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Thema: Der lächerlichste Politiker

  1. #1861
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    Zitat Zitat von Faniella Diwani Beitrag anzeigen
    Die EU hat bei der Migration versagt. Anders lässt es sich nicht ausdrücken. Wie wäre es mit anderen Ansätzen?
    - Die EU-Staaten einigen sich auf verbindliche Verteilschlüssel
    - Die EU betreibt selbst Auffanglager in Nordafrika, im nahen Osten oder woauchimmernötig (besser als die Camps in Libyen ist das noch lange)
    - In diesen Camps wird dafür gesorgt das die "Insassen" eine Zukunft haben. D.h. man lässt sie nicht nur rumhängen sondern investiert in Berufsbildung etc. (Entweder in Berufe die wir bei uns brauchen oder in Berufe die sie nach der Rückkehr brauchen können.)
    - Es werden regelmässig Lotterien (analog "Green Card") durchgeführt. Dabei wird bestimmt wer in die EU kommt und wohin es geht.

    Vorteile:
    - Wir trocknen den Schleppermafia den Markt aus.
    - Wir entlasten die Grenzländer
    - Wir haben die Kontrolle
    1. tuen wir gar nichts. (falls du die Schweiz meinst)
    2. glaubst du das nur weil es die EU sagt. die meisten gehen doch nicht in ein Camp und warten bis sie aus dem Hut gezogen werden um naher nach Polen oder Bulgarien zu gehen
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  2. #1862
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    Zitat Zitat von Rotblau Beitrag anzeigen
    Nichts als rotgrünes Geschwafel. Man hat keine Argumente wenn man mit der Wahrheit konfrontiert wird und redet nur noch von Nazis, die eigentlich mit dieser Sache nichts zu tun haben. Was für ein widerliches Bild der realen Lage. Keine einzige Aussage, um meine Mitteilung zu kontern, nur frustrierte Phrasendrescherei.
    Ein widerliches Bild der realen Lage findet zur Zeit auf dem Mittelmeer statt.

    Auch du hast noch nicht begriffen warum sich diese Menschen auf den Weg zu uns machen. Deine Argumentation zielt ebenfalls nur auf Symptombekämpfung und löst das Problem nicht.
    Zitat Zitat von Falcão Beitrag anzeigen
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  3. #1863
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    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    1. tuen wir gar nichts. (falls du die Schweiz meinst)
    2. glaubst du das nur weil es die EU sagt. die meisten gehen doch nicht in ein Camp und warten bis sie aus dem Hut gezogen werden um naher nach Polen oder Bulgarien zu gehen
    1. ja, wir tun ja nur mit ohne mitzubestimmen
    2. Wenn konsequent zurückgeschoben wird was nicht über offizielle Kanäle reinkommt? Wer bezahlt Schlepper wenn er einen billigeren und sichereren Weg hat?

    Aber egal. Die Schleppermafia verdient gut. Während Salvini mit dem Finger auf die NGOs zeigt landet die Mafia am Strand nebenan und sorgt für billige Arbeitskräfte auf Süditaliens Melonenfeldern. Salvini kann den Macker spielen, seine Kumpels ziehen die Schmiergelder. So quasi Win-Win. Ausser für die Neger im Böötli.

  4. #1864
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    Das Problem liegt doch darin, dass die meisten Wirtschaftsflüchtlinge sind und nicht irgendwo in Europa untergebracht werden wollen, sondern in den "reichen" Ländern.
    Siehst ja wie die Flüchtlinge in Griechenland ein Antrag stellen und dann bis nach Mitteleuropa weiterlaufen. In den Ländern dazwischen bleiben die wenigstens, weill es dort den Einheimischen wirtschaftlich gesehen z.T. nicht besser geht.
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  5. #1865
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    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    Das Problem liegt doch darin, dass die meisten Wirtschaftsflüchtlinge sind und nicht irgendwo in Europa untergebracht werden wollen, sondern in den "reichen" Ländern.
    Siehst ja wie die Flüchtlinge in Griechenland ein Antrag stellen und dann bis nach Mitteleuropa weiterlaufen. In den Ländern dazwischen bleiben die wenigstens, weill es dort den Einheimischen wirtschaftlich gesehen z.T. nicht besser geht.
    Aber klar. Man kann es auch nicht zu lösen versuchen. Das sichert einigen Parteien den Wähleranteil. Nebenbei genau den Parteien die nix gegen die Migrationsursachen tun wollen weil Entwicklungshilfe des Teufels ist und das eigene Denken an der Landesgrenze endet.

    Nebenbei: Die echten Wirtschaftsflüchtlinge hocken mit Pauschalbesteuerung am Genfer- oder Zürichsee.
    Geändert von Faniella Diwani (09.07.2019 um 10:46 Uhr)

  6. #1866
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    Zitat Zitat von Faniella Diwani Beitrag anzeigen
    Aber klar. Man kann es auch nicht zu lösen versuchen. Das sichert einigen Parteien den Wähleranteil. Nebenbei genau den Parteien die nix gegen die Migrationsursachen tun wollen weil Entwicklungshilfe des Teufels ist und das eigene Denken an der Landesgrenze endet.

    Nebenbei: Die echten Wirtschaftsflüchtlinge hocken mit Pauschalbesteuerung am Genfer- oder Zürichsee.
    Ja, auch die sollte man Ausschaffen
    Tut es ja auch... Sieh doch ein.. Wenn die Schweizer Politiker einen Einfluss auf die Welt/Europa haben wollen, müssten sie einen Starken verbündeten habe (DE, FR z.B.)... Ansonsten KANN man jenseits der Grenze wenig bis nichts erreichen. Solange jedes Land sowieso nur an sich denkt, funktioniert es sowieso nicht. Angefangen bei den Afrikanischen Ländern, bei denen sich der "Präsi" nur an sich denkt und die Ursache allen ist. *Am besten wieder Kolonisieren, Ironie*
    Geändert von LordTamtam (09.07.2019 um 10:54 Uhr)
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  7. #1867
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    Zitat Zitat von Kurtinator Beitrag anzeigen
    Auch du hast noch nicht begriffen warum sich diese Menschen auf den Weg zu uns machen.
    Die da wären?
    Folgefrage: Erfüllen diese Gründe Kriterien für einen erfolgreichen Asylantrag?
    Folgefrage2: Erfüllen diese Menschen die Einreisekriterien für eine "normale" Migration (nicht Asyl)

    Bin gespannt auf deine Antwort.
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  8. #1868
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    noch einen schönen Satzgefunden zur Mittelmeerkrise

    Doch seit europäische Rettungsschiffe wieder aktiv nach in Seenot geratenen, hoffnungslos überladenen Booten suchen, sind auch die Chancen wieder gestiegen, die gefährliche Reise zu überleben und Europa zu erreichen.
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  9. #1869
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    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    noch einen schönen Satzgefunden zur Mittelmeerkrise
    Der hier ist auch schön:

    Der Bürgermeister von Lampedusa, Salvatore Martello, wird in der heutigen Printausgabe der Zeitung Die Welt damit zitiert, dass allein im Juni 400 Menschen - unabhängig von NGOs - in Lampedusa angekommen sind.
    Aber zuerst mal gegen die NGOs ballern.... klar, die sind Konkurenz weil die machen es gratis.

    Nebenbei: Die gesteigerten Chancen haben auch mit dem Wetter zu tun.

  10. #1870
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    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    noch einen schönen Satzgefunden zur Mittelmeerkrise
    Doch seit europäische Rettungsschiffe wieder aktiv nach in Seenot geratenen, hoffnungslos überladenen Booten suchen, sind auch die Chancen wieder gestiegen, die gefährliche Reise zu überleben und Europa zu erreichen.
    Es ist richtig, der Einsatz dieser NGO's hat den negativen Nebeneffekt, dass dadurch die Chancen steigen und sich mehr Menschen eine Überfahrt getrauen. Vielleicht geht es auch soweit, dass der Einsatz dieser Organisation die Opferzahl insgesamt erhöht, das heisst sie bringen 10% mehr dazu es zu versuchen, retten davon aber 2%, 2% haben Glück und kommen an und die restlichen 6% ertrinken. Somit hätten die NGO's Netto zu mehr Opferzahlen geführt.

    Dieselbe Logik gilt auch hier:
    Fahrassistenten und elektronische Fahrhilfen gleichen Fahrfehler aus und korrigieren diese. Kann die Soft- und Hardware diese Fehler nicht mehr ausgleichen, führt dies meist zu fataleren Unfällen, als wenn das Auto vorher die beschränkten Möglichkeiten des Lenkers ausser Kontrolle geraten wäre. Sie verführen Lenker auch dazu, sich zu überschätzen retten aber auch Menschenleben. Würde wir die Nettozahlen an zusätzlichen Unfällen/Opfern den gerretten Leben gegenüberstellen hätten wir eventuell auch ein negatives Verhältnis.

    Afrika hat 1 Milliarde Mensch, ein Bruchteil eines Bruchteils ist auf dem Weg nach Europa. Über diesen wird diskutiert. Nicht diskutiert wird darüber, warum Menschen einen Weg auf sich nehmen, der mit einer hohen Wahrscheinlichkeit tödlich endet. Wird diese Frage endlich zufriedenstellen und ehrlich beantwortet, kann das Problem auch nachhaltig gelöst werden. Das wäre sinnvoller, bevor dem Rest auch in den Sinn kommt, sich auf den Weg zu machen ...
    Geändert von Lusti (09.07.2019 um 17:00 Uhr)
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  11. #1871
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    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    Das Problem liegt doch darin, dass die meisten Wirtschaftsflüchtlinge sind und nicht irgendwo in Europa untergebracht werden wollen, sondern in den "reichen" Ländern.
    Siehst ja wie die Flüchtlinge in Griechenland ein Antrag stellen und dann bis nach Mitteleuropa weiterlaufen. In den Ländern dazwischen bleiben die wenigstens, weill es dort den Einheimischen wirtschaftlich gesehen z.T. nicht besser geht.
    1. Grundsätzlich macht es keinen Unterschied ob du verhungerst weil in deinem Land Krieg herrscht oder du verhungerst weil du dir nichts zu Essen leisten kannst.
    2. Die meisten sind Wirtschaftsflüchtlinge, da ist es doch völlig sinnig dass diese dahin wollen, wo es etwas zu verdienen gebt.
    3. Da das Asylrecht EU/CH wirtschaftliche Gründe nicht als Asylgrund ansieht und eine legale Migration auch nicht möglich ist, nutzen diese Menschen die letzte verbleibende Option. Du wirst auch feststellen dass die meisten zuerst gar keinen Asylantrag stellen sondern dies erst dann tun, wenn Sie aufgegriffen werden (letzter Strohhalm). Ansonsten reisen Sie illegal ein und versuchen ihr Glück.
    4. Schweizer Auswanderer gehen ja auch nicht nach Burma/Nordkorea/Venezuela um Entwicklungshilfe zu liesten, sondern nach Spanien/Mallorca und in die USA um etwas verdienen zu können. Hoppla, die versuchen in funktionierenden Wirtschaftssystemen unterzukommen um dort ihr Lohn und Brot zu verdienen. Mit dem einzigen Unterschied, dass sie dies auch legal tun können.
    5. Eventuell liegt es daran, dass die Unternehmen und Länder welche am meisten von der Ausbeutung des schwarzen Kontinents profitieren, in Mittel- und Westeuropa sind. Folge der Spur des Geldes sagt man so schön.

    Und zum Schluss noch dies:
    Warum haben zum Beispiel die Amis so eine Scheissangst wegen derer Grenze zu Mexiko? Die paar Migranten werden es kaum sein, dieses Problem besteht schon seit Jahrzenten. Nun einerseits sicherlich ein Präsident der damit Stimmen macht. Es hat aber auch einen anderen Grund. Die Kartelle haben den Markt erkannt, sind fähig Menschen und Material zu schmuggeln, für Geld tun die schlichtweg alles. Nun wer fähig ist, Menschen zu schmuggeln und Drogen ins Land zu bringen, der kann auch Terroristen und deren "Material" ins Land bringen. Wenn der EU schon nichts heilig ist, vor allem keine Menschenleben von anderen, alleine dieser Punkt und der Aufbau eines "Transportsystems" welches sie nicht kontrollieren können sollte genügend zu denken geben. Je mehr man diese Migration bekämpft, desto wertvollen wird das Gut, desto mehr wird in die Unterwanderung dieses Systems investiert, desto höher wird das Risiko für die Einreisestaaten.
    Im wesentlichen geht es also nicht mehr darum, ein paar ausgehungerte, verzweifelte Afrikaner an der Einreise zu hindern, sondern eher die Bekämpfung dieser illegalen Strukturen zum Transport. Das aktuelle Fehlen einer Mare Nostrum oder Frontex Mission im Mittelmeer ist nicht einfach eine humanitäre Frechheit, es ist auch eine existentielle Bedrohung.
    Geändert von Lusti (09.07.2019 um 17:21 Uhr)
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  12. #1872
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    Ich hoffe Höcke manovriert sich mit seinem Aufräumen von gemässigten AFDlern langsam aber sicher ins Abseits. Die Parteispitze(n) verkrachen sich immer mehr, Länderübergreifend. Sollen sie sich doch selber zerfleischen.
    "Pack schlägt sich, Pack verträgt sich"

    https://www.spiegel.de/politik/deuts...a-1276616.html
    Geändert von unwichtig (10.07.2019 um 10:11 Uhr)
    Abstinenzler sind Leute, die niemals entdecken, was sie versäumen.

  13. #1873
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    Zitat Zitat von Lusti Beitrag anzeigen
    1. Grundsätzlich macht es keinen Unterschied ob du verhungerst weil in deinem Land Krieg herrscht oder du verhungerst weil du dir nichts zu Essen leisten kannst.
    Rechtlich schon. Und daran haben sich Staaten und Bevölkerung zu halten. Findet man das nicht mehr gut, muss man die Kriterien und Konventionen ändern und diese dann mit aller Kraft umsetzen (Migration öffnen, Migration für alle erlauben, integrieren und genügend Jobs für alle bieten)

    2. Die meisten sind Wirtschaftsflüchtlinge, da ist es doch völlig sinnig dass diese dahin wollen, wo es etwas zu verdienen gebt.
    Völlig sinnig vielleicht, aber nicht erlaubt. Staaten und Bevölkerung haben sich daran zu halten und dies mit aller Kraft umzusetzen.

    3. Da das Asylrecht EU/CH wirtschaftliche Gründe nicht als Asylgrund ansieht und eine legale Migration auch nicht möglich ist, nutzen diese Menschen die letzte verbleibende Option. Du wirst auch feststellen dass die meisten zuerst gar keinen Asylantrag stellen sondern dies erst dann tun, wenn Sie aufgegriffen werden (letzter Strohhalm). Ansonsten reisen Sie illegal ein und versuchen ihr Glück.
    Meiner Meinung nach regelt dies nicht das Asylrecht, sondern die Genfer Flüchtlingskonvention.
    Die zweite Frage die sich stellt, sind die die über das Mittelmeer kommen tatsächlich am verhungern und klammern sich an den letzten Strohhalm oder geht es einfach nur um ein "besseres" Leben? Dies kann ich nicht mit Fakten untermauern oder widerlegen.

    4. Schweizer Auswanderer gehen ja auch nicht nach Burma/Nordkorea/Venezuela um Entwicklungshilfe zu liesten, sondern nach Spanien/Mallorca und in die USA um etwas verdienen zu können. Hoppla, die versuchen in funktionierenden Wirtschaftssystemen unterzukommen um dort ihr Lohn und Brot zu verdienen. Mit dem einzigen Unterschied, dass sie dies auch legal tun können.
    Genau. ABER, wenn ein Schweizer aber die Einreisebedingungen von Kanada nicht erfüllt, wird er auch dort rausgeschmissen. Auch der Schweizer darf sich nicht ohne Bedingungen zu erfüllen überall niederlassen. Natürlich aber ist die Chance für ihn viel viel grösser.


    Meine Worte klingen natürlich hart, entsprechen aber aus meiner Sicht den Fakten, weil es schwarz auf weiss geltende Gesetze gibt.

    Meinen harten Worten folgen aber auch andere. Dazu passt dein 5. Punkt:
    5. Eventuell liegt es daran, dass die Unternehmen und Länder welche am meisten von der Ausbeutung des schwarzen Kontinents profitieren, in Mittel- und Westeuropa sind. Folge der Spur des Geldes sagt man so schön.
    Das ist genauso. Man kann nicht nur auf das geschriebene Gesetz pochen und die Augen verschliessen. Vorallem wenn man (als Konsument z.B.) für viele der Probleme (z.B. Ausbeutung) persönlich verantwortlich ist. Natürlich sind wir nicht für alle Probleme verantwortlich. Vieles ist auch hausgemacht oder historisch bedingt. Aber auch da kann man ja Hand bieten, auch wenn man selbst nichts Schlechtes verursacht hat. Es geht uns ja schliesslich gut.

    Und genau in diesen Punkten bin ich vom Westen und den Regierungen masslos enttäuscht. Man verschliesst die Augen. Man beutet aus. Man ist verantwortlich.

    Und zum Schluss noch dies:
    Warum haben zum Beispiel die Amis so eine Scheissangst wegen derer Grenze zu Mexiko? Die paar Migranten werden es kaum sein, dieses Problem besteht schon seit Jahrzenten. Nun einerseits sicherlich ein Präsident der damit Stimmen macht. Es hat aber auch einen anderen Grund. Die Kartelle haben den Markt erkannt, sind fähig Menschen und Material zu schmuggeln, für Geld tun die schlichtweg alles. Nun wer fähig ist, Menschen zu schmuggeln und Drogen ins Land zu bringen, der kann auch Terroristen und deren "Material" ins Land bringen.
    Bist du dir da sicher? Ich denke in Südamerika gibt es auch sehr viele Menschen die sich gerne für ein besseres Leben in Bewegung setzen würden oder die am verhungern sind.
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  14. #1874
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Rechtlich schon. Und daran haben sich Staaten und Bevölkerung zu halten. Findet man das nicht mehr gut, muss man die Kriterien und Konventionen ändern und diese dann mit aller Kraft umsetzen (Migration öffnen, Migration für alle erlauben, integrieren und genügend Jobs für alle bieten.

    Völlig sinnig vielleicht, aber nicht erlaubt. Staaten und Bevölkerung haben sich daran zu halten und dies mit aller Kraft umzusetzen.

    Meiner Meinung nach regelt dies nicht das Asylrecht, sondern die Genfer Flüchtlingskonvention.
    Die zweite Frage die sich stellt, sind die die über das Mittelmeer kommen tatsächlich am verhungern und klammern sich an den letzten Strohhalm oder geht es einfach nur um ein "besseres" Leben? Dies kann ich nicht mit Fakten untermauern oder widerlegen.
    Das ist schon so richtig wie du es sagst. Die beste Lösung ist aber immer noch, dass Migration aus wirtschaftlichen Gründen gar nicht notwendig ist. Es ist genauso unmöglich, hier Jobs für alle zu bieten, aber es ist möglich hier den Reichtum etwas zu senken um damit dort das Mindestmass an Versorgung zu gewährleisten. Aber Aktionäre sind gierig, die wollen jeden, einzelnen, verfluchten Franken rauspressen.
    Und weiteres Problem ist, dass die EU nullkommanull Probleme hat ihre Gesetze ... zu biegen ... wenn es ihr nützlich erscheint. Hier wird aber einer auf Exakt gemacht. Im Fall der Gesetzeslage ist ist es so, dass sich das Schweizer Asylrecht auf der Genfer Konvention abstützt. Es somit eigentlich beides richtig. Die Genfer Konvention schafft den Rahmen für das Nationale Gesetz.

    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Genau. ABER, wenn ein Schweizer aber die Einreisebedingungen von Kanada nicht erfüllt, wird er auch dort rausgeschmissen. Auch der Schweizer darf sich nicht ohne Bedingungen zu erfüllen überall niederlassen. Natürlich aber ist die Chance für ihn viel viel grösser.
    Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass der Schweizer überhaupt eine Chance hat. Wie gross ist die Chance für einen x-belibigen Afrikaner legal in Europa Fuss zu fassen?

    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Meine Worte klingen natürlich hart, entsprechen aber aus meiner Sicht den Fakten, weil es schwarz auf weiss geltende Gesetze gibt.
    Deine Worte wiederspiegeln die Realität, also ist die Realität das Problem, nicht dass du sie in Worte fasst. Ich habe kein Problem damit, wenn es so ist, dann muss man es auch in dieser Deutlichkeit sagen. Auch ein Vorwurf an die Politik von meiner Seite. Dieses wischiwaschi um den heissen Brei herum. Nein im Mittelmeer verrecken täglich Leute, das ist die Realität. Der Mensch hat diese Fähigkeit zum Euphemismus. Kollateralschaden ist so ein Euphemismus - das korrekt Wort dafür heisst "zivile Opfer". Oder "Post-traumatisches-Belastungs-Symptom" - das hiess im ersten Weltkrieg noch "Shell Shock" und ensprach eher der Realität. Die sprachliche Verniedlichung von harten Fakten, ich könnte jedes mal kotzen.

    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Das ist genauso. Man kann nicht nur auf das geschriebene Gesetz pochen und die Augen verschliessen. Vorallem wenn man (als Konsument z.B.) für viele der Probleme (z.B. Ausbeutung) persönlich verantwortlich ist. Natürlich sind wir nicht für alle Probleme verantwortlich. Vieles ist auch hausgemacht oder historisch bedingt. Aber auch da kann man ja Hand bieten, auch wenn man selbst nichts Schlechtes verursacht hat. Es geht uns ja schliesslich gut.

    Und genau in diesen Punkten bin ich vom Westen und den Regierungen masslos enttäuscht. Man verschliesst die Augen. Man beutet aus. Man ist verantwortlich.
    Ich gehe noch einen Schritt weiter. Ob wir direkt/indirekt/über 20 Ecken-Schuld sind oder nicht, ist doch irgendwie auch eine Haarspalterei. Wenn wir etwas an dieser Tragödie ändern können dann ist das unsere humane Pflicht. Da loben wir unsere hochentwickelte Zivilisation, unsere überlegen Moral und Ethik. Aber wehe sie wird geprüft. Dann ist diese Moral und Ethik auf einmal nur noch Egoismus. Ja Ethik ist geil, solange sie unseren Magen, unsere Taschen, unsere AHV oder was auch immer füllt. Dann ist sie nützlich, wir suhlen uns in ihrem Glanz, ihrer Gloriosität. Wenn Ethik aber schmerzt, eingrenzt und unbequem wird, dann zeigt sich unser wahres Gesicht. Die Fratze des Egoisten, des Fanatikers der nach Reichtum und Wohlstand, nach Bequemlichkeit und Wohlbefinden, nach Konsum und Verfügbarkeit schreit. Unterlassene Hilfeleistung ist ein Verbrechen in unserem Staat, ausser der Staat selbst führt sie aus ...

    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Bist du dir da sicher? Ich denke in Südamerika gibt es auch sehr viele Menschen die sich gerne für ein besseres Leben in Bewegung setzen würden oder die am verhungern sind.
    Natürlich ist das so, dass vorandesein einer Migration ist ja der Auslöser der Gefahr. Aber die USA und Europa hatten schon immer Migration, das ist kein neues Phänomen. Aber die Welt ist eine andere, Schlepperorganisationen haben eine Verbindung zum organisierten Verbrechen. Da ist der Weg zum Schleppen von Material für mehr als zwielichte Gestalten doch nur ein Katzensprung. Das zulassen dieser Migration ohne Kontrolle öffnet diesen Weg. Mir geht es nicht um die Südamerikaner und Afrikaner die erwischt und registriert werden, mir geht es auch noch um jene, die Migrieren, nicht erwischt werden und versuchen sich eine Existenz aufzubauen. Mein Gott, die tun mir in keiner Weise weh. Aber diese "Migrationsautobahn" hat eben auch den Nachteil, dass sie anderweitig genutzt werden kann und wird, und das tut weh.
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  15. #1875
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    Zitat Zitat von unwichtig Beitrag anzeigen
    @Subcommandante

    Ich hoffe Höcke manovriert sich mit seinem Aufräumen von gemässigten AFDlern langsam aber sicher ins Abseits. Die Parteispitze(n) verkrachen sich immer mehr, Länderübergreifend. Sollen sie sich doch selber zerfleischen.
    "Pack schlägt sich, Pack verträgt sich"

    https://www.spiegel.de/politik/deuts...a-1276616.html
    Fragt sich halt, wie gemässigt diese jeweils sind und ob man nicht einfach ein Bauernopfer sucht, um sich reinzuwaschen. Gauland ist einer der Personen, die finden, dass Nazis keinen Platz in der AfD hätten. Eine Aussage von ihm war aber, dass er wieder stolz sein will auf die Leistung deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen. Das impliziert auch die Wehrmacht. Er nannte die NS-Diktatur einen Vogelschiss in der Deutschen Geschichte.

    Gut, an Höcke kommt er nicht ran: "Das Problem ist, dass Hitler als absolut böse dargestellt wird. Aber selbstverständlich wissen wir, dass es in der Geschichte kein Schwarz und Weiß gibt." - da fällt mir grad der Song "Hitler was a sensitive man" von "Anal Cunt" ein. Gut, die Band machte ausschliesslich Troll Songs.

    Aber auch bei uns gibt es fragwürdiges. Köppel schrieb in der Weltwoche: "Göring war weder Monster noch Teufel." - das war derjenige, der Heydrich die Anweisung gab, die Vorbereitungen für die „Endlösung der Judenfrage“ zu machen. Gut, das ist eher eine Ausnahme, da die SVP mit Nazi-Vergangenheits-Zeugs nichts am Hut hat.
    Geändert von SubComandante (10.07.2019 um 20:17 Uhr)

  16. #1876
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Die da wären?
    Folgefrage: Erfüllen diese Gründe Kriterien für einen erfolgreichen Asylantrag?
    Folgefrage2: Erfüllen diese Menschen die Einreisekriterien für eine "normale" Migration (nicht Asyl)

    Bin gespannt auf deine Antwort.
    Perspektivlosigkeit, Folter, Verfolgung, Armut Unterdrückung von Minderheiten. Solange wir uns nicht die Frage nach dem "Warum" stellen und endlich anfangen die Ursachen zu bekämpfen, werden weiterhin Menschen versuchen über das Mittelmeer den "Sicheren Hafen" Europa anzusteuern.

    Auch ich habe bei dieser komplexen Herausforderung keine Patentlösung, aber ich bin davon überzeugt, dass die Weltpolitik vieles besser (anders) machen könnte um die Migrantenströme zu verringern.

    Mir ist auch bewusst, dass Europa nicht alle Flüchtlinge aufnehmen kann und entsprechende Kriterien für Asyl bestehen müssen. Sofern es irgendwann gelingen sollte geeignete Massnahmen aus der Ursachenanalyse umzusetzen, wird sich die Frage nach den Migrationsströmen nicht mehr stellen, da sie schlicht nicht mehr stattfinden. Vielleicht eine etwas blauäugige und naive Denkweise aber immer noch besser als der aktuelle Status-Quo beibehalten.
    Zitat Zitat von Falcão Beitrag anzeigen
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  17. #1877
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    Ibiza Vol 2? Italienische Ausgabe? Wieder die Rechten?

    https://www.gmx.net/magazine/politik...sland-33837310

  18. #1878
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    Zitat Zitat von Kurtinator Beitrag anzeigen
    Perspektivlosigkeit, Folter, Verfolgung, Armut Unterdrückung von Minderheiten. Solange wir uns nicht die Frage nach dem "Warum" stellen und endlich anfangen die Ursachen zu bekämpfen, werden weiterhin Menschen versuchen über das Mittelmeer den "Sicheren Hafen" Europa anzusteuern.

    Auch ich habe bei dieser komplexen Herausforderung keine Patentlösung, aber ich bin davon überzeugt, dass die Weltpolitik vieles besser (anders) machen könnte um die Migrantenströme zu verringern.

    Mir ist auch bewusst, dass Europa nicht alle Flüchtlinge aufnehmen kann und entsprechende Kriterien für Asyl bestehen müssen. Sofern es irgendwann gelingen sollte geeignete Massnahmen aus der Ursachenanalyse umzusetzen, wird sich die Frage nach den Migrationsströmen nicht mehr stellen, da sie schlicht nicht mehr stattfinden. Vielleicht eine etwas blauäugige und naive Denkweise aber immer noch besser als der aktuelle Status-Quo beibehalten.
    ich schon.
    Kolonisierung Afrikas
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  19. #1879
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    Quelle: Bluewin
    Der EU-Botschafter in der Schweiz hat sich zu folgend Aussagen hinreissen lassen:
    Zitat Zitat von Michael Matthiessen
    Wenn ihr nicht am Tisch sitzt, kommt Ihr auf die Speisekarte.
    Wir gehen oft zu stark ins Detail und vergessen das gesamte Bild
    Die erste Aussage ist infantile Rhetorik, gnägnä in Diplomatensprache.
    Die zweite Aussage muss als Witz gemeint sein, da die Details in einem Rechtstext wohl das wichtigste sind. Treffen von EU-Aussenministern enden oft mit Abschlusserklärungen an welchen währen Stunden um jedes Wort gefeilscht wird. Und das sind Absichtserklärungen ohne rechtlichen Wert. Doch wir sollten ins Detail gehen, unbedingt sogar.

    Ich erinnere mich ungern an jenen Grossbetrieb Informatik in welchem ich gearbeitet habe. "Toller" Finanzchef welcher auf kritische Fragen immer geantwortet hat: "Don't look at the details, you must see the whole thing." Nun der Rest ist Geschichte, die Firma existiert nicht mehr.

    Wenn dieser Vetrag so gut, so vorteilhaft für die Schweiz ist, wie die EU immer behauptet, dann sollte die EU auch den Vertrag für sich sprechen lassen. Eine Erfahrung welche ich gemacht habe ist jene, dass wenn die Gegenpartei druck aufsetzt etwas zu unterschreiben, man meist über den Tisch gezogen wird. Alleine die Tatsache man solle nicht auf Details achten und einfach unterschreiben bevor man zum Teil des Menues wird, sollte in Bundesbern die Alarmglocken schellen lassen. Ich würde den Vertrag unbedingt nochmals lesen, mit der Lupe, unter dem Mikroskop, Wort für Wort. Einfach um sicher zu gehen.
    FC Basel - Rasenmeister 2007

  20. #1880
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Die da wären?
    Folgefrage: Erfüllen diese Gründe Kriterien für einen erfolgreichen Asylantrag?
    Folgefrage2: Erfüllen diese Menschen die Einreisekriterien für eine "normale" Migration (nicht Asyl)
    Bin gespannt auf deine Antwort.
    1. Nein das tun sie nicht. Wirtschaftliche Gründe sind kein Asylgrund. Und so wird eben getrickst, sei es mit Homosexualität oder anderen Gründen. Tatsächlich gibt es jene, die aus diesen Grunden verfolgt werden und die anderen kann man getrost der Lüge bezichtigen. Bevor du jetzt aber den Moralfinger in die Höhe hebst denke an folgendes: Halte ich dir eine Pistole an den Kopf, dann wirst du alles sagen was ich hören will. Du wirst alles tun um aus dieser Situation zu kommen. Ist deine Lüge in diesem Kontext unmoralisch?
    2. Eine komplexe Frage die wirklich auf den Einzelfall heruntergebrochen werden muss. Für eine normale Migration müsste ein Individuum einen "Mehrwert" darstellen, meist einen Wirtschaftlichen oder Wissenschaftlichen.
    - Ein syrischer Arzt zum Beispiel, würde nebst dem Anrecht auf Asyl durch den Krieg in seinem Land durch seine Ausbildung wohl auch auf "normalem" Weg in unser Land kommen.
    - Ein ungebildeter Afrikaner (sorry das ich hier immer das Gefäss Afrikaner verwende, mir fällt nichts besseres ein) erfüllt die Kriterien für eine normale Migration kaum. Häufig ist die Voraussetzung für eine Aufenthaltsgenemigung z.B. wirtschaftliche Selbstständigkeit also ein Job. Nun wenn du kaum lesen kannst, die Landessprache nicht kannst sind deine Chancen eher klein, wenn nicht null.
    FC Basel - Rasenmeister 2007

  21. #1881
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    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    ich schon. - Kolonisierung Afrikas
    Bingo. Nur dann aber ohne die brutale Unterdrückung.

  22. #1882
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    Zitat Zitat von Rotblau Beitrag anzeigen
    Bingo. Nur dann aber ohne die brutale Unterdrückung.
    ja sonst wären wir wieder im jetzt
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  23. #1883
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    Zitat Zitat von Taratonga Beitrag anzeigen
    Schade kommst Du mit der Nazi-Keule, schreibt er doch genau das auch in seinem Posting und diese Nazi-Vergleiche sind doch wirklich nicht haltbar. All jene die vorschnell mit dem NS-Vergleich kommen, sollen sich doch kurz schnell vor Augen führen, was Hitler-Deutschland an Verbrechen an der Menschlichkeit verübt hat. Da kommt heute nur der IS heran und diese Vergleiche sind der Diskussion nicht förderlich, da völlig überrissen und haltlos.

    Und wohin diese schnelle Verurteilung hinführt, sehen wir allüberall in Europa, sehr gut auch in D, wo die AFD kometenhaft in allen Ländern in die Gemeinden gewählt wird. Nazi-Beschuldigungen bringen nichts, gar rein nichts. Im Gegenteil
    Zitat Zitat von SubComandante Beitrag anzeigen
    Pauschale Nazi-Vergleiche sind ein no-go. Ausser vielleicht bei Höcke, der als Landolf Ladig in NPD-Blätter schrieb und eine Nationalsozialistische Gesinnung hat. Der Göbbels-Vergleich passt insofern, dass absichtlich Unwahrheiten immer wieder wiederholt werden. Rotgrünes Deutschland? Dafuq? Ich habe nicht drauf geantwortet, weil es nicht wert ist, auf soviel geballte Menschenverachtung überhaupt einzugehen. Trotzdem noch das Zitat zweier Sätze:

    "Und mehr als eine Milliarde Afrikaner, die sich noch immer tuechtig vermehren, wuerden am liebsten zu uns kommen und auf unsere Kosten leben." - "Das waere etwas fuer Afrika, statt in Massen auszuwanderen und im neuen Land zu schmarotzen."

    Ich finde solche Aussagen im Anbetracht der Lage zum kotzen.
    Nebst, dass vor allem Rechte, also braunes Gesocks, eine solch menschenverachtende Ideologie pflegen, ging es mir in 1. Linie um das Ausmass dieser Propaganda-Lügen, dieser Fake-News, dieses Bullshits, welcher der andere User in seinen paar Zeilen gepostet hat. Scheint mir fast rekordverdächtig zu sein, so viel Müll in ein paar Zeilen, da 'musste' ich fast meinen Senf dazu geben.
    Die 'Nazi-Keule' sehe ich nicht als Dysphemismus, deren Unterstellung als klassisches Beispiel für die 'Opferhaltung' vieler Rechten (nicht auf Dich Taratonga bezogen).

    Zitat Zitat von SubComandante Beitrag anzeigen
    Die AfD kam vorallem hoch wegen Ostdeutschland. Die Wiedervereinigung hat nie wirklich stattgefunden. Stattdessen gab es nach der Wende der Ausverkauf Ostdeutschlands. Inzwischen bestehen die Führungsriegen von Unternehmen in Ostdeutschland fast ausschliesslich aus Wessies. Wenn man nicht mehr zur Gemeinschaft gehört oder nie dazugehörte, gelten auch deren Regeln nicht mehr. Es ist dann nicht mehr verpönt, Ausländerfeindlich zu sein. Denn, derjenige, der dann den Finger zeigt, zu dessen Gesellschaft gehört man schon lange nicht mehr. Die AfD hat dieses Vakuum aufgesogen, es war niemand anderes da. Und die Medien helfen mit. Ein AfD Politiker kann eine Gedenkstätte als Schandmal der Geschichte brandmarken, ein anderer bezeichnet die Zeit der Nazi-Diktatur als Fliegenschiss der Geschichte. Die Medien werden sich drauf stürzen. Wichtig bei dem ganzen ist ein kleiner Trick. Wenn alle am durchdrehen sind danach, muss man nur seine Aussagen relativieren. Job done. Volle Aufmerksamkeit erreicht. Und zu den Medien. In Dresden gibt es Montagsdemos. Wochenlange Diskussionssendungen im TV. Eine viel grössere Anzahl Menschen geht regelmässig wegen des Klimas auf die Strasse? Fast schon eine Randnotiz in den Nachrichten. Es wäre jetzt fast schon bösartig, den Medien eine Förderung von Divide et impera vorzuwerfen ... aber ja ... es ist wie es ist.
    top beschrieben, *thumb up*

  24. #1884
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    Zitat Zitat von Misterargus Beitrag anzeigen
    ein linker Schläger, vermummt am 1.Mai in der Freien Schaufenster einschlagen...
    do muess y Dich laider enttüsche, mi letschte Fight isch mit 14 gsi, also einigi Joorzäntli här
    und e Fänschtr han y au no nie killt

  25. #1885
    Erfahrener Benutzer Avatar von Taratonga
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    Höcke ist rechtsradikal? die ganze Ostdeutschen Länder der AFD sind Faschisten, mindestens die Hälfte dieser Wähler. Führerkult, Adolf 2019


    Ich habe die AFD bis jetzt zurückhaltend betrachtet, aber jetzt machen die im Osten einem Angst

  26. #1886
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    Der Osten muss einem erst dann Angst machen, wenn 50% der Gesamtwähler rechtsradikal sind. So lange Mehrheiten ohne AfD möglich sind, gibt es nichts zu befürchten.
    Heusler.

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    "Zürich ist doppelt so gross wie der Wiener Zentralfriedhof - aber nur halb so lustig."

  27. #1887
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Der Osten muss einem erst dann Angst machen, wenn 50% der Gesamtwähler rechtsradikal sind. So lange Mehrheiten ohne AfD möglich sind, gibt es nichts zu befürchten.
    Nö... für eine Machtergreifung reichen auch weniger als 50%. Wenn die CDU kippt ist der Mist geführt.

  28. #1888
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    Zitat Zitat von Faniella Diwani Beitrag anzeigen
    Nö... für eine Machtergreifung reichen auch weniger als 50%. Wenn die CDU kippt ist der Mist geführt.
    Naja, da muss man ja schon bei 5% Angst bekommen, falls die CDU dann 45% hat....Kirche im Dorf lassen, auch wir überleben mit einr SVP, welche keine Probleme mit braunen Ecken hat.

    Man mus die AfD als das behandeln, was sie ist: Als normale Partei. Sie argumentativ stellen und entblössen. So verliert sie den Opfermythos.
    Heusler.

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  29. #1889
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    Massiver Stromausfall in Venezuela
    In Venezuela gehen (einmal mehr) die Lichter aus. Am Montag field das Stromnetz aus, 94% der Versorgung waren betroffen. Natürlich hat die Regierung auch schon eine Erklärung: Es weist alles auf einen elektromagnetischen Angriff hin! Das wäre nach einem Cyberangriff aus den USA schon die zweite Intervention vom Ausland. Unerklärt natürlich die übrigen Ausfälle.
    Ich bin jetzt nicht der Experte für die Destabiliserung von Regierungen, Cyber- und elektromagnetische Angriffe. Aber es gibt sicherlich welche im Pentagon. Und falls diese Experten dort die Stromversorgung von Venezuela lahmlegen wollten, dann wurden Sie dass sicherlich mit mehr Effizienz und Nachhaltigkeit erledigen. Aber glauben wir einfach mal Maduro und seiner kompetenten Regierung, schliesslich ist deren Reputation hinsichtlich Ehrlichkeit hoch genug ...
    FC Basel - Rasenmeister 2007

  30. #1890
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    Maduro wäre ein waschechter Demokrat, würde er die Oelfelder an US Firmen verhöckern.

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