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Thema: kurze Fragen, kurze Antworten

  1. #6091
    Erfahrener Benutzer Avatar von Russe
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    btw find die ganzi dsikussion fachlich interessant - und find au guet, dass au di standpunkt nid nur gelaber isch!
    i never walk the streets whitout a west and a chrome - cuz all my jewels be rocky like sylvester stallone

  2. #6092
    Erfahrener Benutzer Avatar von Russe
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    und natürlich ha dr was and pinnwnad klatscht!
    i never walk the streets whitout a west and a chrome - cuz all my jewels be rocky like sylvester stallone

  3. #6093
    Erfahrener Benutzer
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    Gibt es eigentlich Kobra oder so was ähnliches nicht mehr in Basel? Also Band-Shirts etc.

  4. #6094
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
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    Liebe Forumsgemeinde

    Ich habe aktuell einen Mitarbeiter, der richtig übel riecht. Man merkt, dass dieser Geruch auf mangelnde Hygiene zurückzuführen ist (so abgestandener Schweissgeruch). Was meint ihr, die Person darauf ansprechen, oder nicht? Normalerweise würde ich es sofort tun, aber aus zwei Gründen, habe ich gewisse Hemmungen.

    1. Ich arbeite mit besagtem Mitarbeiter nicht direkt zusammen. Ich bin meist nicht in den gleichen Räumlichkeiten und begegne ihn höchstens so 2-3 mal in der Woche und das meist nur flüchtig. Ich frage mich daher, ob ich mich eher an die Mitarbeitenden wenden soll, die regelmässiger mit ihm zusammenarbeiten, um zu fragen, ob ihn jemand schon mal darauf angesprochen hat.

    2. Arbeite ich nur temporär an diesem Ort, und bin bald wieder weg, sprich es betrifft mich persönlich nicht mehr lange.

    Was meint ihr, direkt ansprechen oder zuerst das Gespräch mit Mitarbeitenden oder einem Vorgesetzten suchen, welche direkt mit ihm zusammen arbeiten? Habt ihr selber schon Erfahrungen mit stinkenden Mitarbeitenden gemacht? Findet ihr es auch etwas vom Unangenehmsten, einen Menschen auf seinen üblen Geruch aufmerksam zu machen?
    Nid füre Lohn, für d'Region

  5. #6095
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    Variante 1: Den MA diskret zur Seite nehmen und es ihm ehrlich sagen. ("Ich finde du stinkst")
    Variante 2: Den Vorgesetzten des MA diskret zur Seite nehmen und es ihm ehrlich sagen. (Wenn er mal ein Führerschiffkurs besucht hat, weiss er wie er damit umgehen soll.)

  6. #6096
    Erfahrener Benutzer Avatar von Delgado
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    Wie funktioniert das:

    Ich werfe eine Nespressi-Flachkappsel in die Kaffeemaschine. In der Tasse kommt nur Wasser raus, die Kapsel fliegt danach jedoch durchlocht in den Auffangbehälter. Wie geht dies?

    Dies geschieht, wenn die Kapsel nicht perfekt eingelegt ist, bzw. am Rand geknickt ist. Mir wäre es logisch, wenn die Kapsel durchfällt und unbenutzt im Behälter landet. Aber Gelocht?

  7. #6097
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    Zitat Zitat von Delgado Beitrag anzeigen
    Wie geht dies?
    Die Maschine hasst dich. Nimm es persönlich.

  8. #6098
    Erfahrener Benutzer Avatar von Delgado
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    Zitat Zitat von Faniella Diwani Beitrag anzeigen
    Die Maschine hasst dich. Nimm es persönlich.

    Nun, die darf mich auch hassen, aber ich bin da etwas Sado, ich will wissen, wie sie mich quält.

  9. #6099
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    Zitat Zitat von Delgado Beitrag anzeigen
    Nun, die darf mich auch hassen, aber ich bin da etwas Sado, ich will wissen, wie sie mich quält.
    Best Comeback 2019
    FC Basel - Rasenmeister 2007

  10. #6100
    Erfahrener Benutzer Avatar von Bierathlet
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    Warum wird man ab einem gewissen Alter von der Gesellschaft geächtet, wenn man Trottinet (ohne Elektroantrieb) fährt?
    Zitat Zitat von Sali Zämme!
    Die Erde ist eine Scheibe. #infotweet

  11. #6101
    Erfahrener Benutzer Avatar von joggeliwurst
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    Zitat Zitat von Stavia Beitrag anzeigen
    Gibt es eigentlich Kobra oder so was ähnliches nicht mehr in Basel? Also Band-Shirts etc.
    gibt's heut im H&M..

  12. #6102
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    Zitat Zitat von Bierathlet Beitrag anzeigen
    Warum wird man ab einem gewissen Alter von der Gesellschaft geächtet, wenn man Trottinet (ohne Elektroantrieb) fährt?
    Sorry wenn ich lachen musste beim lesen, frag mal einen der nichts mehr zu verlieren hat und regelmässig ungerecht behandelt wird aufgrund von Vorurteilen

  13. #6103
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    Zitat Zitat von Bierathlet Beitrag anzeigen
    Warum wird man ab einem gewissen Alter von der Gesellschaft geächtet, wenn man Trottinet (ohne Elektroantrieb) fährt?
    waaaaaass, das gibts?
    EMBOLO <3

    Zitat Zitat von LordTamtam
    Obi geht die schwarze Farbe aus!

  14. #6104
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    Zitat Zitat von Bierathlet Beitrag anzeigen
    Warum wird man ab einem gewissen Alter von der Gesellschaft geächtet, wenn man Trottinet (ohne Elektroantrieb) fährt?
    Weil "ab einem gewissen Alter" ein Rollator angebracht wäre?

  15. #6105
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    Zitat Zitat von Faniella Diwani Beitrag anzeigen
    Weil "ab einem gewissen Alter" ein Rollator angebracht wäre?
    Wer sagt das? Die Modebranche?
    Ist gesünder als der Elektroschrott!
    Und vom Feeling her auch geiler als ein Rollator!!
    Geändert von salve (13.06.2019 um 07:41 Uhr)

  16. #6106
    Erfahrener Benutzer Avatar von Somnium
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    Ich sehe auch mit 40+ noch geil auf dem Rollbrett aus. Und ich will nicht darauf verzichten!

    (Wenn ihr jemanden kennt, der seit einigen Wochen ein schwarzes Slide mit grünen Rädern "besitzt", diese Arschnut hat es mir geklaut.)


    Und ja, man kann auch auf diesem Elektroschrott geil aussehen. Schweizern gelingt das aber tendenziell nicht so gut.
    "Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich bin Punk."

    "Die Welt ist ohne Sprache. Sprachlos würde auch, wer sie verstünde."
    Gustav Landauer, Anarchist und Revolutionär, 1870 - 1919

    "Stell dir vor, es ist möglich und keiner kriegts hin." (Milliarden)

  17. #6107
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    https://youtu.be/e2SsqR8qLWU

    Gibt schon Unterschiede bezüglich „Geil aussehen“...

    Geschmacksache...

  18. #6108
    Erfahrener Benutzer Avatar von boroboro
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    Gibt es eine Statistik die den Lohn von Frauen mit Kindern, Frauen ohne Kindern und Männern vergleicht?

  19. #6109
    Erfahrener Benutzer Avatar von kogokg
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    Zitat Zitat von boroboro Beitrag anzeigen
    Gibt es eine Statistik die den Lohn von Frauen mit Kindern, Frauen ohne Kindern und Männern vergleicht?
    Die JUSO hat sicher eine gemacht. Kind oder nicht ist eigentlich egal, massgebend wäre Teil- oder Vollzeit, Festanstellung oder Stundenlohn, Position usw. Meine Ex z.B war Teamleiterin und musste nach der Geburt logischerweise reduzieren, konnte aber ebenfalls logischerweise nicht mehr in dieser Position arbeiten und wurde einmal mehr logischerweise ein paar Lohnstufen runtergesetzt. Man kann auch ohne Kind aus reiner Lebensfreude das Pensum reduzieren und in eine WG ziehen, dann bleibt auch genügend Zeit zum demonstrieren.

  20. #6110
    Erfahrener Benutzer Avatar von boroboro
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    Zitat Zitat von kogokg Beitrag anzeigen
    Die JUSO hat sicher eine gemacht. Kind oder nicht ist eigentlich egal, massgebend wäre Teil- oder Vollzeit, Festanstellung oder Stundenlohn, Position usw. Meine Ex z.B war Teamleiterin und musste nach der Geburt logischerweise reduzieren, konnte aber ebenfalls logischerweise nicht mehr in dieser Position arbeiten und wurde einmal mehr logischerweise ein paar Lohnstufen runtergesetzt. Man kann auch ohne Kind aus reiner Lebensfreude das Pensum reduzieren und in eine WG ziehen, dann bleibt auch genügend Zeit zum demonstrieren.
    Da hier im Forum haben einige behauptet, dass ein Teil des Lohnunterschiedes aufgrund der fehlenden Berufserfahrung nach der Geburt zu erklären seien. Dann sollten der unerklärte Lohnunterschied von kinderlosen Frauen und Männern eigentlich gegen null gehen. Oder täusche ich mich? "Kind oder nicht ist eigentlich egal" ist darum nicht egal.

  21. #6111
    Erfahrener Benutzer Avatar von kogokg
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    Zitat Zitat von boroboro Beitrag anzeigen
    Da hier im Forum haben einige behauptet, dass ein Teil des Lohnunterschiedes aufgrund der fehlenden Berufserfahrung nach der Geburt zu erklären seien. Dann sollten der unerklärte Lohnunterschied von kinderlosen Frauen und Männern eigentlich gegen null gehen. Oder täusche ich mich? "Kind oder nicht ist eigentlich egal" ist darum nicht egal.
    Variante B macht eine Yoga-Reise in Asien und hängt noch eine Weltreise an, weils gerade so schön ist. Ein Jahr weg...keine Kinder, findet die nächsten Monaten nicht mehr richtig ins Berufsleben zurück. Aber ich weiss schon, was Du meinst.

  22. #6112
    Erfahrener Benutzer Avatar von boroboro
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    Zitat Zitat von kogokg Beitrag anzeigen
    Variante B macht eine Yoga-Reise in Asien und hängt noch eine Weltreise an, weils gerade so schön ist. Ein Jahr weg...keine Kinder, findet die nächsten Monaten nicht mehr richtig ins Berufsleben zurück. Aber ich weiss schon, was Du meinst.
    Ich nehme an, dass wohl etwa gleich viele Männer wie Frauen die länger reisen. Diese Leute sind wohl sowieso eher die Ausnahme und nicht systemrelevant.

    Habe nur gedacht, das wäre einfacher zu vergleichen.

  23. #6113
    Erfahrener Benutzer Avatar von canon
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    Zitat Zitat von boroboro Beitrag anzeigen
    Ich nehme an, dass wohl etwa gleich viele Männer wie Frauen die länger reisen. Diese Leute sind wohl sowieso eher die Ausnahme und nicht systemrelevant.

    Habe nur gedacht, das wäre einfacher zu vergleichen.
    War auch mal über ein Jahr weg vom Beruf. Hatte bei der Rückkehr keine Probleme einen Job zu finden welcher anständig entlöhnt wurde...

  24. #6114
    Erfahrener Benutzer Avatar von Faust
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    Frage zu Google Maps: Es lässt sich ja die Verkehrslage zur gewünschten Zeit anzeigen. Wie kann ich eine Route zu dieser gewünschten Zeit berechnen lassen? Habe ich nun eine Route definiert, hat es keinen Einfluss auf die Fahrtdauer unabhängig davon ob nun Stoss oder Randzeiten ausgewählt sind. Was mache ich falsch?
    Geändert von Faust (23.06.2019 um 20:50 Uhr)

  25. #6115
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    Zitat Zitat von Faust Beitrag anzeigen
    Frage zu Google Maps: Es lässt sich ja die Verkehrslage zur gewünschten Zeit anzeigen. Wie kann ich eine Route zu dieser gewünschten Zeit berechnen lassen? Habe ich nun eine Route definiert, hat es keinen Einfluss auf die Fahrtdauer unabhängig davon ob nun Stoss oder Randzeiten ausgewählt sind. Was mache ich falsch?
    Du machst folgendes. Du nutzt google-maps auf einem PC oder Laptop (Browser egal, Hauptsache Desktop-Version).
    -> Du gibst deine Route eine, dadurch hast du links den Routenplaner offen (oben blau mit Start und Ziel, unten weiss mit Routenauswahl)
    -> Im blauen Bereich, oben links auf das Menu klicken (3 horizontale, paralelle weisse Linien)
    -> Wähle Verkehr (2. Abschnitt, Symbol ist eine Ampel)
    -> du hast nun in der Karte (unten in der Mitte) eine Box mit Verkehrsinformationen. Dort kannst du auf "aktuelle Verkehrslage" klicken
    -> du wählst "normale Verkehrslage" und kannst mittels Tagesauswahl und einem "Schieber" für den Tageszeitpunkt die durchschnittliche Verkehrslage für deine Route anzeigen lassen.

    Jetzt hast du das Problem (welches du beschreibst), dass deine Route nicht korrekt berechnet wird. Das liegt daran, dass du "Jetzt starten" in dunkelblauen Abschnitt ausgewählt hast. Du sollten nun "Abfahrt ab" oder "Ankunft bis" auswählen. Somit werden die auf der Karte angezeigten "Störungen" auch mit in die Berrechnung einbezogen.

    Selbstverständlich ist der 1. Abschnitt nicht unbedingt notwendig. Eine Definition der Abfahrtszeit oder Ankunfftszeit genügt, um die Störungen mit einzubeziehen. Ich lasse ihn trotzdem stehen, vielleicht muss ja jemand wissen wie man die Verkehrslage anzeigt.
    Geändert von Lusti (24.06.2019 um 17:18 Uhr)
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  26. #6116
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    Zitat Zitat von boroboro Beitrag anzeigen
    Da hier im Forum haben einige behauptet, dass ein Teil des Lohnunterschiedes aufgrund der fehlenden Berufserfahrung nach der Geburt zu erklären seien. Dann sollten der unerklärte Lohnunterschied von kinderlosen Frauen und Männern eigentlich gegen null gehen. Oder täusche ich mich? "Kind oder nicht ist eigentlich egal" ist darum nicht egal.
    Das wäre eine reductio ad absurdum weil eine Statistik welche nur Kinder Ja/Nein folgende offensichtliche Punkte nicht berücksichtigt:
    - Pensum der Mutter/Vater vor und nach der Geburt
    - Alter der Mutter bei der Geburt
    - Anzahl der Kinder / alter der Kinder

    Für gewisse Dinge eignen sich Experimentalbedingungen (Reduktion auf ein Modellversuch unter Auschluss von irrelevanten Faktoren). Da aber bei einer komplexen Frage wie Lohnungleichheit (zwischen x und y, egal was x oder y nun ist) irrelevante Faktoren erst durch ihren "Nichteinfluss auf die Statistik" erkannt werden können, ist ein Auschluss derer zum vorherein sinnlos und als Fehlerquelle zu betrachten.
    Es braucht eine Lohnstudie welche so viele wie mögliche Attribute der Lohnempfänger umfasst (Alter, Geschlecht, vergangene Arbeitsorte und deren Branche, Lohnentwicklung über die Jahre, Anzahl Jobwechsel, Distanz Wohnort <-> Job, Anzahl Wohnungswechsel, Änderung im Zivilstand und dessen Zeitpunkt, Anzahl und Zeiten der Mutterschaft, Lohngefüge am Arbeitsort, Kaufkraft am Arbeits- und Wohnort usw.) Danach können Aussagen getroffen werden, ob und wie sich das Lohngefüge zusammensetzt. Bisher wurde immer nach einem Phänomen (Unterschiede m/w, Unterschiede Stadt/Land) gesucht und danach die Parameter definiert.

    Statistisch gesehen kann ich so jede Studie zu meinen Gunsten auslegen, meiner Argumentation anpassen da ich einfach unliebsame Faktoren nicht berücksichtige. Studie wie 30-40% nicht erklärbare Lohnunterschiede sind für den Müll, die braucht man sich gar nicht anzusehen. Bring mir eine Studie mit 3-5% nicht erklärbaren Lohnunterschieden, wobei w/m als Faktor Teil der erklärten Menge ist. 2-5% würde ich als statistische Unschärfe akzeptieren. Wer aber kommt und sagt man hätte die Studie gemacht und 15% seien nicht erklärbar um demzufolge die "Teilmenge Unterschied m/w" der macht seine Arbeit nicht.

    Vergleichbar wäre dies mit der Sterbequote nach Herzoperationen. In der Studie würde 3 Faktoren (z.B. Drogenabhängigkeit, Vorerkrankung und Geburtsfehler) nicht berücksichtigt. Es bliebe eine 15%ige unerklärte Sterbequote zurück welche der Verfasser der Studie einfach der Drogenabhängigkeit anrechnen würde. Jeder erkennt dass das unserös ist, geht gefälligst hin und untersucht die Vorerkrankungen und Geburtsfehler und kommt wieder, wenn ihr diese statistisch ermittelt habt.
    FC Basel - Rasenmeister 2007

  27. #6117
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    Sehr gut Lusti. Falsche Folgerungen hängen sicherlich mit dem fehlenden Wissen für die Erstellung und das Lesen von ökonometrischen Modellen zusammen. Wenn jemand den Lohnunterschied zwischen Mann und Frau analysieren möchte und beispielsweise die Variable Branche weglässt, musst du gar nicht weiterlesen. Zusätzlich - und das kann ich für diese Thematik aus der Sicht eines Grossunternehmens persönlich bestätigen - sind vollständige und zuverlässige Datensätze kaum zu erstellen. Gerade beim Jobwechsel ist es ausschlaggebend, ob gleichzeitig das Berufsfeld gewechselt wird oder nicht (wer sich interessiert kann mal nach mincer googeln). Und genau diese Angaben werden von einer Firma nicht erfasst und können daher nicht realitätsgetreu geliefert werden. Um vollständige Daten zu erhalten, müssten persönliche Panelumfragen durchgeführt werden. Ein Streitfall ist für mich im Übrigen die von Lusti genannte Variable Anzahl Mutterschaft. Eine Frau sollte nicht dafür benachteiligt werden, dass sie ein Kind austrägt bzw. „wirft“ (sorry, immer wieder lustig). Das heisst, eine Abwesenheit während der Schwangerschaft oder der Mutterschaftsurlaub darf keinen negativen Einfluss auf den Lohn haben (beispielsweise dadurch, dass in einem solchen Jahr keine Lohnerhöhung gewährt wird).

    Alles in allem habe ich das Gefühl, dass die Schweiz in Sachen Lohngleichheit deutlich besser dasteht als viele meinen. Nichts desto trotz gibt es noch Optimierungsbedarf.

    Spannend sind auch die immer wiederkehrenden Diskussionen bezgl. der Frauenquote in Führungspositionen. Falls jemand eine Diskussion anzetteln möchte...

  28. #6118
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    Zitat Zitat von Tyrion Beitrag anzeigen
    Ein Streitfall ist für mich im Übrigen die von Lusti genannte Variable Anzahl Mutterschaft. Eine Frau sollte nicht dafür benachteiligt werden, dass sie ein Kind austrägt bzw. „wirft“ (sorry, immer wieder lustig). Das heisst, eine Abwesenheit während der Schwangerschaft oder der Mutterschaftsurlaub darf keinen negativen Einfluss auf den Lohn haben (beispielsweise dadurch, dass in einem solchen Jahr keine Lohnerhöhung gewährt wird). ...
    Verstehe was du meinst, aber macht eigenlich kein Sinn.
    Wenn ich nicht Arbeite oder meine arbeit nicht erledige (egal ob m/f) bekomm ich ja auch keine Lohnerhöhung.. Und dort liegt die Krux wieder begraben. Einerseits will und soll man die Schwangeren nicht benachteiligen. Auf der anderen Seite ist es den Frauen nicht gerecht, welche keine Kinder wollen und hart dafür schufften.

    Zitat Zitat von Tyrion Beitrag anzeigen
    ... Falls jemand eine Diskussion anzetteln möchte...
    immer gerne
    Frauenquote ist ein Müll.
    Es lebe die Quotenfrau. Falls ich jemals das Vergnügen haben werde, eine solche Person zu treffen, hört sie diesen Satz von mir.. Meine Art von Protest
    EMBOLO <3

    Zitat Zitat von LordTamtam
    Obi geht die schwarze Farbe aus!

  29. #6119
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    Zitat Zitat von Tyrion Beitrag anzeigen
    Ein Streitfall ist für mich im Übrigen die von Lusti genannte Variable Anzahl Mutterschaft. Eine Frau sollte nicht dafür benachteiligt werden, dass sie ein Kind austrägt bzw. „wirft“ (sorry, immer wieder lustig). Das heisst, eine Abwesenheit während der Schwangerschaft oder der Mutterschaftsurlaub darf keinen negativen Einfluss auf den Lohn haben (beispielsweise dadurch, dass in einem solchen Jahr keine Lohnerhöhung gewährt wird).
    Die Frage am Ende ist eine ganz einfach: Ist mir als Arbeitgeber die Arbeit/Qualität/Bildung/Erfahrung dieses Mitarbeiters den Lohn x wert. Grundsätzlich gilt am Arbeitsplatz das Leistungsprinzip und wer nicht am Arbeitsplatz ist (aus Geburts / Krankheit etc) der hat rechtlich einigen Schutz was auch völlig in Ordnung ist, aber Anrecht auf eine Mehrleistung wie Lohnerhöhung hat er nicht (sofern diese nicht Vertraglich bereits vereinbahrt ist, z.B. Teuerungsausgleich).
    Auf der anderen Seite können Mutterschaften für die Mutter durchaus ein boost in den Softskills darstellen. Man sagt ja nicht umsonst, die Schwangerschaft ist die RS der Frau. Einige im meinem Umfeld haben durch die Mutterschaft einiges an Disziplin, Selbstverantwortung und einfach purem Durchhaltewillen hinzugewonnen. Diese Softskills sind zu einem späteren Zeitpunkt durchaus auch lohnrelevant. Aber am Ende bleibt der Grundsatz: Wie viel ist dem Arbeitgeber die Arbeit eines Mitarbeiters wert.

    Zitat Zitat von Tyrion Beitrag anzeigen
    Alles in allem habe ich das Gefühl, dass die Schweiz in Sachen Lohngleichheit deutlich besser dasteht als viele meinen. Nichts desto trotz gibt es noch Optimierungsbedarf.
    Sehe ich auch so, als Hauptaufgabe z.B. die Kinderbetreuung. Wir können es uns nicht leisten das ausgebildete weibliche Fachkräfte nicht am Abreitsprozess teilnehmen, nur weil der Kanton, die Gemeinde nicht fähig ist Krippenplätze zur Verfügung zu stellen.

    Zitat Zitat von Tyrion Beitrag anzeigen
    Spannend sind auch die immer wiederkehrenden Diskussionen bezgl. der Frauenquote in Führungspositionen. Falls jemand eine Diskussion anzetteln möchte...
    Völlig sinnfrei diese Quoten. Und sexistisch denn es würde ein minder talentierte Frau im Job einem Mann vorgezogen. Das einzige was die Forderer dieser Quotenregelung nicht verstehen ist die Diversität des Intellekts. Und es ist auch ein völlig unsinniger Vergleich: Wie viele Prozent der Männer in der Schweiz haben Topmandate? 1%. Man nimmt als dieses geringe Substrat und verwendet es gegen die ganze Gruppe.
    Das eine ist Chancengleichheit (alle starten gleichzeitig für ein 100m Sprint), das ist sinnvoll und immer zu unterstützen. Das andere ist Resultatgleichheit (alle kommen gleichzeitig am Ziel an) und völlig sinnfrei. Das ist immer zu bekämpfen.
    FC Basel - Rasenmeister 2007

  30. #6120
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    Das sehe ich ähnlich. Diese Quotendebatte ist doch am Ende auch nur Ausdruck einer gewissen Regelwut, die in hochentwickelten Ländern ums sich greift. Gebt dem Ganzen etwas Zeit und es wird sich mehr und mehr einpendeln.

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