PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Need for Speed Underground 2



Hank Hoover
22.12.2004, 15:05
Habe kein Thread gefunden, dass diesen Titel trägt.

*******************************

Sightseeing in Bayview
Den neuen Schauplatz des Geschehens stellt eine fiktive Stadt mit starken Anleihen bei Los Angeles dar. Ganz nach dem Vorbild Hollywood prangt hoch oben über der Stadt der leuchtende Schriftzug Bayview. Endlich dürfen wir die Großstadt mit ihrem zirka 200 Kilometer langen Straßennetz frei befahren. Für Abwechslung sorgen die fünf unterschiedlichen Stadteile, die wir nach und nach freifahren müssen. Start ist im Stadtkern mit seinen breiten Boulevards und engen Seitenstraßen. Beacon Hill, eine Art riesiges Einkaufszentrum, glänzt mit einer neonlichtdurchfluteten Glitzerwelt. Richtig schmuddelig geht es hingegen im Industrieviertel Coal Harbor zu. Hier gibt es enge Straßen und Wege mit allerlei crashverheißenden Hindernissen wie Güterzügen oder Frachtcontainern. Die Reichen und Schönen treffen wir in Jackson Height. Im idyllisch bergischen Terrain gibt es hier zwischen schicken Villen mit gepflegten Vorgärten ein sehr kurviges Asphaltband mit zum Teil engen Serpentinen. Meist schnurstracks geradeaus geht es hingegen im Airportgelände zu. Dicht über den Autos hinwegbrausende Flugzeuge im Landeanflug bringen einen hier schon einmal aus der Konzentration.
So schön die Stadt auch sein mag, wir cruisen leider wieder nur des nachts umher. Außerdem macht sich hier bereits die globale Klimaveränderung besonders bemerkbar. Denn anders kann ich mir nicht erklären, dass es garantiert bei jedem zweiten Rennen ab der zweiten Runde anfängt zu regnen.
Technik, die begeistert
Ein Navigationssystem ist in heutigen Neuwagen fast schon Serie. Nun werden auch die Wägelchen in Need for Speed: Underground 2 damit ausgerüstet. Dies hat auch einen ganz praktischen Hintergrund. Im Vorgänger landete der Spieler nach jedem Rennen wieder im öden Hauptmenü. Das ist Schnee von gestern, jetzt genügt ein einfacher Knopfdruck und wir sehen im Navi-Display wo es welche Rennen gibt. Außerdem sehen wir hier auch sämtliche uns bekannten Tuningshops und unsere Garage auf der Karte.
Schnell ist das Ziel gewählt und ab geht die Fahrt. Ein blauer Pfeil über dem Wagen zeigt uns den kürzesten Weg durch das Straßennetz von Bayview. In der Praxis funktioniert dies in der Stadt auch sehr gut. Auf den Schnellstraßen hingegen kann man sich bei den Abfahrten dennoch verfranzen, da der Pfeil hier nicht optimal und konsequent die Richtung anzeigt. Doch des technischen Schnickschnacks sei es noch nicht genug. Ein Handy hat ja heutzutage jeder und deshalb bekommen wir Rennaufforderungen, Fahrtipps oder Hinweise auf coole Tuningshops virtuell gesimst.
Nichtsdestotrotz kommt man auch ohne dieses Zubehör an ein schnelles Rennen. Man verfolgt einfach den potentiellen Gegner - Midnight Club 2 lässt grüßen - und schon wird man zu einem Outrun-Rennen herausgefordert. Sieger ist der, der mindestens 300 Meter Vorsprung herausfährt. Eine feste Strecke gibt es nicht, der Führende bestimmt den Kurs. Je nach fahrerischem Können und eingestelltem Schwierigkeitsgrad können diese Verfolgungsrennen lange schweißtreibende Minuten dauern.
Apropos Schwierigkeitsgrad: Hier kann man aus drei Stufen wählen. Dabei ist EA Games u201Eleichtu201C tatsächlich etwas zu leicht geraten. Damit fährt auch jeder Newbie in Sachen Rennspiele sofort Siege ein. Vorbildlich ist allerdings, dass man auch noch während der Karriere jederzeit die Stufen verstellen darf.
Neue Rennmodi braucht das Land
Neben den Outrun-Rennen und den aus dem Vorgänger bekannten Rundenrennen, Sprintstrecken und Drag-Races spendiert uns EA Games auch noch ein paar weitere neue Rennmodi. So gibt es etwa die Street-X-Rennen. Hier geht es auf sehr engen abgesperrten Strecken gegen drei KI-Gegner zur Sache. Neu ist auch die URL (Underground Racing League). Hier tritt man gegen die Profis der Underground-Szene auf abgesperrten Kursen und Rennstrecken an und hat auch dementsprechend schwer um Siege zu kämpfen. Auch die bekannten Driftwettbewerbe wurden aufgepeppt. So gibt es nun etwa sogenannte Downhill-Drift-Events. Hier rast man, wild driftend, kurvige Berstrecken hinab und heimst dabei Driftpunkte ein. Allerdings gehen die wieder flöten, sobald man den Gegenverkehr rammt oder in die Leitplanken donnert. Neu ist ebenfalls noch die u201EFreie Fahrtu201C (oder auch Schaufenster-Modus genannt), auf der man einfach durch Bayview cruisen und den Mädels am Straßenrand imponieren kann. Nur schade, dass es im Spiel überhaupt gar keine Mädels oder andere Passanten an den Straßenrändern gibt. Genauso scheint die gesamte Polizeiwache der Stadt Urlaub zu haben. Kelleschwingende Streifenpolizisten oder gar spannende Verfolgungsjagden mit Polizeiautos sind somit Fehlanzeige.
Um die genannten Rennmodi im Quickrace zu fahren, muss man sie natürlich erst einmal im Karrieremodus freifahren. Letzterer hat wieder eine ebenso kleine wie simple Hintergrundstory, die in Bravo-Fotoroman-Manier weitererzählt wird. Viel, viel wichtiger ist es in diesem Modus ordentlich Geld zu verdienen. Dies ist nicht mehr so leicht wie im Vorgänger, da die Siegprämien arg geschrumpft sind. Dafür gibt es in Bayview aber auch quasi an jeder Ecke ein Rennen zu gewinnen. Wem das nicht reicht, der geht einen Sponsorenvertrag ein und macht mit siegreichen Rennen ganz dicke Kohle.

Doch wer will schon ein Fahrzeug von der Stange? Also, ab in den nächsten Tuningshop und dann wird aufgemotzt. Frontspoiler hier, Dachspoiler da und noch ein paar Chromfelgen und fertig ist der Hingucker der Straße. Neu ist die optische Armaturenveredlung, welche man dann auf dem HUD bewundern kann, sowie der Kofferraumausbau mit passgenauen Mega-Markenboxen. Natürlich gibt es auch wieder unzählige Möglichkeiten dem Wagen in Sachen Leistung oder Handling ein paar u201EStreicheleinheitenu201C zu verpassen. Die gravierernste ist wieder die Lachgaseinspritzung. Hier wurde kräftig bei Burnout 3 abgekupfert. So gibt es nun Nitro-Nachschub für besonders gewagte Manöver im Straßenverkehr. Dazu zählen etwa knappes Vorbeifahren an Autos, Powerslides, Führungsrunden und dergleichen.
Noch ein Wort in Sachen Tuningshop: Es gibt verschiedene Händler, etwa für Motortuning, Styling und Lack oder Karosserie. Diese und die Autohändler muss man tatsächlich erst in der Stadt finden. Außerdem bekommen die Verkäufer nach und nach immer wieder neue Teile rein. Meist wird man darüber per SMS informiert. Deshalb lohnt es sich beim Cruisen die Augen offen zu halten.
Weniger ist oft mehr
Zumindest in Sachen Grafik passt diese Weisheit bei Need for Speed: Underground 2. Die Entwickler haben die Weichzeichner-Effekte und die Streckenspiegelung etwas zurückgeschraubt und gehen auch insgesamt mit grellen Farben etwas dezenter um. Dies wirkt edler, tut aber auch dem einmaligen Geschwindigkeitsgefühl keinen Abbruch. Nettes Gimmick: Der meist plötzlich einsetzende Regen hinterlässt auf dem TV sichtbehindernde Wassertropfen. Auch die eigenen Fahrzeuge glänzen wieder durch eine detailverliebte Edeloptik. Dies kann man leider von den normalen Straßenautos im Spiel nicht behaupten. Hier fahren nach wie vor eckige Kästen durch die Botanik. Ebenfalls enttäuschend: Intro-Video und comichafte Zwischensequenzen sehen einfach pixelig und veraltet aus. Gefahren wird entweder mit der Stoßstangen-, Motorhauben- oder den zwei Verfolgerperspektiven. In der nun endlich vorhandenen Wiederholungsfunktion gibt es zusätzlich den Blick durch eine TV-Kamera. Egal in welcher Perspektive man die Rennen auch betrachtet, ein Mini-Schadensmodell gibt es zwar (es fallen Scheiben raus), allerdings werden nach einem Crash die Fahrzeuge sofort wieder in perfektem Zustand auf die Straße gestellt.
In Need for Speed: Underground 2 haben die Entwickler der Steuerung das schwammige Gefühl des Vorgängers abgewöhnt und diese nochmals vereinfacht. Dies geschieht unter anderem durch eine neue geschwindigkeitsabhängige Lenkung. So bewegt sich das Auto beim Einlenken mit geringer Geschwindigkeit sofort um die angesteuerte Kurve. Bei hohen Geschwindigkeiten vollzieht das Fahrzeug hingegen nur einen leichten Richtungswechsel (ähnlich der Drag-Race-Steuerung). Das Fahrgefühl bleibt zwar arcademäßig, wurde aber dennoch leicht realistischer. Drifts gelingen auf Anhieb und man kann seinen Wagen durchaus nachvollziehbar ausbrechen lassen. Schade, dass die regennassen Straßen so wenig Auswirkung auf das Gripniveau haben.
Hörbar verbessert hat sich der Motorensound. Endlich fühlt man auch mit den Ohren wie viele PS man unter der Haube hat. Und auch die Tuningmaßnahmen am Auspuff oder Getriebe machen sich klangmäßig sofort bemerkbar. Da röhrt es plötzlich noch gewaltiger und jeder Schaltvorgang wird mit lautem Klicken, Zischen und Pfeifen quittiert. Ein gewohnt fetter Soundtrack u.a. mit Paul van Dyk oder Snoop Dog bringt diesmal breit gefächerte Klänge von Punk über Techno bis Rap in die Boxen.
Das Menü präsentiert sich diesmal etwas aufgeräumter, bleibt aber trotz teilweiser Mausunterstützung für PCler eine Katastrophe.
Die 6 aus dem Underground
Die meiste Kritik gab es beim Vorgänger für den simplen Multiplayer-Modus. Diesmal, so scheint es, will EA Games alles wieder gut machen und präsentiert uns neben dem klassischen Splitscreen-Modus für zwei Spieler eine Xbox Live-Unterstützung. Dabei sind alle Modi des Singleplayer verfügbar.
Die XBL-Server von EA können mit Features wie Ranglisten aller einzelnen Rennmodi, Weltranglisten, Friendlists und einer Lobby aufwarten. Hier kann man alle möglichen Sachen filtern um sein bevorzugtes Rennen zu finden. Natürlich kann man auch eigene Spiele mit unterschiedlichen Bedingungen wie die Rennstrecke oder die Anzahl der zu fahrenden Runden hosten.

O-Bolle
22.12.2004, 15:08
hanis syt gesctr uff dr Xbox... flotti sach

ha mol mitemene Opel Corsa agfange :D

Zeekadeethee
22.12.2004, 15:09
has au scho uf em Laptop....so macht d Schuel schpass :D

Hank Hoover
22.12.2004, 15:25
Carlist :

2003 Acura RSX Type S (Nur in der amerikanischen Version)
2004 Audi A3
2004 Audi TT
2004 Cadillac Escalade
2003 Ford Focus ZX3
2005 Ford Mustang GT
2000 Honda Civic Coupe Si (Nur in der amerikan. Version)
2004 Hummer H2
2003 Hyundai Tiburon GT
2004 Infiniti G35
2002 Lexus iS300
2004 Lincoln Navigator
1999 Mazda Miata - MX5
1995 Mazda RX-7
2004 Mazda RX-8
1999 Mitsubishi 3000 GT
1999 Mitsubishi Eclipse GSX
2003 Mitsubishi Lancer EVO VIII
1992 Nissan 240sx
2003 Nissan 350Z
2003 Nissan Sentra SE-R Spec V
1999 Nissan Skyline R34 GTR
Opel/Vauxhall Corsa (Nicht in der amerikanischen Version)
Peugeot 106 (Nicht in der amerikanischen Version)
2003 Peugeot 206 GTI
2004 Pontiac GTO
2004 Subaru WRX STI
2003 Toyota Celica GT-S
1987 Toyota Corolla GTS (AE86)
1998 Toyota Supra
2003 Volkswagen Golf GTI

O-Bolle
22.12.2004, 15:30
has au scho uf em Laptop....so macht d Schuel schpass :D
schoggiläbe hesches!

alter sack
18.05.2005, 10:50
spielt jemand Midnight Club DUB Edition?

der alte sack

Rinoceronte
18.05.2005, 11:17
spielt jemand Midnight Club DUB Edition?

der alte sack


Habs mir angeschaut....

Mir gefällt NfSU2 besser...