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Thema: Informationen und Spekulationen um unsere neue Vereinsführung

  1. #6421
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    Man hat zu Beginn der Burgener-Aera die Kaderstärke falsch eingeschätzt. Das war ein Fehler.
    Das dauernde Man-hätte-Sollen-Graben in der Vergangenheit führt doch zu nichts (ausser zur Erkenntnis, welche Fehler man in Zukunft vermeiden sollte). Interessanter wären in die Zukunft gerichtete Inputs.
    Konstruktiv scheint aber schwerer als destruktiv.

  2. #6422
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    @Fcbblog: das mit dem nie so viel investiert wie unter BB, habe ich ja relativiert. In der Saison 16/17 wurde mehr investiert. Unter BB waren jedoch die zweithöchsten Transferausgaben des FCBs (letzten Sommer).
    Sowieso kann die Transferpolitik nur erschwert verglichen werden, wir haben seither viele Spieler mit Leihe und KO geholt (Lacroix, Oberlin, Zhegrova, Zambrano) oder ablösefrei/günstig (Stocker, Frei). Die Ablösesummen per se sagen also nicht alles über die Qualität der Transfers aus (sind aber ein Indikator).

    Und wenn du die Ablösesummen als Indikator verwenden willst: Im ersten Jahr wurden auch Stocker, Frei, Oberlin geholt, welche entweder keine Ablöse bzw als Leihe später gekauft wurden (Oberlin). Wenn man also die 5 Mio von Oberlin dem vorherigen Sommer als er als Leihe geholt wurde anrechnet, denn haben wir in jedem BB-Jahr ca. 12 Mio Transferausgaben, was nur minimal unter dem Niveau von HH (~13.5 Mio) liegt. Und wieso wir in diesem Sommer wenig ausgeben, hat einerseits mit den Europacup-Einnahmen und andererseits mit den tiefen Verkäufen (nur Ajeti) zu tun.

    Fazit:
    Wir werden uns wohl nicht mehr einig über die Transferausgaben des FCB's. Dass du findest, der FCB gäbe zu wenig für Transfers aus, ist deine legitime Meinung. Um diese Diskussion nicht unnötig in die Länge zu ziehen, überlasse ich dir das Schlusswort und werde mich vorläufig nicht mehr zu den Transferausgaben äussern.

  3. #6423
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    Zitat Zitat von Totomat Beitrag anzeigen
    Ich sehe es auch so, dass ein Gesundschrumpfen unumgänglich ist, dass das aber eher überstürzt und kopflos angegangen wurde und dann auch noch ein gewisses Pech dazukam.

    Auf der andern Seite muss man aber auch sehen, dass es aus der Schweiz heraus praktisch unmöglich ist, einen Verein selbsttragend zu führen, ohne beträchtliche Risiken einzugehen. Praktisch alle Einnahmen hängen direkt oder indirekt vom Erfolg ab. Spart man zuviel, wird Erfolg seltener, Einnahmen sinken, man muss mehr sparen um wieder ein strukturell ausgeglichenes Budget zu haben etc. Mir ist ein System Bayern auch sympathischer als ein Mittlerer-Osten-Geldgeber wie bei PSG, aber die haben schon ganz andere Voraussetzungen was die Vermarktung angeht.
    oder eher auch massive Selbstüberschätzung, 'Dummheit' und Unprofessionalität

    Zitat Zitat von fcbblog.ch Beitrag anzeigen
    Dass die eingetragenen Daten bei tm nicht 100% stimmen ist mir auch klar. Nur begaupten gewisse User ja gerade das Gegenteil - wie oft hat man hier schon gelesen man hätte nie mehr investiert wie unter Burgener...

    Natürlich kann man nicht sicher mit einer CL-Quali planen, aber man hätte die Qualität im Kader gesteigert und wahrscheinlich im zweiten Jahr wenigstens Europa League gespielt. Ausserdem wären die Spieler im Kader schlicht wertvoller gewesen = Wertsteigerung.

    Burgener dachte er könne Fixkosten easy peasy senken und trotzdem, kämen die Einnahmen einfach gleich weiter rein. Er hat ja an seiner Antrittspräsentation sogar ein Budget präsentiert mit Durchschnittstransfereinnahmen der letzten Heusler Jahre. Die Gleichung ging aber natürlich nicht auf, weil er eben nicht bereit war gleich viel wie Heusler und Heitz ins Kader zu reinvestieren.

    Hierdurch ist das Loch in der Kasse, der Zuschauerschwund und die sportlichen Misserfolge erst entstanden.

    Zusätzlich ist er mit seinem eigentlichen Ziel (Fixkosten senken) bisher mehr oder weniger grandios gescheitert.
    vielleicht war man sich auch in der FCB Führungsebene den immensen Tragweiten des sportlichen 'Absiffens' vor allem in der Rückrunde 2018 nicht bewusst, man hatte ja "tolle" Transfers getätigt, Akanji wink einmal und 60M auf der hohen Kante. Welcher CH Club hat oder hatte jemals 60M als stille Reserven??

    Den beiden Statements ist ansonsten nichts mehr hinzuzufügen *thumb up*

  4. #6424
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    Niedrige Transferausgaben können auch bedeuten, dass das Kader genügt oder keine Abgänge zu verzeichnen sind oder man wenig Langzeitverletzte hat. Man kann doch nicht sagen: hohe Transferausgaben = Investition = gut.

  5. #6425
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    Niedrige Transferausgaben können auch bedeuten, dass das Kader genügt oder keine Abgänge zu verzeichnen sind oder man wenig Langzeitverletzte hat. Man kann doch nicht sagen: hohe Transferausgaben = Investition = gut.
    Das stimmt, nur genügt das Kader ziemlich offensichtlich nicht.

  6. #6426
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Auch von meiner Seite vielen Dank für die differenzierten Beiträge von footbâle und John Franklin. Es ist aufwendig und mühsam immer wieder den polemischen Beiträgen etwas entgegen zu halten, denn es erfordert, dass man etwas mehr als einen Gedanken an die ganze Thematik verschwendet hat. Und es braucht vernünftige Recherche und das Lesen von guten Artikeln von guten Journalisten.

    Wenn sich Leute etwas besser informieren wollen, mit welcher finanziellen Grundproblematik sich der Schweizer Fussball auseinander setzen muss, habe ich einen solchen guten Artikel für euch:

    S.4-17!

    https://www.woz.ch/system/files/epap..._wobei_nr4.pdf
    Leider ist der Artikel nur für Abonnenten greifbar. Kannst Du hier eine Zusammenfassung oder ein paar Zitate reinstellen?

  7. #6427
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
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    Zitat Zitat von Peter1893 Beitrag anzeigen
    Leider ist der Artikel nur für Abonnenten greifbar. Kannst Du hier eine Zusammenfassung oder ein paar Zitate reinstellen?
    Kurz zusammengefasst behandelt der Artikel die grundsätzliche Finanzierungsproblematik, die dem interessierten Schweizer Fussballfan bereits bekannt sein müsste. Nämlich, dass der Schweizer Fussballmarkt ein Verlustgeschäft ist und viel zu wenig Geld abwirft, um die Kosten zu decken, die nötig sind, um am internationalen Fussballmarkt mitzumischen und schlussfolgert daraus, dass Mäzenentum praktisch unumgänglich ist. Gut zusammengefasst wird dies in diesem Abschnitt.

    Die Einnahmen, die einem Gesamtaufwand von fast 330 Millionen Franken gegenüberstehen, lassen sich in zwei Kategorien einteilen. Auf der einen Seite stehen die Einnahmen aus dem, was man als Kerngeschäft der Vereine bezeichnen könnte: dem Veranstalten von Fussballspielen. Darunter fallen Ticketverkäufe, Einkünfte aus Catering und VIPAngeboten, Sponsoring und Werbung sowie die Vergabe von TVRechten. Doch die Klubs geben viel mehr Geld aus, als die Einnahmen aus dem Kerngeschäft zulassen- diese Differenz lässt sich als strukturelles Defizit bezeichnen. Diesem begegnen sie mit volatilen Einnahmen aus dem spekulativen Teil des Fussballgeschäfts – vor allem mit Profiten aus dem Transfermarkt sowie Antritts-gagen und Punkteprämien aus den Uefa-Wettbewerben. Bleiben diese Einnahmen unter Budget, muss das Geld anderswo herkommen. Auch wenn dies nirgends deutlich ausgewiesen wird, sind es im Normalfall private Zuwendungen, mit denen die Löcher gestopft werden. (...) Der Grossteil der Klubs befindet sich in einem ökonomischen Dilemma. Wer das strukturelle Defizit niedrig hält, akzeptiert seine Rolle in der Nahrungskette der Liga und spielt nicht um den Meistertitel, sondern in erster Linie gegen den Abstieg. Musterschüler ist dabei seit jeher der FC Thun. Seit Jahren überlebt er vor allem deshalb in der Super League, weil er regelmässig seine besten Spieler an die Konkurrenz verscherbelt. Aber auch beim FC Luzern und beim FC St. Gallen, deren Vereinsführungen immer wieder für Chaos sorgten, scheint aktuell zumindest finanzielle Stabilität zu herrschen – im Fall von Luzern jedenfalls so lange, wie die Investoren nicht verlangen, dass der FCL ihre Darlehen zurückzahlt. Und die Klubleitung von Neuchâtel Xamax hat verkündet, diesen Sommer erst gar kein Geld auf dem Transfermarkt auszugeben.Andere Klubs gehen hingegen beträchtliche finanzielle Risiken ein, um zumindest davon träumen zu können, vorne mitzuspielen und an den Uefa-Millionen mitzuverdienen: neben dem abgestiegenen GC und dem FC Lugano auch der FC Zürich und der FC Sion, deren jährlicher Kos-tenaufwand mit dem Kerngeschäft nicht annähernd zu decken ist. Die Vereine brauchen GönnerInnen, die über Jahre kräftig investieren, und zwar ohne realistische Aussicht darauf, das eingeschossene Geld jemals wiederzusehen. So haben es einst auch die Pharmamilliardärin Gigi Oeri beim FC Basel und die Hörgerätemilliardäre Andy und Hans-Ueli Rihs beim BSC Young Boys gemacht, die ihren Vereinen mit jeweils Dutzenden Millionen den Sprung an die Ligaspitze ermöglichten. Rückblickend lässt sich ihr Engagement als Anschubfinanzierung betrachten.
    Das gesamte strukturelle Defizit der Liga ist bei 130 Mio.- wobei der grösste Teil die Budgets von YB und Basel ausmachen. Deren Budgets werden künstlich aufgeblasen und es bildet sich eine Art Zwei-Klassengesellschaft, mit YB und FCB auf der einen und der Rest der Liga auf der anderen Seite.

    Natürlich ist das ganze mit einer grundsätzlich kritischen Haltung gegenüber dem Kapitalismus verknüpft, was man auch deutlich in der Konklusion des Artikels sehen kann.

    Logisch, dass in der Fussballschweiz Aufregung über die geplanten Uefa-Reformen ausbricht. Denn es zeichnet sich ab, dass in der Champions League eines Tags keine Schweizer Klubs mehr spielen werden: Die Uefa dürfte den Topklubs entgegenkommen, die unter sich bleiben wollen, statt unattraktive Alibispiele gegen Teams aus der Fussballprovinz auszutragen. Im internationalen Ranking ist die Schweiz in letzter Zeit deutlich nach hinten gerutscht.Ein Schreckensszenario für all jene, die den Fussball gerne als Produkt konsumieren oder ihn als solchen vermarkten wollen. Und die bereit sind, dafür über die Schattenseiten des Geschäfts hinwegzusehen. In einem Interview mit der «Schweiz am Wochenende» gab sich Claudius Schäfer, CEO der beiden höchsten Schweizer Fussballligen, besorgt. «Das europäische Geschäft ist sehr wichtig geworden», erklärte er, «und zwar nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für die restlichen Super-League-Klubs.» Schliesslich erhalte jeder Verein aus einem «Solidaritätstopf» jährlich über eine halbe Million Franken ausbezahlt, wenn ein Schweizer Team in der Champions League mitspiele. Auch im Fussball ist der Trickle-down-Effekt ein hohles Versprechen. Die Ungleichheit wird nicht kleiner – ganz im Gegenteil. Ein Blick auf die Machtverhältnisse lässt stattdessen nur einen Schluss zu: In dieser Liga steckt nicht zu wenig, sondern zu viel Geld.
    Nid füre Lohn, für d'Region

  8. #6428
    Erfahrener Benutzer Avatar von Pro Sportchef bim FCB
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Kurz zusammengefasst behandelt der Artikel die grundsätzliche Finanzierungsproblematik, die dem interessierten Schweizer Fussballfan bereits bekannt sein müsste. Nämlich, dass der Schweizer Fussballmarkt ein Verlustgeschäft ist und viel zu wenig Geld abwirft, um die Kosten zu decken, die nötig sind, um am internationalen Fussballmarkt mitzumischen und schlussfolgert daraus, dass Mäzenentum praktisch unumgänglich ist. Gut zusammengefasst wird dies in diesem Abschnitt.



    Das gesamte strukturelle Defizit der Liga ist bei 130 Mio.- wobei der grösste Teil die Budgets von YB und Basel ausmachen. Deren Budgets werden künstlich aufgeblasen und es bildet sich eine Art Zwei-Klassengesellschaft, mit YB und FCB auf der einen und der Rest der Liga auf der anderen Seite.

    Natürlich ist das ganze mit einer grundsätzlich kritischen Haltung gegenüber dem Kapitalismus verknüpft, was man auch deutlich in der Konklusion des Artikels sehen kann.
    Danke für die Zusammenfassung. Wird dabei auch ein Vergleich gemacht mit anderen Ligen? Oder anderen Clubs aus kleinen Ligen, die europäisch mitspielen?
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  9. #6429
    Erfahrener Benutzer Avatar von harry99
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Danke für die Zusammenfassung. Wird dabei auch ein Vergleich gemacht mit anderen Ligen? Oder anderen Clubs aus kleinen Ligen, die europäisch mitspielen?
    Ja werden wir 1 oder 2ter oder bielleicht mal 3? ist das noch spannend?
    FC BASEL FOREVER

  10. #6430
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Danke für die Zusammenfassung. Wird dabei auch ein Vergleich gemacht mit anderen Ligen? Oder anderen Clubs aus kleinen Ligen, die europäisch mitspielen?
    Nein, der Artikel beleuchtet praktisch nur die Situation in der Schweiz. Lediglich die Absurdität des europäischen Fussballmarktes wird kurz beschrieben:

    Das Geld, das auf diesem Weg in die hiesige Liga schwappt, stammt aus einem irrwitzig aufgeblähten europäischen Markt. Laut dem Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte haben die zwanzig grössten Vereine Europas in der Saison 2017/18 einen Umsatz von insgesamt über 9 Milliarden Franken erzielt. Der grösste Teil dieses Geldes stammt einerseits aus TV-Übertragungsrechten, die die Klubs rund um den Erdball vermarkten – allein an die Vereine der englischen Premier League werden derzeit jährlich über 2,5 Milliarden ausgeschüttet –, andererseits aus dem Sponsoring: Sechs der zwanzig reichsten Klubs in Europa tragen das Logo von nahöstlichen Fluggesellschaften auf dem Trikot, vier bewerben Firmen aus der Autobranche, drei Sportwettenanbieter sind auch darunter. Längst pumpen nicht mehr nur Grosskonzerne Geld ins Fussballgeschäft, auch Länder wie Katar wollen die Fussballbühne zur Imagepolitur nutzen. Regelmässig kommen im Rahmen der sogenannten Football Leaks schmutzige Details aus dem Fussballzirkus ans Tageslicht.
    Der Hauptfokus des Artikels liegt darauf zu zeigen, wie eben die Vereine neben dem FCB und YB über volatile Einnahmen an diesem Milliardengeschäft zumindest ein bisschen teilhaben können und dabei eigentlich mehrheitlich scheitern. Mit Sion und Lugano werden zwei Vereine noch etwas genauer unter die Lupe genommen, die sinnbildlich für zwei wichtige Bereiche der volatilen Einnahmen stehen, nämlich Spekulation am Transfermarkt und Nachwuchsförderung. CC steht dabei für ersteres. Wohl kein anderer Präsident betätigt waghalsigere Transfers und ist bereit mehr Risikokapital einzuschiessen als CC. Ausserdem wird auch sein Bauunternehmen etwas beleuchtet, wo die Journalistin Camille Krafft (erhielt für ihr Constantin-Portrait den Swiss Press Award 2019) einige, sagen wir mal nicht ganz saubere Deals ans Tageslicht brachte.

    Sie beginnt mit dem ersten Bauprojekt, das der damals 25-jährige ehemalige Goalie nach seiner Lehre als Hochbauzeichner verwirklichte, auf einem Grundstück an der Autobahnausfahrt von Martigny. Dort steht heute die Porte d’Octodure, ein Komplex mit Hotel, Restaurant, Wellnesseinrichtungen und Kongressräumen.
    Constantins damaliger Projektpartner, der Bauingenieur André Couturier, hatte noch vor der Fertigstellung Selbstmord begangen. Steigende Projektkosten brachten den jungen Baulöwen Constantin zu diesem Zeitpunkt enorm unter Druck, weshalb er Demeter Couturier, die Ehefrau des Verstorbenen, davon überzeugte, ihm als Darlehen die Lebensversicherung ihres Mannes wie auch dessen Parzelle des Baulands zu überlassen. Das Geld – insgesamt eine Million Franken – hat er aber nie zurückbezahlt. Sein Kniff: Er liess die Witwe einen Vertrag unterschreiben, der eine Zurückzahlung bei «positiver Entwicklung» des Hotels garantierte. Offiziell schreibt das Hotel bis heute rote Zahlen, Gewinn wirft nur der Rest der Porte d’Octodure ab.
    Wer einigermassen französisch kann und sich für den ganzen Artikel interessiert: https://swisspressaward.ch/data/proj...constantin.pdf

    Auf der anderen Seite steht Lugano, der sich erhofft, über die Nachwuchsförderung mehr Transferinnahmen zu generieren. Der Nachwuchsverein gehört bereits einem russischen Investor, der 1-2 Mio jährlich einschiesst. Die Trainingsmethoden kommen dann von Krasnodar, welche natürlich den aktuellen pädagogischen Entwicklungsstudien widersprechen (4-Jährige, die 4x in der Woche trainieren sollen, aggressives Scouting) Auch 40% des Vereins gehören bereits Nowoselski und Renzetti ist verzweifelt am Investoren suchen, da er weiss, dass sonst früher oder später der Ausverkauf droht.
    Geändert von Konter (18.08.2019 um 11:42 Uhr)
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  11. #6431
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    Man sollte sich mal vom Gedanken lösen, dass kolportierte Ablösesummen stimmen, zumal sie überhaupt selten en bloc bezahlt werden.
    Transfermarkt = das sind ganz fleissige User, die alle möglichen irgendwo veröffentlichten Informationen zusammentragen, aber das sind keine Leute mit Einsicht in Bankkonten.

    Was macht Dich so sicher, dass der FCB die CL-quali erreicht hätte, hätte Herr Burgener nur etwas investiert ? Wieviel ? In wen ? Wäre man damit der Konkurrenz entflohen ? Oder wäre vielleicht doch nur das Loch in der Kasse grösser geworden ?
    Kann man davon ausgehen, dass sie über die Jahre ungefähr gleich schlecht bzw. gut waren, diese kolportierten Ablösesummen?
    Dann würde es, im Bezug auf "wann wurde mehr ausgegeben" zumindest das Verhältnis ungefähr stimmen.

  12. #6432
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sven4057
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    https://m.bazonline.ch/articles/25008567


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

  13. #6433
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    Zitat Zitat von Sven4057 Beitrag anzeigen
    https://m.bazonline.ch/articles/25008567


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk
    So in etwa sieht es aus.

  14. #6434
    Erfahrener Benutzer Avatar von harry99
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    Ja das schmerzt jeden Fan.....der herr Burgener setzt dem Vereinb seinen Stempel so drauf das man bald vom FC Burgener sprechen muss und nicht mehr vom FC Basel der Titel gewinnen wollte.
    FC BASEL FOREVER

  15. #6435
    Erfahrener Benutzer Avatar von Misterargus
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    Zitat Zitat von harry99 Beitrag anzeigen
    Ja das schmerzt jeden Fan.....der herr Burgener setzt dem Vereinb seinen Stempel so drauf das man bald vom FC Burgener sprechen muss und nicht mehr vom FC Basel der Titel gewinnen wollte.


    kann man nur hoffen das sich die Abo/Ticketverkäufe auch dementsprechend nach untern anpassen...eigentlilch eine ganz normale BB zahlatur und auch schon eingerechnet ! Bin gespannt wer zuerst aufgibt ?

  16. #6436
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    Finde den bereits verlinkten Artikel über Burgener von Florian Raz sehr gut geschrieben. Artikel

    Dieser Satz fasst es gut zusammen:
    "Man kann in Burgener nun den Mann sehen, der eine perfekte Meistermaschine innert kürzester Zeit ganz schön kaputtgemacht hat. Man kann aber auch feststellen, dass er schon vor drei Jahren erkannt hat, dass das Basler Geschäftsmodell bald der Vergangenheit angehören dürfte."

    Ich sehe es so: Er hat es schon erkannt, dass das Geschäftsmodell nicht mehr langfristig weiterführbar ist, die Umsetzung davon wurde einfach verkackt. Denn mit den aktuellen Ausgaben (Transfers, Gehalt) musst du einfach besser performen als 2x in Folge in der CL-Quali gegen LASK / PAOK (Gegner mit 4 Buchstaben liegen uns anscheinend nicht) zu scheitern und 20 Punkte Rückstand auf den Meister zu haben.
    Geändert von Felipe (19.08.2019 um 10:12 Uhr)

  17. #6437
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    Zitat Zitat von Felipe Beitrag anzeigen
    Finde den bereits verlinkten Artikel über Burgener von Florian Raz sehr gut geschrieben. Artikel

    Dieser Satz fasst es gut zusammen:
    "Man kann in Burgener nun den Mann sehen, der eine perfekte Meistermaschine innert kürzester Zeit ganz schön kaputtgemacht hat. Man kann aber auch feststellen, dass er schon vor drei Jahren erkannt hat, dass das Basler Geschäftsmodell bald der Vergangenheit angehören dürfte."

    Ich sehe es so: Er hat es schon erkannt, dass das Geschäftsmodell nicht mehr langfristig weiterführbar ist, die Umsetzung davon wurde einfach verkackt. Denn mit den aktuellen Ausgaben (Transfers, Gehalt) musst du einfach besser performen als 2x in Folge in der CL-Quali gegen LASK / PAOK (Gegner mit 4 Buchstaben liegen uns anscheinend nicht) zu scheitern und 20 Punkte Rückstand auf den Meister zu haben.
    Ob das Geschäftsmodel nicht mehr langfristig weiterführbar ist, ist eine Hypothese.
    Dass er die Umsetzung des Konzepts bis anhin verkackt hat ist Tatsache.

    Natürlich lässt sich nun nicht mehr beweisen, ob man so hätte weitermachen können wie unter H+H. Aber das einfach als gegeben anzunehmebn und darum die diletantisch umgesetzte rückwärtsstrategie gutzuheissen finde ich dann doch merkwürdig.

  18. #6438
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    Jepp, der Artikel/Kommentar von Raz trifft das Problem wirklich sehr gut. Lesenswert und eventuell sogar lesepflicht.

  19. #6439
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    Guter Beitrag der vieles anspricht das viele fühlen (mehr als die Romantiker wahrhaben möchten). Wie gesagt, ein FC Basel der selbst gegen Linz über sich hinauswachsen muss um weiterzukommen, wird weder international als auch national eine Rolle spielen.
    Wenn es so weiter geht - und das wird es - ist der FCB bald nicht mal mehr 2. stärkste Macht in der Schweiz.
    Denn:
    Die Attraktivität und Strahlkraft des FCB wird landesweit abnehmen. Noch mehr Fans werden sich abwenden, der Club wird weiter und immer weiter schrumpfen müssen um das verpasste Geld kompensieren zu können. Die Sponsoren werden ebenfalls abspringen.

    CC hätte jetzt die Möglichkeit, mit kleinen Investitionen den FCB auf Rang 3 zu degradieren. Aber auch Servette oder der FCZ hätten theoretisch Chancen dazu. Die letzten beiden Beispiele nicht unbedingt des Geldes wegen, aber das Beispiel Linz hat gezeigt, dass selbst mit kleinsten Mitteln der FCB überwindbar macht. Nicht nur das, man kann ihn über 2 Spiele hinweg dominieren und besiegen.

    Der Fall wird nicht auf Platz 2 enden, er wird im Mittelfeld der Liga enden. Er endet in biederen Spielen vor inoffiziell 8-10k Fans, offiziell 14-18k. Die Romantiker werden spätestens dann gewonnen haben, eigentlich haben sie es jetzt schon, denn der ganze Prozess ist nicht mehr zu stoppen mit Burgener als Capitain. Der FCB wird verschwinden und mit ihm der Grossteil der Fans.

  20. #6440
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    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen
    Wenn es so aussieht, dann würde ich vorschlagen, dass du, fcbblog.ch, dem FC Basel 1893 mal eben 100 Mio. spendest, oder, falls du das nicht kannst oder willst, jemand findest, der das kann und will. Dann werden wir in Basel Strassen und Plätze nach dir benennen.
    Ende der Durchsage.
    Ist notiert: Meinung über Zahlen, auch wenn ziemlich gut belegt aber halt nicht vom Buchhalter des FCB bestätigt, nur noch schreiben, wenn man 100 Mio. auf der hohen Kante hat.

  21. #6441
    Erfahrener Benutzer Avatar von harry99
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    Zitat Zitat von Felipe Beitrag anzeigen
    Finde den bereits verlinkten Artikel über Burgener von Florian Raz sehr gut geschrieben. Artikel

    Dieser Satz fasst es gut zusammen:
    "Man kann in Burgener nun den Mann sehen, der eine perfekte Meistermaschine innert kürzester Zeit ganz schön kaputtgemacht hat. Man kann aber auch feststellen, dass er schon vor drei Jahren erkannt hat, dass das Basler Geschäftsmodell bald der Vergangenheit angehören dürfte."

    Ich sehe es so: Er hat es schon erkannt, dass das Geschäftsmodell nicht mehr langfristig weiterführbar ist, die Umsetzung davon wurde einfach verkackt. Denn mit den aktuellen Ausgaben (Transfers, Gehalt) musst du einfach besser performen als 2x in Folge in der CL-Quali gegen LASK / PAOK (Gegner mit 4 Buchstaben liegen uns anscheinend nicht) zu scheitern und 20 Punkte Rückstand auf den Meister zu haben.
    ne nur die Klasse und Breite fehlt dem FCB .....habe mir vorhin den Artikel von und wegen Strellers Rücktritt durchgelesen...https://www.aargauerzeitung.ch/sport...eine-134617007

    Die schreiben immer von Attraktivem Fussball. Denke mann kann nur mit einer Mannschaft die dem gegner in einigen wichtigen Positionen ueberlegen ist Attraktiven Fussball spielen...sonst rennt mann ja immer hintenher....
    Geändert von harry99 (19.08.2019 um 13:18 Uhr)
    FC BASEL FOREVER

  22. #6442
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    Zitat Zitat von barracuda Beitrag anzeigen
    Guter Beitrag der vieles anspricht das viele fühlen (mehr als die Romantiker wahrhaben möchten). Wie gesagt, ein FC Basel der selbst gegen Linz über sich hinauswachsen muss um weiterzukommen, wird weder international als auch national eine Rolle spielen.
    Was heisst "eine Rolle spielen" und "Erfolg" für dich ? Um einen Titel oder um das Weiterkommen in der EL-Gruppe zu kämpfen?
    Jedenfalls darf nicht vergessen werden, z.B. LASK wie auch YB haben ihre "erfolgreichen" Kader mit deutlich weniger Geld aufgebaut haben und "Erfolg" haben, bzw. "eine Rolle spielen". Mit guter Arbeit durch alle Clubbeteiligten sollte dies auch in Basel möglich sein.

    Zitat Zitat von barracuda Beitrag anzeigen
    Wenn es so weiter geht - und das wird es - ist der FCB bald nicht mal mehr 2. stärkste Macht in der Schweiz.
    Möglich, aber unwahrscheinlich. YB ist aktuell nur mit viel Misstun derenseits einholbar. Aber wer kann ÜBER EINE GANZE SAISON wirklich punkten nebst dem FCB und YB? Die anderen Teams sind zu unbeständig.

    Zitat Zitat von barracuda Beitrag anzeigen
    Denn:
    Die Attraktivität und Strahlkraft des FCB wird landesweit abnehmen. Noch mehr Fans werden sich abwenden, der Club wird weiter und immer weiter schrumpfen müssen um das verpasste Geld kompensieren zu können. Die Sponsoren werden ebenfalls abspringen.
    Das wiederum ist ein Risiko. Aktuell haben wir ein strukturelles Defizit. Sollten aber weniger Zuschauer kommen wird sich dies erhöhen. Zudem kann es sein, dass die Novartis irgendwann auch keine Lust mehr hat bei uns Geld einzuschiessen (die sparen ja wirklich überall sonst), von dem her wird im grundsätzlichen Fall bei ausbleibendem Erfolg das Sponsorengeld ausbleiben.

    Zudem wirkt sich die Stahlkraft irgendwann bei Transfers aus. Aktuell haben wir Spieler, die zum FCB kommen, weil er die "Nr.1" der Schweiz ist. Je länger anhaltend die aktuelle Situation, desto eher werden Spieler YB dem FCB vorziehen.

    Zitat Zitat von barracuda Beitrag anzeigen
    CC hätte jetzt die Möglichkeit, mit kleinen Investitionen den FCB auf Rang 3 zu degradieren. Aber auch Servette oder der FCZ hätten theoretisch Chancen dazu. Die letzten beiden Beispiele nicht unbedingt des Geldes wegen, aber das Beispiel Linz hat gezeigt, dass selbst mit kleinsten Mitteln der FCB überwindbar macht. Nicht nur das, man kann ihn über 2 Spiele hinweg dominieren und besiegen.
    Das sehe ich anders. CC ist zu unstetig und sowohl der FCZ wie auch Servette, St. Gallen und Lugano haben immer noch das klar schwächere Kader als wir.

    Zitat Zitat von barracuda Beitrag anzeigen
    Der Fall wird nicht auf Platz 2 enden, er wird im Mittelfeld der Liga enden. Er endet in biederen Spielen vor inoffiziell 8-10k Fans, offiziell 14-18k. Die Romantiker werden spätestens dann gewonnen haben, eigentlich haben sie es jetzt schon, denn der ganze Prozess ist nicht mehr zu stoppen mit Burgener als Capitain. Der FCB wird verschwinden und mit ihm der Grossteil der Fans.
    Das finde ich dann schon sehr pessimistisch gesehen. Sollten wir keine finanziellen Abenteuer machen werden wir Platz 2 langfristig für uns pachten können. Zuschauerzahlen müssen nichts heissen. Die "Erfolgssättigung" wird irgendwann ablassen und dann werden evtl. wieder mehr ins Stadion kommen.


    Was ich jedenfalls von BB erwarte, ist, wenn wir finanziell wieder grössere Möglichkeiten habe, dass er nicht sich zuerst Dividenden auszahlen lässt, sondern die weggeschmolzenen Reserven wieder aufbaut.

  23. #6443
    Erfahrener Benutzer Avatar von footbâle
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    Zitat Zitat von Sven4057 Beitrag anzeigen
    https://m.bazonline.ch/articles/25008567
    "Aber die europäischen Grossclubs dulden immer weniger Vereine aus kleineren Ligen an den Honigtöpfen der Champions League. Möglich, dass die Türen für Schweizer Clubs demnächst sogar ganz geschlossen werden. Burgeners Antwort auf diese Veränderungen, auf die sinkende Wahrscheinlichkeit auf den Prämien-Segen: sparen, redimensionieren, abspecken."
    Es wäre interessant gewesen, die Antwort des Journalisten auf sinkende Einnahmen zu erfahren. Die ist er uns natürlich schuldig geblieben.
    Wenn sparen nicht die Antwort auf sinkende Einnahmen ist, dann stellt sich die Frage, wer am Ende der Saison das Loch in der Kasse stopft. Florian Raz wirds wohl eher nicht sein.

  24. #6444
    Erfahrener Benutzer Avatar von footbâle
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    Zitat Zitat von rhybrugg Beitrag anzeigen
    Ist notiert: Meinung über Zahlen, auch wenn ziemlich gut belegt aber halt nicht vom Buchhalter des FCB bestätigt, nur noch schreiben, wenn man 100 Mio. auf der hohen Kante hat.
    Nicht wirklich. Aber der Vorwurf, dass nicht genug investiert wird, wird auch nach dem 101. Mal nicht interessanter. Dass Burgener nicht einfach Kohle à discretion aus seiner Privatschatulle in den Verein pumpt, finde ich verständlich. Er hat sich nie als Mäzen positioniert. Den müsste man finden. Ich kenne leider keinen.

    Wer schnell viel Geld will, müsste versuchen, den Club an die Russen, Chinesen oder Araber zu verkaufen. Dann viel Spass mit dem FC Rosneft Basel oder in der Sinopec Arena. Wenn die das wollen, die nach Geld schreien, OK. Ich hingegen identifiziere mich eher mit einem Verein, der lokal verankert und möglichst unabhängig (selbstragend) bleibt. Auch wenn wir gerade nur Zweiter und EL statt CL Teilnehmer sind.

  25. #6445
    Erfahrener Benutzer Avatar von unwichtig
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    Zitat Zitat von Felipe Beitrag anzeigen
    Chönne mir uns uf 1 oder 2 Fade wegem Ajeti einige?

    Aktuell wird im Gerüchte, Albian Ajeti, Taktik, Vereinsführig, servette und lask fade über ihn diskutiert.
    Da sieht man mal wo überall er seine Spuren beim FCB hinterlassen hat...
    Abstinenzler sind Leute, die niemals entdecken, was sie versäumen.

  26. #6446
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    Zitat Zitat von barracuda Beitrag anzeigen
    Der FCB wird verschwinden und mit ihm der Grossteil der Fans.
    nur weil ein verein nicht einen titel an den anderen reiht, ist er noch lange nicht verschwunden.
    "Glauben Sie nicht jenen, die nie in ein Stadion gehen, dass ein Fussballspiel ein Hochrisiko-Anlass sei." Bernhard Heusler im Spiegel

  27. #6447
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    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen
    Nicht wirklich. Aber der Vorwurf, dass nicht genug investiert wird, wird auch nach dem 101. Mal nicht interessanter. Dass Burgener nicht einfach Kohle à discretion aus seiner Privatschatulle in den Verein pumpt, finde ich verständlich. Er hat sich nie als Mäzen positioniert. Den müsste man finden. Ich kenne leider keinen.

    Wer schnell viel Geld will, müsste versuchen, den Club an die Russen, Chinesen oder Araber zu verkaufen. Dann viel Spass mit dem FC Rosneft Basel oder in der Sinopec Arena. Wenn die das wollen, die nach Geld schreien, OK. Ich hingegen identifiziere mich eher mit einem Verein, der lokal verankert und möglichst unabhängig (selbstragend) bleibt. Auch wenn wir gerade nur Zweiter und EL statt CL Teilnehmer sind.
    Ein schönes Bsp., wie Du Dich immer mehr verrennst, anstatt einmal redlich zu argumentieren und gegen Dich zu denken.
    Malst ständig Horrorszenarios vom finanziellen Absturz, Ausverkauf an ausländische Investoren...
    Der FCB wurde ca. 20 Jahre von gerade EINHEIMISCHEN Leuten aus der Region erfolgreich geführt (die es offenbar nicht geben soll).
    Als wäre es gottgegeben, dass Herr Burgener Präsident sein muss, und dass dem FCB ansonsten der Absturz und die Entfremdung droht.
    Wieso? Dass ist die Doktrin von Herrn Burgener, aber damit ist sie noch lange nicht richtig.
    Herr Burgener straft alle diejenigen Lügen, welche den Verein in den letzten 20 Jahren mit Zuversicht und Selbstverständnis geführt haben. Er zwingt dem FCB und dieser Stadt seine eigene Geschichte auf, anstatt zu abstrahieren. Nie hat sich ein Präsident (entgegen seinen Beteuerungen) so in den Vordergrund gestellt zuletzt, nie nahm sich jemand so wichtig.

  28. #6448
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    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen
    Nicht wirklich. Aber der Vorwurf, dass nicht genug investiert wird, wird auch nach dem 101. Mal nicht interessanter. Dass Burgener nicht einfach Kohle à discretion aus seiner Privatschatulle in den Verein pumpt, finde ich verständlich. Er hat sich nie als Mäzen positioniert. Den müsste man finden. Ich kenne leider keinen.

    Wer schnell viel Geld will, müsste versuchen, den Club an die Russen, Chinesen oder Araber zu verkaufen. Dann viel Spass mit dem FC Rosneft Basel oder in der Sinopec Arena. Wenn die das wollen, die nach Geld schreien, OK. Ich hingegen identifiziere mich eher mit einem Verein, der lokal verankert und möglichst unabhängig (selbstragend) bleibt. Auch wenn wir gerade nur Zweiter und EL statt CL Teilnehmer sind.
    Ich glaube nicht, dass BB schnell viel Geld verdienen wollte bei der Übernahme.
    Aber gleichzeitig finde ich es leichtsinnig von BB sich als Investor (und nicht Mäzen) überhaupt einen Fussballclub zuzulegen.

    Er hat sich das sicher anders und einfacher vorgestellt und sich von den erfolgreichen Jahren unter H+H blenden lassen. Oder er ist halt doch nicht der clevere Geschäftsmann als den man ihn sieht.

    Zuerst die wiederkehrenden Ausgaben ankurbeln (FF, Stocker, Widmer, RvW) bzw. die einmaligen Ausgaben (RvW, Oberlin, AA) um dann kurz später festzustellen, dass man sparen muss. Das lässt für mich nur den Schluss zu, dass er eigentlich damit gerechnet hat ein paar Millionen mehr in Prämien oder Transfers zu einzunehmen.

  29. #6449
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    Zitat Zitat von plutokennedy Beitrag anzeigen
    Ein schönes Bsp., wie Du Dich immer mehr verrennst, anstatt einmal redlich zu argumentieren und gegen Dich zu denken.
    Malst ständig Horrorszenarios vom finanziellen Absturz, Ausverkauf an ausländische Investoren...
    Der FCB wurde ca. 20 Jahre von gerade EINHEIMISCHEN Leuten aus der Region erfolgreich geführt (die es offenbar nicht geben soll).
    Als wäre es gottgegeben, dass Herr Burgener Präsident sein muss, und dass dem FCB ansonsten der Absturz und die Entfremdung droht.
    Wieso? Dass ist die Doktrin von Herrn Burgener, aber damit ist sie noch lange nicht richtig.
    Herr Burgener straft alle diejenigen Lügen, welche den Verein in den letzten 20 Jahren mit Zuversicht und Selbstverständnis geführt haben. Er zwingt dem FCB und dieser Stadt seine eigene Geschichte auf, anstatt zu abstrahieren. Nie hat sich ein Präsident (entgegen seinen Beteuerungen) so in den Vordergrund gestellt zuletzt, nie nahm sich jemand so wichtig.
    Natürlich ist es nicht Gottgegeben, dass Burgener Präsi ist. Aber es würde auch keinen Unterschied machen, wenn er nciht Präsi ist. Denn Verein und AG bzw. Holding sind verschiedene paar Schuhe. Der Verein hat nix zu melden bei der ersten Mannschaft.

  30. #6450
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    Zitat Zitat von rhybrugg Beitrag anzeigen
    Ist notiert: Meinung über Zahlen, auch wenn ziemlich gut belegt aber halt nicht vom Buchhalter des FCB bestätigt, nur noch schreiben, wenn man 100 Mio. auf der hohen Kante hat.
    Ach komm rhybrugg, irgendwie verstehe ich footbâle ja. Hätte ich damals als Mitglied für Burgener gestummen würde ich nun wohl auch unter Post-Purchase-Rationalization leiden.

    Auf deutsch: Nachträgliche Begründungstendenz

    Verbraucher erwerben manchmal unnötige, fehlerhafte oder überteuerte Dinge und schreiben diesen nach dem Kauf unbewusst eine dermaßen hohe Bedeutung oder Qualität zu, dass sie nachhaltig von der Richtigkeit des Erwerbs überzeugt sind. Dadurch wird das Gefühl oder die Erkenntnis, ein unnützes, schlechtes oder überteuertes Produkt gekauft zu haben, abgeschwächt oder sogar negiert.

    Das psychologische Phänomen wird in Anlehnung an die Entwicklung der Zuneigung von Geiseln zu Entführern auch das Buyer’s Stockholm Syndrome (zu Deutsch: Käufer-Stockholm-Syndrom) genannt. Psychologen beschreiben es als das Bedürfnis, zu einem einmal gemachten Bekenntnis zu stehen und kognitive Dissonanz zu unterdrücken.
    Back to the Numbers

    Aber für alle die Zahlen mögen: Hier nochmals die Antrittspräsentation Burgeners: https://www.fcb.ch/getmedia/0d532364...d-Burgener.pdf

    Besonders interessant ist das geplante Budget auf Seiten 19-20:

    Burgener rechnet mit Transfereinnahmen von 22 Mio. Fr.
    Bei gleichzeitigen Ausgaben von 5.5 Mio Fr.

    Also ein Viertel reinvestieren war sein Plan, von Anfang an.

    In den fünf Jahren vorher (die Burgener nach eigener Aussage als Masstab nahm) siehts auf Transfermarkt.ch https://www.transfermarkt.ch/fc-base...fers/verein/26 so aus, dass der FCB gesamthaft ca. 130 Mio Euro Transfereinnahmen machte bei gleichzeitigen Reinvestitionen ins Kader von 60 Mio Euro.

    Dass es nicht gut gehen kann, wenn man die Reinvestitionen ins Kader praktisch um die Hälfte zurück fährt sollte eigtl. jedem klar sein. Nur Burgener der Zahlenmensch dachte arrogant "Meister wird man auch noch mit 10 Punkten Abstand".

    Dann liess er sich dummerweise noch dazu von seinem Sportchef überreden zu viel Geld in schwache Rückkehrer zu stecken und meint nun daraus gelernt zu haben und einfach noch mehr sparen zu müssen um wieder in die schwarzen Zahlen zu kommen - denn Zweiter wird man ja auch noch mit 10 Punkten Abstand auf Platz 3...


    Auch nach einem Jahr, als erste Zwischenbilanz gezogen wurde hatte Burgener auf alle Warnungen und Nachfragen eher ungehalten reagiert. Es darf eben nicht sein, was nicht sein kann: https://tageswoche.ch/sport/fuer-ein...-an-den-speck/
    Geändert von fcbblog.ch (19.08.2019 um 16:44 Uhr)

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