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Thema: Repression im Schweizer Fussball

  1. #2611
    Erfahrener Benutzer Avatar von BloodMagic
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    Das Pädophyle lächerlich tiefe Strafen bekommen hat ja nichts damit zu tun dass diese zu Hoch sein soll. Es war nun mal versuchter Mord. Da gibt es nichts zu beschönigen

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    Geändert von BloodMagic (05.06.2018 um 07:36 Uhr)

  2. #2612
    Erfahrener Benutzer Avatar von Delgado
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    Zitat Zitat von Taratonga Beitrag anzeigen
    Was Strafmasse in Bezug auf Kinderpornografie betrifft, sind unsere Urteile hierzulande ohehin eine Riesensauerei. Da werden Delikte im finanziellen Bereich weit härter bestraft (so zumindest mein Empfinden). Habe das vor 2 Jahren im persönlichen Umfeld miterleben müssen. 3 Jahre Knast für jahrelangen Kindesmissbrauch.
    mehrfacher Serien-Bankräuber, Mafiöser Betrug im entfernten Familenbereich UND Kinderporno gibt in der Summe 7 Jahr. Da wären aber finanzielle Delikte mit inklusive.

  3. #2613
    Erfahrener Benutzer Avatar von Gone to Mac
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    Zitat Zitat von Delgado Beitrag anzeigen
    Mit den 7 Jahren muss ich mich wohl etwas relativieren. Bin gespannt, wie andere Denken.

    Hier mal ein Beispiel, was "normale" Menschen alles anstellen müssen, um 7 Jahre zu bekommen: https://www.blick.ch/news/schweiz/ze...id8456523.html


    Ich bin ja gespaltener Meinung. Aber schon alleine das Faktum "Familienvater mit grosser Sammlung an Kinderpornos" dreht sich mir als Vater den Magen um. Dazu kommt, dass dies eigentlich nur ein "Nebendelikt" zur Anklage ist.

    Mit dieser Frage/Vergleich möchte ich das Werfen eines Schachtdeckels nicht beschönigen, jedoch fragt man sich schon, wie die beiden Strafmasse zu vergleichen sind.
    Was bi ihm halt au no isch, dass er uf Bewährig gsi isch
    überall rot und blau

  4. #2614
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    Zitat Zitat von Gone to Mac Beitrag anzeigen
    Was bi ihm halt au no isch, dass er uf Bewährig gsi isch
    Plus die Strategie vor Gericht, den Vorfall seinem besten Kumpel anhängen zu wollen. So einer dürfte mir aber gar nie mehr unter die Augen kommen.

  5. #2615
    Erfahrener Benutzer Avatar von Taratonga
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    Zitat Zitat von Fulehung Beitrag anzeigen
    Plus die Strategie vor Gericht, den Vorfall seinem besten Kumpel anhängen zu wollen. So einer dürfte mir aber gar nie mehr unter die Augen kommen.
    Das hat er tatsächlich versucht? Bester Freund? Auch wenn es irgendein anderer gewesen wäre. Was für eine Drecksau. So lässt sich das Strafmass durchaus erklären. Bravo

    Habs gefunden
    https://m.tagesanzeiger.ch/articles/28284802
    Geändert von Taratonga (05.06.2018 um 07:36 Uhr)

  6. #2616
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    In der NZZ vom 1. Juni wird die Strategie des Verteidigers noch etwas genauer beschrieben:

    Der Verteidiger beharrt auf der Unzurechnungsfähigkeit und Schuldunfähigkeit seines Mandanten durch den angeblichen Vollrausch und bestreitet alle Zivilforderungen. Er stellt gar die These auf, dass der Kollege den Deckel geworfen haben könnte, die Tat dann dem betrunkenen Kochlehrling unterschob und auch dessen Whatsapp-Nachricht verfasst habe. Es gebe ja keine Fingerabdrücke am Schachtdeckel. Der Lehrling sei nur wegen des Verkaufs von Amphetamin zu 5 Tagessätzen zu verurteilen und im Übrigen freizusprechen. Wegen ungerechtfertigter Untersuchungshaft und des Verlusts der Lehrstelle sowie der Freundin sei ihm zudem aufgrund besonders schwerer Verletzung der persönlichen Verhältnisse eine Genugtuung von 10 000 Franken auszurichten.

    Wer solche Kollegen hat(te)

  7. #2617
    Erfahrener Benutzer Avatar von Taratonga
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    Zitat Zitat von Fulehung Beitrag anzeigen
    Er stellt gar die These auf, dass der Kollege den Deckel geworfen haben könnte, die Tat dann dem betrunkenen Kochlehrling unterschob und auch dessen Whatsapp-Nachricht verfasst habe.

    Nach dem Deckelwurf: „Du sorry, dörft i hurti Dis Handy ha“?

  8. #2618
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    http://infogbb.org/comunicati/2018/0...ontrollen.html

    Es soll auch Unterschiede zwischen Fussball- und Eishockeyspielen geben. In den Eisstadien sollen sämtliche Zuschauer kontrolliert werden, im Cornaredo nur die Gästefans. Und das, obwohl JJ Aeschlimann deutlich gemacht hat, dass die Kontrolle von 100 Gästefans das eine sei – es aber praktisch unmöglich ist, diese Massnahme auf Tausende Zuschauer auszudehnen und diese in einer angemessenen Zeit ins Stadion zu bringen. Und der Stadionverantwortliche des Cornaredos kündigte an, dass angesichts der hohen Anzahl Gästefans im Schweizer Fussball vorerst mal der Gästesektor geschlossen werden würde.
    contro diffide e repression, combatteremo per il nostro grande amor

  9. #2619
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    WTF!? Gab es jemals Probleme mit Gästefans im Tessin...

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  10. #2620
    Erfahrener Benutzer Avatar von Delgado
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    Zitat Zitat von lpforlive Beitrag anzeigen
    WTF!? Gab es jemals Probleme mit Gästefans im Tessin...

    Gesendet von meinem G8141 mit Tapatalk

    Die Curva Nord ist im Eishockey die SK und MK des Fussballs.

    Fussball ist im Tessin definitiv nicht der Grund für solch eine Einführung, aber wenn eine Regelung für grössere Sportanlässe eingeführt wird, kannst du nicht Fussball und Eishockey trennen voneinander.

  11. #2621
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    Hä, wurden die letzten Beiträge gelöscht? Waren sie fehl am Platz??

  12. #2622
    Erfahrener Benutzer Avatar von Gone to Mac
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  13. #2623
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  14. #2624

  15. #2625
    Erfahrener Benutzer Avatar von Taratonga
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    Vernunft erst bei der oberen Instanz...aber immerhin

  16. #2626
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    Zitat Zitat von Taratonga Beitrag anzeigen
    Vernunft erst bei der oberen Instanz...aber immerhin

    Macht hoffnung dass es da und dort auch noch unverblendete gibt

  17. #2627
    Erfahrener Benutzer Avatar von macau
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    Die Begründung:

    4.2 Aus den Filmaufnahmen geht hervor, dass der Beschwerdeführer nicht unmittelbar vor, sondern neben dem «Fackelzünder» steht. Er verdeckt die Sicht auf diesen nur teilweise. Das Verdecken erscheint jedoch nicht beabsichtigt zu sein. Dass der Beschwerdeführer seinen «Doppelhalter» wie alle anderen Fans hochhält und das Tor bejubelt, stellt kein aussergewöhnliches Verhalten dar: sein «Doppelhalter» ist denn auch als Fanutensil zugelassen. Auch ist auf dem Video nicht zu erkennen, dass der Beschwerdeführer besondere Bemühungen unternehmen würde, um dem «Fackelzünder» Sichtschutz zu bieten. Vielmehr erscheint zufällig, dass gerade er die freie Sicht der Kamera auf den «Fackelzünder» teilweise verdeckt. Wäre die Kamera anders positioniert gewesen, dann hätte er diesem überhaupt keinen Sichtschutz bieten können. Es ist unwahrscheinlich, dass der Beschwerdeführer wusste, wo die Kamera im Stadion positioniert war. Kommt hinzu, dass andere Personen mit ihren Fahnen ebenso die freie Sicht auf den'«Fackelzünder» erschweren und die Szenerie insgesamt unübersichtlich ist. Anzumerken ist weiter, dass der «Fackelzünder» bereits am Anfang der Filmaufnahmen maskiert.war. Er benötigte somit während des Abbrennvorgangs gar keinen Sichtschutz. Auch beim Ablegen der abgebrannten Fackel erfolgte keine erkennbare Unterstützung des Beschwerdeführers. Vielmehr entfernte sich der «Fackelzünder» sehr rasch und entfernte seine Vermummung anderswo (vgl. vorne E. 3.4 f.). Insofern ist in keiner Phase des Geschehens von einer Hilfestellung seitens des Beschwerdeführers auszugehen. Im Übrigen ist weder erstellt, dass der Beschwerdeführer und der «Fackelzünder» sich kennen, noch dass sich die beiden in irgendeiner Weise miteinander abgesprochen hätten. Es ist zwar mit Blick auf die hohe Temperatur, die eine Handlichtfackel zu entwickeln vermag (vgl. vorne E. 2.2), wenig glaubhaft, dass der Beschwerdeführer den neben ihm stehenden «Fackelzünder» nicht bemerkt haben will. Auch ist auf den Filmaufnahmen und einem Standbild zu erkennen, wie er seinen Blick kurz nach dem Abbrennen der Handlichtfackel in dessen Richtung auf den Boden richtet. Allein die Tatsache, dass der Beschwerdeführer neben diesem gestanden hat und wie viele andere Personen einen «Doppelhalter» hochgehalten hat, kann aber nicht ausreichen, um ihm eine Beteiligung an einer Gewalttätigkeit nachzuweisen. Aus seinem Verhalten kann insgesamt nicht abgeleitet werden, dass von ihm inskünftig Gewalttätigkeiten zu befürchten wären oder dass er sich an solchen beteiligen könnte.
    4.3 Die POM hat sich für ihre Entscheidfindung nur auf die Standbilder und den Anzeigerapport der Kantonspolizei gestützt. Die Fotos, die polizeiliche Darstellung und der Strafbefehl lassen in der Tat nicht abwegig erscheinen, dass der Beschwerdeführer den «Fackelzünder» unterstützt haben könnte. Auch ist an sich nicht zu beanstanden, dass die POM das Schweigen bzw. das Aussageverhalten des Beschwerdeführers gegenüber der Kantonspolizei und der Staatsanwaltschaft im verwaltungsrechtlichen Verfahren zu seinen Ungunsten gewürdigt hat (vgl. allgemein dazu BVR 2000 S. 193 E. 4; Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 20 N. 1). Beim Rayonverbot handelt es sich um eine verwaltungsrechtliche Sanktion ohne strafrechtlichen Charakter, das Selbstbelastungsverbot, wie es in Strafverfahren bzw. bei strafrechtlichen Anklagen gilt (vgl. dazu BGE 130 l 126 E. 2.1), ist mithin nicht anwendbar (vgl. zur Qualifikation der im Konkordat vorgesehenen Massnahmen BGE 140 I 2 E. 6, 137 I 31 E. 5; BVR 2016 S. 247 E. 5.4). Die von der POM bei ihrer Beweiswürdigung nicht verwerteten Videoaufnahmen führen indessen zu einem anderen Ergebnis. Aus ihnen ergibt sich ein deutlicheres Bild des Vorfalls, wobei nicht (mehr) von einem hinreichenden Verdacht auf gewalttätiges Verhalten im Sinn des Konkordats ausgegangen werden kann. Vielmehr erscheinen die Handlungen des Beschwerdeführers als «normales» und nicht zu beanstandendes Verhalten eines Fussballfans.
    5.
    5.1 Im Ergebnis fehlt es an einem hinreichenden Verdacht, wonach sich der Beschwerdeführer am Fussballspiel zwischen dem FC Thun und dem FC Basel 1893 an einer Gewalttätigkeit beteiligt hätte. Gegen ihn darf somit kein Rayonverbot verfügt werden. Damit erweist sich die Beschwerde als begründet und ist gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist (vgl. vorne E. 1.2). Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben.
    NEIN zum Geldspielgesetz

  18. #2628
    Erfahrener Benutzer Avatar von Schambbediss
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    16'000.- stroof für e fc schaffhuuse fan

    https://www.blick.ch/news/schweiz/zu...id9021954.html
    MSNK - Die Bewegung des löblichen Mannes!

    MSNK Member Präsi

  19. #2629
    Erfahrener Benutzer Avatar von Schambbediss
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    d'GC fans hänn in thun geschter nach em match am bahnhof randaliert.
    MSNK - Die Bewegung des löblichen Mannes!

    MSNK Member Präsi

  20. #2630
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    http://www.spox.com/at/sport/fussbal...ner-derby.html

    Polizei kesselt Rapid Fans auf Autobahn (!) stundenlang ein, ohne Essen und Trinken bei Minustemperaturen. Sogar Stunden nach dem Derby gegen Austria stehen noch festgehaltene Fans auf der Autobahn

  21. #2631
    Erfahrener Benutzer Avatar von Master
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    Zitat Zitat von Schambbediss Beitrag anzeigen
    d'GC fans hänn in thun geschter nach em match am bahnhof randaliert.
    nun...das ist nur die halbe wahrheit:
    https://www.20min.ch/schweiz/bern/st...-Gang-21209563
    Zitat Zitat von Beckenpower Beitrag anzeigen
    Mir hän scho gwunne. Aber mir chönne no massiv gwünner.

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