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Thema: Informationen und Spekulationen um unsere neue Vereinsführung

  1. #8281
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Irgendetwas Grosses soll morgen geschehen...man sprich von Restrukturierungen etc. ab 53:54

    https://www.bazonline.ch/beim-fc-bas...n-517089155653
    Unglaublich was der Maulwurf alles preisgibt und, dass er sich nach wie vor halten kann. Man kann als FCB-Fan nur hoffen, dass die Person so früh wie möglich gefunden und entlassen wird.

  2. #8282
    Erfahrener Benutzer Avatar von Schwarzbueb
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    Zitat Zitat von JackR Beitrag anzeigen
    Unglaublich was der Maulwurf alles preisgibt und, dass er sich nach wie vor halten kann. Man kann als FCB-Fan nur hoffen, dass die Person so früh wie möglich gefunden und entlassen wird.
    Ist so! Kann mich an nichts vergleichbares in der vergangenheit erinnern!

    Was mögen die gründe für diese illoyalitäten sein?

  3. #8283
    Erfahrener Benutzer Avatar von Bobby Moore
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    Zitat Zitat von JackR Beitrag anzeigen
    Unglaublich was der Maulwurf alles preisgibt und, dass er sich nach wie vor halten kann. Man kann als FCB-Fan nur hoffen, dass die Person so früh wie möglich gefunden und entlassen wird.
    Was entlassen, töten ! 😎

  4. #8284
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    Zitat Zitat von Schwarzbueb Beitrag anzeigen
    Ist so! Kann mich an nichts vergleichbares in der vergangenheit erinnern!

    Was mögen die gründe für diese illoyalitäten sein?
    Der Nährboden für Illoyalität, Informationslecks an die Medien, Grabenkämpfe usw. ist häufig schlechte Personalführung, Unsicherheit bei den Angestellten, Unklarheit über Kompetenzen. Diese Mängel waren ja schon öfter Thema in den Medien. Es wirft auf jeden Fall kein gutes Licht auf die Führung des FCB-Apparats.

  5. #8285
    Erfahrener Benutzer Avatar von PadrePio
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Hmm...sie sprechen davon, dass es einen grossen Abbau bei der Verwaltung geben könnte...
    Das wär guet. Spiel werde uff em Rase gwunne und nid in dr Verwaltig, s'Geld lieber in d'Mannschaft investiere.

  6. #8286
    Erfahrener Benutzer Avatar von BloodMagic
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    Also das wäre ja nicht das dümmste. Die Verwaltung ist sowas von aufgeblasen beim FCB und sollte dem neuen Budget angepasst werden. Es gab doch vor ein paar Jahren eine Statistik wie viel jeder Club für die Verwaltung ausgibt - da wurde mir schon ein bisschen schlecht.

  7. #8287
    Erfahrener Benutzer Avatar von *13*
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    Vermutlich wird die 1.Mannschaft aufgelöst da sie nicht sofort auf einen Teil ihres Gehalts verzichtet haben und durch die günstigere U21 ersetzt.
    2-3 Routiniers werden dann von Indien dazu kommen die man dann irgendwo in Weil am Rhein in einem Container einquartiert.
    Somit hat man das Konzept umgesetzt. Leute aus dem Nachwuchs und Kosten gespart. Als Trainer werden die zwei E-Sportler eingestellt da sie erfolgreicher sind als die „Richtigen“ und somit wahrscheinlich auch mehr Kompetenzen haben.
    Geändert von *13* (02.06.2020 um 16:07 Uhr)

  8. #8288
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    Zitat Zitat von *13* Beitrag anzeigen
    Vermutlich wird die 1.Mannschaft aufgelöst da sie nicht sofort auf einen Teil ihres Gehalts verzichtet haben und durch die günstigere U21 ersetzt.
    2-3 Routiniers werden dann von Indien dazu kommen die man dann irgendwo in Weil am Rhein in einem Container einquartiert.
    Somit hat man das Konzept umgesetzt. Leute aus dem Nachwuchs und Kosten gespart. Als Trainer werden die zwei E-Sportler eingestellt da sie erfolgreicher sind als die „Richtigen“ und somit wahrscheinlich auch mehr Kompetenzen haben.
    Wobei noch sämtliche catering aufgaben rund um's stadion und anlässe künftig durch das frauenteam verrichtet werden sowie alles per kamera aufgezeichnet und anschliessend als realitysoap names #zämmestark von constantin video vermarktet wird.
    Auch die beste Katze der Welt, wird niemals ein Löwe sein.

  9. #8289
    Erfahrener Benutzer Avatar von Schwarzbueb
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    Jetzt wird‘s bitterböse (aber nicht ganz daneben)!

  10. #8290
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    Tja, wenn wir schon wieder nicht Meister werden sollten, dürfte es dem FCB zumindest abermals gelingen in den Schlagzeilen sowohl der New York Times als auch des Spiegels erwähnt zu werden. Beim Frauen-Catering-Fiasko im November 2018 hat es schliesslich auch geklappt.

    Sell mir no aine ko und behaupte dr FCB kenni usserhalb vo de Schwiiz kai Sau. Mir sind wältbekannt!
    ♫ ♪ Glaubet nit an Gaischter, glaubet nit an Gaischter ♪ ♫
    ♫ ♪ Dr F C B wird Schwiizer Gaischter Maischter ♪ ♫

  11. #8291
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    und was sin jetzt die grosse neuigkeite?

  12. #8292
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    Zitat Zitat von Sauglatt Beitrag anzeigen
    Der Nährboden für Illoyalität, Informationslecks an die Medien, Grabenkämpfe usw. ist häufig schlechte Personalführung, Unsicherheit bei den Angestellten, Unklarheit über Kompetenzen. Diese Mängel waren ja schon öfter Thema in den Medien. Es wirft auf jeden Fall kein gutes Licht auf die Führung des FCB-Apparats.
    Ja, oft ist dies bei der Führung anzutreffen. In diesem Falle glaube ich aber, dass es ein ganz frustriertes Individuum ist, welches einfach nicht akzeptieren kann, dass es seit dem Führungswechsel nur die zweite Geige spielt. Spekulieren oder einen Namen nennen kann und will ich nicht.

  13. #8293
    Erfahrener Benutzer Avatar von zBasel Fondue
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    Zitat Zitat von 4059 Beitrag anzeigen
    und was sin jetzt die grosse neuigkeite?
    War das wieder eine Zeitungsente?

  14. #8294
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    BaZ wieder mal Unsinn gelabert?

  15. #8295
    Erfahrener Benutzer Avatar von harry99
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    Zitat Zitat von lpforlive Beitrag anzeigen
    BaZ wieder mal Unsinn gelabert?

    Der Lokführer Burgener steuert den Konkurs an.
    FC BASEL FOREVER

  16. #8296
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    Zitat Zitat von 4059 Beitrag anzeigen
    und was sin jetzt die grosse neuigkeite?
    Dr FCB zügelt us Stüürgrund nach Zug. Und domit wäre mir nüm dr FCB sondern dr FC...

  17. #8297
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    Guckstu Fcb.ch
    https://www.fcb.ch/de-CH/News/2020/0...e-Situation-de

    Viele Worte, wenig Inhalt, Hauptsache Video.
    Geändert von nobilissa (02.06.2020 um 20:53 Uhr)

  18. #8298
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
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    Minus 19.6 Millionen Franken....wir wären wieder auf dem Stand Beginn Ära Heusler so quasi. Ist halt Abo+ https://www.bazonline.ch/fcb-minus-1...e-381584772791

    Und nein, ich möchte keine JK-Entschädigung. Ist halt so, wie es ist, ich kann es verschmerzen, im Moment keine Spiele zu sehen.
    Geändert von Käppelijoch (02.06.2020 um 20:56 Uhr)
    Heusler.

    Alla sätt är bra utom de dåliga.

    "Zürich ist doppelt so gross wie der Wiener Zentralfriedhof - aber nur halb so lustig."

  19. #8299
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  20. #8300
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Minus 19.6 Millionen Franken....wir wären wieder auf dem Stand Beginn Ära Heusler so quasi. Ist halt Abo+ https://www.bazonline.ch/fcb-minus-1...e-381584772791

    Und nein, ich möchte keine JK-Entschädigung. Ist halt so, wie es ist, ich kann es verschmerzen, im Moment keine Spiele zu sehen.
    "FCB: Minus 19,6 Millionen Franken –
    Rekordverlust vor Corona-Krise


    Der FC Basel hat finanzielle Kennzahlen veröffentlicht. Diese sind schlimmer als erwartet: Per Ende 2019 mussten 18,7 Millionen Franken aus der Holding in die AG überführt werden. Die Reserven sind praktisch aufgebraucht.

    Es musste befürchtet werden. Denn was anderes kann man befürchten als eine finanziell düstere Situation, wenn selbst der Präsident und Besitzer Bernhard Burgener bei seinen ausgewählten Auftritten davon spricht, dass dem FC Basel das Geld sicher bis Ende Juni reicht – und auch bis in den Oktober, wenn danach ausstehende Transferzahlungen eintreffen? Etwas Gutes? Eher nicht. Nicht bei einem Club, der noch vor drei Jahren rund 60 Millionen an finanziellen Reserven auf der hohen Kante wusste – und das ohne den Wert des Kaders zu berücksichtigen.

    Nun ist offiziell, was diese Zeitung schon vor Wochen schrieb und was von Burgener und seinem CEO Roland Heri so direkt nicht bestätigt werden wollte: Die finanzielle Lage des Clubs ist prekär. Und das nicht primär wegen Corona, sondern wegen der Entscheidungen und der Entwicklung in den Monaten zuvor. Wobei: Genau genommen ist sie noch etwas prekärer.

    Per Ende 2019 schrieb die Profifussball-Abteilung, die in der FC Basel 1893 AG zusammengefasst ist, einen FCB-Allzeit-Rekordverlust. Er war so hoch, dass 18,7 Millionen Franken aus der Dachgesellschaft FC Basel 1893 Holding AG in die FC Basel 1893 AG überführt werden mussten, um diesen aufzufangen. So konnte das Eigenkapital der Profifussball-Abteilung bei rund 16 Millionen Franken und damit die Handlungsfähigkeit vorerst gewahrt werden. Als Gesamtkonstrukt weist der FC Basel (Holding, AG, Verein und Stadiondienst ) für das Geschäftsjahr 2019 einen Verlust von 19,6 Millionen Franken aus.

    Gezwungen durch Lizenzbestimmungen


    Schwarz auf weiss steht dies im Finanzbericht, den der FC Basel nun aufgrund der Lizenzbestimmungen der Swiss Football League und der Uefa im Hinblick auf die Saison 2020/21 veröffentlichen musste. Nicht exakt beziffert ist damit zwar der Verlust, den die Profi-Abteilung einfuhr, doch dürfte diese Zahl unwesentlich von den 19,6 Millionen abweichen.

    https://www.fcb.ch/getmedia/1274a436...on-2020_21.pdf

    Es bedeutet auch: Die einst prallen Reserven des FC Basel waren bereits per Ende 2019 nahezu aufgebraucht. In der Holding dürften sich danach noch geschätzte zwei Millionen Franken befunden haben. Die AG hatte noch ihr Eigenkapital von rund 16 Millionen Franken, wovon aber nur ein Teil als flüssige Mittel zur Verfügung steht. Mit dem Transfer von Noah Okafor für rund 12 Millionen Franken Ablöse zu Red Bull Salzburg verschaffte man sich zwar etwas Luft, die gut bis in den Sommer und zum nächsten Transferfenster gereicht hätte, wo man mit Millionen für Jonas Omlin, Omar Alderete und/oder Eray Cömert rechnete. Doch dann kam der März. Kam Corona. Wurde der Spielbetrieb eingestellt und lief der Grossteil der Kosten weiter, während die Spieleinnahmen mit Ausnahme der bereits bezahlten Jahreskarten-Erträge ausblieben. Kurz: Für den FCB ging es rasant darum, zahlungsfähig zu bleiben – wie das bei den Aussagen der Protagonisten Burgener und Heri irgendwann durchschimmerte.

    Einnahmen zu tief, Ausgaben zu hoch


    Woher der zunehmend wachsende Verlust (2017: rund 9 Millionen, 2018: rund 12 Millionen) rührt, ist vielschichtig: Am Anfang steht das strukturelle Defizit des Clubs, das bereits in der Ära von Präsident Bernhard Heusler bestand. Wurde dies damals regelmässig durch exorbitante Sondereinnahmen im sportlichen (Europacup-Erfolge und -Prämien) sowie im wirtschaftlichen Bereich (Millionen-Einnahmen durch Spielertransfers ins Ausland) überkompensiert, war dies unter Burgener nicht mehr der Fall.

    Mal fehlten die hohen Transfer-, mal die hohen Europacup-Einnahmen – oder hielten sich diese Bereiche wie zuletzt auf einem Niveau die Waage, das nicht ausreichte: 2019 nahm der FCB 13,2 Millionen an Uefa-Prämien und rund 20 Millionen an Transfers ein. Gemessen an dem, was der Europacup kostet, was in Form von Prämien an Spieler und Funktionäre weiterfloss und was man in neues Spielermaterial investierte, war das zu wenig. Es war deshalb zu wenig, weil die Lohnkosten des Gesamtapparats mit 50,8 Millionen Franken im Vergleich zum Rekordjahr 2018 (52,3 Millionen) nur unwesentlich abnahmen. Aber es war auch deshalb zu wenig, weil die budgetierbaren Einnahmen weniger wurden: Zwar schreibt der FC Basel von einer stabilen, treuen Fangemeinde. Doch wer die Zuschauereinnahmen von 2018 mit jenen von 2019 vergleicht, stellt fest, dass diese trotz Europa-League-Gruppenphase von 22,8 Millionen auf 19,0 Millionen Franken sanken.

    Andere Bereiche sind stabil geblieben. Etwa das Sponsoring. Stabil ist allerdings auch der Apparat an Mitarbeitern: Im aktuellen Bericht weist der FCB 215 Vollzeitstellen aus – nur eine weniger als im Vorjahr. Und jener Bereich, der dabei erfahrungsgemäss am besten bezahlt wird, ist gemäss diesem Papier sogar noch gewachsen: 68 Vollzeitstellen gehören zum Bereich «Spieler und Staff 1. Mannschaft». Das sind drei Mitarbeiter mehr als im Jahr zuvor."
    (Tagi.ch)

  21. #8301
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    Zitat Zitat von nobilissa Beitrag anzeigen
    "FCB: Minus 19,6 Millionen Franken –
    Rekordverlust vor Corona-Krise


    Der FC Basel hat finanzielle Kennzahlen veröffentlicht. Diese sind schlimmer als erwartet: Per Ende 2019 mussten 18,7 Millionen Franken aus der Holding in die AG überführt werden. Die Reserven sind praktisch aufgebraucht.

    Es musste befürchtet werden. Denn was anderes kann man befürchten als eine finanziell düstere Situation, wenn selbst der Präsident und Besitzer Bernhard Burgener bei seinen ausgewählten Auftritten davon spricht, dass dem FC Basel das Geld sicher bis Ende Juni reicht – und auch bis in den Oktober, wenn danach ausstehende Transferzahlungen eintreffen? Etwas Gutes? Eher nicht. Nicht bei einem Club, der noch vor drei Jahren rund 60 Millionen an finanziellen Reserven auf der hohen Kante wusste – und das ohne den Wert des Kaders zu berücksichtigen.

    Nun ist offiziell, was diese Zeitung schon vor Wochen schrieb und was von Burgener und seinem CEO Roland Heri so direkt nicht bestätigt werden wollte: Die finanzielle Lage des Clubs ist prekär. Und das nicht primär wegen Corona, sondern wegen der Entscheidungen und der Entwicklung in den Monaten zuvor. Wobei: Genau genommen ist sie noch etwas prekärer.

    Per Ende 2019 schrieb die Profifussball-Abteilung, die in der FC Basel 1893 AG zusammengefasst ist, einen FCB-Allzeit-Rekordverlust. Er war so hoch, dass 18,7 Millionen Franken aus der Dachgesellschaft FC Basel 1893 Holding AG in die FC Basel 1893 AG überführt werden mussten, um diesen aufzufangen. So konnte das Eigenkapital der Profifussball-Abteilung bei rund 16 Millionen Franken und damit die Handlungsfähigkeit vorerst gewahrt werden. Als Gesamtkonstrukt weist der FC Basel (Holding, AG, Verein und Stadiondienst ) für das Geschäftsjahr 2019 einen Verlust von 19,6 Millionen Franken aus.

    Gezwungen durch Lizenzbestimmungen


    Schwarz auf weiss steht dies im Finanzbericht, den der FC Basel nun aufgrund der Lizenzbestimmungen der Swiss Football League und der Uefa im Hinblick auf die Saison 2020/21 veröffentlichen musste. Nicht exakt beziffert ist damit zwar der Verlust, den die Profi-Abteilung einfuhr, doch dürfte diese Zahl unwesentlich von den 19,6 Millionen abweichen.

    https://www.fcb.ch/getmedia/1274a436...on-2020_21.pdf

    Es bedeutet auch: Die einst prallen Reserven des FC Basel waren bereits per Ende 2019 nahezu aufgebraucht. In der Holding dürften sich danach noch geschätzte zwei Millionen Franken befunden haben. Die AG hatte noch ihr Eigenkapital von rund 16 Millionen Franken, wovon aber nur ein Teil als flüssige Mittel zur Verfügung steht. Mit dem Transfer von Noah Okafor für rund 12 Millionen Franken Ablöse zu Red Bull Salzburg verschaffte man sich zwar etwas Luft, die gut bis in den Sommer und zum nächsten Transferfenster gereicht hätte, wo man mit Millionen für Jonas Omlin, Omar Alderete und/oder Eray Cömert rechnete. Doch dann kam der März. Kam Corona. Wurde der Spielbetrieb eingestellt und lief der Grossteil der Kosten weiter, während die Spieleinnahmen mit Ausnahme der bereits bezahlten Jahreskarten-Erträge ausblieben. Kurz: Für den FCB ging es rasant darum, zahlungsfähig zu bleiben – wie das bei den Aussagen der Protagonisten Burgener und Heri irgendwann durchschimmerte.

    Einnahmen zu tief, Ausgaben zu hoch


    Woher der zunehmend wachsende Verlust (2017: rund 9 Millionen, 2018: rund 12 Millionen) rührt, ist vielschichtig: Am Anfang steht das strukturelle Defizit des Clubs, das bereits in der Ära von Präsident Bernhard Heusler bestand. Wurde dies damals regelmässig durch exorbitante Sondereinnahmen im sportlichen (Europacup-Erfolge und -Prämien) sowie im wirtschaftlichen Bereich (Millionen-Einnahmen durch Spielertransfers ins Ausland) überkompensiert, war dies unter Burgener nicht mehr der Fall.

    Mal fehlten die hohen Transfer-, mal die hohen Europacup-Einnahmen – oder hielten sich diese Bereiche wie zuletzt auf einem Niveau die Waage, das nicht ausreichte: 2019 nahm der FCB 13,2 Millionen an Uefa-Prämien und rund 20 Millionen an Transfers ein. Gemessen an dem, was der Europacup kostet, was in Form von Prämien an Spieler und Funktionäre weiterfloss und was man in neues Spielermaterial investierte, war das zu wenig. Es war deshalb zu wenig, weil die Lohnkosten des Gesamtapparats mit 50,8 Millionen Franken im Vergleich zum Rekordjahr 2018 (52,3 Millionen) nur unwesentlich abnahmen. Aber es war auch deshalb zu wenig, weil die budgetierbaren Einnahmen weniger wurden: Zwar schreibt der FC Basel von einer stabilen, treuen Fangemeinde. Doch wer die Zuschauereinnahmen von 2018 mit jenen von 2019 vergleicht, stellt fest, dass diese trotz Europa-League-Gruppenphase von 22,8 Millionen auf 19,0 Millionen Franken sanken.

    Andere Bereiche sind stabil geblieben. Etwa das Sponsoring. Stabil ist allerdings auch der Apparat an Mitarbeitern: Im aktuellen Bericht weist der FCB 215 Vollzeitstellen aus – nur eine weniger als im Vorjahr. Und jener Bereich, der dabei erfahrungsgemäss am besten bezahlt wird, ist gemäss diesem Papier sogar noch gewachsen: 68 Vollzeitstellen gehören zum Bereich «Spieler und Staff 1. Mannschaft». Das sind drei Mitarbeiter mehr als im Jahr zuvor."
    (Tagi.ch)
    Wieviele Reserven befinden sich noch in der Holding?

  22. #8302
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
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    Unterm Strich: Wir brauchen dringend Investoren oder den EL-Sieg.
    Heusler.

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  23. #8303
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    Wir müssen primär die Lohnkosten senken.

  24. #8304
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Unterm Strich: Wir brauchen dringend Investoren oder den EL-Sieg.
    Für den anfang vieleicht einfach eine neue führung.
    Auch die beste Katze der Welt, wird niemals ein Löwe sein.

  25. #8305
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
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    Zitat Zitat von El Oso Locote Beitrag anzeigen
    Für den anfang vieleicht einfach eine neue führung.
    Und das würde was genau bringen?

    Das horrende strukturelle Defizit hatten schon H/H.
    Heusler.

    Alla sätt är bra utom de dåliga.

    "Zürich ist doppelt so gross wie der Wiener Zentralfriedhof - aber nur halb so lustig."

  26. #8306
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Unterm Strich: Wir brauchen dringend Investoren oder den EL-Sieg.
    Oder beides und zusätzlich den Gewinn der Meisterschaft. Denn dadurch würden die Chancen auf eine Teilnahme an der Champions League erheblich steigen und im Falle einer Qualifikation willkommene Millionen auf sicher sein.
    Geändert von Basilius (02.06.2020 um 23:23 Uhr)
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  27. #8307
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    Zitat Zitat von EffCeeBee Beitrag anzeigen
    Wir müssen primär die Lohnkosten senken.
    Darum unbedingt einige Spieler loswerden

    Vertrag von Kuz, Wolf und Bua nicht verlängert! Über Kollers Lohn darf man auch diskutieren (1.5 Mio)
    Pululu, Oberlin, Kalulu verscherbeln

    Rest behalten inklusive Verpflichtung von Cabral

  28. #8308
    Erfahrener Benutzer Avatar von Pro Sportchef bim FCB
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Und das würde was genau bringen?

    Das horrende strukturelle Defizit hatten schon H/H.
    Unter HH schien das strukturelle Defizit eher wie ein gut kalkuliertes Risiko. Da die Kasse immer praller gefüllt wurde, konnte man das Risiko noch ruhiger eingehen.
    Dank Kompetenz resultierte trotz str. Defizit immer ein massiver Gewinn.

    Nun hatten wir drei Jahre Misswirtschaft und Inkompetenz.

    Das Geld ist futsch, alles verbraten. Das Konto ist quasi leer, wir leben somit neu von Zahltag zu Zahltag.

    20 Millionen Verlust trotz Transfereinnahmen von Ajeti und Balanta, sprich das strukturelle Defizit betrug mindestens 30 Millionen.
    Ich bezweifle dass man dies mit Abgängen von Omlin, Cömert und Alderete hätte decken können, die sind nicht je 10+ Mio. Wert.

    Das sagt mir: Corona hin oder her, Ende Jahr wären wir wohl eh pleite gegangen bzw. hätten Investoren benötigt.

    Es gilt nun zwingend eine neue Führung zu finden. Geld von Investoren wird nichts bringen, die Führung wird auch dieses Geld in kürzester Zeit verbraten.

    Ich hoffe es bietet sich jemand an und Burgener verkauft ihm die Aktien. Viel bekommen wird er dafür nicht, kaum jemand wird viel bezahlen für einen Verein der kurz vor dem Ruin steht.
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  29. #8309
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    Zitat Zitat von lpforlive Beitrag anzeigen
    Wieviele Reserven befinden sich noch in der Holding?
    "Jetzt bleiben dem Verein neben den verbleibenden rund 2 Millionen Franken in der Holding noch die Reserven in der AG von knapp 16 Millionen."(BZ)
    https://www.bzbasel.ch/sport/horrorjahr-2019-der-fc-basel-macht-knapp-20-millionen-verlust-138019330

  30. #8310
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Unter HH schien das strukturelle Defizit eher wie ein gut kalkuliertes Risiko. Da die Kasse immer praller gefüllt wurde, konnte man das Risiko noch ruhiger eingehen. Dank Kompetenz resultierte trotz str. Defizit immer ein massiver Gewinn......
    Dank regelmässiger Teilnahme an der ChampionsLeague und Frau Oeri im Hintergrund konnte das Risiko eingegangen werden.
    War es kompetent, strukturelles Defizit und Lohnkosten so hoch werden zu lassen ? (Huhn, Ei ....)

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