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Thema: Sportdirektor Marco Streller

  1. #181
    Erfahrener Benutzer Avatar von Fiskaren
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    Zitat Zitat von SubComandante Beitrag anzeigen
    War halt auch Pech, dass sich Balanta (der neben Akanji halt auch etwas für den Spielaufbau bot) und Zuffi verletzten. Dadurch verstärkte sich noch die Lücke, die Akanji und Steffen hinterliessen. Was man in Zukunft besser machen könnte: in der Winterpause nicht zwei wichtige Spieler ziehen lassen. Zum Glück konnte man temporär Frei als Innenverteidiger verwenden.

    Von den Fehler lernen ist wichtig. Und Wicky muss man wohl aufgrund der fehlenden Sommertrainingsphase wegen CL Quali behalten.
    Also mE war Zuffi nur gegen Lausanne nicht am Start wegen einer Verletzung (Krankheit?)

    und sorry was ist denn das für eine Logik bezüglich Wicky????

    wenn das dein Ernst ist, na denn prost!
    Die Lerche war's, nicht die Nachtigall

  2. #182
    Erfahrener Benutzer Avatar von SubComandante
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    Zitat Zitat von Fiskaren Beitrag anzeigen
    Also mE war Zuffi nur gegen Lausanne nicht am Start wegen einer Verletzung (Krankheit?)

    und sorry was ist denn das für eine Logik bezüglich Wicky????

    wenn das dein Ernst ist, na denn prost!
    Der Umgangston einiger Leute hier ist inzwischen bedenklich geworden.

  3. #183
    Erfahrener Benutzer Avatar von Pro Sportchef bim FCB
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    Zitat Zitat von SubComandante Beitrag anzeigen
    War halt auch Pech, dass sich Balanta (der neben Akanji halt auch etwas für den Spielaufbau bot) und Zuffi verletzten.
    Für mich ein wichtiger Punkt, sehr wichtig! Akanji hat man ziehen lassen müssen. Soweit eigentlich kompensierbar. Mit dem langen Ausfall von Balanta hat man aber auch gleich noch den 2. von 3 Stamm-IV verloren.
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  4. #184
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    Zitat Zitat von Jean Otto Beitrag anzeigen
    Ja, klar. Zwei Transferperioden hat er schon verkackt, er darf dann einfach noch weitere x Transferperioden verkacken.

    Es ist ja nicht so, dass er keine Ruhe bei der Arbeit gehabt hätte, bisher, eher das Gegenteil.
    Kannst du mal "verkacken" definieren? Was genau hat Streller "verkackt"?

  5. #185
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    Ich finde es reichlich übertrieben, von "verkackt" oder transfermässige Katastrophensaison zu schreiben.

    Für mich passen die meisten Transfers. Nur RvW würde ich zumindest aus heutiger Sicht als Fehltransfer bezeichnen, wobei ich ihm damals beim Zuzug auch viel mehr zugetraut habe, als er bisher gezeigt hat. Natürlich wäre es gut gewesen, wenn man Akanji und Steffen bis im Sommer hätte halten können, aber wenn sie dann gespielt hätten wie jetzt Elyounoussi wäre damit niemandem gedient gewesen.

    Auch noch erwähnenswert: YB spielt eine sehr starke Saison.

  6. #186
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    Zitat Zitat von udu Beitrag anzeigen
    Weil er lernfähig ist? Aber natürlich kann man ihm diese Fähigkeit absprechen, Mann, Mann, Mann.
    Das spreche ich ihm ja gar nicht ab. Ich glaube er ist auf dem falschen Posten. Bzw. zu früh auf dem Posten in diesem Verein. Erfahrung Sammeln sollte er eine Schuhgrösse kleiner. Dass er sich den Job beim FCB zugetraut hat spricht meiner Meinung nach nicht für Ihn. Die Resultate seines Wirkens ebenfalls nicht.
    Weiterhin glaube ich, wenn er keine Rotblaue vergangenheit hätte (oder gar eine Blauweisse), dann wären hier schon lange eine andere Meinung zu unserem Sportdirektor.
    Ich habe schon KMUs geführt (deutlich kleiner wie der FCB) und da würde niemand auf die Idee kommen einen derart unerfahrenen "Manager" einzustellen.

    Nicht populär diese Meinung aber ist halt so für mich.

  7. #187
    Erfahrener Benutzer Avatar von Fiskaren
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    Also wenn ich richtig verstanden habe, dann
    - sagt der richtige Fan dem unrichtigen Fan, sprich Kunde, dass er sich ins internet verpissen soll, da eh keine Ahnung...
    - erwiedert aber der Kunde, in seinen Augen aber eigentlich zahlender Fan, dass er selbstbschon in Carouge dabei war, als der "Fan" noch flüssig war... und er daher schweigen solle...

    Super ich habs kapiert!
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  8. #188
    Erfahrener Benutzer Avatar von dasrotehaus
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Und ist man nur kritischer Beobachter wenn man von einer transfermässigen Katastrophensaison spricht oder darf man Streller auch zugestehen, dass er in diesem Jahr nicht alles verkackt hat?

    Manchmal habe ich echt das Gefühl es gibt in der heutigen Zeit keinen Raum mehr für Differenzierung und das beobachte ich auch in der Debatte rund um den FC Basel. Relativiert man polemische Kritik wird man als verblendeter Schönrednder bezeichnet. Nur zu oft wurde mir das hier bereits vorgeworfen. Und da ist es egal ob es um MY, PS, UF oder MS geht. Für die meisten gibt es nur Schwarz oder Weiss.
    Ich kann deine Antwort nur so einordnen, dass du den Begriff „Kritik“ nur mit „Verriss“ gleichsetzt. Ich bin befremdet, als Antwort auf meien Post, Hinweise zu „verkacken“ und fehlender Differenzierung lesen zu müssen.

    Ich verstehe Kritik in dem Sinn der prüfenden Beurteilung und der Äusserung dazu, in einem philosophischen Sinn. Ich empfehle die Lektüre von Kant, Adorno oder Hertkorn, die die Kritik als Grundfunktion der denkenden Vernunft bezeichnet hat. Was das mit „Kacke“ und fehlender Differenzierung gemein hat, das erschliesst sich mir nicht. Und genau auf diese Einfachheitdes Äusserns hat sich mein Post bezogen. Etwas verständlicher ausgedrückt: mir wirds langsam z blöd!

  9. #189
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
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    Zitat Zitat von rhybrugg Beitrag anzeigen
    Das spreche ich ihm ja gar nicht ab. Ich glaube er ist auf dem falschen Posten. Bzw. zu früh auf dem Posten in diesem Verein. Erfahrung Sammeln sollte er eine Schuhgrösse kleiner. Dass er sich den Job beim FCB zugetraut hat spricht meiner Meinung nach nicht für Ihn. Die Resultate seines Wirkens ebenfalls nicht.
    Weiterhin glaube ich, wenn er keine Rotblaue vergangenheit hätte (oder gar eine Blauweisse), dann wären hier schon lange eine andere Meinung zu unserem Sportdirektor.
    Ich habe schon KMUs geführt (deutlich kleiner wie der FCB) und da würde niemand auf die Idee kommen einen derart unerfahrenen "Manager" einzustellen.

    Nicht populär diese Meinung aber ist halt so für mich.
    Immer wieder dieser Vergleiche mit einer x-beliebigen Firma. Aber gut zeichnen wir mal Strellers Story entsprechend nach.

    Eine Firma in Basel stellt einen Angestellten ein, der dann 4 Jahre für diese Firma arbeitet kurze Zeit auch mal in einer Aussenfiliale in Thun. Der entsprechende Mitarbeiter hat sich durch gute Leistungen ausgezeichnet und ist für 3 Jahre nach Deutschland gegangen um in einer grösseren Firma Erfahrung zu sammeln. Danach kehrte er in seiner Stammfirma zurück und übernimmt rasch nach 3 Jahren eine Führungsposition ein, die er dann noch ca. 5 Jahre ausübt. Somit hat der entsprechende Mitarbeiter 15 Jahre Berufserfahrung über 10 Jahre davon in der gleichen Firma. Und dieser Mitarbeiter hat nun nach 15 Jahren eine mittlere Managementfunktion in der entsprechenden Firma übernommen.

    Siehst du, ich kann auch solche Vergleiche machen und damit nichts aussagen.
    Nid füre Lohn, für d'Region

  10. #190
    Erfahrener Benutzer Avatar von SubComandante
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    Jetzt kann man noch mit dem Peter Prinzip kommen...

    Es liegt schlussendlich an Burgener, dass für die nächste Saison entsprechende Verbesserungen getätigt werden, damit das Team wieder zum ernsthaften Meisterkandidaten wird.

  11. #191
    Erfahrener Benutzer Avatar von Fiskaren
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    Zitat Zitat von SubComandante Beitrag anzeigen
    Der Umgangston einiger Leute hier ist inzwischen bedenklich geworden.
    Also ich finde ich habe dir in einem sehr freundlichen Ton widersprochen und finde daher deine Bemerkung als nicht angebracht

    Cheers
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  12. #192
    Erfahrener Benutzer Avatar von harry99
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Für mich ein wichtiger Punkt, sehr wichtig! Akanji hat man ziehen lassen müssen. Soweit eigentlich kompensierbar. Mit dem langen Ausfall von Balanta hat man aber auch gleich noch den 2. von 3 Stamm-IV verloren.
    Arkanji haette man auch behalten können und vielleicht etwas mehr Lohn zahlen müssen bis sSommer, aber wenn die Tante einen Schwanz haette waere es der Onkel.....
    FC BASEL FOREVER

  13. #193
    Erfahrener Benutzer Avatar von Fiskaren
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    Zitat Zitat von harry99 Beitrag anzeigen
    Arkanji haette man auch behalten können und vielleicht etwas mehr Lohn zahlen müssen bis sSommer, aber wenn die Tante einen Schwanz haette waere es der Onkel.....
    Oder anders ausgedrückt:

    Die Bemühungen um Akanji in der Sommerpause waren auch für MS nicht zu übersehen, nur konnte er sie nicht richtig deuten
    Mit etwas mehr Erfahrung hätte er bemerkt, dass Handeln angesagt gewesen wäre und hätte ebenso einen Transfer für einen vernünftigen IV im Winter angestrebt

    Aber eben hätte hätte....
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  14. #194
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Immer wieder dieser Vergleiche mit einer x-beliebigen Firma. Aber gut zeichnen wir mal Strellers Story entsprechend nach.

    Eine Firma in Basel stellt einen Angestellten ein, der dann 4 Jahre für diese Firma arbeitet kurze Zeit auch mal in einer Aussenfiliale in Thun. Der entsprechende Mitarbeiter hat sich durch gute Leistungen ausgezeichnet und ist für 3 Jahre nach Deutschland gegangen um in einer grösseren Firma Erfahrung zu sammeln. Danach kehrte er in seiner Stammfirma zurück und übernimmt rasch nach 3 Jahren eine Führungsposition ein, die er dann noch ca. 5 Jahre ausübt. Somit hat der entsprechende Mitarbeiter 15 Jahre Berufserfahrung über 10 Jahre davon in der gleichen Firma. Und dieser Mitarbeiter hat nun nach 15 Jahren eine mittlere Managementfunktion in der entsprechenden Firma übernommen.

    Siehst du, ich kann auch solche Vergleiche machen und damit nichts aussagen.
    Würde ich dann unter nicht-(allzu)-relevante Erfahrung abbuchen. Blos weil ich 10 Jahre irgendwo ANGESTELLTER war, bin ich noch lange nicht qualifiziert dazu eine leitende Position zu bekleiden.

    Hört man ebenfalls nicht gerne...aber der FCB ist eine x-beliebige Firma. Mit der Branche verbinde ich ungleich mehr Emotionen wie mit einer Bäckerei, ja. Aber sonst: Firma.

  15. #195
    Erfahrener Benutzer Avatar von *13*
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Immer wieder dieser Vergleiche mit einer x-beliebigen Firma. Aber gut zeichnen wir mal Strellers Story entsprechend nach.

    Eine Firma in Basel stellt einen Angestellten ein, der dann 4 Jahre für diese Firma arbeitet kurze Zeit auch mal in einer Aussenfiliale in Thun. Der entsprechende Mitarbeiter hat sich durch gute Leistungen ausgezeichnet und ist für 3 Jahre nach Deutschland gegangen um in einer grösseren Firma Erfahrung zu sammeln. Danach kehrte er in seiner Stammfirma zurück und übernimmt rasch nach 3 Jahren eine Führungsposition ein, die er dann noch ca. 5 Jahre ausübt. Somit hat der entsprechende Mitarbeiter 15 Jahre Berufserfahrung über 10 Jahre davon in der gleichen Firma. Und dieser Mitarbeiter hat nun nach 15 Jahren eine mittlere Managementfunktion in der entsprechenden Firma übernommen.

    Siehst du, ich kann auch solche Vergleiche machen und damit nichts aussagen.
    Dein Beispiel hinkt ein wenig.

  16. #196
    Erfahrener Benutzer Avatar von Delgado
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    Zitat Zitat von rhybrugg Beitrag anzeigen
    Das spreche ich ihm ja gar nicht ab. Ich glaube er ist auf dem falschen Posten. Bzw. zu früh auf dem Posten in diesem Verein. Erfahrung Sammeln sollte er eine Schuhgrösse kleiner. Dass er sich den Job beim FCB zugetraut hat spricht meiner Meinung nach nicht für Ihn. Die Resultate seines Wirkens ebenfalls nicht.
    Weiterhin glaube ich, wenn er keine Rotblaue vergangenheit hätte (oder gar eine Blauweisse), dann wären hier schon lange eine andere Meinung zu unserem Sportdirektor.
    Ich habe schon KMUs geführt (deutlich kleiner wie der FCB) und da würde niemand auf die Idee kommen einen derart unerfahrenen "Manager" einzustellen.

    Nicht populär diese Meinung aber ist halt so für mich.
    Welche Erfahrung als Sportchef hatte dein sein Vorgänger vorzuweisen, bei dem alles ja offensichtlich alles besser gelaufen sein soll?

  17. #197
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    Zitat Zitat von Delgado Beitrag anzeigen
    Welche Erfahrung als Sportchef hatte dein sein Vorgänger vorzuweisen, bei dem alles ja offensichtlich alles besser gelaufen sein soll?
    Der ist mit dem FCB mitgewachsen, hatte Zeit "learning by doing" zu machen. Um nicht nochmals die "x beliebige Firma" zu bemühen:
    Wenn du in einem Pool schwimmen lernst, dann kannst du zwischendurch abstehen. Wenn du auf dem offenen Meer anfängst, dann musst du schon schwimmen können.

    Und blos weil ich finde, dass MS dem Ganzen nicht gewachsen ist, heisst das noch lange nicht, dass ich finde, dass beim Vorgänger alles rosig war. Und blos weil ich finde, dass MS dem Ganzen nicht gewachsen ist, heisst das auch nicht, dass ich ihn unfähig/blöd/nicht lernfähig/unsympathisch/xxx finde.

  18. #198
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
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    Zitat Zitat von *13* Beitrag anzeigen
    Dein Beispiel hinkt ein wenig.
    Darauf wollte ich hinaus, danke!
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  19. #199
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Darauf wollte ich hinaus, danke!
    Natürlich hinkt eine Analogie immer ein wenig. Aber komplett gelähmt ist sie halt meiner Meinung nach nicht.

  20. #200
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Immer wieder dieser Vergleiche mit einer x-beliebigen Firma. Aber gut zeichnen wir mal Strellers Story entsprechend nach.

    Eine Firma in Basel stellt einen Angestellten ein, der dann 4 Jahre für diese Firma arbeitet kurze Zeit auch mal in einer Aussenfiliale in Thun. Der entsprechende Mitarbeiter hat sich durch gute Leistungen ausgezeichnet und ist für 3 Jahre nach Deutschland gegangen um in einer grösseren Firma Erfahrung zu sammeln. Danach kehrte er in seiner Stammfirma zurück und übernimmt rasch nach 3 Jahren eine Führungsposition ein, die er dann noch ca. 5 Jahre ausübt. Somit hat der entsprechende Mitarbeiter 15 Jahre Berufserfahrung über 10 Jahre davon in der gleichen Firma. Und dieser Mitarbeiter hat nun nach 15 Jahren eine mittlere Managementfunktion in der entsprechenden Firma übernommen.

    Siehst du, ich kann auch solche Vergleiche machen und damit nichts aussagen.
    Der Vergleich hat das Problem, dass die Tätigkeiten, die der von dir erwähnte Mitarbeiter gesammelt hat, dem eines Spielers, meinetwegen als Führungsspieler (allerdings kaum in Stuttgart und auch nicht in Thun), gesammelt hat, aber sehr wenig mit den Anforderungen eines Sportchefs zu tun hat. Um deinen Vergleich zu bemühen: der Mitarbeiter ist erst ein sehr guter Facharbeiter, und dann Vorarbeiter oder Gruppenchef. Dann soll er aber, ohne grosse Vorbereitung, Personalchef (modern: Human Ressources Partner) werden, wo die Aufgaben überaus andere sind. Weil dann die Aufgabe nicht mehr diejenige ist, irgendwelche Metallteile zu verarbeiten, und die Mitarbeiter anzuleiten, es richtig zu tun, sondern auf dem Arbeitsmarkt die richtigen Mitarbeiter mit der richtigen Qualifikation und für beide Seiten guten Lohnbedingungen zu holen, mit gut formulierten Inseraten in richtigen Medien und der Zusammenarbeit mit den richtigen Personalberatern zu holen, mit den richtigen Personalbeurteilungsinstrumenten zu prüfen, ob sie geeignet sind, und einzustellen. Aber natürlich nicht zu allzu guten Bedingungen, weil wenn sie doch nicht gut sind, dann muss man sie auch wieder loswerden können (man denke an Kuzo). Einfach ziemlich was anderes.

    Wenn die Geschäftsleitung festgestellt hat, dieser Mitarbeiter hat Potential, ja, dann schicke man ihn doch in die kleine Filiale am Thunersee, idealerweise als Assistent des erwiesener Massen gut arbeitenden Personalchefs dort. Dann holt man den Personalchef von dort in die Zentrale ans Rheinknie, und der Mitarbeiter dort in der kleinen Filiale, kann, unter Supervision des Personalchefs der Zentrale, eigene Entscheide fällen, denn gute Entscheide zu fällen ist das A und O eines Managers. Und ja, wenn er dann mal wirklich bewiesen hat, dass er es kann, kann er in die Zentrale wechseln, weil der Personalchef dort mittlerweile dort von einem noch grösseren Unternehmen im grossen Kanton abgeworben wurde. Weil man dort bemerkt hat, dass das Unternehmen am Rheinknie ist nicht nur eine exzellente Talentschmiede für Spieler, sondern auch für Kadermitarbeiter, für Klubs weiter unten am Rhein.

    Unterdessen hat sich ein weiterer Führungsspieler mit hoher sozialer Kompetenz empfohlen, nehmen wir mal an Davide Calla, war Assistent des Personalchefs der Zentrale, den Job in der Filiale zu übernehmen. Und folgt dann in die Zentrale, weil der mittlerweile zum Personalchef avancierte ehemalige Führungsspieler in die Mercedes-Porsche Stadt gewechselt hat. Und so kann sich die Karriereplattform eines sehr gut geführten Unternehmens weiterdrehen. Und immer werden schöne Ablösesummen fällig. Weil man sich entschlossen hat, den ehemaligen Juristen-Präsidenten als Vorbereiter der Verträge zu engagieren. Und der Eigentümer der ganzen Veranstaltung kann sich locker Dividenden auszahlen, weil nicht einmal die Fans erbost sind, weil, es läuft ja. Und der Thread der Ehemaligen des entsprechenden Fanforums überquillt vor lauter Erfolgsmeldungen. Und auch in der BMW Stadt wir man sauer, dass man diese Talentschmiede nicht früher bemerkt hat und überbietet sich mit der Dosenstadt in der ostdeutschen Fussballwüste mit Angeboten.

    Und wenn sie nicht gestorben sind, dann tschutten sie noch heute. In zur Institution gewordenen Legendenspielen.

    Dort gibt es ellenlange Wartelisten für ehemalige Spieler, die in Manager- Trainerfunktionen streben, um auf sich aufmerksam zu machen, Chippy, Abraham, Dragovic, Petric, Salah, El Neny, Inkoom, Buckley, Koumantarikis, König, Zubi, die Yakins sowieso (brauchen auch immer mal einen neuen Job), Admir und Adela Smajics (für Werbeclips), Moorthy, Präsident des Malayischen Fussballverbans, wirbt für Freundschaftsspiele mit Malaysia, Siegenthaler (einfach weil er auch dabei sein und den Abstieg wettmachen will), Didi Andrey, Guy Mathez (wollen auch noch nicht in Pension), Sitek (Werbeträger für Marlboro), Rytschkow (wirbt für Putin), Yapi, Steffen, Akanji, Sommer, die Xhakas, Rakitic will auch nicht fehlen, obwohl bei Barca als Juniorentrainer engagiert, er weiss auch nicht, was alles passieren kann. Paolo Sousa (lässt sich aus China einfliegen für den chinesinschen Drittliga Klub Hontschingtschang als Werbeträger -auch in der chinesischen dritten Liga wird toller Fussball gespielt), Heiko Vogel, Thorsten Fink (auch grad arbeitslos), Wessels (will endlich Goalietrainer werden), Shaq (weiss auch nicht was tun nach dem Karriereende), Kuzo sowieso (er, der ewig unterschätzte verlorene Sohn), alle Ajetis (Vater hofft, so endlich den Karrieredurchbruch für seine Söhne zu erreichen), Simic (will es den Schweizer Behörden zeigen), Benni Huggel (der einzige von allen, der wirklich sauberes Baseldeutsch kann), auch Kakitani will zeigen, dass sich Japaner in Europa durchsetzten können, Nakata macht aus Solidarität mit ihm mit, Zanni und Marque wollen endlich zeigen, dass sie wirklich spielstark sind, Smiljanic will endlich sich mit den FCB Fans aussöhnen, Majstorovic will zeigen, dass er immer noch der beste Penaltyschütze ist, Derdiyok will auch zeigen, dass er noch da ist, Huber, hat einfach gehört, dass es ein Legendspiel gibt und findet, er müsse doch auch dabei sein, Zoua will für Entwicklungshilfe in Afrika werben, Örjan Berg will zuerst nicht, aber ein FCB Altfan Entschudligunskommitte überredet ihn, doch zu kommen, und natürlich die Zuffis, die endlich gemeinsam für den FCB auflaufen wollen. Und noch viele viele mehr.

    Von wegen Basel First. So muss das Kchonzept aussehen. Dann bewerben sich plötzlich Ottmar Hitzfeld und Christian Gross für Beratungsmandate am Rheinknie. Sie sind ja noch lange nicht so alt, um nicht einen Beitrag für eine weitere Entwicklung ihres Ex Klubs zu leisten. Einzig Helmut Benthaus zeigt dem FCB die kalte Schulter: Der Kommerzfussball war noch nie seine Sache, und erntet Lob von der FCB Gemeinde.
    Geändert von Jean Otto (22.04.2018 um 01:09 Uhr)

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