Umfrageergebnis anzeigen: Wie stimmt ihr am 12.2?

Teilnehmer
61. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Erleichtere Einbürgerung JA

    39 63,93%
  • Erleichtere Einbürgerung NEIN

    22 36,07%
  • NAF JA

    32 52,46%
  • NAF NEIN

    23 37,70%
  • USR3 JA

    19 31,15%
  • USR3 NEIN

    42 68,85%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 91 bis 120 von 162

Thema: Abstimmungen 12. Februar

  1. #91
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von PadrePio Beitrag anzeigen
    Das ist deine persönliche Meinung.
    Das einzige was sicher ist, dass es bei einer Annahme riesige Löcher in der Kasse geben wird. Die Schweiz ist auch bei einem Nein immer noch bei den steuergünstigsten Ländern der Welt. Alles andere ist Polemik.
    Leider ist das falsch. Ohne die Statusgesellschaften beträgt die Gewinnsteuerlast in Basel-Stadt 22%. Mit einer Patentbox wird aber in derzeit 12 europäischen Staaten eine Belastung von nur gerade rund 10% erreicht. Die Patentbox existiert zum Beispiel in Grossbritannien, Spanien, Frankreich, Italien und den Niederlanden. Dort gibt es einige Städte, die genauso schön wie Basel sind und die unser Steuersubstrat gerne nehmen...

    Man kann das übrigens alles nachlesen in der Botschaft zum Gesetz, aber das ist wohl zu viel verlangt...

  2. #92
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    Leicht OT: bei der Einbürgerung gehört die Wohnsitzfrist auf Gemeinde- und Kantons-Ebene abgeschafft. In der heutigen mobilen Gesellschaft ist das nicht mehr zeitgemäss.

  3. #93
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Voila:
    https://www.nzz.ch/wirtschaft/zahlen...l=105_2017-2-8

    Ein spannender Abschnitt:

    Sollte man dem Oberlaferi Levrat mal zeigen...
    Und beim einkommenstärksten Fünftel ist also kein Mittelstand mehr dabei? Wurde doch vorher im Artikel definiert, dass ca. 60% der Bevölkerung dazugehören:

    Es gibt manche Definitionen von «Mittelstand» – etwa gemäss subjektiver Zugehörigkeit, Ausbildung, Beruf oder Einkommen. Gemäss der Definition des Bundes zählen jene Haushalte zur Mittelschicht, die (bereinigt um die Haushaltsgrösse) zwischen 70 und 150 Prozent des mittleren Einkommens erreichen. 2012 galt dies zum Beispiel für Alleinstehende mit monatlichen Bruttoeinkommen zwischen 3868 und 8289 Fr. und für Paare mit zwei Kindern bei Einkommen zwischen 8123 und 17 406 Fr. Solche Zahlen illustrieren bereits den enormen Wohlstand in der Schweiz.
    Der so definierte Mittelstand liegt zahlenmässig seit 1998 ziemlich stabil um die 60% aller Haushalte.
    Ok das heisst also 60% Mittelstand, 20% einkommensstärkstes 5el (das ja laut NZZ und dir und anderen Leichtgläubigen) und 20% Einkommensschwache. Schöne, schöne Schweiz.



    Schon hier merkt man, das das so halt nicht stimmen kann - und für irgendetwas haben wir ja das Bundesamt für Statistik. Also kurz nachgeschaut was der Median des Einkommens für die obersten 20% ist:

    https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home...il.329852.html


    2014 war das ein Bruttolohn von 91'203 Fr. pro Jahr resp. 7.600,25 im Monat (Mittelschicht laut NZZ bis 8123). Also noch voll in der Mittelschicht. Das heisst deutlich über die Hälfte dieser einkommensstärksten 20% der Bevölkerung, die 70% des gesamten Steuereinkommens liefert gehören zur Mittelschicht. Für die weiteren 30% der Steuereinnahmen zeichnen sich ja sowieso die tieferen Einkommen (der Mittelschicht) verantwortlich.

    Bitte lieber Sportchef und NZZ erzählt mir noch mal wie es nicht die Mittelschicht ist, welche die Zeche bezahlt. Mal abgesehen davon, dass der Geldsack ja mangels Dividendenbesteuerung sowieso schon weniger aufs Einkommen zahlt, als der Lohnarbeiter...
    Klassich von der NZZ, die Leser mit unsauber interpretierten Statistiken zu verarschen wenn um die Kohle der Aktionäre geht.
    Geändert von Taktiktafel (08.02.2017 um 16:57 Uhr)

  4. #94
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    Endlich geht hier mal was ;-)

    Nochmals: Der Mittelstand bezahlt umso mehr, je unattraktiver die Schweiz für Unternehmen ist. Denn Novartis, Roche und wie sie alle heissen nehmen uns allen einen schönen Teil der Steuerlast ab.

    Die Reformgegner verkaufen eine Illusion: Sie glauben, man könne für Unternehmen unattraktiver werden und trotzdem sich nachher gleich viel leisen wie heute. Aber: Den Fūnfer und das Weggli gibt es nun mal nicht.

    Wer Nein stimmt, muss damit rechnen, dass Basel den Gürtel enger schnallen muss. Ein Ja kostet natürlich auch Einnahmen, das ist unbestritten. Aber es ist deutlich weniger riskant als ein Nein, insbesondere für die Region Basel, die sehr stark von den internationalen Firmen lebt...

  5. #95
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    P.S. Betreffend Unternehmenssteuer wäre ich übrigens für eine Art Waadtländer Model mit sozialem Ausgleichspaket. Aber das steht ja leider nicht zur Abstimmung.
    Genau das ist bereits in vielen Kantonen unterwegs, insbesondere in Basel. Es ist einfach nicht Thema der nationalen Abstimmung, sondern der kantonalen Abstimmung, die noch folgt. Nur: Damit Basel und Waadt das umsetzen können, braucht es am 12. Februar ein Ja. Waadt und Basel müssen über die Bücher, wenn es ein Nein gibt.

  6. #96
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    Zitat Zitat von JohnFranklin Beitrag anzeigen
    Endlich geht hier mal was ;-)

    Nochmals: Der Mittelstand bezahlt umso mehr, je unattraktiver die Schweiz für Unternehmen ist. Denn Novartis, Roche und wie sie alle heissen nehmen uns allen einen schönen Teil der Steuerlast ab.

    Die Reformgegner verkaufen eine Illusion: Sie glauben, man könne für Unternehmen unattraktiver werden und trotzdem sich nachher gleich viel leisen wie heute. Aber: Den Fūnfer und das Weggli gibt es nun mal nicht.

    Wer Nein stimmt, muss damit rechnen, dass Basel den Gürtel enger schnallen muss. Ein Ja kostet natürlich auch Einnahmen, das ist unbestritten. Aber es ist deutlich weniger riskant als ein Nein, insbesondere für die Region Basel, die sehr stark von den internationalen Firmen lebt...
    Das Leben lebt sich nunmal besser mit Risiko . Von mir aus können sie alle gehen. Die globalistische angelsächsische Firmenkultur geht mir am Allerwertesten vorbei. Im Leben nie würde ich freiwillig für so einen Abzockerbetrieb arbeiten. Man muss sich überspitzt gesagt einfach fragen ob man sich so zum Sklaven ohne Stolz machen will, dass man den Abzockern so hohe Steuererlässe gibt obwohl man genau weiss es wird nicht ins hiesige Gewerbe gesteckt, noch profitieren die Mitarbeiter, sondern die gesparte Steuerknete geht auf direktem Wege aus Konto der Grossaktionäre und in reinvestierter Form die Nasen der Manager hoch (Vasella wink emol). Die lassen sich dann noch einen goldenen Fallschirm zahlen, damit bloss keine "Firmengeheimnisse" (Wer sich was wo hochzieht usw.) ausgeplaudert werden. Danach machen sich es die Abzocker im Winter, mehr oder weniger steuerbefreit, da Vermögen und Dividenden viel zu niedrig besteuert sind, in einem Bergdorf gemütlich und im Sommer heizen sie mit ihren Bentleys und Rolls Royces mit den ein bis maximal zweistelligen BS Nummernschildern das Bruderholz rauf und runter oder machen sich direkt auf zu neuen Ufern (Goldküste) - offizieller Wohnort ist natürlich (Füge beliebige Inlandsteueroase wie Zug, Wollerau und Co ein).
    Soviel zu den dummen Abzockern und denen mit Schweizer Pass, die intelligenteren internationalen Vertreter ihrer Branche, setzen sich (bzw. den offiziellen Wohnsitz) für 10 Jahre in ein ausländisches Steuerparadies (Hallo Karibik/Luxembourg/London) und kommen dann als Pauschalbescheuerte "zurück" in die Schweiz. Falls trotz all dieser legalen Möglichkeiten der Steuer-"optimierung" doch einmal einer der armen Abzocker vergessen hat irgendetwas auszuweisen (z.B. ein Par Milliönchen auf den Caymans), hat unser Parlament ja schon geplant, dass dies nachträglich und straffrei nachgemeldet werden kann. Natürlich muss man dann aber nicht mehr die ganze Summe der angefallenen Steuern bezahlen sondern nur noch die Hälfte, denn ist ja eh Schnee von Gestern und es hat ja anscheinend auch ohne funktioniert.

    Ich bi drgege sich uf langi Sicht usnäh zloh wiene Wienachtsgans und mittlerwile isch eifach gnueg bzw. zviel Heu dunde. Dorum e klars Nei ufem Stimmzettel vo minere Sitte.

  7. #97
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sean Lionn
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    Zitat Zitat von JohnFranklin Beitrag anzeigen
    Endlich geht hier mal was ;-)

    Nochmals: Der Mittelstand bezahlt umso mehr, je unattraktiver die Schweiz für Unternehmen ist. Denn Novartis, Roche und wie sie alle heissen nehmen uns allen einen schönen Teil der Steuerlast ab.

    Die Reformgegner verkaufen eine Illusion: Sie glauben, man könne für Unternehmen unattraktiver werden und trotzdem sich nachher gleich viel leisen wie heute. Aber: Den Fūnfer und das Weggli gibt es nun mal nicht.

    Wer Nein stimmt, muss damit rechnen, dass Basel den Gürtel enger schnallen muss. Ein Ja kostet natürlich auch Einnahmen, das ist unbestritten. Aber es ist deutlich weniger riskant als ein Nein, insbesondere für die Region Basel, die sehr stark von den internationalen Firmen lebt...
    Wenn wir ehrlich sind, würde es dem übersubventionierten Basel gar nicht mal so schaden ein wenig zu Sparen. Vielleicht werden wir in Zukunft dann auch nicht mehr von Schnappsideen à la Kasernenumbau oder einer Aufwertung der Steine beelendet.

    Zur USR3: Es ist absurd zu glauben, dass Novartis die Hall of Fame der Architektur-Weltelite (aka Campus) und Roche die ihre beiden HdM-Türme von heute auf morgen verlassen, nur weil die Steuern in London, Dublin oder Wisconsin ein klein wenig tiefer sind als hier. Die Schweiz ist und wird ein Tiefsteuerparadies bleiben, selbst in einer nicht existierende Zukunft mit einer rot-grünen Mehrheit im Bundeshaus würde sich daran nichts ändern. Dazu darf man nicht vergessen, dass die Schweiz die weltweit wohl stabilsten politischen Verhältnisse zu bieten hat. Da können das Vereinigte Königreich oder die USA noch lange Unternehmenssteuern senken, wenn es dort zu einem Regierungswechsel kommt, kann sich die Situation für Statusgesellschaften schnell mal um 180 Grad drehen.

    Item, das Senken von Unternehmenssteuern samt der Einführung dubioser Steuervermeidungsinstrumente (powered by PwC) muss der Vergangenheit angehören - auch in der Schweiz.
    «In den 1980er-Jahren war es noch ein Lebensziel, so viel zu arbeiten, dass man eines Tages nicht mehr arbeiten muss. Dieser Tag ist längst eingetreten, aber mit der Arbeit aufgehört hat niemand.»
    Franzobel

  8. #98
    Erfahrener Benutzer Avatar von händsche
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    Zitat Zitat von JohnFranklin Beitrag anzeigen
    Waadt und Basel müssen über die Bücher, wenn es ein Nein gibt.
    Wenn es ein nein gibt, wird es erst mal so weiter gehen, wie bisher. Selbst die SP will eine USR (wie sozialistisch Steuerwettbewerb ist, weiss ich jetzt auch nicht), also wird es eine zweite Vorlage geben.

  9. #99
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    Zitat Zitat von händsche Beitrag anzeigen
    Wenn es ein nein gibt, wird es erst mal so weiter gehen, wie bisher. Selbst die SP will eine USR (wie sozialistisch Steuerwettbewerb ist, weiss ich jetzt auch nicht), also wird es eine zweite Vorlage geben.
    Ach, und die Welt wird dabei zuschauen? Bist Du Dir bewusst, dass diverse Staaten 2012 Sanktionen gegen Schweizer Firmen ergriffen hatten? Und dass diese Sanktionen nur deshalb schnell wieder aufgehoben wurden, weil der Bundesrat dann versprach, das Schweizer System zu ändern? Was würdest Du tun, wenn Du Brite oder Amerikaner wärst? Würdest Du dann Sanktionen gegen die Schweiz ergreifen oder nicht?

  10. #100
    Erfahrener Benutzer Avatar von händsche
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    Die Schweiz hat versprochen das System zu Ändern und das wird sie ja auch vielleicht nicht mit dieser Vorlage aber sie wird es andern, also nein ich glaube nicht, dass es Sanktionen gibt.
    Und wenn doch: soll ich ja stimmen, deswegen?

    Das wäre ein Eingriff in die Souveränität der Schweiz. Da bin ich ganz bei der SVP...

  11. #101
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sean Lionn
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    Zitat Zitat von JohnFranklin Beitrag anzeigen
    Ach, und die Welt wird dabei zuschauen? Bist Du Dir bewusst, dass diverse Staaten 2012 Sanktionen gegen Schweizer Firmen ergriffen hatten? Und dass diese Sanktionen nur deshalb schnell wieder aufgehoben wurden, weil der Bundesrat dann versprach, das Schweizer System zu ändern? Was würdest Du tun, wenn Du Brite oder Amerikaner wärst? Würdest Du dann Sanktionen gegen die Schweiz ergreifen oder nicht?
    Schon mal daran gedacht, dass sich viele Stimmbürger der Tatsache, dass mit einer Ablehnung der USR3 möglicherweise ein paar Millionen an Investitionen in der Schweiz verloren gehen, bewusst sind? Nicht wenige werden wohl genau deswegen ein Nein in die Urne legen, weil sie nicht mehr Expats im Land möchten und einer damit verbundene Verdrängung und Zersiedelung entgegenwirken wollen.

    Zitat Zitat von händsche Beitrag anzeigen
    Das wäre ein Eingriff in die Souveränität der Schweiz. Da bin ich ganz bei der SVP...
    Dass die SVP-Millionarios dem Druck der EU/OECD für einmal ganz brav nachgeben möchten, setzt dem USR3-Zirkus ja die Krone auf.
    Geändert von Sean Lionn (08.02.2017 um 20:34 Uhr)
    «In den 1980er-Jahren war es noch ein Lebensziel, so viel zu arbeiten, dass man eines Tages nicht mehr arbeiten muss. Dieser Tag ist längst eingetreten, aber mit der Arbeit aufgehört hat niemand.»
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  12. #102
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
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    Zitat Zitat von JohnFranklin Beitrag anzeigen
    Levrat agiert als Parteipräsident rein taktisch, um Macht zu gewinnen. Der Verlust an Rechtssicherheit, Steuersubstrat und Arbeitsplätzen ist dann Kollateralschaden...
    Er hat sehr gut von der SVP gelernt.
    Heusler.

    Alla sätt är bra utom de dåliga.

    "Zürich ist doppelt so gross wie der Wiener Zentralfriedhof - aber nur halb so lustig."

  13. #103
    Erfahrener Benutzer Avatar von Brausebad
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    Zitat Zitat von JohnFranklin Beitrag anzeigen
    Ach, und die Welt wird dabei zuschauen? Bist Du Dir bewusst, dass diverse Staaten 2012 Sanktionen gegen Schweizer Firmen ergriffen hatten? Und dass diese Sanktionen nur deshalb schnell wieder aufgehoben wurden, weil der Bundesrat dann versprach, das Schweizer System zu ändern? Was würdest Du tun, wenn Du Brite oder Amerikaner wärst? Würdest Du dann Sanktionen gegen die Schweiz ergreifen oder nicht?
    Solange gerade Staaten wie die USA und Grossbritannien selber Steueroasen (Jersey, Delaware etc) unterhalten, würde ich deren Forderungen ignorieren oder bekämpfen. Wir können halt Firmen bieten, was in dieser Kombination nur sehr wenige schaffe; angemessene Steuern, hoher Bildungsgrad, stabile Politik, wenig Korruption und Käse.
    Wie Sigi und Ceccaroni, wie Hauser und Knup träum’ auch ich manchmal ganz leise davon, dass es dem FCB einst wieder besser gehen möge. Es muss nicht gerade ein Titel sein oder gar eine Teilnahme im Europacup, behüte nein, nur so, dass der FCB zu Hause gegen Bulle gewinnt, einfach gewinnt. JOZ 1988

  14. #104
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
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    Ich hoffe sehr stark, dass die Einbürgerungsinitiative angenommen wird. Sollte die USR III dazu noch abgelehnt werden, wird das ein super Sonntag.
    Nid füre Lohn, für d'Region

  15. #105
    Erfahrener Benutzer Avatar von Soriak
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    Zitat Zitat von Brausebad Beitrag anzeigen
    Solange gerade Staaten wie die USA und Grossbritannien selber Steueroasen (Jersey, Delaware etc) unterhalten, würde ich deren Forderungen ignorieren oder bekämpfen.
    Dass wir uns nicht gegen die USA wehren koennen, hat der automatische Informationsaustausch ja schon gezeigt. Solange wir Banken haben und die USA diesen die Bankenlizenz entziehen kann, wird sich das auch nicht aendern. Als kleines Land haben wir bisher eine ziemlich gute Strategie gefahren: hinauszoegern, so lange es geht, und bevor die Sanktionen kommen dann schnell handeln, so weit wie moeglich ohne wirklich etwas zu veraendern. Jetzt schaffen wir halt die "illegalen" Steuergeschenke ab und machen neue Steuergeschenke...

    Unsere Wirtschaft hat uns eben doch in eine sehr privilegierte Position gebracht. Wir haben massiv tiefere Steuern als im Ausland: Leute mit tiefen Einkommen zahlen in Deutschand z.B. eine 19% MWST -- das ist wohl weit hoeher als die gesamte Steuerbelastung, die sie in der Schweiz haben. Und trotzdem haben wir einen relativ starken Sozialstaat, der dem in Schweden z.B. nicht weit nachsteht -- und die haben nicht nur eine MWST von 25%, sondern auch gleich noch eine Einkommenssteuer von 64%. Von 100 Franken, die jemand verdient, wandern also 70 Franken an den Staat ab.

    Wir können halt Firmen bieten, was in dieser Kombination nur sehr wenige schaffe; angemessene Steuern, hoher Bildungsgrad, stabile Politik, wenig Korruption und Käse.
    Aber auch eine kleine Bevoelkerung. Ohne einfachen Zugang zum Arbeitsmarkt fuer Auslaender, nuetzen uns alle diese Vorteile nichts mehr. Natuerlich gibt es in jeder Branche Arbeitslose... aber eine Firma wie z.B. Google will eben nicht jeden x-beliebigen Programmierer einstellen, sondern sucht die besten Leute der Welt. Und die kommen eben meist nicht aus der Schweiz -- nur schon deswegen, weil die meisten Leute der Welt nicht aus der Schweiz kommen...

  16. #106
    Erfahrener Benutzer Avatar von Kurtinator
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    Zitat Zitat von Falcão Beitrag anzeigen
    "Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, es ist die Weitergabe des Feuers!"

  17. #107
    Erfahrener Benutzer Avatar von Pro Sportchef bim FCB
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    So, nun müssen die Linken liefern. Und zwar schnellstmöglichst!

    Es gilt Rechtssicherheit für die betroffenen Firmen zu schaffen (Grosses Problem!), die internationalen Standards umzusetzen/einzuhalten und gleichzeitig ein attraktives Steuerpaket zu bieten.

    Nun kann Levrat nicht mehr auf jede Frage mit "Der Mittelstand wird dies bezahlen müssen" antworten, nun muss er mit Lösungen kommen!

    Ich bin gespannt, glaube aber dass nun die Kantone selber das Heft in die Hand nehmen werden, somit die Vielfalt der Lösungen stark ausseinandergehen wird, ohne dass die Kantone dabei vom Bund mehr Geld erhalten werden.
    Bis vorallem gespannt wie dies nun BS lösen wird, einer der Hauptbetroffenen.
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  18. #108
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Ich hoffe sehr stark, dass die Einbürgerungsinitiative angenommen wird. Sollte die USR III dazu noch abgelehnt werden, wird das ein super Sonntag.

  19. #109
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    Mein Lieblingstweet von heute: Im Emmental 54.3% Ja/ Burgdorf 68.3% Ja für die erleichterte Einbürgerung der 3. Generation.

    Man ist heute also auch in der tiefsten Provinz der Schweiz schockiert über die hinterwälderischen Ost- und Zentralschweizer.

  20. #110
    Erfahrener Benutzer Avatar von SubComandante
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    So, nun müssen die Linken liefern. Und zwar schnellstmöglichst!
    Seit wann haben die Linken die Mehrheit im Land?

  21. #111
    Erfahrener Benutzer Avatar von jay
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    Anderer Ansicht ist Andreas Glarner, SVP-Nationalrat und Kopf des gegnerischen Komitees, das die Schweiz Anfang Jahr mit Burka-Plakaten überzog. Die Kampagne sei «hervorragend» und richtig gewesen, sagt Glarner der Nachrichtenagentur SDA. Sie habe die erwünschte Wirkung erzielt. Das Resultat erklärt er unter anderem damit, dass die in den letzten Jahren eingebürgerten Personen heute den Ausschlag an der Urne gegeben hätten.
    sälle glarner könnt d svp zuekünftig no einigi stimme koste
    give me the ball, you motherfucker!

  22. #112
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von jay Beitrag anzeigen
    sälle glarner könnt d svp zuekünftig no einigi stimme koste
    Fordert der tatsächlich gerade im Fernsehstudio als Antwort auf das heutige Abstimmungsergebnis, dass die doppelte Staatsbürgerschaft abgeschafft werden soll? Stronzo!

  23. #113
    Erfahrener Benutzer Avatar von SubComandante
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    Zitat Zitat von jay Beitrag anzeigen
    sälle glarner könnt d svp zuekünftig no einigi stimme koste
    Ja, er brachte den Bullshit grad wieder auf ZFDRS. Sogar das Publikum war teilweise peinlich berührt...

  24. #114
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    So, nun müssen die Linken liefern. Und zwar schnellstmöglichst!

    Es gilt Rechtssicherheit für die betroffenen Firmen zu schaffen (Grosses Problem!), die internationalen Standards umzusetzen/einzuhalten und gleichzeitig ein attraktives Steuerpaket zu bieten.
    Die Linken müssen und können rein gar nichts machen. In dieser Frage haben sie im Parlament gar keine Mehrheit also sind eher die Bürgerlichen und ihre Anhängsel gefordert.

  25. #115
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    Ein erfolgreicher Tag für die Linken,die USR 3 gewonnen dank der SVP Basis.Und die Einbürgerungsinitiative dank den Bürgerlichen Wendehälsen FDP und CVP.
    Gratulation an die SP.

  26. #116
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
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    Man hat richtiggehend gesehen, wie Glarner sich zusammenreissen musste....am Liebsten hätte er von eingebürgerten Schweizern und Eidgenossen gesprochen. Glarner ist ein ganz armer, kleiner, rassistischer Wicht. Ein Rassist der ganz üblen Sorte.

    Er geisselt, dass der SPler gerne schauen möchte, was bei der zweiten Generation möglich wäre, er geisselt ihn, dass man jetzt einen drauf setzen will.
    Das macht seine SVP ja nie..."Niemand hat die Absicht die BIlateralen zu künden"....oooooh wait!

    Ein klares, deutliches Zeichen an die rassistische Hetz-Kampagne der SVP und darum ist dies ein guter Tag.

    Und ja: Bei der USR muss die SP insofern liefern, als dass sie Hand bietet zu einem neuen Gesetz und dies nicht mehr torpetiert. Levrat, welcher herumerzählt, er sei für die bundesrätliche Usprungsversion gewesen, dabei hat er dieser schon den Kampf angesagt!
    Jetzt müssen er und die SP insofern liefern, dass die eine Alternative aufzeigen, wo sie mitmachen aber auch für die bürgerliche Mehrheit im Parlament akzeptierbar ist. Bisher glänzten sie nur durch Schreckensszenarien aber brachten kaum nur einen Vorschlag. Das erwarte ich jetzt von den Linken.
    Heusler.

    Alla sätt är bra utom de dåliga.

    "Zürich ist doppelt so gross wie der Wiener Zentralfriedhof - aber nur halb so lustig."

  27. #117
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    Glarner ist so ein Wicht.

  28. #118
    Erfahrener Benutzer Avatar von Blutengel
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    Gutes Ergebnis und einmal mehr hat sich gezeigt, dass das Schweizer Volk eben doch mündige genug ist um abzustimmen und nicht bloss auf Hetze zu reagieren. Wenn es zuviel wird, wird jede Partei ausgebremst.
    Stars kommen und gehen - Legenden bleiben ewig
    **#AF_13
    ** #MED_10**

  29. #119
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    Zitat Zitat von JohnFranklin Beitrag anzeigen
    Ach, und die Welt wird dabei zuschauen? Bist Du Dir bewusst, dass diverse Staaten 2012 Sanktionen gegen Schweizer Firmen ergriffen hatten? Und dass diese Sanktionen nur deshalb schnell wieder aufgehoben wurden, weil der Bundesrat dann versprach, das Schweizer System zu ändern? Was würdest Du tun, wenn Du Brite oder Amerikaner wärst? Würdest Du dann Sanktionen gegen die Schweiz ergreifen oder nicht?
    Die EU/OECD wird sich morgen äussern, ich bin gespannt wieviel Zeit man uns gibt.

    Bis Ende Jahr entsteht zudem eine neue schwarze Liste. Mal schauen ob die Schweiz darauf landen wird.
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  30. #120
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    Kann mir eigentlich jemand erklären, warum nun nach den Managern und Zweitwohnungsbesitzern plötzlich Aktionäre die Bösen sind, auf die alle einschiessen?
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

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