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Thema: Der lächerlichste Politiker

  1. #1711
    Erfahrener Benutzer Avatar von SubComandante
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    Wenn man Grün will, sollte man auch Grün wählen. Jedenfalls fehlen mir die Köpfe in der GLP; wobei die Basler Grünen jetzt auch nicht mein Fall sind. National hat man Köpfe wie ein Glättli, den ich, wäre er in BS, sofort wählen würde.

  2. #1712
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    Zitat Zitat von SubComandante Beitrag anzeigen
    Wenn man Grün will, sollte man auch Grün wählen. Jedenfalls fehlen mir die Köpfe in der GLP; wobei die Basler Grünen jetzt auch nicht mein Fall sind. National hat man Köpfe wie ein Glättli, den ich, wäre er in BS, sofort wählen würde.
    Da bin ich nicht ganz Deiner Meinung. Die GLP verbindet eben das grüne mit einer liberalen Wirtschaft und ist nicht so ideeologisch behaftet wie die Grünen. Man kann wohl grüne Anliegen haben, aber diesen nicht gleich alles unterordnen. Eine funktionierende Wirtschaft ist für unser Land das A und O zumal wir hier bezüglich Umweltschutz den meisten Ländern voraus sind.

  3. #1713
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
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    Zitat Zitat von SubComandante Beitrag anzeigen
    Wenn man Grün will, sollte man auch Grün wählen. Jedenfalls fehlen mir die Köpfe in der GLP; wobei die Basler Grünen jetzt auch nicht mein Fall sind. National hat man Köpfe wie ein Glättli, den ich, wäre er in BS, sofort wählen würde.
    Schlussendlich wählen die meisten hier drin in BS&BL. Und die Grünen in BS sind ja noch linker als die SP. Und es gibt genug Leute, welche gerne grün aber nicht links wählen möchten. Wieso muss ich, wenn ich grün wählen will, auch noch gleich den Sozialismus bzw. linke Politik mitwählen? Von dem her finde ich, ist die GLP eine gute Alternative.

    Ja, ich glaube daran, dass wir die Klimaproblematik mit wissenschaftlichem Fortschritt lösen können.

    Nehmen wir z.B. 5G: 5G produziert 1000x weniger CO2 wie 4G. Dazu eröffnet uns 5G die Möglichkeit, den Arbeitsplatz mobiler zu machen, was zu weniger Verkehr führen kann etc.
    Doch lustigerweise sind es grün-esoterische Leute, welche 5G mit aller Kraft verhindern wollen.

    Ich glaube auch daran, dass uns eine grünere Wirtschaft neue Arbeitsplätze bringen kann, Arbeitsplätze, welche wir heute teilweise noch gar nicht kennen. Wirtschaft und grüne Politik geht schon miteinander. Man muss es nur wollen. Nur wollen die Linksgrünen keine Marktwirtschaft und auf der rechten Seite will man keine grüne Politik. So kann es natürlich nicht funktionieren.
    Geändert von Käppelijoch (11.06.2019 um 10:46 Uhr)
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  4. #1714
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Darum mein Tipp: Wer gerne grün wählen will, soll GLP wählen. Wer nicht unbedingt links wählen möchte, dem aber eine SVP zuwider ist, der soll in BS die LDP wählen. In BL ist es komplizierter: Da gut auf das Kandidatenprofil schauen, denn in Teilen ist gerade eine FDP BL für mich schlicht nicht wählbar. Und so lange eine CVP mit denen liebäugelt, die die Ehe als Gemeinschaft von Mann und Frau zementiert haben wollen, ist es da auch eher schwierig. Dann im Zweifel lieber GLP.
    Eine Partei, die bei jeder Gelegenheit die Schweizer Landwirtschaft angreift, reihenweise Subventionen abschaffen möchte und sich für einen offenen Nahrungsmittel-Weltmarkt ohne Schutzzölle engagiert, so dass wir schon bald nur noch billiges Fleisch und Gemüse aus Afrika und Amerika in unseren Läden hätten, ist für mich alles andere als grün. Und das sage ich nicht nur, weil ich Verwandte habe, die sich nach wie vor in der Landwirtschaft abrackern. Beim Thema Ernährung ist die GLP neoliberaler als FDP und SVP zusammen, die in diesem Punkt weit klimafreundlicher sind - und wenn auch vor allem aus Eigeninteresse.

  5. #1715
    Erfahrener Benutzer Avatar von Goldust
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    glp? diese wirtschaftsliberalen, die sich grün anmalen? heuchlerbande vom feinsten. perfekt für leute, die andern vormachen, sie suchten den kompromiss, aber eigentlich nur verkappte neoliberalisten sind, die nicht dazu stehen können. dann wählt lieber die die blaue wirtschaftselite, die sind wenigstens offensichtliche husos. glp ist richtig widerwärtig und garantiert keine grüne alternative.

    und wer linke politik mit sozialismus gleich setzt, begibt sich auf "alternative wahrheit"-territorium vom schlage der afd. lächerlich

    ps. ich bin pro 5G, will (gelenkte) marktwirtschaft und trotzdem links.
    Geändert von Goldust (11.06.2019 um 13:06 Uhr)

  6. #1716
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    Zitat Zitat von Rotblau Beitrag anzeigen
    Doch, es gibt viele, die Andreas Glarner toppen.
    Z.B. die Bundesrätin Simonetta Sommaruga, oder Cedric Wermuth. Leider hat es auch im Basler Grossen Rat viele Mitglieder, die ihn noch toppen.
    Ahja? Dann müssten diese sehr widerliche Hetzer sein. Ich glaube kaum, dass z.B. Sommaruga jemanden an den öffentlichen Pranger gestellt hat weil diese Person sich korrekterweise ans Gesetz gehalten hat.

  7. #1717
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    Zitat Zitat von Taratonga Beitrag anzeigen
    Jared Kushner's Nahost-Friedens-Plan: Man kann schon jetzt mit 100%-iger Sicherheit voraussagen, dass die Palästinenser einem solchen Friedensplan nie und nimmer zustimmen werden. Trump und sein Schwiegersohn glauben wohl man könne das Problem, welches seit 70 Jahren besteht, mit Geld lösen. Dass sich die Palästinenser nicht erpressen lassen, bzw für Geld und mehr Wohlstand, nicht von ihrer Position abrücken werden, wissen alle, nur der Trottel und sein Schw'sohn wohl nicht.
    Die Palästinenser wohl schon, nur nicht die Terrorgruppe, in deren Geiselhaft sie sind.

  8. #1718
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
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    Neoliberaler Kapitalismus und grüne Politik ist ein Paradox. Es gibt einige Industrien, welche in diesem System zwangsläufig zu krassen Umweltsündern verkommen (z.B. Fleischindustrie, Fliegerei). Prinzipiell ist die aktuelle neoliberale Marktwirtschaft extrem umweltschädlich und muss überwunden werden, lieber Käppeli. Das heisst konkret nicht Sowjetunion, sondern Industrien müssen knallhart im Sinne einer grünen Politik staatlich reguliert werden. Dazu muss man massiv in die Weiterentwicklung einer ökonomischeren erneuerbaren Energieproduktion investieren, so dass wir zumindest in absehbarer Zukunft die fossile Energie endgültig hinter uns lassen.

    In der Schweiz gibt es 2 signifikante Parteien die dies alles wollen. Die GLP gehört nicht dazu.

    Edit:
    Frei Marktwirtschaft ist übrigens der grösste illusorische Furz, den uns die Neoliberalen seit mehren Jahrzehnten aufschwatzen. Die Wirtschaft ist immer gelenkt und nie gänzlich frei, auch die jetzige. Nur soll sie von einer grünen und sozialen Politik gelenkt werden oder von Grossbanken und Grossindustrien, welche im globalen Kontext die Leitplanken mit irgendwelchen absurden "Freihandelsabkommen" (was für ein Unwort) setzen.

    Ehrlich, das Weltbild, dass es eine freie und liberale Wirtschaft gibt und nur von linker und rechter Seite wird dabei eingegriffen ist so was von naiv. Aktuell bestimmen einfach die Superreichen, wie die Wirtschaft zu funktionieren hat. Freier ist sie deswegen ganz bestimmt nicht.
    Geändert von Konter (11.06.2019 um 15:49 Uhr)
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  9. #1719
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    Zitat Zitat von Goldust Beitrag anzeigen
    und wer linke politik mit sozialismus gleich setzt, begibt sich auf "alternative wahrheit"-territorium vom schlage der afd. lächerlich
    "Den Kapitalismus überwinden" - steht so im Parteiprogramm der SP. Und aus SP-Sicht ist die Alternative zum Kapitalismus...? Richtig: Sozialismus. Oder hat die SP irgendwann mal eine neue Wirtschaftsform benannt und ich habe da etwas verpasst?

    Mich hat bisher noch niemand in die AfD-Ecke gestellt, ich werde mir diesen Tag heute als historisch merken
    Heusler.

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  10. #1720
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Neoliberaler Kapitalismus und grüne Politik ist ein Paradox. Es gibt einige Industrien, welche in diesem System zwangsläufig zu krassen Umweltsündern verkommen (z.B. Fleischindustrie, Fliegerei). Prinzipiell ist die aktuelle neoliberale Marktwirtschaft extrem umweltschädlich und muss überwunden werden, lieber Käppeli. Das heisst konkret nicht Sowjetunion, sondern Industrien müssen knallhart im Sinne einer grünen Politik staatlich reguliert werden. Dazu muss man massiv in die Weiterentwicklung einer ökonomischeren erneuerbaren Energieproduktion investieren, so dass wir zumindest in absehbarer Zukunft die fossile Energie endgültig hinter uns lassen.

    In der Schweiz gibt es 2 signifikante Parteien die dies alles wollen. Die GLP gehört nicht dazu.
    Ich finde es lustig, dass alles, was nicht links ist, als "neoliberal" abgekanzelt wird. Ein netter Kampfbegriff. Ich sehe mich aber eher als Liberal im klassichen Sinne. Auch dies gibt es. Aber für jemand, der mit dem Kampfbegriff "Neoliberal" ins Feld zieht, wohl kaum zu glauben.

    Und nein, Verstaatlichungen etc waren noch selten ein gutes Mittel. Endete selten gut. Siehe aktuell Venezuela.
    Oder kennt jemand eine staatliche Pharmaindustrie, welche Innovationen und Durchbrüche hervorbrachte? Als Beispiel.

    Ich bin eher ein Freund von Lenkungsabgaben und Verursacherprinzip. So wurde mittels guter Gesetzgebung der Rhein sauber, die Pharmaindustrie musste sich um ihren Abfall kümmern etc. Das war wohl effizienter, als wenn man die ganze Pharma damals verstaatlicht hätte. Oder die Einführung des Bleifrei-Benzins. Nichts wurde da verstaatlicht, aber die Gesetzgebung regulierte das ganze so, dass es heute der Standard ist.

    Dies nur als Beispiel, wie man mittels intelligenten Gesetzen und Lenkungsabgaben eine Entwicklung steuern kann. Das halte ich für effizienter, besser und entspricht mir mehr. Der Staat definiert Standards und an diese müssen sich dann alle halten. So funktioniert für mich ein gutes Miteinander von liberaler Marktwirtschaft und eines regulierenden Staates.

    Das Setzen von solchen Standards beflügelt die Forschung und damit auch den Fortschritt. Ohne dass irgend ein Betrieb verstaatlicht, enteignet oder weiss ich was gemacht werden muss. So kann grüne, liberale Politik auch funktionieren. Aber für einen Linken ist dies unvorstellbar. Da wird eine GLP verunglimpft auf Teufel komm raus, und dies zeigt, wie viel Angst man hat, dass man nicht mehr "Die Einzigen" ist, welche dafür stehen. Dabei sollten sie froh sein, dass es auch eine grüne Partei gibt, die Wähler jenseits von Links abholt. Denn nicht jeder, der findet, man müsse etwas für den Umweltschutz und das Klima tun, ist auch links oder findet linke Ideen toll.
    Geändert von Käppelijoch (11.06.2019 um 15:50 Uhr)
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  11. #1721
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    "Den Kapitalismus überwinden" - steht so im Parteiprogramm der SP. Und aus SP-Sicht ist die Alternative zum Kapitalismus...? Richtig: Sozialismus. Oder hat die SP irgendwann mal eine neue Wirtschaftsform benannt und ich habe da etwas verpasst?

    Mich hat bisher noch niemand in die AfD-Ecke gestellt, ich werde mir diesen Tag heute als historisch merken
    Sozialismus ist genauso wenig eine Ideologie mit nur einer möglichen Variante, wie es der Kapitalismus ist. Manchesterkapitalismus ist nicht das gleiche wie eine soziale Marktwirschaft und Maoismus ist nicht das gleiche wie demokratischer Sozialismus. Ehrlich, hast du das Gefühl Sozialismus gibt es nur in einer Form?
    Geändert von Konter (11.06.2019 um 15:55 Uhr)
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  12. #1722
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Ich finde es lustig, dass alles, was nicht links ist, als "neoliberal" abgekanzelt wird. Ein netter Kampfbegriff. Ich sehe mich aber eher als Liberal im klassichen Sinne. Auch dies gibt es. Aber für jemand, der mit dem Kampfbegriff "Neoliberal" ins Feld zieht, wohl kaum zu glauben.

    Und nein, Verstaatlichungen etc waren noch selten ein gutes Mittel. Endete selten gut. Siehe aktuell Venezuela.
    Oder kennt jemand eine staatliche Pharmaindustrie, welche Innovationen und Durchbrüche hervorbrachte? Als Beispiel.

    Ich bin eher ein Freund von Lenkungsabgaben und Verursacherprinzip. So wurde mittels guter Gesetzgebung der Rhein sauber, die Pharmaindustrie musste sich um ihren Abfall kümmern etc. Das war wohl effizienter, als wenn man die ganze Pharma damals verstaatlicht hätte. Oder die Einführung des Bleifrei-Benzins. Nichts wurde da verstaatlicht, aber die Gesetzgebung regulierte das ganze so, dass es heute der Standard ist.

    Dies nur als Beispiel, wie man mittels intelligenten Gesetzen und Lenkungsabgaben eine Entwicklung steuern kann. Das halte ich für effizienter, besser und entspricht mir mehr. Der Staat definiert Standards und an diese müssen sich dann alle halten. So funktioniert für mich ein gutes Miteinander von liberaler Marktwirtschaft und eines regulierenden Staates.

    Das Setzen von solchen Standards beflügelt die Forschung und damit auch den Fortschritt. Ohne dass irgend ein Betrieb verstaatlicht, enteignet oder weiss ich was gemacht werden muss. So kann grüne, liberale Politik auch funktionieren. Aber für einen Linken ist dies unvorstellbar. Da wird eine GLP verunglimpft auf Teufel komm raus, und dies zeigt, wie viel Angst man hat, dass man nicht mehr "Die Einzigen" ist, welche dafür stehen. Dabei sollten sie froh sein, dass es auch eine grüne Partei gibt, die Wähler jenseits von Links abholt. Denn nicht jeder, der findet, man müsse etwas für den Umweltschutz und das Klima tun, ist auch links oder findet linke Ideen toll.
    Mir doch egal, als was du dich siehst. Ich habe ja auch nicht dich beschrieben, sondern das aktuell herrschende globale Wirtschaftsystem.
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  13. #1723
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Sozialismus ist genauso wenig eine Ideologie mit nur einer möglichen Variante, wie es der Kapitalismus ist. Manchesterkapitalismus ist nicht das gleiche wie eine soziale Marktwirschaft und Maoismus ist nicht das gleiche wie demokratischer Sozialismus. Ehrlich, hast du das Gefühl Sozialismus gibt es nur in einer Form?
    Wenn wir schauen, wie Sozialismus bisher in der Welt umgesetzt wurde, dann hat sich nicht viel unterschieden von den diversen Sozialismen. Am Schluss war der Staat ein totalitäres Regime.
    Die einzige Ausnahme, die ich zulasse, ist Chile, weil dort wurde eine demokratisch gewählte Regierung völkerrechtswidrig weggebombt durch die USA, da können wir nicht sagen, wie es dort ausgegangen wäre.
    Heusler.

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  14. #1724
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    Die Grünen, jetzt mal ehrlich, wer würde die irgendwo in Europa wählen, wenn nicht Klimahisterie herrschen würde?

    Was bringt es wenn wir hier mal ein Tönnchen CO2 einsparen indem die Autos mit Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen ausgebremst werden?

    Gleichzeitig aber China mittlerweile mehr CO2 ausstösst, wie die USA und Europa zusammen. Und die Emissionen in Indien rasant zunehmen.
    Brasilien und Südostasien weiterhin den Regenwald abholzen.

    Unsere Einsparungen sind einen Tropfen auf den heissen Rekordhitzesommer-Stein. Das bringt genau nichts.

    Und ja, China produziert soviel wegen unserem Konsumverhalten. Da könnten wir ansetzen als Schweizer. Nicht bei Tempo 30. Ich glaube aber nicht, dass die Grünen sich darauf fokussieren.
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  15. #1725
    Erfahrener Benutzer Avatar von händsche
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    "Den Kapitalismus überwinden" - steht so im Parteiprogramm der SP. Und aus SP-Sicht ist die Alternative zum Kapitalismus...? Richtig: Sozialismus. Oder hat die SP irgendwann mal eine neue Wirtschaftsform benannt und ich habe da etwas verpasst?

    Mich hat bisher noch niemand in die AfD-Ecke gestellt, ich werde mir diesen Tag heute als historisch merken
    Es gibt weder die rechten, die linken, die SP Sicht, den Kapitalismus oder den Sozialismus.

  16. #1726
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Was bringt es wenn wir hier mal ein Tönnchen CO2 einsparen etcetc.
    Sollen alle anderen reduzieren und für uns unsere Ziele erreichen?

  17. #1727
    Erfahrener Benutzer Avatar von SubComandante
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Die Grünen, jetzt mal ehrlich, wer würde die irgendwo in Europa wählen, wenn nicht Klimahisterie herrschen würde?

    Was bringt es wenn wir hier mal ein Tönnchen CO2 einsparen indem die Autos mit Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen ausgebremst werden?

    Gleichzeitig aber China mittlerweile mehr CO2 ausstösst, wie die USA und Europa zusammen. Und die Emissionen in Indien rasant zunehmen.
    Brasilien und Südostasien weiterhin den Regenwald abholzen.

    Unsere Einsparungen sind einen Tropfen auf den heissen Rekordhitzesommer-Stein. Das bringt genau nichts.

    Und ja, China produziert soviel wegen unserem Konsumverhalten. Da könnten wir ansetzen als Schweizer. Nicht bei Tempo 30. Ich glaube aber nicht, dass die Grünen sich darauf fokussieren.
    Die Grünen haben nicht überall einen massiven Aufschwung. Diesen gibt es in Deutschland. Einerseits kümmert sich Deutschland einen Scheissdreck um Klimawandel. Wenn im TV führende Politiker der Koalition sagen, sie werden bis Ende Jahr (!) ein handfestes Klimakonzept vorbringen, lachen die Leute die doch nur noch aus. Klar profitieren die Grünen von deren Unfähigkeit. Aber es gibt da noch einen anderen, für mich noch wichtigeren Punkt. Die Grünen haben die Führung ausgewechselt und zwei neue pragmatisch-integere Persönlichkeiten hingestellt. Schau Dir doch mal die Spitze von CDU und SPD an. Und dann vergleich die mit den beiden der Grünen. Klar gewinnen die dazu. Und sie sind nicht in der Regierung. Das ist auch noch ein Punkt.

    Nahles, AKK, Amthor... so gewinnt man keinen Blumentopf.

    Und zu der CO2 Frage. Was die anderen machen sollte für uns erstmal irrelevant sein. Wir haben unsere Hausaufgaben zu erledigen. Und wenn es uns stört, dass Wälder für Sojaplantagen abgeholzt werden, dann muss der Fleischkonsum ein Politikum werden. Und solange LiPos in Elektroautos eingesetzt werden müssen, weil man noch nichts anderes serienreif hat, sollte man die auch nicht mehr heilig sprechen. Bei CO2 haben wir ja einen Nachbarn, der richtig Scheisse baut. Kohlekraftwerke noch subventionieren. Ja super. Wenn wir in den nächsten 10 Jahren nicht komplett einlenken, dann brennt bei uns der Baum. Sprichwörtlich.

  18. #1728
    Erfahrener Benutzer Avatar von SubComandante
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Wenn wir schauen, wie Sozialismus bisher in der Welt umgesetzt wurde, dann hat sich nicht viel unterschieden von den diversen Sozialismen. Am Schluss war der Staat ein totalitäres Regime.
    Die einzige Ausnahme, die ich zulasse, ist Chile, weil dort wurde eine demokratisch gewählte Regierung völkerrechtswidrig weggebombt durch die USA, da können wir nicht sagen, wie es dort ausgegangen wäre.
    Offensichtlich war Allende nicht käuflich, liess sich nicht in eine Schuldenfalle durch einen economic hitman bringen und wollte seine Ideen zum Wohle des Volkes wirklich umsetzen. Darum musste er sterben. Erfolgreicher demokratisch-sozialistischer Staat darf es nicht geben. Wie es ausgegangen wäre, da können wir nur mutmassen. Vermutlich eher positiv, sonst hätte man ihn ja leben lassen.

  19. #1729
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Die Grünen, jetzt mal ehrlich, wer würde die irgendwo in Europa wählen, wenn nicht Klimahisterie herrschen würde?

    Was bringt es wenn wir hier mal ein Tönnchen CO2 einsparen indem die Autos mit Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen ausgebremst werden?

    Gleichzeitig aber China mittlerweile mehr CO2 ausstösst, wie die USA und Europa zusammen. Und die Emissionen in Indien rasant zunehmen.
    Brasilien und Südostasien weiterhin den Regenwald abholzen.

    Unsere Einsparungen sind einen Tropfen auf den heissen Rekordhitzesommer-Stein. Das bringt genau nichts.

    Und ja, China produziert soviel wegen unserem Konsumverhalten. Da könnten wir ansetzen als Schweizer. Nicht bei Tempo 30. Ich glaube aber nicht, dass die Grünen sich darauf fokussieren.
    Sehr treffend gesagt. Super!

  20. #1730
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Ich finde es lustig, dass alles, was nicht links ist, als "neoliberal" abgekanzelt wird. Ein netter Kampfbegriff. Ich sehe mich aber eher als Liberal im klassichen Sinne. Auch dies gibt es. Aber für jemand, der mit dem Kampfbegriff "Neoliberal" ins Feld zieht, wohl kaum zu glauben.

    Und nein, Verstaatlichungen etc waren noch selten ein gutes Mittel. Endete selten gut. Siehe aktuell Venezuela.
    Oder kennt jemand eine staatliche Pharmaindustrie, welche Innovationen und Durchbrüche hervorbrachte? Als Beispiel.

    Ich bin eher ein Freund von Lenkungsabgaben und Verursacherprinzip. So wurde mittels guter Gesetzgebung der Rhein sauber, die Pharmaindustrie musste sich um ihren Abfall kümmern etc. Das war wohl effizienter, als wenn man die ganze Pharma damals verstaatlicht hätte. Oder die Einführung des Bleifrei-Benzins. Nichts wurde da verstaatlicht, aber die Gesetzgebung regulierte das ganze so, dass es heute der Standard ist.

    Dies nur als Beispiel, wie man mittels intelligenten Gesetzen und Lenkungsabgaben eine Entwicklung steuern kann. Das halte ich für effizienter, besser und entspricht mir mehr. Der Staat definiert Standards und an diese müssen sich dann alle halten. So funktioniert für mich ein gutes Miteinander von liberaler Marktwirtschaft und eines regulierenden Staates.

    Das Setzen von solchen Standards beflügelt die Forschung und damit auch den Fortschritt. Ohne dass irgend ein Betrieb verstaatlicht, enteignet oder weiss ich was gemacht werden muss. So kann grüne, liberale Politik auch funktionieren. Aber für einen Linken ist dies unvorstellbar. Da wird eine GLP verunglimpft auf Teufel komm raus, und dies zeigt, wie viel Angst man hat, dass man nicht mehr "Die Einzigen" ist, welche dafür stehen. Dabei sollten sie froh sein, dass es auch eine grüne Partei gibt, die Wähler jenseits von Links abholt. Denn nicht jeder, der findet, man müsse etwas für den Umweltschutz und das Klima tun, ist auch links oder findet linke Ideen toll.
    Nun die deutsche Wirtschaft war vor dem Zweiten Weltkrieg ziemlich unter staatlicher Knute, bzw. In Staatskartellen organisiert... Mangelnde Innovation konnte man Ihrer Industrie wohl kaum vorwerfen, auch wenns moralisch in die falsche Richtung ging... Der erste Mann im Weltraum kam nochmal woher?

    Dass nur die unregulierte Privatwirtschaft innovativ sei, ist eine der grossen Lügen des heutigen Kapitalismus.

    Ein echter Liberaler wüsste, dass die freien Märkte eben nur Mittel zum Zweck sind - und das heisst Sie bedürfen staatlicher Regulierung. Ansonsten scheint der Kapitalismus nunmal in jeder Hinsicht zu Monopolen zu tendieren, wenigstens wenn man keine Kartelle als Gegenpole zulässt.

    Und etwas das ganz bestimmt nicht innovativ ist sind Wirtschaftsmonopole. Die zweite grosse Lüge: In einem Zeitalter des Konzernismus und Monopolismus zu leben, aber so zu tun, als hätten wir funktionierende freie Märkte...

  21. #1731
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    Zitat Zitat von fcbblog.ch Beitrag anzeigen
    Nun die deutsche Wirtschaft war vor dem Zweiten Weltkrieg ziemlich unter staatlicher Knute, bzw. In Staatskartellen organisiert... Mangelnde Innovation konnte man Ihrer Industrie wohl kaum vorwerfen, auch wenns moralisch in die falsche Richtung ging... Der erste Mann im Weltraum kam nochmal woher?

    Dass nur die unregulierte Privatwirtschaft innovativ sei, ist eine der grossen Lügen des heutigen Kapitalismus.

    Ein echter Liberaler wüsste, dass die freien Märkte eben nur Mittel zum Zweck sind - und das heisst Sie bedürfen staatlicher Regulierung. Ansonsten scheint der Kapitalismus nunmal in jeder Hinsicht zu Monopolen zu tendieren, wenigstens wenn man keine Kartelle als Gegenpole zulässt.

    Und etwas das ganz bestimmt nicht innovativ ist sind Wirtschaftsmonopole. Die zweite grosse Lüge: In einem Zeitalter des Konzernismus und Monopolismus zu leben, aber so zu tun, als hätten wir funktionierende freie Märkte...
    Zwischen staatlicher Regulierung und "unter die Knute nehmen" gibt es doch einen Unterschied. Und wenn Du meinen Beitrag ganz genau durchgelesen hast, hast Du vielleicht mitbekommen, dass ich mich nicht grundsätzlich gegen staatliche Regulierungen wehre. Ich wehre mich aber gegen die Art und Weise wie sie von Konter gefordert wurde.
    Heusler.

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  22. #1732
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    Übrigens der Passus aus dem Parteiprogramm der SP, den Käppeli mehrfach erwähnt hat.

    Die SP Schweiz war und ist eine Partei, die den Kapitalismus nicht als Ende und schon gar nicht als Vollendung der Geschichte akzeptieren will. Sie hat immer eine Wirtschaftsordnung ins Auge gefasst, die über den Kapitalismus hinausgeht und diesen durch die Demokratisierung der Wirtschaft letztlich überwindet. Sie wusste, dass dieses Ziel in der Ferne liegt, aber sie hat trotz- dem an ihm festgehalten. Denn die Wirtschaftsdemokratie ist mehr als ein Ziel. Sie ist auch der Weg, um dieses Ziel zu erreichen.
    Weiter wird angeführt.

    Für uns Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen gilt das Primat von Demokratie und Politik. Dieses Primat geht im Rahmen der rechtsstaatlichen Ordnung der wirtschaftlichen Wertschöpfung, der blossen Nutzenebene vor. Es erfordert die Überwindung des Kapitalismus, der unsere Gesellschaft auf eine blosse Marktgesellschaft und die sozialen Beziehungen auf den blossen Tausch von Vorteilen reduziert. Der umfassenden Ökonomisierung der Gesellschaft stellen wir die umfassende Zivilisierung der Wirtschaft entgegen
    Klingt wahrlich gruselig.
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  23. #1733
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Klingt wahrlich gruselig.
    Zu deiner Info: Begriffe wie „Diktatur des Proletariats „ wurden 1934 gestrichen. Die SP hat sich sehr gemässigt. Aber klar, man kann Sozialistische Errungenschaften der SP, wie zB. diese „AHV“ auch abschaffen. Für sich selbst sparen, das ist wahrlich liberal!

  24. #1734
    Erfahrener Benutzer Avatar von ChosenOne
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen

    Was bringt es wenn wir hier mal ein Tönnchen CO2 einsparen indem die Autos mit Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen ausgebremst werden?
    es animiert den Standort Schweiz nach guten Lösungen zu forschen, welche wir dann wieder in der ganzen Welt verkaufen können. Und wenn wir überall so denken würden, müssten wir uns ja gar nicht mehr verändern. Ob dies positiv wäre, wage ich zu bezweifeln.

  25. #1735
    Erfahrener Benutzer Avatar von Bierathlet
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    Dieses Drama, welches die türkische Politriege wegen dem Auswärtsspiel in Island veranstaltet, hat auch Erwähnung in diesem Faden verdient.
    Zitat Zitat von Sali Zämme!
    Die Erde ist eine Scheibe. #infotweet

  26. #1736
    Erfahrener Benutzer Avatar von händsche
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    Zitat Zitat von Bierathlet Beitrag anzeigen
    Dieses Drama, welches die türkische Politriege wegen dem Auswärtsspiel in Island veranstaltet, hat auch Erwähnung in diesem Faden verdient.
    Das Vorgehen der Isländer ist wahrlich eine Frechheit! Da müssen berühmte Fussballer so lange durch die Passkontrolle, dass es nur noch schikane ist. Auf die Koffer wartet man ebenfalls unnatürlich lange und die Flughafenangestellten singen Fanlieder für die eigene Mannschaft. Den Heimfans wurde der Zugang zur Gepäckausgabe gewährt, welche primitive Transparente in die höhe hielten. Während der Fahrt zum Hotel wurde der Mannschaftsbus dann auch noch mit Eiern und Steinen beworfen.

    Ups jetzt habe ich das Spiel verwechselt, das war ja so, als die Schweiz auswärts gegen die Türkei spielte.


    Edit: Wahnsinn das isch jo scho fascht 14 Johr här.
    Geändert von händsche (12.06.2019 um 13:03 Uhr)

  27. #1737
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    Zitat Zitat von Pro Sportchef bim FCB Beitrag anzeigen
    Die Grünen, jetzt mal ehrlich, wer würde die irgendwo in Europa wählen, wenn nicht Klimahisterie herrschen würde?

    Was bringt es wenn wir hier mal ein Tönnchen CO2 einsparen indem die Autos mit Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen ausgebremst werden?

    Gleichzeitig aber China mittlerweile mehr CO2 ausstösst, wie die USA und Europa zusammen. Und die Emissionen in Indien rasant zunehmen.
    Brasilien und Südostasien weiterhin den Regenwald abholzen.

    Unsere Einsparungen sind einen Tropfen auf den heissen Rekordhitzesommer-Stein. Das bringt genau nichts.

    Und ja, China produziert soviel wegen unserem Konsumverhalten. Da könnten wir ansetzen als Schweizer. Nicht bei Tempo 30. Ich glaube aber nicht, dass die Grünen sich darauf fokussieren.
    Wenn man die Welt retten will, müsste man das Übel an der Wurzel packen. Das heisst, die Anzahl Menschen auf der Welt dürfte sich nicht mehr erhöhen. Leider sind wir noch weit davon entfernt. Nicht in den entwickelten Staaten, aber in Afrika, Lateinamerika und Asien. Daher muss immer mehr Futter hergestellt werden, was weitere Abholzungen von Wäldern verursacht. Irgendwann gibt es keine Wälder mehr, wenn überall nur noch Menschen, Städte und Kulturland existieren. Als vor ein paar Jahren in der Schweiz mit der Ekopop-Initiative versucht wurde, dem entgegenzuwirken, opponierte vor allem diejenigen Kreise dagegen, welche mit irrelevanten Methoden versuchen, ihre Ideologie anderen Menschen aufzudrängen.

    Ein weiteres trauriges Kapitel ist die Tatsache, dass zu viel Abfall nicht korrekt entsorgt wird. Man wirft ihn einfach auf den Boden. Bald landet er im Wasser, bald im Meer. Fische krepieren elendig, weil sie zu viel Plastik schlucken. Wo man hinschaut, liegen Zigarettenstummel auf dem Boden. Achtlos von leider zu vielen Rauchern entsorgt. Einmal im Fluss oder im Meer, zerstört so ein Zigarettenstummel fast einen halben Kubikmeter Wasser.

    Würde die Anzahl der Menschen auf der Erde endlich nicht mehr zunehmen und würde man jeglichen Abfall korrekt entsorgen, könnte man mit geeigneter Technik dafür sorgen, dass die Umweltbelastung nach und nach reduziert wird, bis ein Mass erreicht ist, dass keine menschenverursachten Schäden mehr entstehen.

    Bei uns in der Schweiz hat man das, trotz allem was gewissen Ideologen behaupten, gut hingekriegt. In den 70er Jahren des vergangenen Jahrzehntes war an ein Schwimmen im Kloaken-Rhein in Basel nicht zu denken. Heute ist es ein Vergnügen für viele. Zu jener Zeit spürte man nach dem Joggen in der Stadt regelrecht den Teer in der Lunge, heute kaum noch ein Unterschied zwischen Joggen in der Stadt oder in den Langen Erlen. Weiteres Beispiel: Früher musste man nach einer Velofahrt vom Dreiländereck ins Wettsteinquartier die Kleider und Hände waschen, alles war voller Chemie und Autoabgase.

    Als Ende der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts in der Schweiz die Katalysatoren für Autos obligatorisch wurden, aber in der EU noch nicht, merkte man Jahre später den Fortschritt. Hinter CH-Autos musste man nicht mehr die Lüftung ausschalten, hinter Autos der elsässischen Grenzgänger aber immer noch.

    Statt immer wieder nutzlose Schikanen durchzusetzen, sollten unsere Politiker lieber dazu tendieren, Entwicklungshilfe-Gelder so einzusetzen, dass dies dem Weltklima gut tut, z.B. Beispiel Geburtenkontrolle, Bau effizienter Müll-Verbrennungsöfen, Förderung von weniger Benzin und Kerosin verbrauchenden Motoren.

    PS: In den nächsten 20 Jahren ist in China der Bau von 200 neuen Flughäfen geplant.

  28. #1738
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    Zitat Zitat von händsche Beitrag anzeigen
    Das Vorgehen der Isländer ist wahrlich eine Frechheit! Da müssen berühmte Fussballer so lange durch die Passkontrolle, dass es nur noch schikane ist. Auf die Koffer wartet man ebenfalls unnatürlich lange und die Flughafenangestellten singen Fanlieder für die eigene Mannschaft. Den Heimfans wurde der Zugang zur Gepäckausgabe gewährt, welche primitive Transparente in die höhe hielten. Während der Fahrt zum Hotel wurde der Mannschaftsbus dann auch noch mit Eiern und Steinen beworfen.

    Ups jetzt habe ich das Spiel verwechselt, das war ja so, als die Schweiz auswärts gegen die Türkei spielte.


    Edit: Wahnsinn das isch jo scho fascht 14 Johr här.
    Haha, GENAU DAS, habe ich mir auch gedacht

    @Konter

    Das Wort "Demokratisierung" hört sich nett an, aber wenn man sich versinnbildlich,w as die SP damit meint, dann ist dies abzulehnen. Die Sp schreibt Demokratisierung, meint aber eine Kollektivierung und Kollektivierungen gehen nie ohne Enteignungen. Und da sind wir dann wieder an einem Punkt, den ich ablehne. Oder erkläre mir mal, wie das denn genau gemeint sein soll, wenn nicht als Kollektivierung mit Enteignung?
    Heusler.

    Alla sätt är bra utom de dåliga.

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  29. #1739
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Die Sp schreibt Demokratisierung, meint aber eine Kollektivierung und Kollektivierungen gehen nie ohne Enteignungen. Und da sind wir dann wieder an einem Punkt, den ich ablehne. Oder erkläre mir mal, wie das denn genau gemeint sein soll, wenn nicht als Kollektivierung mit Enteignung?
    Die Wirtschaftsliberalen reden auch von Liberalisierung und meinen Enteignung. Der Unterschied ist einfach "wem nimmt man es weg". Wenn man es dem Volk wegnimmt und an der Börse verkauft ist es für die Wirtschafstliberalen "Freiheit". Wenn man es einem Privaten wegnimmt, der Börse entzieht und dem Staat (dem Volk) schenkt ist es für die Wirtschaftsliberalen "Sozialismus".

    Und wenn dann die verscherbelten ehemaligen Staatsbetriebe nicht mehr rentieren schreit der Wirtschaftsliberale wiederum nach staatlichem Schutz und Subventionen....
    Geändert von Faniella Diwani (12.06.2019 um 14:44 Uhr)

  30. #1740
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    Zitat Zitat von händsche Beitrag anzeigen
    Das Vorgehen der Isländer ist wahrlich eine Frechheit! Da müssen berühmte Fussballer so lange durch die Passkontrolle, dass es nur noch schikane ist. Auf die Koffer wartet man ebenfalls unnatürlich lange und die Flughafenangestellten singen Fanlieder für die eigene Mannschaft. Den Heimfans wurde der Zugang zur Gepäckausgabe gewährt, welche primitive Transparente in die höhe hielten. Während der Fahrt zum Hotel wurde der Mannschaftsbus dann auch noch mit Eiern und Steinen beworfen.

    Ups jetzt habe ich das Spiel verwechselt, das war ja so, als die Schweiz auswärts gegen die Türkei spielte.


    Edit: Wahnsinn das isch jo scho fascht 14 Johr här.
    Bild einfügen geht gerade nicht... hier ist der Link zum Foto des berühmtes Empfangs in Istanbul:

    https://i.imgur.com/Zvwt7OE.jpg


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