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Thema: Der lächerlichste Politiker

  1. #1891
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Der Osten muss einem erst dann Angst machen, wenn 50% der Gesamtwähler rechtsradikal sind. So lange Mehrheiten ohne AfD möglich sind, gibt es nichts zu befürchten.
    ausser man heisst Walter Lübcke, oder ist Journalist oder man ist Eritreer (Bsp. von heute) (https://www.tagesanzeiger.ch/panoram...story/13519352) und da gibt es locker Hunderte! andere Beispiele in den letzten Jahren.

    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Naja, da muss man ja schon bei 5% Angst bekommen, falls die CDU dann 45% hat....Kirche im Dorf lassen, auch wir überleben mit einr SVP, welche keine Probleme mit braunen Ecken hat.

    Man mus die AfD als das behandeln, was sie ist: Als normale Partei. Sie argumentativ stellen und entblössen. So verliert sie den Opfermythos.
    Käppelli, Du bist sehr, sehr blauäugig (oder )!
    Das mit der Opferrolle ist doch Blödsinn! Die Opferrolle ist bei denen Programm, die erfinden (=lügen) permanent irgendwelche Geschichten um diese Rolle spielen zu können.
    Argumente helfen da Null,Nichts, ausser bei vielleicht einigen ganz wenigen welche noch einen kleinen Funken Verstand und Empathie besitzen.
    Übrigens, auf https://www.volksverpetzer.de findet man jede Menge demaskierender Geschichten über die afd.
    Die paar welche ich schon gelesen/überflogen habe, waren alle sehr klar, eindeutig und autark, authentisch sowieso.

    Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens bis 1928 bekämpft werden müssen. Später war es zu spät.
    Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird.
    Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist.
    Man muß den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf. Sie ruht erst, wenn sie alles unter sich begraben hat. …
    Drohende Diktaturen lassen sich nur bekämpfen, ehe sie die Macht übernommen haben.
    Es ist eine Angelegenheit des Terminkalenders, nicht des Heroismus …
    Erich Kästner
    (Zitiert Aus einer Rede auf der Hamburger Tagung des PEN-Clubs aus Anlaß der 25. Wiederkehr des Jahrestages der Bücherverbrennung, 1958. nach Praktische Vernunft und Theorien Der Gerechtigkeit: XV. Weltkongress Der Internationalen Vereinigung Für Rechts- und Sozialphilosophie, Göttingen, 18. Bis 24. August 1991)

    Habe auf die Schnelle kein besseres Meme als das von H. Hamm über das Wegschauen und Verharmlosen gefunden;
    https://twitter.com/Tom_de_Belfore/s...41595770785793

  2. #1892
    Erfahrener Benutzer Avatar von händsche
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    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    ich schon.
    Kolonisierung Afrikas
    Super Idee. Ich schloh vor, dass du und dr Rotblau als Kolonischte uf Afrika übere siedlet. Übers Mittelmeer gits schienz ä spannendi Reiseroute

  3. #1893
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    Zitat Zitat von SubComandante Beitrag anzeigen
    Maduro wäre ein waschechter Demokrat, würde er die Oelfelder an US Firmen verhöckern.
    Vielleicht sollte er offene Wahlen abhalten und das Volk wieder über sein eigenen Schicksal entscheiden lassen. Das würde helfen auf dem Weg zu waschechten Demokrat.
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  4. #1894
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    Zitat Zitat von Lusti Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte er offene Wahlen abhalten und das Volk wieder über sein eigenen Schicksal entscheiden lassen. Das würde helfen auf dem Weg zu waschechten Demokrat.
    Ich möchte an dieser Stelle noch erwähnen, das der MEIN zitierter Artikel der 1893. in diesem Thread ist. Das habe ICH GANZ ALLEINE GESCHAFFT. Glückwünsche per PN, Grusskarten per PN, Überweisungen per Paypal. Danke
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  5. #1895
    Erfahrener Benutzer Avatar von händsche
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    Zitat Zitat von Lusti Beitrag anzeigen
    Ich möchte an dieser Stelle noch erwähnen, das der MEIN zitierter Artikel der 1893. in diesem Thread ist. Das habe ICH GANZ ALLEINE GESCHAFFT. Glückwünsche per PN, Grusskarten per PN, Überweisungen per Paypal. Danke
    Ich empfehle dir noch einen Beitrag zu schreiben, dann hast du ach gerade noch deinen 300, was deinen Tag perfekt macht

  6. #1896
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    Zitat Zitat von händsche Beitrag anzeigen
    Ich empfehle dir noch einen Beitrag zu schreiben, dann hast du ach gerade noch deinen 300, was deinen Tag perfekt macht
    Nein, meinen dreihundersten behalte ich mir für einen ganz besonderen Mom .... ach scheisse
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  7. #1897
    Erfahrener Benutzer Avatar von Taratonga
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  8. #1898
    Erfahrener Benutzer Avatar von Taratonga
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  9. #1899
    Erfahrener Benutzer Avatar von Pro Sportchef bim FCB
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    Zitat Zitat von SubComandante Beitrag anzeigen
    Maduro wäre ein waschechter Demokrat, würde er die Oelfelder an US Firmen verhöckern.
    Jaja, immer die bösen USA. Komischerweise stieg der Ölimport aus dem Irak nach dem Krieg nicht an.

    Zudem sind die Amis kaum mehr auf Ölimporte angewiesen. 14% wurde 2018 noch importiert.

    Die Probleme in Venezuela sind hausgemacht. Dazu gibt es diverse Quellen. Für die unterdrückenden und sich die eigenen Taschen füllenden Diktatoren sind die USA natürlich eine einfache, plumpe Ausrede. Wers glaubt ist selber Schuld.
    Jahrelang die Volkswirtschaft nur mit Öl betreiben, selbst alles in die Tasche stecken und kein Rezept haben wenn der Ölpreis bachab geht. Böse USA!
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  10. #1900
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Jaja, immer die bösen USA. Komischerweise stieg der Ölimport aus dem Irak nach dem Krieg nicht an.

    Zudem sind die Amis kaum mehr auf Ölimporte angewiesen. 14% wurde 2018 noch importiert.
    Die USA sind auf etwas höhere Ölpreise angewiesen. Wenn der Preis zu tief ist rentiert sowohl Ölschiefer als auch Fracking nicht. Meinst du bei den Konflikten mit Russland und dem Iran gehe es um Demokratie und Menschenrechte? Eher geht es doch darum die zweu grössten Konkurrenten im Erdgasmarkt draussen zu halten.

    Mit Venezuela haben die USA noch ein anderes Problem. Mit Petrocaribe stützte Venezuela diverse Regierungen im Hinterhof der USA.

  11. #1901
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    Zitat Zitat von Faniella Diwani Beitrag anzeigen
    Die USA sind auf etwas höhere Ölpreise angewiesen. Wenn der Preis zu tief ist rentiert sowohl Ölschiefer als auch Fracking nicht. Meinst du bei den Konflikten mit Russland und dem Iran gehe es um Demokratie und Menschenrechte? Eher geht es doch darum die zwei grössten Konkurrenten im Erdgasmarkt draussen zu halten.

    Mit Venezuela haben die USA noch ein anderes Problem. Mit Petrocaribe stützte Venezuela diverse Regierungen im Hinterhof der USA.
    Spannend daran ist, dass die USA zum Beispiel kein Mitglied der OPEC ist, jener Organisation der Ölförderstaaten welche die Fördermengen ihrer Mitglieder steuert und damit den Ölpreis stabil hält. Notfalls werden Fördermengen reduziert um den Preis zu stützen. Es ist schon so das Fracking teurer ist als die traditionelle Methode, aber Russland und Iran haben andere Gründe als der Erdgasmarkt.
    Im Falle von Russland will man nicht, das Europa abhängig wird vom russischen Erdgas. Es geht hier also weniger um den Preis, als um die Lieferbeziehung an sich. Der Iran ist ein anderes Thema, dort geht es im wesentlichen darum, den Iran im Mittleren Osten daran zu hindern, eine lokale Grösse zu werden. Auch die Proliferation (also die Verbreitung der Atomwaffen und deren Technologie) ist ein Problem. Ganz ehrlich, ich habe lieber Kim Jong mit Atomwaffen als die Mullahs. Für Kim Jong ist das Machterhaltung, Säbelrasseln. Der weiss genau das wenn er den roten Knopf nur anfasst, seine Land und seine Regierung binnen Minuten Asche sind. Die Mullah haben auch weltliche Machgelüste, aber es sind eben auch religiöse Fanatiker.

    Venezuela ist zur Bürde von Mittel- und Südamerika geworden. Egal wie oft Maduro und seine Regierung die Mär vom Einfluss der USA in Venezuela noch erzählt. Sieht man sich die Geschichte seit der Machtergreifung der Sozialisten durch Chavez an, so ist das ein Ritt abwärts sondergleichen. Es ist eine Geschichte von Enteignung, Aushölung der staatlichen Geldreserven, Korruption, irrsinner Planwirtschaft, dem schrittweisen Abbau demokratischer Strukturen, der Verfolgung von Oppositionellen und dem direkten Galopp in eine Hyperinflation. Also eigentlich die Standardgeschichte eines jeden sozialistischen Staates.

    Petrocaribe war im wesentlichen der Versuch, Mittel- und Südamerikanische Staaten vom venezolanischem Erdöl abhängig zu machen. Das war ein Machtpoker zu einer Zeit, als es sich Venezuela noch erlauben konnte. Venezuela hat wie der Iran die fixe Idee, als lokale Grösse wahrgenommen zu werden. Auch hier waren die Augen grösser als der Magen.
    Geändert von Lusti (25.07.2019 um 10:44 Uhr)
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  12. #1902
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Jaja, immer die bösen USA. Komischerweise stieg der Ölimport aus dem Irak nach dem Krieg nicht an.

    Zudem sind die Amis kaum mehr auf Ölimporte angewiesen. 14% wurde 2018 noch importiert.

    Die Probleme in Venezuela sind hausgemacht. Dazu gibt es diverse Quellen. Für die unterdrückenden und sich die eigenen Taschen füllenden Diktatoren sind die USA natürlich eine einfache, plumpe Ausrede. Wers glaubt ist selber Schuld.
    Jahrelang die Volkswirtschaft nur mit Öl betreiben, selbst alles in die Tasche stecken und kein Rezept haben wenn der Ölpreis bachab geht. Böse USA!
    Zu behaupten die USA ist alleinig schuld, ist etwa ähnlich naiv, wie zu behaupten die Probleme in Venezuela seien hausgemacht. Natürlich (und das sollte eigentlich allen klar sein) ist es eine Kombination aus der eigenen nationalen Politik von Chavez und jetzt vor allem von Maduro sowie den geopolitischen Interessen der Big Players die sich aus dem Kalten Krieg heraus kristallisiert haben, sprich USA/EU sowie China/Russland. Wer das leugnen¨t, macht nichts weiter als Propaganda für die eine oder die andere Seite.

    Fakt ist, dass egal ob es sich um Russland, USA, China oder die EU handelt, wenn es um Aussenpolitik (resp. Geopolitik) geht spielen moralische Prinzipien im Sinne eines Rechtsstaates mit Individualrechten keine Rolle. Da zählen einzig und allein wirtschaftliche und politische Machtinteressen von der politischen und wirtschaftlichen Elite. Und zwar auf der einen wie auch auf der anderen Seite. Und das ist auch im Falle Venezuelas oder dem Iran nicht anders. Die Frage ist nur, wer möchte gerne mit wem Deals machen und wer nicht. Welche Regierung ist einem freundlich gesinnt und welche nicht?

    Das schönste ist natürlich, wenn man langjährige stabile Beziehungen aufbauen kann wie bspw. die USA mit den Saudis oder die Russen mit der Ukraine. Dann ist alles super und man kann sich dumm und dämlich verdienen. Problematisch wird es halt erst, wenn ein Land sich gegen das Diktat der grossen Imperien auflehnt, bspw. gesehen in der Ukraine 2014. Dann brauchts Krieg, Geheimdienstaktionen, Militärcoups und und und. Ich meine stellt euch mal vor es gäbe eine Opposition bei den Saudis, die noch finanziell und politisch von China unterstützt wird. Was dies auslösen würde: Dagegen war und ist der Ukrainekonflikt ein Scheiss dagegen.

    Macht endlich die Augen auf. Es gibt nicht die gute politische und wirtschaftliche Elite auf der einen Seite und die schlechten auf der anderen Seite. Jede Elite eines jeden Landes ist von dreckigen, korrupten und menschenfeindlichen Filz befangen. Eine zwangsläufige Folge diese globalen Wirtschaftssystems.
    Geändert von Konter (25.07.2019 um 12:59 Uhr)
    Nid füre Lohn, für d'Region

  13. #1903
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tsunami
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Zu behaupten die USA ist alleinig schuld, ist etwa ähnlich naiv, wie zu behaupten die Probleme in Venezuela seien hausgemacht. Natürlich (und das sollte eigentlich allen klar sein) ist es eine Kombination aus der eigenen nationalen Politik von Chavez und jetzt vor allem von Maduro sowie den geopolitischen Interessen der Big Players die sich aus dem Kalten Krieg heraus kristallisiert haben, sprich USA/EU sowie China/Russland. Wer das leugnen¨t, macht nichts weiter als Propaganda für die eine oder die andere Seite.

    Fakt ist, dass egal ob es sich um Russland, USA, China oder die EU handelt, wenn es um Aussenpolitik (resp. Geopolitik) geht spielen moralische Prinzipien im Sinne eines Rechtsstaates mit Individualrechten keine Rolle. Da zählen einzig und allein wirtschaftliche und politische Machtinteressen von der politischen und wirtschaftlichen Elite. Und zwar auf der einen wie auch auf der anderen Seite. Und das ist auch im Falle Venezuelas oder dem Iran nicht anders. Die Frage ist nur, wer möchte gerne mit wem Deals machen und wer nicht. Welche Regierung ist einem freundlich gesinnt und welche nicht?

    Das schönste ist natürlich, wenn man langjährige stabile Beziehungen aufbauen kann wie bspw. die USA mit den Saudis oder die Russen mit der Ukraine. Dann ist alles super und man kann sich dumm und dämlich verdienen. Problematisch wird es halt erst, wenn ein Land sich gegen das Diktat der grossen Imperien auflehnt, bspw. gesehen in der Ukraine 2014. Dann brauchts Krieg, Geheimdienstaktionen, Militärcoups und und und. Ich meine stellt euch mal vor es gäbe eine Opposition bei den Saudis, die noch finanziell und politisch von China unterstützt wird. Was dies auslösen würde: Dagegen war und ist der Ukrainekonflikt ein Scheiss dagegen.

    Macht endlich die Augen auf. Es gibt nicht die gute politische und wirtschaftliche Elite auf der einen Seite und die schlechten auf der anderen Seite. Jede Elite eines jeden Landes ist von dreckigen, korrupten und menschenfeindlichen Filz befangen. Eine zwangsläufige Folge diese globalen Wirtschaftssystems.
    Sehr gut geschrieben, danke!

    Vor allem den fett markeirten Teil muss man sich einfach vor Augen führen, um Zeitungsartikel und Nachrichten richtig einordnen zu können.

  14. #1904
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Macht endlich die Augen auf. Es gibt nicht die gute politische und wirtschaftliche Elite auf der einen Seite und die schlechten auf der anderen Seite. Jede Elite eines jeden Landes ist von dreckigen, korrupten und menschenfeindlichen Filz befangen. Eine zwangsläufige Folge diese globalen Wirtschaftssystems.
    Naja, das war aber auch die Elite in kommunistischen Staaten. Das alleine auf die Globalisierung zu schieben ist falsch. Das war immer so und wird immer so sein. Das hat nichts mit Kapitalismus, Globalisierung etc. zu tun, sondern mit dem Menschen an sich.
    Heusler.

    Alla sätt är bra utom de dåliga.

    "Zürich ist doppelt so gross wie der Wiener Zentralfriedhof - aber nur halb so lustig."

  15. #1905
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Naja, das war aber auch die Elite in kommunistischen Staaten. Das alleine auf die Globalisierung zu schieben ist falsch. Das war immer so und wird immer so sein. Das hat nichts mit Kapitalismus, Globalisierung etc. zu tun, sondern mit dem Menschen an sich.
    Ja klar, Elitenbildung hat es ausschliesslich in kommunistischen Staaten gegeben und hat nichts mit Kapitalismus und Globalisierung zu tun. In welcher Welt lebst du eigentlich?
    Nid füre Lohn, für d'Region

  16. #1906
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Ja klar, Elitenbildung hat es ausschliesslich in kommunistischen Staaten gegeben und hat nichts mit Kapitalismus und Globalisierung zu tun. In welcher Welt lebst du eigentlich?
    Lies meinen Beitrag noch einmal in Ruhe, dann wirst Du merken, wie dumm Deine Antwort ist.
    Ich habe nirgends geschrieben, dass dies nur im Kommunismus möglich ist. Zitier bitte diese Stelle!

    Hast meinen letzten Satz überhaupt gelesen? Lies ihn noch einmal.
    Heusler.

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  17. #1907
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Lies meinen Beitrag noch einmal in Ruhe, dann wirst Du merken, wie dumm Deine Antwort ist.
    Ich habe nirgends geschrieben, dass dies nur im Kommunismus möglich ist. Zitier bitte diese Stelle!

    Hast meinen letzten Satz überhaupt gelesen? Lies ihn noch einmal.
    Ich weiss schon, was du gemeint hast. Du schreibst, das hat nichts mit Kapitalismus oder Kommunismus zu tun, sondern so ist halt einfach der Mensch. Aber ich teile die Ansicht nicht, dass der Mensch in einem Reagenzglas unabhängig vom System funktioniert, und dass es "den Mensch an sich" so nicht gibt sondern immer von seinem soziokulturellen Umfeld geprägt ist. Es gibt sozusagen tausende Möglichkeiten Mensch zu sein.

    Und wirtschaftlich gesehen ist das dominierende System für die Elitebildung der Kapitalismus und zwar nicht erst seit dem Fall des eisernen Vorhangs. Denn die treibende Kraft hinter der Globalisierung spätestens seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert ist ganz klar der sogenannte "freie Welthandel".

    PS: Ich rede hier übrigens einzig und alleine von der wirtschaftlichen und politischen Elite.
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  18. #1908
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    Also ich würde meinen, dass es sich schon lohnt, die letzten 2000-3000 jahre anzuschauen. Man würde dann bemerken, dass es in den jeweiligen Gesellschaften immer eine korrupte Elite gab. Geistig, wirtschaftlich, finanziell.
    So war das im alten Israel, so war das im Mittelalter, unter den Römern, Ägytpern, im Absolutismus und und und...wer dies negiert, der hat sich dafür entschieden mit ganz engen Scheuhklappen herumzulaufen und sei es nur, um in seiner Ideologie sich selbst zu bestätigen.
    Heusler.

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  19. #1909
    Erfahrener Benutzer Avatar von Taratonga
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    Trump geht jetzt offensichtlich in die Vollen und die Amis schauen entsetzt zu, bzw sind freudig entzückt. Die nächste Präsidentenwahl wird nun zeigen ob die USA ein Volk von Rassisten sind oder aber er holt sich eine Klatsche ab. Eines ist aber bereits sicher, nämlich, dass gar nichts sicher ist. Ich komme ehrlich gesagt nicht mehr aus meinem Entsetzen über diesen faschistoiden Spalter 'raus und 99% der Reps schweigen. Sind sie alle genau wie er?

  20. #1910
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    Zitat Zitat von Taratonga Beitrag anzeigen
    Trump geht jetzt offensichtlich in die Vollen und die Amis schauen entsetzt zu, bzw sind freudig entzückt. Die nächste Präsidentenwahl wird nun zeigen ob die USA ein Volk von Rassisten sind oder aber er holt sich eine Klatsche ab. Eines ist aber bereits sicher, nämlich, dass gar nichts sicher ist. Ich komme ehrlich gesagt nicht mehr aus meinem Entsetzen über diesen faschistoiden Spalter 'raus und 99% der Reps schweigen. Sind sie alle genau wie er?
    Nach dem Hearing von Mueller kann man annehmen das Trump nach seiner Präsidentschaftszeit mit Anklagen rechnen muss. Der geht im Wahlkampf "all-in" um weitere 4 Jahre zuhaben und Einfluss zu nehmen... Das wird ein ganz dreckiger Wahlkampf.

  21. #1911
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
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    Trump wird weitere 4 Jahre Präsident, denn die Demokraten stellen sich unglaublich dumm und unfähig an.
    Heusler.

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  22. #1912
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Trump wird weitere 4 Jahre Präsident, denn die Demokraten stellen sich unglaublich dumm und unfähig an.
    Ist leider so
    Anstatt sich mit einem Amtsenthebungsverfahren auseinanderzusetzen sollten sie mal eine Agenda präsentieren, die Mehrheitstauglich wäre.
    Allein Trump madig zu machen gewinnt diesen Wahlkampf nicht. Wenn nicht noch etwas a la Kennedy mit Charisma daherkommt ist der Kuchen gegessen. Trump zeigt ja immer wieder, das er immun gegen alle Kritik ist, sei sie noch so berechtigt.
    Fussball ist ein Spiel, das uns erfreuen sollte! Es darf nie als Vorwand missbraucht werden, um, Straftaten zu begehen oder Mitmenschen schlecht zu behandeln.

  23. #1913
    Erfahrener Benutzer Avatar von unwichtig
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    Wie wäre es - ich weiss, klingt naiv , primitiv, aber das ist die Sprache welche die Amis scheinbar als einzige verstehen - wenn die Demokraten den Irren mit seinen eigenen Waffen schlagen würden, sprich sich auf selbiges, niederstes Niveau herabzulassen und sich der Gossensprache bedienen würden, Trump zu diffamieren? Angriffsfläche bietet diese kranke Sau nun wahrlich zu Genüge!! Einfach mal auch nieveaulos draufhauen, spielt doch z.Z eh keine Rolle wie weit unter der Gürtellinie beleidigt, angefickt und gelogen wird?! Bzgl Trump müsste ein Demokrat nicht einmal lügen, einfach mal anfangen in dieselbe Kerbe zu hauen, immer und immer wieder, pausenlos und unaufhörlich! Oder dann DIE TOTALE NICHTBEACHTUNG: die würde einem Narzisten wie DT besonders schmerzen, ignorieren
    Abstinenzler sind Leute, die niemals entdecken, was sie versäumen.

  24. #1914
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Also ich würde meinen, dass es sich schon lohnt, die letzten 2000-3000 jahre anzuschauen. Man würde dann bemerken, dass es in den jeweiligen Gesellschaften immer eine korrupte Elite gab. Geistig, wirtschaftlich, finanziell.
    So war das im alten Israel, so war das im Mittelalter, unter den Römern, Ägytpern, im Absolutismus und und und...wer dies negiert, der hat sich dafür entschieden mit ganz engen Scheuhklappen herumzulaufen und sei es nur, um in seiner Ideologie sich selbst zu bestätigen.
    Ziemlich zynisches Geschichtsbild, dass du da sehr oberflächlich mit ein paar Schlagwörtern umschreibst, aber klar, ich bin es, der mit Scheuklappen rumläuft. Bereits einen solchen umfassenden Bogen zu machen, ist höchst unhistorisch. Oder kannst du mir bitte durch einen analytischen Quervergleich dieser Gesellschaften erklären, inwiefern die Elitenbildung nach einem bestimmten Muster "Menschsein" abläuft, dass sich seit 3000 Jahren nicht verändert hat. Fang doch mal an mit dem alten Isreal (welches alte Israel, denn genau? das der Ahnen, die Richterzeit, während dem Königreichs Davids, zur Zeit der römischen Provinz Judäa? und dem Absolutismus an (und ja, welchen Absolutismus genau, Frühabsolutismus, Neoabsolutismus, höfischer Absolutismus, konfessioneller Absolutismus).
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  25. #1915
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    C'mon....Du willst mir jetzt aber nicht ernsthaft erklären wollen, dass es korrupte Eliten erst seit rund 200 Jahren gibt?

    Wie würdest Du sonst den Ablasshandel beschreiben, mit dem sich ganz wenige im Vatikan bereicherten? Als lustiges Spendensammeln?
    Korrupte Zöllner in der Provinz Judäa unter Rom? Möchtest diese negieren?
    Die französische Revolution entstand aus Spass und nicht aus dem Hass gegen die korrupten Eliten, welche für das Elend des Volkes verantwortlich waren?

    Ich fände es mal interessant zu erfahren, wie Du dazu kommst, dass korrupte Eliten eine Erfindung der Markwirtschaft sind.

    Du versuchst krampfhaft eine ideologisch motivierte These mittels einem sehr eng gefassten Geschichtsbild zu untermauern und da kann man nur scheitern.
    Heusler.

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  26. #1916
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    C'mon....Du willst mir jetzt aber nicht ernsthaft erklären wollen, dass es korrupte Eliten erst seit rund 200 Jahren gibt?

    Wie würdest Du sonst den Ablasshandel beschreiben, mit dem sich ganz wenige im Vatikan bereicherten? Als lustiges Spendensammeln?
    Korrupte Zöllner in der Provinz Judäa unter Rom? Möchtest diese negieren?
    Die französische Revolution entstand aus Spass und nicht aus dem Hass gegen die korrupten Eliten, welche für das Elend des Volkes verantwortlich waren?

    Ich fände es mal interessant zu erfahren, wie Du dazu kommst, dass korrupte Eliten eine Erfindung der Markwirtschaft sind.

    Du versuchst krampfhaft eine ideologisch motivierte These mittels einem sehr eng gefassten Geschichtsbild zu untermauern und da kann man nur scheitern.
    In den Worten von Jordan Peterson: Autoritäre Systeme tendieren zur Korruption, die einzige Möglichkeit dies zu verhindern ist das verhindern autoritärer Systeme.

    Anders gesagt: Wo es Macht zu verteilein gibt und speziell dort wo Macht konzentriert wird, wird es auch immer Menschen geben die im negativen Sinn nach dieser Macht streben. Das sie umgebende System ist irrelevant. Macht kann im Kapitalismus auch durch das Synonym Geld ersetzt werden, in anderen Systemen ist ist es eine andere Währung (in China wäre es zum Beispiel die Position in der Zentralpartei). Käppelijoch bezeichnet diese nun als korrupte Elite, andere bezeichnen sie Diktatoren, Despoten und Menschenfeinde. Nun es haben wohl alle recht.

    Das einzige Mittel gegen das gravitieren von Macht auf einen Punkt zu ist das "checks & balances" oder Gewaltenteilungs-System. Die Trennung von Exeukutive, Legislative, Judikative zum Beispiel. Gebildete, intelligente und interessierte Bürger sollen auch helfen, hab ich gehört.

    Es macht als keinen Sinn sich hier mit dem Detailreichtum der Epochen zu beschäftigen, Menschen sind Menschen und waren schon immer Menschen. Es liegt in unserer Natur soziale Strukturen (Herden) zu bilden, es liegt in unserer Natur zu führen und zu folgen, die "korrupte Elite" ist nur eine aufbauende Eigenschaft - es wäre unnatürlich würde sie nicht existieren.
    FC Basel - Rasenmeister 2007

  27. #1917
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    Jordan Peterson.

    Das ist doch dieser von Evolutionspsychologie besessene religiös-fundamentalistische Professor, welcher sich weigert, Menschen so anzusprechen, wie es von ihnen gewünscht wird, auf Grund von Hierarchiestrukturen bei Hummern versucht zu erklären wie menschliche Gesellschaften zu funktionieren haben und bezüglich der Metoo-Debatte schlussfolgert, dass Frauen im Berufsleben eine negative Entwicklung der westlichen Gesellschaft sind.

    Immer eine gute Quelle um ein System zu analysieren...

    Aber im Ernst. Ich habe nirgends behauptet, dass korrupte Eliten eine Nachfolgeentwicklung der Marktwirtschaft sind. Ich habe nirgends behauptet, dass es im alten Ägypten nicht auch korrupte Eliten gab. Aber was bringt es mir aktuell, die korrupten Eliten während des Ablasshandels einzubringen, um korrupte Eliten im Kapitalismus zu analysieren, wenn daraus nichts anders folgt als "same old, same old". Wir leben im Hier und Jetzt und der Kapitalismus ist der Kit, der unsere Gesellschaft seit mehreren Jahrhunderten prägt und formt. Selten zum Guten wenn man die sozialen Demokratien zwischen Genf und Stockholm ab den 50er Jahren als Beispiel nimmt, aber meist zum negativen, wenn man es global betrachtet.

    Wer etwas vernünftigere Lektüre haben will, wie genau dieses Wirtschaftsystem funktioniert und welche Auswirkungen es auf den Menschen hat, dem rate ich mal "Das Kapital im 21. Jahrhundert" von Thomas Piketty. Und nein, das ist kein Hippie-Soziologe und auch kein klinischer Psychologe, der nicht ganz schnallt, dass individuelle therapeutische Ratschläge nicht für ganze Gesellschaften funktionieren, sondern ein studierter Wirtschaftswissenschaftler.
    Geändert von Konter (30.07.2019 um 15:52 Uhr)
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  28. #1918
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    Hat Peterson deine Alte genagelt, oder woher kommt die Abneigung.

    Du setzt nunmal auch nur die Brille der pseudomodernen Historiker auf, die so tun als könne man nicht aus der Geschichte lernen, weil sie sich angeblich nie wiederholt.

    Als ob Elitenbildung, Machtkonzentration usw. sich gross von früher unterscheidet. Vor dem 1. WW war die Situation in Sachen Globalisierung und Freihandel z.T. bereits ähnlich wie heute

    Irgendwann kommt dann wieder ein grosser Krieg und was übrig bleibt wird neu verteilt... So ist nunmal häufig der Kreislauf.
    Geändert von fcbblog.ch (30.07.2019 um 16:57 Uhr)

  29. #1919
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Jordan Peterson.

    Das ist doch dieser von Evolutionspsychologie besessene religiös-fundamentalistische Professor, welcher sich weigert, Menschen so anzusprechen, wie es von ihnen gewünscht wird, auf Grund von Hierarchiestrukturen bei Hummern versucht zu erklären wie menschliche Gesellschaften zu funktionieren haben und bezüglich der Metoo-Debatte schlussfolgert, dass Frauen im Berufsleben eine negative Entwicklung der westlichen Gesellschaft sind.

    Immer eine gute Quelle um ein System zu analysieren...
    Ganz schwach, gefällt dir die Botschaft nicht, töde den Boten?
    Punkt 1: Er weigerte sich NICHT Menschen so anzusprechen wie es von ihnen gewünscht wurde, er weigerte sich, das dies gesetzlich von ihm verlangt würde. Krieg mal deine Fakten geordnet!
    Punkt 2: Er zeigt auf, dass das Nervensystem von Hummern ähnlich dem von Menschen ist und das diesselben Stoffe (z.B. Serotonin) dazu führen, dass sich Hummer sozialhierarchisch strukturieren. Krieg mal deine Fakten geordnet!
    Punkt 3: Er sagt aus, dass die Zusammenarbeit in allen Berufsbereichen zwischen Frau und Mann ein neues Konzept sei und er nicht weiss, wie sich dieses Konzept auswirkt. Krieg mal deine Fakten geordnet!
    Punkt 4: Er folgerte aus der Meetoo-Bewegung, dass sich die Zusammenarbeit der Geschlechter nicht verbessern wird, das Männer Angst haben werden mit Frauen zusammenzuarbeiten. Und so ist es gekommen. KRIEG VERDAMMT NOCH MAL DEINE FAKTEN GEORDNET!!

    So viel zu diesem Thema!! Ich kann wenn das gewünscht wird, zu jeder meiner Aussagen und Richtigstellungen den jeweiligen Youtube-Link als Quelle beisteuern.

    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Aber im Ernst. Ich habe nirgends behauptet, dass korrupte Eliten eine Nachfolgeentwicklung der Marktwirtschaft sind. Ich habe nirgends behauptet, dass es im alten Ägypten nicht auch korrupte Eliten gab. Aber was bringt es mir aktuell, die korrupten Eliten während des Ablasshandels einzubringen, um korrupte Eliten im Kapitalismus zu analysieren, wenn daraus nichts anders folgt als "same old, same old". Wir leben im Hier und Jetzt und der Kapitalismus ist der Kit, der unsere Gesellschaft seit mehreren Jahrhunderten prägt und formt. Selten zum Guten wenn man die sozialen Demokratien zwischen Genf und Stockholm ab den 50er Jahren als Beispiel nimmt, aber meist zum negativen, wenn man es global betrachtet.
    Weltweit waren nie weniger Leute arm als heute. Weltweit waren nie weniger Leute gebildet als heute. Das heisst nicht das es keine Armut und keine Unbildung mehr gibt, aber nenne mir nur eine Epoche in welcher es den Menschen in Ihrer Gesamtheit besser ging als diese jetzt!!

    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Wer etwas vernünftigere Lektüre haben will, wie genau dieses Wirtschaftsystem funktioniert und welche Auswirkungen es auf den Menschen hat, dem rate ich mal "Das Kapital im 21. Jahrhundert" von Thomas Piketty. Und nein, das ist kein Hippie-Soziologe und auch kein klinischer Psychologe, der nicht ganz schnallt, dass individuelle therapeutische Ratschläge nicht für ganze Gesellschaften funktionieren, sondern ein studierter Wirtschaftswissenschaftler.
    Hippie-Soziologe? Du würdest keine 30 Sekunden in einem Argument bestehen. Individuelle therapeutische Ratschläge?? Was ist falsch daran jungen Menschen zu sagen, dass sie zuerst ihr Haus in Ordnung bringen sollen und sich danach um ihre Nachbarschaft sorgen? Dass sie Verantwortung für sich selbst und andere übernehmen sollen? Dass sie mit Freude und Elan ihr Leben angehen sollen, sich Ziele stecken und nach diesen zu streben? Ein Haufen Baumaterial ist ebensowenig ein Haus wie eine Ansammlung egoistischer Menschen eine Gesellschaft ist. Vom Kern zum Ganzen, nicht umgekehrt!!

    Anders als du, kann ich Thomas Piketty sogar recht geben. Seine Analyse eines "reinen" Kapitalismus ohne Grenzen ist korrekt. Und ja ein ungebremster Kapitalismus kann auch Demokratien zerstören. Man mag seine Ideen der dratischen Umverteilung als sozialistisch empfinden, ich sehe aber keinen Widerspruch in den Aussagen eines Peterson und eines Piketty.
    Geändert von Lusti (30.07.2019 um 17:04 Uhr)
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  30. #1920
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    Peterson ist ein Intellektueller, der ausschliesslich wegen der politischen Dimension seiner Statements ausserhalb der Mauern seiner Universität bekannt ist. Gleichzeitig behauptet er, er würde öffentlich philosophisch und nicht politisch auftreten. Das riecht halt dann doch sehr nach Scharlatan.

    Und natürlich kann man etwas aus der Geschichte lernen, wo habe ich etwas anderes behauptet? Aber was und wie ist entscheidend. Man kann nicht einfach ereignisgeschichtlich ähnliche Vorgänge als Wiederkehr des ewig Gleichen auffassen. Vor allem Leute, welche in den Bereichen Mentalitätsgeschichte oder Wissensgeschichte forschen, können über solch banale Erkenntnisse nur den Kopf schütteln. Schon nur wenn man sich dieszbezüglich mit dem 20. Jahrhundert befasst, braucht es Methoden, um das Handeln von Personen in einen zeitgenössischen Wissenskontext stellen und der war und kann niemals der gleiche wie heute sein. Weder für das einzelne Individuum, noch für ganze Gesellschaften.
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