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Thema: Katastrophale Leistungen der Schiedsrichter

  1. #31
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    Zitat Zitat von cantona Beitrag anzeigen
    däm wird sicher nid rächt gäh!
    kindergarte pur

  2. #32
    Erfahrener Benutzer Avatar von Pro Sportchef bim FCB
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    Zitat Zitat von Mundharmonika Beitrag anzeigen
    Ich finde die Entwicklung, immer auf den Schiedsrichtern herumzuhacken, höchst bedenklich. Auch die Äusserungen von Trainern und Cluberantwortlichen, wenn ein Schiedsrichter einmal falsch (und nicht in ihrem Sinne) gepfiffen hat, häufen sich.
    Naja, natürlich war es übertrieben zu sagen sie werden immer blinder... Eigentlich sind sie ja nur die armen Männer an der Front. Der Fussball hat sich wahnsinnig entwickelt, alles ist schneller und dynamischer. Zudem, wie du schreibst, hat der Zuschauer heute x Wiederholungen.

    Aber so müsste man doch auch endlich mal den Schiedsrichter weiterentwickeln?! Man muss ihm halt technische Hilfsmittel geben, auch wenn dass diese über-80 Jährigen Regel-Komitee-Mitglieder nicht wollen!

    Auch das Regelwerk ist teilweise ziemlich scheisse.

    Z.B. Handspiel, das liegt einfach im Ermessen des Schiedsrichters. Das Regelwerk besagt eigentlich nur, dass der Schiedsrichter entscheiden muss ob Absicht oder nicht. All dass mit unnatürlicher Bewegung, breiter machen oder Arme nicht am Körper kommt nicht aus den offiziellen Regeln.

    Und so ist es meiner Meinung nach keine Absicht, wenn ein Spieler in der Drehung seinen Arm ganz ausstreckt und so ohne den Ball zu sehen den Schuss blockt. Da müsste man mal klar das Regelwerk verbessern! Schaut der Spieler nicht hin, kanns auch keine Absicht sein.

    Ich persönlich teile die Meinung übrigens nicht, dass die Schiedsrichter katastrophal pfeiffen. Ich finde, dass wirklich katastrophale Schiri-Leistungen eher die Ausnahme als die Regel sind.
    Also ich schaue ziemlich viel Fussball im TV. Bundesliga Konferenz und Einzelspiele (in der BuLi bin ich auch neutral, also nicht für ein Team), Englische Liga, Spanische Liga, Schweizer Liga, CL Konferenz und Einzelspiele. Und da kann ich schon sagen, dass es in letzter Zeit ziemlich schlimmer wurde.
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  3. #33
    Erfahrener Benutzer Avatar von Taratonga
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    Schiri lässt Spieler entscheiden ob er gelb oder lieber rot will

    http://www.watson.ch/Sport/Schaun%20...oder-Rot-sieht

  4. #34
    Erfahrener Benutzer Avatar von unwichtig
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  5. #35
    Erfahrener Benutzer Avatar von black/white
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    Zitat Zitat von unwichtig Beitrag anzeigen
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  6. #36
    Erfahrener Benutzer Avatar von Taratonga
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    Körpersprache verrät Unsicherheit von Schiedsrichtern

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...a-1144222.html

  7. #37
    Erfahrener Benutzer Avatar von HYPNOS
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    Es ist ein Witz, dass ausgerechnet die Person, die Entscheidungen fällen muss (Schiri), die schlechteste Information hat (1x realtime). Aber es wundert mich nicht, denn Fussball ist zwar ein toller Sport, aber die Protagonisten, die sich darin tummeln, sind oft mühsame Idioten (auf allen Ebenen), von denen man kaum was Gescheites erwarten kann.

  8. #38
    Erfahrener Benutzer Avatar von Taratonga
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    Der hier aus Mexiko ist ja echt der Burner... Sauhund

    https://www.blick.ch/sport/fussball/...id7546425.html

  9. #39
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    Zitat Zitat von Taratonga Beitrag anzeigen
    Der hier aus Mexiko ist ja echt der Burner... Sauhund

    https://www.blick.ch/sport/fussball/...id7546425.html
    cecca reloaded
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  10. #40
    Erfahrener Benutzer Avatar von Taratonga
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    Solche Refs müssen sich nicht wundern, dass es Spekulationen wegen Bestechung gibt.

    https://www.blick.ch/sport/fussball/...id7552019.html

  11. #41
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    Zitat Zitat von Taratonga Beitrag anzeigen
    Der hier aus Mexiko ist ja echt der Burner... Sauhund

    https://www.blick.ch/sport/fussball/...id7546425.html
    worum?? wenns nur no dr penalty git, denn zellt dr nochschuss nümm. isch bim cecce au mol so gseh (gege gc). vodäm här absolut korräkt. die einzig frog, worum 100 minute...

  12. #42
    Erfahrener Benutzer Avatar von unwichtig
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    gelb, dunkelgelb oder doch rot? Grenzwertig finde ich

    https://www.blick.ch/sport/fussball/...id7562248.html
    Abstinenzler sind Leute, die niemals entdecken, was sie versäumen.

  13. #43
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    Zitat Zitat von unwichtig Beitrag anzeigen
    gelb, dunkelgelb oder doch rot? Grenzwertig finde ich

    https://www.blick.ch/sport/fussball/...id7562248.html
    Von wegen grenzwertig. Ganz klar dunkelrot.

  14. #44
    Erfahrener Benutzer Avatar von Taratonga
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    Zitat Zitat von Ibiza Beitrag anzeigen
    Von wegen grenzwertig. Ganz klar dunkelrot.
    Evtl. Ironie?

  15. #45
    Erfahrener Benutzer Avatar von Idealist
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    Ob das unter katastrophale Leistungen der Schiedsrichter fällt, kann jeder selbst entscheiden. Aber einen eigenen Thread eröffnen wäre auch nicht verhältnismässig gewesen....


    http://www.20min.ch/sport/fussball/s...hwul--31659292

  16. #46
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    Zitat Zitat von Idealist Beitrag anzeigen
    Ob das unter katastrophale Leistungen der Schiedsrichter fällt, kann jeder selbst entscheiden. Aber einen eigenen Thread eröffnen wäre auch nicht verhältnismässig gewesen....


    http://www.20min.ch/sport/fussball/s...hwul--31659292
    Wo ist die Katastrophe?
    Fussball ist ein Spiel, das uns erfreuen sollte! Es darf nie als Vorwand missbraucht werden, um, Straftaten zu begehen oder Mitmenschen schlecht zu behandeln.

  17. #47
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    Nunja, Homophobie im Fussball hat sicherlich einen eigenen Thread verdient... Cool, dass sich jemand mal outet, sag ich als untalentiert selber betroffener. Von dem her ist die Verbindung mit dem Wort Katastrophe sicherlich eher blöd.

  18. #48
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sean Lionn
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    Es braucht fraglos (und traurigerweise) immer noch viel Mut sich im Profifussball als Schwuchtel zu outen, insofern ist es ihm hoch anzurechnen, dass er den Schritt gewagt hat. Ob es dazu aber wirklich eine Blick-Homestory und einen Dok auf dem ZF gebraucht hätte, ist wiederum eine andere Frage.
    «In den 1980er-Jahren war es noch ein Lebensziel, so viel zu arbeiten, dass man eines Tages nicht mehr arbeiten muss. Dieser Tag ist längst eingetreten, aber mit der Arbeit aufgehört hat niemand.»
    Franzobel

  19. #49
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
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    Respekt vor diesem Entscheid, traurig und kaum zu glauben, dass dies im Jahr 2017 in Mitteleuropa immernoch ein Kraftakt und eine Sensation darstellt.
    Heusler.

    Alla sätt är bra utom de dåliga.

    "Zürich ist doppelt so gross wie der Wiener Zentralfriedhof - aber nur halb so lustig."

  20. #50
    Erfahrener Benutzer Avatar von Mutter Theresa
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    Bravo Pascal Erlachner!

  21. #51
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    Respekt und insbesondere mutiger Schritt sich während der aktiven Karriere als Schiedsrichter zu outen.
    "Es ist das Schicksal aller Trainer, früher oder später mit Tomaten beworfen zu werden."
    Dino Zoff


    Zitat Zitat von Admiral von Schneider Beitrag anzeigen

    Liverpool zu supporten ist nämlich momentan ähnlich masochistisch, wie YB zu unterstützen.
    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen

    Auch wenn das kaum jemand nachvollziehen kann: Unsere Nulltoleranz Gesellschaft 'züchtet' grosse Grenzüberschreitungen, indem sie kleine Grenzüberschreitungen kriminalisiert. Davon bin ich vollendet überzeugt.

  22. #52
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    Zitat Zitat von Sean Lionn Beitrag anzeigen
    Es braucht fraglos (und traurigerweise) immer noch viel Mut sich im Profifussball als Schwuchtel zu outen, insofern ist es ihm hoch anzurechnen, dass er den Schritt gewagt hat. Ob es dazu aber wirklich eine Blick-Homestory und einen Dok auf dem ZF gebraucht hätte, ist wiederum eine andere Frage.
    Da bin ich absolut gleicher Meinung. Wobei ich denke dass sich viele im Fussball immer noch nicht outen, eben weil man weiss dass es für die Medien wahnsinnig interessant ist. Der erste aktive Fussballprofi wäre nach wie vor eine "Sensation" und würde von den Medien wohl recht lange belästigt. Dazu kommt noch dass viele Fussballer aus Ländern stammen wo Homosexualität nicht so akzeptiert ist wie bei uns (zumindest ist es bei uns vielerorts und "gegen Aussen" meist akzeptiert). Das könnte dann auch zu Spannungen im Team führen, insbesondere wenn das ganze in den Medien ausgeschlachtet wird.

    Ich glaube ehrlich gesagt, dass es das beste wäre wenn im Fussball die Fans bezüglich diesem Thema die ersten Schritte machen. Denn von den Verbänden kann man aus meiner Sicht momentan nicht viel erwarten. "No to Racism" ist seit Jahren etabliert, aber dem Thema "Homophobie im Fussball" (dass doch jetzt schon einige Jahre herumgeistert) will sich keiner so wirklich annehmen (ausser die FA, die übrigens in vielen Belangen deutlich mehr zur Vernunft neigt als die korrupte FIFA und UEFA). Diesbezüglich muss ich sogar mal YB und seine Fans loben, die doch immerhin das Thema aufgreifen und Aktionen machen/gemacht haben.

    Wirklich flächendeckend hat man sich im Fussball nach wie vor gescheut Stellung zu beziehen. Vielleicht auch weil viele Fans, Spieler und Funktionäre schlichtweg ein wenig verunsichert sind bei diesem Thema.
    Zitat Zitat von Admiral von Schneider Beitrag anzeigen
    Eishockey ist was für degenerierte Bauern, die es nicht zum Fussball geschafft haben.
    Zitat Zitat von HYPNOS Beitrag anzeigen
    [...] Aber es wundert mich nicht, denn Fussball ist zwar ein toller Sport, aber die Protagonisten, die sich darin tummeln, sind oft mühsame Idioten (auf allen Ebenen), von denen man kaum was Gescheites erwarten kann.

  23. #53
    Erfahrener Benutzer Avatar von Idealist
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    Peinlich finde ich die Behauptung, wonach die Motivation seines Outings darin liege, über die Landesgrenzen hinaus bekannt werden zu wollen! Er hat sich für einen schwierigen Weg entschieden und das verdient Respekt, ohne ihm noch etwas unterstellen zu müssen.

  24. #54
    Erfahrener Benutzer Avatar von Brausebad
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    Zitat Zitat von Brit Beitrag anzeigen
    Da bin ich absolut gleicher Meinung. Wobei ich denke dass sich viele im Fussball immer noch nicht outen, eben weil man weiss dass es für die Medien wahnsinnig interessant ist. Der erste aktive Fussballprofi wäre nach wie vor eine "Sensation" und würde von den Medien wohl recht lange belästigt. Dazu kommt noch dass viele Fussballer aus Ländern stammen wo Homosexualität nicht so akzeptiert ist wie bei uns (zumindest ist es bei uns vielerorts und "gegen Aussen" meist akzeptiert). Das könnte dann auch zu Spannungen im Team führen, insbesondere wenn das ganze in den Medien ausgeschlachtet wird.

    Ich glaube ehrlich gesagt, dass es das beste wäre wenn im Fussball die Fans bezüglich diesem Thema die ersten Schritte machen. Denn von den Verbänden kann man aus meiner Sicht momentan nicht viel erwarten. "No to Racism" ist seit Jahren etabliert, aber dem Thema "Homophobie im Fussball" (dass doch jetzt schon einige Jahre herumgeistert) will sich keiner so wirklich annehmen (ausser die FA, die übrigens in vielen Belangen deutlich mehr zur Vernunft neigt als die korrupte FIFA und UEFA). Diesbezüglich muss ich sogar mal YB und seine Fans loben, die doch immerhin das Thema aufgreifen und Aktionen machen/gemacht haben.

    Wirklich flächendeckend hat man sich im Fussball nach wie vor gescheut Stellung zu beziehen. Vielleicht auch weil viele Fans, Spieler und Funktionäre schlichtweg ein wenig verunsichert sind bei diesem Thema.
    Ist nicht zu vereinbaren mit den kommenden WM Austragunsorten in Russland und Katar. Menschenrechte spielen keine Rolle. War ja auch schon an der Olympiade in China zu sehen oder auf den WM-Baustellen in Brasilien und Südafrika. Denke die Al-Quaida wird die Schwulen vor der Fifa/Uefa anerkennen.
    Wie Sigi und Ceccaroni, wie Hauser und Knup träum’ auch ich manchmal ganz leise davon, dass es dem FCB einst wieder besser gehen möge. Es muss nicht gerade ein Titel sein oder gar eine Teilnahme im Europacup, behüte nein, nur so, dass der FCB zu Hause gegen Bulle gewinnt, einfach gewinnt. JOZ 1988

  25. #55
    Erfahrener Benutzer Avatar von basler
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    Benjamin Kololli (25), Lausanne-Spieler

    «Das ist seine Meinung, seine Wahl. Wir leben in einer Welt, in der alles passieren kann. Wir haben sein Outing innerhalb des Teams besprochen. Es ist ein bisschen komisch, denn es ist das erste Mal, dass so etwas passiert. Aber wie man sagt: Für alles gibt es ein erstes Mal. Der Fussball ist eine Welt, in der es nur Männer gibt. Hätte sich ein Spieler geoutet, wäre es negativer aufgefasst worden. Es wäre schwerer zu verdauen gewesen. Bei einem Schiri ist es etwas anderes. Ob es bei Lausanne auch einen Homosexuellen gibt? Ich weiss es nicht. Ich hoffe nicht. Aber möglich ist es. Wenn es so wäre, sollte der Betreffende es lieber für sich behalten. Das könnte sich negativ auf die Gruppe auswirken, es könnte Konflikte erzeugen. Denn wir duschen ja alle zusammen. Es wäre für einen Spieler keine gute Idee, mit seiner Homosexualität an die Öffentlichkeit zu gehen.»
    eimol in d klischeekiste glängt
    Carlos Varela: "Heb di Schlitte du huere Schissdrägg"

  26. #56
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
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    Zitat Zitat von basler Beitrag anzeigen
    eimol in d klischeekiste glängt
    Facepalm hoch 10
    Nid füre Lohn, für d'Region

  27. #57
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Brausebad Beitrag anzeigen
    Ist nicht zu vereinbaren mit den kommenden WM Austragunsorten in Russland und Katar. Menschenrechte spielen keine Rolle. War ja auch schon an der Olympiade in China zu sehen oder auf den WM-Baustellen in Brasilien und Südafrika. Denke die Al-Quaida wird die Schwulen vor der Fifa/Uefa anerkennen.
    Das spielt sicher eine Rolle. Ich denke aber diese Erklärung greift zu kurz. Man darf nicht vergessen, dass in den meisten Kulturkreisen Homosexualität nach wie vor ein grosses Tabu ist (bei uns z.T. ja auch, gerade eben z.B. in Fussballvereinen) und die Fifa sich aus Menschen verschiedenster Länder zusammensetzt, in denen schwul sein halt oft ganz klar noch als Sünde und unwünschenswertes Verhalten gilt. Man denke nur schon daran, dass der langjährige Präsident Sepp Blatter, ein älterer Walliser (generell nicht gerade die Volksgruppe, die für fortschrittliche Haltungen bezüglich sexueller Orientierung bekannt ist), auch schon mit der typischen Macho-Aussage "Im Frauenfussball sollte es knappere Bekleidung geben." aufgefallen ist. Darüber hinaus gibt es noch etliche Funktionäre z.B. aus afrikanischen Ländern oder aus Russland oder dem Balkan (nur um ein paar Beispiele zu nennen), welche wohl auch nicht gerade "Homo-freundlich" sind.

    Um es kurz zu fassen: Ich denke eine gewisse Macho-Kultur mit welcher Homophobie einhergeht ist im Fussball (und seinen Verbänden) schon lange und daher recht stark verankert. Es ist schliesslich auch praktisch eine reine Männerdomäne, wo Sexismus und Homophobie allgemein gerne mal auftreten (Dazu kommen bei der Fifa eben noch die grundsätzlich anderen Ansichten zum Thema Homosexualität in vielen Ländern). Gerade in der Fifa scheint mir dies augenfällig und wer weiss vielleicht spielt auch z.B. Gazprom eine Rolle bei der Champions League so bezüglich russischem Einfluss. Das ist aber reine Spekulation meinerseits.

    Ich denke aufgrund des internationalen Charakters und der deutlich stärker vertretenen Männerschaft ist es um einiges leichter Position gegen Rassismus zu beziehen als gegen Homophobie.
    Geändert von Brit (11.12.2017 um 13:56 Uhr)
    Zitat Zitat von Admiral von Schneider Beitrag anzeigen
    Eishockey ist was für degenerierte Bauern, die es nicht zum Fussball geschafft haben.
    Zitat Zitat von HYPNOS Beitrag anzeigen
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  28. #58
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    Wie jetzt aber auf den Jungen Kolloli draufgehauen wird, nur weil er getraut seine richtige Meinung zu sagen, find ich auch nicht normal. Ich selber hab nichts gegen Schwule, aber ich höre auch Heute noch fast jeden Tag Schwulen-Witze. Der Kolloli ist definitiv nicht alleine mit dieser Meinung hier in der Schweiz.

  29. #59
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    Ist doch jedes Mal das selbe. Nichts gegen Schwule, Transen oder was weiss ich es noch alles gibt, aber mir doch Wurst wer wen zu begatten pflegt... Ich spiele und schaue Fussball des Sports wegen, nicht weil ich über die sexuelle Gesinnung des Einzelnen Bescheid wissen möchte. Wenn einer in meiner Mannschaft oder beim FCB schwul wäre? Kümmert mich nicht, solange die sich im Griff haben. Sollen sich halt im Freundeskreis oder so outen, aber das wie jetzt wieder von Erlachner ist für mich eine Art von Geltungsdrang und Aufmerksamkeitsdefizit. Aber natürlich ist es ja nur eine edle Tat für andere Betroffene ....

    Zitat Zitat von Sean Lionn Beitrag anzeigen
    Es braucht fraglos (und traurigerweise) immer noch viel Mut sich im Profifussball als Schwuchtel zu outen

  30. #60
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    Zitat Zitat von Rey2 Beitrag anzeigen
    Ist doch jedes Mal das selbe. Nichts gegen Schwule, Transen oder was weiss ich es noch alles gibt, aber mir doch Wurst wer wen zu begatten pflegt... Ich spiele und schaue Fussball des Sports wegen, nicht weil ich über die sexuelle Gesinnung des Einzelnen Bescheid wissen möchte. Wenn einer in meiner Mannschaft oder beim FCB schwul wäre? Kümmert mich nicht, solange die sich im Griff haben. Sollen sich halt im Freundeskreis oder so outen, aber das wie jetzt wieder von Erlachner ist für mich eine Art von Geltungsdrang und Aufmerksamkeitsdefizit. Aber natürlich ist es ja nur eine edle Tat für andere Betroffene ....



    Paradoxerweise geht es ja nur darum, ein normales Leben zu führen. Die Meinung, es spiele keine Rolle, ist scheinheilig, sobald man dieses normale Leben auf " Freundeskreis" oder so reduziert haben möchte (als Aussenstehender). Geltungsdrang sehe ich in einem Verhalten wie bei Daffyd von " little britain". Ein outing bei Personen, die sich exponieren in Sport/Fernsehen/Gesellschaft etc ist doch nur Wahl zwischen " ich mache es zum Thema" oder " die Medien tun dies. Macht man es selbst, bestimmt man das Vorgehen und den Zeitpunkt. Im anderen Fall wird man zum Spielball. Erst wenn solche "Enthüllungen" kaum noch eine Randnotiz wert sind sind ist Homophobie überwunden.
    Fussball ist ein Spiel, das uns erfreuen sollte! Es darf nie als Vorwand missbraucht werden, um, Straftaten zu begehen oder Mitmenschen schlecht zu behandeln.

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