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Thema: Informationen und Spekulationen um unsere neue Vereinsführung

  1. #6841
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    Zitat Zitat von Shakespeare Beitrag anzeigen
    Ich danke dir sehr herzlich für deinen Kommentar. Entspricht 100% meiner Meinung - und im Gegensatz zu den meisten hier, kenne ich beide Brüder ein wenig...
    Zum Interview von gestern: Selten habe ich so gehaltloses Gequassel, gepaart mit absoluter Arroganz gehört oder gesehen. Ich bin zutiefst schockiert. Tut mir leid, der Typ ist ein absoluter Unsympath und dabei schätzte ich ihn bisher noch als den etwas anständigeren der beiden ein.
    Amen.

    Es ist einfach ein fatales Zeichen für den FCB, wenn es solche Leute in den VR schaffen.

    Aber sind wir realistisch: die goldene Ära Heusler/Heiz war eine Ausnahme. Bei den meisten Schweizer Fussballvereinen reden unfähige Leute mit Kohle drein, die von Fussball keine Ahnung haben. Es ist ein weiterer Schritt des FC Basels in die traurige Realität des Fussballs. Immerhin haben wir aktuell einen fähigen Trainer - aber selbst der wurde beinahe entlassen...

  2. #6842
    Erfahrener Benutzer Avatar von Parzival
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    Zitat Zitat von swisspower Beitrag anzeigen
    Amen.

    Es ist einfach ein fatales Zeichen für den FCB, wenn es solche Leute in den VR schaffen.

    Aber sind wir realistisch: die goldene Ära Heusler/Heiz war eine Ausnahme. Bei den meisten Schweizer Fussballvereinen reden unfähige Leute mit Kohle drein, die von Fussball keine Ahnung haben. Es ist ein weiterer Schritt des FC Basels in die traurige Realität des Fussballs. Immerhin haben wir aktuell einen fähigen Trainer - aber selbst der wurde beinahe entlassen...
    Bitte hört doch endlich auf Heusler und Heitz so zu vergöttern! Die zwei haben ein Basler Kulturgut VERKAUFT, welches sie notabene zu einem symbolischen Preis von Gigi Oeri übernommen haben. Diesen beiden Herren haben wir es nun zu verdanken, dass der FC Basel nur noch dann eine neue Führung erhält, wenn der Besitzer wechselt!!! Ohne diesen verlogenen Move hätte sich hier jeder um das Amt bewerben und das Aktienpaket von HH zum selben, symbolischen Preis übernehmen können. Nun gehört der Verein aber nicht mehr den Fans, sondern einer Bank und GENAU aus diesem Grund müssen wir nun damit leben, dass reiche Leute den Ton angeben und sonst niemand.

    Wer im übrigen jetzt schreit, dass man reich sein muss um einen Verein zu führen, dem sei gesagt, dass Heusler und Heitz eben genau das widerlegt haben. Beide hätten damals kein Geld gehabt um sich den Verein zu kaufen, wie dies Burgener getan hat.

    Zudem sind immer mehr Geschichten aus dem Umfeld des Vereins zu vernehmen, wonach die Führung HH gegen aussen einen guten Job gemacht hat, jedoch gegen innen so ziemlich alles vernachlässigt hat, weshalb die derzeitigen Probleme wohl für jeden neuen Eigner aufgetaucht wären.
    Geändert von Parzival (26.09.2019 um 14:13 Uhr)
    "Die Schweden sind wie die Mittdreißiger in der Disco: Hinten reinstellen und warten, ob sich was ergibt." -
    Thomas Hitzlsperger


  3. #6843
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    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen
    Bitte hört doch endlich auf Heusler und Heitz so zu vergöttern! Die zwei haben ein Basler Kulturgut VERKAUFT, welches sie notabene zu einem symbolischen Preis von Gigi Oeri übernommen haben. Diesen beiden Herren haben wir es nun zu verdanken, dass der FC Basel nur noch dann eine neue Führung erhält, wenn der Besitzer wechselt!!! Ohne diesen verlogenen Move hätte sich hier jeder um das Amt bewerben und das Aktienpaket von HH zum selben, symbolischen Preis übernehmen können. Nun gehört der Verein aber nicht mehr den Fans, sondern einer Bank und GENAU aus diesem Grund müssen wir nun damit leben, dass reiche Leute den Ton angeben und sonst niemand.

    Wer im übrigen jetzt schreit, dass man reich sein muss um einen Verein zu führen, dem sei gesagt, dass Heusler und Heitz eben genau das widerlegt haben. Beide hätten damals kein Geld gehabt um sich den Verein zu kaufen, wie dies Burgener getan hat.

    Zudem sind immer mehr Geschichten aus dem Umfeld des Vereins zu vernehmen, wonach die Führung HH gegen aussen einen guten Job gemacht hat, jedoch gegen innen so ziemlich alles vernachlässigt hat, weshalb die derzeitigen Probleme wohl für jeden neuen Eigner aufgetaucht wären.
    Kannst du zum Fett markierten Teil noch ein paar Details liefern? Ich weiss grad nicht was du meinst.
    Zum Rest: vergöttern sollte man die zwei ganz sicher nicht, da hast du recht.

  4. #6844
    Erfahrener Benutzer Avatar von Parzival
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    @rhybrugg:

    Es geht um ganz grundlegende Dinge wie IT (Jet Ticketing System ist wohl bald 15+ Jahre alt!?), das Personalmanagement oder auch die wirren Strukturen im Nachwuchs. Viel Details habe ich auch nicht, aber ich denke ein Grossteil der Dinge die derzeit angegangen werden (SAP Projekt mit Bayern, die angedeutete Erneuerung des Caterings, sowie das Stadion, welches aus operativer Sicht suboptimal ist - wen wunderts, genau das gleiche beim Campus)... Da wurde ziemlich viel Geld verschleudert in den letzten 10 Jahren und zum Ende der HH Regentschaft ging es dann nur noch darum einen möglichst guten Exit zu finden. Dass damit eine strukturelles Defizit von beinahe 100% des budgetierbaren Grundumsatzes geschaffen wurde, ist eine traurige Tatsache, mit der sich ja jetzt andere befassen dürfen.

    Was ich sagen will ist, dass unter HH eine Menge falsch lief (weil man teilweise auch keine Ahnung hatte), aber dank Bärni's rhetorischen Fähigkeiten kam man damit davon und konnte alles sehr gut kaschieren. All die kleinen Brandherde wären jedem anderen neuen Besitzer/ Präsidenten auch um die Ohren geflogen und somit relativiert sich eigentlich auch unser derzeitige wirtschaftliche Situation. Ob Sarasin, Burgener oder wer auch immer, die Chance, dass jemand diese Umstrukturierung geschafft hätte, ohne zumindest kurzfristig etwas von der Ideallinie abzukommen, ist verschwinden gering...
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  5. #6845
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    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen
    @rhybrugg:

    Es geht um ganz grundlegende Dinge wie IT (Jet Ticketing System ist wohl bald 15+ Jahre alt!?), das Personalmanagement oder auch die wirren Strukturen im Nachwuchs. Viel Details habe ich auch nicht, aber ich denke ein Grossteil der Dinge die derzeit angegangen werden (SAP Projekt mit Bayern, die angedeutete Erneuerung des Caterings, sowie das Stadion, welches aus operativer Sicht suboptimal ist - wen wunderts, genau das gleiche beim Campus)... Da wurde ziemlich viel Geld verschleudert in den letzten 10 Jahren und zum Ende der HH Regentschaft ging es dann nur noch darum einen möglichst guten Exit zu finden. Dass damit eine strukturelles Defizit von beinahe 100% des budgetierbaren Grundumsatzes geschaffen wurde, ist eine traurige Tatsache, mit der sich ja jetzt andere befassen dürfen.

    Was ich sagen will ist, dass unter HH eine Menge falsch lief (weil man teilweise auch keine Ahnung hatte), aber dank Bärni's rhetorischen Fähigkeiten kam man damit davon und konnte alles sehr gut kaschieren. All die kleinen Brandherde wären jedem anderen neuen Besitzer/ Präsidenten auch um die Ohren geflogen und somit relativiert sich eigentlich auch unser derzeitige wirtschaftliche Situation. Ob Sarasin, Burgener oder wer auch immer, die Chance, dass jemand diese Umstrukturierung geschafft hätte, ohne zumindest kurzfristig etwas von der Ideallinie abzukommen, ist verschwinden gering...
    Okay, merci fürs Update.
    Da bin ich schon auch deiner Meinung. Der Erfolg und das Auftreten haben viel überdeckt. Scheinbar brauchte man einen Helden...da bot sich BH natürlich an.
    Man hat aber die letzten Saisons von HH gesehen wie der Verein auf Verkauf getrimmt wurde. Wenn man es sehen wollte.
    Wie man, nach dem Verkauf, weiterhin die beiden als Helden feiern kann, bleibt mir unverständlich. Na gut aus Ihrer eigenen wirtschaftlichen Sicht war das natürlich ein Heldenhafter move :-)


    Beim letzten Teil bin ich nicht gleicher Meinung. Ich glaube, dass die Einnahmenseite nicht unbedingt kurzfristig hätte einbrechen müssen, wenn man nicht gleich alles über den Haufen geworfen hätte.
    Bleibt aber eine Meinung, da es anders gekommen ist.

  6. #6846
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    Zitat Zitat von Back in town Beitrag anzeigen
    Ich wünsche mir Ökonomen, Sportwissenschaftler, Industrielle, Juristen, Mäzene und dergleichen im VR, aber sicher keinen nervösen Zappelphillip. DD würde ich persönlich nicht mal Anteile an einem Murmelsack verkaufen, geschweige denn vom Heiligtum FCB.
    Wäre wünschenswert, wenn Burgener endlich mal gebildetere Leute um sich schart, mit diesen "Identifikationsfiguren" kann ich gar nichts anfangen, die kann man vielleicht mal an einem Grillfest, oder bei Stadionrundgängen bringen, aber doch nicht auf der Kommandobrücke, wo Weitsicht, Erfahrung und unterschiedliche Fachleute gefordert sind, die Dinge aus unterschiedlichen Sichtweisen beleuchten können.
    Wenn es das Ziel war, seine Anteile möglichst zeitnah an den Erstbesten zu verschachern, nur um den Hals aus der Schlinge zu ziehen, kann ich den Entscheid Burgeners hingegen gut nachvollziehen.

    DD hat zumindest im Gegensatz zu Streller und Frei:
    - zuerst ein paar Jahre ausserhalb des FCB Erfahrungen gesammelt
    - sich um eine Ausbildung gekümmert, HSG
    - eigene (erfolgreich oder nicht) Unternehmungen aufgebaut
    - sich ein breiteres Netzwerk erarbeitet

    Trotzdem denke ich, er hätte noch 5 Jahre andere Erfahrungen sammeln sollen.

    "Ökonomen, Sportwissenschaftler, Industrielle, Juristen, Mäzene und dergleichen im VR"
    Zum Beispiel?
    Sarasin?

  7. #6847
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    Nachdem wir so viel über das pasierte geschrieben haben möchte ich doch in die entferntere zukunft schauen. Sportlich sind wir ja moment (recht gut) unterwegs und ich sehe wirklich kleine Chance für den 21. Meistertittel im 2020. Ich habe gemeint gestern oder vor gestern von einem 3. Uefa Cup gelesen zu haben. Müsste ein solcher Wettbewerb titel nich angestrebt werden? Für mich müsste der Fcb zu den besten 50 clubs in europa gehören.
    Klar ist dass Herr Degen wohl nicht der ganz grose Investor sein wird. Jetzt schaue ich ein wenig in die Glaskugel. In einer Alfäligen cl quali als meister währen wir wohl im 2020 immernoch recht weit gesetzt? Wann würden wir die mommentanen ca 55.Punkte für den uefa coffizienten verlieren? Und umsazt mäsig würde ich den club zwischen 60- 80 millionen franken einordnen.
    In dem sinne Hopp FCB!!!

  8. #6848
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sali zämme
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    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen
    Bitte hört doch endlich auf Heusler und Heitz so zu vergöttern! Die zwei haben ein Basler Kulturgut VERKAUFT, welches sie notabene zu einem symbolischen Preis von Gigi Oeri übernommen haben. Diesen beiden Herren haben wir es nun zu verdanken, dass der FC Basel nur noch dann eine neue Führung erhält, wenn der Besitzer wechselt!!! Ohne diesen verlogenen Move hätte sich hier jeder um das Amt bewerben und das Aktienpaket von HH zum selben, symbolischen Preis übernehmen können. Nun gehört der Verein aber nicht mehr den Fans, sondern einer Bank und GENAU aus diesem Grund müssen wir nun damit leben, dass reiche Leute den Ton angeben und sonst niemand.

    Wer im übrigen jetzt schreit, dass man reich sein muss um einen Verein zu führen, dem sei gesagt, dass Heusler und Heitz eben genau das widerlegt haben. Beide hätten damals kein Geld gehabt um sich den Verein zu kaufen, wie dies Burgener getan hat.

    Zudem sind immer mehr Geschichten aus dem Umfeld des Vereins zu vernehmen, wonach die Führung HH gegen aussen einen guten Job gemacht hat, jedoch gegen innen so ziemlich alles vernachlässigt hat, weshalb die derzeitigen Probleme wohl für jeden neuen Eigner aufgetaucht wären.
    HH haben 8 Meistertitel in Serie ermöglicht, zumindest das sollte unbestritten sein.
    Gut, hätte zwar jeder mit diesem Kader geschafft...

    Der FCB war zu Beginn Ihrer Amtsperiode praktisch gar nichts Wert, am Ende aber alleine das EK 60 Mio., die stillen Reserven in Form des Kaders nicht mal mitgerechnet.
    HH haben während ihrer Amtszeit gut verdient und beim Verkauf zu kolportierten CHF 20 Mio. einen Gewinn gemacht (danke, Gigi), aber wo (ausser Neid) liegt das Problem?

    BH hat noch einen viel grösseren Gewinn gemacht, in dem er etwas, das mehr als 60 Mio. wert war für lediglich CHF 20 gekauft hatte.
    Der Verein selber ist währen der Amtsperiode reicher geworden.
    Und wir Fans durften eine einmalige Zeit erleben - die aber wohl nur diejenigen richtig würdigen können, die den FCB schon ein bisschen länger kennen.

    Dass es nicht mehr so einfach ist, in die CL und an das grosse Geld zu kommen ist klar.
    Und dass die Spielersaläre angepasst werden mussten/müssen ebenfalls.
    Aber die Versäumnisse der neuen Führung mit schlechten Personalentscheiden, schlechter Kommunikation, schlechten Transfers, etc. kann man ganz sicher nicht HH ankreiden.

  9. #6849
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tsunami
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    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen
    Es geht um ganz grundlegende Dinge wie IT (Jet Ticketing System ist wohl bald 15+ Jahre alt!?), das Personalmanagement oder auch die wirren Strukturen im Nachwuchs. Viel Details habe ich auch nicht, aber ich denke ein Grossteil der Dinge die derzeit angegangen werden (SAP Projekt mit Bayern, die angedeutete Erneuerung des Caterings, sowie das Stadion, welches aus operativer Sicht suboptimal ist - wen wunderts, genau das gleiche beim Campus)... Da wurde ziemlich viel Geld verschleudert in den letzten 10 Jahren und zum Ende der HH Regentschaft ging es dann nur noch darum einen möglichst guten Exit zu finden. Dass damit eine strukturelles Defizit von beinahe 100% des budgetierbaren Grundumsatzes geschaffen wurde, ist eine traurige Tatsache, mit der sich ja jetzt andere befassen dürfen.

    Was ich sagen will ist, dass unter HH eine Menge falsch lief (weil man teilweise auch keine Ahnung hatte), aber dank Bärni's rhetorischen Fähigkeiten kam man damit davon und konnte alles sehr gut kaschieren. All die kleinen Brandherde wären jedem anderen neuen Besitzer/ Präsidenten auch um die Ohren geflogen und somit relativiert sich eigentlich auch unser derzeitige wirtschaftliche Situation. Ob Sarasin, Burgener oder wer auch immer, die Chance, dass jemand diese Umstrukturierung geschafft hätte, ohne zumindest kurzfristig etwas von der Ideallinie abzukommen, ist verschwinden gering...
    Auch das ist inzwischen üblich. Leute, welche eine guen Job machen, werden nach deren Austreten schlecht und die guten Leistzungen klein geredet. Das sehe ich nicht nur hier so sondern in vielen Unternehmen.

    Ich sage auch nicht, BB und HH seien fehlerols gewesen. Dies behauptet niemand hier drin. Vergöttert hat die beiden hier drin auch niemand. Aber man kann doch jetzt nicht kommen und behaupten, die beiden hätten eigentlich gar keinen so guten Job gemacht und hatten nur Glück! Spricht da der Neid?

  10. #6850
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    Zitat Zitat von Tsunami Beitrag anzeigen
    Auch das ist inzwischen üblich. Leute, welche eine guen Job machen, werden nach deren Austreten schlecht und die guten Leistzungen klein geredet. Das sehe ich nicht nur hier so sondern in vielen Unternehmen.

    Ich sage auch nicht, BB und HH seien fehlerols gewesen. Dies behauptet niemand hier drin. Vergöttert hat die beiden hier drin auch niemand. Aber man kann doch jetzt nicht kommen und behaupten, die beiden hätten eigentlich gar keinen so guten Job gemacht und hatten nur Glück! Spricht da der Neid?
    Auch wenn Parzival in meinen Augen etwas zu harsch ist mit seiner Kritik trifft er mMn schon den Kern der Sache (gerade der untere, zitierte Abschnitt ist sehr treffend). Ja H&H hatten viel Erfolg, aber wäre das auch so gewesen ohne das Aufblähen der Finanzen zu einem Punkt wo das Risiko mutmasslich zu gross ist? Wahrscheinlich eher weniger. Und damit fällt es wie ein Kartenhaus zusammen: weniger Erfolg, weniger Titel, weniger CL, weniger finanzielle Absicherung, schlechtere Spieler.

  11. #6851
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    Man bekommt hier beim Lesen den Eindruck, der FCB sei dank den rhetorischen Fähigkeiten von BH 8x hintereinander Meister geworden.

    Interessanter Ansatz.

    Da sollte man also sofort Spielerscouting und Nachwuchsförderung vernachlässigen und nur noch in Rhetorikkurse für Vereinsfunktionäre investieren.

    Dann wird alles gut.

  12. #6852
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    Eine bedingungslose Vergötterung von Heusler ist mehr als angebracht. Wir haben unter ihm eine beispiellose goldene Ära erlebt, die es so nie wieder geben wird.

    Das Fussballbusiness war schon immer defizitär. Auch dank den brillianten Entscheidungen von Heusler ist es uns gelungen, über Jahre extrem erfolgreich zu sein und gegen den Trend Geld zu scheffeln. Erste Mannschaft, Jugendarbeit, Vermarktung, Zusammenspiel mit Fans - alles hat absolut reibungslos funktioniert. Das man ihm nun vorwirft, die Strukturen zu sehr aufgebläht zu haben, empfinde ich als schlechter Witz.

    Der Grund, wieso es sich zum Schlechten gewendet hat, ist die Übersättigung im Umfeld und bei den Fans. Heusler hat erkannt, dass Erfolg nicht mehr genug ist und sich deshalb verabschiedet.
    Geändert von swisspower (28.09.2019 um 17:25 Uhr)

  13. #6853
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    Zitat Zitat von swisspower Beitrag anzeigen
    ...Der Grund, wieso es sich zum Schlechten gewendet hat, ist die Übersättigung im Umfeld und bei den Fans. Heusler hat erkannt, dass Erfolg nicht mehr genug ist und sich deshalb verabschiedet.
    Ein Mosaiksteinchen. Vor allem haben er und seine Leute erkannt, dass die Erfolgsserie sehr schwer fortzusetzen sein würde und sich rechtzeitig vom Acker gemacht. So blieben der gute Name und die Batzeli.
    Die Meinungen dazu dürften gemacht sein. Möge jeder nach seinem Gusto darüber denken und glücklich sein.

  14. #6854
    Erfahrener Benutzer Avatar von Back in town
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    Die Erfolgsserie wäre ohne Problem sehr einfach fortzusetzen gewesen, wenn Pipi nicht gleich den halben Laden umgekrempelt hätte mit seinen Kumpels.
    Heusler mit Spott einzudecken, aber diese inkompetenten ex-Helden über alles verteidigen kann ich nicht ernst nehmen. Heusler hat jeden Rappen verdient, weil er diese Werte erschaffen hat. Heusler wird von vielen FCB Fans vergöttert, verliess den Verein als Held durch die Vordertür, Pipi sang und klanglos durch die Hintertür. Mehr gibts nicht mehr dazu zu sagen.

  15. #6855
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    Zitat Zitat von Back in town Beitrag anzeigen
    .... aber diese inkompetenten ex-Helden über alles verteidigen kann ich nicht ernst nehmen. ....
    Zeig mir die Posts, in denen Marco Streller verteidigt wird.

  16. #6856
    Erfahrener Benutzer Avatar von Back in town
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    Zeig mir die Posts, in denen Marco Streller verteidigt wird.
    verteidigt wird vor allem auch in Form von Angriffen auf Kritiker.

  17. #6857
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    Zitat Zitat von Back in town Beitrag anzeigen
    verteidigt wird vor allem auch in Form von Angriffen auf Kritiker.
    Das ist eine viel zu eindimensionale und fehlerbehaftete Interpretation.

  18. #6858
    Erfahrener Benutzer Avatar von Gollum
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    Naja, erste Reaktion war auch bei mir Kopfschütteln. Aber realistischerweise muss man konstatieren, dass sich die durchschnittliche Kompetenz im VR dadurch kaum verändert. Dieses Gremium war beim FCB schon vorher nicht ideal besetzt. Positiv zu werten ist immerhin, dass DD (noch) kein Doppelmandat im Club hat. Hoffentlich kann man seinen Worten trauen bzgl. keinem Interesse an operativer Funktion...

    Eine optimale VR-Besetzung sähe anders aus, aber da gibt es genügend andere Beispiele. Eine Frage der Wertschätzung strategischer Gremien.
    Geändert von Gollum (30.09.2019 um 10:27 Uhr)

  19. #6859
    Erfahrener Benutzer Avatar von Parzival
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    Zitat Zitat von Sali zämme Beitrag anzeigen
    HH haben 8 Meistertitel in Serie ermöglicht, zumindest das sollte unbestritten sein.
    Gut, hätte zwar jeder mit diesem Kader geschafft...

    Der FCB war zu Beginn Ihrer Amtsperiode praktisch gar nichts Wert, am Ende aber alleine das EK 60 Mio., die stillen Reserven in Form des Kaders nicht mal mitgerechnet.
    HH haben während ihrer Amtszeit gut verdient und beim Verkauf zu kolportierten CHF 20 Mio. einen Gewinn gemacht (danke, Gigi), aber wo (ausser Neid) liegt das Problem?

    BH hat noch einen viel grösseren Gewinn gemacht, in dem er etwas, das mehr als 60 Mio. wert war für lediglich CHF 20 gekauft hatte.
    Der Verein selber ist währen der Amtsperiode reicher geworden.
    Und wir Fans durften eine einmalige Zeit erleben - die aber wohl nur diejenigen richtig würdigen können, die den FCB schon ein bisschen länger kennen.

    Dass es nicht mehr so einfach ist, in die CL und an das grosse Geld zu kommen ist klar.
    Und dass die Spielersaläre angepasst werden mussten/müssen ebenfalls.
    Aber die Versäumnisse der neuen Führung mit schlechten Personalentscheiden, schlechter Kommunikation, schlechten Transfers, etc. kann man ganz sicher nicht HH ankreiden.

    1. Ich habe nicht gesagt, dass alles schlecht war oder? Ich sage lediglich, dass nicht alles so rosig war wie Leute es hier glauben wollen. Viele von euch scheinen vergessen zu haben, dass wir es dem ehemaligen (und nun tief gefallenen) Ex UEFA Präsident Platini verdanken, dass ein schweizer Club überhaupt direkt in die CL kommen konnte. Dass der FCB als absoluter Branchen Primus davon profitiert hat, ist unbestritten. Klar, Heusler und Heitz haben vieles sehr gut gemacht. Wir verdanken ihnen einige tolle Transfers und eine Menge guter Trainer, welche ihren Job ordentlich gemacht haben. Dass man aber auch anders rechnen konnte, darf nicht ausser Acht gelassen werden. Alleine deswegen finde ich es sehr schade, wie hier die neue Führung (Pipi explizit ausgenommen - angeblich muss man das ja erst noch betonen, obwohl ich zuvor schon öfter gegen ihn gewettert habe...) zum Teufel gejagt wird.

    2. Wo nimmst du denn bitte die CHF 60m her? Auch wenn das EK CHF 60m betragen hat (was ich bezweifle), so muss man doch einfach akzeptieren, dass man nie und nimmer den realen Wert lösen kann, wenn man bez. der Nachfolger so eingeschränkt ist. Die Liste war nicht besonders lang... Zudem habe ich doch genau das angeprangert. BH hat den Verein verkauft, weil er die Akten mit massivem Gewinn weitergegeben hat. Hätte er das nicht getan, so könntest du dich als Präsident bewerben, oder auch ich. Der Verein würde wahrlich den Mitgliedern gehören, so wie BH dies immer gerne sagte. Die Realität sieht nun anders aus...

    3. Ich habe die Versäumnisse der neuen Führung NICHT HH angekreidet. In der Tat sind diese Punkte allesamt korrekt. Seit Bernhard Burgener am Ruder ist, hat es nur sehr wenige Personalentscheide gegeben. Der 1. war der neue CFO, der allerdings noch von Werthmüller eingestellt wurde, der nächste dann Brigger als Flop CEO und der dritte kam diesen Sommer von Man City. Marco Streller als Sportchef war NIE die Entscheidung von Burgener. Er hat es ja auch schon mehrfach erwähnt, dass durch Pipi überhaupt die Chance entstand, dass BB den Verein übernehmen konnte. Pipi hat sich also quasi selber installiert... Sein Wirken war zweifelsohne nicht gut genug, wobei zu sagen ist, dass auch er nicht alles falsch gemacht hat. Sehr sicher hat aber Ruedi alleine diesen Sommer drei Spieler verpflichtet, die besser sind, als was Pipi so angeschleppt hat. Ruedi war dann ja auch die Entscheidung von BB.
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    Thomas Hitzlsperger


  20. #6860
    Erfahrener Benutzer Avatar von Parzival
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    Zitat Zitat von Tsunami Beitrag anzeigen
    Auch das ist inzwischen üblich. Leute, welche eine guen Job machen, werden nach deren Austreten schlecht und die guten Leistzungen klein geredet. Das sehe ich nicht nur hier so sondern in vielen Unternehmen.

    Ich sage auch nicht, BB und HH seien fehlerols gewesen. Dies behauptet niemand hier drin. Vergöttert hat die beiden hier drin auch niemand. Aber man kann doch jetzt nicht kommen und behaupten, die beiden hätten eigentlich gar keinen so guten Job gemacht und hatten nur Glück! Spricht da der Neid?
    NEIN. Ich rede deren Leistung nicht schlecht und von Neid kann keine Rede sein. Weshalb auch? Was ich möchte, ist das man alles in den nötigen Relationen betrachtet, denn es ist unfair wenn man ignoriert weshalb der FC Basel im Moment etwas instabil ist. Ein Teil des Chaos ist in den letzten zwei Jahren entstanden, aber nicht alles. Beim FC Basel liegen ein paar Skelette im Keller begraben und die muss man erst mal ausbuddeln und anständig begraben.
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  21. #6861
    Erfahrener Benutzer Avatar von Parzival
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    Die Erfolgsserie wäre ohne Problem sehr einfach fortzusetzen gewesen, wenn Pipi nicht gleich den halben Laden umgekrempelt hätte mit seinen Kumpels.
    Heusler mit Spott einzudecken, aber diese inkompetenten ex-Helden über alles verteidigen kann ich nicht ernst nehmen. Heusler hat jeden Rappen verdient, weil er diese Werte erschaffen hat. Heusler wird von vielen FCB Fans vergöttert, verliess den Verein als Held durch die Vordertür, Pipi sang und klanglos durch die Hintertür. Mehr gibts nicht mehr dazu zu sagen.
    Wenn du noch einmal so einen Mist schreibst, dann stelle ich den Antrag dich aus dem Forum entfernen zu lassen. Man könnte meinen du arbeitest bei der BaZ. Wenn du auch nur EINEN Eintrag findest, in dem ich Sportchef Marco Streller in Schutz nehme, dann verlasse ich das Forum jedoch selbst und melde mich ab. Zudem verspotte ich niemanden, sondern gebe zu bedenken, dass auch bei Heusler nicht alles golden war. Genau wie es jetzt der Fall ist. Ich war noch nie ein Fan von Heusler und werde es auch nicht mehr. Dass er viel für den Verein geleistet hat, das steht allerdings ausser Frage. Dass er sich in der Art und Weise wie er abgedankt hat aber auch einiges kaputt machte ebenfalls.

    Wenn wir am Ende dieser Saison auf dem 1. Platz stehen, dann hat BB auch vieles richtig gemacht, dass du ihn dann genauso wenig magst wie ich Heusler steht wohl so geschrieben. Es festigt aber auch meine Ansichtsweise.
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  22. #6862
    Erfahrener Benutzer Avatar von RotblauAmbassador
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    1. Ich habe nicht gesagt, dass alles schlecht war oder? Ich sage lediglich, dass nicht alles so rosig war wie Leute es hier glauben wollen. Viele von euch scheinen vergessen zu haben, dass wir es dem ehemaligen (und nun tief gefallenen) Ex UEFA Präsident Platini verdanken, dass ein schweizer Club überhaupt direkt in die CL kommen konnte. Dass der FCB als absoluter Branchen Primus davon profitiert hat, ist unbestritten. Klar, Heusler und Heitz haben vieles sehr gut gemacht. Wir verdanken ihnen einige tolle Transfers und eine Menge guter Trainer, welche ihren Job ordentlich gemacht haben. Dass man aber auch anders rechnen konnte, darf nicht ausser Acht gelassen werden. Alleine deswegen finde ich es sehr schade, wie hier die neue Führung (Pipi explizit ausgenommen - angeblich muss man das ja erst noch betonen, obwohl ich zuvor schon öfter gegen ihn gewettert habe...) zum Teufel gejagt wird.

    2. Wo nimmst du denn bitte die CHF 60m her? Auch wenn das EK CHF 60m betragen hat (was ich bezweifle), so muss man doch einfach akzeptieren, dass man nie und nimmer den realen Wert lösen kann, wenn man bez. der Nachfolger so eingeschränkt ist. Die Liste war nicht besonders lang... Zudem habe ich doch genau das angeprangert. BH hat den Verein verkauft, weil er die Akten mit massivem Gewinn weitergegeben hat. Hätte er das nicht getan, so könntest du dich als Präsident bewerben, oder auch ich. Der Verein würde wahrlich den Mitgliedern gehören, so wie BH dies immer gerne sagte. Die Realität sieht nun anders aus...

    3. Ich habe die Versäumnisse der neuen Führung NICHT HH angekreidet. In der Tat sind diese Punkte allesamt korrekt. Seit Bernhard Burgener am Ruder ist, hat es nur sehr wenige Personalentscheide gegeben. Der 1. war der neue CFO, der allerdings noch von Werthmüller eingestellt wurde, der nächste dann Brigger als Flop CEO und der dritte kam diesen Sommer von Man City. Marco Streller als Sportchef war NIE die Entscheidung von Burgener. Er hat es ja auch schon mehrfach erwähnt, dass durch Pipi überhaupt die Chance entstand, dass BB den Verein übernehmen konnte. Pipi hat sich also quasi selber installiert... Sein Wirken war zweifelsohne nicht gut genug, wobei zu sagen ist, dass auch er nicht alles falsch gemacht hat. Sehr sicher hat aber Ruedi alleine diesen Sommer drei Spieler verpflichtet, die besser sind, als was Pipi so angeschleppt hat. Ruedi war dann ja auch die Entscheidung von BB.
    Hmm da bewegst du dich aber auf brutal dünnem Eis ! Pipi hat Omlin, Alderete und Ademi "angeschleppt". Allesamt bringen sie ihre Leistung tadellos oder übertreffen sogar die Erwartungen.
    Cabral gefällt bisher sicherlich sehr sehr gut, Bergström hat in seinen Einsätzen auch gut gespielt, Ramires kann man definitiv noch nicht beurteilen.
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  23. #6863
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    Zitat Zitat von RotblauAmbassador Beitrag anzeigen
    Pipi hat Omlin, Alderete und Ademi "angeschleppt". ........
    Niemand hat als Einzelperson jemanden angeschleppt. Das sind und waren immer Gremiumentscheide.

  24. #6864
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    Zitat Zitat von RotblauAmbassador Beitrag anzeigen
    Hmm da bewegst du dich aber auf brutal dünnem Eis ! Pipi hat Omlin, Alderete und Ademi "angeschleppt". Allesamt bringen sie ihre Leistung tadellos oder übertreffen sogar die Erwartungen.
    Cabral gefällt bisher sicherlich sehr sehr gut, Bergström hat in seinen Einsätzen auch gut gespielt, Ramires kann man definitiv noch nicht beurteilen.
    Stimmt. Den Spruch hätte ich mir sparen können. Er war aber essenziell um dem Punkt das nötige Drama zu verleihen. Du verstehst schon was ich meine. RZ hat innert ein paar Tagen gezeigt wies geht.
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    Thomas Hitzlsperger


  25. #6865
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    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen
    Wenn du noch einmal so einen Mist schreibst, dann stelle ich den Antrag dich aus dem Forum entfernen zu lassen. Man könnte meinen du arbeitest bei der BaZ. Wenn du auch nur EINEN Eintrag findest, in dem ich Sportchef Marco Streller in Schutz nehme, dann verlasse ich das Forum jedoch selbst und melde mich ab. Zudem verspotte ich niemanden, sondern gebe zu bedenken, dass auch bei Heusler nicht alles golden war. Genau wie es jetzt der Fall ist. Ich war noch nie ein Fan von Heusler und werde es auch nicht mehr. Dass er viel für den Verein geleistet hat, das steht allerdings ausser Frage. Dass er sich in der Art und Weise wie er abgedankt hat aber auch einiges kaputt machte ebenfalls.

    Wenn wir am Ende dieser Saison auf dem 1. Platz stehen, dann hat BB auch vieles richtig gemacht, dass du ihn dann genauso wenig magst wie ich Heusler steht wohl so geschrieben. Es festigt aber auch meine Ansichtsweise.

    Watt ? Wer bist du denn ?
    Der Post war in keinster Weise an dich gerichtet. Wenn du dich aber als Heusler Spotter angesprochen fühlst, bitte.
    Die Baz lese ich auch nicht mehr, seit der SVP-Führer das Blatt übernommen hat, aber scheint so, als hätten auch andere Medien ähnliche Gedanken und Folgerungen (aufgrund deinem Baz Vergleich scheinst du ein Leser zu sein).
    Ich war und bin grosser Fan von Heusler, weil er uns Fans und den Verein vereint hat wie kein anderer. Dieser Team-Spirit und seine positive Energie hat uns auch zu diesem Höhenflug als verschworene Einheit verholfen. Wenn man nun ein paar Leichen im Keller hinterlassen hat, dann ist das halt so, meiner Meinung ist da nichts tragisches. Der grösste Fehler von Heusler war, dass er dem Irrglauben verfiel (und diesen auch noch weitergab), man müsse auf die finanzelle Notbremse treten, da die UEFA CL Quali sehr schwierig wird, was sich stand heute als Mutter aller Fehleinschätzungen entpuppte und uns heute an den Rand der Fremdfinanzierung drängt, die Reserven vernichtete und den sportlichen Erfolg und Nimbus kostete, letztere jedoch nicht wegen Sparmassnahman sondern wegen der Rumpfuscherei der auserwählten ex-Helden und der resultierenden Kumpanei. Clubs auf unserer Augenhöhe, die wie gewohnt investierten und gute Arbeit leisteten, generieren heute Rekordeinnahmen und haben Spieler mit 20-30 Mio Transferwert, während wir vor uns hin darben und nur dank der guten Arbeit des Trainers und seines Staffs langsam aus dem Loch kriechen, mit gleichen Ausgaben notabene.
    Heusler hatte zu Begin viel grössere Herausforderungen, namentlich das Lösen der Fanprobleme mit dem "Basler Weg", wofür ihn weltweit viele Fans und Vereine als Vorbild für Fanarbeit respektieren. Seine Erfolge gehen jedoch schnell vergessen, da man ihm unterstellt, er habe den geschenkten FCB "verkauft". Er verkaufte lediglich einen Teil der Cash Reserven, welche er selber mit dem Staff erschuf, nicht mehr. Burgener bezahlte einen Franken und erhielt fünf. Der FCB wäre sogar locker das 10fache der Kaufsumme von ca. 20 Mio wert gewesen.

    Übrigens habe ich nichts gegen Burgener, mich stören nur seine unverständlichen Personalentscheide, namentlich die Nominationen von ex-Fussballern in wichtige Management Ämter und das er sich (m.M.) nicht wie ein Präsident des FCB in der Öffentlichkeit zeigt, sondern wie ein Investor, hierbei muss man zugestehen, dass er sich stark besserte. Da er der Besitzer ist, kann er diese Rolle aber ausfüllen, wie es ihm passt. Ich kann damit leben.

    Ahja, wie willst du jemandem aus dem Forum entfernen lassen ? Hast du einen Meuchler und Schergenmob wie diese Zürcher Bank

  26. #6866
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    Zitat Zitat von Back in town Beitrag anzeigen
    Watt ? Wer bist du denn ?
    Der Post war in keinster Weise an dich gerichtet. Wenn du dich aber als Heusler Spotter angesprochen fühlst, bitte.
    Die Baz lese ich auch nicht mehr, seit der SVP-Führer das Blatt übernommen hat, aber scheint so, als hätten auch andere Medien ähnliche Gedanken und Folgerungen (aufgrund deinem Baz Vergleich scheinst du ein Leser zu sein).
    Ich war und bin grosser Fan von Heusler, weil er uns Fans und den Verein vereint hat wie kein anderer. Dieser Team-Spirit und seine positive Energie hat uns auch zu diesem Höhenflug als verschworene Einheit verholfen. Wenn man nun ein paar Leichen im Keller hinterlassen hat, dann ist das halt so, meiner Meinung ist da nichts tragisches. Der grösste Fehler von Heusler war, dass er dem Irrglauben verfiel (und diesen auch noch weitergab), man müsse auf die finanzelle Notbremse treten, da die UEFA CL Quali sehr schwierig wird, was sich stand heute als Mutter aller Fehleinschätzungen entpuppte und uns heute an den Rand der Fremdfinanzierung drängt, die Reserven vernichtete und den sportlichen Erfolg und Nimbus kostete, letztere jedoch nicht wegen Sparmassnahman sondern wegen der Rumpfuscherei der auserwählten ex-Helden und der resultierenden Kumpanei. Clubs auf unserer Augenhöhe, die wie gewohnt investierten und gute Arbeit leisteten, generieren heute Rekordeinnahmen und haben Spieler mit 20-30 Mio Transferwert, während wir vor uns hin darben und nur dank der guten Arbeit des Trainers und seines Staffs langsam aus dem Loch kriechen, mit gleichen Ausgaben notabene.
    Heusler hatte zu Begin viel grössere Herausforderungen, namentlich das Lösen der Fanprobleme mit dem "Basler Weg", wofür ihn weltweit viele Fans und Vereine als Vorbild für Fanarbeit respektieren. Seine Erfolge gehen jedoch schnell vergessen, da man ihm unterstellt, er habe den geschenkten FCB "verkauft". Er verkaufte lediglich einen Teil der Cash Reserven, welche er selber mit dem Staff erschuf, nicht mehr. Burgener bezahlte einen Franken und erhielt fünf. Der FCB wäre sogar locker das 10fache der Kaufsumme von ca. 20 Mio wert gewesen.

    Übrigens habe ich nichts gegen Burgener, mich stören nur seine unverständlichen Personalentscheide, namentlich die Nominationen von ex-Fussballern in wichtige Management Ämter und das er sich (m.M.) nicht wie ein Präsident des FCB in der Öffentlichkeit zeigt, sondern wie ein Investor, hierbei muss man zugestehen, dass er sich stark besserte. Da er der Besitzer ist, kann er diese Rolle aber ausfüllen, wie es ihm passt. Ich kann damit leben.

    Ahja, wie willst du jemandem aus dem Forum entfernen lassen ? Hast du einen Meuchler und Schergenmob wie diese Zürcher Bank
    Wir haben dann wohl aneinander vorbeigeredet, was Pipi angeht. Leider kommst du danach wieder mit deinen wahnwitzigen Behauptungen und so fühle ich mich genötigt erneut einzuschreiten. Deine Grundhaltung gefällt mir nämlich, aber dir fehlt etwas Einsicht in die Faktenlage, was ganz offensichtlich

    1. Notbremse: Der fixe CL Startplatz ist weg. Wenn du weiter behauptest es sei nicht schwieriger geworden, dann bitte erklär mir wie man so etwas behaupten kann. Du hast schon einmal bewiesen, dass dir der Unterschied zwischen einem Defizit und einem strukturellen Defizit nicht ganz klar ist. Deswegen nochmal: Ein strukturelles Defizit ist ein "geplantes" Defizit, welches man, nach Abwägung der Risikolage eingehen kann oder auch nicht. Beim FC Basel haben wir zu Ende der Ära Heusler mit über 30m strukturellem Defizit budgetiert. Defizitgarantien gibt es bei einer Aktiengesellschaft übrigens nicht und somit wäre die FC Basel 1893 AG im schlimmsten Fall zahlungsunfähig. In diesem Fall sieht der Aktionärsvertrag vor, dass die Aktionäre der FC Basel Holding den zu deckenden Betrag aus den Reserven der Holding freisprechen. Die 20m an Reserven reichen da aber leider nicht aus um den Club zu retten und müsste verkauft werden oder der Besitzer müsste sich bereiterklären das Defizit zu decken, was er bisher vehement ausgeschlossen hat, obwohl er es wahrscheinlich könnte. Damit sind wir wieder bei Heusler, der nämlich keine Chance gehabt hätte so ein Defizit zu decken.

    2. Fanarbeit: Der "Basler Weg" ging solange gut wie man die Fans gewähren liess. Dass Heusler zum Ende seiner Zeit nicht mehr an die Kurve herankam, da viele der früheren Anführer ins 2. Glied gerückt sind und die "jungen" nicht die selben Werte teilten, hatte angeblich keinen unwesentlichen Anteil daran, dass er sich zum Rückzug entschloss. Die Kurvenkenner mögen dies ev. bestätigen.

    3. Verkauf: 200m für den FC Basel? Also bitte... so etwas lächerliches. Der FC Basel hat bestenfalls einen "Liebhaberwert", aber zu behaupten, dass man für einen Club ohne Nennenswerte Sachanlagen 200m verlange kann, entbehrt jeglicher Realität. Zum Vergleich, Swansea wird derzeit für ca. £40m verkauft... Darüber hinaus wäre ein Verkauf an den höchstbietenden ja gar nicht möglich gewesen, denn die Mitglieder würden da wohl Sturm laufen und ihm die Wahl in den Vereinsvorstand verweigern, womit ein Engagement als VR Präsident nur theoretisch möglich wäre.

    4. Personalentscheide:
    Hätte Burgener nicht Streller, Ceccaroni und Frei in den VR genommen, wäre die Transaktion nicht zustande gekommen. Pipi selbst hat das alles so vorbereitet und mit Heusler's Hilfe umgesetzt. Es wäre für Burgener nicht möglich gewesen den Verein zu übernehmen ohne diese drei. Bei David Degen muss ich selber den Kopf schütteln, aber ich denke es ging nur darum ein paar Millionen zu holen von jemandem der ihm aus wirtschaftlicher Sicht nicht gewachsen ist. DD sitzt ja auch nur in der Holding, wo er de fakto noch weniger zu sagen hat als im VR der FC Basel 1893 AG.

    5. Öffentlichkeitsarbeit: Das Scheinwerferlicht steht ihm nicht besonders. Darf man ihm nicht nachteilig auslegen, denn wenn er an die Öffentlichkeit tritt meckern ja die anderen 50%, die sagen, dass er keine gute Figur abgibt.
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  27. #6867
    Erfahrener Benutzer Avatar von Asselerade
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    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen

    2. Fanarbeit: Der "Basler Weg" ging solange gut wie man die Fans gewähren liess. Dass Heusler zum Ende seiner Zeit nicht mehr an die Kurve herankam, da viele der früheren Anführer ins 2. Glied gerückt sind und die "jungen" nicht die selben Werte teilten, hatte angeblich keinen unwesentlichen Anteil daran, dass er sich zum Rückzug entschloss. Die Kurvenkenner mögen dies ev. bestätigen.
    komplett falsch - woher man solch einen bullshit haben kann und dann mit solch einem gespielten selbstvertrauen als richtig präsentieren kann, das frage ich mich..

    lächerlich
    Einige gingen hinter die Theke und stellten weitere Bratwürste auf den Grill und reichten sie den hungrigen Fans

  28. #6868
    Erfahrener Benutzer Avatar von Heavy
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    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen
    Wir haben dann wohl aneinander vorbeigeredet, was Pipi angeht. Leider kommst du danach wieder mit deinen wahnwitzigen Behauptungen und so fühle ich mich genötigt erneut einzuschreiten. Deine Grundhaltung gefällt mir nämlich, aber dir fehlt etwas Einsicht in die Faktenlage, was ganz offensichtlich

    1. Notbremse: Der fixe CL Startplatz ist weg. Wenn du weiter behauptest es sei nicht schwieriger geworden, dann bitte erklär mir wie man so etwas behaupten kann. Du hast schon einmal bewiesen, dass dir der Unterschied zwischen einem Defizit und einem strukturellen Defizit nicht ganz klar ist. Deswegen nochmal: Ein strukturelles Defizit ist ein "geplantes" Defizit, welches man, nach Abwägung der Risikolage eingehen kann oder auch nicht. Beim FC Basel haben wir zu Ende der Ära Heusler mit über 30m strukturellem Defizit budgetiert. Defizitgarantien gibt es bei einer Aktiengesellschaft übrigens nicht und somit wäre die FC Basel 1893 AG im schlimmsten Fall zahlungsunfähig. In diesem Fall sieht der Aktionärsvertrag vor, dass die Aktionäre der FC Basel Holding den zu deckenden Betrag aus den Reserven der Holding freisprechen. Die 20m an Reserven reichen da aber leider nicht aus um den Club zu retten und müsste verkauft werden oder der Besitzer müsste sich bereiterklären das Defizit zu decken, was er bisher vehement ausgeschlossen hat, obwohl er es wahrscheinlich könnte. Damit sind wir wieder bei Heusler, der nämlich keine Chance gehabt hätte so ein Defizit zu decken.

    2. Fanarbeit: Der "Basler Weg" ging solange gut wie man die Fans gewähren liess. Dass Heusler zum Ende seiner Zeit nicht mehr an die Kurve herankam, da viele der früheren Anführer ins 2. Glied gerückt sind und die "jungen" nicht die selben Werte teilten, hatte angeblich keinen unwesentlichen Anteil daran, dass er sich zum Rückzug entschloss. Die Kurvenkenner mögen dies ev. bestätigen.

    3. Verkauf: 200m für den FC Basel? Also bitte... so etwas lächerliches. Der FC Basel hat bestenfalls einen "Liebhaberwert", aber zu behaupten, dass man für einen Club ohne Nennenswerte Sachanlagen 200m verlange kann, entbehrt jeglicher Realität. Zum Vergleich, Swansea wird derzeit für ca. £40m verkauft... Darüber hinaus wäre ein Verkauf an den höchstbietenden ja gar nicht möglich gewesen, denn die Mitglieder würden da wohl Sturm laufen und ihm die Wahl in den Vereinsvorstand verweigern, womit ein Engagement als VR Präsident nur theoretisch möglich wäre.

    4. Personalentscheide:
    Hätte Burgener nicht Streller, Ceccaroni und Frei in den VR genommen, wäre die Transaktion nicht zustande gekommen. Pipi selbst hat das alles so vorbereitet und mit Heusler's Hilfe umgesetzt. Es wäre für Burgener nicht möglich gewesen den Verein zu übernehmen ohne diese drei. Bei David Degen muss ich selber den Kopf schütteln, aber ich denke es ging nur darum ein paar Millionen zu holen von jemandem der ihm aus wirtschaftlicher Sicht nicht gewachsen ist. DD sitzt ja auch nur in der Holding, wo er de fakto noch weniger zu sagen hat als im VR der FC Basel 1893 AG.

    5. Öffentlichkeitsarbeit: Das Scheinwerferlicht steht ihm nicht besonders. Darf man ihm nicht nachteilig auslegen, denn wenn er an die Öffentlichkeit tritt meckern ja die anderen 50%, die sagen, dass er keine gute Figur abgibt.
    Kann es sein, dass sich dein Beitrag sehr auf persönliches Empfinden bzw. Interprätation beruht? Da sind viele Halbwahrheiten und Spekulationen enthalten. Ich weiss es ist sehr schwierig an Internas zu kommen, seit dem Leck. Da reist sich die Vereinsspitze doch ziemlich am Riemen. Trotzdem find ich den post wenig Faktenbasiert.
    Der m.E. wichtigste Teil fehlt. Nämlich das Konzept: ich bin mir sicher, nicht nur Streller wollte auf die Karte Streller setzen, denn es sind mehrere Leute, die über eine allfällige Entlassung Kollers entschieden hätten. Ja wahrscheinlich wurde sogar einstimmig gegen Koller plädiert. Das problem war folgendes: unser strategischer Plan aka Konzept gibt einen Dreijahres-Fahrplan vor. Den hat Pipi bis zum Punkt seines Rücktrittes eingehalten. (wenn auch anfangs viel zu schnell umgesetzt) Auf den Marschplan bezogen wäre jedoch Kollers Entlassung ein Rückschritt auf Feld 1 gewesen. Indes wurde schon in der Causa Wicky die Notbremse gezogen, einen Teilneustart in Kauf genommen. Es hätte die zwei Jahre Umbauzeit fast gänzlich in den Sand gesetzt, wenn man ohne Koller weitergemacht hätte. (Physis, Fitness usw lassen grüssen).
    Gerade in den Punkten bezüglich Strategie, lasse ich die Distanz Burgeners, zum Operativen als Stärke erkennen, weil bezüglich der Ausrichtung zu seinem Dreijahreskonzept, hat er mit dem Veto genau das Richtige gemacht, indem er Koller stärkt. Streller wurde dies natürlich zum Verhängnis, und ich sehen ihn nicht als Alleinverantwortlichen. Aber er ist Konzequent, und musste sich deshalb mehr oder weniger selber Opfern.
    Sicher war Burgener alles andere als fehlerfrei. Die FCB-Leaks, Fall Burgener und die kommunikativen Defizite muss er sicherlich auf seine Kappe nehmen. Aber strategisch mach ich ihm keine Vorwürfe. Inzwischen hat er den Laden im Griff und er hat es verstanden, nach den Turbulenzen Ruhe in die Bude zu bringen. Was die Kürzungen des Budgets langfristig mit sich bruingt wird sich wohl zeigen. Immer wieder wird moniert, dass bei der ersten Mannschaft gespart wird. Dem aufmerksamen Betrachter ist sicherlich auch aufgefallen, dass die Fläche und die Personelle Decke der Geschäftsstelle ebenfalls geschrumpft ist. Die Frage sei erlaubt inwiefern der FCB für Fussballer, die Basel als Sprungbrett sehen, noch attraktiv ist und bleibt.

  29. #6869
    Erfahrener Benutzer Avatar von Parzival
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    Zitat Zitat von Heavy Beitrag anzeigen
    Kann es sein, dass sich dein Beitrag sehr auf persönliches Empfinden bzw. Interprätation beruht? Da sind viele Halbwahrheiten und Spekulationen enthalten. Ich weiss es ist sehr schwierig an Internas zu kommen, seit dem Leck. Da reist sich die Vereinsspitze doch ziemlich am Riemen. Trotzdem find ich den post wenig Faktenbasiert.
    Der m.E. wichtigste Teil fehlt. Nämlich das Konzept: ich bin mir sicher, nicht nur Streller wollte auf die Karte Streller setzen, denn es sind mehrere Leute, die über eine allfällige Entlassung Kollers entschieden hätten. Ja wahrscheinlich wurde sogar einstimmig gegen Koller plädiert. Das problem war folgendes: unser strategischer Plan aka Konzept gibt einen Dreijahres-Fahrplan vor. Den hat Pipi bis zum Punkt seines Rücktrittes eingehalten. (wenn auch anfangs viel zu schnell umgesetzt) Auf den Marschplan bezogen wäre jedoch Kollers Entlassung ein Rückschritt auf Feld 1 gewesen. Indes wurde schon in der Causa Wicky die Notbremse gezogen, einen Teilneustart in Kauf genommen. Es hätte die zwei Jahre Umbauzeit fast gänzlich in den Sand gesetzt, wenn man ohne Koller weitergemacht hätte. (Physis, Fitness usw lassen grüssen).
    Gerade in den Punkten bezüglich Strategie, lasse ich die Distanz Burgeners, zum Operativen als Stärke erkennen, weil bezüglich der Ausrichtung zu seinem Dreijahreskonzept, hat er mit dem Veto genau das Richtige gemacht, indem er Koller stärkt. Streller wurde dies natürlich zum Verhängnis, und ich sehen ihn nicht als Alleinverantwortlichen. Aber er ist Konzequent, und musste sich deshalb mehr oder weniger selber Opfern.
    Sicher war Burgener alles andere als fehlerfrei. Die FCB-Leaks, Fall Burgener und die kommunikativen Defizite muss er sicherlich auf seine Kappe nehmen. Aber strategisch mach ich ihm keine Vorwürfe. Inzwischen hat er den Laden im Griff und er hat es verstanden, nach den Turbulenzen Ruhe in die Bude zu bringen. Was die Kürzungen des Budgets langfristig mit sich bruingt wird sich wohl zeigen. Immer wieder wird moniert, dass bei der ersten Mannschaft gespart wird. Dem aufmerksamen Betrachter ist sicherlich auch aufgefallen, dass die Fläche und die Personelle Decke der Geschäftsstelle ebenfalls geschrumpft ist. Die Frage sei erlaubt inwiefern der FCB für Fussballer, die Basel als Sprungbrett sehen, noch attraktiv ist und bleibt.

    Wer hier drin schreibt er hat alles aus guten Quellen wird verdammt weil er dem FCB in den Rücken fällt, wer versucht eigene Rückschlüsse einzubringen, der wird als Spekulant und Wichtigtuer abgetan. Ich frage mich was der Sinn dieses Forums ist, wenn man weder das eine noch das andere tun kann?

    Zu Punkt 1: Die Zahlen kann man den Geschäftsberichten entnehmen. Ich habe mir die Zeit genommen, die letzten 5 zu analysieren. Wen man sich etwas damit auseinandersetzt, findet man dort die Posten, welche als "nicht reguläre" oder Ausserordentliche Einnahmen gelten (bspw. UEFA Zahlungen & Transfererlöse). Wenn man diese abzieht und entsprechend auch bei den Aufwänden Korrekturen vornimmt (weniger Aufwand für Spielbetrieb bei weniger Spielen, etc), kann man das Pi mal Daumen ausrechnen. Mit Sicherheit keine grundsolide Herleitung, aber eine ungefähre Dimension wird ersichtlich.

    Zu Punkt 2: Habe ich zurückgezogen, wobei ich das aus guter Quelle habe. Lassen wir es gut sein.

    Zu Punkt 3: Die Swansea Zahlen habe ich aus gut informierter Quelle. Bez. der 200m für den FCB muss ich kaum viel mehr sagen, oder?

    Zu Punkt 4: Das hat Burgener schon oft selber erzählt. Ich glaube sogar im Interview von Claudia Lässer auf TC Zoom. Burgener hat die Marschrichtung vorgegeben. Kostenbremse. Die logische Konsequenz ist, dass man wieder vermehrt eigene Einbauen will. Da haben sich MS und BB sicher schnell gefunden. Das Konzept (eigentlich viel mehr eine Idee...), haben wohl beide zu verantworten. Ich habe aber im wesentlichen nur Stellung bezogen zu back in town's post (#6865). Er hat das Konzept nicht angesprochen und somit habe ich es nicht aufgegriffen.

    Zu Punkt 5: -

    Zu deinem letzten Punkt: Im Winter 2017 betrug der totale Personaletat des FC Basel 1893 CHF 49.9m (siehe Geschäftsbericht). Davon entfielen CHF 34.55m auf die 1. Mannschaft. Bei 51 Mitarbeitern ergibt dies einen Schnitt von CHF 782k. Man kann dann weiter gehen und die Staff Saläre korrigieren. Für dieses Beispiel verdienen die 14 Support Staff je 150k, 4x Medical je 200k und 7x Trainer im Schnitt je 350k. Das sind Annahmen, welche grob so stimmen müssten. Es würden dann CHF 1.328m pro Kaderspieler bleiben... Das ist unglaublich viel Geld wenn man bedenkt, dass das ein DURCHSCHNITTSWERT ist. Solche Löhne bezahlt man in Deutschland beim VfB Stuttgart oder bei der Eintracht (wo dann auch noch 50% Steuern anfallen!) Quelle: https://globalsportssalaries.com/GSSS%202018.pdf

    ICH DENKE, dass ein Spieler beim FC Basel im Schnitt gerne 750k verdienen darf, aber nicht 1.3m. Ausreisser nach oben wird es immer geben, aber besonders die Jungen sollten diesen Wert etwas drücken. Talente aus Südamerika verdienen selten mehr als 10k im Monat und in Europa sind die Löhne ausserhalb der Top 5 Ligen allesamt tiefer als bei uns. Der FC Basel sollte also auch noch mit geringeren Gehältern ein attraktiver Ort für Talente sein, nur hört es dann hoffentlich auf, dass Spieler wie Kuz herkommen und sich 2.5m pro Jahr in den Rachen kippen lassen.
    Geändert von Parzival (01.10.2019 um 09:49 Uhr)
    "Die Schweden sind wie die Mittdreißiger in der Disco: Hinten reinstellen und warten, ob sich was ergibt." -
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  30. #6870
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    Zu deinem letzten Punkt: Im Winter 2017 betrug der totale Personaletat des FC Basel 1893 CHF 49.9m (siehe Geschäftsbericht). Davon entfielen CHF 34.55m auf die 1. Mannschaft. Bei 51 Mitarbeitern ergibt dies einen Schnitt von CHF 782k. Man kann dann weiter gehen und die Staff Saläre korrigieren. Für dieses Beispiel verdienen die 14 Support Staff je 150k, 4x Medical je 200k und 7x Trainer im Schnitt je 350k. Das sind Annahmen, welche grob so stimmen müssten. Es würden dann CHF 1.328m pro Kaderspieler bleiben... Das ist unglaublich viel Geld wenn man bedenkt, dass das ein DURCHSCHNITTSWERT ist. Solche Löhne bezahlt man in Deutschland beim VfB Stuttgart oder bei der Eintracht (wo dann auch noch 50% Steuern anfallen!) Quelle: https://globalsportssalaries.com/GSSS%202018.pdf

    ICH DENKE, dass ein Spieler beim FC Basel im Schnitt gerne 750k verdienen darf, aber nicht 1.3m. Ausreisser nach oben wird es immer geben, aber besonders die Jungen sollten diesen Wert etwas drücken. Talente aus Südamerika verdienen selten mehr als 10k im Monat und in Europa sind die Löhne ausserhalb der Top 5 Ligen allesamt tiefer als bei uns. Der FC Basel sollte also auch noch mit geringeren Gehältern ein attraktiver Ort für Talente sein, nur hört es dann hoffentlich auf, dass Spieler wie Kuz herkommen und sich 2.5m pro Jahr in den Rachen kippen lassen.
    Beim Salär bin ich bei dir. Viel zu hoch. Wenn man hört, was ein Von Moos verdienen soll - und nie zum Einsatz kommt - dann kann man schon bald mal eine Sinnkrise bekommen :-)
    Es macht auch Sinn, beim grössten Ausgabenposten zu sparen, da kann man auch am meisten einsparen. Für mich sind auch 750k noch eine SEEEEEEEHR hohe Zahl. Aber für mich ist auch der ganze Fussball in finanzieller Sicht kaputt.

    Bei der Rechnung darf man höchstens vielleicht noch auf Brutto vs. Netto Hinweisen. Keine Ahnung was da so an Ausgaben (ausser den üblichen Sozialabgaben) fällig sind. Ich denke vor allem Versicherungen (Lohnfortzahlung) und Medizinisches frisst schon nochmals einen Teil weg. Verhungern müssen sie nicht.

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