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Thema: Informationen und Spekulationen um unsere neue Vereinsführung

  1. #7111
    Erfahrener Benutzer Avatar von Delgado
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    Zitat Zitat von Heavy Beitrag anzeigen
    Mol luege ob das, wo ab morn in dr Präss abgoht, dr Füehrig und im Verein in sache Rueh au guet tuet.

    Dr Karli usch unprofessionell und miner !einig noch für si Funktion nid qualifiziert. VR vomene 100 Maa KMU isch chli was anderes als Logebespasser.

    Zu, Zbinden: si öffentluch Kritik isch entweder ebefalls unprofessionell oder e Hilferuef.
    Jedefalls schint bim FCB nid mitenander greset zwerde.
    Vermutlich effektiv ein Hilferuf, da ja der werte Herr Präsident auch in der gesamten Winterpause nicht die Zeit gefunden hat, mit dem Sportchef über die swhr wichtige Frage des Trainers zu sprechen.

  2. #7112
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von Misterargus Beitrag anzeigen
    Aus meiner Sicht das verkehrteste was man machen kann. Rückwärtsstrategie bedeutet Abstieg längerfristig !!!
    Mitnichten! Das trifft nur zu, wenn du meinst, dass es damit getan ist, eine Richtung einzuschlagen und dann deinen Kopf ausschalten kannst.

    Weiterhin die Vorwärtsstrategie fahren hätte geheissen, sich am Wettbewerb mit den europäischen Clubs zu orientieren. Die SL lag ja hinter dem FCB. Was hätte dies langfristig bedeutet? Mehr Geld für besseren Kader, Trainer und Strukturen. Klingt geil, oder?

    Jetzt denk das aber mal ernsthaft noch weiter. Um in diesem Wettbewerb zu bestehen, muss du mindestens mithalten können. Deine Fixkosten steigen, während deine Zuschauerzahlen in der langweiligen Meisterschaft sinken. Die eh schon geringen CH TV Gelder werden für die langweilige Meisterschaft nicht mehr so schnell steigen, wie bei einer spannenden. Die Abhängigkeit vom Erfolg wächst, während die Einnahmen der anderen Wettbewerbsteilnehmer idR höher sind. Um mehr Geld zu erhalten brauchst du alternative Einnahmequellen. Merchandising, Sponsoring, Ticketing, Events, Logen … wie viel dringend benötigte Kommerzialisierung würde es ertragen, bis sich der Club zu weit von den Menschen in der Region entfremdete? Und dies alles in einem Umfeld, indem man sich mit Geld gegenseitig die besten Leute wegkauft. Wieviele lokal ausgebildete Spieler genügten den steigenden Ansprüchen noch? Kommen die so schnell nach, wie sie uns weggekauft würden? Müsste nicht auch dort vermehrt auf Söldner gesetzt werden? Und wie lange halten die Reserven stand, wenn mal der Erfolg ausbleibt? Dort oben gilt fressen oder gefressen werden. Je weiter fortgeschritten du in diesem Zirkus bist, desto stärker sind deine Zwänge mitzumachen. Dadurch sinkt die Flexibilität, Freiheit und Selbstbestimmung. Eine Rückbesinnung wäre auf viel höherem Niveau entsprechend auch viel schwierige umzusetzen, während die Gefahr des Scheiterns und Kollapses zunähme.

    Die Rückwärtsstrategie heisst doch nicht, dass man ewig runterfährt, bis man am Boden angekommen ist. Die Idee wäre gewesen, sich sanft der Spitze der SL anzunähern und auf der Spitzenposition den Rückwärtsgang rauszunehmen. Die Strategie hätte gewechselt und man wäre ein balancierten Kurs weitergefahren. Man hätte versucht, sich laufend anzupassen, um die Spitze der SL zu bleiben. Einfach ohne diesen gewaltigen Vorsprung. Die «Meisterschaftsgarantie» wäre weg gewesen, aber trotzdem könnte man mit sehr guten Chancen Meister werden. Die Spannung steigt, die Freude über eine erkämpfte und verdiente Meisterschaft ist grösser. Finanziell wäre der Druck kleiner geworden, weil man sich der Realität angenähert hätte, was der CH Markt auch zu generieren vermag. Europäische Exploits wären immer noch möglich gewesen. Weil es in einem Spiel gegen Manchester United keinen grossen Unterschied macht, ob der FCB 60, 80 oder 100 Mio Umsatz macht. Ich glaube sogar, dass das Auftreten von stolzen Spielern mehr Wert ist, als das Auftreten von teuren Spielern.

    Wenn ich mir überlege, wie sich der FCB in weiteren 125 Jahren präsentieren soll, so wäre ich klar für die zweite Option. Die Vorwärtsstrategie hätte für mich nur einen Reiz, wenn ich glaube, dass nach mir die Sintflut kommt. Nur weil eine Horde Lemminge losrennt, muss ich ihnen doch nicht folgen? Ich kann diesen Reflex unterdrücken und mir überlegen, wo ich selbst hin will.
    Vormals rot|blau

  3. #7113
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    Sehe gerade Matthias Hüppi im Teleclub. Seine Aussagen und sein Verhalten nehmen schon fast Heusler‘sche Züge an.
    Für immer Rotblau - egal in welcher Liga

  4. #7114
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    Zitat Zitat von Cuore Matto Beitrag anzeigen
    Sehe gerade Matthias Hüppi im Teleclub. Seine Aussagen und sein Verhalten nehmen schon fast Heusler‘sche Züge an.
    - Wird er von Herrn Heusler beraten ?
    - War Herr Heusler doch nicht soooo einzigartig ? (ich möchte seine Verdienste keinesfalls schmälern, aber die Überhöhung seiner Person relativieren.)

  5. #7115
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    Ihm kommt sicher entgegen, dass er lange beim Fernsehen gearbeitet hat. Er weiss wie man sich ausdrückt und was für Botschaften man damit versendet (was man von unserer Führung leider nicht immer sagen kann).

  6. #7116
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Einzigartig ist jeder Mensch. Es gibt nicht mehr oder weniger einzigartig.

    Heusler hatte viele Qualitäten, aber ich glaube, dass sein grösste Stärke darin bestand, auf Menschen zuzugehen, diesen mit Respekt zu begegnen, Vertrauen zu schenken und so für (sich und) den FCB zu gewinnen, indem er ihre Herzen ansprach. Die Menschen näherten sich, respektierten und vertrauten im Gegenzug dem FCB und schlossen ihn in ihre Herzen ein. So konnte er die Menschen der Region mit dem FCB zu einer starken Einheit verbinden.

    Eindrücklich seine «Mir wänn das nid!»-Rede. In der er die Taten verurteilte, aber eine klare Grenze zwischen der FCB Gemeinschaft und der medialen und politischen Repressionspolemik zog.



    Seine Zeit hier war schön. Aber wir sind nicht auf einen wie ihn angewiesen, wieder so schöne Zeiten zu erleben. Wer davon ausgeht, dass wir einen wie Heusler brauchen, glaubt nicht daran selbst für mehr Menschlichkeit, Respekt, Vertrauen und Herz eintreten zu können. Wir sind alle alt genug, in eigener Verantwortung, das Auftreten der FCB Gemeinschaft mitzubestimmen.
    Vormals rot|blau

  7. #7117
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    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    Seine Zeit hier war schön. Aber wir sind nicht auf einen wie ihn angewiesen, wieder so schöne Zeiten zu erleben. Wer davon ausgeht, dass wir einen wie Heusler brauchen, glaubt nicht daran selbst für mehr Menschlichkeit, Respekt, Vertrauen und Herz eintreten zu können. Wir sind alle alt genug, in eigener Verantwortung, das Auftreten der FCB Gemeinschaft mitzubestimmen.
    Sorry, Lällekönig, aber mir ist das einfach ein bisschen zu schwülstig. Ich denke nicht, dass sich mein Verhalten dem FCB gegenüber von der "Heusler-Ära" bis heute irgendwie geändert hat. Trotzdem erleben wir etwas andere Zeiten im Moment, was halt schon in erster Linie mit dem Wechsel in der Führung zu tun hat und wohl weniger mit uns Fans.

  8. #7118
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von Quo Beitrag anzeigen
    Sorry, Lällekönig, aber mir ist das einfach ein bisschen zu schwülstig. Ich denke nicht, dass sich mein Verhalten dem FCB gegenüber von der "Heusler-Ära" bis heute irgendwie geändert hat. Trotzdem erleben wir etwas andere Zeiten im Moment, was halt schon in erster Linie mit dem Wechsel in der Führung zu tun hat und wohl weniger mit uns Fans.
    Das habe ich in meinem «Stützen und Fundament» Abschnitt schon angesprochen.
    In der Heusler Ära wurden derart viele unterschiedliche Erwartungen erfüllt, dass man nicht so tief zerstritten war, sondern mehrheitlich zufrieden und einer Meinung. Dass diese Einigkeit aber auch gleichzeitig die besten Voraussetzungen erfüllt, diese unterschiedlichen Erwartungen zu bedienen stimmt aber auch. Das Stadion ist voller, die Arbeit macht mehr Spass, etc.

    Was jetzt zuerst da war ist wie die Frage nach Huhn oder Ei? Es wächst und entwickelt sich beides parallel.

    Im Gegensatz das heutige Bild. Jetzt herrscht viel Unruhe, weil viele die Erfüllung der eigenen Erwartungen in Gefahr sehen. Im Kampf um die eigenen Interessen, zerstreitet und spaltet sich die FCB Gemeinschaft. Bestes Beispiel Koller.

    Wenn du dein Verhalten nicht änderst, wenn derjenige nicht mehr da ist, der für Einigkeit sorgte, indem er auf möglichst viele Bedürfnisse einging, brauchst du dich auch nicht wundern, dass die Einigkeit nicht mehr gegeben ist, dass du nun andere Zeiten erlebst. Das ist die Eigenverantwortung, welche ich ansprach. Jetzt müssen wir uns selbst zu einer Einheit verbinden. Sie ist nicht mehr als Selbstverständlichkeit zu betrachten.

    Geh davon aus, dass jeder das Beste für den FCB im Sinn hat. Beispiel Koller. Wer sich gegen ihn äussert, ist eigentlich für Entwicklung. Wer sich für ihn äussert, ist eigentlich für Kontinuität. Wäre das Beste für den FCB nicht eine kontinuierliche Entwicklung? Wenn die kontinuierliche Entwicklung erlebbar ist, besteht kein Anlass für Konflikt. Wie sieht es aus, wenn sie in Gefahr gewähnt wird?

    Würde durch solche Einsichten und entsprechendes Verhalten nicht wieder mehr Einheit erwachsen? Tritt dadurch die Gemeinschaft nicht geeinter auf? Würden dadurch nicht auch bessere Voraussetzungen für die Führung entstehen?
    Vormals rot|blau

  9. #7119
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    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    Den heutigen Sieg auf die Äusserung Odermatts zurückzuführen, bedient nur dein eigenes Narrativ.

    (...)

    Das ändert aber nichts daran, dass er eine Kompetenz überschritten hat.
    Ich bin weit davon entfernt zu denken, dass Odermatt den Sieg gegen den FCZ verursacht hat. Ich wende mich nur gegen die Aussage, dass seine ganz konkrete Kritik an einem ganz konkreten Entscheid, die eindeutig als persönliche Meinung gekennzeichnet war, dem FCB ganz gewaltig geschadet und den "Shareholder- Value" gemindert habe. Ich finde das völlig übertrieben.

    Und ich glaube nicht, dass es deine Kompetenz ist, die Kompetenzgrenzen von Odermatt zu definieren.

    Ich finde es bermerkenswert positiv, dass der FCB Odermatt in den Medien auftreten lässt und dass er ihm nicht auferlegt, nur Phrasen und nichtssagende Gemeinplätze abzusondern.

    Wenn Zbinden beleidigt reagiert, weil er sich sosehr mit Koller identifiziert, dass er auch die kleinste Kritik nicht erträgt, ist Zbindens Problem, nicht dasjenige Odermatts. Wenn die Medien aus Odermatts Äusserung eine grosse Geschichte konstruieren wollen, finde ich das lächerlich.

  10. #7120
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    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    Das habe ich in meinem «Stützen und Fundament» Abschnitt schon angesprochen.
    In der Heusler Ära wurden derart viele unterschiedliche Erwartungen erfüllt, dass man nicht so tief zerstritten war, sondern mehrheitlich zufrieden und einer Meinung. Dass diese Einigkeit aber auch gleichzeitig die besten Voraussetzungen erfüllt, diese unterschiedlichen Erwartungen zu bedienen stimmt aber auch. Das Stadion ist voller, die Arbeit macht mehr Spass, etc.

    Was jetzt zuerst da war ist wie die Frage nach Huhn oder Ei? Es wächst und entwickelt sich beides parallel.

    Im Gegensatz das heutige Bild. Jetzt herrscht viel Unruhe, weil viele die Erfüllung der eigenen Erwartungen in Gefahr sehen. Im Kampf um die eigenen Interessen, zerstreitet und spaltet sich die FCB Gemeinschaft. Bestes Beispiel Koller.

    Wenn du dein Verhalten nicht änderst, wenn derjenige nicht mehr da ist, der für Einigkeit sorgte, indem er auf möglichst viele Bedürfnisse einging, brauchst du dich auch nicht wundern, dass die Einigkeit nicht mehr gegeben ist, dass du nun andere Zeiten erlebst. Das ist die Eigenverantwortung, welche ich ansprach. Jetzt müssen wir uns selbst zu einer Einheit verbinden. Sie ist nicht mehr als Selbstverständlichkeit zu betrachten.

    Geh davon aus, dass jeder das Beste für den FCB im Sinn hat. Beispiel Koller. Wer sich gegen ihn äussert, ist eigentlich für Entwicklung. Wer sich für ihn äussert, ist eigentlich für Kontinuität. Wäre das Beste für den FCB nicht eine kontinuierliche Entwicklung? Wenn die kontinuierliche Entwicklung erlebbar ist, besteht kein Anlass für Konflikt. Wie sieht es aus, wenn sie in Gefahr gewähnt wird?

    Würde durch solche Einsichten und entsprechendes Verhalten nicht wieder mehr Einheit erwachsen? Tritt dadurch die Gemeinschaft nicht geeinter auf? Würden dadurch nicht auch bessere Voraussetzungen für die Führung entstehen?
    Das mit der FCB-Gemeinschaft sehe ich einfach nicht so wie du! Die 20'000 - 30'000 Nasen im Joggeli sind doch ein total heterogener Haufen und nicht eine Gemeinschaft! Da kommen die Leute doch aus ganz unterschiedlichen Motiven ins Stadion.
    Wer war denn in der Heusler Ära "nicht so tief zerstritten, sondern mehrheitlich zufrieden und einer Meinung"? Die Forumsuser? Dann empfehle ich dir den Fischer-Thread, den Sousa-Thread oder den Yakin-Thread! Oder woher kennst du sonst die Meinungen von den diversen Matchbesuchern? Trat/Tritt die MK in der Vergangenheit/Gegenwart immer als Einheit auf oder gibt es auch dort ganz unterschiedliche Motive, warum die Leute in der Kurve stehen?

  11. #7121
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von Quo Beitrag anzeigen
    Das mit der FCB-Gemeinschaft sehe ich einfach nicht so wie du! Die 20'000 - 30'000 Nasen im Joggeli sind doch ein total heterogener Haufen und nicht eine Gemeinschaft! Da kommen die Leute doch aus ganz unterschiedlichen Motiven ins Stadion.
    Wer war denn in der Heusler Ära "nicht so tief zerstritten, sondern mehrheitlich zufrieden und einer Meinung"? Die Forumsuser? Dann empfehle ich dir den Fischer-Thread, den Sousa-Thread oder den Yakin-Thread! Oder woher kennst du sonst die Meinungen von den diversen Matchbesuchern? Trat/Tritt die MK in der Vergangenheit/Gegenwart immer als Einheit auf oder gibt es auch dort ganz unterschiedliche Motive, warum die Leute in der Kurve stehen?
    OK, «mehrheitlich zufrieden und oft einer Meinung» hätte es besser umschrieben.

    Wer? Die FCB Gemeinschaft. So verschieden sie auch ist, es gab damals mehr Verbindendes, als nur den Erfolg. Es waren die Geschichten und ihre Deutungen.

    Empfand jemand keine Dankbarkeit gegenüber Gigi Oeri? Fand es jemand nicht gut, dass sie den FCB liebte? Über die Art, diese Liebe auszudrücken, kann man sich streiten, Badewanne und so, aber es machte sie auch menschlich. Gab es Kritik, Heusler zum Geschäftsführer zu machen? Zum Präsidenten? Lächelte man nicht auch am Montag im Tram einem Wildfremden kurz zu, nur weil er eine FCB Mütze und man selbst einen FCB Pin trug? Waren wir nicht stolz, den am besten geführten Club der Schweiz zu sein? Schämten wir uns nicht für die Schande von Basel? Gibt es jemanden, der nicht stolz darauf war, dass Frei Rückkehr auf Strellers Hochzeit von Heusler eingefädelt wurde? War einer nicht stolz darauf, als man in der Champions League mit 6 in der Region geborenen Spieler siegte? War einer nicht berührt vom «Vale kumm bald zrugg»? etc., etc.

    Gibt es in deiner Erinnerung nicht auch mehr Geschichten, in denen man sich einig war, als in der jüngsten Vergangenheit?

    Ich ging überhaupt nicht davon aus, dass man ein Haufen gleichgeschalteter Klone war. Im Gegenteil, wie du sagst kam jeder aus einer unterschiedlichen Motivation ins Stadion und trotzdem fühlte man sich verbunden. War Verbunden in diesen Geschichten, die man erlebte und an die man glaubte. Erlebte Momente gefühlter Übereinstimmung oder übereinstimmender Gefühle.

    Es fiel nicht plötzlich mit dem Wechsel zu Burgener weg. Es fing schon früher mit der Übersättigung an, aber solange der Erfolg da war, täuschte er darüber hinweg. Und Heusler konnte das Gröbste durch sein Wirken auffangen. Das Beruhigungsmittel Schweizer Meister verlor seine Wirkung. Das Mittel und Heusler gleichzeitig zu verlieren fühlt sich wie kalter Entzug an. Wir suchen wieder nach diesem High und wissen nicht wo finden. Das einzige, an das wir uns erinnern ist, dass Erfolg die Schmerzen lindert. Daher bekämpfen wir blindlings alles, was diesem Erfolg im Wege stehen könnte.
    Vormals rot|blau

  12. #7122
    Erfahrener Benutzer Avatar von Gollum
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    Zitat Zitat von Tschum Beitrag anzeigen
    (...) Ich wende mich nur gegen die Aussage, dass seine ganz konkrete Kritik an einem ganz konkreten Entscheid, die eindeutig als persönliche Meinung gekennzeichnet war, dem FCB ganz gewaltig geschadet und den "Shareholder- Value" gemindert habe. Ich finde das völlig übertrieben.
    Shareholder-Value hin oder her Fakt ist, dass es mehr Unruhe rein bringt. Und alles was Unruhe rein bringt, ist normalerweise kontraproduktiv. Ich finde, Florian Raz hat es im Fussball Talk auf Teleclub Zoom treffend analysiert: Karli steht als Clublegende ein wenig über Allem und darf grundsätzlich in der Öffentlichkeit frei Schnauze reden, das erwartet man in einer gewissen Weise sogar von ihm. Problematisch wird es dann, wenn er nebst dem Status einer Clublegende auch noch eine konkrete Funktion im Verein inne hat. Als VR mischt man sich normalerweise nicht derart explizit ins Tagesgeschäft ein. Und wenn, dann diskreter. Und genau da liegt der springende Punkt. Nebst seiner offiziellen Funktion als VR hat er dem Vernehmen nach auch noch einen guten Draht zum Präsidenten und besitzt somit die Möglichkeit, direkt und diskret Einfluss auf Operatives zu nehmen. Und weil über diesen Punkt medial und auch hier drin seit Längerem heiss spekuliert wird, haben derlei öffentliche Äusserungen von Karli natürlich erheblich mehr Gewicht und bringen unnötig Unruhe rein. Darüber müsste er sich eigentlich im Klaren sein, aber es scheint ihm egal zu sein. Er stellt sich somit - fahrlässig/unbedarft oder wissentlich/willentlich - über die Interessen des Clubs, was selbst einer Clublegende nicht zusteht!


    Zitat Zitat von Tschum Beitrag anzeigen
    Wenn Zbinden beleidigt reagiert, weil er sich sosehr mit Koller identifiziert, dass er auch die kleinste Kritik nicht erträgt, ist Zbindens Problem, nicht dasjenige Odermatts. Wenn die Medien aus Odermatts Äusserung eine grosse Geschichte konstruieren wollen, finde ich das lächerlich.
    rot: Dies ist Deine persönliche Interpretation bzw. eine Unterstellung. Fakt ist, dass Zbinden (zurecht) nicht Glücklich ist mit Karlis Kompetenzüberschreitung und sich dann im sellben Atemzug ähnlich unprofessionell verhält.

    blau: Das magst Du zurecht lächerlich finden, aber so funktioniert der Zirkus. Dies ist allen Beteiligten bewusst, ganz sicher auch einem Karli...
    Geändert von Gollum (10.02.2020 um 08:34 Uhr)

  13. #7123
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    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    OK, «mehrheitlich zufrieden und oft einer Meinung» hätte es besser umschrieben.

    Wer? Die FCB Gemeinschaft. So verschieden sie auch ist, es gab damals mehr Verbindendes, als nur den Erfolg. Es waren die Geschichten und ihre Deutungen.

    Empfand jemand keine Dankbarkeit gegenüber Gigi Oeri? Fand es jemand nicht gut, dass sie den FCB liebte? Über die Art, diese Liebe auszudrücken, kann man sich streiten, Badewanne und so, aber es machte sie auch menschlich. Gab es Kritik, Heusler zum Geschäftsführer zu machen? Zum Präsidenten? Lächelte man nicht auch am Montag im Tram einem Wildfremden kurz zu, nur weil er eine FCB Mütze und man selbst einen FCB Pin trug? Waren wir nicht stolz, den am besten geführten Club der Schweiz zu sein? Schämten wir uns nicht für die Schande von Basel? Gibt es jemanden, der nicht stolz darauf war, dass Frei Rückkehr auf Strellers Hochzeit von Heusler eingefädelt wurde? War einer nicht stolz darauf, als man in der Champions League mit 6 in der Region geborenen Spieler siegte? War einer nicht berührt vom «Vale kumm bald zrugg»? etc., etc.

    Gibt es in deiner Erinnerung nicht auch mehr Geschichten, in denen man sich einig war, als in der jüngsten Vergangenheit?

    Ich ging überhaupt nicht davon aus, dass man ein Haufen gleichgeschalteter Klone war. Im Gegenteil, wie du sagst kam jeder aus einer unterschiedlichen Motivation ins Stadion und trotzdem fühlte man sich verbunden. War Verbunden in diesen Geschichten, die man erlebte und an die man glaubte. Erlebte Momente gefühlter Übereinstimmung oder übereinstimmender Gefühle.

    Es fiel nicht plötzlich mit dem Wechsel zu Burgener weg. Es fing schon früher mit der Übersättigung an, aber solange der Erfolg da war, täuschte er darüber hinweg. Und Heusler konnte das Gröbste durch sein Wirken auffangen. Das Beruhigungsmittel Schweizer Meister verlor seine Wirkung. Das Mittel und Heusler gleichzeitig zu verlieren fühlt sich wie kalter Entzug an. Wir suchen wieder nach diesem High und wissen nicht wo finden. Das einzige, an das wir uns erinnern ist, dass Erfolg die Schmerzen lindert. Daher bekämpfen wir blindlings alles, was diesem Erfolg im Wege stehen könnte.

    Und nochmals: Das, was du als "FCB Gemeinschaft" bezeichnest, ist für mich einfach nicht fassbar. Es gibt heute und es gab schon früher Individuen, die als FCB-Fans an ein FCB-Spiel gingen, und sich dann dort völlig idiotisch benahmen. Denen fühlte ich mich nie verbunden. Ich habe vor allem im Sektor C Sitznachbarn erlebt, die ab der 1.Spielminute nur herumnörgelten: an einzelnen Spielern, am Trainer, am Transferchef. Auch denen fühlte ich mich nie verbunden.
    Was du im Abschnitt über Dankbarkeit und Liebe aufzählst, ist wohl schon richtig, aber es gab doch auch damals schon immer Kritik bei Niederlagen. Transfers wurden als Flops bezeichnet, die Mannschaftsauf- und -einstellung des Trainers wurde kritisiert etc.
    Das was du als "tief zerstritten" bezeichnest, ist die Suche nach den Gründen für den momentan Misserfolg (wobei das Jammern auf hohem Niveau ist!). Während für die einen der Präsident, für die anderen Marco Streller oder Marcel Koller verantwortlich sind, sind für andere einzelne Spieler die Schuldigen an der momentanen Misere.
    Es ist doch einfach so, dass jeder FCB-Fan sich einen erfolgreichen FCB wünscht. Und wenn das nicht der Fall ist, ist man unzufrieden und sucht nach Gründen. Das ist für mich völlig nachvollziehbar.
    Ich war am Samstag live im Letzigrund. Da waren wohl alle FCB-Fans happy. Und warum? Genau, weil der FCB ein tolles Spiel zeigte und siegte. Wenn du dich nach der FCB Gemeinschaft von Gigi/Heusler zurücksehnst, wirst du warten müssen, bis der FCB wieder gleich erfolgreich spielt.

  14. #7124
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    Zitat Zitat von Gollum Beitrag anzeigen
    Shareholder-Value hin oder her Fakt ist, dass es mehr Unruhe rein bringt. Und alles was Unruhe rein bringt, ist normalerweise kontraproduktiv.......
    Man muss sich auch aus der Ruhe bringen lassen.
    Der Begriff "Altersweisheit" kommt nicht von ungefähr.

  15. #7125
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    Ich glaub Lällekönig und Quo reden aneinander vorbei.
    EMBOLO <3

    Sometimes by loosing a Battle, you find a new way of winning the war.
    Ich verneige mich vor User Felipe

  16. #7126
    Erfahrener Benutzer Avatar von MistahG
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    Zitat Zitat von lpforlive Beitrag anzeigen
    Es geht um die Fragestellung des Journalisten, der den Eindruck vermitteln wollte, dass der FCB bei dem erwähnten Transfer den Schuldigen sei. Aber die Fakten sind derart klar, dass der Charakterlump sich derart undankbar und unprofessionell dem Arbeitgeber verabschiedet. Das er noch bei Juve ernsthaft ein Kandidat sein sollte, kann man nur lachen. Von den betroffenenden Journalisten ist man normalerweise seriösere Arbeit gewohnt als dieses Interview ala Blick.


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    es war wohl eher so, juve wollte okafor und hätte das deutlich bessere paket geschnürt... aber halt mit parkieren des spielers beim fcb, okafor wollte sofort weg... wegen koller. weil unter koller haben viele den koller...
    Geändert von MistahG (10.02.2020 um 13:06 Uhr)

  17. #7127
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von Quo Beitrag anzeigen
    Und nochmals: Das, was du als "FCB Gemeinschaft" bezeichnest, ist für mich einfach nicht fassbar. Es gibt heute und es gab schon früher Individuen, die als FCB-Fans an ein FCB-Spiel gingen, und sich dann dort völlig idiotisch benahmen. Denen fühlte ich mich nie verbunden. Ich habe vor allem im Sektor C Sitznachbarn erlebt, die ab der 1.Spielminute nur herumnörgelten: an einzelnen Spielern, am Trainer, am Transferchef. Auch denen fühlte ich mich nie verbunden.
    Die FCB Gemeinschaft sind alle, welche für den FCB sind. Angestellte, Ehemalige und Fans. Aber als Grundlage ein Wir-Gefühl auszulösen, reicht das nicht aus. Wenn du dieses Wir-Gefühl nie spüren kannst, bist du einsam. Es ist aber auch kein Dauer-Zustand, sondern manifestiert sich in Momenten. Daher brachte ich das Beispiel mit dem dringend benötigten Tor:
    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    Als Beispiel die Freude nach einem dringend benötigtem Tor. Ich empfinde diese Momente so kraftvoll, weil meine eigenen Gefühle zur Situation – also die Anspannung davor und die plötzliche Erleichterung, welche in pure Freude umschlägt – echt sind. Der Moment, indem ich realisiere, dass alle um mich herum die gleichen echten Gefühle haben, verstärkt mein eigenes Gefühl. Dieser kollektive Moment ist ein Aspekt des Gemeinschaftsgefühls, welches ich beschrieb.
    In diesem Moment siehst du, wie sich deine subjektive Einschätzung der Situation, mit jener der anderen deckt. Dass deine empfundene Freude, dich nicht als Aussenseiter abgrenzt. Schon alleine die Tatsache, dass sich die Spieler, aber auch andere Fans freuen und dieser Freude auch Ausdruck verleihen, dass du sie realisieren kannst, sagt dir, dass du mit deiner Einschätzung nicht alleine bist. Es gibt mehr Menschen, die diese Einschätzung teilen und das macht dich zum Teil dieser Gruppe. Du siehst deine Einschätzung bestätigt. Es muss dir nicht bewusst werden, dass du so ein Teil der Gruppe geworden bist, aber durch diese Bestätigung empfindest du unterbewusst gleichzeitig auch ein Wir-Gefühl.

    Stell dir vor, du wärst im vollen Stadion und das gleiche dringend benötigt Tor fällt. Kein Spieler freut sich, dein Sitznachbar nörgelt noch immer weiter und auch die anderen Fans fahren fort, als ob nichts gewesen wäre. Lediglich die Anzeigetafel und der Umstand, dass die Spieler den Ball zum Mittelkreis tragen und sich neu aufstellen bestätigt dir, dass das Tor wirklich zählt. Du fragst den Sitznachbar zur anderen Seite und er bestätigt dir ohne den geringsten Ausdruck der Freude, dass das Tor zählt, dass der FCB führt und dass das gut ist.

    Wäre dir das nicht unheimlich? Wie oft würdest du bei so einem Tor noch aufspringen und jubeln? Würdest du nicht an deiner eigenen Einschätzung zu zweifeln anfangen, wenn sie nicht von anderen bestätigt wird? Wenn der eigene Grund zur Freude keine Bestätigung von anderen findet, unterdrückt man den Ausdruck der verbunden Freude in der Regel. Weil sich keiner einsam und ausgegrenzt fühlen möchte. Ist es dann so unbegreiflich, dass im Umkehrschluss das Erleben von Bestätigung, der Eindruck von Gemeinschaft ein gutes Gefühl ist?

    Der nörgelnde Sitznachbar stört dich, weil er ein Widerspruch für dich darstellt. Ist gleichzeitig Teil deiner Gemeinschaft (FCB Fan) und nicht (Nörgler). Würde er die Farben des gegnerischen Teams tragen, wäre er nicht Teil der FCB Gemeinschaft. Dann wäre es kein Widerspruch, dass er Menschen deiner FCB Gemeinschaft verbal mit Kritik angreift. Du würdest dich höchstens an der Lautstärke stören oder ihn mehr oder weniger höflich bitten, das im C gefälligst zu unterlassen oder ihn gar verbal angreifen, um die von ihm angegriffen Spieler zu verteidigen. Oder dich sogar freuen, dass einer deiner Gemeinschaft der gegnerischen Gemeinschaft so viel Kopfzerbrechen bereitet. Was dich aber an ihm störte, hat definitiv eine andere Qualität, weil es einfacher und eindeutiger einzuordnen ist.

    Wäre der Nörgler dir nicht verbunden, störte er dich anders oder nicht. Du schliesst ihn nur aus, weil dich der Widerspruch stört. Weil er aber weiterhin eine gewisse Verbindung zu dir hat, stört er dich weiterhin, solange du neben ihm sitzt und mit ihm konfrontiert wirst. Es stört dich auch, dass keiner deiner Gemeinschaft oder gar du selber diesen Teil der Gemeinschaft zurechtweist. Daher ist Ausschliessen immer die einfachste Option. Aber so bleibt er weiterhin Sitznachbar und du musst damit leben.

    Wir sollten aufhören, Menschen innerhalb dieser Gemeinschaft anzugreifen. Wir sollten sie korrigieren und zurechtweisen, wenn sie etwas Falsches machen, aber gleichzeitig weiterhin als Teil der Gemeinschaft betrachten, statt sie auszuschliessen. Nicht gegen die Menschen wettern, sondern ihre Taten konstruktiv kritisieren, indem man Alternativen aufzeigt oder vorschlägt. Aber auch die klare Grenzen aufzeigt, was tolerierbar ist und was nicht. Ein Angriff gegen einen Mitglied der Gemeinschaft halte ich persönlich für nicht tolerierbar, ein Zurechtweisen hingegen schon.

    Zwischen «Han nüd anders erwartet, de Bachel lernt das nie!» und «Scheisse, hät er doch numme vorhär übere gspielt!» besteht ein riesiger Unterschied, obwohl die gleiche Aktion kritisiert wird. Der erste Satz greift verbal den Spieler an, der zweite äussert das Bedauern, dass der Spieler falsch entschieden hat.

    _
    Zitat Zitat von Quo Beitrag anzeigen
    Was du im Abschnitt über Dankbarkeit und Liebe aufzählst, ist wohl schon richtig, aber es gab doch auch damals schon immer Kritik bei Niederlagen. Transfers wurden als Flops bezeichnet, die Mannschaftsauf- und -einstellung des Trainers wurde kritisiert etc.
    Das was du als "tief zerstritten" bezeichnest, ist die Suche nach den Gründen für den momentan Misserfolg (wobei das Jammern auf hohem Niveau ist!). Während für die einen der Präsident, für die anderen Marco Streller oder Marcel Koller verantwortlich sind, sind für andere einzelne Spieler die Schuldigen an der momentanen Misere.
    Es ist einfach, die spaltenden Punkte in der Vergangenheit aufzuzählen. Aber wenn sich daran nichts geändert hat, findest du darin auch nicht die Antwort darauf, warum es früher doch gefühlt anders war als heute. Warum die gleichen spaltenden Fragen erträglicher waren und warum der Erfolg alleine eben auch nicht ausreichte, was die Fischer Zeit bewies. Es kommt nicht von Ungefähr, dass ich dich nach den aktuellen verbindenden Punkten gefragt habe und nicht nach den spaltenden Punkten der Vergangenheit.

    _
    Zitat Zitat von Quo Beitrag anzeigen
    Es ist doch einfach so, dass jeder FCB-Fan sich einen erfolgreichen FCB wünscht. Und wenn das nicht der Fall ist, ist man unzufrieden und sucht nach Gründen. Das ist für mich völlig nachvollziehbar.
    Ich war am Samstag live im Letzigrund. Da waren wohl alle FCB-Fans happy. Und warum? Genau, weil der FCB ein tolles Spiel zeigte und siegte. Wenn du dich nach der FCB Gemeinschaft von Gigi/Heusler zurücksehnst, wirst du warten müssen, bis der FCB wieder gleich erfolgreich spielt.
    Wenn Erfolg das einzige ist, wobei die FCB Gemeinschaft zusammen findet. Wenn nichts anderes ein Wir-Gefühl auszulösen vermag. Dann hat der Club seine Seele verloren. Dann will ich kein Teil dieser Gemeinschaft mehr sein. Ich bleibe es aber, weil ich weiss, dass es noch mehr gibt als nur den Erfolg.
    Geändert von Lällekönig (10.02.2020 um 16:00 Uhr)
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  18. #7128
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    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    Ich glaub Lällekönig und Quo reden aneinander vorbei.
    Ich glaube Quo schon zu verstehen, daher versuche ich es anders zu formulieren, dass er mich versteht. Vielleicht klappt es ja dieses Mal.
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  19. #7129
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    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    Ich glaube Quo schon zu verstehen, daher versuche ich es anders zu formulieren, dass er mich versteht. Vielleicht klappt es ja dieses Mal.
    Dann bist du offensichtlich besser dran als ich... Was du mit dem ganzen "gemeinsamen Stadion-Feeling" sagen willst, ist mir schon klar. Das sehe ich wohl auch wie du.Was du aber mit solchen Abschnitten

    "Wir sollten aufhören, Menschen innerhalb dieser Gemeinschaft anzugreifen. Wir sollten sie korrigieren und zurechtweisen, wenn sie etwas Falsches machen, aber gleichzeitig weiterhin als Teil der Gemeinschaft betrachten, statt sie auszuschliessen. Nicht gegen die Menschen wettern, sondern ihre Taten konstruktiv kritisieren, indem man Alternativen aufzeigt oder vorschlägt. Aber auch die klare Grenzen aufzeigt, was tolerierbar ist und was nicht. Ein Angriff gegen einen Mitglied der Gemeinschaft halte ich persönlich für nicht tolerierbar, ein Zurechtweisen hingegen schon."

    sagen willst, ist mir schleierhaft. Wer greift denn wen in dieser Gemeinschaft an? Und wo ziehst du die Grenze zu "korrigieren und zurechtweisen"?

  20. #7130
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    Zitat Zitat von Tschum Beitrag anzeigen
    … Und ich glaube nicht, dass es deine Kompetenz ist, die Kompetenzgrenzen von Odermatt zu definieren. …
    Ich definiere diese auch nicht. Das OR definiert die Aufgaben des VR. Und ich habe nur festgestellt, dass er seine Kompetenz überschritten hat.

    Ich mag jetzt keinen rechtlichen Exkurs in diese Gefilde machen und bin mir sicher, dass es hier geeignetere Leute gäbe dir das zu erklären als mich. Aber versuche einfach zu verstehen, dass den Rückhalt leitender Angestellter durch solche Aussagen aufs Spiel zu setzen, im Widerspruch zu den eigentlichen Aufgaben steht. Da spielt weder die gute Absicht noch das gute Resultat eine Rolle. An diesen Posten sind Handlungseinschränkungen gebunden. Es ist keine moralische Frage, sondern ob der rechtliche Rahmen ihm diese Freiheit gewährt oder nicht.

    Wenn ich mir ungefragt dein Velo ausleihe, kannst du damit einverstanden sein oder nicht. Aber solange ich deine Erlaubnis nicht habe, hätte ich kein Recht dazu. Indem ich es mir einfach nehme, überschreite ich meine Kompetenzen (im Sinne von Berechtigungen und Befugnissen). Besitz und Eigentum sind auf einer gesetzlichen Ebene geregelt, auf welcher ich erst rechtens handle, wenn ich deine Erlaubnis habe. Es geht nicht darum, ob es moralisch richtig oder falsch war, mir diese Erlaubnis zu erteilen oder zu verwehren. Es geht auch nicht darum, ob es gut war, mich an das Recht zu halten oder darüber hinwegzusetzen. Das sind komplett verschiedene und voneinander unabhängige Fragen. Es ging mir einzig um die Frage, ob ich im Recht war, dein Velo ungefragt auszuleihen. Und die habe ich mit Nein beantwortet.

    Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

    Dass er in den Medien ein positives Bild evoziert, passt wunderbar zu seiner Aufgabe als Ambassador. Ohne VR Posten würden wir uns hier nur noch mit moralischen Fragen oder Konsequenzen für den FCB beschäftigen und diese wären Ansichtssache. Dann wäre ich zwar auch nicht deiner Ansicht, aber ich könnte sie als bereichernde andere Meinung akzeptieren, stehen lassen und mich konstruktiv damit auseinandersetzen. Da gäbe es auch sehr viel Diskussionsbedarf. Aber die Frage des Rechts ist klar. Daher ist mir die Klärung dieses Sachverhaltes so wichtig, weil dies aufzeigt, wo wir aneinander vorbei reden. Es wäre viel sinnvoller darüber zu diskutieren, ob es gut war, dass er sich das Recht herausnahm, als ob er im Recht war. Denn dann würden wir auf der gleichen Ebene diskutieren. Aber es bedingt auch eine entsprechende Anpassung der Wortwahl, um weitere Missverständnisse zu vermeiden.
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  21. #7131
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    Zitat Zitat von Quo Beitrag anzeigen
    Dann bist du offensichtlich besser dran als ich... Was du mit dem ganzen "gemeinsamen Stadion-Feeling" sagen willst, ist mir schon klar. Das sehe ich wohl auch wie du.Was du aber mit solchen Abschnitten

    "Wir sollten aufhören, Menschen innerhalb dieser Gemeinschaft anzugreifen. Wir sollten sie korrigieren und zurechtweisen, wenn sie etwas Falsches machen, aber gleichzeitig weiterhin als Teil der Gemeinschaft betrachten, statt sie auszuschliessen. Nicht gegen die Menschen wettern, sondern ihre Taten konstruktiv kritisieren, indem man Alternativen aufzeigt oder vorschlägt. Aber auch die klare Grenzen aufzeigt, was tolerierbar ist und was nicht. Ein Angriff gegen einen Mitglied der Gemeinschaft halte ich persönlich für nicht tolerierbar, ein Zurechtweisen hingegen schon."

    sagen willst, ist mir schleierhaft. Wer greift denn wen in dieser Gemeinschaft an? Und wo ziehst du die Grenze zu "korrigieren und zurechtweisen"?
    Spieler XY ist Teil der Gemeinschaft. Greifst du den Spieler verbal an, fühlen sich diejenigen ebenfalls angegriffen, welche ihn als Teil ihrer Gemeinschaft verstehen.
    Zitat Zitat von Lällekönig
    Zwischen «Han nüd anders erwartet, de Bachel lernt das nie!» und «Scheisse, hät er doch numme vorhär übere gspielt!» besteht ein riesiger Unterschied, obwohl die gleiche Aktion kritisiert wird. Der erste Satz greift verbal den Spieler an, der zweite äussert das Bedauern, dass der Spieler falsch entschieden hat.
    Ist nur ein Beispiel dafür. Hier ein weiteres:

    Wenn ich dir sage, dass es falsch war, den Spieler und nicht seine Entscheidung zu kritisieren, weise ich dich zurecht oder korrigiere dein Verhalten.
    Wenn ich dir sage, dass du ein Idiot bist und kein richtiger Fan, greife ich dich an und schliesse dich aus meinem Verständnis der Gemeinschaft aus.
    Vormals rot|blau

  22. #7132
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    das ganze gesülz von gemeinschaft etc. ist doch den allermeisten ebenso egal wie der neueste stammtisch/mediale kommentar von karli.

    was zählt, ist einzig und allein die entwicklung und der sportliche erfolg des FCB.

    1. entwicklung ==> ist immer noch in der stabilisationsphase mit aussicht auf besserung, allerdings fraglich inwiefern mit diesem trainer. hängt von 2. ab.

    2. sportlicher erfolg ==> in der meisterschaft viel näher dran, meistertitel noch möglich, cupsieg auch. international absolut top bisher diese saison.

    negative punkte sind vor allem der zuschauerschwund sowie der transfer von okafor, da verschenkt.

    selbstverständlich handelt es sich hier um meine persönliche meinung


    edit: schwierig wird sein, die stützpfeiler dieses kaders zusammenzuhalten für nächste saison. hoffe schwer, dass omlin, alderete, cabral und auch zhegrova uns noch eine weitere spielzeit erhalten bleiben bzw. fest verpflichtet werden.
    Geändert von ayrton_michael_legends (10.02.2020 um 18:10 Uhr)

  23. #7133
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    Zitat Zitat von ayrton_michael_legends Beitrag anzeigen
    das ganze gesülz von gemeinschaft etc. ist doch den allermeisten ebenso egal wie der neueste stammtisch/mediale kommentar von karli.

    was zählt, ist einzig und allein die entwicklung und der sportliche erfolg des FCB.
    ….
    Zählt für dich einzig und allein die Aussicht auf sportliche Entwicklung und sportlichen Erfolg? Grenzt das nicht an die Definition von Mode-Fan? Siehst du so die allermeisten? Was veranlasst dich zu dieser Annahme?

    Oder gibt es da doch mehr, dass dich mit dem FCB verbindet?
    Vormals rot|blau

  24. #7134
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    Zitat Zitat von Lällekönig Beitrag anzeigen
    Zählt für dich einzig und allein die Aussicht auf sportliche Entwicklung und sportlichen Erfolg? Grenzt das nicht an die Definition von Mode-Fan? Siehst du so die allermeisten? Was veranlasst dich zu dieser Annahme?

    Oder gibt es da doch mehr, dass dich mit dem FCB verbindet?
    der fett markierte teil stammt von dir. wer lesen kann ist klar im vorteil. mal wieder das thema lesen und verstehen...

    es ist völlig irrelevant und bei jedem einzelnen enorm unterschiedlich was mit dem FCB verbindet.

    aber die zukunft des vereins (entwicklung) und der sportliche erfolg (gegenwart) sind immer die relevanten punkte und damit von allergrösstem interesse.

  25. #7135
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    Kann man diese (mMn etwas langatmige) Diskussion nicht in einen anderen Faden verlegen ?
    Mit Informationen und Spekulationen über unsere Vereinsführung hat sie nicht mehr viel zu tun.

  26. #7136
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von ayrton_michael_legends Beitrag anzeigen
    der fett markierte teil stammt von dir. wer lesen kann ist klar im vorteil. mal wieder das thema lesen und verstehen...

    es ist völlig irrelevant und bei jedem einzelnen enorm unterschiedlich was mit dem FCB verbindet.

    aber die zukunft des vereins (entwicklung) und der sportliche erfolg (gegenwart) sind immer die relevanten punkte und damit von allergrösstem interesse.
    Ich ging davon aus, dass du «das ganze Gesülz von Gemeinschaft» ausserhalb der Entwicklung siehst. Daher meine Ergänzung. Ich konnte mir nicht erklären, wie du sonst diese klare Abgrenzung zu Stande bringen kannst. Da du nun den Bereich der Entwicklung erweitert hast, umreisse ihn doch klarer. Ich bin gespannt, ob du es schaffst, ohne dass mein «Gesülz» nicht darin Anknüpfungspunkte findet und somit Bestand der Diskussion bleiben kann.

    Dass jeden etwas anderes mit dem FCB verbindet ist mir schon klar, dass die Gründe irrelevant sind, stelle ich hingegen in Frage. Aber auch das habe ich schon ausführlicher beschrieben. Geschichten, die verbinden und so Sachen. Wie wäre es auf diese Punkte einzugehen, um deinen Standpunkt zu untermauern? Ich mag sie nicht nochmal in aller Ausführlichkeit zum Besten geben. Ich behaupte ja nur, dass es für die langfristige Entwicklung des FCB wichtig ist, die Bedürfnisse seiner Spieler, Fans und Angestellten in einem Kontext zu sehen und entsprechend darauf eingehen zu können. Macht es da nicht Sinn, zu erörtern, ob all diese auf den ersten Anblick verschieden anmutenden Bedürfnisse nicht auf einer gemeinsamen Grundlage basieren? Wäre das nicht effizienter, sich auf diese, statt auf die oberflächlichen Bedürfnisse zu konzentrieren? Würde das nicht mehr Ressourcen freisetzen? Und hätte dies keine Relevanz für die Entwicklung und Zukunft des Clubs?

    Ich kann schon verstehen, dass dir diese Fragen nicht immer angenehm sind. Das Thema ist sehr komplex aber über eine Vereinfachung erfasst man es nur in Teilen. Aber ob du meine Worte mit einem einfachen «Leseverständnis»-Vorwurf entkräften kannst, wage ich zu bezweifeln.

    Wo ich dir aber Recht gebe ist, dass in sportlichen Resultaten zur Zeit die einzige Übereinstimmung zu finden ist. Diesen sollte daher auch eine hohe Priorität beigemessen werden. Aber schon in der Entwicklung und Zukunft sieht man grosse Unterschiede in den einzelnen Ansichten. Daher war ja mein Bestreben, diesen Ansichten auf den Grund zu gehen. Dass ich dazu so weit ausholen musste, tut mir leid. Ich finde es aber auch gleichzeitig bedauerlich, dass die Gemeinsamkeiten der eigentlichen Ziele übersehen werden.

    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    Kann man diese (mMn etwas langatmige) Diskussion nicht in einen anderen Faden verlegen ?
    Mit Informationen und Spekulationen über unsere Vereinsführung hat sie nicht mehr viel zu tun.
    Die aktuelle Situation, Unterschiede zur letzten Führung, der VR, etc. haben meiner Ansicht nach schon mit der aktuellen Führung zu tun. Ich würde meine Antworten auch gerne knapper fassen, aber in der Kurzfassung geht viel Verständnis verloren. Vielleicht wäre ein Thread «Erfolg isch nid alles im Läbe – Was zählt sonst noch?» besser geeignet? Ob der auch gelesen würde?
    Geändert von Lällekönig (10.02.2020 um 20:10 Uhr)
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  27. #7137
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  28. #7138
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    Standard Informationen und Spekulationen um unsere neue Vereinsführung

    ,

  29. #7139
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    Gemäss Baz war David Degen nicht nur beim FCB über ein Investment interessiert, sondern auch beim FC Thun.

    Edit: war schon im November bekannt
    https://www.google.com/amp/s/amp.ber...ng.ch/12404609

  30. #7140
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lällekönig
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    Zitat Zitat von Felipe Beitrag anzeigen
    Gemäss Baz war David Degen nicht nur beim FCB über ein Investment interessiert, sondern auch beim FC Thun.

    Edit: war schon im November bekannt
    https://www.google.com/amp/s/amp.ber...ng.ch/12404609
    Hm … wenn es auch der FC Thun hätte sein können, liegt die Hauptmotivation darin, in irgendeinem Fussballclub Fuss zu fassen.
    Hoffentlich wird ihm hier bewusst, dass der FCB nicht irgendein Fussballclub ist, weder für ihn, noch für die Region. Wenn er das realisieren kann und es ihm wichtiger wird, kommt es gut raus.
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