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Thema: Hass thread!

  1. #12721
    Erfahrener Benutzer Avatar von SubComandante
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    Zitat Zitat von Kurtinator Beitrag anzeigen
    Grundsätzligg bin ich nid so wyt wäg vo dir. Es isch richtig und wichtig, dass es so Aktione git. Aber was hindert denn d`Teilnähmer/ Organisatore drah, ahschliessend uffzruume? Das hätti in mine Auge sicher au e extrem positive Effäkt uff e Otto-Normal-Bünzli kha und viellicht sogar e starks Commitment vo dr Bevölkerig geh. Dr Kampf gäg dr Klimawandel wird nur funktioniere, wenn de alli ins Boot holsch.

    Nomol, drmit mr uns nid falsch vrstöhn. Ich ha überhaupt kei Problem wenn Mensche d`Wält entdecke wänn und für das (au als Klimaktivist) in e Flieger styyge. Ha sälber au scho mit Rucksagg fremdi Länder bereist. Nur sött me doch denn so ehrligg zu sich sälber si und erst sini Argumäntationsbasis reflektiere, bevor me (z.B. Autofahrer) diffamiert. Ich bi drvo überzügt, dass me durch e andere Asatz viel meh erreicht und viellicht dr Autofahrer drzue bewegt, dr Bock öfters mol stoh z`loh.

    Ich kha dir garantiere, dass ich mini Handlige sehr oft hinterfrog und dr Mindset schlichend kunnt.
    De Otto Normal Bünzli kümmert sich eh en Schissdräck um Klima. Er will sis Lääbe so wiiterlääbe. Die Egohaltig seht me au guet, wenn's um Maske trage oder es Mindeschtbewusstsii bezüglich Abständ goht. Und wäge Handlige hinterfrooge - s'Verhalte bezüglich Klima isch öbbis, wo sich jede Verändere kah. Foht bi Kleinigkeite aa wie umweltverträglichs Wöschmittel verwände. Hätte mir vor 20 oder 30 Johr richtig damit agfange, wärs scho viel. Jetzt isch de Karre abgfahre. Jetzt müesst d'Politik richtig ernscht mache und d'Leitplanke neu setze. Aber das wird nie stattfinde. Oder erscht, wenn s'zspoot isch. In Sizilie hesch d'Mafia wo Politiker bestäche. Bi uns hesch d'Lobby, wo Politiker "beroote". Aber unterm Strich isch es mehr oder weniger s'gliich. Wenn d'Erdöl-Lobby Gäld ohni Änd het, isch denn au klar, wo de Karre anegoht. Und ändlose Konsum und ändloses Wachstum passt halt nit zumene nochhaltige Umgang mit unserem Planete.
    Geändert von SubComandante (23.09.2020 um 16:24 Uhr)

  2. #12722
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    Was mir an der ganzen Sache am meisten zu Denken gibt, ist folgende Aussage von Frau Rytz (von 0:40 bis 0:47)

    "...Es war ein illegaler Zustand... ABER es war ein legitimes Anliegen..."

    https://www.watson.ch/schweiz/klima/...en-von-der-svp

    Es tut mir leid, aber in einem Rechtsstaat geht sowas einfach nicht. Wenn gewählte Politiker anfangen über illegale Handlungen hinwegzusehen oder sie gar zu verteidigen, weil man die Ideologie teilt, kann das ganz schnell, ganz böse rauskommen.

    Ich möchte damit nicht der Klimajugend unterstellen, dass sie fehlgeleitete Motive haben (auch wenn es da, wie in jeder Gruppe, ganz sicher radikale Spinner drunter hat), aber ich denke, die Geschichte lehrt uns, dass die ideologische Auslegung von Gesetzen einfach wahnsinnig viel Zündstoff mit sich bringt.

  3. #12723
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    Zitat Zitat von SubComandante Beitrag anzeigen
    De Otto Normal Bünzli kümmert sich eh en Schissdräck um Klima. Er will sis Lääbe so wiiterlääbe. Die Egohaltig seht me au guet, wenn's um Maske trage oder es Mindeschtbewusstsii bezüglich Abständ goht. Und wäge Handlige hinterfrooge - s'Verhalte bezüglich Klima isch öbbis, wo sich jede Verändere kah. Foht bi Kleinigkeite aa wie umweltverträglichs Wöschmittel verwände. Hätte mir vor 20 oder 30 Johr richtig damit agfange, wärs scho viel. Jetzt isch de Karre abgfahre. Jetzt müesst d'Politik richtig ernscht mache und d'Leitplanke neu setze. Aber das wird nie stattfinde. Oder erscht, wenn s'zspoot isch. In Sizilie hesch d'Mafia wo Politiker bestäche. Bi uns hesch d'Lobby, wo Politiker "beroote". Aber unterm Strich isch es mehr oder weniger s'gliich. Wenn d'Erdöl-Lobby Gäld ohni Änd het, isch denn au klar, wo de Karre anegoht. Und ändlose Konsum und ändloses Wachstum passt halt nit zumene nochhaltige Umgang mit unserem Planete.
    Radikali Massnahme wärde nie mehrheitsfähig si und im demokratische Prozäss e schwere Stand ha. Mit dr Brächstange wirds leider nie klappe. Für das hättis e Tabularasa-Pandemie im Berich vo Ebola brucht.
    Zitat Zitat von Falcão Beitrag anzeigen
    "Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, es ist die Weitergabe des Feuers!"

  4. #12724
    Erfahrener Benutzer Avatar von Somnium
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    Folgen der Klimakatastrophe - Jemenitisches Weltkulturerbe löst sich auf:
    (Abofrei) https://www.bazonline.ch/das-weltkul...n-621214026245
    "Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich bin Punk."

    "Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann." (Samuel L. Clemens)

  5. #12725
    Erfahrener Benutzer Avatar von SubComandante
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    Zitat Zitat von EffCeeBee Beitrag anzeigen
    Was mir an der ganzen Sache am meisten zu Denken gibt, ist folgende Aussage von Frau Rytz (von 0:40 bis 0:47)

    "...Es war ein illegaler Zustand... ABER es war ein legitimes Anliegen..."

    https://www.watson.ch/schweiz/klima/...en-von-der-svp

    Es tut mir leid, aber in einem Rechtsstaat geht sowas einfach nicht. Wenn gewählte Politiker anfangen über illegale Handlungen hinwegzusehen oder sie gar zu verteidigen, weil man die Ideologie teilt, kann das ganz schnell, ganz böse rauskommen.

    Ich möchte damit nicht der Klimajugend unterstellen, dass sie fehlgeleitete Motive haben (auch wenn es da, wie in jeder Gruppe, ganz sicher radikale Spinner drunter hat), aber ich denke, die Geschichte lehrt uns, dass die ideologische Auslegung von Gesetzen einfach wahnsinnig viel Zündstoff mit sich bringt.
    Wo ist hier eine Ideologie vorhanden? Es sind Leute, die sich zurecht ernsthafte Sorgen um unsere Zukunft machen. Sie sagt ja nichts anderes, dass es ein illegaler Zustand war, aber das Anliegen legitim gewesen sei. Beim ersten widerspricht sicher niemand und beim zweiten ist es ihre Ansicht, dass das Anliegen der Leute vor Ort legitim gewesen sei. Das Anliegen! Und sie erwähnt danach auch, dass die Stadt Bern dialogbereit gewesen wäre und vorallem SVP-Kreise Vorstoss um Vorstoss brachten, um die Veranstaltung aufzulösen.

    Am Ende des Tages ging nicht der Punk ab. Mich nervt es eher, wenn ein Glarner der Arslan "Arschlan" sagt. Ich meine, in der Primarschule kommt sowas mal vor. Aber ein gestandener Mann, der nebenbei noch ein hoher Posten in einer Partei belegt...
    Geändert von SubComandante (23.09.2020 um 20:18 Uhr)

  6. #12726
    Erfahrener Benutzer Avatar von footbâle
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    Zitat Zitat von SubComandante Beitrag anzeigen
    Wo ist hier eine Ideologie vorhanden? Es sind Leute, die sich zurecht ernsthafte Sorgen um unsere Zukunft machen. Sie sagt ja nichts anderes, dass es ein illegaler Zustand war, aber das Anliegen legitim gewesen sei. Beim ersten widerspricht sicher niemand und beim zweiten ist es ihre Ansicht, dass das Anliegen der Leute vor Ort legitim gewesen sei. Das Anliegen! Und sie erwähnt danach auch, dass die Stadt Bern dialogbereit gewesen wäre und vorallem SVP-Kreise Vorstoss um Vorstoss brachten, um die Veranstaltung aufzulösen.

    Am Ende des Tages ging nicht der Punk ab. Mich nervt es eher, wenn ein Glarner der Arslan "Arschlan" sagt. Ich meine, in der Primarschule kommt sowas mal vor. Aber ein gestandener Mann, der nebenbei noch ein hoher Posten in einer Partei belegt...
    Ja. Ich bin ja weder links noch grün, aber die Deeskalationsstrategie der Stadt BE war hier genau das Richtige. Auch wenn man am Ende trotzdem die Hälfte der Leute wegtragen und verzeigen musste. Der Zweck heiligt zwar nicht die Mittel, aber der Zweck ist ein zu berücksichtigender Faktor. Diese Leute exponieren sich ja nicht, um sich zu bereichern, sondern um ein Thema wieder in Erinnerung zu rufen, welches in der allgemeinen Virus Hysterie völlig abgesoffen ist.
    Alle von uns, die selber Kinder haben, sollten auch über die nächsten 18 Monate hinausdenken. Und auch alle anderen.
    Der "Arschlan" Clown AG aus AG war im übrigen einer der Kandidaten auf das Präsidium der momentan wählerstärksten Partei der CH. Das muss man sich mal überlegen. Unfassbar.

  7. #12727
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
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    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen
    Der "Arschlan" Clown AG aus AG war im übrigen einer der Kandidaten auf das Präsidium der momentan wählerstärksten Partei der CH. Das muss man sich mal überlegen. Unfassbar.
    Dieser "Eklat" war wohl genaustens geplant und für genau diese Wähler gedacht, die sich vor Lachen fast anscheissen, weil sie diesen Spruch so toll fanden. Man muss auch seine primitivsten Wähler bei Stande halten.
    Heusler.

    Alla sätt är bra utom de dåliga.

    "Zürich ist doppelt so gross wie der Wiener Zentralfriedhof - aber nur halb so lustig."

  8. #12728
    Erfahrener Benutzer Avatar von Somnium
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    Das hat das SVP-Exkrement nicht geplant, das wäre ein Jahrhundert-Fail. Er wäre bei wohl jeder anderen damit durchgekommen („Das war ein Versprecher!“) und dann sucht er sich Frau Arslan aus? DIE Kampagnenaktivistin Arslan. Geplant? Kaum vorstellbar. Die Badran hätte ihn aufgefressen und Jansen hätte angefangen zu weinen. Der Brunnenvergifter hat jedes Mass verloren, in aller Öffentlichkeit und nichts wird seine Politkarriere mehr retten können. Allein dafür hat sich die Besetzung gelohnt. Und da war ja auch noch das Büchel-Rino...
    Geändert von Somnium (23.09.2020 um 21:25 Uhr)
    "Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich bin Punk."

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  9. #12729
    Erfahrener Benutzer Avatar von footbâle
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Dieser "Eklat" war wohl genaustens geplant und für genau diese Wähler gedacht, die sich vor Lachen fast anscheissen, weil sie diesen Spruch so toll fanden. Man muss auch seine primitivsten Wähler bei Stande halten.
    Yep. Bzw. bei der Stange halten
    Nicht schlecht war auch, wie war denn das "in deinem Land" oder so ähnlich. Was kann denn Arslan (deren Freund ich auch nicht bin) dafür, wo sie geboren ist. Und was hat das mit dem hier besprochenen Thema zu tun. Der Typ ist dermassen unter aller Würde.. man kann das kaum mehr in Worte fassen.

  10. #12730
    Erfahrener Benutzer Avatar von unwichtig
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Dieser "Eklat" war wohl genaustens geplant und für genau diese Wähler gedacht, die sich vor Lachen fast anscheissen, weil sie diesen Spruch so toll fanden. Man muss auch seine primitivsten Wähler bei Stande halten.
    Das ist ja das Haarsträubendste am Ganzen! Der primitive Fascho hat ordentlich Support


    Glarner wurde 2001 in den*Grossen Rat des Kantons Aargau*gewählt, wo er von 2005 bis 2015 die SVP-Fraktion präsidierte.[2][3]*Von 1998 bis zum 24. September 2017 gehörte er dem*Gemeinderat*(Exekutive) von*Oberwil-Lieli*an, ab 2006 als*Gemeindeammann. Sein Nachfolger wurde der Parteilose Ilias Läber.[4]*Zudem ist er seit März 2015 Präsident der SVP-Ortspartei Bremgarten.[5]*Bei den*Schweizer Parlamentswahlen 2015*wurde er als Vertreter der SVP in den*Nationalrat*gewählt.[6]*Im Januar 2020 wurde er zum Präsidenten der SVP Aargau gewählt, er folgte auf Nationalrat*Thomas Burgherr.[7]*Er ist ausserdem Präsident der*Zivilschutzorganisation*(ZSO) Mutschellen.
    Abstinenzler sind Leute, die niemals entdecken, was sie versäumen.

  11. #12731
    Erfahrener Benutzer Avatar von Misterargus
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    Zitat Zitat von EffCeeBee Beitrag anzeigen
    Was mir an der ganzen Sache am meisten zu Denken gibt, ist folgende Aussage von Frau Rytz (von 0:40 bis 0:47)

    "...Es war ein illegaler Zustand... ABER es war ein legitimes Anliegen..."
    .

    Die Frage ist halt, wer entscheidet dies...sehr gefährlich und eines Rechtsstaats unwürdig. Spätestens nach dem ersten Ultimatum hatte man durchgreifen müssen. Wer bezahlt dies alles...

  12. #12732
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    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen
    "in deinem Land"
    Ein ganz toller Begriff von diesem völkischen Nationalisten. Weiss Glarner das Arslan aus einer Volksgruppe stammt die man zu den Kurden zählt?

  13. #12733
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    Zitat Zitat von Misterargus Beitrag anzeigen
    Die Frage ist halt, wer entscheidet dies...sehr gefährlich und eines Rechtsstaats unwürdig. Spätestens nach dem ersten Ultimatum hatte man durchgreifen müssen. Wer bezahlt dies alles...
    Illegal sind Aktionsformen für legitime Anliegen schnell mal. Bei uns nicht so schnell wie anderswo aber trotzdem. Ich erinnere gerne nochmals an den Widerstand gegen das AKW in Kaiseraugst. Und was nicht illegal ist kann leicht ilegal gemacht werden. Es reicht eine Demonstration nicht zu bewilligen. Oder es reicht das in einer Demo jemand kifft damit man vom "Rechtsfreien Raum" blööken kann.

    Die Stadt Bern hat mit Augenmass reagiert. Klar, sie hätte auch gleich am Montagmorgen mit der Keule reinhauen können. Aber zu welchem Preis? Nun steht die Stadt als Verhandlungspartnerin da, die annehmbare Angebote abgab welche abgelehnt wurden.

  14. #12734
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    Zitat Zitat von SubComandante Beitrag anzeigen
    Wo ist hier eine Ideologie vorhanden? Es sind Leute, die sich zurecht ernsthafte Sorgen um unsere Zukunft machen. Sie sagt ja nichts anderes, dass es ein illegaler Zustand war, aber das Anliegen legitim gewesen sei. Beim ersten widerspricht sicher niemand und beim zweiten ist es ihre Ansicht, dass das Anliegen der Leute vor Ort legitim gewesen sei. Das Anliegen! Und sie erwähnt danach auch, dass die Stadt Bern dialogbereit gewesen wäre und vorallem SVP-Kreise Vorstoss um Vorstoss brachten, um die Veranstaltung aufzulösen.

    Am Ende des Tages ging nicht der Punk ab. Mich nervt es eher, wenn ein Glarner der Arslan "Arschlan" sagt. Ich meine, in der Primarschule kommt sowas mal vor. Aber ein gestandener Mann, der nebenbei noch ein hoher Posten in einer Partei belegt...
    mich nervt eher, dass Sibel Arslan "uns" in Bern vertritt....und nach ihrer Wahl Zitat: "fühle mich eher nicht als Schweizerin" posaunte und jetzt eine auf Schweizerin machen will..

    Die Aussage von Glarner war ja eigentlich korrekt...in ihrem Land wäre das sicher nicht geduldet worden. Die Wortwahl indess war von ihm nicht sehr clever gewählt worden.

    Was aber alles von den Linken so vom Stapel gelassen wird, ist nicht minder peinlich.

  15. #12735
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    Who rares about the Rechtsstaat? Diese Aktion war moralisch richtig und wichtig.
    Was ist das überhaupt für ein Gesetz, dass der Bundesplatz während der Session leer bleiben muss? Offensichtlich ertragen viele Parlamentarier keine Kritik.

    100% Support.
    Geändert von boroboro (24.09.2020 um 09:39 Uhr)

  16. #12736
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    Zitat Zitat von badcop Beitrag anzeigen
    mich nervt eher, dass Sibel Arslan "uns" in Bern vertritt....und nach ihrer Wahl Zitat: "fühle mich eher nicht als Schweizerin" posaunte und jetzt eine auf Schweizerin machen will..
    Wer bestimmt wer sich "Schweizer" nennen darf und wer bestimmt wie sich "Schweizer" zu fühlen haben?
    Was qualifiziert jemanden als "Schweizer"?
    Mir geht auch nicht innerlich die Sonne auf wenn ich "Trittst im Morgenrot" höre. Obwohl ich den grossen Schweizernachweis mit reinen Stammlinien bis 1750 problemlos kriegen würde. Von dem her bin ich mehr Schweizer als so eingewanderte Deutsche wie diese "Blocher".

    Sibel vertritt nicht "uns" in Bern, das ist gar nicht ihr Job, sie vertritt ihre Wähler.

    Zitat Zitat von badcop Beitrag anzeigen
    Die Aussage von Glarner war ja eigentlich korrekt...in ihrem Land wäre das sicher nicht geduldet worden. Die Wortwahl indess war von ihm nicht sehr clever gewählt worden.
    Doppelt falsch. "In ihrem Land" ist bei ursprünglich kurdischer Volksgruppe sicher mal falsch. Ein solches Land existiert nicht.
    Und die Aussage von Glarner war sehr wohl clever gewählt. Man muss die Zielgruppe der Aussage betrachten.
    Geändert von Faniella Diwani (24.09.2020 um 09:47 Uhr)

  17. #12737
    Erfahrener Benutzer Avatar von Konter
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    Vor allem, was ist so schlimm, wenn eine Nationalrätin das Anliegen als legitim bezeichnet?

    An alle die meinen, das sei eines Rechtsstaates unwürdig: Genau dass eine gewählte Politikerin solche Aussagen machen kann, bekräftigt den Rechtsstaat. Es wäre doch eher eine Bananenrepublik, wenn Parlamentarier anfangen, Aufgaben der Judikative zu übernehmen. Denn diese muss sich mit illegalem Protest beschäftigen und sicher nicht die Legislative.

    Und überhaupt ist ja nicht so, als hätte Rytz dazu aufgerufen. Und selbst wenn, dann hätte dies einfach strafrechtliche Konsequenzen und wäre eben wiederum Sache der Judikative.

    Schon noch interessant, hier einerseits mit Rechtsstaat rumheulen und andererseits nicht mal die Basis des Rechtsstaates, nämlich die Gewaltenteilung, begreifen.
    Geändert von Konter (24.09.2020 um 09:42 Uhr)
    Nid füre Lohn, für d'Region

    Zitat Zitat von LordTamtam Beitrag anzeigen
    Ich freu mich auf morgen früh. Dann geht das gejammer um Trump nochmals 4 Jahre weiter.

  18. #12738
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Vor allem, was ist so schlimm, wenn eine Nationalrätin das Anliegen als legitim bezeichnet?

    An alle die meinen, das sei eines Rechtsstaates unwürdig: Genau dass eine gewählte Politikerin solche Aussagen machen kann, bekräftigt den Rechtsstaat. Es wäre doch eher eine Bananenrepublik, wenn Parlamentarier anfangen, Aufgaben der Judikative zu übernehmen. Denn diese muss sich mit illegalem Protest beschäftigen und sicher nicht die Legislative.

    Und überhaupt ist ja nicht so, als hätte Rytz dazu aufgerufen. Und selbst wenn, dann hätte dies einfach strafrechtliche Konsequenzen und wäre eben wiederum Sache der Judikative.

    Schon noch interessant, hier einerseits mit Rechtsstaat rumheulen und andererseits nicht mal die Basis des Rechtsstaates, nämlich die Gewaltenteilung, begreifen.
    Genau. Ich war sehr erstaunt, dass das Parlament überhaupt über ein Anliegen wie die Räumung des Bundesplatzes abstimmen kann.
    Ich dachte, dass dies ausschliesslich das Problem der Stadt Bern sei.

    Ich finde, dass im Gegensatz zum weinerlichen Parlament sowohl die Demonstranten als auch die Polizei die Situation relativ gut bewältigt haben. Die Demonstranten haben maximale Aufmerksamkeit und nicht nachgegeben.
    Die Polizei hat im ihrem Angebot deeskalierend gewirkt und dann in Ruhe ein paar Tage später den Platz geräumt. Eine sofortige Räumung wäre nicht verhältnismässig gewesen.

  19. #12739
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tsunami
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    Passt glaube ich gerade hier rein:

    "Lausanner Klimaaktivisten verurteilt

    Das Waadtländer Kantonsgericht verurteilt 12 Klimaaktivisten, die 2018 in einer Credit Suisse-Filiale Tennis spielten. Die Aktion sei ein Hausfriedensbruch gewesen, so die Richter.

    Zehn der zwölf Aktivisten wurde zu einer Geldstrafe von 400 Franken und 150 Franken Busse verurteilt. Zwei Aktivisten müssen 200 Franken Strafe und 100 Franken Busse bezahlen. Dazu kommen pro Person 300 Franken für Gerichts- und Untersuchungskosten.

    Die Aktivisten und ihre Anwälte dürften das Urteil vor dem Bundesgericht anfechten."

  20. #12740
    Erfahrener Benutzer Avatar von Käppelijoch
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    Wer den schweizer Pass hat, ist schweizer Staatsbüger/in mit allen Rechten und Pflichten. Es spielt absolut keine Rolle, ob die Vorfahren in Marinagno Österreicher abschlachteten oder 2009 als Expat in die Schweiz kam. Wer den Pass hat, ist StaatsbürgerIn. Egal, wie man sich dabei fühlt.

    Sonst müsste man allen "gefühlten Schweizern" das Wahl- und Stimmrecht erhalten, was ich aber nicht richtig finde. (Generell finde ich, nur wer auch alle staatsrechtlichen Pflichten hat, sprich eingebürgert ist, soll auch alle staatsrechtlichen Rechte erhalten).

    Punkt A) Glarner: Ein ganz niederes Wesen der abscheulichen Art, welche es versteht, sein Stammpublikum bei Laune zu halten. Die Karrikatur des hässlichen schweizer Bankgnoms, welcher alle Probleme mit Geld löst und in weniger wohlhabenden Leuten Abschaum sieht und diese das auch spüren lässt.

    Punkt B) Klima-Aktivisten-Aktion: Ich finde mit ihrem Auftreten am Montag haben Sie ihr Publicity-Ziel erreicht, es hätte von Grösse gezeugt, hätten sie das Angebot der linksgrünen berner Stadtregierung angenommen und wären auf den Waisenhausplatz gezügelt. Die Berichterstattung wäre eine andere. Nun haben sies selber versaut, die Berichterstattung geht an ihrem eigenen Anliegen vorbei, was schade ist.

    Punkt C) Bundeshausplatz-Räumung. In einem Rechtsstaat so richtig, übertrieben das Hysterische Getue der SVPler. War aber zu erwarten.

    Punkt D) linke Politikerinnen: Dass sie bereit sind das Recht zu biegen und auszuhebeln, wenn der Zweck der Aktion "moralisch gut" ist bzw. ihren eigenem Anliegen entspricht, ist rechts- und demokratiepolitisch sehr heikel und zeugt nicht gerade von einem Rechtsverständnis, dass das Recht für alle gleich ist. Nein, es zeigt, dass es für manche, wenn die Meinung stimmt, gleicher sein darf. Dies zeigt auch das Verhalten gegenüber dem "Marsch fürs Làbe" welchem die Demogenehmigung mittlerweile regelmässig verweigert wird, weil sie halt eine ganz andere Meinung vertreten, als die der Linken. (Ich persönlich lehne die Meinung dieser Fundisektenchristen scharf ab). Das kannte man bisher nur so von den Rechten.
    -> Unsere Meinung bekommt alle Rechte, andere Meinungen gehören mundtot gemacht. Eine bedenkliche Entwicklung. Kennt man so vor allem von Rechtspopulisten. Aber die Linke scheitn gelernt zu haben.
    Edit: anscheinend wird nur mit Leuten diskutiert, welche einem passen, anstatt die Chance zu ergreifen und Köppel in der Luft zu zerreissen: https://www.watson.ch/schweiz/srf-ar...ger-koeppel-ab
    Geändert von Käppelijoch (24.09.2020 um 12:02 Uhr)
    Heusler.

    Alla sätt är bra utom de dåliga.

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  21. #12741
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Wer den schweizer Pass hat, ist schweizer Staatsbüger/in mit allen Rechten und Pflichten. Es spielt absolut keine Rolle, ob die Vorfahren in Marinagno Österreicher abschlachteten oder 2009 als Expat in die Schweiz kam. Wer den Pass hat, ist StaatsbürgerIn. Egal, wie man sich dabei fühlt.

    Sonst müsste man allen "gefühlten Schweizern" das Wahl- und Stimmrecht erhalten, was ich aber nicht richtig finde. (Generell finde ich, nur wer auch alle staatsrechtlichen Pflichten hat, sprich eingebürgert ist, soll auch alle staatsrechtlichen Rechte erhalten).

    Punkt A) Glarner: Ein ganz niederes Wesen der abscheulichen Art, welche es versteht, sein Stammpublikum bei Laune zu halten. Die Karrikatur des hässlichen schweizer Bankgnoms, welcher alle Probleme mit Geld löst und in weniger wohlhabenden Leuten Abschaum sieht und diese das auch spüren lässt.

    Punkt B) Klima-Aktivisten-Aktion: Ich finde mit ihrem Auftreten am Montag haben Sie ihr Publicity-Ziel erreicht, es hätte von Grösse gezeugt, hätten sie das Angebot der linksgrünen berner Stadtregierung angenommen und wären auf den Waisenhausplatz gezügelt. Die Berichterstattung wäre eine andere. Nun haben sies selber versaut, die Berichterstattung geht an ihrem eigenen Anliegen vorbei, was schade ist.

    Punkt C) Bundeshausplatz-Räumung. In einem Rechtsstaat so richtig, übertrieben das Hysterische Getue der SVPler. War aber zu erwarten.

    Punkt D) linke Politikerinnen: Dass sie bereit sind das Recht zu biegen und auszuhebeln, wenn der Zweck der Aktion "moralisch gut" ist bzw. ihren eigenem Anliegen entspricht, ist rechts- und demokratiepolitisch sehr heikel und zeugt nicht gerade von einem Rechtsverständnis, dass das Recht für alle gleich ist. Nein, es zeigt, dass es für manche, wenn die Meinung stimmt, gleicher sein darf. Dies zeigt auch das Verhalten gegenüber dem "Marsch fürs Làbe" welchem die Demogenehmigung mittlerweile regelmässig verweigert wird, weil sie halt eine ganz andere Meinung vertreten, als die der Linken. (Ich persönlich lehne die Meinung dieser Fundisektenchristen scharf ab). Das kannte man bisher nur so von den Rechten.
    -> Unsere Meinung bekommt alle Rechte, andere Meinungen gehören mundtot gemacht. Eine bedenkliche Entwicklung. Kennt man so vor allem von Rechtspopulisten. Aber die Linke scheitn gelernt zu haben.
    Edit: anscheinend wird nur mit Leuten diskutiert, welche einem passen, anstatt die Chance zu ergreifen und Köppel in der Luft zu zerreissen: https://www.watson.ch/schweiz/srf-ar...ger-koeppel-ab
    Danke für diesen Beitrag!

  22. #12742
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    @JackR

    Punkt B: Nein, es wäre ein Einlenken, ein Nachgeben gewesen, hätten sie das Angebot angenommen. Gewöhnt euch daran: Diese Bewegung macht keine Kompromisse mehr. Kompromisse sind lose/lose Situationen und was dabei herauskommt, siehe abtauende Gletscher, et al.

    Und nochmals: Fast noch wichtiger für diesmal ist die Blosslegung der Gesinnung einzelner nationalen Politakteure. Glarner und seine Gesinnungsgenossen werden es in Zukunft nicht mehr einfach haben.

    Die Situation auf dem Bundesplatz war Sache der Stadt Bern. Nicht des Parlaments.
    "Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich bin Punk."

    "Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann." (Samuel L. Clemens)

  23. #12743
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    Zitat Zitat von Somnium Beitrag anzeigen
    @JackR

    Punkt B: Nein, es wäre ein Einlenken, ein Nachgeben gewesen, hätten sie das Angebot angenommen. Gewöhnt euch daran: Diese Bewegung macht keine Kompromisse mehr. Kompromisse sind lose/lose Situationen und was dabei herauskommt, siehe abtauende Gletscher, et al.

    Und nochmals: Fast noch wichtiger für diesmal ist die Blosslegung der Gesinnung einzelner nationalen Politakteure. Glarner und seine Gesinnungsgenossen werden es in Zukunft nicht mehr einfach haben.

    Die Situation auf dem Bundesplatz war Sache der Stadt Bern. Nicht des Parlaments.
    "Nein, es wäre ein Einlenken, ein Nachgeben gewesen, hätten sie das Angebot angenommen. Gewöhnt euch daran: Diese Bewegung macht keine Kompromisse mehr." -> Ist also der Weg zum Terrorismus geebnet oder wie hat man als Demokrat diese Dorhung zu verstehen?

    "Die Situation auf dem Bundesplatz war Sache der Stadt Bern. Nicht des Parlaments." Richtig, die Stadt Bern hat dafür zu sorgen, dass die Gesetze durchgesetzt werden, welche für alle gleich sind, egal wie moralisch toll ein Anliegen ist. So wie es in einem Rechtsstaat üblich ist.
    Heusler.

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  24. #12744
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    Zitat Zitat von Konter Beitrag anzeigen
    Im Artikel, hat es ganz oben einen Link zur Studie. Auf den ersten Seiten werden die meisten deiner Fragen geklärt. Besonders auf S. 6 und 7, hat es auch Grafiken dazu.

    PS: Zu den reichsten 10% gehören weltweit 630 Mio Menschen. Darunter hat es sicherlich auch Schweizer, ich zweifle, aber, dass es sich dabei um Durchschnittsschweizer handelt.
    Vielen Dank. Hab da gestern mal kurz reingeschaut, aber irgendwie nicht herausgefunden welche Einkommen in welche Kategorien gelangen und auch die Sache mit den Firmenbesitzern nicht klären können.

    Interessant fand ich noch die Betrachtung der absoluten Zahlen. Da wird von der 40% Mittelklasse am meisten CO2 ausgestossen. Vom Top 1% eigentlich sehr wenig. Da das Klima ein weltweites Gesamtsystem ist wird es also nicht viel bringen wenn man sich nun auf die kleine absolute Menge CO2 der Top 1% fokussiert, auch wenn die pro Kopf den höchsten Ausstoss haben.
    Ausserdem machen Verschiebungen von arm -> mitte jegliche Anstrengungen kaputt. Entwickelt sich ein Land weiter und gibt es eine immer grössere Mittelklasse, rollt die Kosumwelle rasend schnell los. Das geht immer auf Kosten des Klimas. Wer kümmert sich schon zur Umwelt wenn ihm nun in der neuen Gesellschaftsklasse alles offen steht?

    Ich denke es braucht alle. Sicherlich hätten die Top 10% die notwendigen finanzielle Mittel für Anpassungen und könnten so auch eine Vorreiterrolle übernehmen bzw. neue Technologien für die restlichen 90% schaffen. Aus meiner Sicht geht dies am besten, wenn der Staat Innovationen fördert.

    Bei jeder Überlegung komme ich aber zum Schluss, das Problem ist eh nicht lösbar. China, Indien und Russland werden eh nie mitziehen. Sie sind aber in den Top4 der CO2 Ausstosser. Ein Beispiel: In China wurde letztes Jahr ein Flug GA erschaffen. Einmal bezahlen, unbeschränkt Inlandflüge. Kommt noch dazu dass ein Grossteil des CO2 Ausstosses in China aufgrund der Produktion für den Westen entsteht.

    Ich denke wir werden den Klimawandel nicht "bezwingen" bzw. mit der Suche nach Alternativen noch Zusätzliche Probleme schaffen. z.B. aufgrund Batterien oder erhöhtem Strombedarf. Dieser wird dann gedeckt indem die reichen Länder in den mausarmen Ländern Staudämme bauen, die das gesamte Ökosystem durcheinander bringen.
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  25. #12745
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    "Die Situation auf dem Bundesplatz war Sache der Stadt Bern. Nicht des Parlaments." Richtig, die Stadt Bern hat dafür zu sorgen, dass die Gesetze durchgesetzt werden, welche für alle gleich sind, egal wie moralisch toll ein Anliegen ist. So wie es in einem Rechtsstaat üblich ist.
    Üblich ist auch die Anwendung von Prinzipien wie "Verhältnismässigkeit".
    Wäre der Ratsbetrieb wirklich gestört worden bzw. hätten Parlamentsmitglieder Angst um Leib und Leben haben müssen, dann hätte ich auch eine umgehende Räumung am Montag befürwortet. Aber so? Alles richtig gemacht.

    So bin ich auch der Meinung: Ein Zügeln auf den Waisenhausplatz hätte der Bewegung mehr gebracht.

  26. #12746
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    Zitat Zitat von footbâle Beitrag anzeigen
    Yep. Bzw. bei der Stange halten
    Nicht schlecht war auch, wie war denn das "in deinem Land" oder so ähnlich. Was kann denn Arslan (deren Freund ich auch nicht bin) dafür, wo sie geboren ist. Und was hat das mit dem hier besprochenen Thema zu tun. Der Typ ist dermassen unter aller Würde.. man kann das kaum mehr in Worte fassen.
    Das fand ich fast noch krasser. Arschlan könnte ja tatsächlich noch ein Versprecher sein, wenn auch unwahrscheinlich bei Glarner. Jemandem der 30 von 40 Jahren hier lebt zu sagen "in deinem Land" finde ich schon weit schlimmer und peinlicher, da es eine bewusste Aussage ist.
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  27. #12747
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    Zitat Zitat von Faniella Diwani Beitrag anzeigen
    Illegal sind Aktionsformen für legitime Anliegen schnell mal. Bei uns nicht so schnell wie anderswo aber trotzdem. Ich erinnere gerne nochmals an den Widerstand gegen das AKW in Kaiseraugst. Und was nicht illegal ist kann leicht ilegal gemacht werden. Es reicht eine Demonstration nicht zu bewilligen. Oder es reicht das in einer Demo jemand kifft damit man vom "Rechtsfreien Raum" blööken kann.

    Die Stadt Bern hat mit Augenmass reagiert. Klar, sie hätte auch gleich am Montagmorgen mit der Keule reinhauen können. Aber zu welchem Preis? Nun steht die Stadt als Verhandlungspartnerin da, die annehmbare Angebote abgab welche abgelehnt wurden.
    Das ändert nichts daran dass die Aktion in dieser Woche illegal war. Punkt. Entsprechend muss der Rechtsstaat greifen. Sonst können wir überall Kriminalität legitimieren. Sonst müssen wir auch Selbstjustiz legitimieren.

    Reicht es den Klimaaktivisten nicht eine legale Demonstration zu organisieren, müssen sie sich halt um legale Rahmenbedingungen kümmern. Es steht ihnen frei eine Initiative zu starten, um das Demonstrationsverbot während Sessionstagen abzuschaffen. Oder eine Bewilligung einzuholen. Oder die Bewilligungspflicht abzuschaffen.
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  28. #12748
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Wer den schweizer Pass hat, ist schweizer Staatsbüger/in mit allen Rechten und Pflichten. Es spielt absolut keine Rolle, ob die Vorfahren in Marinagno Österreicher abschlachteten oder 2009 als Expat in die Schweiz kam. Wer den Pass hat, ist StaatsbürgerIn. Egal, wie man sich dabei fühlt.

    Sonst müsste man allen "gefühlten Schweizern" das Wahl- und Stimmrecht erhalten, was ich aber nicht richtig finde. (Generell finde ich, nur wer auch alle staatsrechtlichen Pflichten hat, sprich eingebürgert ist, soll auch alle staatsrechtlichen Rechte erhalten).

    Punkt A) Glarner: Ein ganz niederes Wesen der abscheulichen Art, welche es versteht, sein Stammpublikum bei Laune zu halten. Die Karrikatur des hässlichen schweizer Bankgnoms, welcher alle Probleme mit Geld löst und in weniger wohlhabenden Leuten Abschaum sieht und diese das auch spüren lässt.

    Punkt B) Klima-Aktivisten-Aktion: Ich finde mit ihrem Auftreten am Montag haben Sie ihr Publicity-Ziel erreicht, es hätte von Grösse gezeugt, hätten sie das Angebot der linksgrünen berner Stadtregierung angenommen und wären auf den Waisenhausplatz gezügelt. Die Berichterstattung wäre eine andere. Nun haben sies selber versaut, die Berichterstattung geht an ihrem eigenen Anliegen vorbei, was schade ist.

    Punkt C) Bundeshausplatz-Räumung. In einem Rechtsstaat so richtig, übertrieben das Hysterische Getue der SVPler. War aber zu erwarten.

    Punkt D) linke Politikerinnen: Dass sie bereit sind das Recht zu biegen und auszuhebeln, wenn der Zweck der Aktion "moralisch gut" ist bzw. ihren eigenem Anliegen entspricht, ist rechts- und demokratiepolitisch sehr heikel und zeugt nicht gerade von einem Rechtsverständnis, dass das Recht für alle gleich ist. Nein, es zeigt, dass es für manche, wenn die Meinung stimmt, gleicher sein darf. Dies zeigt auch das Verhalten gegenüber dem "Marsch fürs Làbe" welchem die Demogenehmigung mittlerweile regelmässig verweigert wird, weil sie halt eine ganz andere Meinung vertreten, als die der Linken. (Ich persönlich lehne die Meinung dieser Fundisektenchristen scharf ab). Das kannte man bisher nur so von den Rechten.
    -> Unsere Meinung bekommt alle Rechte, andere Meinungen gehören mundtot gemacht. Eine bedenkliche Entwicklung. Kennt man so vor allem von Rechtspopulisten. Aber die Linke scheitn gelernt zu haben.
    Edit: anscheinend wird nur mit Leuten diskutiert, welche einem passen, anstatt die Chance zu ergreifen und Köppel in der Luft zu zerreissen: https://www.watson.ch/schweiz/srf-ar...ger-koeppel-ab
    Danke dafür! Vorallem für die Punkte A und D!
    Ich lasse mir meine Meinung nicht durch Fakten kaputt machen!

  29. #12749
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    Uuups - muess mi vertippt ha, bi im JUSO-Forum glandet...

  30. #12750
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    Zitat Zitat von Käppelijoch Beitrag anzeigen
    Wer den schweizer Pass hat, ist schweizer Staatsbüger/in mit allen Rechten und Pflichten. Es spielt absolut keine Rolle, ob die Vorfahren in Marinagno Österreicher abschlachteten oder 2009 als Expat in die Schweiz kam. Wer den Pass hat, ist StaatsbürgerIn. Egal, wie man sich dabei fühlt.

    Sonst müsste man allen "gefühlten Schweizern" das Wahl- und Stimmrecht erhalten, was ich aber nicht richtig finde. (Generell finde ich, nur wer auch alle staatsrechtlichen Pflichten hat, sprich eingebürgert ist, soll auch alle staatsrechtlichen Rechte erhalten).

    Punkt A) Glarner: Ein ganz niederes Wesen der abscheulichen Art, welche es versteht, sein Stammpublikum bei Laune zu halten. Die Karrikatur des hässlichen schweizer Bankgnoms, welcher alle Probleme mit Geld löst und in weniger wohlhabenden Leuten Abschaum sieht und diese das auch spüren lässt.

    Punkt B) Klima-Aktivisten-Aktion: Ich finde mit ihrem Auftreten am Montag haben Sie ihr Publicity-Ziel erreicht, es hätte von Grösse gezeugt, hätten sie das Angebot der linksgrünen berner Stadtregierung angenommen und wären auf den Waisenhausplatz gezügelt. Die Berichterstattung wäre eine andere. Nun haben sies selber versaut, die Berichterstattung geht an ihrem eigenen Anliegen vorbei, was schade ist.

    Punkt C) Bundeshausplatz-Räumung. In einem Rechtsstaat so richtig, übertrieben das Hysterische Getue der SVPler. War aber zu erwarten.

    Punkt D) linke Politikerinnen: Dass sie bereit sind das Recht zu biegen und auszuhebeln, wenn der Zweck der Aktion "moralisch gut" ist bzw. ihren eigenem Anliegen entspricht, ist rechts- und demokratiepolitisch sehr heikel und zeugt nicht gerade von einem Rechtsverständnis, dass das Recht für alle gleich ist. Nein, es zeigt, dass es für manche, wenn die Meinung stimmt, gleicher sein darf. Dies zeigt auch das Verhalten gegenüber dem "Marsch fürs Làbe" welchem die Demogenehmigung mittlerweile regelmässig verweigert wird, weil sie halt eine ganz andere Meinung vertreten, als die der Linken. (Ich persönlich lehne die Meinung dieser Fundisektenchristen scharf ab). Das kannte man bisher nur so von den Rechten.
    -> Unsere Meinung bekommt alle Rechte, andere Meinungen gehören mundtot gemacht. Eine bedenkliche Entwicklung. Kennt man so vor allem von Rechtspopulisten. Aber die Linke scheitn gelernt zu haben.
    Edit: anscheinend wird nur mit Leuten diskutiert, welche einem passen, anstatt die Chance zu ergreifen und Köppel in der Luft zu zerreissen: https://www.watson.ch/schweiz/srf-ar...ger-koeppel-ab
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