Umfrageergebnis anzeigen: Wie stimmt ihr (1:12, Familie, Vignette)

Teilnehmer
150. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • 3 x JA

    10 6,67%
  • JA - JA - NEIN

    6 4,00%
  • JA - NEIN - JA

    11 7,33%
  • JA - NEIN - NEIN

    5 3,33%
  • NEIN - JA - JA

    16 10,67%
  • NEIN - JA - NEIN

    31 20,67%
  • NEIN - NEIN -JA

    45 30,00%
  • 3 x NEIN

    26 17,33%
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Ergebnis 391 bis 394 von 394

Thema: Eidg. Volksabstimmung vom 24. November - 1:12 / Familieninitiative / Vignette

  1. #391
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nakata
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    Erste Umfrageergebnisse, und ein absolut bekloppter Titel...

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/...story/15467924
    S kunnt scho guet

  2. #392
    Erfahrener Benutzer Avatar von hanfueli
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    Zitat Zitat von Soriak Beitrag anzeigen
    Die ersten zwei Millionen sind steuerfrei. Angenommen, das KMU hat einen Wert von 3 Millionen, so wird man auf eine Million besteuert. Das bedeutet eine Steuerbelastung von 200,000.-

    Nun muss diese Zahlung ja nicht auf einen Schlag erfolgen. In den USA, z.B., kann die Schuld in 15 Jahren bezahlt werden. Wenn jemand mit einer 3 Millionen Firma damit keine 13,500.- pro Jahr erwirtschaften koennte, dann muesste man die Firma nun schon wirklich liquidieren und das Geld anderswo investieren...

    Natuerlich ist es eine Steuerbelastung fuer den Erben. Aber eine Einkommenssteuer ist auch eine Steuerbelastung fuer Arbeiter, und die Mehrwertssteuer belastet ebenfalls alle (inklusive KMUs und deren Erben).

    Wem's entgangen ist: die MWST steigt auch langsam aber sicher nach oben. Dann doch lieber diesen Trend etwas aufhalten und dafuer ueber die Erbschaftssteuer Einnahmen schaffen...
    Ich bin grundsätzlich schon mit dir einverstanden. Nur die Aussage, dass bei einem KMU mit gewissem Wert automatisch viel Cash mitvererbt wird halte ich nicht für richtig. Cash und Pensionskassen sind etwas für Angestellte, nicht für Unternehmer.
    Wenn dieser Umstand beachtet wird, ist mir eine Erbschaftssteuer auch lieber als eine Einkommenssteuer.

    *Das mit den Pensionskassen hat natürlich nichts mit der Erbschaft zu tun. Es geht mir nur darum dass Kleinbetriebe eher Probleme mit der Liquidität haben.
    ...reden Sie nur weiter, es wird schon noch etwas intelligentes dabei sein.

  3. #393
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    Zitat Zitat von Nakata Beitrag anzeigen
    Erste Umfrageergebnisse, und ein absolut bekloppter Titel...

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/...story/15467924
    Und die Umfrage dazu..

  4. #394
    Erfahrener Benutzer Avatar von Soriak
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    Zitat Zitat von Rhykurve Beitrag anzeigen
    nur so theoretisch:
    ich erbe ein haus im wert von 3 mio. 2 mio sind steuerfrei, auf die eine mio fallen 200k steuern an. es ist kein weiteres geld da und ich würde das haus behalten wollen.
    könnte ich zur tilgung der 200k eine hypothek aufnehmen?
    oder wie würde das gelöst werden?
    Unter der Annahme, dass das Haus bereits voll abbezahlt ist. Denn wenn eine Hypothek bestehen wuerde, wuerde diese natuerlich vom Wert des Hauses abgezogen werden. Also ein 3m Haus mit einer Hypothek ueber 1m ist steuerfrei.

    Nun kann man dies eben auf mehrere Wege loesen. Die Hypothek ist eine Option, die keine Bank ablehnen wuerde. Eine 200k Hypothek auf ein Haus von 3 Millionen wird kein Problem sein und auch mit guten Zinsen zu bekommen sein. Aber die Abzahlung ueber 15 Jahre wuerde dies auch unnoetig machen. 200k ueber 15 Jahre sind etwas mehr als 1,000.- pro Monat. Wenn man nun bedenkt, dass man in dem Haus weder eine Miete noch eine Hypothek bezahlt (im Gegensatz zu den allermeisten Leuten), dann sind das ziemlich tiefe Mietkosten. Wenn man vorher nicht mit den Eltern gelebt hat, wird man womoeglich ja auch eine Miete bezahlt haben.

    Auch dies geht davon aus, dass man kein Bargeld (oder andere liquide Investments) vererbt bekommt (oder selber hat). Das mag in gewissen Faellen natuerlich schon zutreffen, aber oft ist auch noch anderes Vermoegen vorhanden. Das muss kein enorm hoher Betrag sein, um einen grossen Teil der Erbschaftssteuer zu decken.

    Ich will ja nicht behaupten, dass eine Erbschaftssteuer niemandem Kosten verursacht. Natuerlich trifft die nicht nur "Superreiche" (ein Begriff mit dem ich sowieso nichts anfangen kann) -- und ich mag jedem eine Erbschaft goennen. So ist es durchaus richtig, wenn Eltern etwas fuer kommende Generationen aufbauen und erhalten koennen. Das bringt der ganzen Gesellschaft mehr Nutzen, als wenn jeder das Geld noch moeglichst schnell vor dem Ableben verprassen will. (Zudem sei anzumerken, dass man 20k pro Jahr und pro Person weiterhin steuerfrei abgeben kann. So koennten Eltern also ueber mehre Jahre ihre Beteiligung am KMU steuerfrei an die Kinder abgeben. Das wird bei Familienunternehmen auch kein Problem sein, da die Kinder ja eben oft auch aktiv dort dabei sind und sowieso vor dem Ableben der Eltern Fuehrungsrollen uebernehmen.)

    Andererseits sollten (noetige) Steuern immer da eingezogen werden, wo sie am wenigsten Schaden verursachen. Schaut man sich z.B. die administrativen Kosten bei der MWST an (und die regressive Wirkung der Steuer), so ist dies die bei weitem schlechteste Steuer, die man erheben kann. Andererseits ist die Erbschaftssteuer die effizienteste. Natuerlich werden besonders Wohlhabende auch hier Schlupfloecher finden, aber die Administration ist viel einfacher als zu eruieren, ob nun Stuehle und Tische innerhalb von x Metern von einer Sodamaschine standen und deswegen ein hoeherer Steuersatz anfallen sollte.

    Dass man Steuern allgemein tief halten sollte, ist eine unabhaengige Diskussion. Selbst wenn man den ganzen Staat mit nur 5 Milliarden Franken pro Jahr fuehren koennte, stellt sich eben immernoch die Frage, wie man die eintreiben sollte. Und eine Erbschaftssteuer ist auch dann besser als alle Alternativen. Also solange man den Bund nicht gleich ganz abschaffen will, muss man sich wohl oder uebel mit der Quelle der Einnahmen befassen.

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