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Thema: Sportdirektor Marco Streller

  1. #211
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    Könne dr nid im Transfergrüchtethread odr im Spielerthread über em Nüssli sini Zuekunft debattiere? Do inne gots eher um Lob/Kritik zum erschte Amtsjoor vom Marco.

    Messi viel mol!

    Hesch jo rächt
    aber es ligt au am sportchef dene herre mitzteile dass me will mit ihm/ihne witer spiele

  2. #212
    Erfahrener Benutzer Avatar von footbâle
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Nachdem nun etwas Wasser den Rhein hinuntergeflossen ist, darf man feststellen, dass die Zuzüge im Winter wohl doch nicht alles Transferböcke waren.

    Natürlich kann man nach wie vor die berechtigte Kritik anbringen, dass die Kaderänderungen im Winter zu radikal waren und diese auch sicherlich den Verlust des Meistertitels mitverursacht haben. Die Kritik, die Herren Frei, Stocker und Campo wären jedoch nicht gut genug für den FCB und wären nur wegen ihrer Vergangenheit (due to Konzept) geholt worden, entbehrt in meinen Augen mittlerweile jeglicher Grundlage, gerade im Fall Stocker, Frei, wo ja noch zusätzlich nicht wenige Stimmen immer wieder die enge Beziehung zwischen diesen Spielern und ihrem ehemaligen Kapitän betont haben. Frei und Stocker haben sich im Laufe der Rückrunde beide zu meiner vollsten Zufriedenheit entwickelt und werden in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, wenn der FCB weitere Titel holen möchte. Frei ist sowohl defensiv wie auch offensiv bereits jetzt ein zentrales Element im Team. Und seit Stockers 1. Treffer ist bei ihm sichtlich wieder mehr Selbstvertrauen vorhanden, was bei Offensivspieler allgemein, aber bei persönlich schon immer eine wichtige Voraussetzung war.

    Und dann haben wir noch Campo. Ja was der mittlerweile seit einigen Spielen zeigt ist ganz grosse Klasse. Erinnert definitiv an den jungen Delgado. Hat einen sehr guten Schuss und weiss, seine Vorderleute offensiv in Szene zu setzen. Bislang in meinen Augen Strellers bester Transfer.

    Lacroix ist nach wie vor schwierig zu beurteilen. Ich denke er hatte einfach zu wenig Zeit sich im Winter zu integrieren und jetzt scheint man halt eher auf die sichere Karte Frei zu setzen. Die IV bleibt nach wie vor eine Baustelle, die im Sommer sicherlich nochmals verändert wird.

    Alles in allem waren die Transfers sowohl im Winter als auch im Sommer isoliert betrachtet nicht so beschissen, wie es einige hier in den Monaten Februar und März dargestellt haben. Wie gesagt einzig die Grösse der Veränderung ist in meinen Augen zu kritisieren. Man hat sich im Sommer für die radikale Variante entschieden, mit der falschen Vorstellung, der Vorsprung auf YB wäre so gross, dass man sich dies leisten kann und dennoch um den Meistertitel spielen kann. Und ganz ehrlich wer kann dies nach den beiden letzten Saisons verübeln. Die meisten im FCB-Umfeld haben gedacht, der Abstand zwischen Basel und dem Rest ist derart gross.

    Auf der anderen Seite ist nun das Positive, dass die radikale Veränderung jetzt hinter uns ist und man diese Saison nun hoffentlich von Anfang an Vollgas geben wird. Natürlich wird es auch im Sommer Veränderungen im Team geben, aber das Gerüst und auch der Trainer werden gleich bleiben.

    Ich habe nach wie vor sehr grosses Vertrauen in Marco Streller, sowohl was seine Managementfunktion wie auch seine fachliche Kompetenz angeht.
    Top Beitrag aus meiner Sicht - mit 2 unerheblichen Einschränkungen:
    1. Stocker und Frei - man müsste sich auch die Frage stellen, wen man sonst mit ähnlichem finanziellem Engagement hätte holen können. Dass die beiden zunehmend stärker werden, ist so. Aber dass wir diese Spieler in ihrer jetzigen Verfassung zu den selben Konditionen auch verpflichtet hätten, wenn sie Polen oder Portugiesen ohne jeden Bezug zum FCB wären, glaube ich nach wie vor nicht. Man kann kaum in Abrede stellen, dass hier der Kumpel Effekt mitgespielt hat. Das mag menschlich verständlich sein, aber hoch professionell ist es nicht.
    2. Ganz grundsätzlich: Wenn wir angesichts unserer Möglichkeiten alles richtig gemacht hätten, wären wir jetzt in der Meisterschaft einen Rang besser klassiert.

    Aber, gerne nochmal, im Kern kann man das so unterschreiben. Zumindest ich.

  3. #213
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Nachdem nun etwas Wasser den Rhein hinuntergeflossen ist, darf man feststellen, dass die Zuzüge im Winter wohl doch nicht alles Transferböcke waren.

    Natürlich kann man nach wie vor die berechtigte Kritik anbringen, dass die Kaderänderungen im Winter zu radikal waren und diese auch sicherlich den Verlust des Meistertitels mitverursacht haben. Die Kritik, die Herren Frei, Stocker und Campo wären jedoch nicht gut genug für den FCB und wären nur wegen ihrer Vergangenheit (due to Konzept) geholt worden, entbehrt in meinen Augen mittlerweile jeglicher Grundlage, gerade im Fall Stocker, Frei, wo ja noch zusätzlich nicht wenige Stimmen immer wieder die enge Beziehung zwischen diesen Spielern und ihrem ehemaligen Kapitän betont haben. Frei und Stocker haben sich im Laufe der Rückrunde beide zu meiner vollsten Zufriedenheit entwickelt und werden in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, wenn der FCB weitere Titel holen möchte. Frei ist sowohl defensiv wie auch offensiv bereits jetzt ein zentrales Element im Team. Und seit Stockers 1. Treffer ist bei ihm sichtlich wieder mehr Selbstvertrauen vorhanden, was bei Offensivspieler allgemein, aber bei persönlich schon immer eine wichtige Voraussetzung war.

    Und dann haben wir noch Campo. Ja was der mittlerweile seit einigen Spielen zeigt ist ganz grosse Klasse. Erinnert definitiv an den jungen Delgado. Hat einen sehr guten Schuss und weiss, seine Vorderleute offensiv in Szene zu setzen. Bislang in meinen Augen Strellers bester Transfer.

    Lacroix ist nach wie vor schwierig zu beurteilen. Ich denke er hatte einfach zu wenig Zeit sich im Winter zu integrieren und jetzt scheint man halt eher auf die sichere Karte Frei zu setzen. Die IV bleibt nach wie vor eine Baustelle, die im Sommer sicherlich nochmals verändert wird.

    Alles in allem waren die Transfers sowohl im Winter als auch im Sommer isoliert betrachtet nicht so beschissen, wie es einige hier in den Monaten Februar und März dargestellt haben. Wie gesagt einzig die Grösse der Veränderung ist in meinen Augen zu kritisieren. Man hat sich im Sommer für die radikale Variante entschieden, mit der falschen Vorstellung, der Vorsprung auf YB wäre so gross, dass man sich dies leisten kann und dennoch um den Meistertitel spielen kann. Und ganz ehrlich wer kann dies nach den beiden letzten Saisons verübeln. Die meisten im FCB-Umfeld haben gedacht, der Abstand zwischen Basel und dem Rest ist derart gross.

    Auf der anderen Seite ist nun das Positive, dass die radikale Veränderung jetzt hinter uns ist und man diese Saison nun hoffentlich von Anfang an Vollgas geben wird. Natürlich wird es auch im Sommer Veränderungen im Team geben, aber das Gerüst und auch der Trainer werden gleich bleiben.

    Ich habe nach wie vor sehr grosses Vertrauen in Marco Streller, sowohl was seine Managementfunktion wie auch seine fachliche Kompetenz angeht.
    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen
    Top Beitrag aus meiner Sicht - mit 2 unerheblichen Einschränkungen:
    1. Stocker und Frei - man müsste sich auch die Frage stellen, wen man sonst mit ähnlichem finanziellem Engagement hätte holen können. Dass die beiden zunehmend stärker werden, ist so. Aber dass wir diese Spieler in ihrer jetzigen Verfassung zu den selben Konditionen auch verpflichtet hätten, wenn sie Polen oder Portugiesen ohne jeden Bezug zum FCB wären, glaube ich nach wie vor nicht. Man kann kaum in Abrede stellen, dass hier der Kumpel Effekt mitgespielt hat. Das mag menschlich verständlich sein, aber hoch professionell ist es nicht.
    2. Ganz grundsätzlich: Wenn wir angesichts unserer Möglichkeiten alles richtig gemacht hätten, wären wir jetzt in der Meisterschaft einen Rang besser klassiert.

    Aber, gerne nochmal, im Kern kann man das so unterschreiben. Zumindest ich.


    zu Stocker und Frei, es war auch zu erwarten das die nicht von Anfang an die Leistung bringen würden. Frei hat schneller Fuss gefasst als Stocker. Das war jetzt sicherlich keine Glanztat oder ein Zaubergriff von Streller da es ja bekannte Spieler sind.
    Wie viele hier drin waren mit der Leistung eines Frei's nicht zufrieden und waren froh als er ging. Sehe nicht das er sich gesteigert hat. Ich konnte vorher schon gut mit Frei leben und kann es auch jetzt. Die Frage von Footbâle ist trotzdem berechtigt.
    Stocker hat sich zwar gesteigert aber ist immer noch unter meinen Erwartungen.

    Campo wie ich bereits erwähnt habe, braucht auch noch seine Zeit und seine Einsatzminuten, welcher er nun im Vergleich zum Anfang nun kriegt. Der könnte was werden. Dies war ein vernünftiger und logischer Transfer. Einerseits wegen der Strategie und andererseits ist ein gestandener Spieler, echter Delgadoersatz, nicht zu bezahlen. Hoffen wir das er sich noch weiter entwickelt.

    Lacroix mag zwar Streller abgestellt haben aber ansonsten eher ein bescheidener IV.
    Unser Königstransfer schiesst seine Tore aber ist für mich aber kein Königstransfer. Vor allem die Aussage von Streller das es ein Spieler ist der nach hinten arbeitet lässt mich ein wenig an der Kompetenz vom Streller zweifeln.
    Wie und warum es zu den Winterabgängen kam mag ich nicht weiter diskutieren aber die Folgen waren ersichtlich zum Rückrundenstart. Den Einfluss oder Möglichkeiten von Streller kann man von aussen nicht beurteilen.

    Das ganze noch gepaart mit der Ueberheblichkeit, du nennst es falsche Vorstellung, von Streller und dem radikalen Umbruch kann man ihm schon verübeln. Seine Interviews zu den CL Spielen liessen da auch nichts anderes mehr zu vor allem auf dem Trainer posten.
    Von mir aus gesehen hat Streller mit den Möglichkeiten nichts grossartiges geleistet. Die Krönung ist die Geschichte mit Ajeti, Itten.
    Wo sind die internationalen Talente? Wo sind die Spieler die man gewinnbringend weiter verkaufen kann?
    Mit ein wenig Vernunft wäre auch dieses Jahr der Titel drin gelegen.
    Mein Vertrauen gegenüber Streller ist beschränkt bezüglich Managementfunktion und Fachkompetenz, wobei dies von aussen natürlich schwierig zu beurteilen ist.
    Sehen wir dieses Jahr als Umbruchsjahr an und beurteilen die Situation nach der Vorrunde wieder.
    Geändert von *13* (08.05.2018 um 13:50 Uhr)

  4. #214
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    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen
    1. Stocker und Frei - man müsste sich auch die Frage stellen, wen man sonst mit ähnlichem finanziellem Engagement hätte holen können. Dass die beiden zunehmend stärker werden, ist so. Aber dass wir diese Spieler in ihrer jetzigen Verfassung zu den selben Konditionen auch verpflichtet hätten, wenn sie Polen oder Portugiesen ohne jeden Bezug zum FCB wären, glaube ich nach wie vor nicht. Man kann kaum in Abrede stellen, dass hier der Kumpel Effekt mitgespielt hat. Das mag menschlich verständlich sein, aber hoch professionell ist es nicht.
    Der Vorwurf ist durchaus berechtigt. Ich denke qualitativ reichen beide für den FCB, aber mit der Form von Vale im Winter, wäre wohl ein unbekannter Spieler nicht gekommen. Bei Vale hat man wohl gesagt, dass man ihm nun die Zeit und das Vertrauen geben wird, dass er zu seiner alten Stärke zurück findet. Ich finde dies im Prinzip nicht unbedingt falsch, nur einen solchen Transfer kann man in meinen Augen nur tätigen, wenn man ein funktionierendes Team hat. Bei diesen Zuzügen wäre es wohl zwingend gewesen, dass man entweder Akanji oder Steffen hätte halten müssen.

    Und hier liegt meiner Meinung nach die fatalste Fehleinschätzung der sportlichen Führung (ich sage mal inkl. Trainerstaff) über die Stärke des Teams im Winter. Man dachte wohl aufgrund der aufsteigenden Tendenz, dass man es wegstecken kann, Akanji und Steffen zu verlieren und dass die Neuzuzüge diese beiden sofort ersetzen. Nur wie soll das gehen mit Spielern, bei denen man ahnen konnte das mind. 2 etwas länger brauchen werden, um Fuss zu fassen. Inwiefern hier individuelle Fehler gemacht wurden oder welchen finanziellen Druck man gerade im Falle von Akanji ausgesetzt war, ist von aussen schwierig zu beurteilen.


    Und zum Abschluss noch ein philosophisch angehauchtes Votum. Klar hätte man alles richtig gemacht, ja dann wäre man jetzt Meister. Nur wer macht schon alles richtig? Nicht mal im Fall von den Dauermeistern H&H kann man das behaupten. Gerade unser Ex-Präsi betonte bei zu viel Lob oder auch Kritik, dass es sich beim Fussball immer noch um ein Spiel handelt. Und obwohl seine Arbeit unter der Woche dieselbe war, entscheidet das Resultat am Matchtag, ob man richtig oder falsch gearbeitet hat.

    Und so ist es halt auch. Jetzt wird die Führung von einigen halt brutal kritisiert, wenn es jedoch mit den gleichen Transfers in der Rückrunde nicht zu Beginn 4-5 katastrophale Spiele gegeben hätte und man daher übermorgen nach wie vor um die Meisterschaft spielen würde, dann würde es wohl bei den Voten im Umfeld wohl anders aussehen. Ich behaupte nicht, dass es hier dann keine kritischen Voten geben würde (das ist ja schliesslich das FCB-Forum!) aber das neue Konzept und deren Umsetzer würden wohl nicht derart verrissen werden, wie dies in dieser Rückrunde geschehen ist.
    Nid füre Lohn, für d'Region

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