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Thema: Informationen und Spekulationen um unsere neue Vereinsführung

  1. #6391
    Erfahrener Benutzer Avatar von Pro Sportchef bim FCB
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    Den Mutigen gehört die Welt.

    Kein Fussballclub hat Erfolg ohne Risiko.
    Kein Sportler hat Erfolg ohne Risiko.
    Kein Startup hat Erfolg ohne Risiko.
    Kein Unternehmen hat Erfolg ohne Risiko.

    Das Einzige was man tun kann ist das Risiko zu mindern oder abzusichern.

    Kurzfristig mag mindern bei einem Fussballclub funktionieren, indem Ausgaben reduziert werden. Langfristig habe ich meine Zweifel. Die Einnahmen dürfen nicht unterschätzt werden. Auf Erfolglosigkeit im Kernbusiness, eSports und Indien zu setzen ist übrigens auch ein Risiko. Eines dass man in der Clubführung akzeptieren zu scheint...
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  2. #6392
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    Zitat Zitat von JohnFranklin Beitrag anzeigen
    Ich melde mich ja nur selten hier, aber zu diesem Thema muss ich einfach...

    Dieses Zitat von footbâle ist genau die entscheidende Aussage. Die Qualifikation zur CL ist mittlerweile ein Roulettespiel geworden für einen Schweizer Klub. Rot oder Schwarz. Ajeti halten, einen Top-Mittelfeldspieler mehr, einen Top-Innenverteidiger (so etwa 28jährig) mehr... das kostet Millionen. Setzen wir auf rot und die Kugel fällt auf schwarz, ist der Verein in zwei Jahren Konkurs. Kein vernünftiger Mensch würde das machen. Ich bin froh, haben wir ein Management, das langfristig denkt. Natürlich würden wir uns Siege wünschen, tolles Spiel, aber all das ist nicht planbar.

    Der Erfolg war auch unter H/H nicht planbar, nur war damals die Qualifikation für die CL einfach einige Male todsicher, wenn man Meister war. Und bei der letzten Saison unter UF, da dürfte man auch fragen, ob das betriebswirtschaftlich schon etwas gewagt war. Ich bin sehr dankbar für das, was die beiden geleistet haben. Aber aufgeräumt für die Zukunft haben H/H nicht, die Strukturen waren hochgefahren. Jeder, der mal Finanzverantwortung hatte weiss, dass es verdammt mühsam ist und eine dicke Haut braucht, hier und da hunderttausend einzusparen, geschweige denn Millionen. Danke sagt da kaum jemand.

    Was mich ärgert, ist die Selbstüberschätzung, die bei uns Einzug gehalten hat. Glaubt Ihr im Ernst, man kann dauerhaft mit einem 50-60 Mio.-Budget immer Meister werden und sich dann auch für die CL qualifizieren? Glaubt Ihr echt, die aus Bern (die ähnlich viel Kohle haben) haben einen tieferen IQ als wir? Lange genug haben sie ja gebraucht... Oder all die 200 (?) Klubs, die ebenfalls mit mindestens 50-60 Mio. operieren? Brügge, Salzburg, Eindhoven, von mir aus auch Roter Stern oder wer auch immer? Glaubt Ihr echt, man die alle einfach so wegfegen, dauerhaft, jedes Jahr? Weil wir schlauer sind und Basel und am lautesten? Vergesst das. Auch H/H würden das niemals hinbekommen.
    Soweit sogut. Du redest im letzten zitierten Satz von "würden". Fakt ist sie haben es hinbekommen. Über ein Jahrzent lang. Einzig und allein mit sauberer und guter Arbeit, sinnvoller Planung, mutigen Entscheidungen und Vorbereitung auf Unvorhergsehnes.
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  3. #6393
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Auf Erfolglosigkeit im Kernbusiness, eSports und Indien zu setzen ist übrigens auch ein Risiko. Eines dass man in der Clubführung akzeptieren zu scheint...
    weil finanziell überschaubar.

  4. #6394
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Soweit sogut. Du redest im letzten zitierten Satz von "würden". Fakt ist sie haben es hinbekommen. Über ein Jahrzent lang. Einzig und allein mit sauberer und guter Arbeit, sinnvoller Planung, mutigen Entscheidungen und Vorbereitung auf Unvorhergsehnes.
    Mit Rückendeckung von Frau Oeri und unter anderen Prämissen (CL-quali, Konkurrenz)

  5. #6395
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    weil finanziell überschaubar.
    ESports und Indien haben tiefe Kosten, das stimmt. Aber auch ein hohes Risiko überhaupt Einnahmen zu generieren. Darauf wollte ich hinaus. Die Einnahmen brechen mit dem momentan eingeschlagenen Kurs zusammen.
    Die Ausgaben wird man aber irgendwann nicht weiter reduzieren können.
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  6. #6396
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    ESports und Indien haben tiefe Kosten, das stimmt. Aber auch ein hohes Risiko überhaupt Einnahmen zu generieren. Darauf wollte ich hinaus. Die Einnahmen brechen mit dem momentan eingeschlagenen Kurs zusammen.
    Die Ausgaben wird man aber irgendwann nicht weiter reduzieren können.
    Hätte (hätte Fahradkette) man das Geld für Indien in Suchys Vertrag investiert, wäre unsere Verteidigung evtl. stabiler und man wäre nicht gegen Linz rausgeflogen.
    Hypothetische Situation, ja. Aber zeigt, dass auch ein "überschaubarer" Betrag auf verschiedene Arten investiert werden kann und verschiedene Returns erbringen können.

  7. #6397
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    Warum ist Dimitriou noch nicht bereit für die 1. Mannschaft? Der Typ ist nicht 16, 17 sondern 20. Warum hat man ihn eigentlich verpflichtet? Genau JETZT ist doch Not am Mann in der Verteidigung. Warum kriegt er nicht mal jetzt seine Chance? Er kann doch nicht so schlecht sein dass man ihm selbst ein paar Gehminuten auf dem Rasen zumuten kann?! Verstehs nicht.

  8. #6398
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    Zitat Zitat von barracuda Beitrag anzeigen
    Warum ist Dimitriou noch nicht bereit für die 1. Mannschaft? Der Typ ist nicht 16, 17 sondern 20. Warum hat man ihn eigentlich verpflichtet? Genau JETZT ist doch Not am Mann in der Verteidigung. Warum kriegt er nicht mal jetzt seine Chance? Er kann doch nicht so schlecht sein dass man ihm selbst ein paar Gehminuten auf dem Rasen zumuten kann?! Verstehs nicht.
    Hä? Er war ja die letzten 2 Saisons nicht bereit, was dazumals auch ein User aus seinen Eindrücken aus Spielen der U21 geschildert hat. Und jetzt kommt er ja zu Einsätzen..

  9. #6399
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
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    Auch von meiner Seite vielen Dank für die differenzierten Beiträge von footbâle und John Franklin. Es ist aufwendig und mühsam immer wieder den polemischen Beiträgen etwas entgegen zu halten, denn es erfordert, dass man etwas mehr als einen Gedanken an die ganze Thematik verschwendet hat. Und es braucht vernünftige Recherche und das Lesen von guten Artikeln von guten Journalisten.

    Wenn sich Leute etwas besser informieren wollen, mit welcher finanziellen Grundproblematik sich der Schweizer Fussball auseinander setzen muss, habe ich einen solchen guten Artikel für euch:

    S.4-17!

    https://www.woz.ch/system/files/epap..._wobei_nr4.pdf
    Nid füre Lohn, für d'Region

  10. #6400
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Auch von meiner Seite vielen Dank für die differenzierten Beiträge von footbâle und John Franklin. Es ist aufwendig und mühsam immer wieder den polemischen Beiträgen etwas entgegen zu halten, denn es erfordert, dass man etwas mehr als einen Gedanken an die ganze Thematik verschwendet hat. Und es braucht vernünftige Recherche und das Lesen von guten Artikeln von guten Journalisten.

    Wenn sich Leute etwas besser informieren wollen, mit welcher finanziellen Grundproblematik sich der Schweizer Fussball auseinander setzen muss, habe ich einen solchen guten Artikel für euch:

    S.4-17!

    https://www.woz.ch/system/files/epap..._wobei_nr4.pdf
    Und wie genau ist es denn nun für den FCB durch die böse Uefa-Reform schwieriger geworden als vorher, in der Champions League Geld zu verdienen und international sportlich erfolgreich zu sein? Konnte hier drinnen noch niemand erklären - denn die Quali als Meister ist praktisch gleich schwer wie vorher. Die direkte Qualifikation kann man sich aufgrund des internationalen Versagens (evtl. weil man im Gegensatz zu den vergleichbaren Ligen nicht investiert hat) in der Uefa 5-Jahreswertung abschminken und nicht wegen irgendwelchen Reformen. Dafür winkt dem FCB sowohl in Champions League, wie auch Europa League massiv viel mehr Geld.

    Wieso soll mehr Geld aus den internationalen Spielen einen FCB (System Heusler/Heitz) unter mehr Risiko setzen? Es ist doch vielmehr so, dass man hierdurch konkurrenzfähiger würde gegenüber den Teams aus Top-Ligen, die vorher viel Geld aus dem Marktpool bekommen haben und aus den TV-Beiträgen sowieso mehr bekommen... Je mehr Geld in den internationalen Spielen verteilt wird umso besser für den FCB. Denn wenn das Geld wie früher praktisch nur direkt an die grossen Ligen verteilt wird, dann hat ein Club wie Basel ja von vornherein keinen Zugriff drauf.

    Die Reform war massiv zum Vorteil des FCBs ausgelegt und ist es immer noch. Das gilt es schnellstmöglich zu begreifen (Wie in Holland, Belgien, Dänemark, Österreich und Co.) und aufzuräumen mit den Falschaussagen, dass sich irgendetwas zu Ungunsten des FCB's verändert hätte. Das ist nämlich einfach massiv falsch und es wäre schön, wenn mal jemand der hier dagegen spricht seine Meinung mit Fakten unterlegen würde anstatt nur mit Plattitüden um sich zu werfen.
    Geändert von fcbblog.ch (16.08.2019 um 13:11 Uhr)

  11. #6401
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
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    Zitat Zitat von fcbblog.ch Beitrag anzeigen
    Und wie genau ist es denn nun für den FCB durch die böse Uefa-Reform schwieriger geworden als vorher, in der Champions League Geld zu verdienen und international sportlich erfolgreich zu sein? Konnte hier drinnen noch niemand erklären - denn die Quali als Meister ist praktisch gleich schwer wie vorher. Die direkte Qualifikation kann man sich aufgrund des internationalen Versagens (evtl. weil man im Gegensatz zu den vergleichbaren Ligen nicht investiert hat) in der Uefa 5-Jahreswertung abschminken und nicht wegen irgendwelchen Reformen. Dafür winkt dem FCB sowohl in Champions League, wie auch Europa League massiv viel mehr Geld.

    Wieso soll mehr Geld aus den internationalen Spielen einen FCB (System Heusler/Heitz) unter mehr Risiko setzen? Es ist doch vielmehr so, dass man hierdurch konkurrenzfähiger würde gegenüber den Teams aus Top-Ligen, die vorher viel Geld aus dem Marktpool bekommen haben und aus den TV-Beiträgen sowieso mehr bekommen... Je mehr Geld in den internationalen Spielen verteilt wird umso besser für den FCB. Denn wenn das Geld wie früher praktisch nur direkt an die grossen Ligen verteilt wird, dann hat ein Club wie Basel ja von vornherein keinen Zugriff drauf.

    Die Reform war massiv zum Vorteil des FCBs ausgelegt und ist es immer noch. Das gilt es schnellstmöglich zu begreifen und aufzuräumen mit den Falschaussagen, dass sich irgendetwas zu ungunsten des FCB's verändert hätte.
    Ich habe schon vor einigen Monaten (ich glaube es war dieser Thread) einen längeren Beitrag dazu verfasst und keine Lust, das alles nochmals zu rekapitulieren. Nach der Reform wurde es für den FCB so gut wie unmöglich sich als Meister direkt zu qualifizieren, weil die Schweiz dazu im Ranking auf einen Platz vorstossen müsste, den sie noch nie inne hatte und wohl auch nie haben wird.

    Thats it, mehr braucht man eigentlich nicht sagen. Keine direkte Quali bedeutet, wie footbâle geschrieben hat, keine Planungssicherheit in der Sommerpause bezüglich dem Kader. Daher ist es auf lange Sicht das einzig richtige das strukturelle Defizit zu minimieren. Du krallst dich nur an den neuen Verteilungsschlüssel, aber hast du dich auch mal mit dem gesamten neuen Konzept auseinander gesetzt?

    Ein Premier League Club kann sich einen waghalsigen Transfer leisten, da die Jahreseinnahmen des FCBs schon praktisch an einem Spieltag reinkommen. Und er kann darauf scheissen ob er in die CL kommt oder nicht. Für den FCB hängt das Überleben des Klubs davon ab. Und du willst, dass diese langfristig im gleichen Wettbewerb aktiv sind und alles kommt schon gut?!

    Fakt ist, wenn man als Schweizer Fussballclub über lange Jahre im europäischen Spitzenfussball mitmischen will, braucht man einen Mäzenen, der dazu bereit ist Millionen in den Verein zu pumpen. Ansonsten hängt stets das Damoklesschwert über einen und wir hatten es für zu lange und es ist Zeit sich mehr und mehr davon zu lösen.
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  12. #6402
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Ich habe schon vor einigen Monaten (ich glaube es war dieser Thread) einen längeren Beitrag dazu verfasst und keine Lust, das alles nochmals zu rekapitulieren. Nach der Reform wurde es für den FCB so gut wie unmöglich sich als Meister direkt zu qualifizieren, weil die Schweiz dazu im Ranking auf einen Platz vorstossen müsste, den sie noch nie inne hatte und wohl auch nie haben wird.

    Thats it, mehr braucht man eigentlich nicht sagen. Keine direkte Quali bedeutet, wie footbâle geschrieben hat, keine Planungssicherheit in der Sommerpause bezüglich dem Kader. Daher ist es auf lange Sicht das einzig richtige das strukturelle Defizit zu minimieren. Du krallst dich nur an den neuen Verteilungsschlüssel, aber hast du dich auch mal mit dem gesamten neuen Konzept auseinander gesetzt?

    Ein Premier League Club kann sich einen waghalsigen Transfer leisten, da die Jahreseinnahmen des FCBs schon praktisch an einem Spieltag reinkommen. Und er kann darauf scheissen ob er in die CL kommt oder nicht. Für den FCB hängt das Überleben des Klubs davon ab. Und du willst, dass diese langfristig im gleichen Wettbewerb aktiv sind und alles kommt schon gut?!

    Fakt ist, wenn man als Schweizer Fussballclub über lange Jahre im europäischen Spitzenfussball mitmischen will, braucht man einen Mäzenen, der dazu bereit ist Millionen in den Verein zu pumpen. Ansonsten hängt stets das Damoklesschwert über einen und wir hatten es für zu lange und es ist Zeit sich mehr und mehr davon zu lösen.
    Du kommst mit dem Extrembeispiel Premier League - aber wie siehts für alle anderen Clubs Europas aus?

    Die Schweizer Liga ist im Ranking unabhängig von der Reform so weit zurückgefallen, dass ein direkter Platz auch nach der alten Regelung (Denn es hat sich alles gerade mal um einen, oder zwei Ligaplätze verschoben) komplett unrealistisch wäre im aktuellen Zyklus. Und ab 2024 wirds sowieso wieder zur nächsten Reform kommen - Meine Meinung: Bis dahin hätte man zumindest versuchen müssen mit dem funktionierenden System Heusler weiter zu machen.

    Dass YB nun zum zweiten Mal riesige Chancen hat sich zu qualifizieren (wohlgemerkt als ungesetztes Team) und wir als Zweitplatzierter gegen ein ziemlich bescheidenes Linz ausscheiden, zeigt eigentlich, dass man eben gute Chancen hätte in die CL zu kommen. Als zweitplatzierter wars früher mehr als unmöglich in die CL zu kommen - noch früher musste man auch als Meister je nach Losglück gegen Inter Mailand oder Werder Bremen ran.

    Der FCB war aufgeblasen und zum Erfolg verdammt, aber es gibt nun mal keine andere Möglichkeit um in der Schweiz einen international erfolgreichen Fussballclub zu betreiben. Man müsste im Moment halt wieder ein bischen mehr aufblasen und mit ein bis zwei Champions League Saisons und Transfers das Polster wieder aufbauen. Die Fixkosten kriegt man schlicht nicht so schnell runter ohne auch die Fans zu vergraulen (passiert bereits) und so die Einnahmenseite noch viel mehr zu schwächen. Burgener führt den FCB mit seinem Sparkurs erst zum Kollaps. Der FCB hätte immer noch beste Voraussetzungen um Edeltalente als erste Station in Europa zu verpflichten und für das drei bis vierfache weiter zu verkaufen. Genau wie es Benfica, Ajax und Co. machen, die dank gestiegener Transfersummen immer konkurrenzfähiger werden gegenüber den Teams aus den Topligen.

    Wenn ein Premier League Team einen waghalsigen Transfer macht, kann auch der FCB massiv davon profitieren (siehe Salah) - aber er muss halt in der Position bleiben, wo er direkt an die Premier League Teams verkaufen kann (und sich dann nicht so über den Tisch ziehen lassen wie bei Albian).

    Absolute Planungssicherheit gibts in keinem einzigen Business und schon gar nicht im Sport. Wer damit nicht klar kommt, soll schlicht keinen Fussballverein leiten.

  13. #6403
    Erfahrener Benutzer Avatar von Heavy
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    Zitat Zitat von fcbblog.ch Beitrag anzeigen
    Meine Meinung: Bis dahin hätte man zumindest versuchen müssen mit dem funktionierenden System Heusler weiter zu machen.
    Nur äusserte sich genau dieser Heusler, dass es mit dem heutigen Modus schon unrealistisch sei...

  14. #6404
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    Zitat Zitat von Heavy Beitrag anzeigen
    Nur äusserte sich genau dieser Heusler, dass es mit dem heutigen Modus schon unrealistisch sei...
    Quelle?

  15. #6405
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    Zitat Zitat von fcbblog.ch Beitrag anzeigen
    Quelle?
    Heusler hat das immer wieder bei öffentlichen Auftritten gesagt. Hier ist auch eine Quelle, in der NZZ, aber man muss es schon sehr genau lesen und interpretieren:

    https://www.nzz.ch/sport/fussball/re...cher-ld.113267

    In seiner Sprache hiess es dann halt: Man müsse sich vom Bild lösen, dass es doch schön sei, wenn der rumänische gegen den englischen Meister spielen dürfe, «vielleicht muss ich mich auch von dieser Vorstellung lösen», sagt Heusler.

    Den Rest muss man sich selber denken, vielleicht steht es auch irgendwo klarer. Heuslers Kommunikation war immer sehr subtil und clever (und hervorragend). Wahrscheinlich setzte danach der Denkprozess ein, darauf kam der Verkauf. Vielleicht wird man in ein paar Jahren sagen, man hätte besser schon 2016/17 das Ruder herumgerissen. Wahrscheinlicher ist, dass man dann Burgener den Schwarzen Peter zuschieben würde.

    Aber so weit sind wir noch nicht!

  16. #6406
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    Zitat Zitat von fcbblog.ch Beitrag anzeigen
    Du kommst mit dem Extrembeispiel Premier League - aber wie siehts für alle anderen Clubs Europas aus?
    Schauen wir uns das doch mal an. Hier die 5J-Wertung (https://www.transfermarkt.de/statistik/5jahreswertung).

    Die Plätze 1-5 (DE, EN, FR, SP, IT) sind dir hoffentlich selber klar.
    Plätze 6, 9, und 10 (RU, UKR, TU) werden europäisch durch Mäzen-Clubs getragen, welche bereit sind viel mehr Geld einzuschiessen als ein Schweizer.
    Plätze 7 und 12 (PR und NL) können auch in weniger erfolgreichen Zeiten durch ihre Historie (welche der CH / dem FCB fehlt) höhere Ablösen und TV-Einnahmen generieren.
    Platz 11 (Ö) haben halt ein Zugpferd ohne dass bisher wirklich starke Konkurrenz vorhanden war. Weiter sind die Partner-Clubs für RB ein Segen.

    In meinen Augen wirds allgemein für die CH / den FCB schwierig bis unmöglich langfristig gegen diese Gegner anzukommen.

    Der Rest ist nicht allzuweit vom FCB / der CH entfernt und gleichzeitig sind das die Länder wo ich keinen speziellen finanziellen Faktor ausmachen bzw. kenne.

  17. #6407
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    Zitat Zitat von JohnFranklin Beitrag anzeigen
    Heusler hat das immer wieder bei öffentlichen Auftritten gesagt. Hier ist auch eine Quelle, in der NZZ, aber man muss es schon sehr genau lesen und interpretieren:

    https://www.nzz.ch/sport/fussball/re...cher-ld.113267

    In seiner Sprache hiess es dann halt: Man müsse sich vom Bild lösen, dass es doch schön sei, wenn der rumänische gegen den englischen Meister spielen dürfe, «vielleicht muss ich mich auch von dieser Vorstellung lösen», sagt Heusler.

    Den Rest muss man sich selber denken, vielleicht steht es auch irgendwo klarer. Heuslers Kommunikation war immer sehr subtil und clever (und hervorragend). Wahrscheinlich setzte danach der Denkprozess ein, darauf kam der Verkauf. Vielleicht wird man in ein paar Jahren sagen, man hätte besser schon 2016/17 das Ruder herumgerissen. Wahrscheinlicher ist, dass man dann Burgener den Schwarzen Peter zuschieben würde.

    Aber so weit sind wir noch nicht!
    Naja kurz davor sagt er folgendes:

    "Heusler plädiert gegen eine reine Schweizerische Sicht der Reform. Er sagt: «Aufgrund der letzten Jahre haben wir eine verzerrte Realität. Es ist eine grosse Ausnahme, dass eine Liga von unserer Grösse einen festen Startplatz in der Champions League hat.» Dass die Schweiz vor Ländern wie der Niederlande oder Griechenland liegt, hat sie fast ausschliesslich dem FCB und seinen europäischen Erfolgen zu verdanken."

    Ein fixer Startplatz war nie der Standard und es hat auch nie jemand damit gerechnet... dennoch wurde der FCB ein Jahrzent lang erfolgreich international geführt - auch ohne fixe Startplätze. Wo änder nun diese Reform etwas. Sowohl Platz 12 als auch Platz 10 waren damals in der 3 Jahreswertung schon in weite Ferne gerückt und komplett unrealistisch - nur eben. Die Reform hat relativ wenig damit zu tun - sondern hat dem FCB die Tür fürs ganz grosse Geld erst geöffnet...:

    "Künftig wird mehr Geld ausgeschüttet, und dieses Geld wird anders verteilt als in der Vergangenheit. Bisher setzten sich die Einnahmen aus der Champions League so zusammen: 60 Prozent waren Startgeld und Punkteprämien; 40 Prozent richteten sich nach der Grösse des Marktes, in der ein Klub spielt. Dieser Wert wird auf 15 Prozent reduziert. Dafür wird neu der Klub-Koeffizient für die Zahlungen berücksichtigt – je sportlich erfolgreicher ein Verein ist oder in der Vergangenheit war, desto mehr Geld bekommt er. Dass auch Titel aus der Vergangenheit zählen, ist vermutlich ein Zugeständnis an italienische Grossklubs wie die AC Milan oder Inter, die in der Gegenwart unter Misserfolg leiden."

  18. #6408
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    Zitat Zitat von JackR Beitrag anzeigen
    Schauen wir uns das doch mal an. Hier die 5J-Wertung (https://www.transfermarkt.de/statistik/5jahreswertung).

    Die Plätze 1-5 (DE, EN, FR, SP, IT) sind dir hoffentlich selber klar.
    Plätze 6, 9, und 10 (RU, UKR, TU) werden europäisch durch Mäzen-Clubs getragen, welche bereit sind viel mehr Geld einzuschiessen als ein Schweizer.
    Plätze 7 und 12 (PR und NL) können auch in weniger erfolgreichen Zeiten durch ihre Historie (welche der CH / dem FCB fehlt) höhere Ablösen und TV-Einnahmen generieren.
    Platz 11 (Ö) haben halt ein Zugpferd ohne dass bisher wirklich starke Konkurrenz vorhanden war. Weiter sind die Partner-Clubs für RB ein Segen.

    In meinen Augen wirds allgemein für die CH / den FCB schwierig bis unmöglich langfristig gegen diese Gegner anzukommen.

    Der Rest ist nicht allzuweit vom FCB / der CH entfernt und gleichzeitig sind das die Länder wo ich keinen speziellen finanziellen Faktor ausmachen bzw. kenne.
    Was ist bei deiner Aufzählung hier anders als vor der Reform? Business as usual, mit dem Unterschied, dass ein sportlich erfolgreicher Club nun in CL und Europa League viel mehr einninmt als vorher... Der FCB noch mehr, weil er einen exzellenten 10 Jahres Koeffizenten hat.

    https://kassiesa.home.xs4all.nl/bert...nk10-2019.html

    FCB auf Platz 26 im 10 Jahres Ranking

    Kannst die ja mal ansehen wie viele Teams aus den Ligen oberhalb der Schweiz hier dabei sind, die bei einer allfälligen CL-Teilnahme aus diesem Pot (der prozentual der grösste ist) weniger bekommen als der FCB. Insofern wäre es für hunderte Teams in Europa risikoreicher zu investieren, als für den FCB - weil eben bei einer allfälligen Quali, aufgrund der exzellenten Resultat der letzten JAhre viel mehr rausschaut, als ein CLub aus einer Liga dieser Grösse normalerweise erhält. Wir würden mehr bekommen als eine AS Roma, und was meinst du, was die sich für einen Kader leisten müssen um überhaupt in die Top 4 in Italien zu kommen...
    Geändert von fcbblog.ch (16.08.2019 um 15:04 Uhr)

  19. #6409
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    Zitat Zitat von fcbblog.ch Beitrag anzeigen
    Burgener führt den FCB mit seinem Sparkurs erst zum Kollaps.

    Absolute Planungssicherheit gibts in keinem einzigen Business und schon gar nicht im Sport. Wer damit nicht klar kommt, soll schlicht keinen Fussballverein leiten.
    Natürlich. BB hatte sogar noch Glück, dass Luzern YB aus dem Cup geschossen hat.
    Und wie schwer das offenbar mittlerweile ist, in die CL zu kommen, werden wir bald sehen: YB hat jedenfalls gute Chancen.
    Man müsste halt Meister werden wollen, aber auch das ist unserem Buchhalter wohl zu riskant.
    Immerhin muss er jetzt nach dem Ausfall von van Wolfswinkel noch mal für ein paar Mio. einen holen, sonst hat er auch noch den letzten Funken Glaubwürdigkeit verloren..
    Geändert von plutokennedy (16.08.2019 um 15:55 Uhr)

  20. #6410
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    @fcbblog: Wie ich dir schon geschrieben habe, hat BB zu Beginn nicht gespart, was du als Fehler abgetan hast, ich anschliessend die Transferausgaben auflistete und du darauf nicht reagiert hast.

    Das "Warum" des Sparkurses ist schon richtig, das haben obengenannte Schreiber wie footbale ja schon mehrmals erklärt. Das "Wie", die operative Umsetzung, die ist einfach in die Hose gegangen. Natürlich hat BB auch seinen Anteil, aber ein grosser Anteil geht auch auf Pech (Verletzungen), Sportchef (Falsche Personalpolitik) und Trainer.

    Alles nur ständig BB anhängen zu wollen, wie du es tust, untermauert vielleicht deine Meinung, macht aber das Lesen für andere UserInnen, wie mich nur mühsam.
    Natürlich wünschte ich mir einen BB, welcher Millionen wie Gigi hineinbuttert. Allerdings hilft auch eine weise Finanzpolitik, dass man für die Zukunft unabhängiger von Mäzenen wird. Beispiel PSG und Bayern. Wenn bei PSG der Katari ist, werden die irgendwann (über ein paar Jahre gesehen) einbrechen. Bayern hingegen wirtschaftet "grundsätzlich" selbsttragend und sind nicht von Mäzenen abhängig.
    Geändert von Felipe (16.08.2019 um 16:14 Uhr)

  21. #6411
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    Zitat Zitat von fcbblog.ch Beitrag anzeigen
    Kannst die ja mal ansehen wie viele Teams aus den Ligen oberhalb der Schweiz hier dabei sind, die bei einer allfälligen CL-Teilnahme aus diesem Pot (der prozentual der grösste ist) weniger bekommen als der FCB. Insofern wäre es für hunderte Teams in Europa risikoreicher zu investieren, als für den FCB - weil eben bei einer allfälligen Quali, aufgrund der exzellenten Resultat der letzten JAhre viel mehr rausschaut, als ein CLub aus einer Liga dieser Grösse normalerweise erhält. Wir würden mehr bekommen als eine AS Roma, und was meinst du, was die sich für einen Kader leisten müssen um überhaupt in die Top 4 in Italien zu kommen...
    Die Tatsache, dass wir mehr gewinnen könnten, macht das Risiko aber nicht kleiner... Insbesondere da du ja selbst schreibst, das die Clubs aus besseren Ligen, mit denen wir uns ja je nach Los messen müssen, über viel höhere Etats verfügen.

  22. #6412
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    Zitat Zitat von Felipe Beitrag anzeigen
    @fcbblog: Wie ich dir schon geschrieben habe, hat BB zu Beginn nicht gespart, was du als Fehler abgetan hast, ich anschliessend die Transferausgaben auflistete und du darauf nicht reagiert hast.

    Das "Warum" des Sparkurses ist schon richtig, das haben obengenannte Schreiber wie footbale ja schon mehrmals erklärt. Das "Wie", die operative Umsetzung, die ist einfach in die Hose gegangen. Natürlich hat BB auch seinen Anteil, aber ein grosser Anteil geht auch auf Pech (Verletzungen), Sportchef (Falsche Personalpolitik) und Trainer.

    Alles nur ständig BB anhängen zu wollen, wie du es tust, untermauert vielleicht deine Meinung, macht aber das Lesen für andere UserInnen, wie mich nur mühsam.
    Natürlich wünschte ich mir einen BB, welcher Millionen wie Gigi hineinbuttert. Allerdings hilft auch eine weise Finanzpolitik, dass man für die Zukunft unabhängiger von Mäzenen wird. Beispiel PSG und Bayern. Wenn bei PSG der Katari ist, werden die irgendwann (über ein paar Jahre gesehen) einbrechen. Bayern hingegen wirtschaftet "grundsätzlich" selbsttragend und sind nicht von Mäzenen abhängig.
    Ich sehe es auch so, dass ein Gesundschrumpfen unumgänglich ist, dass das aber eher überstürzt und kopflos angegangen wurde und dann auch noch ein gewisses Pech dazukam.

    Auf der andern Seite muss man aber auch sehen, dass es aus der Schweiz heraus praktisch unmöglich ist, einen Verein selbsttragend zu führen, ohne beträchtliche Risiken einzugehen. Praktisch alle Einnahmen hängen direkt oder indirekt vom Erfolg ab. Spart man zuviel, wird Erfolg seltener, Einnahmen sinken, man muss mehr sparen um wieder ein strukturell ausgeglichenes Budget zu haben etc. Mir ist ein System Bayern auch sympathischer als ein Mittlerer-Osten-Geldgeber wie bei PSG, aber die haben schon ganz andere Voraussetzungen was die Vermarktung angeht.

  23. #6413
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    Zitat Zitat von Totomat Beitrag anzeigen
    Die Tatsache, dass wir mehr gewinnen könnten, macht das Risiko aber nicht kleiner... Insbesondere da du ja selbst schreibst, das die Clubs aus besseren Ligen, mit denen wir uns ja je nach Los messen müssen, über viel höhere Etats verfügen.
    Wenn sich der potentielle Gewinn verdoppelt, können sich die Chancen halbieren.

  24. #6414
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    Zitat Zitat von Felipe Beitrag anzeigen
    @fcbblog: Wie ich dir schon geschrieben habe, hat BB zu Beginn nicht gespart, was du als Fehler abgetan hast, ich anschliessend die Transferausgaben auflistete und du darauf nicht reagiert hast.

    Das "Warum" des Sparkurses ist schon richtig, das haben obengenannte Schreiber wie footbale ja schon mehrmals erklärt. Das "Wie", die operative Umsetzung, die ist einfach in die Hose gegangen. Natürlich hat BB auch seinen Anteil, aber ein grosser Anteil geht auch auf Pech (Verletzungen), Sportchef (Falsche Personalpolitik) und Trainer.

    Alles nur ständig BB anhängen zu wollen, wie du es tust, untermauert vielleicht deine Meinung, macht aber das Lesen für andere UserInnen, wie mich nur mühsam.
    Natürlich wünschte ich mir einen BB, welcher Millionen wie Gigi hineinbuttert. Allerdings hilft auch eine weise Finanzpolitik, dass man für die Zukunft unabhängiger von Mäzenen wird. Beispiel PSG und Bayern. Wenn bei PSG der Katari ist, werden die irgendwann (über ein paar Jahre gesehen) einbrechen. Bayern hingegen wirtschaftet "grundsätzlich" selbsttragend und sind nicht von Mäzenen abhängig.

    https://www.transfermarkt.ch/fc-base...fers/verein/26

    Burgener hat nun in 2.5 Saisons ca. 21 Mio Euro an Transferausgaben getätigt. Im ersten Jahr der Übernahme warens 7 Mio.

    Heusler/Heiz hatten in den letzten 3 Saisons Ihrer Führung jedes einzelne mal ca. 15 Mio ins Kader reinvestiert.

    Seit wann sind 45 Mio gleich viel wie 21, oder 15 gleich viel wie 7?


    Mal ganz abgesehen davon, dass die Ablösesummen insgesamt gestiegen sind und deshalb (und wegen der enormen Gelder die in der CL winkten) eher noch mehr hätte reinvestiert werden würden.

    7 Mio hat man ausgegeben in der ersten Saison halb so viel wie in den drei Saisons zuvor - trotz dem vierfachen an Transfereinnahmen. Burgener hat von Anfang an am Kader gespart und es ging in die Hosen, so siehts aus.
    Geändert von fcbblog.ch (16.08.2019 um 22:13 Uhr)

  25. #6415
    Erfahrener Benutzer Avatar von footbâle
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    Zitat Zitat von fcbblog.ch Beitrag anzeigen
    7 Mio hat man ausgegeben in der ersten Saison halb so viel wie in den drei Saisons zuvor - trotz dem vierfachen an Transfereinnahmen. Burgener hat von Anfang an am Kader gespart und es ging in die Hosen, so siehts aus.
    Wenn es so aussieht, dann würde ich vorschlagen, dass du, fcbblog.ch, dem FC Basel 1893 mal eben 100 Mio. spendest, oder, falls du das nicht kannst oder willst, jemand findest, der das kann und will. Dann werden wir in Basel Strassen und Plätze nach dir benennen.
    Ende der Durchsage.

  26. #6416
    Erfahrener Benutzer Avatar von Pro Sportchef bim FCB
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    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen
    Wenn es so aussieht, dann würde ich vorschlagen, dass du, fcbblog.ch, dem FC Basel 1893 mal eben 100 Mio. spendest, oder, falls du das nicht kannst oder willst, jemand findest, der das kann und will. Dann werden wir in Basel Strassen und Plätze nach dir benennen.
    Ende der Durchsage.
    Es wäre schon mal schön man würde auf gewisse Fakten von fcbblog eingehen und nicht einfach nur mit Ironie antworten...

    Aber schlussendlich ist dies auch eine deutliche Antwort.

    Ende der Durchsage (was willst du damit eigentlich hervorheben?)
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  27. #6417
    Erfahrener Benutzer Avatar von footbâle
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    Ist keine Ironie. Wenn jemand -zig Beiträge täglich schreibt, um zu sagen "Geld her", dann wäre ein Lösungsvorschlag mal hilfreich. Alles andere ist Zeitverschwendung. Wer steht denn bereit, das zu leisten? Wer bitte?
    Was soll's. Alles schon gesagt.

  28. #6418
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    Man sollte sich mal vom Gedanken lösen, dass kolportierte Ablösesummen stimmen, zumal sie überhaupt selten en bloc bezahlt werden.
    Transfermarkt = das sind ganz fleissige User, die alle möglichen irgendwo veröffentlichten Informationen zusammentragen, aber das sind keine Leute mit Einsicht in Bankkonten.

    Was macht Dich so sicher, dass der FCB die CL-quali erreicht hätte, hätte Herr Burgener nur etwas investiert ? Wieviel ? In wen ? Wäre man damit der Konkurrenz entflohen ? Oder wäre vielleicht doch nur das Loch in der Kasse grösser geworden ?

  29. #6419
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    Man sollte sich mal vom Gedanken lösen, dass kolportierte Ablösesummen stimmen, zumal sie überhaupt selten en bloc bezahlt werden.
    Transfermarkt = das sind ganz fleissige User, die alle möglichen irgendwo veröffentlichten Informationen zusammentragen, aber das sind keine Leute mit Einsicht in Bankkonten.

    Was macht Dich so sicher, dass der FCB die CL-quali erreicht hätte, hätte Herr Burgener nur etwas investiert ? Wieviel ? In wen ? Wäre man damit der Konkurrenz entflohen ? Oder wäre vielleicht doch nur das Loch in der Kasse grösser geworden ?
    Dass die eingetragenen Daten bei tm nicht 100% stimmen ist mir auch klar. Nur begaupten gewisse User ja gerade das Gegenteil - wie oft hat man hier schon gelesen man hätte nie mehr investiert wie unter Burgener...

    Natürlich kann man nicht sicher mit einer CL-Quali planen, aber man hätte die Qualität im Kader gesteigert und wahrscheinlich im zweiten Jahr wenigstens Europa League gespielt. Ausserdem wären die Spieler im Kader schlicht wertvoller gewesen = Wertsteigerung.

    Burgener dachte er könne Fixkosten easy peasy senken und trotzdem, kämen die Einnahmen einfach gleich weiter rein. Er hat ja an seiner Antrittspräsentation sogar ein Budget präsentiert mit Durchschnittstransfereinnahmen der letzten Heusler Jahre. Die Gleichung ging aber natürlich nicht auf, weil er eben nicht bereit war gleich viel wie Heusler und Heitz ins Kader zu reinvestieren.

    Hierdurch ist das Loch in der Kasse, der Zuschauerschwund und die sportlichen Misserfolge erst entstanden.

    Zusätzlich ist er mit seinem eigentlichen Ziel (Fixkosten senken) bisher mehr oder weniger grandios gescheitert.

  30. #6420
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    Zitat Zitat von fcbblog.ch Beitrag anzeigen
    ....Hierdurch ist das Loch in der Kasse, der Zuschauerschwund und die sportlichen Misserfolge erst entstanden.
    Zusätzlich ist er mit seinem eigentlichen Ziel (Fixkosten senken) bisher mehr oder weniger grandios gescheitert.
    Einen zweiten Tabellenplatz, einen Cupsieg, mit Raphael Wicky in der Champions League, Quali für die Europa League - so etwas nenne ich halt nicht sportliche Misserfolge.
    Herr Burgener ist dran, die Fixkosten zu senken. Es gelangt halt nicht jede eingesparte Briefmarke an die Öffentlichkeit. Im Rahmen der Spielerverträge sind ihm zum Teil noch die Hände gebunden. Bis zum "grandios gescheitert" ist der Weg noch weit.

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