Seite 3 von 20 ErsteErste 1234513 ... LetzteLetzte
Ergebnis 61 bis 90 von 588

Thema: US-Präsidentschaftswahl 2016

  1. #61
    Gesperrt Avatar von Admiral von Schneider
    Registriert seit
    17.12.2004
    Ort
    Zinnoberinsel
    Beiträge
    771

    Standard

    Zitat Zitat von ellesse Beitrag anzeigen
    Egal wie's rauskommt... es gab in der Geschichte noch nie so spannende Vorwahlen... wer hat sich in der Vergangenheit schon für Vorwahlen interessiert... besser als House of Cards! Das Internet wird sich als Game changer erweisen, Trumps Leute habens eben begriffen, die anderen nicht - er ist der König der Memes.
    Falsch.

    Vielleicht wird es einfach von den Medien mehr gehyped, so dass der 0815-Schweizer auch informiert ist.

    Aber ich fand es gab diverse Jahre spannendere Vorwahlen.

    Und HoC ist diesbezüglich eh unerreicht.

  2. #62
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    06.12.2004
    Beiträge
    811

    Standard

    Zitat Zitat von Admiral von Schneider Beitrag anzeigen
    Falsch.

    Vielleicht wird es einfach von den Medien mehr gehyped, so dass der 0815-Schweizer auch informiert ist.

    Aber ich fand es gab diverse Jahre spannendere Vorwahlen.

    Und HoC ist diesbezüglich eh unerreicht.
    ok

  3. #63
    Erfahrener Benutzer Avatar von Taratonga
    Registriert seit
    08.12.2004
    Ort
    BE
    Beiträge
    3.043

    Standard

    So ausgeschlossen wie Trumps Kandidatur war, als sein Name erstmals im Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen fiel, umso grösser ist nun die Angst, dass es ihm irgendwie dann doch noch reicht. Bis jetzt war es ja ein Durchlauf von ihm.

    http://mobile2.tagesanzeiger.ch/arti...5c375a0b000001

  4. #64
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tsunami
    Registriert seit
    09.01.2005
    Beiträge
    5.595

    Standard

    Zitat Zitat von Taratonga Beitrag anzeigen
    So ausgeschlossen wie Trumps Kandidatur war, als sein Name erstmals im Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen fiel, umso grösser ist nun die Angst, dass es ihm irgendwie dann doch noch reicht. Bis jetzt war es ja ein Durchlauf von ihm.

    http://mobile2.tagesanzeiger.ch/arti...5c375a0b000001
    Ja, das ist ja schon unglaublich!
    Aber auch wenn es die Amis wählen: Irgendwie trotzdem surreal, wenn diese einen Trump wählen würden. Wäre ich Pokerspieler, würde ich viel Geld auf das kleinere Übel setzen.
    Mein Gott! So viele Leute leben in den USA. Und dann müssen sie sich zwischen Hilarious und Pump entscheiden!

    PS: Schon in den Vorwahlen standen keine wirklich guten Kandidaten zur Verfügung.
    Geändert von Tsunami (04.06.2016 um 19:28 Uhr)

  5. #65
    Erfahrener Benutzer Avatar von BloodMagic
    Registriert seit
    06.12.2004
    Ort
    nicht mehr BS
    Beiträge
    7.153

    Standard

    Zitat Zitat von Tsunami Beitrag anzeigen
    Ja, das ist ja schon unglaublich!
    Aber auch wenn es die Amis wählen: Irgendwie trotzdem surreal, wenn diese einen Trump wählen würden. Wäre ich Pokerspieler, würde ich viel Geld auf das kleinere Übel setzen.
    Mein Gott! So viele Leute leben in den USA. Und dann müssen sie sich zwischen Hilarious und Pump entscheiden!

    PS: Schon in den Vorwahlen standen keine wirklich guten Kandidaten zur Verfügung.
    Feel the Bern!

    Gesendet von meinem E6653 mit Tapatalk

  6. #66
    Erfahrener Benutzer Avatar von Fenta
    Registriert seit
    08.12.2004
    Beiträge
    5.521

    Standard

    Zitat Zitat von Tsunami Beitrag anzeigen
    Ja, das ist ja schon unglaublich!
    Aber auch wenn es die Amis wählen: Irgendwie trotzdem surreal, wenn diese einen Trump wählen würden. Wäre ich Pokerspieler, würde ich viel Geld auf das kleinere Übel setzen.
    Mein Gott! So viele Leute leben in den USA. Und dann müssen sie sich zwischen Hilarious und Pump entscheiden!

    PS: Schon in den Vorwahlen standen keine wirklich guten Kandidaten zur Verfügung.
    Und wer sagt, dass Hilary das kleinere Übel ist?

  7. #67
    Administrator Avatar von Admin
    Registriert seit
    06.12.2004
    Ort
    Basel
    Beiträge
    2.975

    Standard

    Man kann von Hillary halten was man will. Aber wenigstens hat sie jahrelang Erfahrung auf der politischen Bühne im Gegensatz zu Trump.

    Donald Trump ist schlicht und einfach ein Clown, ein Blender, ein Populist, ein Fähnchen im Wind usw. Wie soll man eine solche Person überhaupt Ernst nehmen?

    Ohne den Zuspruch von Frauen, Schwarzen und Latinos hat er eh keine Chancen. Nur mit den Stimmen der "Angry White Men" kommt er nicht weiter.

    Die Republikaner haben sich ein riesesgrosses Ei gelegt. Naja selber Schuld, wenn man es nicht schafft einen anständigen Kandidat aufzustellen.

  8. #68
    Benutzer Avatar von Dr. Sócrates
    Registriert seit
    07.10.2015
    Ort
    BS – RECHTS vom Rhein!
    Beiträge
    39

    Standard

    Zitat Zitat von Admin Beitrag anzeigen
    Man kann von Hillary halten was man will. Aber wenigstens hat sie jahrelang Erfahrung auf der politischen Bühne im Gegensatz zu Trump.

    Donald Trump ist schlicht und einfach ein Clown, ein Blender, ein Populist, ein Fähnchen im Wind usw. Wie soll man eine solche Person überhaupt Ernst nehmen?

    Ohne den Zuspruch von Frauen, Schwarzen und Latinos hat er eh keine Chancen. Nur mit den Stimmen der "Angry White Men" kommt er nicht weiter.

    Die Republikaner haben sich ein riesesgrosses Ei gelegt. Naja selber Schuld, wenn man es nicht schafft einen anständigen Kandidat aufzustellen.
    Völliger Humbug, den du da rauslässt. Die Amerikaner sind vom Präsidentschaftswahlkampf frustriert und die grosse Mehrheit hat kein Vertrauen mehr in das starre Zweiparteiensystem. Und: Trump hat gegen Killary die viel besseren Chancen als gegen Sanders. Der Parteitag in Nevada nahm Ausmasse eines regelrechten Parteiputsches an, wie er nur in Bananenrepubliken üblich ist.

    1. Die Wahlen in den USA sind manipuliert, was man auch diesmal vielerorts beobachten konnte. Es gibt zahlreiche Evidenz dafür. Die Eliten beider Parteien wollten ums Verrecken verhindern, dass ein Aussenseiter wie Sanders bzw. Trump die (gelenkte) Vorwahl gewinnt. In vielen Staaten konnte man bei den demokratischen Vorwahlen gar nicht teilnehmen, wenn man nicht schon Mitglied VOR November letzten Jahres war. In sämtlichen Staaten, wo dies nicht der Fall war, gewann Sanders deutlich. Auch startete Killary mit einem Vorsprung von 600 Delegierten, weil die Unterstützung der Superdelegierten nicht von den Wahlen abhängt, sondern von der Partei-Führung bestimmt wird. Von daher überrascht es nicht, dass laut repräsentativen Umfragen 40% der Sanders-Wähler NICHT für Killary stimmen werden und am Wahltag Zuhause bleiben werden oder gegen Killary stimmen werden.

    2. Bei Killary weiss man sehr gut, woran man ist, während dies beim Trump nicht der Fall ist. Killary ist eine Hure der Hochfinanz, ihre Kriegsrhetorik ist viel befremdlicher als die Trumps, und ihre Stiftung kassierte 100-141 Mio. US-Dollar Spenden von Unternehmen und Staaten, mit denen sie zuvor Waffendeals im Umfang von 165 Milliarden US-Dollar gebilligt hatte. Sie wird auch von den Neocons unterstützt und fischt nicht umsonst im rechten Flügel der Republikaner. Der Kriegsverbrecher Henry Kissinger über Killary: “I’ve known her for many years now, and I respect her intellect. And she ran the State Department in the most effective way that I’ve ever seen.” Oder der neokonservative Faschist Robert Kagan über die "progressive" (LOL) Kandidatin Killary: “For this former Republican, and perhaps for others, the only choice will be to vote for Hillary Clinton. The party cannot be saved, but the country still can be.”

    3. Trump ist zwar ein Riesentrottel, aber bei weitem das kleinere Übel als Killary: Er hat die korrupte Class Politique entlarvt und ist kein Polit-Apparatschik, er hat Regime Changes eine klare Absage erteilt und er möchte das Pentagon-Budget um 50% kürzen. Clinton ist das Gegenteil: Sie ist eine Kandidatin des Wall Streets und des "Military Industrial Complex" und steht für Interventionismus (in den letzten 25 Jahren sämtliche Interventionen gebilligt), wie sie auch vor wenigen Tagen in San Diego unmissverständlich klar machte: Was Trump gefährlich macht, ist, dass “he doesn’t have to listen to our generals or our admirals, our ambassadors and other high officials.”

    4. Clintongate: In der Email-Affäre lügt Killary wie gedruckt und behauptet Sachen wie, sie sei im Umgang mit Desktop-Computern "nicht erfahren", nur deshalb habe sie ihr privates Handy benutzt. Von den 60'000 Mails auf dem privaten Server hatte sie zudem bei dessen Übergabe an das Aussenministerium +30'000 gelöscht. Neu kommt auch der Vorwurf der Korruption hinzu. Der veröffentlichte Untersuchungsbericht lässt die ganze Verteidigungsstrategie Clintons zusammenbrechen. Und ein Teil der gelöschten Korrespondenz entpuppte sich als hoch sensibel. Ein Anklage gegen Killary wird also immer wahrscheinlicher. Selbst die NY Times schreibt nun, dass ihr die Wähler "einfach nicht trauen", weswegen Trump auch in den jüngsten Umfragen vorne liegt.

    Ich gehe nach wie vor davon aus, dass Sanders gegen Trump antreten wird, nachdem Clinton angeklagt wird. Sollte sie es dennoch bis zum Parteitag schaffen, dann wird Trump Präsident. Denn genauso wie es die Stimmen der Minderheiten braucht um Präsident zu werden, braucht es auch den Rückhalt der weissen Wähler, den Clinton im Vergleich zu Sanders nicht hat.

    Kein Spieler gibt seine Fussballkarriere auf. Der Fussball ist es, der sich von den Spielern abwendet.
    Sócrates

  9. #69
    Erfahrener Benutzer Avatar von Echo
    Registriert seit
    27.07.2006
    Beiträge
    1.255

    Standard

    Richtig. Sanders und Trump sind die Kandidaten gegen das Establishment. Falls Clinton die Vorwahlen gewinnt, wird es ein Wahlkampf Establishment vs. Outsider. Dann werden viele Republikaner Clinton wählen und viele Demokraten Trump.
    Folgen der Finanzkrise 2007/08 und ihrer einseitigen Lösung zu Gunsten Wall Street und der Reichen.

  10. #70
    Erfahrener Benutzer Avatar von König 1893
    Registriert seit
    13.02.2007
    Ort
    Königreich Grossbasel
    Beiträge
    832

    Standard

    Zitat Zitat von Admin Beitrag anzeigen
    Man kann von Hillary halten was man will. Aber wenigstens hat sie jahrelang Erfahrung auf der politischen Bühne im Gegensatz zu Trump.
    Ja sie hat am meisten internationale Erfahrung und am meisten politische Erfahrungen. Erfahrungen im Fehler machen. Sie kann von mir aus auch Jahrzehnte von Erfahrung haben. Die Frau ist eine Katastrophe.
    Geändert von König 1893 (06.06.2016 um 00:58 Uhr)
    Mi Härz isch rot blau

    Franco Costanzo 2006 - 2011

  11. #71
    Erfahrener Benutzer Avatar von The_Dark_Knight
    Registriert seit
    23.08.2008
    Ort
    Basel City
    Beiträge
    2.543

    Standard

    trump will mit allen mitteln, den für den nahen osten so wichtigen atomdeal mit dem iran auflösen und kriecht israel in den arsch. also wenn dass keine intervention ist...

  12. #72
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    06.12.2004
    Beiträge
    811

    Standard

    Ein Wort: LANDSLIDE!

    #HillaryForPrison2016

  13. #73
    Administrator Avatar von Admin
    Registriert seit
    06.12.2004
    Ort
    Basel
    Beiträge
    2.975

    Standard


  14. #74
    Benutzer
    Registriert seit
    19.12.2004
    Beiträge
    46

    Standard

    Es wird definitiv einen dritten Präsidentschaftskandidaten geben: Gary Johnson von der Libertarian Party, ehemaliger Gouverneur der Republikaner. Hatte vor vier Jahren bloss 1% geholt, bei Trump/Clinton dürfte er jedoch eine annehmbare Alternative werden...
    uf los gohts los...!

  15. #75
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nii
    Registriert seit
    07.06.2015
    Beiträge
    502

    Standard

    Sowohl Clinton als auch Trump wären für mich absolut unwählbar.
    Gary Johnson hat doch im Zweiparteiensystem der USA keine Chance.

    Kandidiert Vermin Supreme eigentlich wieder?


  16. #76
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tsunami
    Registriert seit
    09.01.2005
    Beiträge
    5.595

    Standard

    Zitat Zitat von Nii Beitrag anzeigen
    Sowohl Clinton als auch Trump wären für mich absolut unwählbar.
    Gary Johnson hat doch im Zweiparteiensystem der USA keine Chance.
    Wäre die USA nicht so wichtig, wir könnten über diese beiden Kandidaten lachen. Aber so?
    Ich glaube, André Agassi, Dwayne Johnson oder Scarlett Johansson hätten noch Chancen, würden sie kandidieren...

  17. #77
    Erfahrener Benutzer Avatar von SubComandante
    Registriert seit
    07.12.2004
    Ort
    /bin/weg
    Beiträge
    6.651

    Standard

    Scarlett? Mhhh ... könnte man drüber reden Als Alternative noch George "Corpsegrinder" Fisher. Ihm würde man zuhören.

  18. #78
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nii
    Registriert seit
    07.06.2015
    Beiträge
    502

    Standard

    Obama zu Clinton 2008:




    Obama zu Clinton 2016:


  19. #79
    Erfahrener Benutzer Avatar von SubComandante
    Registriert seit
    07.12.2004
    Ort
    /bin/weg
    Beiträge
    6.651

    Standard

    Nun, vielleicht liegt es daran, dass die Alternative die absolute Katastrophe darstellen würde.

  20. #80
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    15.12.2004
    Ort
    Boston
    Beiträge
    372

    Standard

    Clinton ist keine super Kandidatin, aber Trump kann man schon gar nicht gebrauchen. Im Gegensatz zu Obama, der mich sehr ueberzeugt hat, halt wieder einmal die Wahl des geringeren Uebels...

    Obama ist wohl der erste amtierende Praesident, der eine (nebenbei sehr interessante) Arbeit in einem top akademischen Journal veroeffentlicht hat (dem Journal of the American Medical Association): http://jama.jamanetwork.com/article....icleid=2533698

  21. #81
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    06.12.2012
    Beiträge
    418

    Standard

    nach dem cruz debakel hat sich die wahl von trump hoffentlich erledigt

    Name:  Unbenannt.JPG
Hits: 991
Größe:  74,0 KB

  22. #82
    Benutzer Avatar von DiniMueter
    Registriert seit
    30.04.2011
    Beiträge
    73

    Standard

    Zitat Zitat von Blade Beitrag anzeigen
    nach dem cruz debakel hat sich die wahl von trump hoffentlich erledigt

    Name:  Unbenannt.JPG
Hits: 991
Größe:  74,0 KB
    das bild isch e fake, leider

  23. #83
    Erfahrener Benutzer Avatar von Taratonga
    Registriert seit
    08.12.2004
    Ort
    BE
    Beiträge
    3.043

    Standard

    5 Gründe warum Trump der nächste US-Präsident wird

    http://m.tagesspiegel.de/kultur/mich...MxVJABA%26_rdr

  24. #84
    Erfahrener Benutzer Avatar von Bierathlet
    Registriert seit
    25.11.2013
    Ort
    4058
    Beiträge
    2.243

    Standard

    Kann mir jemand etwas zu den anderen vier Kandidaten sagen?

    Gary E. Johnson - Libertäre Partei
    Jill Stein - Grüne
    Darrell Castle - Constitution Party
    Evan McMullin - Unabhängiger

    Was ist Eure Meinug zu denen?
    Natürlich haben die absolut keine Chancen auf das Präsidentenamt. Totschweigen ist aber trotzdem nicht das Wahre. So sähe der Nicht-Ami wenigstens, dass es in einem grossen Land wie den USA auch noch andere Kandidaten gibt.

    Nach kurzer Recherche komme ich zum Schluss, dass zumindest Darrell Castle (die Constitution Party steht rechts von den Republikanern) auch keine brauchbare Alternative ist.
    Zitat Zitat von Sali Zämme!
    Die Erde ist eine Scheibe. #infotweet

  25. #85
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
    Registriert seit
    16.05.2014
    Beiträge
    4.303

    Standard

    Zitat Zitat von Bierathlet Beitrag anzeigen
    Kann mir jemand etwas zu den anderen vier Kandidaten sagen?

    Gary E. Johnson - Libertäre Partei
    Jill Stein - Grüne
    Darrell Castle - Constitution Party
    Evan McMullin - Unabhängiger

    Was ist Eure Meinug zu denen?
    Natürlich haben die absolut keine Chancen auf das Präsidentenamt. Totschweigen ist aber trotzdem nicht das Wahre. So sähe der Nicht-Ami wenigstens, dass es in einem grossen Land wie den USA auch noch andere Kandidaten gibt.

    Nach kurzer Recherche komme ich zum Schluss, dass zumindest Darrell Castle (die Constitution Party steht rechts von den Republikanern) auch keine brauchbare Alternative ist.
    Zu Gary Johnson: Ich finde es lustig, wie viele junge Bernie-Anhänger nun Johnson unterstützen. Da sieht man, dass es da wohl den einen oder anderen darunter hat, der von Politik nicht all zu viel versteht und es bei der Bernie-Unterstützung mehr um einen Hype gegen das Establishment ging, als darum, Sozialreformen durchzuführen. Denn die Positionen von Johnson sind, was die Sozial- und Umweltpolitik anbelangt (also die Hauptpunkte von Bernie bei den Primaries) so ziemlich das Gegenteil von Sanders.

    Ich meine das wäre ungefähr so: Daniel Jositsch und Cedric Wermuth kämpfen in den Vorwahlen fürs Präsidentschaftsamt. Nun verliert Wermuth die Vorwahlen der Sozialdemokraten und nur weil Jositsch zu wenig links ist, wählt man einen von der FDP.

    Jill Stein, ist eine typische Ami-Hippie-Alt 68erin. Wäre interessant, mal so eine im Präsidentschaftsamt zu sehen .

    Sowohl bei Gray Johnson wie auch bei Jill Stein unterstelle ich das Gleiche wie bei Donald Trump, nämlich dass sie von Realpolitik so ziemlich keine Ahnung haben, so kommen sie mir jedenfalls in den Interviews rüber, die ich bislang gesehen haben.

    Summa summarum sind auch die beiden "beliebtesten" Aussenseiter nicht so wirklich das Wahre.

    Noch zu Hilary und Donald. Ich habe mich in letzter Zeit gefragt, wer für uns als Westeuropäer der bessere Kanditat ist und denke, dass es trotz all seiner Verhaltensauffälligkeiten Donald Trump ist. Für einen Ami ist Hilary das kleinere Übel, deswegen wird sie auch gewählt werden, aber für uns ist wohl Donald der bessere Kanditat. Hilary weiss genau, wie Ami-Geopolitik funktioniert und wird diese auch weiterführen. Sie weiss, dass die Vormachtstellung der USA nur mit agressivem Imperialismus funktioniert. Bei Donald habe ich aber in seiner narzisstisch-nationalistischen und beschränkten Art das Gefühl, dass er die USA sowieso für genuin besser hält als den Rest der Welt und daher keinen logischen Zusammenhang zwischen dem Imperium und der Nation sieht. Gefährlich ist er aber sicherlich trotzdem, weil er unberechenbar ist und über die Selbstbeherrschung eines Fünfjährigen verfügt.
    Geändert von Konter (28.10.2016 um 08:52 Uhr)
    Nid füre Lohn, für d'Region

    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    Ich freu mich auf morgen früh. Dann geht das gejammer um Trump nochmals 4 Jahre weiter.

  26. #86
    Erfahrener Benutzer Avatar von Bierathlet
    Registriert seit
    25.11.2013
    Ort
    4058
    Beiträge
    2.243

    Standard

    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Zu Gary Johnson: Ich finde es lustig, wie viele junge Bernie-Anhänger nun Johnson unterstützen. Da sieht man, dass es da wohl den einen oder anderen darunter hat, der von Politik nicht all zu viel versteht und es bei der Bernie-Unterstützung mehr um einen Hype gegen das Establishment ging, als darum, Sozialreformen durchzuführen. Denn die Positionen von Johnson sind, was die Sozial- und Umweltpolitik anbelangt (also die Hauptpunkte von Bernie bei den Primaries) so ziemlich das Gegenteil von Sanders.

    Ich meine das wäre ungefähr so: Daniel Jositsch und Cedric Wermuth kämpfen in den Vorwahlen fürs Präsidentschaftsamt. Nun verliert Wermuth die Vorwahlen der Sozialdemokraten und nur weil Jositsch zu wenig links ist, wählt man einen von der FDP.

    Jill Stein, ist eine typische Ami-Hippie-Alt 68erin. Wäre interessant, mal so eine im Präsidentschaftsamt zu sehen .

    Sowohl bei Gray Johnson wie auch bei Jill Stein unterstelle ich das Gleiche wie bei Donald Trump, nämlich dass sie von Realpolitik so ziemlich keine Ahnung haben, so kommen sie mir jedenfalls in den Interviews rüber, die ich bislang gesehen haben.

    Summa summarum sind auch die beiden "beliebtesten" Aussenseiter nicht so wirklich das Wahre.

    Noch zu Hilary und Donald. Ich habe mich in letzter Zeit gefragt, wer für uns als Westeuropäer der bessere Kanditat ist und denke, dass es trotz all seiner Verhaltensauffälligkeiten Donald Trump ist. Für einen Ami ist Hilary das kleinere Übel, deswegen wird sie auch gewählt werden, aber für uns ist wohl Donald der bessere Kanditat. Hilary weiss genau, wie Ami-Geopolitik funktioniert und wird diese auch weiterführen. Sie weiss, dass die Vormachtstellung der USA nur mit agressivem Imperialismus funktioniert. Bei Donald habe ich aber in seiner narzisstisch-nationalistischen und beschränkten Art das Gefühl, dass er die USA sowieso für genuin besser hält als den Rest der Welt und daher keinen logischen Zusammenhang zwischen dem Imperium und der Nation sieht. Gefährlich ist er aber sicherlich trotzdem, weil er unberechenbar ist und über die Selbstbeherrschung eines Fünfjährigen verfügt.
    Danke für deine Einschätzung zu den Kandidaten. Ich denke, Stein oder Johnson wären trotzdem das kleinere Übel als Trump oder Clinton.


    Zum letzten Absatz: Diese Frage habe ich mir auch gestellt und bin, was Clinton angeht, zum gleichen Schluss gekommen.

    Trump halte ich zu gute, dass er immerhin mit den Russen nicht auf Konfrontation aus ist. Negativ finde ich seine Haltung gegenüber dem Iran, aber da steht er Clinton wohl in nichts nach.
    Da der Präsident ja kein Alleinherrscher ist, der schalten und walten kann, wie er will, denke ich nicht, dass Trump so super gefährlich ist, wie es immer heisst. In dieser Angelegenheit finde ich Clinton gefährlicher, weil sie seit langem in der Politik ist und auch mit dem militärischen Komplex bestens vernetzt ist. Mit ihrer Erfahrung und den ganzen Connections kriegt sie eher was durch, als der unerfahrene Trump.
    Zitat Zitat von Sali Zämme!
    Die Erde ist eine Scheibe. #infotweet

  27. #87
    Benutzer Avatar von DiniMueter
    Registriert seit
    30.04.2011
    Beiträge
    73

    Standard

    Zitat Zitat von Bierathlet Beitrag anzeigen
    Kann mir jemand etwas zu den anderen vier Kandidaten sagen?

    Gary E. Johnson - Libertäre Partei
    Jill Stein - Grüne
    Darrell Castle - Constitution Party
    Evan McMullin - Unabhängiger

    Was ist Eure Meinug zu denen?
    Natürlich haben die absolut keine Chancen auf das Präsidentenamt. Totschweigen ist aber trotzdem nicht das Wahre. So sähe der Nicht-Ami wenigstens, dass es in einem grossen Land wie den USA auch noch andere Kandidaten gibt.

    Nach kurzer Recherche komme ich zum Schluss, dass zumindest Darrell Castle (die Constitution Party steht rechts von den Republikanern) auch keine brauchbare Alternative ist.

  28. #88
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    06.04.2008
    Beiträge
    3.386

    Standard

    Gestern Nacht lief eine IMO sehr gute Doku auf dem ZDF: "Amerika ungeschminkt".

    Markus Lanz reist im Land rum, trifft viele Leute und spricht mit diesen über die Wahlen. Von der Geldelite in Manhattan bis zu den Ghettos in Baltimore und den konservativsten Ecken in Houston. Vom ehemaligen Elitesoldaten im Irak, der gemerkt hat, dass er für einen populistischen "Krieg" missbraucht wurde und entsprechend sauer ist, über begeisterte Waffenträger in Texas und einem schwarzen Penner, der obdachlos im Ghetto lebt und trotzdem "stolz auf sein Amerika ist" und Trump wählen möchte bis hin zu einer Finanzexpertin des Geldadels, die einsieht, dass der Zerfall des unteren Mittelstands früher oder später gefährlich wird....

    Gerade auch bezüglich des "Kleineren Übels" ist es erstaunlich, wie weit die Meinungen auseinandergehen. Nach diesem kleinen Einblick habe ich die Vermutung, dass Trump gewählt wird. Kaputtes Land...

    https://www.zdf.de/gesellschaft/mark...minkt-108.html

  29. #89
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    06.12.2004
    Beiträge
    1.213

    Standard

    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Zu Gary Johnson: Ich finde es lustig, wie viele junge Bernie-Anhänger nun Johnson unterstützen. Da sieht man, dass es da wohl den einen oder anderen darunter hat, der von Politik nicht all zu viel versteht und es bei der Bernie-Unterstützung mehr um einen Hype gegen das Establishment ging, als darum, Sozialreformen durchzuführen. Denn die Positionen von Johnson sind, was die Sozial- und Umweltpolitik anbelangt (also die Hauptpunkte von Bernie bei den Primaries) so ziemlich das Gegenteil von Sanders.

    Ich meine das wäre ungefähr so: Daniel Jositsch und Cedric Wermuth kämpfen in den Vorwahlen fürs Präsidentschaftsamt. Nun verliert Wermuth die Vorwahlen der Sozialdemokraten und nur weil Jositsch zu wenig links ist, wählt man einen von der FDP.
    Und was ist schlimm daran? Ich wähle in 2. Wahlgängen auch häufig gegen jemanden statt für jemanden, weil ich Mühe mit gewissen persönlichen Aussagen haben. Die EVP mag häufig linke Abstimmungsparolen haben. Aber ist deswegen ein EVP-Politker, der im Regionalfernsehen eine Sekte mit Prügelstrafen verteidigt, für Linke wählbar? Oder ist eine SVP-Politikerin, die sich ebenfalls die Schule von annodazumal zurückwünscht, für FDP-Wähler wählbar?

  30. #90
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
    Registriert seit
    16.05.2014
    Beiträge
    4.303

    Standard

    Zitat Zitat von Fulehung Beitrag anzeigen
    Und was ist schlimm daran? Ich wähle in 2. Wahlgängen auch häufig gegen jemanden statt für jemanden, weil ich Mühe mit gewissen persönlichen Aussagen haben. Die EVP mag häufig linke Abstimmungsparolen haben. Aber ist deswegen ein EVP-Politker, der im Regionalfernsehen eine Sekte mit Prügelstrafen verteidigt, für Linke wählbar? Oder ist eine SVP-Politikerin, die sich ebenfalls die Schule von annodazumal zurückwünscht, für FDP-Wähler wählbar?
    Ich werde ehrlich gesagt nicht ganz schlau aus deiner Aussage, da ich nicht weiss, was sie mit dem Inhalt meines Posts zu tun hat.
    Nid füre Lohn, für d'Region

    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    Ich freu mich auf morgen früh. Dann geht das gejammer um Trump nochmals 4 Jahre weiter.

Seite 3 von 20 ErsteErste 1234513 ... LetzteLetzte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •