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Thema: Informationen und Spekulationen um unsere neue Vereinsführung

  1. #6331
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    Ich vermute das dieser triebwerkschaden wo der Fcb im momemt hat uns noch jahre verfolgen wird. Wer hat lust in einer erfolglosen zeiten den club zu übernehmen? Wir sind im moment in einem haifischbecken ohne chance vor dem hai zu entkommen. Das macht mir weh als vereinsmitglied und fan. Wir müssen schauen das wir im herbst noch mindenstens 15000 Jk verkaufen können. Einen sparvorschlag habe ich noch. Macht doch das g zu für die liga.

  2. #6332
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    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen
    Der Verein fühlte sich gut und sah von aussen gut aus, aber der Count Down lief bereits (-> Inkubationszeit).
    Die Kernfrage ist, wo wir mit HH heute stünden. Und das ist weitgehend eine Glaubensfrage.
    Welcher Countdown? Schwammige Behauptungen...

  3. #6333
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    Na, so tief wie Servette und GC wird der FCB schon nicht fallen, da ist das Fussballinteresse in der Region viel grösser als in ZH oder GE je war.

    Umgekehrt ist eine Orientierung an den Top 10 wohl illusorisch, die haben ganz andere Potentiale und sind schon global etabliert. Um da reinzukommen brauchst Du hunderte von Millionen mehr pro Saison. Für den FCB ist das nicht erreichbar. H&H haben sich an den europäischen Top30 orientiert, was offenbar funktionierte. Jetzt ist der Moment, die Fühler nach einem Nachfolger von Burgner auszustrecken, eventuelle Kandidaten auszuloten und zu überzeugen. So teuer wie bei der letzten Übernahme ist der FCB ja jetzt nicht mehr... Wen schlagt Ihr vor? Mein Favorit wäre Jacques Herzog. Der wird wohl bald geschäftlich kürzer treten und hat nötige Visionen (und offenbar ein gutes Händchen bei Mitarbeitern).

  4. #6334
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    Zitat Zitat von HYPNOS Beitrag anzeigen
    Ich denke, egal wie seine Aera mit dem Club abläuft, Hauptsache am Schluss hat es sich für ihn gelohnt. Er steht mit einem Fuss in einer indischen Stadt mit der zweitgrössten Filmindustrie; er unternimmt Bestrebungen im e-sport. Beides finanziell sehr lukrativ, wenn nicht für den FCB dann sicher für ihn, auch nach der Zeit als Präsi. Profilierungssucht sehe ich keine zumindest nicht offensichtliche. Er ist Geschäftsmann und egal welche Geschäfte er parallel am laufen hat, nach 5 Jahren will v.a. er besser dastehen, als zuvor. Mag sein dass er FCB- Fan ist, aber das allein reicht nicht. Ein Präsi muss heute die meiste Zeit im Club verbringen und dieses Herzblut den anderen weiter vermitteln können.
    Sehe ich ähnlich, Oeri war für mich die Beste der letzten Jahre, die hatte Herzblut, und hat sehr viel Geld rein geschossen, ohne an Profit zu denken.H+H haben da auch gross Profitert von Ihr.
    Wenn wir Sie nicht gehabt hätte, wer der FCB nie soweit gekommen wie man vor 2 jahre war.

  5. #6335
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    Zitat Zitat von Schwarzbueb Beitrag anzeigen
    Da steht sehr viel richtiges drin, wir hatten oft glück und haben eigentlich über unseren verhältnissen gelebt. Trotzdem war es vielen hier drin zu wenig, die spiele mussten auch immer noch attraktiv sein! Am klarsten gesehen haben das H/H, deshalb auch der rasche verkauf! Nur hinterliessen sie mit den hohen fixkosten (mannschaft, administration) auch eine grosse hypothek!
    Sie hinterliessen aber auch funktionierende Strukturen und eingespielte Teams auf und neben dem Platz. Sie hinterliessen ein Konzept das sich mit einigen Anpassungen (auch mit einem langfristigen Sparplan) und der Integration der eigenen Jugend hätte umsetzen lassen. Sie hinterliessen eine funktionierende Mannschaft mit einem soliden Trainer. Und sie hinterliessen gesunde Finanzen!

    Bekommen haben wir einen Amateur-Präsidenten der sich als erstes an der GV selbst Beweihräuchern musste, danach gleich ein Sparpacket veranlasst hat. Bekommen haben wir einen Amateur-Sportchef mit genügend rot-blauem Herzblut aber ungenügendem Fachwissen, bekommen haben wir einen PowerPoint-Methodik-Trainer, der alte welcher das Punkte-Maximum herausgeholt hat war wohl nicht "kreativ und baslerisch" genug.

    Heute haben wir immer noch den Halbzeit-Amateur-Präsidenten der sich auf die Expertise und Einflüsterung vom guten Freund Karli verlässt, einen maumau Sportchef, einen akzeptablen Trainer der Macht was er kann. Das Basler Erbgut in der Mannschaft wurde meistbietend verhöckert.

    Zitat Zitat von blauetomate Beitrag anzeigen
    Sie wären auf jeden Fall hingestanden und hätten den Niedergang auf jeden Fall besser / transparenter kommuniziert.
    Und nicht um den heissen Brei rumgeredet, sondern eine realistische Perspektive entwickelt. Und konsequent danach gehandelt (kein Hüsch und Hosch)
    Mir ist es scheissegal was Trainer und Präsident in eine Kamera bläbberen. Geil wäre ein Konzept, so ein 5-jahres Plan mit klaren Zielen und so. Geil wäre auch, man würde den Torjäger und Formstarken Stürmer nicht einen Tag vor einem wichtigen CL-Qualispiel ziehen lassen.

    Zitat Zitat von Fcb Freak Beitrag anzeigen
    Ich vermute das dieser triebwerkschaden wo der Fcb im momemt hat uns noch jahre verfolgen wird. Wer hat lust in einer erfolglosen zeiten den club zu übernehmen? Wir sind im moment in einem haifischbecken ohne chance vor dem hai zu entkommen. Das macht mir weh als vereinsmitglied und fan. Wir müssen schauen das wir im herbst noch mindenstens 15000 Jk verkaufen können. Einen sparvorschlag habe ich noch. Macht doch das g zu für die liga.
    Der Point-of-no-Return ist überschritten, der strukturelle Schaden ist angerichtet. Der FCB wird definitiv noch einige Jahre daran zu beissen haben. Seit René C. Jäggi wurde dieser Verein kompetent geführt, es war immer eine Vision vorhanden welche mit professionellen Strukturen umgesetzt wurde. Jeder hat die Arbeit des Vorgängers respektiert, zuerst so weitergearbeitet und nach einer Einarbeitungszeit ihre Ideen mit eingebracht. Burgener war anders, verhielt sich so wie seine Marketingfirma. In 2 Tagen muss das Stadion CL tauglich sein, neu dekoriert. Danach wird wieder abgebaut und weiter geht. Hopp hopp, ohne Respekt für die Arbeit des Vorgängers, ohne die Strukturen zu kennen. Jeder hatte mal so einen Chef, noch keinen Monat da und schon alles ändern. Und es kam wie es immer kommt wenn man an funktionierenden Strukturen rumdoktert von denen man keine Ahnung hat ... der Rest ist jüngere Vereinsgeschichte.
    FC Basel - Rasenmeister 2007

  6. #6336
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
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    Das Wort Konzept sollte beim FCB verboten sein. Ich sage nur "Bundesliga-Konzept"...
    Heusler.

    Alla sätt är bra utom de dåliga.

    "Zürich ist doppelt so gross wie der Wiener Zentralfriedhof - aber nur halb so lustig."

  7. #6337
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    In letzter zeit geistert in mir einen gedanken betreff FCB immer wie mehr durch den kopf. Wollt Ihr meine gedanken lesen? Oder soll ich es per Pn an die Intresierten senden? Ich kanns auch schwer abschätzen ob überhaupt erfolg hätte oder ob es einen Kühnen Traum bleibt.

  8. #6338
    Benutzer Avatar von DerKauz
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    Zitat Zitat von Fcb Freak Beitrag anzeigen
    In letzter zeit geistert in mir einen gedanken betreff FCB immer wie mehr durch den kopf. Wollt Ihr meine gedanken lesen? Oder soll ich es per Pn an die Intresierten senden? Ich kanns auch schwer abschätzen ob überhaupt erfolg hätte oder ob es einen Kühnen Traum bleibt.
    Ich will deine Gedanken lesen

  9. #6339
    Erfahrener Benutzer Avatar von Schwarzbueb
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    Zitat Zitat von Back in town Beitrag anzeigen
    Da sieht man, wie einfach du gestrickt bist. Einfach mal ja zu stimmen, ohne die Dinge zu hinterfragen. Nein sagen kann auch bedeuten, dass man sich seriöser mit einer Alternative beschäftigt, es gibt immer einen Plan B.
    Dann einen RF wünschen, der ausser Tennis spielen und sein Face für Reklame hinhalten was noch mal kann ?
    Leider hast du mir deinen „plan b“, den es ja immer geben soll, noch nie mitgeteilt!

    Aber sorry, ich wollte ja nicht mehr auf deine einwürfe reagieren!

  10. #6340
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    Sali Zämme. Nun wage ich es und schreibe meine Idee. Wir gründen eine forumsgruppe wo auch vereinsmitglieder sind gehen auf Spenden (Croundfounding Aktion und soweiter und versuchen uns noch 8.4 Prozent der FCB Aktien kaufen so das wir Vereinsmitglieder dann 33. 4 Prozent der Aktien am Verein hätten.
    Ich bin sogar der Meinung das der FCB den Mitglieder gehört.
    Geändert von Fcb Freak (14.08.2019 um 18:10 Uhr)

  11. #6341
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    Zitat Zitat von Fcb Freak Beitrag anzeigen
    Sali Zämme. Nun wage ich es und schreibe meine Idee. Wir gründen eine forumsgruppe wo auch vereinsmitglieder sind gehen auf Spenden (Croundfounding Aktion und soweiter und versuchen uns noch 8.4 Prozent der FCB Aktien kaufen so das wir Vereinsmitglieder dann 33. 4 Prozent der Aktien am Verein hätten.
    Ich bin sogar der Meinung das der FCB den Mitglieder gehört.
    Und was machst du mit 33.4%?
    Die dann einem Verein gehören der seine Aktien aktuell von Burgener vertreten lässt und das voll OK findet und den Einzigen der den Mumm hatte das zu hinterfragen blöd hinstellt?

  12. #6342
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    Logischer weise würde ich auch dann etwas wollen das zb. wir Vereinsmitglieder auch einen Sitz haben im VR. Oder Einen Präsidenten -vereinsmitglieder , fan dialog stattfindet. Ich weis das es das in grossen deutschen vereinen gibt. Auf beispiele verzichte ich darauf.
    Ich habe die Angst und befürchtung das sich der Fcbasel momentan von der Fanbasis entfremdet.
    Geändert von Fcb Freak (14.08.2019 um 19:06 Uhr)

  13. #6343
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    Zitat Zitat von Fcb Freak Beitrag anzeigen
    ....Ich habe die Angst und befürchtung das sich der Fcbasel momentan von der Fanbasis entfremdet.
    Entfremdet sich der Club von der Fanbasis oder die Fanbasis vom Club ?
    Bei Entfremdung sehe ich drei Varianten: Trennung - Aufeinanderzugehen - Akzeptanz des Zustandes. Panta rhei....
    Übrigens: man kann sich auch vieles herbeibeschwören oder sich manipulieren lassen.

  14. #6344
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    Ich habs vorhin mit der entfremdung der fans- clubs ein wenig hart formuliert.Jedoch ist für mich der sinkende zuschauer schnit ein1.Anzeichen dafür und auch die nicht mehr erfolgreiche Vereinsmitglieder aktion von 10 000 mitglieder stockt. Es sind ca 8700 mitglieder im momment. Klar gehts einfacher wenn mann erfolg hat.

  15. #6345
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    Zitat Zitat von Fcb Freak Beitrag anzeigen
    Logischer weise würde ich auch dann etwas wollen das zb. wir Vereinsmitglieder auch einen Sitz haben im VR. Oder Einen Präsidenten -vereinsmitglieder , fan dialog stattfindet. Ich weis das es das in grossen deutschen vereinen gibt. Auf beispiele verzichte ich darauf.
    Ich habe die Angst und befürchtung das sich der Fcbasel momentan von der Fanbasis entfremdet.
    Burgener gehört der Club und führt in so wie er will und für gut befindet.
    Und solange du nicht die Mehrheit hast, hast du nix zu sagen und wird sich nix ändern.
    Der Verein hätte ja was zu sagen. Er lässt seine Aktien aber von Burgener vertreten. Und der Verein findet das prächtig.
    Auch wenn du einen VR stellen könntest. In einem sonst von Burgener bestellten VR - den er auch grad noch präsidiert - hättest du da nix zu melden.

    Dialog könnte es ja jetzt schon geben. Stattdessen haut er e-Sport, Indien und Rückbau mal so raus in die Welt und redet jedesmal davon, dass man da besser miteinander reden müsse. Das nächste mal.

  16. #6346
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    Zitat Zitat von Fcb Freak Beitrag anzeigen
    Ich habs vorhin mit der entfremdung der fans- clubs ein wenig hart formuliert.Jedoch ist für mich der sinkende zuschauer schnit ein1.Anzeichen dafür und auch die nicht mehr erfolgreiche Vereinsmitglieder aktion von 10 000 mitglieder stockt. Es sind ca 8700 mitglieder im momment. Klar gehts einfacher wenn mann erfolg hat.
    Wann hat denn der Zuschauerschwund begonnen ?
    Betrifft er auch andere Clubs der Super League ?

  17. #6347
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    Zitat Zitat von Lusti Beitrag anzeigen
    Burgener war anders, verhielt sich so wie seine Marketingfirma. In 2 Tagen muss das Stadion CL tauglich sein, neu dekoriert. Danach wird wieder abgebaut und weiter geht. Hopp hopp, ohne Respekt für die Arbeit des Vorgängers, ohne die Strukturen zu kennen. Jeder hatte mal so einen Chef, noch keinen Monat da und schon alles ändern. Und es kam wie es immer kommt wenn man an funktionierenden Strukturen rumdoktert von denen man keine Ahnung hat ... der Rest ist jüngere Vereinsgeschichte.
    Wunderschön gesagt und den Nagel auf den Kopf getroffen. Diese "Jetzt komme ich und ich bin ganz ein Toller und weiss alles besser, deshalb machen wir jetzt grundlos alles anders!"-Mentalität geht mir sowas von auf den Zeiger. Natürlich dürfen dann die Nachfolger die Fehler noch jahrelang ausbaden. Mit etwas Pech oder nochmal einem solchen Präsidenten-Sportchef-Duo enden wir wie GC oder Servette. Traurig, aber wahr.

  18. #6348
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    Wann hat denn der Zuschauerschwund begonnen ?
    Betrifft er auch andere Clubs der Super League ?
    Ich meinte aus früheren Jahren mal die HeiZuschauerzahl von ca 22.000 Besucher gelesen, oder gehört habe wo der FCB braucht aus einem Heimspiel das er ohne verlust aus diesem Heimspiel konmt. Eigentlich eine Verückte Zahl, und nun ist er an jenem Kritischen Punkt angekommen. An die Experten hier drinn, bitte korigiert mich wenn das mit den Ca 22.000 nicht stimmt. Auser den Yb währe jeder Verein froh er hätte 22.000 im Stadion.

  19. #6349
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    Zitat Zitat von Fcb Freak Beitrag anzeigen
    Ich meinte aus früheren Jahren mal die HeiZuschauerzahl von ca 22.000 Besucher gelesen, oder gehört habe wo der FCB braucht aus einem Heimspiel das er ohne verlust aus diesem Heimspiel konmt. Eigentlich eine Verückte Zahl, und nun ist er an jenem Kritischen Punkt angekommen. An die Experten hier drinn, bitte korigiert mich wenn das mit den Ca 22.000 nicht stimmt. Auser den Yb währe jeder Verein froh er hätte 22.000 im Stadion.
    Stellt Euch Canepa vor, wie der sich mit der roten Zora freuen würde über 22000 Zuschauer.

  20. #6350
    Erfahrener Benutzer Avatar von footbâle
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    Zitat Zitat von FC Bâle Beitrag anzeigen
    Welcher Countdown? Schwammige Behauptungen...
    OK. Ich versuche mal, das zu erklären. Wenn du irgend eine Institution leitest und dabei P&L (Profit & Loss) Verantwortung trägst, dann wirst du primär über deine Fixkosten nachdenken und dafür sorgen, dass die mit dem wahrscheinlichsten Szenario auf der Einnahmen–Seite korrelieren. Das wahrscheinlichste Szenario («normale Saison») ist, dass der FCB keine Champions League spielt. Das wusste man spätestens seit der am 26.08.16 in Monaco angekündigten Reform der Champions League. Unterstützt und getrieben durch die ECA. Ich empfehle die Lektüre dieses Artikels vom April 2017. https://www.handelszeitung.ch/sport/...system-1382246 Dauert nur 3 Minuten, das zu lesen. Im August 2016 waren HH noch in Amt und Würden und haben den Braten gerochen, vor allem der höchst intelligente Präsident. Der Countdown begann dann zu laufen.

    Wenn aber der FCB im Normalfall nicht mehr CL spielt, dann hat das eine sehr signifikante Auswirkung auf das wahrscheinlichste Szenario auf der Einnahmen–Seite. Es fehlen dann ca. 30-40 Mio. Für einen Club wie den FCB eine Riesensumme. Dann wird jeder Mensch, der nicht komplett verblödet (oder ein Hasardeur) ist, die Kostenstruktur an die massiv veränderte Einnahmen Prognose anpassen. Sprich: Kleinere Brötchen backen. Auf diese Aufgabe hatten die hier glorifizierten HH keinen Bock. Sie haben einfach den Eisberg von weitem kommen sehen und das (bald) sinkende Schiff mit einem Rettungsboot verlassen, bevor es knallte.

    Wir wären heute mit HH kein Iota besser dran als mit Burgener / Zbinden. Wer das Gegenteil behauptet, kennt sich nicht aus. Genau wie jene, die den Unterschied zwischen Investitionen und Mäzenatentum nicht kennen. Sie schreien nach einem Investor, meinen aber einen Mäzen, der den gespendeten Betrag von Anfang an abschreibt. Und der das nur kann, weil er über praktisch unlimitierte Mittel verfügt. In diesem Fall: Milliarden. Denn nur wer Milliarden hat, kann sich Millionen als Währungsschwankung oder Rundungsdifferenz ans Bein streichen. Der FCB ist seit 3 Jahren (26.08.16) für einen Investor relativ uninteressant. Dass Burgener die Rolle trotzdem einnimmt, gereicht ihm zur Ehre. Ein kühler Rechner hätte das nicht gemacht, und würde es auch heute nicht machen. Gesucht sind also in der Regio ansässige Milliardäre - normale UHNWIs reichen nicht- mit einem grossen Herzen für den FCB. Da fällt mir auf Anhieb niemand ein. Oeri war ein absoluter Glücksfall und hat uns in eine Dimension «gebeamt», in der wir nicht zuhause sind. Merke: Was wir jetzt erleben, ist keine Ausnahmesituation, sondern der Normalfall.

    Man darf eine der Grundregeln im Leben nicht vergessen: Wenn es um Geld geht, wirds schwierig. Und wenn es um viel Geld geht, wirds sehr schwierig. Der Weg, den der FCB eingeschlagen hat, ist leider alternativlos, und zwar unabhängig von den handelnden Personen. Wir sind eines der vielen Opfer einer Entwicklung, die wir nicht steuern oder gar aufhalten können.

  21. #6351
    Erfahrener Benutzer Avatar von Patzer
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    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen
    OK. Ich versuche mal, das zu erklären. Wenn du irgend eine Institution leitest und dabei P&L (Profit & Loss) Verantwortung trägst, dann wirst du primär über deine Fixkosten nachdenken und dafür sorgen, dass die mit dem wahrscheinlichsten Szenario auf der Einnahmen–Seite korrelieren. Das wahrscheinlichste Szenario («normale Saison») ist, dass der FCB keine Champions League spielt. Das wusste man spätestens seit der am 26.08.16 in Monaco angekündigten Reform der Champions League. Unterstützt und getrieben durch die ECA. Ich empfehle die Lektüre dieses Artikels vom April 2017. https://www.handelszeitung.ch/sport/...system-1382246 Dauert nur 3 Minuten, das zu lesen. Im August 2016 waren HH noch in Amt und Würden und haben den Braten gerochen, vor allem der höchst intelligente Präsident. Der Countdown begann dann zu laufen.

    Wenn aber der FCB im Normalfall nicht mehr CL spielt, dann hat das eine sehr signifikante Auswirkung auf das wahrscheinlichste Szenario auf der Einnahmen–Seite. Es fehlen dann ca. 30-40 Mio. Für einen Club wie den FCB eine Riesensumme. Dann wird jeder Mensch, der nicht komplett verblödet (oder ein Hasardeur) ist, die Kostenstruktur an die massiv veränderte Einnahmen Prognose anpassen. Sprich: Kleinere Brötchen backen. Auf diese Aufgabe hatten die hier glorifizierten HH keinen Bock. Sie haben einfach den Eisberg von weitem kommen sehen und das (bald) sinkende Schiff mit einem Rettungsboot verlassen, bevor es knallte.

    Wir wären heute mit HH kein Iota besser dran als mit Burgener / Zbinden. Wer das Gegenteil behauptet, kennt sich nicht aus. Genau wie jene, die den Unterschied zwischen Investitionen und Mäzenatentum nicht kennen. Sie schreien nach einem Investor, meinen aber einen Mäzen, der den gespendeten Betrag von Anfang an abschreibt. Und der das nur kann, weil er über praktisch unlimitierte Mittel verfügt. In diesem Fall: Milliarden. Denn nur wer Milliarden hat, kann sich Millionen als Währungsschwankung oder Rundungsdifferenz ans Bein streichen. Der FCB ist seit 3 Jahren (26.08.16) für einen Investor relativ uninteressant. Dass Burgener die Rolle trotzdem einnimmt, gereicht ihm zur Ehre. Ein kühler Rechner hätte das nicht gemacht, und würde es auch heute nicht machen. Gesucht sind also in der Regio ansässige Milliardäre - normale UHNWIs reichen nicht- mit einem grossen Herzen für den FCB. Da fällt mir auf Anhieb niemand ein. Oeri war ein absoluter Glücksfall und hat uns in eine Dimension «gebeamt», in der wir nicht zuhause sind. Merke: Was wir jetzt erleben, ist keine Ausnahmesituation, sondern der Normalfall.

    Man darf eine der Grundregeln im Leben nicht vergessen: Wenn es um Geld geht, wirds schwierig. Und wenn es um viel Geld geht, wirds sehr schwierig. Der Weg, den der FCB eingeschlagen hat, ist leider alternativlos, und zwar unabhängig von den handelnden Personen. Wir sind eines der vielen Opfer einer Entwicklung, die wir nicht steuern oder gar aufhalten können.
    1. das mit der cl wird unerreichbar ist eben aus dem märchenland. yb wird sich wohl zum 2. mal nachenander qualifizieren (und das als ungesetzte mannschaft). schwierig ists nur, oder vorallem, wenn man als 2. in die quali muss

    2. die neue führung hat das strukturelle defizit nicht verkleinern können in 2 jahren. zudem hat man teure leerläufe produziert, denken wir an alli die entlassungen (fischer, wicky, konditeam etc) und die teuren floptransfers (rvw, oberlin, widmer etc.)

    3. auch mit einem kleineren budget kann man erfolg reich arbeiten, die mittel müssen nur richtig eingesetzt werden, beispiele yb, linz etc.
    Geändert von Patzer (14.08.2019 um 21:30 Uhr)

  22. #6352
    Erfahrener Benutzer Avatar von footbâle
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    Zitat Zitat von Patzer Beitrag anzeigen
    das mit der cl wird unerreichbar ist eben aus dem märchenland. yb wird sich wohl zum 2. mal nachenander qualifizieren (und das als ungesetzte mannschaft). schwierig ists nur, oder vorallem, wenn man als 2. in die quali muss
    Märchenland? Ich behaupte, dass es in Zukunft wieder nur sehr, sehr selten eine CL mit Schweizer Beteiligung geben wird.
    Und ob sich YB gegen Roter Stern Belgrad qualifizieren wird, bleibt abzuwarten. Ich würde da eher auf die Serben wetten.
    Fortsetzung folgt..

  23. #6353
    Erfahrener Benutzer Avatar von footbâle
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    Patzer, das Thema ist doch, wie man plant. Kennst du Planung? "Mal sehen" als betriebswirtschaftlicher Grundsatz ist mir unbekannt.
    Wenn du Präsident des FCB wärst, würdest du mit oder ohne Champions League Gruppenphase planen? Geschlossene Frage. Ja oder Nein.
    Und mit welchem Erlös aus Spielerverkäufen würdest du planen?

    Die Fixkosten sind lenkbar, die Einnahmen in diesem Geschäft hängen weitgehend vom sportlichen Erfolg ab, der wiederum nur bedingt planbar ist. Hätten wir 19/20 ein Budget, das eine Teilnahme an der CL Gruppenphase antizipiert hätte, dann wäre die Kacke jetzt richtig am dampfen.

  24. #6354
    Erfahrener Benutzer Avatar von SubComandante
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    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen
    Die Fixkosten sind lenkbar, die Einnahmen in diesem Geschäft hängen weitgehend vom sportlichen Erfolg ab, der wiederum nur bedingt planbar ist. Hätten wir 19/20 ein Budget, das eine Teilnahme an der CL Gruppenphase antizipiert hätte, dann wäre die Kacke jetzt richtig am dampfen.
    Darum die Entscheidung, keinen teuren Innenverteidiger zu holen oder Ajeti zu halten. Bei der momentanen monetären Lage wäre Pokern keine gute Idee gewesen. Wichtiger ist nun, die Mannschaft weiter nach vorne zu bringen und wenn möglich um die Meisterschaft zu kämpfen. Die EL ist eine willkommene Abwechslung und bietet auch die Möglichkeit, Spieler für andere Vereine interessant zu machen.

  25. #6355
    Erfahrener Benutzer Avatar von footbâle
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    Zitat Zitat von SubComandante Beitrag anzeigen
    Darum die Entscheidung, keinen teuren Innenverteidiger zu holen oder Ajeti zu halten. Bei der momentanen monetären Lage wäre Pokern keine gute Idee gewesen.
    Bingo !

  26. #6356
    Erfahrener Benutzer Avatar von Patzer
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    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen
    Patzer, das Thema ist doch, wie man plant. Kennst du Planung? "Mal sehen" als betriebswirtschaftlicher Grundsatz ist mir unbekannt.
    Wenn du Präsident des FCB wärst, würdest du mit oder ohne Champions League Gruppenphase planen? Geschlossene Frage. Ja oder Nein.
    Und mit welchem Erlös aus Spielerverkäufen würdest du planen?

    Die Fixkosten sind lenkbar, die Einnahmen in diesem Geschäft hängen weitgehend vom sportlichen Erfolg ab, der wiederum nur bedingt planbar ist. Hätten wir 19/20 ein Budget, das eine Teilnahme an der CL Gruppenphase antizipiert hätte, dann wäre die Kacke jetzt richtig am dampfen.
    den spagat mussten wir immer schon machen , seit oeri als lebensversicherung weg ist.

    grundsätzlich gebe ich dir ja nicht unrecht, ich behaupte nur, dass es aktuell nicht viel schwerer ist, die cl zu erreichen als früher, als noch das alte system war.

    sparen wir, weil wir wirklich sparen möchten, oder weil es jetzt nicht anders geht? würden wir auch sparen, wenn wir 2 mal meister geworden wären, und 2 mal die cl erreicht hätten? ich glaube nicht. dieses redimensionieren war doch nie geplant, und der aktuellen sportlichen misere geschuldet. wir befinden uns in einer abwärtsspirale, und ob da nicht zu investieren die richtige strategie ist weiss ich nicht. das stadion, die infrastrukur, das kostet doch soviel geld, dass der fcb eingigermassen gross bleiben muss. sonst gehts uns dann wie servette oder so.
    Geändert von Patzer (14.08.2019 um 22:19 Uhr)

  27. #6357
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tsunami
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    Zitat Zitat von Patzer Beitrag anzeigen
    1. das mit der cl wird unerreichbar ist eben aus dem märchenland. yb wird sich wohl zum 2. mal nachenander qualifizieren (und das als ungesetzte mannschaft). schwierig ists nur, oder vorallem, wenn man als 2. in die quali muss

    2. die neue führung hat das strukturelle defizit nicht verkleinern können in 2 jahren. zudem hat man teure leerläufe produziert, denken wir an alli die entlassungen (fischer, wicky, konditeam etc) und die teuren floptransfers (rvw, oberlin, widmer etc.)

    3. auch mit einem kleineren budget kann man erfolg reich arbeiten, die mittel müssen nur richtig eingesetzt werden, beispiele yb, linz etc.
    + 1

  28. #6358
    Erfahrener Benutzer Avatar von Gollum
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    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen
    OK, Orakel. Wenn du wirklich Mitglied des Vereins bist, dann wirst du verstehen, dass es nicht reicht, zu sagen, was man NICHT will. Wir sind der FC Basel 1893. Du bist ein Teil davon. Wenn wir nicht besseres vorschlagen können, als das, was wir z.Zt. haben, dann müssen wir den Status Quo verteidigen. Der Unterschied zwischen einem Mitglied und irgend einem Fan ist, dass wir der Club sind, und damit mitverantwortlich, und nicht einfach die Fresse aufreissen können, um zu sagen, alles Scheisse.
    Ein Mitglied kann aus meiner Sicht keinen Entscheidungsträger des Clubs in Frage stellen, ohne eine Idee zu haben, durch wen und wie er ersetzt werden könnte. Denn damit gibt man den Unterschied zu den normalen Leuten auf, die sich Fans nennen.
    Nun ja, footbâle. Ich schliesse daraus, dass Du damals für Burgener gestimmt hast. Und dies wahrscheinlich primär aus Pragmatismus mangels konkreter Alternativen. Aber vielleicht war ja auch bei Dir anfänglich noch mehr Zuversicht oder gar Überzeugung und Goodwill gegenüber der neuen Führung vorhanden, stiess doch vermutlich dieses wohlklingende Konzept auch in Deinem rotblauen Herzen auf den entsprechenden Nährboden? Was ist so schlimm daran, seine Meinung zu ändern, sich eine Fehleischätzung einzugestehen, dass man sich Kritik in Ermangelung einer Lösung selber verbietet? Oder trifft nichts davon zu und Du bist nach wie vor von Burgener und dem eingeschlagenen Weg überzeugt? Lösungsansätze sind selbstverständlich immer wünschenswert. Insofern löblich, dein Eigenanspruch, wenn auch leicht elitär.

  29. #6359
    Erfahrener Benutzer Avatar von footbâle
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    Zitat Zitat von Patzer Beitrag anzeigen
    sparen wir, weil wir wirklich sparen möchten, oder weil es jetzt nicht anders geht? würden wir auch sparen, wenn wir 2 mal meister geworden wären, und 2 mal die cl erreicht hätten? ich glaube nicht. dieses redimensionieren war doch nie geplant, und der aktuellen sportlichen misere geschuldet.
    Danke Patzer für die Diskussion. Bevor ich ausführlich antworte, wiederhole ich meine Frage von vorhin:
    "Wenn du Präsident des FCB wärst, würdest du mit oder ohne Champions League Gruppenphase planen?"

    Wenns Recht ist, hätte ich darauf gerne eine Antwort, denn die Antwort (J/N) impliziert einen enormen Unterschied bzgl. der Art und Weise, wie man den Verein lenkt.

    Falls du antworten willst: "Wenn ich Präsident wäre, wären wir sowohl 2018 als auch 2019 Meister geworden und hätten die CL Gruppenphase erreicht" - bitte erspare mir das. Lass uns halbwegs vernünftig bleiben.

  30. #6360
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    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen
    OK. Ich versuche mal, das zu erklären. Wenn du irgend eine Institution leitest und dabei P&L (Profit & Loss) Verantwortung trägst, dann wirst du primär über deine Fixkosten nachdenken und dafür sorgen, dass die mit dem wahrscheinlichsten Szenario auf der Einnahmen–Seite korrelieren. Das wahrscheinlichste Szenario («normale Saison») ist, dass der FCB keine Champions League spielt. Das wusste man spätestens seit der am 26.08.16 in Monaco angekündigten Reform der Champions League. Unterstützt und getrieben durch die ECA. Ich empfehle die Lektüre dieses Artikels vom April 2017. https://www.handelszeitung.ch/sport/...system-1382246 Dauert nur 3 Minuten, das zu lesen. Im August 2016 waren HH noch in Amt und Würden und haben den Braten gerochen, vor allem der höchst intelligente Präsident. Der Countdown begann dann zu laufen.

    Wenn aber der FCB im Normalfall nicht mehr CL spielt, dann hat das eine sehr signifikante Auswirkung auf das wahrscheinlichste Szenario auf der Einnahmen–Seite. Es fehlen dann ca. 30-40 Mio. Für einen Club wie den FCB eine Riesensumme. Dann wird jeder Mensch, der nicht komplett verblödet (oder ein Hasardeur) ist, die Kostenstruktur an die massiv veränderte Einnahmen Prognose anpassen. Sprich: Kleinere Brötchen backen. Auf diese Aufgabe hatten die hier glorifizierten HH keinen Bock. Sie haben einfach den Eisberg von weitem kommen sehen und das (bald) sinkende Schiff mit einem Rettungsboot verlassen, bevor es knallte.

    Wir wären heute mit HH kein Iota besser dran als mit Burgener / Zbinden. Wer das Gegenteil behauptet, kennt sich nicht aus. Genau wie jene, die den Unterschied zwischen Investitionen und Mäzenatentum nicht kennen. Sie schreien nach einem Investor, meinen aber einen Mäzen, der den gespendeten Betrag von Anfang an abschreibt. Und der das nur kann, weil er über praktisch unlimitierte Mittel verfügt. In diesem Fall: Milliarden. Denn nur wer Milliarden hat, kann sich Millionen als Währungsschwankung oder Rundungsdifferenz ans Bein streichen. Der FCB ist seit 3 Jahren (26.08.16) für einen Investor relativ uninteressant. Dass Burgener die Rolle trotzdem einnimmt, gereicht ihm zur Ehre. Ein kühler Rechner hätte das nicht gemacht, und würde es auch heute nicht machen. Gesucht sind also in der Regio ansässige Milliardäre - normale UHNWIs reichen nicht- mit einem grossen Herzen für den FCB. Da fällt mir auf Anhieb niemand ein. Oeri war ein absoluter Glücksfall und hat uns in eine Dimension «gebeamt», in der wir nicht zuhause sind. Merke: Was wir jetzt erleben, ist keine Ausnahmesituation, sondern der Normalfall.

    Man darf eine der Grundregeln im Leben nicht vergessen: Wenn es um Geld geht, wirds schwierig. Und wenn es um viel Geld geht, wirds sehr schwierig. Der Weg, den der FCB eingeschlagen hat, ist leider alternativlos, und zwar unabhängig von den handelnden Personen. Wir sind eines der vielen Opfer einer Entwicklung, die wir nicht steuern oder gar aufhalten können.
    Mit fast allem einverstanden, ausser mit deiner Behauptung, der FCB wäre heute mit HH kein Jota besser dran als mit Burgener/Zbinden. Natürlich wären HH vor den gleichen Sachzwängen gestanden und hätten redimensionieren bzw. sparen müssen. Aber sie hätten es garantiert nicht derart dilettantisch getan wie Burgener ... und deshalb stünde der FCB mit ihnen heute an einem anderen Ort - mutmasslich auf Augenhöhe mit YB.

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