Amt an jemand anderen zu übergeben, da ich mit ihr auch noch nicht wirklich ein enges Verhältnis aufgebaut habe, wie auch? Bei meiner Schwester war es ähnlich jedoch blieb da die Gotte von ihr bis zum 18. Geburtstag und auch jetzt treffen sie sich ab und zu. Auch da hatte sich das Verhältnis verschlechtert, jedoch kam meine Schwester immer noch gut mit ihrer Gotte zurecht und war halt schon in einem gewissen Alter, älter als ich es war.

  12. #12
    Erfahrener Benutzer Avatar von Taratonga
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    Will jetzt keine Beispiele aufzählen, aber es sind einige schon nur in meinem Umfeld, in denen die Patenschaft (egal von welcher Seite her) aufgelöst wurde. Gerade am Wochenende gab es wieder mal böses Blut deswegen. (Geburi vergessen!! und nicht mal ein „sorry“ kam danach. Zuviel verschiedene Ansichten, bzw Erwartungen sind oft nicht kompatibel.

  13. #13
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    Zitat Zitat von erlebnisorientierter Beitrag anzeigen
    @ Lusti: Sehe ich eigentlich in allen Punkten wie Du. Und ja es wird auf unangehnemes Gespräch rauslaufen.
    Das wird sich wohl nicht verhindern lassen. Immer das Endergebnis im Fokus behalten, sachlich bleiben und lieber abbrechen als aushalten. Klappt eigentlich immer im Leben.

    Zitat Zitat von Fulehung Beitrag anzeigen
    Dem Kind ist am meisten geholfen, wenn der Götti und die Gotte nicht aus der Verwandtschaft stammt. War bei mir leider der Fall. Zu Kindeszeiten haben wir uns immer weniger gesehen als Jahr für Jahr die Verwandtenanlässe weniger wurden. An meiner Hochzeit brachte die Gotte als einziger Gast kein Geschenk mit und der Götti meldete sich nach einer gehässigen Telefonnachricht gleich ganz ab. Wegen irgendwelchen Verwandtenstreitigkeiten, bei denen ich bis heute nicht den Durchblick habe. Wahrscheinlich fühlten sich gewisse Familienzweige bei einer oder mehreren Erbschaften benachteiligt.
    Schon krass wie sich Menschen aufführen, sobald es um die Kohle geht. Ich habe zum Glück in der Familie dieses Problem nicht, aber in meine Umfeld schon so einiges gesehen. Tragisch ist, dass es dabei nicht einmal um Millionenbeträge geht, manchmal um ein paar läppische Tausender. Nicht dass ich das abwerten möchte, aber sich wegen 3000-4000 Franken bis aufs Blut bekämpfen scheint mir nicht sehr sinnvoll. Ich lebe einfach nicht lange genug, als dass ich 2-3 Jahre verschwenden würde um um solch läppische Beträge zu kämpfen. Und wenn alles geklärt ist, ist da noch der verletzte Stolz und die Prinzipien, meist von Leuten reklamiert welche von beiden vorher nicht allzuviel hatten.

    So gesehen kann ich deinem Vorschlag nicht unbedingt zustimmen. Ich denke es ist sinnvoll diese Ämtli jemanden zu geben, mit welchem man viele Gemeinsamkeiten teilt und bestenfalls schon mal eine Krise erfolgreich durchgestanden hat. Auch deshalb haben unsere Kinder nur Gotten, ich sehe z.B. nicht ein, warum es unbedingt ein Mann und eine Frau sein muss. Und oft wird dieses Ämtli auch aus Goodwill vergeben, einen Gefallen sozusagen.
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  14. #14
    Erfahrener Benutzer Avatar von k@rli o.
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    Götti sein bedeutet ja nicht, nur fürs Geschenke geben da zu sein. Traditionellerweise war die Göttifunktion für den Fall gedacht, dass einer oder beide Elternteile sterben und dann jemand da ist, der sich um das Kind kümmert. Warum muss man diese Rolle auch in der heutigen Zeit, wo's Jugendämter und Waisenhäuser gibt, anders interpretieren? Wenn der Kollesche des Threaderöffners sowieso für ihn gestorben ist, dann muss er sich meiner Meinung nach nur im Falle seines tatsächlichen Ablebens um die Kleine bemühen. Klingt vielleicht sec oder gar zynisch, aber so sehe ich das.
    AMATEUR CRIMPS is an anagram for TRUMP'S AMERICA

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  15. #15
    Erfahrener Benutzer Avatar von Brausebad
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    Zitat Zitat von erlebnisorientierter Beitrag anzeigen
    Wiedermal ein Thema wo ich gespannt bin auf die Reaktionen/Tipps des Forums

    Folgendes Problem habe ich nun seit geraumer Zeit:

    Ich bin Götti eines bald 2 Jährigen Mädchens. Der Vater war lange Zeit einer meiner besten Kollegen, warum ich natürlich überhaupt erst zusagte diese Verantwortung zu übernehmen.

    Nun ist es so dass sich mein Kollege extrem verändert hat und wir nur noch alle 2-3 Monate was unternehmen zusammen. Da er ein absoluter Schmarotzer wurde trotzt gutem Lohn
    (Ausgang liegt nicht mehr drin (also auch nicht 2-3 Biere in einem Pub ), oder mal an einem Abend eine Pizzaessen gehen oder ein FCB Match etc. geht alles nicht mehr ..) muss ich unterdessen sagen, dass mich eigentlich nur noch
    das Götti sein daranhält ihn als Kollegen zu bezeichnen, bzw. mit ihm Kontakt zu haben.

    Da die Kleine wie oben noch geschrieben noch keine 2 Jahre alt ist, und mich noch nicht als Götti wahrnimmt, bin ich mir ernsthaft am überlegen dieses Amt abzutreten.
    Weil ich will nicht ein Götti sein welcher sich 2x im Jahr mit einer Karte zum Geburtstag u Weihnachten meldet, sondern einer der Aktivitäten betreibt und auch ein gutes Verhältnis zu den Eltern hat.

    Hat jemand von Euch auch schon solche Erfahrungen gemacht dass er den Entscheid bereut hat Götti/Gotte zu werden?
    Oder wie ist Euer Verhältnis zu den Eltern des Göttimeitlibueb?
    Meine Schwester hat auch 2x die Gotte ihrer Tochter und 1x ihres Sohnes gewechselt. Ob Familie oder extern; Wenn die Person nicht überzeugt ist wird es schwierig. Zudem sind vielfach die Erwartungen der Eltern zu hoch. Es gibt solche die machen irgendwann zusammen Ferien, andere denken nur: Wie lange muss ich das Arschlochkind noch ertragen. Ich finde auch das ganze ist eh überbewertet. Lassen die Kinder taufen ohne je in der Kirche gewesen zu sein oder die Bibel gelesen zu haben. Hören den ganzen Tag "Ich scheisse auf den Papst und seine römische Zentrale..." hoch und runter und beten heimlich den Teufel an. alles schon erlebt. Aber das muss jeder selber wissen.
    Ich war bin 1x Götti und es hat relativ gut funktioniert. Wenns nicht mehr klappen würde, würde ich in Absprache mit den Eltern von der Abmachung zurücktreten. Jeder Vertrag ist kündbar, jede Ehe kann geschieden werden. Das Kind wird mit einem neuen Götti vielleicht glücklicher als einen zu haben den er kaum mehr sieht. Wie du erwähnst nimmt das 2 Jährige Kind diese Beziehung noch nicht so wahr. Und in 3 Jahren kann sie sich nicht mehr an dich erinnern.

    Zitat Zitat von k@rli o. Beitrag anzeigen
    Götti sein bedeutet ja nicht, nur fürs Geschenke geben da zu sein. Traditionellerweise war die Göttifunktion für den Fall gedacht, dass einer oder beide Elternteile sterben und dann jemand da ist, der sich um das Kind kümmert. Warum muss man diese Rolle auch in der heutigen Zeit, wo's Jugendämter und Waisenhäuser gibt, anders interpretieren? Wenn der Kollesche des Threaderöffners sowieso für ihn gestorben ist, dann muss er sich meiner Meinung nach nur im Falle seines tatsächlichen Ablebens um die Kleine bemühen. Klingt vielleicht sec oder gar zynisch, aber so sehe ich das.
    Das ist ein alter Zopf. Das würde im Ernstfall sehr schwer werden die Kinder zu adoptieren in einem solchen worst case Fall. Den Gotte/Götti Status gibt einem ja keine rechtlichen privilegien. Im der Praxis wechseln Waisenkinder eher zu den Grosseltern oder werden adoptiert.
    Wie Sigi und Ceccaroni, wie Hauser und Knup träum’ auch ich manchmal ganz leise davon, dass es dem FCB einst wieder besser gehen möge. Es muss nicht gerade ein Titel sein oder gar eine Teilnahme im Europacup, behüte nein, nur so, dass der FCB zu Hause gegen Bulle gewinnt, einfach gewinnt. JOZ 1988

  16. #16
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    Zitat Zitat von Brausebad Beitrag anzeigen
    Das ist ein alter Zopf. Das würde im Ernstfall sehr schwer werden die Kinder zu adoptieren in einem solchen worst case Fall. Den Gotte/Götti Status gibt einem ja keine rechtlichen privilegien. Im der Praxis wechseln Waisenkinder eher zu den Grosseltern oder werden adoptiert.
    Schön wär's...… die KESB hat dann das sagen und die Familie hat das nachsehen!
    Lauf nicht dem nach, der auch ohne dich glücklich ist. Finde jemanden der nicht mehr ohne dich leben kann. ♥

    Da hat der eine zum andern gesagt, was er denn tun solle wenn er ewig leben möchte. Heiraten sagt der andere. Warum? Hilft das? Der andere: nein, aber der Wunsch geht vorbei ……

  17. #17
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sean Lionn
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    meine gotte ist und war schon immer das internet
    «In den 1980er-Jahren war es noch ein Lebensziel, so viel zu arbeiten, dass man eines Tages nicht mehr arbeiten muss. Dieser Tag ist längst eingetreten, aber mit der Arbeit aufgehört hat niemand.»
    Franzobel

  18. #18
    Erfahrener Benutzer Avatar von slab
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    Zitat Zitat von k@rli o. Beitrag anzeigen
    Götti sein bedeutet ja nicht, nur fürs Geschenke geben da zu sein. Traditionellerweise war die Göttifunktion für den Fall gedacht, dass einer oder beide Elternteile sterben und dann jemand da ist, der sich um das Kind kümmert. Warum muss man diese Rolle auch in der heutigen Zeit, wo's Jugendämter und Waisenhäuser gibt, anders interpretieren? Wenn der Kollesche des Threaderöffners sowieso für ihn gestorben ist, dann muss er sich meiner Meinung nach nur im Falle seines tatsächlichen Ablebens um die Kleine bemühen. Klingt vielleicht sec oder gar zynisch, aber so sehe ich das.
    Du würdest ernsthaft ein Waisenhaus bevorzugen als ein guter Freund oder die eigene Familie??
    Ein Walter Frosch spielt nur in der A-Mannschaft oder in der Weltauswahl.

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